Indiana Tribüne, Volume 21, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1898 — Page 1
ö - ! 00 0X O AV i? f fiA l5 V y iy w v y w y y y yy v Office : No. 18 Göb Mabama Otrasze. Telephon 1171 Indianapolis. Indiano, Samstag, den 30. Juli 1893. Jahrgang 31 5tel311
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Editorielles.
Von einem Chicagoer deutschen Club, der sich Donnerstag Club nennt und von Zeit zu Zeit Brochuren derössentlicht. ist unS dessen fünfte Publikation betitelt: The Relations of the People of the United States to the English and the Germans by William Vocke zugekommen. Der Titel bekundet ohne Weiteres, daß die Schrift eine zeiegtmäße ist. Sehr lesenSwerth darin ist die Schilderung des Verhaltens Englands während deS NebellionSkrieaeS. ES wäre zu wünschen, daß die Schktst weite Verbreitung fände und eS wäre nicht unangebracht, denn sich in jeder Stadt einige Deutsche fänden, die ei nige Hundert der sicherlich billigen Brochure zur Vertheilung brächten. Daö Kabinet hielt gestern eine fünf Stunden dauernde Sitzung ab und kam zu keinem desinitiven Schlüsse. SS vertagte sich biS heute Mittag. WaS in Bezug auf die FriedenSbedingungen veröffentlicht wird, ist einstweilen bloß Vermuthung. Und die spanischen Rachrichten, daß Spanien unter keinen Umständen in die Abretung Porto RicoS willigen' werde, sind ebenfalls curn grtno iahs zu nehmen. Inzwischen macht sich bei unS schon wieder der JingoiSmuS breit. Die Handelskammer von Portland, Oregon, nahm Beschlüsse an, dahin lauend, daß Amerika die Philippinen behalten müsse, weil eS andernfalls aussehe, alS hätte man sich durch die europüischen Mächte einschüchtern lassen. Hoffentlich wird man in Washingon solche Albernheiten nicht beachtend DaS deutsche ReichSkanzl?ramt hatte vor einiger Zeit den Fabrik-Zn-Vektoren eine Anzahl Fragen zur Beantwortung unterbreitet, die sich auf die geftsehung einer Mazimal - ArbeitSzeit auS sanitären Gründen bezo- . M Ar 0. M gen. Die JayresoerlSzle oer 3iiP oren für 1897 enthalten nun die Antwarten auf diese Fragen und daS Ergebniß ist ein sehr interessantes, da für nahezu e, bewerbe eine Regelung, efp. Verkürzung der Arbeitszeit vorgeschlagen wird. Die Inspektoren befürworten die gesetzliche Regelung der Arbeitszeit im Allgemeinen. Sie führen einundvanzig Betriebsarten an, für welche sie die Einführung des achtstündigen Arbeitstages befürworten. Für Akkumulatoren-, Bleifarben- und Bleizucker-, Bleinitrit-, Mennige-, Nirobenzol-, Ofen- und PhoSphorzünd-Holz-Fabriken schlagen sie eine sechsständige Maximal - Arbeitszeit, für Gummifabriken eine fünfstündige und ür Gummtfabriken, welche mit Schweelkohlenftoss arbeiten, gar nur eine anderthalbstündige Maximal-ArbeitS-eit vor. Nun ist von der Empfehlung deS FabnkinfpektorS bis zur einschlägigen Gesetzgebung allerdings noch ein weiter Weg, immerhin aber hat man eS hier mit der offiziellen Erkenntniß der Nothwendigkeit der Regulirung und Einschränkung der Arbeitszeit Seitens des Staates zu thun und Erkenntniß ührt, und sei eS manchmal auch noch 0 langsam, immer zu praktischen Schritten. Nun möchten wir gerne auch einmal den amerikanischen Fabrikinspektor ehe, der den Muth hat, für irgend einen Betrieb, einerlei, wie gesundeitSschädlich er sei, eine gesetzliche tägliche Arbeitszeit von nur anderthalb Stunden zu empfehlen. - Ihm wäre diel zu bang um seinen Posten. Warum aber ist in Deutschland so etwas möglich 7 Warum war in Deutschland daS ArbeiterverficherungS gesetzt möglich, welche Mängel dasselbe auch immer haben mag ? Man wird sich vielleicht noch der Erklärung BiömarckS erinnern, daß die Negierung jede Gesetzdorschlag aus seine Wirkung aus die Sozialdemokra tie prüfe. DaS ist daS ganze Geheim ntp. yoiutiQet uciuancnip, poli Ulfs 5-5 MW . t m tische Organisation und selbständigst politische Thätigkeit der Arbeiter. Da dem amerikanischen Arbeiter och daS Verständniß fehlt, kann von Organisation und Thätigkeit uatür lich auch nicht die Rede sein. Einstweilen zieht er eS vor politische Hand langer-Arbeit für Andere zu derrich te.
IraMlllYrWtt.
Wetterbericht. Kühler, Regenschauer heute Nacht, schöneö Wetter morgen. Höchste Tem peratur innerhalb der letzten 24 Stunden 84 Grad, niedrigüe 66 Grad. SSisselSVadeanstalt. Was sertemperatur 83 Grad. " Die Antwort. Walbinaton. 30. Zuli. Staatssekretär Day ersuchte den fran zosischen Botschafter Cambon, heute Nachmittag nach 2 Uhr im Weißen Hause vorzusprechen und die Antwort aus die Note Spaniens in Empfang zu nehmen. Das Kabinet vertagte sich um 1 Uhr. Die Frage der Philippinen ist offen gelassen und soll einer Commission überlassen werden. Die anderen ii Punkte find dieselben, wie bereits mit getheilt. mKeine Nachricht vom Kalle Manilla'S Washington, 30. Juli. Obschon die Angestellten der KriegS-Ab-Heilung gar nicht überrascht sein würden, wenn sie die Nachricht erhielten, die Stadt Manilla habe sich dem Admiral Dewey ergeben, so ist solche Nachricht bis jetzt noch nicht hier eingerossen. Hier vermuthet man, daß die Madrider Depesche betreffend die angebliche Uebergabe Manillü'S an Dewey ihren theilweisen Grund darin hat, daß die span. Regierung den Gen. CapiSn Augufti ermächtigt hat, die Stadt m i r zu uvergeven, wenn er ne nxqi meyr halten könne. , Der Feldzug inPortoRieo. Washington, 20. Juli. General MileS telegraphirt wie folgt : Am 26. hatte General Garnison bei Saueo ein Borpoftengesecht. Wir hatten vier Verwundete, der Feind hatte drei Todte und . dreizehn Verwundete. Faueo wurde gestern besegt. Die spanischen Truppen ziehen sich nach dem Norden der Insel zurück. Ponce und dessen Hafen haben eine Bevölkerung von 50,000. Dieselbe empfing die Truppen enthusiastisch. Die Eisenbahn war heilweise zerstört, ist aber wieder hergestellt. Auch' telegraphische Verbindung ist wieder hergestellt. Die Kabelivftrumente waren zerstört, ich habe neue von samalca vepeuk. CS xt ein wohlhabendes schönes Land. Die Truppen werden bald in gebirgiger Gegend sein. Sie befinden sich wohl. Ich erwarte keine unübersteigbaren Hindernisse. BiS jetzt kein Verlust an Menschenleben. Kapitän Higginson telegraphirt von Ponce : Commander DaviS ging am 27. von Guanica mit der Dirie", AnnapoliS", WaSp" und Glouester" ab, m Ponce zu blockiren. Die Massachusetts" und die Cincinnati" kamen am 28. an, ebenso General MileS. Truppen sosort geandet. Kein Widerstand. Truppen reudig von Einwohnern empfangen. Großer EntthufiaSmuS, Rahm sechzig Lichterschisse, zwanzig Segelschisse und 120 Tonnen Kohlen. Gen. MileS erließ folgende Proklamation : Im Verlaufe deS Krieges deß BoleS der Ver. Staaten gegen den König von Spanien für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit, find die amerikanischen Soldaten gekommen, um Porto Rico zu besetzen. Sie kommen, um euch die Freiheit zu geben, euch von euren früheren politischen Verbindüngen zu lösen und hoffen, daß ihr mit Freuden die Regierung der Ver. Staate annehmen werdet. Wir sühren keinen Krieg mit dem Volke deS Landes, das seit Iahrhu derten unterdrückt wurde, sondern brin gen Tuch Ochutz deS Lebens und deS Eigenthums. ES ist n,ql unsere uvnqr, voyuya- . m m m fitr tige Gesetze und Gebräuche anzutasten, so lange daS Volk die Vorschriften de, militärischen Verwaltung beobachtet. DieS ist nicht ein ZerftörungSkrieg, sonder wir bringen euch im Gegen theil die Vortheile einer erleichteten Civilisation. ,, , Nach Porto Rico. O a s h i n g t o v, 30. Zuli. Generalmajor Orooke ist von Nevport NevS mit 190 Offizieren und 6119 Mann nach Porto Nieo abgefahren.
DieKabinetSsitzung. Wird
vermuthlich wahrscheinlich vielleicht u. s. w. Washington, 30. Juli. I nahezu fünf Stunden dauernder Sih ung wurde vom Präsidenten und den Mitgliedern seines CabinetS die Ant wort auf daS von Spanien gemachte Anerbieten, Friedens - Unterhandln gen anzuknüpfen, besprochen. Die Berathung brachte kein endgiltigeS Resultat, und die Weiterverhandlung der wichtigen Fragen wurde aus eine am Samstag Mittag abzuhaltende Sitzung anberaumt. Den größten Theil der Verhandln gen nahm die Besprechung der Philip pinen-Angelegenheit ein. Die anderen in Frage stehenden Punkte waren bald erledigt. DaS Kabinet entschied, folgende Friedens, Bedingungen zu pellen : Unabhängigkeit CubaS. Abtretung Porto RicoS an die Ver. Staaten. Die Errichtung von Kohlen-Statio-nen, eine zu uam m ven avronenInseln, und eine aus den CarolinenInseln. Die Erledigung dieser Fragen nahm nur kurze Zeit in Anspruch, aber als man zur Besprechung der PhilippinenFrage resp, ihrer Lösung, kam, da zeigte sich große MeinungSverschiedenheit. Und diese erstreckte sich nicht beson. derS auf die Frage, ob die Ver. Staaten die Inseln behalten sollten. In Bezug auf diese Frage ergab eS sich nämlich bald, daß die Mehrzahl der Cabi-netS-Mitglkeder gegen daS Behalten der Inseln seitens der Ver. Staaten war. Die Fragen, deren Lösung die größte Mühe machte, waren die, welche Form von Regierung aus den Philippinen eingeführt werden und welche Garantie von Spanien für den iiberalen und selbständigen Charakter die ser Regierung verlangt werben sollte. Diese beiden Fragen entstanden aus der zuvörderst gesüßten Entscheidung, daß die aus den Philippinen herrschenden Verhältnisse verändert werden sollen. Einige Mitglieder deS CabinetS waren der Anficht, daß die Insurgenten unter Aguinaldo, nachdem-sie sich ganz unabhängig von den Ver. Staaten benommen und außerdem letzthin versucht hatten, den Ver. Staaten Unannehmlichkeiten zu bereiten, kein moralischeS Recht auf Anerkennung bei den FriedenSbeftimmungen hätten. AndrerseitS wurde geltend gemacht, daß unsere Regierung keine Gelegenheit verabsäumen dürfe, ihre Prinzipien in der Welt zu verbreiten, und daß dieses im vorliegenden Falle am Besten dadurch bewerkstelligt werde, daß man von Spanien völlige Autonomie sür die Philippinen verlange. Bezüglich Abtretung Porto Rico'S an die Ber. Staaten und Anerkennung der kubanischen Unabhängigkeit seitens Spaniens wurde die Entscheidung getroffen, daß in den caraibischea und westindischen Gewässern jeder Spur spanischer Regierung und Herrschast vertilgt werden müsse, sodaß viele der kleinen Inseln, über denen bislang die spanische Flagge geweht hat, den Ber. Staaten zufallen werden. Die Abtretung der Inseln an die Vor. Staaten sollen dieselben außerdem von allen ihnen von der spanischen Regierung auserlegten Schulden, soweit die Bereinigten Staaten in Betracht kommen, entbinden, und soll alle jetzt bestehenden HandelsVerträge zwischen Spanien und seinen Colonien und ausländische Mächten nichtig machen. (Alles in dieser Depesche ist bloße Vermuthung. Nichts daran ist offiziell. Die ganze Depesche fleht nach Erfindung auS. D. R.) Was die Frankfurter Zeit ung" sagt. Berlin, 20. Juli. Die Frankfurter Zeitung" bedauert die Haltung der deutschen Presse Amerika gegen über und meint, daß Deutschland in sehr ungeeigneter Weise verfahren sei. Zwei deutsche Schiffe in Manila wären völlig genügend gewesen. ?n der Zukunst", sagt daS Blatt, hoffe dir, daß das auswärtige Amt Borkomm nisse iu Verbindung mit der auSwärti gen Politik Deutschlands, einschlleß lich die der Narine, selber in die Hand nee.
Don Carlos gewarnt.
Bern, 30. Juli. Der Bundesrath hat Don Carlos, der sich in Luzern aufhält, wissen lassen, daß er die Schweiz verlassen müsse, fobald er eine Agitation in Spanien hervorrufe. - GroßeS kouse clanin. Santiago dtCuba, 30. Juli. Dit Reinigung der Stadt wird mit dem größten Eifer fortgesetzt. Mehr als zweihundert Karren werden dazu benutzt, den Schmutz und Abfall, der aus den Häusern geholt wird, vor die Stadt zu fahren.' Diese Arbeit dird geraume Zeit in Anspruch nehmen, da dor jedem Hause ein großer Haufen unrath liegt. Auf esehl deS Gen. Wood mußte aller Unrath aus den Häusern auf die Straße gebracht wer den. Von da wird er vermittelst Kar ren geholt, vor die Stadt gefahren und derbrannt. Heute lief hier der zur Ward Linie gehörige. Dampfer Philadelphia" ein. DaS ist der erste Post-, Passagier- und Fracht-Dampfer, der seit der Ueber gäbe der Stadt hier eingetroffen ist. DaS Turnfest in Hamburg. Hamburg, 29. Juli. Gestern Abend wurde das hier abgehaltene große Turnfest durch Ueberreichung von Eichenkränzen an die 128 Sieger zum Abschluß gebracht. Gestern Abend fand ein gackelzug statt, an welchem sich 4000 Fackelträger betheiligten. Alle Straßen waren mit enormen Massen von Zuschauern besetzt, welche eine außerordentliche Begeisterung bekündeten. Wilhelm Lange auS St. Louis gewann den zweite? Preis beim Dreisprung und ein anderer Turner auS St. Louis errang den ersten Preis im Hindernißrennen. S t. L o u i S, 29. Juli. St. Louis hat eine Riege von fünf Mann, nämlich WlMam Tange, Mlliau5 grietschler, William Spanning, Hugo Hoffstetter und George Braun nach Hambürg zur Mitbewerbung geschickt. Der Turner, der im Hindernißrennen den ersten Preis gewann, und dessen Name nicht angegeben wird, kann nur Hugo Hossftetter sein, welcher in diesem besonderen Fach Außerordentliches leistet. Beide Sieger find Mitglieder des South St. Louis Turnvereins. Bon den Philippinen. ' Cavite, Bai von Manila. 13. Juli, via Hongkong. Die 3nsurgenten - Führer von .der ganzen Insel versammelten sich gestern in Cavite, um eine provisorische Regierung zu organifiren. Gen. Aguinaldo ist daß Haupt der Regierung, in der That ist er der Diktator". Die Insurgenten beabsichtigen, im Innern der Insel, nicht weit von Manilla, ihre eigne Hauptstadt zu gründen. Aguinaldo übernimmt den Oberbefehl im Felde. Die InsurgentenArmee ist mit Mausergewehren, die entweder gekaust oder erbeutet worden find, wohl ausgerüstet, und sie besitzt genügend Munition. Hongkong, 30. Juli. Das britische KanonenbaotPlover"ist soeben von Manila hier angelangt. Die SchiffS-Osfiziere berichten, daß bei der Abfahrt deS Schiffes, am 27. Juli, die Lage in Manila noch unverändert war und daß die Amerikaner die Stadt noch nicht angegriffen hatten. Qchis?ö. Nachritten. Angekommen in : Liverpool: Germanie" und Taurie" von New Sork. Kopenhagen: Aragona" von New Sork. New Aork: Island" von Stettiv; Lucania" von Liderpool. Philadelphia: vohemia" von Hamburg. (lllerlei. ifiari P i e r c e, v a s Zunge Mädchen, das vor nunmehr drei Iahren in eine der sensationellsten Mordassairen verwlaen war. vte u im (Blaait Michiaan vorgekommen sind. ist in Berlin, Ont., gestorben. Sie war erst vor Kurzem aus der Reformschule ft. t rr zu 'aoiian einlassen worden. Im Sommer 1895 ermordete sie zusammen mit ihrem Neffen Georae Cbeeöbrouab ihre eigene Mutter in Talmadge; beide gejlanven, behaupteten aber, in Nothwehr gehandelt zu baben. (Storni
I luSt. vfranlakte ibr Ende.
Richter Holbrook von de? Special - Äsfisen in New York wurix in seinem Privatbureau im Gerichtsgebäude von einem jungen Mann um $25 angepumpt, dem er unmittelbar vorher in der Gerichtssitzung eine kürz-
lich von ihm selbst über denselben jungen Mann verhängte Strafe wegen Dlebstahls erneö Regenschirms m Gna den erlassen hatte, und um das Maß des Staunens bei dem ob dieser ffrech heit baffen" Richter voll zu machen. bot der unverfrorene Bursche Sr. Eh ren ein Glasauge, das er kaltlächelnd aus der Augenhöhle herausholte, zum Pfande an. Richter Holbrook hielt es sur das Beste, sich schleunigst nach sel nem Amtsstuhl im Gerichtssaal zu ver tagen. Unverdrossen, als ob Nichts passirt sei, schob der junge Mann sein künstliches Auge wieder in die Schädel Höhlung zurück und verduftete. Der bestrafte und begnadigte Dieb, der also Sr. Ehren zu kommen wagte, der ihn . . . , ii ... lurz voiycr oegnaoigl yane, war ein junger Mann, Namens Lawrence Hanna. Er war dabei abgefakt worden. wie er aus dem Rektoratszimmer der Grace Kirche am Broadwav einen Schirm mauste. Richter Holbrook verdonnerte den Burschen zu drei Monaten Zuchthaus und Z300 Geldstrafe; aber der junge Mann, der seinem Aeutzern und Benehmen nach aus auter Familie zu sein schien, dem Richter eine Jammergeschichte erza' l'e und ihm verschiedene Briefe vorlegte, um zu zeigen, dah er guter Leute Kind sei. faßte den Richter ein menschliches Rühren, und er schenkte dem Manne die ganze Strafe. Unmittelbar darauf fand dann im Sprechzimmer des Richters das geschilderte Pump - Intermezzo statt, das Jener so leicht nicht vergessen wird. DaöältesttMitalieddes Vraunschweiger Hoftheaters und der älteste deutscheSchauspieler Herr Heinrich Köhler trat am 1. Juli In den Ruhestand. Köhler, 1814 in Oberlosa im sächsischen Voigtlande geboren, kam 1845 nach mehrjähriger Thätigkeit als lyrischer Tenor am Leipziger Stadttheater an daö Braunschweiaer Hostheater, wo er zuerst als Sänger, dann als chaulpieler sehr beliebt war und bis zulekt noch, wenn auck in aan, kleinen Rollen, auftrat. EsbestehtdieAbsicht. in Brüssel. ein .Pantheonzu erchtr,'. dem das Andenken aller, die im Dienste des Congostaates den Tod gefunden oder sich um diesen Staat verdient gemacht haben, verewigt werden soll. Wandgemälde an dem Gebäude, dessen t.... c-.:t.m' . cn.iiv e. uuiuj usuuiuitjc 3cuiuyc auTjUDim genve Kosten aus M.000 Francs geschätzt werden, sollen die Entwicklung und Geschichte deS Congo Unternehmens seit Unterzeichnung des Berliner luerlrages darstellen. JnPariölernteelN Zun. ger Mann Namens Louis Berge?, der in der Umgegend der Theater billige Billets verkaufte, vor einigen Monaten ein junges Mädchn, Namens Lopin, kennen. Berger entpuppte sich dieser seiner Geliebten aeaenüber aber bald als brutaler Mensch, und sie verließ ihn. Wüthend hierüber, schwor Berger Rache. Es gelang ihm, Marcelle zu einem Rendezvous zu bestellen, um von ihr einen letzten Abschied zu nehmen. Ich will Wich nur noch einmal umarmen, sagte er. Ehe Marcelle es verhindern konnte, schlang er seine Arme um sie und biß ihr dabei dieNase ab. Er wurde auf daS Geschrei der also Entstellten Vers'. Die Schillerglocke- im Münster von Schaffhausen mußte bekanntilch aufeer Funltlon geltet wer den. An ihrer Stelle kommt eine neue die größte deö neuen Gesammtgeläutes von 6 Glocken, welche in der Gießerei Rüetschi in Aarau gegossen werden. Diese neue Schillerglocke erhalt, wie die alte von 1486. die Inschrift: Vivog voco. mortuoa plango, fulgura frangoV, wird in demselben Ton As und in demselben Gewicht von b000 Kilo gegossen. Zur Einweihung deö neuen Geläutes, das bis EndeSeptember geliefert werden soll, wird Sckiller's .Lied von der Glocke" m ver Bearbeitung von Romberg zur Darstellung gebracht. Der Genfer Professor der Nationalökonomie, Jacquemot, der durch Betrugereien die Kantonaivanr des Kantons Waadt um die Summe von 600.000 ffrancs geschädigt hatte und 'dann die Flucht nahm, wurde vom Strafgericht in Nyon (Kanton Waavl) verurtheilt. Der Vorladung hatte er, wie der amtliche Bericht sich ausdrückt, nicht Folge geleistet. Sein gegenwärtiger Aufenthalt ist nicht bekannt. DaS Gericht verurtheilte ihn wegen Betrug und Fälschung in contumaciam zu 12 hren Gefängniß, lebenslangkichem Entzug der bürgerüchen Rechte und den Kosten des Bersayr?ns. rner ordnete der Geiichtshof an, es seien alle von Jacquemot auf ir.n welchen Schriftstücken angebrachten falschen Unterschriften als null und nichtig zu erklären. m Die ausfalleuhfita Hei lungen von Seroseln, die man kennt, find mittelst Hood'k Larsaparilla er zielt. Dieses Mittel WM sein-S Olei chen bei Blutkrankheiteu. Sbraucht nur Hooos. Hood'S Pille Pd mit de, Hand gemacht und völlig ilv? anCroii end Ctt:K 2b. .
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