Indiana Tribüne, Volume 21, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1898 — Page 2

SttMana Tribüne.

ErsHciÄ Täglich und Somttax. Die tZzllche .Triiäne" kostet durch den Xxlttx 1 Sca per Joche, die SonntagS.rribüe'I ttnt ex Woch. BelU inftcnMcm IS Cents cfcct tS Ctctt pe, Wtt. yer V,ft ninha bei Cttfc kgeschi I BetallcillKR3 17 X IsZr. CffiMi 10 C& nialama CttdSt. Zudianapottö, Ind., 30. 3uli 1898 Im moralischen Sumpf. t-h Kapitel aus der Berliner .irnrorni rotro vemam t voi V - V t t ,t ihren. Abschluß finden. Vor 4 fr tnitrh M (SfirMfiÄh!Mittlerin aeschiedene Zrau Elisabeth H'artert in Haft genommen und daö' tvider sie eröffnete Verfahren wegen Kuppelei, Betruges und gewohnheitsmäßigen Wuchers, welches der UntersuchungSrichter Landgerichtsrath Telle geleitet, .ist nun so weit gediehen, daß die Ansetzung . eines Termins zur Hauptverhandlung unmittelbar bevor steh!.' Die Angeklagte ist vor Jahren mit - einer bedeutenden Schuldenlast nach Berlin gekommen, hat sich hier aber erstaunlich schnell .herausgearbeittt" und ist zu verhältnißmäßig großem Wvhstand gekomuien. Sie hat ihre Angelruthe in einen moralischen Sumpf ausgeworfen und viele Goldfische gefangen. Als sie nach Berlin kam. richtete sie sich hie? in der Magdeburgerstraße eine opulente Wohnung ein, sie wurde jedoch schließlich gezwungen, dies Quartier zu räumen, weil sich verschiedene Hausbewohner über das unsittliche Treiben, das sich in der Wohnuna der Angeklagten entwickelte, lebhaft beschwert hatten. Dann zog sie nach dem Hause Magde, burger Platz 5, wo sie eine Wohnung für 2000 M. gemiethet hatte, die sie iniftift lszuriös einrichtete und zum Sammelpunkt für Lebemänner und sittenlose Frauenzimmer machte. In diesen Räume sollen häufig genug größere und intimere Gesellschaften, Tanzfeste u. dgl. stattgefunden haben, bei denen aktive und inaktive Offiziere junge Juristen, Börsianer etc. mit der holden Weiblichkeit ihre Orgien gefeiert haben sollen. Die Angeklagte, die dabei die Honneurs machte, liebte es. sich ein besonders Relief dadurch zu verleihen, daß sie sich für die Wittwe eines Professors. Tochter eines Medizinalbeamten, Schwägerin eines Gerichtöpräsidenten u. dergl. ausgaö. Zu den Gästen ihres Hauses gehörte auch ein Weinhändler aus der Potsdamerftraße, der im Jahre 1896 durch Selbstmord endete. Er war der Held einer in der Wohnung der Angeklagten sich abspielenden Scene, die der Angeklagten die Anklage zugezogen hat, hinterlistige Kunstgriffe angewendet zu haben, um der Unzucht Vorschub. zu leisten. Der ihr.. zur Last fallende Betrug liegt auf einem anderen Gebiete und zeigl, daß sie einen starken Unternehmungsgeist und große Phantasie besitzt.- Es ist ihr gelungen, 'einem Offizier, der bei ihr verkehrte, vorzureden, daß er der Vater ihrer beiden Kinder sei. Sie hat ihn unter dieser falschen Vorspiegelung nicht nur bewogen, im Verlauf mehre rer Jahre die Summe, von etwa. 22, 000 M. herzugeben, sondern ihn auch überzeugt, daß es seine Ehrenpflicht sei, sich mit ihr öffentlich zu verloben, was mit der Aufgabe der militärischen Laufbahn des Betreffenden gleichbedeutend war. Große Einnahmequellen scheint sie in den Geldgeschäften gehabt zu haben, die sie mit verschuldeten Offizieren machte. Ihr Tric bestand zumeist darin, daß sie den geldbedürftigen Offizieren, denen sie aus der Klemme helfen sollte, vor Hingabe der von ihnen verlangten Summen einen Revers zur Unterschrift vorlegte, worin sie sich verpflichteten, sich durch sie unter die Haube bringen zu lassen und ihr eine kolossal hohe Summe für den Fall versprachen, daß es ihr gelänge, sie reich zu verheirathen. . Aus diesem Gebiete arbeitete sie mit einer ganzen Anzahl Offizieren von altem Adel' die sich in finanziellen Nöthen - befanden. Einen Einblick in die Art, wie sie derartige Geschäfte betrieb, gewähren die hinterlassenen Papiere des Lieutenants Freiherrn v. Nettelbladt vom Jägerbataillon No. 14, der zur Unteroffizierschule in Potsdam abkommandirt war und sich dort, in seiner Wohnung in der Charlottenstraße eine Kugel durch den Kopf gejagt hat. Er war ein Kunde der Angeklagten und in eine große pekuniäre Nothlage gerathen, vaß ihm kein anderer Ausweg als der Selbstmord übrig blieb. Die Angeliest! hat bisher ihre Schuld, namentlich waS den Betrug und den Wucher betrifft, bestritten und die Rechtsanwalte Dr. Schwindt und Mosse mit ihrer Vertheidigung betraut, die in erster Linie auch den Nachweis führen soll, daß sie bezüglich der Verhcirthung verschuldeter Offiziere mit reichen jungen Damen mehr als einen Erfolg aufzuweisen und bei der AbWickelung der Geldgeschäfte gegen das Strafgesetz nicht verstoßen habe. DieerstechinesischeZeitung in Deutschland wird in den nachstm Tagen im Verlage der Jnternationalen Verlagsanstalt- in Berlin erscheinen. Die Zeitung, die in chinesischer Sprache gedruckt wird und den Namen: Go-Goa-Chien-Weng. Organ zur Vertretung der europäischen Industrie in China", führt, verdankt hochstehenden deutschen Colonialfreunden ihr Entstehen und soll nicht nur die politischen Interessen Deutschlands in China -vertreten) ' sondern namentlich auch den mächtig aufblüHeiden deutschen Export nach China fördern und unterstützen. Das neue Organ soll in einer Auflage, von 11. 000 Exemplaren erscheinen und nicht nur allen chinesischen Großkaufleuten, sondern auch den sämmtlichen ViceKönigen, den Behörden und Manda ri.nen regelmäßig zugehen.

Deö MalerS Rache

Ein hervorragender Pariser Maler erhielt kürzlich den Auftrag, das Portrat der Gräfin X. . . zu malen. Die Dame war vor Jahren einmal eine ge-, feierte Schönheit, doch heute ist sie etwas sehr passee und man erkennt es auf den ersten Blick, daß sie den Fünfzig näher steht als den Dreißig, für die sie sich gewöhnlich auszugeben pflegt. Die Comtesse wünschte ihr Bild im diesjährigen Kunstsalon ausstellen zu lassen und machte dem Künstler daher entsetzlich viel Umstände. Bald war ihr der Teint zu fahl, bald das Haar zu dunkel, kurz und gut, sie hatte jeden Tag etwas Anderes an dem unter dem Pinsel des vortrefflichen Malers entstehenden Gemälde auszusetzen. Mit bewundernswerther Ruhe malte dieser weiter und that der unzufriedenenKunbin so viel wie möglich fccn Gefallen, hier und da nach ihrer speziellen Angabe zu ändorn. Trotz alledem erklärte die Gräsin, nachdem das Bild sertiggestellt war, daß sie nicht die geringste Aehnlichkeit mit sich herausfinden könnte. .Nun .endlich riß dem Maler die Geduld, und der vornehmen Dame bedeutend, daß sie durchaus nicht nöthig hätte, das Porträt zu behalten, wenn es ihr nicht ähnlich genug sei. complimentirte er sie mit ironischer Höflichkeit zur Thür seines Ateliers hinaus. Das Bild, das geradezu ein Meisterwerk genannt werden konnte, blieb als sein unverkauftes Eigenthum zurück. Inzwischen dachte der Künstler darüber nach, auf welche Weise er sich an der alternden Schönen empfindlich rächen könne. Dies sollte ihm nur zu gut gelingen. Mit wenigen Strichen verwandelte er das Lppbge, elegant frisirte aar der gemalten Comtesse in wenige einsame Strähnen, die überall die Kopfhaut durchschimmern ließen, und in die schmalen aristokratischen Hände plazirte ..zwei lange Flechten falschen HaareS. De Salontisch an der Seite der Gräfin verzauberte er in einen luxuriös ausgeftstteten Toilet tentifth. auf-dem eine ganze Batterie Flacons, Dosen und .Schächtelchen zu erblicken war. Deutlich konnte man die diversen Etikettes auf den allerlei Kosmettks enthaltenden Glas-, Por-zellan-und Metallbehältern lesen Da gab es Lilienmilch-, Schönheitswass Haarfarbe blond" und zahllose andere ' Verschönerungsmittel. Der grausame Maler sorgte dasür, daß Madame la Comtesse von gutenFreunbin erfuhr, welch originelles Gemälde in seinem Atelier von Jederman U wundert werden könne. Die Gräfin a znte nichts Guteö und begab sich un vorzüglich zu dem raffuurten Künstler. Dieser empfing sie äußerst kühl und als die Dame zu ihrer grenzenlosen Entrüstung sehen mußte, welche Allotria man mit ihrem, nur zu ähnlichen Bildni?e getrieben hatte, beschuldigte sie den Maler der Infamie und drohte, ihn wegen Beleidigung zu verklagen. Achselzuckend entgegnete der Besitzer beanstandeten GemLlldeS, daß Madame selbst erklärt habe, das Porträt unter keiner Bedingung als das ihrige aner. kennen zu wollen, und da er als Ms ler seine Zeit nicht mit unnützen Arbei ten verschwenden könne, habe er das Porträt in ein Fantasiestück umgestaltet und gedenke.es unter dem Titel Die Kokette von fünszigJahren" auszustellen. Sicher könne ihm Niemand verwehren,, mit seinem Eigenthum zu thun, was ihm beliebt. Madame mußte nothgedrungen ihre Machtlosigkeit ein sehen und, dem Künstler einen respektablen Check offerirend. bat sie demü lhigst, dem Bilde seine frühere Gestalt wiederzugeben und es ihr gütigst zusenden zu wollen. Nafstnirtester Tafchendiebstahlk Von großstädtischen raffinirten Ta schendieben und Diebsschulen ist schon manchesmal erzählt worden; aber diese Zeilen sollen ganz anderswohin führen zu schlichten Naturkindern da unten in Südamerika. Die Eingeborenen der großen Ebenen von Buenos Aires, meistens Nachkommen aus der Vermischung von Spaniern mitJndianerinnen (sie selbst betrachten sich übrigens als Spanier) und unter dem Namen Gauchos" bekannte haben. eine 'ganz wunderbare Geschlcklichkeit mit den Fingern und den Zehen, und letztere ist in fast jeder Beziehung ebenso groß, wie die Fingerfertigkeit. Sie können mit den Zehen nicht nur z. B. den Lasso "sehr ge wandt handhaben (oder vielmehr zehenhaben") sondern auch flotten Ta schendiebstahl treiben! Ihrem gewöhn liehen Beruf nach sind sie Viehzüchter; aber sie verschmähen es nicht, sich an Reisenden. Jägern und . Fischern als Taschendiebe zu bersuchen. Vor noch nicht langer Zeit wurde einem Forfchungsreisenden, welcher in einem der Flüsse von Buenos Aires fischte und oor.den langzehigen'! . Gauchos gewarnt, worden war, trotz aller Wachfamkeit seine Fischgeräthe und alle anoere Werthsachen' von - einem solchen Eingeborenen mit.den. Zehen aus den Taschen geholt, und solche Ersahrunzen sind ziemlich zahlreich! Die Gauchos gehören übrigens zu den gutmüthigsien Taschendieben der Welt. : D e r P o st m e i st e r S e y m o u r Keys in Manheim. N. Y.. ist der Bejitzer eines Apfelbaums, der im 17. Jahrhundert aus Holland nach der tteuen Welt gebracht wurde; der Baum trägt, immer. noch schöne Frücht. . Während eines schweren Gewitter, das Calvert Countv. Md., heimsuchte. machteFrau W. H. Swann mit drei Kindern in emem Buggy den Versuch, den Mühlenbach bei Lower Marlboro zu passiren.. Durch die starke Strömung des hochgeschwollenen Baches wurde aber das Gefährr fort gerissen und die Insassen stürzten in'S WaFer. " Mit heroischen Anstrengungen gelang es Frau Swann, sich und das lüugste Kind zu reiten; in anderes Kind klammerte'' sich anleinen Baum an und wurde gerettet, während das dritte zxixznl. . .

Landwirthsaiaftticheö. Milch für Hühner.

Um diese Jahreszeit gibt eS auf den Farmen die meiste abgerahmte Milch und es ist daher wohl angebracht, darauf aufmerksam zu machen, welch ein vorzügliches Hühnerfutter wir in dieser Milch haben und wie gerade für das Wachsthum der Kücken es kaum ein besseres Futter gibt. Es gibt auf den meisten Farmen so viel abgerahmte Milch während des Sommers, daß es für Kälber und Ferkel nicht sonderlich in's Gewicht fällt, wenn diesen zum Vortheil der Hühner und Kücken täglich einige Schalen voll abgeknappt werden. Die Magermilch hat durch Entnahme des Rahms wenig oder gar keine Einbuße an ihremNährwerth erlitten: denn alles Fett, so auch das Vutkerfttt in der Milch, enthält sehr wenig Nährstoffe für die Ausbildung von Muskeln und Knochen. Diese beiden Theile sind es. aber besonders, die der Entwickelung bei jungen Thieren bedürfen, und so ist Magermilch für alles Jungvieh ein äußerst VortheilHaftes Futter. Es ist durch Fütterungsversuche an Kücken festgestellt, daß mit abgerahmter Milch gefütterte Kücken fast doppelt so viel an Gewicht zunehmen, als solche, die keine Milch erhalten. Mag man den Thieren die Milch rein oder mit etwas Kleie oder Haferschrot vermischt geben, die erste Regel ist immer, daß die größtmöglichste Reinlichkeit in den Futtergeschirren zu herrschen hat. Die Milch, bescmders wenn vermischt mit Kleie und dergleichen, säuert in den Futtergeräthen äußerst schnell in jetzigen Tagen, fressen die Hühner auch rein aus, und es sollte ihnen nie mehr gegeben werden, als sie gut in einer Mahlzeit verzehren es bleibt doch in Ritzen und ESen der Geschirre etwas sitzen, das sehr schnell sauer wird, wenn es nicht bald nach dem Füttern mit heißem Masse? ausgebrüht wird. Daß das Verfüttern der abgerahmten Milch an Hühner 'sich lohnt, wird ein Versuch bald beweisen. Jetzt während der heißen Tage sind die Hennen träge und legen wenig, Kamm und Lappen haben meistens eine blaßrothe Farbe. Haben die Thiere während einer Woche Milch erhalten, so ändert sich Wesen und Aussehen schnell; sie werden munter und der Kopf erhält eine lebhafte rothe Farbe. Ist auch jetzt wenig Vortheil in vielen Eiern, da die Preise während der Sommermonate stets sehr niedrig sind, so ist es doch wünschenswerth. daß die Hühner sich jetzt in einem kräftigen Zustande befinden; denn bald kommt der Herbst und damit die Zeit des Federwechsels. der Maus; vorher gut genährt, überstehen die Hennen diese Zeit sehr schnell und gut und fangen dann mit Beginn des Winters an, zu legen. Dreschzeit. Verschiedene Anzeichen deuteten vor etwa einem Monat daraus hin, daß die Weizenpreise cegen das vergangene Jahr stark zurückgehen würden; wie sie denn auch thatsächlich stark bergab rutschten während mehrerer Wochen. DerUrsachen dasür waren verschiedene; einmal war die Leiter umgefallen, auf der d:e Preise der Börsenspekulanten emporgeklettert waren. Dann kam dazu der Bericht unseres Ackerbau Ministeriums, der un die größte Weizenernte in Aussicht stellte, die je in diesem Lande eingeheimst wurde, während europäische Berichte auch dort eine gute Ernte meldeten. Wohin sollten wir also mit unseren 700 Millionen Bushel, von denen aus Washington berichtet wurde? Die Preise fielen schnell und bedeutend. In den Winterweizengegenden ist jetzt daö Dreschen in vollem Gange, in den südlichsten Staaten bereits beendet und die Weizenpreise klettern allmälkg ohne Leiter wieder hinauf. Die Ursache? DaS vielversprechende gute Aussehen deS Weizens auf dem Halme hat getäuscht; es zeigt sich wie das bei Menschen auch häufig der Fall ist schöne, große Köpfe aber leer, oder was drin ist, von wenig Werth. CTvI.. T '2 17 f .TT y y i f ii jcmc um N"0 Dicijaco mmr glall und rund, sondern runzelig und eingetrocknet. Daß jetzt beim Dreschen der Weizen nicht das Versprechen hält, was sein früherer prächtiger Stand auf dem Felde in Aussicht stellte, liegt daran, daß er in vielen Gegenden zu guterletzt noch vom Brandpilze befallen wurde. Schon vor der Reife konnte man überall Aehren bemerken, deren oberer Theil schnell gelb wurde und dann eme weißliche Farbe annahm; die Aehre erschien todtreif. Die Körner in derselben, das heißt im unteren Theile, der 'obere Theil ist meist leer, waren kraus und runzlia aufaetrocknet: für den Müller fast werthloS. Ein Mittel gegen diesen Branvpttz glbt es biS jetzt nicht. Die Sporen Keime der Nil,e werden während der Blüthezeit vom' Winde uoer oas Feld getragen, sie dringen in die Blüthe und entwickeln sich hier unbemerkt. Das schöne uäto her Aehren verräth lange nichts, von der vor jich gehenden Zerstörung. Der Drescher zeigt unö: Es ist nichts alles Gold, was glänzt; selbst das Gold der Aehren ist mitunter leerer Schein. Besonders stark sind jene -Felder vom Brand befallen, die spät besät wurden und die in nicht besonders guter Kraft sich befinden. Daraus ergibt sich die alte gute und längst' bekannte Lehre für alle unsere Kulturpflanzen: Frü hes Säen und kräftiges Wachsthum )inx vie vetten (-Schutzmittel gegen In sekien und andere Feinde.- Ein ande res' Schutzmittel ist das Beizen deS Saatweizens, und dies, ist besonders für die diesjährige Herbstsaat zu em Pfehlen. Die Sporen der Brandpilze sind zahlreich an den Körnern ' und kommen mit der Aussaat in die Erde. Das wird', besonders in diesem Jahre der Fall sein. Geschieht nichts dage gen. so werden im nächsten Frühjahr die Pilze sich außerordentlich verbrei ten, wenn die Witterung günstig ist,' und wir haben alle" Aussicht,Vdaß die Nächstjährige Dreschzett noch mehr brandigen Weizen bringen wird wie in diesem Llabu.

Die Pilzsporen am Saatgetreidk werden auf folgende einfache Weise un, schädlich gemacht: In 24 Gallonen Wasser wird ein Psund Blaustein Coppiir siilphate aufgelöst und Hierin drei Bushel Weizen 12 Stunden eingeweicht, dann herausgenommen

und 5 10 Minuten in Kalkwasser von 1 Pfund Kalk in 10 Gallonen! Wasser gelöscht getaucht und darauf getrocknet. Es kann dies einige Wo chen vor der Aussaat geschehen, doch darf der Weizen nicht in Berührung mit ungebeiztem Weizen, oder- mit Säcken und dergleichen kommen, wo ungebeizier Weizen lag oder darin aufbewahrt wurde. Es gibt auch ein Verfahren, das Saatgetreide in einfach heißem Wasser zu brühen; doch erfordert dies große Genauigkeit, da das Wasser genau so heiß und nicht heißer sein darf, um die Keimkraft der Körne, nicht zu verletzen; es ist aus diesem Grunde weniger empsehlenswerth, wenn auch ohne besondere Geldausgaben; übrigens ist Copper Sulphatefür 25 '30 Cents das Pfund in jeder Apotheke zu haben. Alaunwasser gegen Ungez i e f e r. Wenn nicht die arößte Wachsamkeit und Sorgfalt bisher im Garten geherrscht hat, finden wir jetzt auf Obstbäumen. Beerensträucher, auf Rosenstöcken und sox.stigen Zierpflanzen, besonders aber den verschiedenen Gemüsen allerlei Ungeziefer. Und oft sind sie dort in Massen trotz aller Wachsamseit und trotz der angewandten Mittel. Das ist dann ein rechter Verdruß und schließlich auch ein empfindlicher Verlust. Wie ist dem abzuhelfen? Das erste und erfolgreichste, daneben billigste und lohnendste Mittel gegen alles Ungeziefer ist, das Land in solche Dungkraft zu bringen, daß die Pflanzen sehr üppig, also kräftig und schnell wachsen. Die Feinde der Kulturpflan, zen aus der zahllosen Masse de? Insekten, mögen sie noch so verschiedenartig sein.sind fast alle sich darin gleich, daß sie als Feinschmecker nur die zarten und jungen Pflanzen ihrem Geschmacke zusagend finden; je schneller und kräftiger die Pflanze daher wächst, um so schneller wird sie aus diesem Stadium der Beschaffenheit herauskommen und von den Jnfetten gemieden werden. DaS Ungeziefer, besonders die Raupen, welche die Beerenobststräucher heimsuchen, scheinen hiervon eine Ausnähme zu machen. Wohl sind auch ihnen die zarien Triebe und Blätter am liebsten, aber auch späterhin setzen sie ihr Vernichtungswerk noch fort. Da wird nun Alles versucht, Asche, SeifenWasser, Kalk, sind die Fruchte abgeerntet. auch Pariser Grün; aber es hilft nichts. Wir möchten deshalb den Leser aus ein Mittel für genannten Zweck aufmerksam machen, das sich gut bewährt hat gegen Raupen wie auch aegen Blattläuse an Ziersträuchern. Man löst ein halbes Pfund Alaun in eine Gallone kochenden Wassers auf und fügt später zwei bis drei Gallonen kalten Wassers hinzu. Hiermit werden die, befallenen Pflanzen mehrmals besprengt; gewöhnlich schon nach dem zweiten Besprengen ist das Ungeziefer verschwunden. Bohnencultur. In heißen, trockenen Tagen stellt alles Gemüse das Wachsthum ein und geht schnell der Reise entgegen trotz späten Aussäens und Pslanzens. Häuslge Bearbeitung mit der Hacke hilft wohl ein wenig, aber nicht in anhaltend dürrer Zeit. Um nun die Tragzeit zu verlangern. gieße man zwei bis drei Mal wöchentlich mit verdünntem Dungwasser, so daß die Pflanzen, besonders Bohnen, aber auch bei Gurken bewährt es sich, nicht von dem Wasser getroffen werden; auch sollte das Begießen stets am Abend ausgeführt werden. Dies gibt der Pflanze neue Kraft und sie wird fröhlich weiter wachsen. Um nun den Ansatz neuer Früchte zu fördern, lasse man an keiner Staude Bohnen zur Reife gelangen; sobald eine Bohne gelbliche Farbe zeigt, wird sie abgepflückt. Hierdurch wird die Pflanze zu stets neuer Fruchtbildung greizt O0M JnUlNV. Auf eigenthümliche Weise wurde der vierzigjährige Richard Gore in Fort Lee, N. F., von äugenblicklichem Tode ereilt, während seine Frau gleichzeitig schwere, vielleicht tödtliche Verletzungen erlitt. Beide saßen beim Abendbrot am Tische, als ein 200 Pfund wiegender Felsstein durch das Dach ihres Hauses krachte. Gore wurde im Rücken getroffen, niedergeschmettert, seine Frau wurde mit Trümmern überschüttet. Der Fels mag bei einer Sprengung in Brown & Flemming's Steinbruch fortgeschleudert oder auch, von der Höhe der Palisaden kommend, von einem Felsvorsprung abgeprallt sein, da es nicht selten vorkommt, daß Felsen sich loslösen und herabfallen. Das Haus ist ungefähr 200 Fuß von der Felswand entfernt. Das Ehepaar war seit einem Monat verheirathet. In Fayette County, Pa.. war seitnehreren Jahren ein Gesetz in Geltung, wonach die County - Commissäre eine Schußprämie für Raubthiere. wie Füchse. Wiesel etc. zahlten. Die Commissäre haben jedoch beschlossen, diese Zahlungen einstweilen einzu stellen und das Gesetz dem Obergerichte behufs Entscheidung seiner Constitutionalität vorzulegen. Die Commissare haben nämlich in Erfahrung gebracht, daß viele Jager und Fallenstel ler an der Grenze von Maryland und Virginia sich ausschließlich mit dem Schießen obiger Thiere beschäftigen, ja sogar Füchse ete. züchten, um sich die Prämie zu sichern und dabei ein ausgezeichnetes Geschäft machten. An manchen Tagen hatten die Commissäre an 5S0 Schußprämie zu zahlen und der Mißbrauch wurde so offenkundig, van mnyalt geboten werden mußte. Mit über 510.000 Baaraeld., V r , " " " , In derTasche war Frau Mary Bohan aus Chicago in NeAork genöthigt,

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LN0 Frauen, 23. Straße und 1. Ave., j z Olafen. Die Frau, welche Passage ! auf der Umbria" nehmen wollte, war ! von ihrer 23iähriqen Tochter, welche ' nicht ganz bei Trost, sonst aber Harmlos ist. bealeltet und oas war vie ursache. weshalb man sie überall abwies. In jedem Hotel, wo sie anklopften, schickte man sie weiter, auch in St. Vwcent's sowie im BcÄevue Hospital war ihres Bleibens nicht und so mußten sie denn schließlich unter den Tramps übernachten. Das nahm sich die Jüngste so zu Herzen, daß sie aus dem Fenster zu springen drohte und Mutter und Tochter wurden nach dem Jrrenpavillon im Bcllevue 5zospital gebracht. PaulOrchutz. einimDienst der Bundesmarinc stehender Matrose, war auf Urlaub in Paterson. N. I.. nd obwohl er auf der Straße ziemlich lärmend war. ließ ihn die Polizei doch ungestört. Dagegen wurde Orchutz von einem Civilisten aufgefordert, sich ruhig zu verhalten, und als er dem Manne erklärte, er soll sich um seine eigene Angelegenheit kümmern, entpuppte sich der Civilist als Bundesofsicier. der dann in feinem Hotel seinen Wasfenrock anzog und Orchutz verhaften ließ. Recorder Senior erklärte jedoch dem Officier. daß er ein Wichtigthuer sei; wenn Orchutz sich nicht ordentlich ausführte, hätte die Polizei den Mann verhaftet. Der Recorder entließ Orchutz und gab ihm ein Schreiben an den Commandeur der Navy Yard mit, worin er sagt, daß die Verhaftung auf einem Irrthum beruhte. Seinem lerfehltenLeben hat in Tampa. Fla.. Prof. F. W. Schley, ein Vetter des berühmten Armadabesiegers Commodore Schley. mit Morphium ein Ende gemacht. Prof. Schley war ein ausgezeichneter Sprachlehrer. Vor vier Jahren loar er aus Mexiko, wo er ein beträchtliches Vermögen erworben hatte, nach Tampa gekommen und erlangte schnell Zutritt zu den besten Gesellschaftskreisen. Weniger erfolgreich war der gewandte Linguist in seinen geschäftlichen Un ternehmungen. Er ließ sich aus Spekulationen ein. die sein ganzes Vermögen dahinrafften, und aus Aerger darüber ergab er sich demTrunke. Schnell sank er von Stufe zu Stufe und legte schließlich Hand an sich. In seiner Wohnung fand man einen rührenden Brief seiner alten, reichen Mutter in New Vork. die ihn flehentlich bat, sich zu bessern, damit er noch einmal ihr vor Augen treten konnte. Prof. Schley war ein Mann von hoher Bildung und seltenem Sprachtalent. Außer der englischen, waren ihm die deutsche, französische, und spanische Sprache geläufig. Durch längere Reisen über den ganzen Erdenrund hatte er seine Sprachkenntnisse vervollkommnet. Ein Bruder des Selbstmörders ist einer der angesehensten Advokaten in Savannah. Ga. Ein Onkel von mütterlicher Seite nar Gouverneur von Georgia, ein an. derer Onkel war Gouverneur von Pennsylvanicn. I oh n D e B a u n, ein 15jähriger Junge von West New Jork, sah nculich in einem Circus einen Feueresser, dessen Kunststücke ihm so imponirten, daß er beschloß, sich auch einmal darin zu Probiren. Er erzählte seinen Ka meraden. daß er Feuer essen könne, und erbot sich, ihnen davon den Beweis zu liefern. Er nahm den Mund voll Petroleum und entzündete es mittels eines Streichholzes. Das Oel explodirte und der Knabe wälzte sich. Schmerzensrufe ausstoßend, auf dem Boden. Er wurde sofort in ärztliche Behandlung genommen und sagte der Arzt, daß er ernstliche Verletzungen erlitten habe, da ein Theil der Flammen nack den Lunaen nescklaaen ist.. oo aus untc Zur besseren Verwerthung der deutschen Auster hat sich in dem bei Hamburg liegenden Finkenwerder eine Gesellschaft gebildet. Eingehende Versuche zur Aufbewahrung und Verwerthung der Austern, die im Laufe des verflossenen Winters im Brackwasser bei Cuxhaven mit Unterstützung des deutschen Seefischereivereins angestellt worden sind, haben recht günstige Resultate ergeben. Die Gesellschaft wird einen Caisson ein großes Hütefaß bauen von 90 Fuß Länge und 21 Fuß Breite und ihn im neuen Segelschiffhafen von Cuxhaven verankern zur Aufbewahrung der Austern; im Fischereihafen ist nicht genü gend Strömung, sodaß dort die Austern schnell mit Schlamm bedeckt sein würden; selbst an dem gewählten Platze wird eine häufigeReinigung des Behälters nöthig sein. Aus ReichsMitteln ist eine bedeutende Unterstützung für die Herstellung dieses Behälters zugesagt. Wohin böse Nachbar schaft führen kann, davon zeugt ein Vorkommniß, das sich in Pirmasens ereignete. In der Thalstraße hat der Schuster Schwarz, der dort ein Haus besitzt, durch einen Zaun einen Weg abgesperrt, den zu benützen die NebenlieHer ein Recht zu haben glauben. Darüber entspann sich Streit zwischen den Nachbarn, der schon zu verschiedenen Ausschreitungen aus den beiden Seiten führte. . Letzter Tage wiederholte sich der Streit und der etwa 20jähr. Sohn Carl des Schwarz, sowie dessen Kämerad, der Steinhauer Heinrich Jakob, schössen mit Revolvern auf die Nachbarn Schütz sen., Sieber und auf die Frau 'des letzteren. Dem Sieber wurde seine kurze Pfeife, die er im Munde hatte, weggeschossen. Das brachte die sen in Zorn, und da er eben mit Mähen beschäftigt war. ergriff er die. Sense und versetzte damit dem jungen Schwarz einen Hieb in den Rücken, so daß Schwarz ine lebensgefährliche Verletzung erhielt. . Alle Beteiligten wurden in Haft genommen. DerberücbtigteBandit Voccoananq, der seit fünf' Jahren den Schrecken der Dörfer in der Umgegend VUJllUlll V w. .uvvv. v Ajaccio biUete. wurde von dem Gcndarmerie-Vrwdier Boby aetödtet.

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" I UMd to feel at boul n o'clock that ftomething had gonc wrong with my breakfatt. Etpeciallf was this true if I had had a retlM cight, aa you know u aot an uncommon thin with head-workera. My tomack, ' continued he, la uader tha Standard as to strength and it ustd to teern at those tirnct toact only Indifferently and aornctireea to erea stop work. Cloiids woald corne before my visiern and then a tlignt nausaa would be feit. Ycara ofthat sort ofthing had mad nie know the Symptoms as well aa I know my name. but aincfl I learned about RipansTabules I have practicallyoTercoma thedifficultT and it U not often that any one gets as enthusiastic orer anyttungas I do ovor them. Nowadays, whenever I recognise the old familiär Symptom, DOWN 00 ES ONE OF THE BLESSED UTTLE CONCEN TRA TED BOONS. And im a fe mlnutrs the yisnal clonds lift discomfort passes away. mr stomach

apparently res unes itaoperatins and at half past i or t o'clock I go out for my nsuat rather haart y luncheon all in delightful contrast with my fonner practicallT ruincd

afternoons whl nch 1 used vainly to seek to fceBtcrcr yanc m mehreren SUgcn mü andern Gendarmen dein Räuber aufgelauert. Boby befand sich allein auf dem Anstand, als Boccognano erschien. Der Brigadier forderte ihn auf, sich zu ergeöen, aber dieser schoß ohne weiteres auf Boby und verwundete ihn. Nunmehr streckte Boby .den Räuber durch einen Schuß nieder. Aber im letzten Augenblick erhob sich Boccognano noch einmal und jagte dem Brigadier, der sich ihm genähert hattc, eine Kugel in die Brust. Trotz seiner schweren Verletzung schoß auch Boby abermals und zerschmettertt dem Räuber den Kopf. Der Brigadier starb im Laufe des Nachmittags Auf 'die Ekgreifung Boccognanos waren 15.000 Francs ausgesetzt. Er war zum Räuber geworden, nachdem er zwei Bekannte bei einem Wortwechsel getödtet und zur Vertuschung der That die Leichen mit Petroleum übergossm und verbrannt hatte. Auf den Zügen ParisH a v r e wurden seit mehreren Jahren zahlreiche Diebstähle verübt, ohne daß man der Thäter hätte habhaft werden können. Letzter Tage wollte ein mit dem Schnellzug von Paris eingetroffener Reisender bei der Ankunft in Havr? einen Koffer öffnen, den man eben aus dem Packwagen genommen hatte, als das Schloß versagte. Ein herbeigerufener Schlosser fand in letzterm einen abgebrochenen Schlüssel stecken und mußte den Koffer daher mit Gewalt aufbrechen. Es fehlten darin verschieden Gegenstände, u. A. eine Schachtel mit 1200 Francs in Gold und Banknoten. Der Bestohlcne machte sofort Anzeige bei dem Bahnhof-Com-missar, und dieser verhaftete, , da der Diebstahl nur während der Fahrt erfolgt sein konnte, darauf den 42jährigenZugführer Henri Prvost. den man schon seit einiger Zelt im Verdacht hatte. In Prvost's Wohnung fand man eine bedeutende Geldsumme, über deren Herkunft er sich nicht ausweisen konnte, und ein buntes Durcheinander der verschiedensten, offenbar vonBahndiebstählen herrührenden Gegenstände. Zur großen Freude ver Alterthumsliebhaber macht die griechisch - archäologische Gesellschaft endlich Anstalten, den Löwen von Chäronea wieder aufzurichten. Der Architekt ist ernannt, der den Sockel wieder herstellen und die verstreut umher liegenden Stücke des colossalen Löwen wieder zusammenfügen soll.' Der Löwe von Chäronea wurde als Denkmal für die in der Schlacht gegeü Philipp von Macedonien gefallenen Thebaner errichtet; die Athener begrub man am Kerameikos, die Macedonier. in der Nähe einer Eiche, die noch Plutarch aezeigt wurde. Der Löwe war allmälig in die Erde versunken, überdauerte aber die Türkenherrschaft und wurde erst während der Freiheitskriege von einem Bandenführer, dessen Name nicht bekannt geworden, zerstört. Die ersten Ausgrabungen 1879 brachten den v:ereckigen Sockel an's Licht, der die Gebeine der Gefallenen umschloß. Dreitausend Beamte im Haupttelegraphenamt zu London rebelliren gegen den Zwang der offiziellen Abfütterung-. S'.e führen Beschwerde darüber, daß das von Amtswegen geführte Restaurant nicht allein schlecht koche, sondern daß die Bedienung auch sehr schlecht sei und sie bei Tische eingepökelt wie die Häringe" sitzen müssen. Was sie jedoch nicht aussprechen, ist wohl der wesentlichste Punkt ihrer Leiden: sie dürfen die Amtsgebäude nicht verlassen, um zu lunchen. Es wird dafür Sorge getragen werden, daß die Speiseräume vergrößert werden und die Angestellten auch zum Frühstück hinausgehen dür fen. Dann werden sie es wahrscheinlich vorziehen, im Hause zu bleiben. Einstweilen gin eS dort sehr lustig zu, als man sich männiglich dcls Frühstück in Ledertaschen und Papierdüten mitgebracht hatte und. nur an den längen Tafeln Messer und (Jabel in Gebrauch genommen und nach Pfeffer, Salz und Senf eeruen purde. . . ,

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