Indiana Tribüne, Volume 21, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1898 — Page 2

1

S: M & 5 CM v

1v-..-'X - . ZNdZana Ariöüne.

Erschein Täglich und SoimtagV. He täglich .Zribtnc" kostet durch den Xxlgec tt?tl per Woche, die SonntagS,Irtbü'I Scxtft pn Voche. Seide ustsm 1SetS ,dtt U ent per t. Vtx Vft nierhalb dei U& ftz.it i ,raIbiHlng V pi i)K. crni 18 Lüd Msama Cfr8 Indianapolis, Ind., 28 Zuli 1898 ?hewlrren. Die sehr verwickelten Eheverhaltnisse deö Fürsten Adolf von Wrede beschäf. tigen seit längere? Zeit die Gerichte dreier Länder, nämlich Nußlands. Bayerns und Frankreichs. Fürst Adolf ist der vierte Nachkomme des 1871 verstorbenen Fürsten Josef von Wrede, Vatersbruders des regieren den- Fürsten Karl Friedrich von Wrede. Fürst Josef lebte zumeist in Rußland und war mit Anastasia Pe-trowo-Solowowo vermählt. Der Gothaer Hofkalender sagt über den Fürsten Adolf: Geboren zu Moskau, 23. Juli 1849 (München); vermählt in erster Ehe zu Paris am 30. Juni 1L92 mit Ludmilla Dobrzanski, geb. Maldaner, geb. zi?. . . (griech.-orthodox seit 17. Juni 1892). Die Ehe ist durch Erkenntniß des Oberlandesgerichtes in München für nichtig erklärt 7. Mai. rechtskräftig 23. Juli 1R&G; in zweiter Ehe zu Genf, 22. October 1896. mit Carmen Dolores Josefa Benites, geb. de Alvear, geboren zu Buenos-Aires. 26. September 1855." Mittlerweile ist aber Fürst Adolf der Doppelehe angeklagt und schuldig befunden worden. Diese romanhafte Geschichte hat sich wie folgt entwickelt: Am 6. April 1881 heirathete Fräulein Ludmilla Maldaner in Wien einen galizischen Arzt Dr. Dobrzanski. mit dem sie bald nach Rußland übersiedelte, wo der Gatte sich naturalisiren ließ. Nach einigen Jahren wurde Dobzranski seiner schönen Frau überdrüssig und fand heraus, daß seine Ehe mit der Wiener rin in Rußland ungiltig sei, weil sie nicht nach orthodoxem Ritus geschlossn war. Der Heiliqe Synod erklärte thatsächlich am 30. März 1891 die Ehe für ungesetzlich, so lange die orthodoxe Kirche nicht den nöthigen Dispens ertheilt hätte. Der Gatte verzichtete natürlich auf diesen Dispens, selbst als Frau Ludmilla zur griechischen Kirche übergetreten war, und dieser blieb nichts Anderes übrig, als sich ins Unvermeidliche zu fügen. Sie siedelte nach Paris über, wo sie den Fürsten Adolf Wrede kennen lernte, der sich mit ihr am30.Juni1892vomMaire des 16. Arrondissemmts ehelich verbinden ließ. Ende 1893 kehrte der Fürst nach Deutschland zurück und kam nicht mehr wieder, obwohl ihm Frau Ludmilla monatlich 500 Francs geschickt haben will, da er selbst ohne Mittel ge-j Wesen sei. Bald erfuhr die Verlassene. daß ihr Satte in de? Schweiz weile und die Absicht hege, eme reiche argentmische Wittwe Carmen Benites. geb; de Alvear, an ihrer Stelle zur Fürstin zu machen. Am 8. Juni 1894 erhob er vor dem Münchener Landgericht die Ehescheidungsklage': gegen, seine erste Frau. . Diese beantragte Unzuständigkeit deS Münchener Gerichts, worauf der Fürst am 25. Januar 1895 sich als Bayer naturalisiren ließ. Das bayerische Gericht erklärte sich darauf für zustandig, verwarf aber die Klge des Für sten. Dieser appellirte jedoch und am 22. August 1896 erkannte das Münchener Gericht in zweiter Instanz, daß die erste Ehe der Frau Ludmilla Dobrzanski vom russischen Heiligen Synod zu Unrecht für ungiltig erklärt worden sei, daß sie also noch fortbestehe und deshalb die zweite Ehe der Frau ungiltig sei. Der Fürst ließ das Münchener Urtheil beim Seinetribunal eintragen und heirathete zwei Monate später, am 22. October 1896. die reiche Argentinierin. Seine erste Frau gab sich jedoch damit nicht zufrieden; sie be antragte Streichung der Eintragung beim Seinetribunal und stellte zugleich Strafantrag gegen den Fürsten wegen Bigamie. Der Fürst antwortete, das Civilverfahren sei für ihn erledigt, da daS Münchener Urtheil rechtsgiltig sei, und die erste Pariser Instanz gab ihm Recht. Die Fürstin legte Berufung ein und der Appellhof hat jetzt entschieden, dah ihre in Paris geschlossene Ehe auch heute noch inFrankreich giltig und daß es ihr gutes Recht sei, die ausdrückliche Anerkennung dieser Ehe zu verlangen. Der Beschluß des Münchener Gerichts widerspreche dem französischen Gesetz und es sei ihm deshalb das Ezequatur zu versagen. Der interessante. Proceß wäre nun damit zu Ende, so lange der Fürst Wrede nicht nach Frankreich kommt und sich dort erwischen läßt. i Kaltes Licht. Der Elektrotechniker Mac Ferlan Moore hat eine Erfindung gemacht, welche den großen Energieverlust beseitigen oder doch weit vermindern soll, der mit allen bis jetzt verwandten künstlichen Lichtquellen verbunden ist. indem bis zu 95 Procent der erzeugten Energie als Wärme entweicht. Moore verwendet die Geißlerschen Röhren, jene luftleren mit verdünnten Gasen .gefüllten Glasröhren. Diese sind w gen ihrer schönen Farbenerscheinungen, die der elektrischeWechselstrom in ihnen erzeugt, allgemein beliebt, aber praktisch bisher nicht verwendbar, weil sie ein zu schwaches Licht geben. Je yäufiger der elektrische Strom, der durch die Röhren hindurchschleigt, unterbro chen wird.defto größer muß die Leuchtkraft der Röhren sein. Ui bei den gewöhnlichen Ruhmkorsfschen JnductionSapparaten, die gur Erzeugung solcher Ströme verwandt werden, ist die Häufigkeit der möglichen StromUnterbrechungen durch den. von der Luft entgegengesetzten Widerstand beschränkt. Moore ist nun auf den Gedanken kommen, die Stromunterbre-

chungen in einem luftleeren Räume gesehen zu lassen, wo dieselbe?, ton vieles schneller aufeinander folgen fön nen. Der dazu benutzte Stromunter, brecher ist gänzlich abweichend von dem bisher verwandten construirt und ermöglicht. die Zahl der Stromunterbrechungen auf 60,000 in einer Minute zu bringen. Dadurch wird der Strom ungleich wirksamer und die von ihm durchschlagenen Geißlerschen Röhren erglänzen in einem außerordentlich starken Lichte, das von fast gar keiner Wärmeentwicklung begleitet ist. Außerdem kann dem Licht jede beliebige Farbe gegeben werden, je nachdem man die Luft aus der Röhre mehr oder weNiger auspumpt; dadurch lassen sich nicht nur hervorragende Beleuchtungseffecte hervorrufen, sondern es kann sich auch jeder das für sein Auge angenehmste Licht auswählen. Auf der elekirischen Ausstellung in New York war eine kleine Kapelle gebaut, deren Spitzbogen und Gewölbe vollkommen mit diesen leuchtenden Röhren von 2 Zoll Durchmesser und einem Zoll Länge ausgekleidet waren. Die Beleuchtung des Raumes war außerordentlich hell und dabei sehr angenehm; die Helligkeit gestattete die Ausnahme von Photographien in jedem Theile der Kapelle. Wegen der Ausnutzung der erzeugten Energie lediglich zur Lichterzeugung soll das falte Licht" eine große Ersparniß gestatten. Die deutschen Schiffswerften. Die Holland - Amerika - Linie in Rotterdam, welche sich in einer vollständigen Neugestaltung ihres Schisfsparks befindet, hat für ihrenPassagurverkehr nach New York wieder zw Doppelschraubendampfer von 12,500 Tons in Auftrag gegeben. Der eine davon ist bei Harland und Wolfs in Belfast, der andere bei der Firma Blohm und Voß in Hamburg bestellt. Es ist dies das erste Mal, daß einer dieser großen Passagierdampser von einer ausländischen DampfschifffahrtsGesellschaft bei einer deutschen Schisfswerft in Auftrag gegeben wird, und damit kann das Weltmonopol. welches die englische Schifssbauindustrie inne hatte, als durchbrochen betrachtet werden. Bei dieser Gelegenheit ist es nicht uninteressant, einen Blick auf die gegenwärtige Lage der deutschen Schiffsbauindustrie zu werfen. An SchisfsWerften besitzt Deutschland theils staatliche, theils private Anlagen. Die ersteren sind die Kaiserlichen Werften in UM, Wilhelmshaven und Dnzig, von denen die beiden erstgenannten zu den größten und besteingerichteten der Welt zählen und alle Einrichtungen zum Neubau wie zu Reparaturen, abgesehen von denjenigen zur In- und Außerdienststellung u. s. m. besitzen. Sie sind in der Lage, die größten für die deutsche Marine überhaupt in Frage lommenden Panzerschisse in Verhältnißmäßig kurzer Zeit zu bauen. Die drei kaiserlichen Werften beschäftigen zusammen etwa 13.000 . Arbeiter. An großen privaten Werften für Kriegsund Handelöschifssbau besitzt Deutschland sieben, und zwar sind dies: die Actiengesellschast Weser in Bremen, die

Actiengesellschast Vulkan in Stettin. Blohm und Voß, sowie die Reiherstiegwerft in Hamburg, Schichau in Danzig, dieGermaniawerft und Howaldtswerke in Kiel. Alle bisher genannten Werften sind im Stande, mehrere große Schiss- und Schiffsmaschinenbauten gleichzeitig zu übernehmen. Der Aufschwung, den , die vorgenannten Wersten übernommen, ist nicht zum kleineren 2heil der Ueberweisung deut. scher Kriegsschiffsbauten zuzuschreiben. Ihre gesteigerte Leistungsfähigkeit hat sie dabei in den Stand gesetzt, erfolgreich mit dem Auslande im Bau fremder Handels- und Kriegsschiffe zu concurriren. und jeder so vollendete Bau ist auf seinen Reisen dann ein werbender Zeuge für die Leistungsfähigkeit der deutschen Werften geworden. Während bis 1879 die Tonnenzahl der für die deutsche Flotte im Auslande gebauten oder vom Auslande gelausten Handelsschiffe die Tonnenzahl der aus deutschen Werften gebauten Schiffe bei weitem überstieg, hat sich in den folgenden Jahren dieö Verhältniß in sein direktes Gegentheil verschoben, und es stellt sich für 1895 das Verhältniß der in Deutschland gebauten zu den vom Auslande gekauften Schiffe wie 8 : 5. Der Geldwerth der deutschen Schiffsbauten hat sich von 1871 bis 1896 von 6z Millionen Mark auf 103 Millionen Mark gehoben. Von den deutschen Schiffsbaubetrjben liegen, einschließlich der oben genannten zehn Werften, im Ganzen 193 an der See. Sie vertheilen sich mit 58 Betrieben und 13,700 Personen auf die Ostsee und mit 135 Betrieben und 14.400 Personen auf die Nordsee. Auch hinsichtlich der Docks hat sich auf den Werften die Leistungsfähigkeit bedeutend gesteigert. Durch ein in Hamburg im Jahre 1896 erbautes Schwimmdock von 17.500 Tonnen Hebekraft hat Hamburg auch die größten Schiffe in, die Lage versetzt, an Ort und Stelle in's Dock zu gehen und damit die früher nothwendige Fahrt nach einem englischen Hafen zu sparen. , JnZremerhaven ist gegenwärtig ein Dock im Bau begriffen, welches Schiffe'bis zu 20.000 Registertonnen aufnehmen soll. So zeigt sich denn, zum Theil durch die deutschen Kriegsschiffbauten, die seit dem Jahre 1874 ausschließlich auf deutschen ersten erfolgten, veranlaßt und gefördert ein beträchtlicher Aufschwung der deutschen . Schifssbauindustrie. welche der deutschen Rhederei die be?en Schiffe der Welt zu liefern vermag. IHM . - Schmerzlose Entfernung der Wanzen. Man bereite eine konzentrirte Lösung von KU BiajnM micum" in kochendem Wasser, indem man während des Auskochens allmälig so viel von dem Salz zusetzt, bis eine weitere Lösung nicht mehr stattfindet. Beim Erkalten schlägt sich eine gewisse Menge des Salzes nieder. Mit der zurückbleibenden Flüssigkeit nehme man täglich einmal eine. Bepinselung der Warzen vor. Dieses Mittel soll den Vorzug haben, keine Narben zu hinterlassen. L

Mit und ohne Elöhllfe.

Wenn von den Dingen die Rede ist, ln denen die Amerikaner an der Spitze aller Volker marschiren, so darf auch der gewaltige Eis Verbrauch nicht vergessen werden. Mehr als irgendwo sonst gilt bei unö das Eis meistMs nicht als Luxus, sondern als einer der allerersten sommerlichen Bedürfniß Gegenstände, mag der Eis Trustdie' Brandschatzungs - Schraube auch noch so toll anziehen. Nicht in jeder Beziehung ist dieser beständige, vielseitige und oft so verschwenderische Eisconsum ein Vortheil; denn er soll z. B. einen großen Theil der amerikanischen Verdauungsbeschwerden auf dem Ge-wissen-haben. Doch es soll hier keine Moralpredigt gehalten werden, nicht einmal eine gesundheitliche. So tief stecken die Amerikaner unserer Tage im Eisgenuß, daß man es sich kaum vorstellen kann, wie sie jemals ohne denselben bestehen konnten, den sich heute sogar jeder unserer städtischen Straßen Araber stllckchenweise nassauert. Und doch gab eS hier eine Zeit, da daS EtS ein LuiuS der Reichsten war, und sogar eine Zeit, da es überHaupt keines gab, außer im Winter. Im Wörterbuch der alten Puritaner stand daS EiS als Sommer Artikel nicht, und Eishäuser sielen ihnen nicht im Traum ein; sie waren froh, wenn sie sich Wohnhäuser gebaut hatten. EL scheint aber, daß sie sich zu helfen wußten, wenn sie sich den Kopf kühl erhalten wollten. Heutzutage aber sind die Amerikaner dermaßen abhängig vom Kön! Eis. daß sie sich geradezu elend fühlen, wenn sie einmal nicht unter seinen kühlen Fittichen stehen. Und daS kann ihnen z. B. bei Vergnügungsreisen in's Ausland fast überall passiren, auch in ihrem geliebten- England. Es ist auch Thatsache, daß amerikanischer Unternehmungsgeist zum ersten Mal Eis nach Indien einführte. (In alten hölzernen Schnellseglern von Massachusetts nach Calcutta, ehe die Eismaschinen erfunden waren.) Aber !auch abgesehen von' eislosen Schreckenszeiten- im Auslande, kann eS.den Amerikanern auch daheim Passiren, daß derEiSvorrath erschöpft, und der Eismann nirgends zu sehen ist. An gar manchen Plätzen kann es vorkammen, daß, wenn daS Eis am Samstag abend ausgeht, die bedauernswerthe Familie, die vielleicht das Haus voll von Besuchern für den Sonntag hat, bis in den Montag hinein warten muß, ehe sie ihren Eisschrank wieder füllen kann. Es kann daher unter Umstän. den ganz gut sein, wenn man sich auch ohne Eis einigermaßen zu behelfen vermag. Der Erfinder, welcher die Welt mit flüssiger Luft" kühlen will, hat von einer Thatsache Gebrauch gemacht, die in unserer civilistrten Welt einfach in Vergessenheit gerathen ist.nämlich: daß Verdunstung gleichbedeutend mit Abkühlung oder stets mit dieser verbunden ist! Zahlreiche Bevölkerungen der Erde haben lange Zeitalter hindurch von der .instinktiven Kenntniß dieser einfachen wissenschaftlichen Wahrheit Vortheil gezogen. Der nordamerikanische Indianer sowohl wie der Ostindier und viele andere Naturvölker, die manch mal ganz gehörig heiß sind, verstehen eS nachweislich. Wasser zu kühlen, ohne zu Eis ihre Zuflucht zu nehmen, und dasselbe Verfahren, das sie dabei anwenden, siltrirt auch das Wasser ohne Filter. Das Wasser, das so Viele trinken müssen, für welche die modernen sanitären Einrichtungen nicht ezistiren, kommt oft im heißestenWetter aus Tei. chen und Strömen, welche den ganzen Tag der Sonnengluth ausgesetzt sind, und ist zum mindesten lauwarm, wenn nicht heiß, wahrscheinlich auch nicht rein. Die Eingeborenen nun oder vielleicht auch ein hinterwäldlerischer Ansiedler füllt einen Krug mit dieser unreinen warmen Flüssigkeit; um und über denselben wickelt er eineDecke. welche er erst tüchtig mit Wasser getränkt hat, und legt den eingewickelten Krug gerade in die Sonne. Vielleicht verdunstet die Feuchtigkeit so rasch, daß man die Decke zwei- oder mehrmal naß machen muß schließlich aber haben sich alle Uneinigkeiten auf den Boden- deö Behälters gesetzt, und das Wasser ist so kalt wie Eis! Vielfach in heißen Ländern pflegen auch Eisenbahnreisende kleine poröse Krüge, um welche nasses Kleiderzeua gewickelt ist, zu den Fenstern der Bahn- : . : i i ... ' zugr ylnaus in oic sonne zu yangen. Sie handeln dabei nach demselben Princip, und die Wirkung ist auch eine entsprechende. Freilich essen die Eingeborenen der meisten tropischen Länder wenig oder gar kein Fleisch; oder wenn sie Fleischesser sind und mehr Fleisch haben, als sie auf einmal verzehren können, dörren sie es mit Vorliebe gründlich an derSonne. ohne AnWendung von Salz (daS soaenannte jerklng"). Einer unserer wichtigsten Anlässe zum Aufbewahren von Vorrathen auf EiS fällt daher bei ihnen weg. Immerhin würde sich das erwähnte Verfahren in gar manchen Nothfällen zur Aushilfe eignen, nicht blos bei Wasser allein. Und auf alle r'ii . ' n . o i m, , tfsluc 1,1 es glli, IM ommer stets derbe, reine Decken im Haufe zu haben, welche nicht allein bei der Anwendung jenes Verfahrens von großem Nutzen sind, sondern eS auch ermöglichen, mit einem kleinen Vorrath Eis doppelt so weit zu reichen, wie ohne sie! Steckenpferde fressen die beste Äeit. 'Wahrend JTtS am 30. Juni 1898 beendigten Halbjahrs sind in den Ver. Staaten nur für sieben Eisenbahn - Gesellschaften Receivers- ernannt worden. Diese Bahnen hatten insgesammt eine Länge von 347 Meilen bei einer Actien- und Bondschuld von $25,400,000. Im ersten Halbjahr 1893 wurden 27 Eisenbahnen unter gerichtliche Verwaltung stellt. Deren Länge betrug 5282 Meilen bei einer Actien- und Bondschuld von $370 800,000. , Die Aera bankerotter Bahnen ist offenbar im Scbwinden tfnrü . - i i- ' -L-

Deuts5e Lokal-SkaSrtchtetk.

Hkssen-Ta?ml!a5t. Alsfeld. Mit einem Rasirmesser den Hals durchschnitten hat sich kurz vor der Stadt der Maurer Johannes Schneider aus dem benachbarten Leusei. Schneider war in früheren Iahren ein fleißiger Arbeiter, ergab sich aber später dem Trunk und wurde arbeitsscheu und gewaltthätig. Alzey. Metzger Damian Würzburger feierte mit seiner Ehefrau Margarcthe. geb. Mayer, das Fest der goldenen Hochzeit m voller Rüstigkeit und Gesundheit. Gersprenz. Der im 83. Lebensjähre stehende Forstwart Berhard zu Ober - Gersprenz feierte sein'50-jäh-riges Dienstjubiläum. Grünberg. Ein Einbrecher stattete der in der Wohnung des Stadtrechners, Georg Schäfer, befindlichen Stadtcasse einen Besuch ab und entnahm derselben die Summe von 3000 Mark in Geldrollen, ohne sich jedoch an den ebenfalls darin liegenden Geldscheinen zu vergreifen. Bayern. München. 5ver 23 Jahre alte Hausbursche Otto H'äring war im Hauptpostgebäude am Max Josefsplatz im zweiten Stocke mit Fensterputzen beschäftigt. Bei dieser Arbeit stürzte er auf die Straße und erlitt so schwere Verletzungen, daß er bald dar-, auf starb. Alburg. Bei der Bezirksfeuerwehr - Versammlung kam es zu einer Rauferei. Ein verheiratheter Taglöhner von Alburg und ein Dienstknecht von Feldkirchen wurden in die Weiche gestochen, der erste gefährlich; zwei andere Personen wurden in die Hand geschnitten u. s. w. Nur durch energisches Einschreiten der Gendar merie und anderer Personen konnte weiteres Unheil vermieden wird. . Dach au. Der beim Bäcker Hammerl in München beschäftigte Bäcker Karl Betz von hier warf sich auf der Strecke Dachau - Allach in selbstmörderischer Absicht unter einen Zug und wurde sofort getödtet. D e t t e l b a ch. Bei denkbar günstigster Witterung feierte der hiesige Gesangverein das Fest seines 50jährigen Bestehens. Ueber 1000 Sänger aus Unterfranken hatten sich hiezu eingesunden. Besondere Ehrung wurde den beiden noch lebenden Gründern. dem Buchbindermeister V. G. Basch in Dettelbach. der heute noch aktiver Sänger ist. und dem eigens aus Baltimore hierhergeeilten Privatier Karl Aal. Schlör zuthejl. , Engelbur. Das Anwesen des Gütlers Mathias Groll (Stadel. Stall und Wohnhaus) brannte vollständig nieder. Das Vieh konnte nur mit großer Mühe gerettet werden. Zür st en feld brück. 5)ier starb infolge eines Herzschlags der k. Oberwachtmeister a. D. Herr G. Müller. Er diente fast vier Jahrzehnte lang beim Corpscommando der Gendarmerie in München und zog . nach seiner Penstonirung vor neun Jahren hierher. F ü r t h. In Landshut ist im Alter von 82 Jahren der Regierungsdirektor a. D. Julius v. Sa? gestorben. dessen Name für alle Zeiten mit der Geschichte hiesiger Stadt eng verknüpft ist. Württemberg. .Stuttgart. Im Hofe des hiesigen Zuchthauses wurde in Gegenwart von Vertretern der Staatsanwaltschaft. des Gerichts, der Verwaltungsbehörde u. s. w. sowie einer Anzahl zugelassener Personen der Vatermörder Fauser von Feuerbach durch das Fallbeil hingerichtet. Der Verurtheilte zeigte sich vollständig gefaßt und ruhig. Das Schwurgericht verurtheilte den, 24jährigen Kaufmann lind Bankagenten Liebmann wegep einer Reihe bösartiger Schwindeleien zu 4j Jahr Zuchthaus und Ojähnm Ehrverlust. Der Streik der Zrn, merleute hat nach achtwöchiger Dauer sein Ende erreicht. , Er ist für die Streikenden ergebnißlos verlaufen, da sie ihre sämmtlichen Hauptforderungen nicht durchsetzten. Das gefammte Baugewerbe ist durch denStreik schwer geschädigt worden. Aalen. In Schechingen ist eine große Doppelscheuer des Grafen Adelmann .. abgebrannt. Brandstiftung wird vermuthet. ' B i e t i g h e i m. Der Fabrikarbeiter Albert Müller aus Furtwangen wurde, als er in der kath. Kirche den Opferstock erbrochen hatte, von dem hlnzugekommenenStadtpfarrer Stehle festgenommen und der Behörde überliefert. , V r u ch s a l. Hier wurde die Lackfabrik durch eine große Feuersbrunst gänzlich zerstört. Zwei Arbeiter zogen sich bei den Löscharbeiten erhebliche Brandwunden zu. ' Vittenfeld. Sonnenwirth Schieler stürzte von einem Heuwagen so unglücklich ab, daß er mehrere Rippen brach, wodurch er schwere innerliche Verletzungen erlitt, daß er schon flach einer halben Stunde starb. ! Ellwan gen. ' Hier ist Ur Oberamts Achter Lehr im Alter von Z3 Jahren verschieden. Stadtschuleheiß Franz Heckmann von Neresheim' der Amtsgelder im Betrage von30.000 M. unterschlug und in großem Maßsiabe Schulden machte, wurde vom hiesigen Schwurgerichte zu 6 Jahren Zuchthaus. Ljährigem Ehrverlust und 300 M. Geldstrafe verürtheilt. iEndersbach. Hier ertrank beim Baden in der Rems ein die Realschule, in Waiblingen besuchender Knabe Linsenmayer. . Baden. t K r l s r u h e. In der Person emeS gewissen Lampelet wurde ein Einbrecher verhaftet, der in verschiedenen hiesigen Geschäften sowie in Ba-den-Baden, Heidelberg und Neckarbischofsheim schwere Einbrüche verübt hat Er ist ein früherer verbummelter Student und aus' Heidelberg gebürtig, wo er auch seinen Wohnsitz hatte. Der 14 Jahre alte Sobn

stieg durch oäö Fenster ves zur evener Erde gelegenen Zimmers eines neu eingezogenen Miethers, bei dem er ein Gewehr gesehen hatte. Er zielte auf seinen 10jährigen Bruder und verletzte diesen mit einem Schuß schwer an Schulter und Hals. Baden-Baden. Lieutenant Kries erschoß sich aus Unlust zum Militärdienst, wegen nervöser Störungen. und namentlich auch in Folge von Schulden. Lieutenant Franz Wolf erschoß sich am Abend desselben Tages vor dem Krokodil" angeblich wegen leichtsinnigen Schuldenmachens. K a n d e r n.' Die mit ihrem Manne im Ehescheidungsprozeß stehende Ehefrau des Holzhändlers E. Deißlinger hier beschuldigt ihren Mann des Versuches, ihr Gift in den Wein gemischt zu haben. Die Verdachtsgründe müssen gravirender Art gewesen sein, denn er wurde von der Gendarmerie in der Nacht noch verhastet und nach Lörrach verbracht. La Hr. Die hiesige Freiwillige Fcuerwehr feierte das Fest ihres fünfzigjährigen Bestehens. Mannheim. In seiner Wohnung hat sich gestern Abend der 31 Jahre alte Kaufmann August Ellgaß aus bis jetzt unbekannten Gründen erschössen. Oberkirch. Der Sparkassencontrolleur Hugo Kutz ist unter Hinterlassung von Frau und Kindern, aber unter Mitnahme von 5000 M.. welche er bei der Spar- und Vorschußkasse Oppenau entnommen hatte, flüchtig geworden. khcinpfalz. A l t e n g l a n. Das dreijährige Töchterchen des Steinbruchaufsehers Alois Bartscheerer wurde von einem Knechte des Herrn Julius Hoffmann, Namens Adam Lukas.Lberfahren und erlitt so schwere Verletzungen, daß es denselben erlag. Ob den Knecht ein Verschulden trifft, konnte noch nicht festgestellt werden. Ä l t r i p. Der Blitz schlug in das neuerbaute, ca. 50 Meter hohe Kamin

der Vacksteinfabrikanten Gebr. Baumann ein und richtete ganz erheblichen Schaden an. H ö r d t. Beim Baden im nahegele. genen Altwasser ertrank der etwa 19jährige Fabrikarbeiter Liebel von hier. Lauterecken. Eine abscheuliche That wurde kürzlich an dem tauvstum men Gerber Peter Bambauer in Lau terecken begangen. Letzterer wurde nämlich aus der Straße von zwei Individuen Überfallen und seiner Baarschaft mit über 10 Mark beraubt, ihm zudem am linken Arm eine bedeutende Verletzung beigebracht. Clsaß-Lothringen. Straßburg. Die 19 Jahre alte Leome Laubacher, eine Tochter des im nahen Kronenburg wohnenden Droschkenkutschers Laubacher, wurde ermordet und ihre Leiche verscharrt aufgefunden. Ihr Mörder wurde in der Person des 32 Jahre alten Arbeiters Jacob Gier aus Hülzheim in der Pfalz entdeckt und verhaftet. In der Wohnung des Gier wurden blutbefleckte Kleider, sowie Geldstücke und andere Laubacher gehörigeGegenstände gefunden. H a g e n a u. Hier wurde der 32 Jahre alte französische Gynrnastallehrer Johann Maria Josef Ravenne. der unlängst nach Frankreich geschubt" worden war, verhaftet. Mecklenburg. Schwerin. Ihr 50 , jähriges Bürgerjubiläum begingen der frühere Nadier. jetzige Rentner Karl Kohlbeck, der Böttchermeister Heinrich Christian sen und der Malermeister Wilhelm Hesse. Auf der Wache erschossen wie es heißt, aus gekränktem Ehrgefühl hat sich ein Grenadier vom 89. Regiment. Äoizenburg. Der Arbeiter Martin Berlin, welcher mehrere Jahre in dem Kohlengeschäft von B. W. G. Lechler Hierselbst beschäftigt war, kam mit einem Einspänner - Fuhrwerk aus der Stadt, um sich zum Kohlenhof zu begeben. Er kreuzte in dem Augenblick den über die Straße führenden Schienenweg, als der Zug der Stadt- und Hafenbahn in den Bahnhof einfahren wollte. Die Locomotive erfaßte das Gefährt, zertrümmerte es, während das Pferd davonlief, und fuhr dem Arbeiter über den Kopf, sodaß Berlin sofort eine Leiche war. Berlin hinterläßt eine Frau und drei unmündige Kinder. Oldenburg. O l d e n b u r g. Als der Personenzug Abends die Huntebrücke vor BahnHof Elsfleth passirte. wurde der Arbeiter Blitschau aus Ohrt. welcher die Brücke unbefugt betreten hatte, vom Zuge erfaßt, in die Hunte geschleudert und hierbei am Kopfe und linken Beine verletzt. Der Verunglückte wurde gerettet und in das Krankenhaus übergeführt. grele Städte. Hamburg. Die LljährigeFrancisca Böhm wurde Abends spät auf dem Wege von Harburg von emem unbekannten Menschen überfallen, mit Ermordung bedroht und ist dann von dem Unhold in einer Weise verletzt worden, daß ihre Ueberführung in's Krankenhaus erforderlich wurde. Der in dem Heidmann'schen Kohlengeschäft angestellte Vice H. Witt wurde als Leiche aus der Elbe gezogen. Der 13jährize Sohn der in der Lincolnstraße wohnenden Eheleute Rödel hatte das Unglück, in eine Kellervertiefung zu stürzen und außer anderen Verletzungen eine Gehirnerschütterung zu erleiden. Nachts brannte in Neuengamme das ganze aus dem strohgedeckten Wohnhause und zwei Scheunen nebst Stallung bestehende Gewese des Landmanns Utrecht nieder. Die Bewohner konnten sich noch rechtzeitig retten: auch das Vieh konnte in Sicherheit gebracht werdeir. Scdwetz. Arni. Der Blitz schlug in daS große Vauernhaus des Fritz Gerber im Buchacker zu Arni. zertrümmerte zwei Dachbalken und steckte die Kleider in einem Scbrank in Brand. Dank der

MS5irwh y rTV-Ti 1 ritin

IMT0 l i-d. jl

Galite' ftvaltening resernbles the experience of mxty hilf-aHre people. Liltt the Statue they are sound in every lirnb, yet thcy frequently suffer headache, indigestion, biliousness and other disorders brought on by inactive stornach and liver. The digestive Organs ar half asleep. They accd awakening into natural activity. RWÄUS JAMUS will awalcen them in a purely niniral way. Ripans Tabulcs eure all troubU that coxne from a sluggish liver or disordered stc-mach. Instead of teariog down, Ripans Tabu! build np and itrengtbea the overworked organs. They are partlcularly helpful to people of gedentary occupattont, and to women. They promote regulär haWts, dear heads, sound sUep &od strong cerves. Ripans Tabu! are made frm a perfected formmla that is a favorite prescription with mest go64 pbysiclans. HOT ORXIN OF QUESa WORE ABOÜT THEIR CURATTVl POWERS.

LAXIR L BON-BONÖ j HJijMriiji Tu. 44s KWWm 7Sfc 1 tvntmtt ' . .

Geistesgegenwart der Familie Gerber, sowie der raschen Hilfe der Nachbarn konnte glücklicherweise das Feuer bald gelöscht werden. Bülach. Unsere Gemeinde hat ihren ältesten Bürger, den 90z Jahrc alten Ulrich Meier durch den Tod verloren. Buren. Hier wurde die Leiche dee vermißten Dienstmannes Schick von Viel aus der Aare gezogen. B ü r g l e n. Der 65jährige Siegrist Friedrich Heuer gerieth in Leubringen unter seinen Holzwagen und wurde erdrückt. D i e t i k o n. In einem Weiher ertrank der 20jährige Schlosserlehrlmg Sarer, der ein Vad nehnien wollte, vor den Augen seiner Kameraden. Genf. Der deutsche Junglingsverein von hier machte einen Ausflug aus die 1678 Meter hohe Dole im Kanton Waadt. Einer der Theilnehmer Namens Schid stürzte ab und blieb sofort todt. I o n a t h a l - W a l d. Durch Zerspringen eines Schleifsteins wurde in der Schlosserei Schaufelberger der 45 jährige Familienvater Hediger sofort getödtet. S ch a n g n a u. Hier starb der ?j Jahre alte Llnabe des Jakob Stucki. Postillon in Schangnau, infolge Genusses von Herbstzeitlose. Ocstcrrcich'llngarn. Wien. Auf eine Anzeige des aus Berlin hierhergekommenen Nitters v. Baczynsll wurde der 2ßaf)ii., in Krakan gebürtige, jedoch nach Nußland zuständige Graf Adam Dams verhaftet, weil er dem ersteren unter der Borspiegelung der Vermittelung einer Verwalterstclle 500 Mark Caution herauslockte und dann ausVerlin verschnnd. Die 59 Jahre alte Gattin des Ger. bers Helfer beging in ihrer Wohnung, 19. Bezirk. Raüchfangkehrer - Gasse No. 11. Selbstmord. Der 23jährige Infanterist des 4. Infanterie - Ncgiments Johann Schrott trank in der Wohnung seiner Eltern. Große Mohrengasse No. 3. eine Phosphorlösung und verletzte sich schwer. Das J)5oiiv war nach Angabe des Soldaten Streit mit Kameraden. Brünn. Die in der Umgebung von Brünn niedergegangenen Gewitter und Hagelschläge haben an Feldfrüchten und Obstculturen den bisherigen Ermittelungen zufolge einenGesammtschaden von 650.000 Gulden verurfacht. B u d a p e st. Nach einer größeren Unterschlagung erschoß sich der Hauptkassirer der Ungarischen Bank für Industrie und Handel, Namens Balassa; einstweilen wurde ein Abgang von 29.000 Gulden festgestellt. B u d w e i s. Gegen den hiesigen Hafner Johann Placer wurde die Strafanzeige erstattet, weil er Geldbeträge als Almosen für seine greisen Eltern, die im Gemeindehause in Trebotowitz untergebracht sind und demnächst ihre goldene Hochzeit feiern, gesammelt und für sich verwendet hat. G r a s l i tz. Im benachbarten Silberbach wurde der 42jährige Häusler Franz Fischer bei der Bestellung seines Feldes vom Herzschlage getroffen und sank todt zu Boden. Die Frau des Unglücklichen wurde, als man ihr die Nachricht brachte, in Folge des Schreckens wahnsinnig. I g l a u. Der Gastwirth Schmidt aus Handlhof bei Jglau entfernte sich während eines Gewitters, um eine Kuh von der Weide zu holen. Er wurde vom Blitz getroffen und blieb sofort todt liegen. Luxemburg. , Luxemburg. Die Jnternatio nale Bank hat die zur Zeit vom französischen Ministerresidenten bewohnte Villa Gillar im Eicherberg für 200,000 Fr. angekauft. E s ch a. d. A l z. In Folge Explosion einer Petroleumlampe entstand im Hause des Wirthes Kayser Johann Feuer, das erheblichen Schaden anrich-, tete. ' ;

. . -. . K-,m.m,i n r-.Ti

Coke. Coke. Än Ulumpen .zerkleinert. Hittl könne Sik berommen t der Offtc, der fnd'polis Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str. H, SSirSfXsDj Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 24 Öst Wasbinaon Qtrage. Big Bahn :-: Rrrndftthrt ut zum ängersest in Columbus einen Fahrpreis. TicketS für die Fahrt nach Columbus werden am 29. und 30. Juli verkaust, giltig für die Rückfahrt bis zum 1. August. ' Nähere Auskunst im Union Bahn Hof und No. 1 Ost Washington Str. P. ZN. Bronson. A. G. P. A Cincinnati Züge! C.H.&D.R,R Abfahrt Indianapolis bfahrt 3 45 in 8vüM 10 45BM 2 45 M , 4 45M 7 00 Dayton Züge. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8v5m , I4öBm Z45m 4 4LM m 7 voZtM Ankunft Cincinnati Ankunft 7 508 I10M "22SNM 0091 . 7 4bm . ia mim C. H. & D. N. R. Ankunft Dayton Ankunft 1103 , 2 S5l , esom 7 5LN . 11 00-H Toledos Detroit Züge. C. H. & O. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'dlö : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45S nk'ftS4Nm nk'st840N 7 ovnm m 4 Wo IdVM ) Ausgenommen Sonntag. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre 0!,'WNs) ii.ir-ii -,n - "is ist die beste Linie nach GlkllGGG. Vier Züge! Verlassen Indianapolis Ankunft ia Shtcago 1 7 008m 11 MS 13 5öN 12 U Nacht .. iNOOMt K5 bd, i4d 7 288 . Lkie treffe hier ein.... ! 5 80V f UBm cu .... jjOgig 4S7w - aguo) aea.en. onntag. Die eueften verbesserten Oestibuls Ongen, Wngner Lchlnfwngen - elegante yarlor'Qageu und Sßwagen. pokal.tZcklafwaae in ?ldiaaioli fielt am 8 tt Abend bereit. ertagt dtcag, x 45 oraen. an leder Zeit nach 9 L0 Abend benützt werde. ch rtsfiiiftAfflvt SVv& mß wv i m w h m Q Tieket'Osn'ttS Union Sainhos. kassachu. .llBCl'XJIIltC sett ,e. Bahnhof und . rrag. Go. W. Hayler. D. V. S. 8WM KAVI u4UHUihk aT feirty Mal H sinn .ftf-kM b aaa rad u rrito. mm wta. r'VIfllll UrcÖ,wM rfc ialMftoulv. UÜU J Jmw t n Tfcr TfcMM4 Buai tMrbtirn. ktwOiü ,mhwm tk.y Nyj wtl ttoofwtta r? mamwr ras m aaia wiiiiim mbt. Karnilw m mmimkii nmnwini tmamlx wui mmmti ,, ,,,.

Va alnady , u prvvlM wkk mmylojmnt W -4 i -HvTpHHwr4 "r m.UmItZ.xJ l if K ,7 ' lr 'v ..- 1 tSi- T ... m

UIIMMMMIM.I

KsMsk-MWchr

von INDIANAPOLIS. keder'öandlungen. ITIde, Leather & Belting Cat 125 L. Meridian öL Schuhe und Stiefel (Retail.) Schaurotli & Co., 18 0. Washintjton Sl Pianos und Musikalien. (Zarlin So Lennoi, 31 Ost Market St. Gebendes Vieh. Mercliants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Co. Tolin, Totten, Tibba & Co. Stockton, Gillespie & Ca Clark, Wysong & Voria. kandwirthschafl. Geräthe u. Wagen Holten M7. 'B. Mfg. Ca, 177 O. Wasn. als Mk?. Ca, 117 W. Washington St. H. T. Conde Implement Ca, 27 N. Capitoi ATC Bau und Ceihrercine. Oerman- American Bldg Ass'n, 100 N. Delawariti International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market Lt. Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal üebaeude. Zuckerwaaren, (Nlholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St DreschMaschinen. Minneapolls Thrashing Machlne Co., 117 W. Washington bt. Riemen und Ceoer. Taylor & Srnlth, 137 S. Meridian St. 5chnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co.. 106 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington Sl Thierärzte. Greiner L A..18S. East St. Feuerversicherung. McOillard Agency Ca, 83 O. Marke 3ce rarn. Furnas B- YT. 112 N. Pennsylvania SV. Milcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Ar. - Trust Compagnien. Indiana Trust Ca & Sasetj Vauiu Tlie Marion Trust Co., Monument Flaoo Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. & Ca, 80 Ost Marke, Bauholz. Ooburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sülllvan, 116 S. Meridian 55 pntzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott Sc Taggart Bakery, TeL SOa Bryce's Bakery, 14 Ost South SL Schuhe und Stiefel (Wholesale.) ' Hendrloks & Oooper, 85 3. Meridian St McKee R. S. & Son, 102 S. Meridian. Hüte, Handschuhe etc. HendrlckLOv, Lesler & Co., 89 S. Merid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co., 78 8. Illinois SU Hildebrand Hardware Ca ,623 Merid. Laynian & Cary Ca, 63 S. Meridion SL Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 K Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 a Meridian, Farben, Gel und Glas. Lurdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Ca, 40 Massachussetta At& Wagen und Rutschen. Irvin, Qoddln & Oo 32 0. Georgia St. plump Artikel. McEl walne, Richards & Oo. , 62 W. Maryland Spiel und Kurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'xt. Extracte und Gewürze. The Groeew Mfg. Ca, 80 & PennsyL Banken. Capital National, 23 S. Meridian St. I Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rubber Ca, 127 3. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Statlonery Ca. 75 S. Meridian Lt. Commission UTerchant. Syerup As Ca, 22 a Delaware SL Keach J. L., 62 S. Delaware SL Dcsguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 E. Maryland Ward Bros., 72 & Meridian St Groceries (Wholesale.) Sehnull & Ca, 60 S. Meridian SL Sererin, Ostermeyer ck Ca, 51 S. Meridian St. othe, Wells & Bauer, 123 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian SL Perry J. q & Ca, 23 W. Georgia SL Geschirre und Sattel. Indianapolis Hamess Ca, 10 McCrea. Holliday 3c Wyon, W S. Pennsylvania. Gefen und Heerde. Horns Stovs Ca, 7S S. Meridian SL cebens.Versicherungs.Gesellschaft Thi Indiana Life Ins. Oa. Mtmtuaent Plac

t S

t i ) y V j. J , 1 s Äi

1

K ff. ! t 4 l