Indiana Tribüne, Volume 21, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1898 — Page 1

K AO rlO - 71 00 AO A Tvs ($ S liVo v O W V kX o yv o Office : No. 18 Süd Mabama Gitaftu . Telephon 1171 Indianapolis. Indiana, Sonntag, den 3. Juli 1898 -1 Jahrgang 31. Noi 312

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Trust Company Kapital $1,000,00.0 UeberschuS $55,000 Offices : Trust (Vevauve. Ein Vertrauensamt in irgend einer Form sei eS eine Kapualanlage oder die Führung eines Bermogenv, Verkauf von Grundeigevthum und Neuanlage deS KapltalS, um es mey nutzbringend zu machen, erfordert Ge. duld und besondere Aufmerksamkeit Kenntnisse und die Widmung der vol. len Zeit. Die Jndiana Trust Company be. sorgt diese Arbeit. Mit einem Kapi tal hnn $1.000.000- der Verantwort. lichkeit der Aktionäre für $1,000,000 mehr, spricht die sinanzleue eraniwortlichkeit für sich selbst. Ihre Organisation, die gesetzlichen VorsichtSmaßregeln, mit denen sie umgeben ist, die Qualität der Beamten und Direktoren find Dinge, welche zu untersuchen wir Sie einladen. EISSEL'S. 13. Saison und immer noch im Sang. Diese Woche : N. Matbews, Sake Walk und egerlieder, Marie 9e Aren. Eoxran. May ell, n der Ruffell Opera ., Csubrette. l5bas. EiskNdnt. Pianist der Jesste M Hall C. Eintritt frei. h Woche beginnend den 1. August. Vollständig veränderte? Programm. Ersterklasse Baudevilles GroßkS Konzert von dem , Fair Vank Orchester l "" us der Safino'Dnanda, die ?,rltr Härring und W4ffld. Jeden Abend Eintritt frei. Großes Pick Nick veranstaltet vsm Sachsen-Snnd am Sonntag, den 7. August '08, in Neumerker's Crove. Man nehme die Mount Jackson Ctrabenbahn und vor da au eroredmage, eich zur rejörderuug bereitste erde. fcs M MM Copj. i Fairview Park Linie. Zur Bequemlichkeit be Publikums laufen bis auf Weitere nicht allem die Wagen der JllinciS Str. Linie, wndern auch die Wag en der Cc liege Ave. und Mnion Bahnhos Linie nach dem Fairview Park. Konzerte jeden Nschm. und Abend. Transfers von und auf allen Linien zu jeder Zeit, auch Sonntag? und an Feiertagen. Georgs MernnaHn WLr. ZsiHsnbepMsV, Office : 26 Süd Delsvarefir. CllUe: 120, 122, 124, 12, 128 Oft Pearlft, Tfleftb 01 1 . Dffrn Taa nd aSt ArllhllllllsMKll. Die Insurgenten auf den Philippinen. W a s h i n g t o n, 20. Juli. Während die Kaöinelssitzung im Gange dar, lief eine Depesche von Dewey ein, worin derselbe die Ankunft deS Gen. Merritt meldete, zugleich aber die Unsicherheit betreffs der Zukunft beschreibt. Agui valdo zeigt sich den Amerikanern ge genüber sehr widerspenstig und es ist möglich, daß es noch nöthig werde, die Insurgenten zu bekämpfen. Kann wieder flott gemoch werden. Washington, 30. Juli. Das Marine - Amt erhielt von Admira Sampson die Mittheilung, daß die Infanta Maria Teresa" wahrschein lich wieder flott gemacht werden kann.

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DieFriedenSbedingungen.

Spezialdepefche der Jndiana Tribüne." Washington. 80. Juli. 3n Begleitung seine? Sekretärs M. Thiebaut kam der französische Botschafter um i&ci Uhr beute Nachmittag nach dem Weißen Hause, um die Antwort auf die spanische Note in Empfang zn nehmen. Staatssekretär Day kam bald nachher und eine mehrstündigeKonferenz fand statt. ' Die Antwort, welche dem Botschafter eingehändigt wurde, enthält die Bedingungen, unter welchen die Ver. Staaten Frieden zu schließen bereit find. Fall ein Friedenivertrag abgeschlossen wird, so unterliegt derselbe der Genehmigung deS BundeSsenatk. , . Die Bedingungen bestehen darin, daß alle spanischen Besitzungen in Westindien, ausjenommen Cuba, an die Ver. Staaten abgetreten werden müssen. Spanien giebt seine Souveranetät über Cuba auf, die Ber. Staaten aber werden so lange die Herrschaft, usüben, bis eine stabile Regierung daselbst eingesetzt werden kaun. - Aus den Ladronen können die Ver. Staaten eine Kohlenstation errichten lind wird zu diesem Zwecke eine der Inseln an die Ver. Staaten aiaetreten. Sine Kriegsentschädigung wird nicht bci'J langt; die Ver. Staaten übernehmen nicht die Schulden, welche Spanien in Cuba oder Porto Rico gemacht hat. Was betreffs der Philippinen geschehen soll, wird später bestimmt werden und einer besonderen Commission überlassen werden. , ?ie Ver. Staaten werden bis dahin die Bucht von Manila besetzt halten, unter allen Umständen aber passendes Küstenland zur Anlage einer Marinestation beanspruchen. 3n Hinsichtausdie Unfierheit angenblicklicher Zustande auf den Philip, pinea. läßt . sich eine bestimmte Abmachung betreffs derselben? vorläufig nicht treffen, besonders da man übe? da Verhältniß zwischen Devey und den Insurgenten nicht unterrichtet ist. Dies find, soweit man erfahren kann, die Hauptpunkte der Antwort. Mehr wird darüber vorläufig nicht bekannt gegeben und auch über die Konferenz vischen dem Präsidenten uud dem ranzösischen Botschafter irfc Stillchweigen beobachtet. Der diplomaische Brauch verlangt, daß der Inhalt einer solchen Note nicht veröffentlicht wird, ehe sie in Händen d Nation ist, ür welche sie bestimmt ist. Und falls diese Nation sie nicht selbst deröffenticht, läßt man außerdem noch einige Zeit verstreichen, innerhalb welcher man billiger Weise 'eine Erwiderung erwarten kann. Der französische Botschafter wird die Antwort der Madrider Regierung zustellen und es bleibt vorläufig abzuwarten, wie diese sich zu derselben stellen wird. Der Trans Port der Gesagenen. Washingt o n, 30. Juli. Col. Hecker vom Kriegsministeriu, Itm die Arrangements für den Rücktransport der bei Santiago an Gen. Shafter capitulirte spanischen Truppen andertraut find, berichtet, daß die Borbertitungen für die Transporte gute Fortschritten machen. Bier große Dampfer befinden sich jetzt aus der Fahrt ach dem Orte, wo diese Truppen eingeschifft werden sol len. Die Dampfe? find die Isla Luzon", die Panya", die gestern von Cadix abgefahren find, und die Alieante" und die St. Augustine", die gestern von Martinique abfuhren. Die Ali eante" wird als Hospital-Schiff ver wendet und mit einem Corps von Aerz ten und Krankenwärtern bemannt der den, um die Kranken und verwundeten der spanischen , Armee heim zu transportiren. Auf ihr können 80 Mann unterbracht verden. Die zvei Schiffe aus Martinique derden im Verlaufe von ein bis zvei Tagen in Santiago ankommen, und die von Cadix derden Snde nächster Woche erpar tet. Außer dieseü vier Schiffen der den noch vier andere bis zum Sonntag aus amerikanischen und spanischen Hä sen abfahren und im Stande sein, bald nach der ersten Expedition von Santiago nach Spanien abzufahren. ' ' Die

spanische Dampfschiss-Gesellschast, mit

welcher der Contrakt für den Rück tranöport der Gefangenen abgeschlossen worden ist, hat von Col. Hecker die Nachricht erhalten, daß sie Vorbereituugen für den Transport von 22,000 Mann treffen und den Contrakt, resp. Tranöport, so bald wie möglich auö führen soll. Das Fieber. Washington, 20. Juli. DaS Krieg? Departement macht folgende Nachricht über den Gesundheitszustand der Truppen bei Santiago bekannt : Gesammtzahl der Erkrankungen 4279, an Fieber 3406, neue Fieberfälle 69, genesen von Fieber 590, gestorben 2. Die Goldreserve. Wash in g ton, D. C., 30. Juli. Der gestrige Bericht des Schatzamts giebt ven verfügbaren Baarvorrath auf $259,184,692 an, wovon $189,580,031 auf die Goldreserve ommen. Noth in H a v a n a. N e v I o r k, 30. Juli. Eine Depesche deS Journal" aus Key West agt, daß in Havana eine HungerSnoth herrsche, welcher Reich und Arm zum Opfer fallen. Seit die Blockade ausgedehnt und verschärst ist, kommen keine LebenSmittel mehr in die Stadt, und die Vorräthe find nahezu aufgezehrt. Zwei Bäcker, Brüder, find bei der Vertheidigung von zwölf Laib Brot ermordet worden. London, 30. Juli. Der Correpondent der" TimeS" in Havana entwirft ein entsetzliches Bild von der herrschenden Noth und dem Mangel an jeglicher Nachricht von Außen. - Samaras Geschwader. New Sork, 30. Juli. Eine Depesche von Gibraltar an die Tribune" agt: Admiral CamaraS Geschwader kn am Mittwoch Morgen in CadiL an. Nicht der geringste EnthufiaSmuS Seitens der Bevölkerung war bemerkbar. ES ist der allgemeine Wunsch der bürgerlichen Bevölkerung, daßFrieden geschlossen werde. Geschäfts- und Handelsleute leiden sehr unter dem Stillstand der Geschäfte und die Einzigen, welche die Fortführung deS KriegeS befürworten, sind einige Ossiziere und Militärbeamte. Daö gelbeFieber. Chicago, 29. Juli. Sin Correpondent der Ass. Presse, der soeben von Santiago nach Chicago zurückgekehrt ist, Mr. H L. Beach, machte solgende Aussagen, die Einschleppung deS gelben Fiebers in die Reihen der amerkanischen Truppen in Cuba bereffend : SS ist eine Thatsache, eine, die ch mit eignen Augen beobachtet habe , daß unsere Ambulanzen zum Transporte kubanischer Flüchtlinge, die auö Santiago geflogen waren uud die Keime der Pest in sich trugen, benutzt worden find. Sobald Gen. Shaster verkündet hatte, er werde Santiago bombardiren, da floh beinahe die gesammte Bevölkerung, und die Mehrzahl der Flüchtlinge suchte Schutz in El Caney. Dieses ist ein Städtchen von etwa 500 Einwohnern und dort sammelten sich 15,000 Flüchtige an und nahmen Besitz von den Wohnhäu sern, . die nur sür 500 Menschen Raum hatten. Die Stadt war insolgedessen vollgepfropft, die Cubaner hatten keine Nahrungsmittel, und die Ver. Staaten-Armee hatte keine Nah rungSmittel für die Flüchtigen übrig. Deshalb mußten die Flüchtigen aus ziehen, um zu fouragiren. Santiago ist als derschlimmste Herd der gelben Pest in Cuba bekannt, und wenn diese Flüchtlinge die Pest nicht mit Ifich ge bracht hatten, so wurden sie bald davon ergriffen, denn ihre Lage dar schrecklich. Ich habe gesehen, die unsere Ambu lanzen dazu benutzt wurden, diese Flüchtlinge von El Caney zurückzn trauSportiren, damit sie sich NahrungS Mittel holen könnten. Die Flüchtlinge wateten durch Morast uud Schmutz uud wurden dann in die Ambulanzen ge nommen. Später wurden dann unsere Verwundeten und Kranken in denselben

Ambulanzen befördert. DaSSchlimmste

war jedoch nach meiner Anficht, daß die Proviant-Wagen, welche den Nah-rungömittel-TranSport von Siboney aus vermittelten, abwechselnd Ladungen Proviant und Ladungen dieser Flüchtigen travSportlrten. Ehe diese Flüchtigen von Santiago in unsere Reihen gelassen, worden waren, hatte sich keine einzige Erkrankung am gelben gieber eingestellt, nachdem die Reiben aber für diese Cubaner geöffnet worden, blieb das Fieber nicht lange auS. Dr. Ducke? auS Chicago prophezeite das Erscheinen deS Fiebers 48 Stunden im .Voraus. Major Pope, der Hospital-Arzt, dachte genau daöselbe, sah aber keinen AuSweg, daS Auftreten deS Fiebers zu verhindern. Merrittß Ankunft in Manila. SanFraneiSeo, 30. Juli. Sine Spezialdepefche von Manila vom 26. ds über Hongkong sagt : General Merritt und die Transportschiffe und Truppen unter seinem Befehl find angekommen. Sr hat etvaS über 11,000 Mann unter seinem Besehl. Die Truppen find alle wohl. DieConserenz mit Ca naba. Ottawa, Ont., 20. Juli. Die britisch - amerikanische Konferenz wird erst am 22. August in Quebec eröffnet werden, da daS früher? angesetzte Daum, der 10. August, etlichen Commissären nicht covvenirte. Von Santiago. Santiago deCnba, 30. Juli. Gen. Shaster korrespondiere mit Ge neraladjutant Corbin betreffs der Besürchtungen der Vewehner-Santiagos, daß die amerikanischen Truppen zurückgezogen verden und die Stadt den kubanischen Soldaten überlassen werde. Der Generaladjntant hat Gen. Shaster ermächtigt zu versichern, daß die Regierupg der Ver. Staaten darauf sehen werde, daß in Cuba eine stabile Regierung und bürgerliche Ordnung geschassen werde. Die vier ImmunenRegimenter von Alabama und Misfissippi, zusammen etwa 5000 Mann, verden die Besatzung der Stadt bilden, die anderen Truppen verden, sobald eö ihr Gesundheitszustand erlaubt, zurückgeschickt. G r o ß e D ü r r e. CreSno, Cal. 30. Juli. Die Schaafheerdenbefitzer haben großen Schaden, durch die langanhaltende Dürre. 175,000 Schaafe wurden von den Waldreservationen, wohin sie getrieben waren, durch Bundeömarschälle vertrieben und eö werden, da eS an GraS und Wasser fehlt, an 100,000 Schaafe umkommen. . fFürstBiSmarck. t FriedSruhe, 30. Juli. Fürst BiSmarck starb heute Nacht um 11 Uhr im Alter von 83 Jahren nach längerem Leiden auf seine Schloß in Friedrichsruhe. Schon seit einigen Tagen befürchtete man daS Schlimmste, jedoch'hatte sich sein Zustand etwas gebessert, bis heute Rachmittag eine Aenderung eiutrat und die Kräfte deS starken ManneS langsam zu weichen begannen. Graf Wilhelm Biömarck kehrte heute Nachmittag nach griedrichöruhe zurück nnd auch die übrige Familie war am Krankenlager, als de? hohe Staatsmann verschied. Beileidö - Telegramme liefen von allen Welttheilen ein. Fürst Otto Eduard Leopold von BiSmarck wurde am 1. April 1815 zu Schönhausen geboren. Er genoß seine Erziehung in Berlin und studierte 1830 1624 die Rechte. 3n den nächsten Jahren bewirthschaftete er einen Theil der Familiengüter und that sich in 1850 dadurch hervor, daß er die UnionSbe strebungen der preußischen Regierung im Erfurter Parlament bekämpfte. I 1851 wurde er zum preußischen LundeStagSgesandten ernannt. Nach dem BiSmarck seit dem 1. April, 1859 preußischer Gesandter in Petersburg nnd seit Frühjahr 1862 Botschaft in Paris gewesen, trat era24.Septem

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ber dieseSZahreS als Minister deS AuS-I wärtigen an die Svihe deS neuen KabinetS. Als fein Entgegenkommen nnd seine versöhnliche Haltung von den Liberalen mit Mißtrauen zurückgewiesen wurde, stützte er sich ganz auf die konservative Partei und führte mit dem Abgeordnetenhaus bis 1866 einen scharfen. Streit, verpflichtete sich Rußland durch seine Haltung während deS polnischen Ausstände?, vereitelte 1863 daS österreichische SundeSreformprojekt, entriß 1864 Dänemark die Elbherzogthümer, indem er durch daS Bündniß mit Oesterreich und kluge Schachzlige eiuea europäischen Krieg verhinderte, und trat im EntscheidungSkampf mit Oesterreich 1866 mit seinem Projekt einer neuen BundeSversassung .unter PreuenS Führung hervor. . Nach dem glücklichen AuSgang deS Krieges, der ihn plötzlich zum populärften Mann machte, vieS er Frankreichs AnnezionSforderunge zurück, zeigte sich aber gemäßigt gegen die Süddeutschen Staaten und schloß durch die Forderung der ' Indemnität Frieden mit den Landtag. Seit dem 14. Juli 1867 Kanzler deS Norddeutschen VundeS,' leitete er die gemeinsamen Angelegenheiten deösel ben und 18701871 seine Politik während deS Krieges,, schloß November 1870 in Versailles die Verträge mit dem Süddeutschen Bund ab, ward nach Gründung deS deutschen Reiches (Januar 1871) zu Neichskanzler ernannt, unterzeichnete am 26. Februar die FriedenSbedingungen in

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und Enden im ganzen Geschäft, .

Rücksicht auf Geldverlust verkaufen.

. . . . 2 c 69c 12c U Cents. weicher kühler 121c 28c 30c 56c 25 Cents. übersehen dürfen. einen Schnellver$3.25 5c Sard 10c LawnS und Dimi2jc Versailles uud am 20. Mai 1871 in Frankfurt a. M. den definitiven Frieden mit Frankreich. Am 22. März wurde er zum Fürsten erhoben. Sr trennte sich 1878 von der nationalliberalen Partei, seitdem er große wirthschaftliche und sozialpolitische Reformen anstrebte. 3n demselben Jahre führte er aus dem Berliner Weltkongreß den Vorsitz. Bald nach dem Regierungsantritte Wilhelm deS Zweiten wurde er von diesem zum Rücktritte gezwungen und lebte seitdem als Privatmann. Nureine unbedeutende Differenz. S a n t i a g 0 d e C u b a, 30. Juli. Wie General Shaster erklärt, sind seine Differenzen mit Senor RoS, von deneu in der Presse die Rehe gewesen ist, sehr unerheblicher Natur. Senor RoS ist Civilgouvernör von Santiago und ist damit unzufrieden, daß General Shaster ihm nicht die Controlle über die Civilverwaltung der ganzen Provinz Santiago, soweit sie kapitulirt hat, überlassen will,, wosür er sich aus Präsident McKinleys Proklamation vom 18. Juli bezieht. Senor RoS hat auch drei Beamte abgesetzt und durch seine Freunde ersetzt; die gefallenen Größen beschwerten sich dann bei General Shaster, welcher sie in ihr Amt wieder einsetzte, und seitdem ist Senor RoS etvaS gereizt,' erledigt aber seine amtlichen Funktionen nach wie vor alS General ShasterS Untergebener und die ganze GeschichU ist ohne Bedeutung. . . . - .

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Was Korrespondenten zu s a"g e n w i s s e n. London, 30. Juli. Der Madrider Korrespondent der Daily Mail" sagt: Die spanische Regierung - wird bis zum Aeußerstea das Verlangen der Ver. Staaten, Porto Rico abzutreten, bekämpfen. Sie würde viel lieber eine der philippinischen Inseln verlieren, da Porto Rico stets loyal war. . Sine andere Depesche von Madrid sat : Gegen die Ueberlassuug einer ohlenftation auf. den. Philippinen ist wenig zu sagen, dorauSaesebt. dafe spanische Sveränetät gewahrt wird. Den in der Presse ausgesprochenen Ansichten nach werden Bedingungen. welche über die Abtretung CubaS hinausgehen, als schwer und ungerecht angesehen. DaS ist die einstimmige Meinung, selbst unter den Sefürwordortern deS Friedens. Man beginnt nach und nach einzusehen, daß derFriede mit dem sag gänzlichen Verlust der Kolouieen verknüpft ist. Die Carliken suchen die Situation auszunützen und dre Priester weigern sich, dem Befehle des PapkeS nachzukommen und gegen die Sarlisten aufzutreten. 4 Salzfluß tritt oft such bei kalten Wetter, die innere $äad ergreifend und andere Kerpertheile Hood'S Sarsaparilla, der große Olutreinige, heilt Salzfluß. Ho od'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit und kurir Kopfweh. 25. .