Indiana Tribüne, Volume 21, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1898 — Page 2
ZudZans Tribüne.
Erscheint Täglich und SomttagÄ Die tägliche Xxib&nf kostet durch den Xtlget j deut per Woche, die SonntagS-mDriba"! Scxtl per Woche. Seide innxmtn 15 Cents ,de, ts Gents p,r? t. Per Peft eubcrhalb dei ÖUfc ptgeschiSt Ix ,rab,iHlng V W Ja,r. CTO! 10 eüd Nladama Straße Indianapolis, Ind., 29 Juli 1898 Nathschlügc eines Nedaeteurö Ein Redacteur, b;r sich ohne Zweifei, wie alle seine Kollegen, häufig mit schechtenManuscripten abquälen muß, hat in einem Anfalle von Galgenhumor seinen Correspondenten folgende satirische Rathschläge ertheilt: So lange Sie zum Schreiben etwaK andere als Feder und Tinte gebrauchen können, hüten Sie sich, diese zu derwenden. Die Schrift konnte leicht zu deutlich sein und würde dann die Aufmerksamkeit des Redacteurs und desSetzers nicht genügend fesseln. Sind Sie aber durch den Zufall bemüht, mit Tinte und Feder zu schreilxn, so hüten Sie sich wenigstens, bei dem Wenden des Papiers Löschpapier zu benutzen; dies ist schon längst aus der Mode. Wenn Sie einen Klecks machen, mögen Sie sich Ihrer Zunge bedienen, um ihn zu entfernen. Derart wird es Ihnen auch gelingen, ihn auf einen größern Raum und in gleichmäßiger Weise auszubreiten. Ein intelligenter Setzer fühlt sich nie mehr geschmeichelt, als wenn es gilt, einige zwanzig Wörter, die durch dieses Verfahren unleserlich gemacht wurden, zu entziffern. Wir selbst sahen deren mehrere ine halbe Stunde damit zubringen, solch eine Stelle zu lesen; während dieser Zeit fluchten sie wie die Matrosen, was bei ihnen darauf deutet, daß sie höchst guter Laune sind. Wenden Sie nie Interpunktionen an; uns ist es sehr angenehm, wenn wir errathen müssen, was Sie eigentlich sagen wollten. Große Anfangsbuchstaben zu gebrauchen,.ist ebenfalls überflüssig, so könn"len wir wenigstens die Jnterpunctionen nach eigenem Gutdünken anwenden. Es ist vollkommen unnöthig, sich ine leserliche Handschrift anzueignen, diese verräth immer eine plebejische Abstammung und berechtigt überdies zu der Annahme, daß Sie in einer öffentlichen Schule Ihre Ausbildung erhalten haben. Eine schlechte Schrift deutet auf Genie hin. Viele Schriftsteller machen sich überhaupt auf diese Weise bemerkbar. Schließen Sie daher bei dem Schreiben die Augen und schreiben Sie so unleserlich wie möglich. Auf Eigennamen ist nicht zu achten, denn jeder Setzer kennt den Vor- und Zunamen eines jeden Mannes. Weibes und KindeS auf der ganzen Welt, und wenn wir nur den Anfangsbuchstaben einesNamens errathen zu können glauben, so genügt dies vollkommen; wohl ist es wahr, daß wir jüngst Samuel Marisgon statt Lemuel Messenaer gedruckt haben, doch wird dadurch'gewiß kein gebildeter Leser irregeführt worden sein. Also nochmals, achten Sie nicht auf Eigennamen. Sehr vortheilhaft ist es. beide Seiten des PaPiers zu beschreiben, und wenn sie vollgeschrieben sind und man einige hunfceri Zeilen beifügen muß. empfiehlt es sich, über die Quere zuschreiben, denn noch ein Blatt deshalb zu opfern, wäre wahrscheinlich des Guten zu viel gethan. Wir sind im siebenten Himmel, wenn wir solch ein Manuscript inHänden haben; am liebsten wäre es uns, wenn wir auch den Schreiber in einem stillen Winkel unter unsern Händen hatten. Wie wäre die Rache süß! Das braune Packpapier ist zum Schreiben besonders verwendbar; wenn Sie aber eben keins haben, so kann man auf der Straße wohl im Vorbeigehen von einem Plakate das nöthige Papier abreißen. Falls man sich emes solchen PaPiers bedient, ist es rathsam. auf jene Seite zu schreiben, die bekleistert ist. Wenn ein Artikel beendet ist. so trage man ihn. eh er der Redaction zugesandt wird, einige Tage in der Tasche mit sich herum. Wurde der Artikel mit Bleistift geschrieben, so sind die Vortheile dieses Systems unschätzbar. Suchen Sie ein oder das andere Blatt zu verlieren; die Zusammenfügung loser. nicht numerirter Blätter macht uns stets besondere Freude. Spanisch, Tchifföverkuste. Der spanisch - amerlkcnische Krieg hat die Zerstörung fast dcr gesammten spanischen Marine im Gefolge ,-?habt. Die Schiffe, die Spanien fett Beginn dieses Krieges bis heute verloren hat. sind nachstehende: die Panzerschiffe .Jnfanta Maria Teresa- (7000 Tonnen), .Vizcaya" (7000 Tonnen). Oquendo- (7000 Tonnen), Cristobal Kolon' (6850 Tonnen); die Kreuzer 3lc de Cuba- (1045 Tonnen). .Reina Cristina- (3520 Tonnen). JXtina Mercedes- (3090 Tonnen). Eastifa- (3260 Tonnen). .Don Juan de Ullva' (1160 Tonnen), CIcano (560 Tonnen), .General Lezo" (520 Tonnen), .Marquis del Duero- (500 Tonnm); die Torpedobootzerstörer Furor" (380 Tonnen) und .Pluton (380 Tonnen); die Kanonenboote .Callas (208 Tonnen), .Leyte" (191 Tonnen). .Ceutmela" (200 Tonnen) und .Delgado Parejo- (180 Tonnen); schlleßuch das Transportschiff .Cebu (532. Tonnen); die genannten Schiffe gehörten sämmtlich der Kriegsmarine ca. Auch die folgenden Handelsschiffe sind zu Grunde gegangen: die vier der .Compania TranSatlannca gehören den Dampfer .Panama". .Antonio Lopez-, .Alfonso XII.- und .Jsla de Mindanao"; sodann nachstehendeDam pfer: .Miguels .Jover", '.Catalina .Rita-, .Buenaventure-, .Pedro" .Adula-, .Argonauta", .Herrera"; schließlich folgende Zweimaster: .Ca nellta-. .Matilde". .Candidita" .Lola-, .Adela", .Adeparo". .Angelita Antonio und noch verschie. ene an dere Schiffe, di? in philippinischen und ubantsQen Gewässern von den Ame-
rikanern abgefaßt, deren Namen aber noch nicht bekannt gegeben wurden Der Werth der bei Santiago in den Grund geschossenen Flotte war folgender: .Vizcaya- 18 Millionen Pesetas. .Maria Teresa" 18 Mill., .Oquendo18 Mill., .Crlstobal Colon" 22 Mill.. .Pluton 2j Mill., .Furor" 2z Mill., die Artillerie 19 Mill., zusammen 110 Millionen. Spanien, einst die größte Seemacht der Welt, hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Schisfskatastrophen erlitten. ES kann nachgewiesen werden, daß seit Anfang des 16. Jahrhunderts über 600 spanische Kriegsschiffe in Folge von Schifsbrüchen verloren gegangen sind. Von den 1518 gegen Algier ausgesandten, vom Admiral Don Hugo de Momada befehliqten Flotte kamen im Sturme 30 Schiffe mit 4000 Mann um. 1541 gingen von der von Karl V. ebenfalls gegen Algier ausgerüsteten Flotte 140 Schiffe auf den Grund, wobei 8000 Marin ertranken. 1562 schickte Spanien eine Flotte zur Befreiung von Oran rrnter dem Oberbefehl deö Generals Mendoza; hiervon sanken 20 Schiffe; 4000 Mann, darunter der genannte General, kamen um's Leben. Ein Jahr später, also 1563. zerstörte ein heftiger Sturm 15 Schiffe im Meerbusen von Cadiz. 1583 erfolgte der weltberühmte Untergang der unbesieqbaren Armada, wobei von 130 Schiffen 81 mit 14.000 Man? in den Fluthen begraben wurden. 1590 verschlang das Meer von der vom Admiral Don An'onio Navarro befehligten Flotte 14 Schiffe bei San Juan de Ulua (Mexico). Viele Tausende von See. und Kriegsleuten verloren das Leben bei dem schrecklichen Schiffbruch. den die 80 Schiff starke von Martin de Padilla befehliate Flotte 1596 an der galicischen Küste erlitt; von dieser stattlichen Flotte konnten nur 39 Schiffe sich retten. Hervorzuheben sind weiter: der Untergang von 30 Schiffen in den Gewässern von Corsica; diese Schiffe gehörten zu der von Marquis de Santa Cruz befehligten Flotte; der Untergang von 5 zu der vom General Hose Pizarro 1741 gegen die Enqländer befehligten Flotte gehörendenSchiffen. In den letzten 125 Jahren, wo der Nachweis weniger Schwierigkeiten bietet, verzeichnet man den Untergang von 12 Dampfkriegsschiffen. 21 Segelkricgsschiffen mit 1570 Geschützen. 23 Fregatten mit 800 Kanonen und über 100 Kanonenbooten. Briggs. Galeoten etc. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts verzeichnet man die Katastrophe von Trafalgar und am Schlüsse diejenigen von Manila und Santiago, der Grund aller Meere ist mit spanischen Schiffstrümmern und Leichen besät! Verbreitung der Beulenpest. Im Verein für öffentl-Iche Gesundheitspflege in Berlin hielt Professor Dr. Robert Koch eine Vortrag über die Beulenpest und ihre Verbreitung, der als eine Ergänzung seiner Mittheilungen über das Malaricfieber zu betrachten ist, denn beide Krankheitsformen hat der Vortragende auf seinen
letzten Reisen zu beobachten Geleqenheit gehabt. Nach seinen Ausführungen schien es noch vor einem Jahrzeynt, als ob der Pest nur noch eine geschichtliche Bedeutung zukäme. Man hörte wohl von kleinen Ausbrüchen, das war indeß Alles. Die Pest schien ihre frühere Gefährlichkeit, namentlich ihre Explosionsfähigkeit verloren zu haben. In neuester Zelt zeigte sich die Pest jedoch wieder in Mesopotamien. Persien und China, und dort kam sie im Jahre 1894 an die Meeresküste, urib damit erhielten wissenschaftlich gebildeteAerzte Gelegenheit, die Seuche zu stüdiren. Es war in der That noch die echte alte Pest, die alle ihre früher o gejurchteten Eigenschaften bewahrt hatte. Zwei Jahre darauf ist sie plötzlich in Bombay ausgebrochen, und es sieht nach Koch's Ansicht so aus, als ob sie in Indien noch in der Zunahme begriffen sei. Die Seuche in Bombay hat in wissenschaftlicher Hinsicht doch das Gute gehabt, daß dort zum ersten Mal die neuereForschung ihr mit allen Hilfsmitteln hat näher treten und den Schleier, der sich so lange Zeit über das Wesen der Pest gelegt hatte, etwas hat lüften können. Wir wissen jetzt, daß die Pest eine Vaktrienkrankheit ist. eine Krankheit, die sich aus Versuchsthiere übertragen und an diesen in allen Beziehungen siudiren läßt. Ihre Ausbreitungsweise ist so weit erforscht, daß man ihr mit zweckmäßigen Maßregeln entgegentreten kann; auch die Erfahrungen über den Impfschutz gegen Pest werden in dem Kampfe gegen diese Seuche schon nützlich. Bei der Erforschung ihrer Pathologie ist man auf eine Thatsache gestoßen, die merkwürdigerweise in den Pestberichten aus früherer Zeit nirgends erwähnt wurde, nämlich daß die Ratten eine ganz außergewöhnliche Empfänglichkeit für die Pest haben. Sie sind viel empfänglicher, als der Mensch. Die Pest war eigentlich eine Rattenkrankheit. der Mensch kommt ihr gegenüber erst in zweiter Linie. Ratten spielen auch bei der Ausbreitung der Pest eine wichtige Rolle. Jetzt, wo wir wissen, daß die Pest eine Balte-. rienkrankheit ist. dürfen wir uns nicht mehr vorstellen, daß die Pest zeitweilig ganz verschwindet und durch ein Zusammentreffen von Schmutz und sozialem Elend wieder entsteht. . Diese Auffassung hat heute keine Berechtigung mehr; wir müssen annehmen, daß,' wenn die Pöst- scheinbar verschwindet, sie trotz allidem . dann iraendwo doch noch besteht, daß sie irg,dwo endemisch einen Sitz haben muk. von dem ausgehend, sie sich ost in mehreren Zügen über die Länder ausbreitet. In den früheren Seuchen, die ton Osten nach Europa kamen, konnte man die Pest rückwärts verfolgen nach Kleinasien, darüber hinaus nach Mesopotamien. Und von Mesopotamien wissen wir aus mehreren größeren Ausbrüchen, daß dort die Pest niemals erloschen, dort müssen also Herde, vorhanden sein, wo die Pest endemisch ist, und wir haben allen Grund zu der Annahme, daß von den mesopotamiscben Lerden die Pest oft-
maß" ihen Ausgang, genommen hat. Dagegen kommen nachweislich die chinesischen Pestseuchen aus den Hochgebirgsihälern. die sich von Tibet her nach dem südlichen Theil von China, nach der Provinz Jünan herabsenken. rw -r v firj. ?".... ,JC iniSr.t
Aucy aue inoiicqen vscuiycn nach Worden hin. selbst die altindischen nach dem Gebirgszug des Himalaya. Gewisse Anhaltspunlte fuhren uverdies noch zu der Ueberzeugung, daß die indiscbe Best nock aus Landaebieten hinter dem Himalaya herkommt, und das ist wieder Tibet, wo die cymenzcye ibren Urivruna bt. 3lm Inneren Asiens liegt also noch ein zweiter PestHerd, und zwar tn dem toammpuniic der Ursprungslinien der chinesischen und der indischen Pest. yocyjtwal)rscheinlich kommt aber noch ein dritter Pestherd im Gebirgslande Assir an der weitlicken Küste von Arabien, südlich von Mekka hinzu. Er hat indeß nur Bedeutung insofern, als er in ver Nähe der Pilgerzllge nach Mekka lieg!. Äu diesen drei Pestherden gesellt sich nun noch ein vierter, von dem man bisher noch nichts gewußt hat und von dem ganz sicher in früherer Zeit große Seucken ausaeaanaen sind. Diesen vierten Pestherd hat Prof. Koch während seines Aufenthalts in WeutjchOstafrika entdeckt. Als Koch von Indien nach Dar-s-Salaam kam, berichtete ihm Stabsarzt Dr. Zupitza von einer pestartigen Seuche, die in Kisstwa. iner Landschaft im NordWesten des Viktoria - Nyanza, aber noch auf deutschem Gebiete, ausgelreten sei. Alles sprach für Pest, namentlich die ungeheure Sterblichkeit. Die Aufgabe, diese Krankheit näher zu bestimmen, war nicht leicht; ein Marsch von 3 Monaten führte erst an Ort und Stelle, und da Koch selbst andere wichtige Fragen Malaria u. s. w.) in Deutsch - Ostafrika zur Entscheidung bringen wollte, so bewog er Stabsarzt Dr. Zupitza zu der Reise. Dieser hatte trotz aller Hindernisse eine ganze Reihe Krankenbeobachtungen machen, Leichen- und Organtheile mit an die Kiiste bringen können. Sie kamen. .als ob sie lebend frisch von der Leiche genommen wären", in Koch's Hände. Nach Koch's Ueberzeugung unterliegt es keinem Zweifel, daß die Lubunga oder Bubunga, wie die Eingeborenen die Seuche nennen, die echte Pest ist. Nach Dr. Zupitzas Beobachwngen herrscht auch in Siwa. sobald die Pest unter den Menschen auftritt, eine große Sterblichkeit unter den Ratten. Manchmal geht die Rattenpest der menschlichen voran, und die Eingeborenen in Siwa sehen schon längst das Sterben der Ratten als eine Warnung an; sobald sie eine todte Rattf in der Nähe der Hütte finden, flüchten sie. Die Leute in Siwa leben fast ausschließlich von Bananen; sie bepslanzen auch fast das ganze Land mit Bananenbäumen. Diese bilden dann ein undurchdringliches Dickicht, in das weder Luft noch Licht eindringen kann, die aber, von Ratten wimmeln. Diese Bananen - Haine sind nach Koch wahre Brutstätten der Pest. Nach Kochs Ansicht hat die Menschheit von der Pest wenig mehr zu fürchten. AnSgrabunge in Nlppur. Professor Dr. Hilprecht, der wissenschaftliche Leiter, der amerikanischen Expedition in Nippur in Babylonien, hat vom Sultan einen neuen Firman für weitere Ausgrabungen erhalten. Der Forschungszug wird binnen kurzem nach dem Innern aufbrechen, um die untersten Schichten des uralten Bal-Tempels zu untersuchen und den Bau und die Geschichte dieses einzigartigen Stockwerkthurmes an der Hand seiner reichen literarischen und kunstgeschichtlich bedeutenden Denkmäler zu bestimmen. Diese Arbeiten verdienen um so mehr Interesse, als man jetzt mit Bestimmtheit annimmt, daß die größere Masse der von Nebukadnezar nach der Zerstörung Jerusalems in das Babylonische Exil geschleppten Juden in Nippur und dessen Umgebung angesiedelt worden ist. daß der Fluß Ehebar. an dessen Ufern Hesekiel seine Vision von den Cherubim hatte, in schiffbarer Kanal in der Nähe von Nippur war. und daß Nippur aller Wahrscheinlichkeit nach das im 1. Buch Mosis als eine der Hauptstädte im Reiche Nimrods genannte Calneh ist. Die zu Anfang des Jahres von dem französischen Generalconsul de Sarzee in Tello wieder aufgenommenen Ausgrabungen Und schon seit mehreren' Wochen ingestellt worden, ohne eine nennenswerthe Ausbeute geliefert zu haben. Ueber die eigentliche Veranlassung dieser plötzlichen Unterbrechuna ist nichts näheres bekanntworden. . Sie ist abr um so bedauerlicher, als de Sarzee wahrend des ty ten 5käbrzbnts bedeutende Funde tn diesem südbabylonischen Ruinenfelde gemacht hat und der Hügel noch mcht annähernd ausgebeutet worden ist. GcmcinniitzigcS. Verblaßte P h o t og r aphien können ni:der hell und klar gemacht werden, wenn man die Bildn in eine mit Wasser zur Hülste ver dünnte Lösung von Quecksilberchloüd so lange taucht, oder sie mit in diese Flüssigkeit getränktem Fließpapier be deat, bis di gelbliche Färbung verschwunden ist und die feinen Halbschattirungen wieder zum Vorschein kommen. Oftmals werden alte Bilder dadurch wieder aanz frisch und neu, nur schon ganz verloren gegangene Details sind nicht wieder hervorzurufen. Keinesfalls erleiden die Bil der irgend welchen Schaden, so daß man ruhig einen Versuch wagen kann. Verhärtetes Gumml wie d-relastlschzumachen. Gum mlringe, wie sie an Früchte - Einmach gläsern etc. in Anwendung kommen, werden häufig hart und brüchig. Man kann diese jedoch wieder weich machen, wenn man sie in Ammoniak - Wasser (1 Theil Ammoniak zu 2 TheilenWas sr) legt. Manchmal brauchen die Nwae in diesem Oade nit länr als
5 Minuten liegen z'u bleiben; meistens ist jedoch eine halbe Stunde nothwenbig, um ihnen wieder die alte Elasticität zu verleihen. Die Entstehung von Stockflecken vermeidet man unter allen Um-
ständen, wenn man die Wäsche nach dem Mangeln oder Bügeln stets erst in einem trockenen, warmen Raum zum Ausdünsten und Nachtrocknen ausbreltet. bevor man sie in die Schränke legt. Vorzeitiges Murbewerden und die Entstehung von Stockslecken wird dadurch vollständig vermieden, aturlich muß außerdem der Wäscheschrank in einem durchaus trockenen Raum stehen, damit auch das Wiederseuchlwerden der Wäsche vollständig ausgeschlössen ist. Fensterscheiben von Oelfarbenz ureinigen. UmSpritzflecke von Oelfarben zu nlternen, welche beim Streichen eines Hauses an den Fensterscheiben entstanden und bereits angetrocknet sind, genügen Terpentin l l, r i . ur.t... in und ooa Nlazi. ZU unciui hierzu die sogenannte Oel- oder Schmierseife (schwarze Seife), welche man auf die Flecken streicht und mehrere Stunden stehen laßt. Die Seife löst die Oelfarbe auf. welche nun durch Abwäschen mit reinem Wasser leicht zu entfernen ist. Schmierseife wendet man auch mit Erfolg an. um Pinsel. welche in Oelfarbe hart geworden sind. aufzuweichen; man spült sie nachher rein aus. Die Anwendung anoerer schärferer und äkender Mittel, wie Pottasche und Kalk, ist bei Glas nicht r V. . f.ijti ralyam, rotu oazuoz vavuiuj uiui blind wird. Gegen Brandwunden halte man stets eine Flasche Leinöl und eine Flasche Kalkwasser vorräthig. Beides zu gleichen- Theilen durch tüchtiges Schütteln frisch gemischt und mit einigen Tropfen Bleiessig versetzt, ist eines der besten Mittel gegen Brandwunden. Es wird auf Verbandwatte gegossen und damit ein Umschlag gemacht. Umschläge mit Wasser sind zu vermeiden! Reinigenvo Theekannen Metallene Theekannen lausen häusig innen dunkelbraun an. In solche Kannen thut man ein Stück Soda, löst es mit kochendem Wasser auf und läßt die Lauge mehrere Srunden stehen. Dann scheuert man den Theetopf mit der Sodalösung aus, spült mit kaltem Wasser nach und wird freudig gewahren, daß das Innere sich ebenso leuchtend blank präsentirt wie das Aeußere. Wasserflaschen zu reinigen. Eine kleine rohe Kartoffel wird in feine Stückchen geschnitten, diese mit nur wenig Wasser in die Flasche gethan und tüchtig umgeschüttelt. Schon nach wenigen Augenblicken wird man den guten Erfolg sehen und nach gehörigem Nachspülen vollständig kla:es Glas haben. Ein gutes Schleifmittel für rostige Gegenstände ist Leinöl mit Steinkohlenasche vermischt. Man streicht diese Masse dünn, aber vollständig deckend, auf einen feinfädigen Gewebestreifen. Es sieht dann wie Rostpapier aus, ist auch ebenso zu gebrauchen, nur daß es den Vortheil hat, daß es nicht vertrocknet wie das Papier. Vor dem Gebrauch muß es einige Wochen trocknen. DasWegfangenderMaulw ü r f e. Das Wegfangen der Maulwürfe aus den Wiesen muß als eine bedenkliche Maßnahme betrachtet werden. da dieselben sich nur von thierischen Schädlingen ernähren, die dem Wiesenwuchs viel mehrNachtheile bringen. wie die Maulwurfshaufen. Man lasse die Wühler ruhig in der Wiese arbeiten und ebene im Frühjahr ihre Haufen mit dem Spaten oder bcquemer mit dem Wiesenhobel und der Wiesenegge. Der Graswuchs entwickelt sich auf solchen Wiesen viel besser, als auf den anderen, wo der Maulwurf nicht gewühlt hat. Vom Jnlande. Im Verhältniß zu seiner Bevölkerung hat der Staat Tezaö für den zetzigen Krieg die meisten Soldaten gestellt. Jeder Texaner erhält außer der Bundeslohnung von semem Hei mathsstaate 57 pro Monat. Beim Baden in einem Wasserreservoir in Poughkeepiie. N. N., ertranken der 11jährige Fred Bahret und d?r lOiahrlge Emu Biedermann. Letz !rer. ein Deutscher, büßte sein Leben em'bet dem Versuche, seinen Genossen zu retten. Fünf Brüderpaare aus der Schuhstadt Brockton. Mass.. dienen bei der Batterie I der Ersten schweren Artillerie von Massachusetts; die Namen der wackeren .Bombenschmeißer" sind: Allen. Churchill. Foyes, Holmes und Marshau. George Lewis in Ardmore. I. T., verlor beim Vrunnengraben sein Leben auf traurige Weise. Während dem Graben wurde er von den ausströmenden giftigen Gasen überwältigt. Als Hilfe nahte und er bemahe die frische Luft erreicht hatte. verlor er seinen Halt, fiel 40 Fuß tief m den Brunnen hinab und wurde so fort getödtet. . .. Eine große Anzahl .Dunlards" von Illinois. Iowa und Ne braska haben sich kürzlich in dem Sun nyside Bezirk bei North Yakima.Wash., angesteoelt. Sie s.helnen über bedeu tende Mittel zu verfügen und erwarden sofort nach ihrer Ankunft bedeutende Strecken Landes. Ihren Angaden zufolge werden sie in kurzer Zeit noch bedeutenden' Zuzug von ihren Glaubensbrüdern aus dem Osten erhalten. Im Jahr 1852 lieh I. F. Stearns in Saco, Me.. einem jungen Manne, der nach dem Westen ging, die Summe von Z100 unter der Bedingung. daß dieselbe in Vierteljahrsraten von Z10 zurückgezahlt werden sollte. Der Schuldner ließ nie wieder etwas von sich hören, bis dieser Tage von ihm an Stearns' Adresse An CShtd üUx $10 als erste Ratenzahlung einlief. Mary Lona. toI& in st Nabe don OlmItead. Kv wobnt. ward
ihres 3 Wochen alten Säuglings überdrüssig und wollte das Kind ermorden, indem sie es in einen Kaffeesack band und 'in einen Bach warf. Das Kind wurde gerettet und der Rabenmutter, welch? versprach, die That nicht wieder
ausführen zu wollen, zurückgegeben. Von Rechts wegen gehörte das Weib in's 5!ucktbaus. Wek! er 27 jungen Damen die Ehe versprochen hatte, mußte der .christliche- Prediger C. T. Atwood in Whiting, Ja., sein Amt niederlegen. In die Öffentlichkeit gelangte die Kunde von diesen Hcrzens-Affaircn erst, als er sich mit einer von den 27 öffentlich verlobte. Die anderen Damen waren empört über den gottesgelehrten Seladon und verlangten seine Entlassung als Seelsorger. Atwood kam ihrem Wunsche zuvor, indem er seine Resignation einsandte. Er erklärte, daß er alle diese Damen liebe als Kinder des Heilandes; die Eheschließung würde er aber nur auf besonderes Verlangen vorgenommen haben. Die momentane Geldnoth eines Farmers in Ellensburg. Wash.. hat das Ausbrechen des Goldfiebers in jener Gegend zur Folge gehabt. Der Mann, welcher eine große Anzahl von Enten besaß, brachte dieselben bis auf vier auf den Markt und beim Schlachten wurden in den Eingeweiden der Thiere Goldkörner gefunden. Kaum wurde- dies bekannt, als ein Exodus von Goldsuchern nach der Farm begann und überall nach dem gleißenden Metall gesucht wurde, freilich ohne Erfolg. Zwei erfahrene Prospektoren schlemmten den Sand eines durch die Farm fließenden Baches und dort fanden sie Spuren von Gold, freilich zu wenig, um die Arbeit lohnend zu machen. As auch diese beiden enttäuscht sich zum Ausbruch rüsteten, kauften sie dem Farmer die letzten vier Enten ab und als sie dieselben geschlachtet hatten, fanden sie in den Eingeweiden Gold im Werthe von $11-10. Dieser Fund ge nügte, um das im Schwinden begriffene Goldfieber in der ganzen Gegend wieder acut zu machen. DieGlasfadrikanten in Anderson, Ind., sind, die Wirkung der Erhöhung der Vicrsteuer voraussehend, auf den ingeniösen Einfall gekommen .Optische Täuschungs"-Biergläskr herzustellen, welche durchaus nicht anders auszusehen scheinen, wie gewöhnliche Biergläser und auch nicht schwerer sind, in welche aber um ein Viertel weNiger Vier hineingeht, als in die Gläser, in welchen bislang der schäumende Gerstensaft in den Wirthschaften kredenzt wurde. Die zeitgemäße Erfrn dung findet rasenden Absatz. Täglich werden ganze Waggonladungen dieser Gläser versandt. Die Glaser sind am Rande so dünn, wie s ein Bierglas nur irgend sein kann, aber unten da ist :s fürchterlich, wenn auch der Boden und die unteren Selten nach allen Re geln der Optik so konstruirt sind, daß selbst der Eingeweihte nicht anzugeben icrmöchte, wie es eigentlich zu Stande gebracht wird, daß ein Viertel des gewöhnlichen Hohlmaßes abgeschnitten ist. Da. wie gesagt, die Gläser von denen mit ehrlichem Gehalt auch nicht durch das Gewicht zu unttrschelden sind, so ist die erzielte Täuschung eine vollkommene. Vom Auslande. Der Scharsrlchter von Paris, Monsieur Deibler. wird demnächst seines vorgerückten Alters wegen sein schauriges Handwerk aufgeben. Man ist der Ansicht, daß. wie üblich, auch diesmal sein Sohn ihm im Amte folaen wird. Deibler sen. ist der Schwiegersohn des Henkers von Al gier, Rasenoeuf. Japan beabsichtigt ein sechseckiges, völlig aus Porcellan hergestelltes Haus aus die Pariser Welt ausstellung zu schicken. Es mißt meh rere Ellen im Umfang und wiegt etwa 1400 Centner. Vom künstlerischen Standpunkt aus betrachtet, soll es eine hervorragende Leistung sem. Die An fertiaunq wird $10,000 kosten. Auf dem Jahrmarkt zu Enahien flog ein Dampfcaroussel wahrend der Fahrt auseinander, wobei 15 Personen, großtenthells Kinder, verwundet wurden. Von den Verwundeten sind drei in Lebensgefahr. Der Unfall wurde dadurch herbeigeführt. daß ein junger Mann beim Verlassen des Caroussels das Pferd, auf welchem 'er gesessen, verdreht" hatte, wodurch es bei der nächsten Fahrt mii großer Gewalt gegen die Stutzftangen des Caroussels prallte und mehrere davon zertrümmerte. Infolge dessen brach der ganze Bau zusammen. B e i e i n e m G e w i t t e r. das über der Herner Hochebene niederging. fchlug der Blitz m den hohen Kirch thurm der Gemeinde Chaineux. Der Küster hatte den Strahl gegen 10 Uhr bemerkt; zwei Stunden spater schlu--grn pioyiicy macyttge Flammen aus i i . dem Kirchthurmhelm und züngelten um den Wetterhahn, der schließlich ie. !f. r je c , lyellivciic zeijmoiz, um oann in aro ßem Bogen von seinem Sitze herabzu stürzen. An ein Löschen war nicht zu denken, da der Feuerherd mit den vor handenen Spritzen nicht zu erreichen war. Der Thurm brannte aus. Ein blutiges Eifersuch t s d r a m a hat sich bei einer im Zoologischen Garten zu Dusseldorf in stallirtn Trupp von ' Kriegern des Mahdi abgespielt. Ein zu dieser Truppe gehörendes Gattenpaar gerieth in Zwtsttgketten. die dr Eifersucht des Mannes entsprangen. Der Wilde richtete sein Weib mit einem Messer so zu, daß es in das Marinehospital geschasst werden mußte, wo die Frau wenige Stunden nach ihrer Einlieferung. starb. Der Mann, Lebal Gora mit Namen, wurde verhastet und nach kurzem Verhör in'S Unterfuchungsgefängniß überführt. Der neue russische lln terrlchtsmlNister hat durch em Rund schreiben den Curatoren aller LehrbesLirke in Erinnerung gebracht, daß den s ! j" , - ocguicr uno Zöglingen izoyerer sitsn imS snnftlrtr 5??,!?, 8
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are not a " guess-worlc " rernedjr. Thcy give quick rclitf. The proof of this clairn may be found in a single tabule. A sense of relicf will be feit in tlie stomach as soon as the tabule begins to dissolve. Every man employed indoors should carry a few in hts vest pocket. Every vornan should keep them in the house. They are composed of the very medietnes your physician would prescribe were he called on to treat you for dyspepsia or any manner of stomach, liver or intestinai troubles.
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uaitcn, vor Allem oen Gymnasiasten der höheren Classen und Studenten' im Falle ihrer Verheiratung nichts im Wege steht, wenn sie die Erlaubniß hierzu seitens der oberen Schulbehörde vorzeigen, welch' letztere diese Erlaubnib. nebenbei bemerkt, nur in seltenen Fällen verweigert. Hierdurch erklärt sich der Umstand, daß in Nußland verheirathete Gymnasiasten und Studenten zu den häufigen Erscheinungen gehören. Wegen Verdachts des Diebstahls wurde der Eisenbahnarbeiter Joh. Juhl von dem Gensdarmen Jentsch in Feldstedt verhaftet. Beim Transport zum Amtsvorsteheramt in Schobüllgaard suchte Juhl zu entfliehen. Der Gensdarm drohte nach abermaligem Fluchtversuch von seiner Waffe Gebrauch machen zu müssen, trotzdem machteJuhl einen neuenFluchtversuch und da er trotz des Zurufens des Gensdarmen nicht stehen blieb, gab Letzterer einen Schuß in die Luft ab. Da auch dieses nichts nutzte, erfolgte in einer, Entfernung von 60 Schritt noch ein Schuß, der den Flüchtling in den Nacken traf, so daß er niederfiel. Beim Hinzukommen des Gensdarmen war der Getroffene bereits eine Leiche, die Kugel war vom Nacken durch die Arust gegangen. EinGeschäftsmannder Nue des Ecluses-Saint-Marlin n Paris kündigte vor Kurzem seinem Cassicr. dem 38jährigcn Eduard B.. den Dienst. Am letzten Zahltage übergab er dem B. 23.500 Francs, um Rechnungen begleichen zu gehen. Man kann sich sein Erstaunen vorstellen, als am anderen Morgen der Cassier nicht in's Geschäft kam. dafür aber mit der ersten Post ein Schreiben folgenden Inhaltes, anlangte: Sie jagten mich fort, ohne daß ich es verdiente. Da es mir schwer fällt, sofort eine andere Stelle zu finden, so werde ich die mir gestern übergcbenen 23.500 Francs behalten und weit von Paris besserer Zeiten harren. Eduard B." In Erfurt hat der 5.7 Jahre alte Betriebssecretär Fischer, ein Mitkämpfer von 1866 und 1870 unter geradezu unglaublichen Umständen den Tod gefunden; er war auf dem Aborte des Postgebäudes von einem Schlaganfalle ereilt worden, in dem Raume bis Mitternacht liegen geblieben und dann als betrunken aus die Straße gelegt worden. Hier fanden ihn Nachtwächter, die ihn zum nächsten Polizeirevier trugen. Auch dort wurde der Unglückliche als betrunken classificirt und die ganze Nacht ohne Hilfe gelassen. Erst am folgenden Morgen holte die angsterfüllte Gattin des Schwerkranken diesen heim und stellte ihn in ärztliche VeHandlung. Doch kam diese Hilfe zu spät. DieElsenbahn - Direction in Mainz ist mit der Ausarbeitung von Plänen für die Errichtung einer Eiscnbahnbrücke über den Rhein beschäftigt, die vom hiesigen Ufer übei die sog. Jngelheimer Aue und die Pctersaue nach Kastel geführt werden un in der Hauptsache bestimmt sein soll, unsere Bahnstrecken von dem Güterverkehr zu entlasten. Von Kastel aus soll die Bahn den Main überschreiten und in die Geleiseanlagen nach Frankfurt und Darmstadt einmünden. Die Vermessungen für die Anlage sind bereits vollendet. I m Krankenhause zu Havre starb im Alter von 104 Jahren ein Mann Namens Charles Talisbert. der ein reich bewegtes Leben hinter sich hatte. Er war im Staate New Vork geboren, und zwar, wie es allgemein hieß, als der natürliche Sohn eines mit Lafayette nach Nordamerika gegangenen Franzosen und einer durch ihre Schönheit berühmten Quadrone. Von seinem Vater als junger Knabe nach Frankreich gebracht, war er der Reihe nach Handlungsgehilfe, Juwelier, Hausirer und Akrobat. Vor etwa zwanzig Jahren . hatte er wegen Gebrechlichkeit Unterkommen im Spital aefunden, wo er als Flickschneider arbeitete. ....... ...
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bürden. All disorders arising frora cause can be cured to a certainty.
TABULE
Coke. Coke. An Alumpon u.zerkieinert. Ticket sönnen Sie bekommen in der Offtc der Ind'polis (Jan Co. Ro. 58 Süd Pennsylvania Str. H, SSYFSffiD, Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 25 Ost Wasbinaton Straße. Big Bahn : : Rnndfayrt :-: zum Siwgerfest in &olumfu$ einen Fahrpreis. Tickets für die Fahrt nach ColumbuS werden am 29. und 30. Juli verkauft, giltig für die Rückfahrt bis zum 1. August. Nähere Auskunft im Union Bahn Hof und No. 1 Ost Washington Str. ? ZN. Bronson. A. G. P. A. Cincwnatt Ziige ! C.H.&D.R. R, IUUty( kAMJlit ATt fff(.r.i Ankunft Cincinnati JMUlUllUfllllP bfahrt 3 45m 8 05 m 10 45$m 2 45m 4 42 M 7 0092 m Dayton Züge, C. H. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8vs?m , 10 4bBm . 245m , 4 4LNm . 7 OOWa kunft 7 80VM 1110in , !!2M m 6 0091m T 4SNm 10 mim & D. R. R. Ankunft Dayton Ankunft 13 038m , z Söm , s mim 7 KSM . 11 mim Toledos; Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS: Toledo: Detroit bfahrt 10 45 Bm nk'ft 6 4Nm nk'st840?!m 7 00m. 4 098m . NBm ) Ausgenommen Vonntag. Ticket-Officen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre lWgiMM) l&gMAlä ist die crfte Linie nach OU ,0 Vier Züge! Verlassen Jndianapolt nkunft inghicago 1 7 008m 11 Vm 13 8Srn 12 öS acht llZMDkt SkSbend i8 4Ab 7Vm 82t treffe hier et.... 80 5 Vm . c ' 1 mlm Täglich auSgen. Sonntag. Die neeften verbesserten Osstibuls Ongen, Wngner Schlnfwngsn elegante Yarlor-Qagen uud vßwagen. Lokal4Lchlafwage t Jndianapolt fteht m M Abend berett. Verläßt Sdtcago 1 45 TOoraen. an jeder Zeit ach 9 0 Abend benStzt erde. . 25 West Washington Straße itUrSfRt& Unton abnho,. vkaffachu. anu Nd 22. - lett ,e. ahnyol Dtrabi. Geo. W. Hayler. . Y. V. R nAAATBAnt nlirlibliMrt 1 j I ! . . i ... w ! II 1 1 zr'r?i r "Iris i r '. t . , ' v V- mw m man 1 1 I i t.jrhrt?wir )-' IM.' f Willw mmmrn t . -V wmmj tot '. it mHiHI 4 ,
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