Indiana Tribüne, Volume 21, Number 308, Indianapolis, Marion County, 27 July 1898 — Page 2

FudwnQ Tribüne.

ErsjeiÄ Täglich nuD Sonntag. Die tZzttche .TriiSne" kostet lu'A den Xrlaet i 5ttl per Woche, die ontagSrribKe' fft pe, Woche, et, f wc 18 (Erctf d ts et per Ritt. Per P,ft uierhalv Ki Ctad lzefchit i OixtxliciMUnä ? p' OO. CfMt 52 Oüd labama Cfe&fe Indianapolis, Ind., 27. Juli 1898 Fortschritte der Wundbehandlung. So gierig unser Publikum im All meinen KriegSnachrlchten verschlingt, so übersehen, doch, die Meisten dabei manche Einzelheiten von qroßerBedeu hing, wenn dieselben nicht unmittelbar zu den militärischen Kriegsthaten ge hören. Alles will wissen, wie unsere Jungens" gesiegt haben (das ob" is für einen amerikanischen Patrioten überhaupt niemals fraglich), und welche Opfer der Sieg gekostet hat. Ueber alles Andere geht . man hastig hinweg so lange weitergekämpft wird; und. h doch mag dieses Andere unter Umstanden J von größerer bleibender Wichtigkeit sein, als viele schreiende Bulletins. Späterhin, wenn Alles überstanden ist, mag man in manchen Kreisen auch eingehender davon sprechen. Nach den Kämpfen von Santiago de Cuba z. B., in welchen an die 2000 amerikanische Soldaten durch Wunden oder Tod aus den Reihen der Kämpfer schieden, wurde so ganz nebenbei gemeldet, daß in zwei. Heeres Lazare then, welche im Ganzen 1700 Verwun. dete enthielten, kein einziger Fall von Blutvergiftung oder Fieber Temperatur vorgekommen, und daß keine einzige Wunde geeitert sei, und nur sehr wenige. Operationen erforderlich sein würden. Wohl nur Wenige hatten eine richtige Vorstellung, von dem hohen Werth dieser Kriegsneuigkeiten (die hoffentlich nicht zu rosig gefärbt waren), oder begriffen," daß dieselben das schmeichelhafteste Compliment für die Fortschritte der. modernen Wandpflege seit den Tagen von Joseph Lister be- . deuteten. 1700 Wunden in einem tropischen Klima, und keine einzige derselben von jenen feinen Giften schwänd, welch die Wunden so hochaesährlich machen? Das ist ein Ausweis, wie ihn noch kein früherer Krieg zu derzeichnen hatte, und mit Genugthuung darf man einige Augenblicke dabei stehen bleiben, gleichviel ob man die Sache mehr als Kraspatriot, oder mehr als Menschenfreund ansieht. In den Tagen unseres Bürgerkrieges waren die Methoden des Engländers Lister betreffs antifeptischen (fäulnitzzerstörenden) Wundverbandes und entsprechender Behandlung, welche ine neue Epoche in der Chirurgie begründeten, noch unbekannt, und. mancher unserer Soldaten, dessen Verletzungen nicht von vornherein tödtlich waren, mußte an Blutvergiftung eroen. und gar mancher unserer Heutkgen Veteranen träat ein bölzernes Bem oder einen armlosen Aermel. weil dazumal die Amputirung für das einzige Mittel galt, das Leben Solcher zu retten. Heutzutage aber fällt unseren Wundärzten in Cuba nicht ein. in allen oder den meisten derartigen Fällen Arme und Beine abzuschneiden, als die einzige Möglichkeit, . die Verbreit tung von Faulnißgift zu verhindern! Die antifeptische Behandlung, die sich inzwischen noch weiter vervollkommnete, hat d!e Gefahr der Blutvergistuna bei Wunden zum größten Theil ..Ä dem jetzig Kriege setzen sich dieTodeSfälle fast ausschließlich auS den sofort Getödteten oder Denjenigen, welche an einer edlen Stelle troffen wurden, zusammen. tAbaefehen freilich von den Opfern res Gelbfiebers u. s. w.) Auch haben die Verwundet bedeutend . : wenig? Schmerzen zu leiden, als in den BurSerkrieg - Zeiten, in denen so vielfach die Hospitäler oder Lazarethe zu was?en Marterkammern wurden! Schade für . die Amerikaner r:b Me. welche UnserenBürgerkrieg-Käm, Pfern nahe gestanden, daß Lister die Ergebnisse 'seiner Versuche mit fäulnißzerstörender Mundbehandlung erst einige Jahre nach dem Schluß dieses ' riegeö. im. Jahre 1869. bekannt machte! , t , . k Bis dahin hatten Wunden, besonderö solche. wlche durch Gewehr- und Kanonenschüsse verursacht wurden, den Chirurgen endlose Verlegenheiten und Lesorgnisse bereitet. Denn man konnte nie sagen cd eine anscheinend harmlose Wunde den Tod-. herbeiführen würde der nicht. Entzündungs ..Erschei nungen. deren Ursache ein tiefes Geheimniß war, konnten, alle GeschicklichZeit der Wundärzte zu Schanden machen. Peinliche Reinlichkeit im Verbinden von Wunden galt 'Zwar schon seit alten Zeiten für wesentlich aber gerade die Bemühungen, solche zu lchern und freie Absonderung von Wundstoffen zu ermöglichen, führten gar oft zum Eindringen von Elementen, welche daö Leben des Verwundeten in Gefahr brachten. .Lister begründete seine praktischen Experimente aus die Pasieur'schen--' Untersuchungen der Theorie, daß solche ungünstige Erscheinungen durch gewisse Arten von KeimX!edek:sen verursacht wurden, und sew.DehandlunaSmetdode erwies fiA immer znehr ' als .eine .unschätzbare Wohlthat für die Menschheit im Kriege und im Frieden. Das antiseptische Verbandzeug verdrängte glücklich das Scalpell immer mehr, und Säge und Zange mußten demJodoform und dem llkksubllmat Platz machen. Amputa ibn wegen Fäulniß Blutvergiftung istbeinahe etwas Unerhörtes bei unse?en conservativen Wundärzten geworden, vorausgesetzt, daß sie die Wunden ?:i:g genug zur Behandlung dekom rnen. So ist e5 verwirklicht worden, waö schon den halb sagenhaften Kämpfern fct-3 trojanischen Krieges als Ideal r '"webe: die auf klarer Erkenntniß Iviuhenbe, Heilung aller Wunden,' die nichi'an sich tödtlich sind. Wahrlich. Ui wundärztliHe Theil unserer Heil-

pflegt hat ßänz gewaltige ffortjchtttte gemacht, FoLtschritte, welch über dem ; Streite der Meinungen stehen, Fortschritte, auf welche die innere Heil, künde mit Neid hinaufblicken darf! Der tücötiae Wundarzt darf unter un.

seren Kriegshelden nicht vergessen wer den. Die Earolinen. Der Monitor Monterey- befindet sich zur Zeit auf der Fahrt nach den spanischen Earolinen Inseln, um dieselben für die Ver. Staaten in Besitz zu nehmen. Nach dem Dafürhalten deS Marine Departements wird die Monterev" diese Mission oyne Schwierigkeit auöführn. da die kleine spanische Besatzung jedenfalls innen Widerstand leisten wird. Waö ..sich? an , spanischen Beamten, vom Gouverneur abwärts, auf der Insel vorfindet, wird an Bord der Monterey" und von dieser nach Manila gcbracht werden, wo man die Betreffenden -bis auf Weiteres als KriegSgesangene bebandeln wird. .Die spanische Inselgruppe der Carolinen befindet , sich . im westlichen Theile deS Stillen Oceans und erstreckt sich von den Philippinen in-. Westen und den Marshall - Inseln im Osten. Die westliche Gruppe besteht auö den Palau- und den gap - Inseln und umfaßt 760 Quadrat -.Kilometer, die östliche Gruppe,-die abermals in zwei Gruppen getheilt ist nämlich ein centräte und eine östliche, hat. .700 Quadrat - Kilometer Flächenraum. Von den Inseln sind fünf hoch und bergig, sie heißen Vabelthuap. gap. Ruck, Ponape und, Kufaye. Diese Inseln bilden zwei Drittel deö Gesammt-Areals und circa 3000 Fuß hohe, vulkanische Berge, jedoch keine thätigen Krater, befinden sich auf denselben. Außerdem hat die Gesammtgruppe 42 flache.meist Koralleninseln, i Das Klima ist feucht, aber nicht ungesund; vom November bis März weht der Nordostpassat, von April bis September der Südwestpassat; heftige Orkane richten' oft großen Schaden an. Die Pflanzenwelt Ist im wesentlichen diejenige Polynesiens, doch treten nach Westen zu an die Molukken und Philippinen erinnernde Pslamen auf. Es wachsenCocos-, Areka-, Nipa- und auf Ponape auch Sagopalmen. Auf den Bergen befinden .sich dichte Waldungen von Nutzhölzern - Die-Landsauna ist arm, einheimisch sind nur eine Rattenart und Fledermäuse. Von Landvögeln sind. Staare,' Nachtschwalben und Tauben anzuführen. Die Bevölkerung beträgt auf den westlichen Earolinen 14.000, auf den östlichen 22.000 Menschen, darunter 865 Weiße. Die Eingeborenen sind von hübschem Aeußern, haben hell braune Farbe und schwarzes Haar und sind von Charakter freundlich und lie denswürdia. Sie . leben in kleinen Staaten unter vielen Häuptlingen, die sich oft unter einander befehden, ohne daß viel Blut fließt. Als kühne See fahrer unterhalten sie einen lebhaften Verkehr mit den Marianen, wo sie auf Saypan- mehrere . kleine Nlederlassun gen gegründet haben. . Amerikanische und hawaiische Missionäre sind auf den Earolinen seit Jahren thätig und haben 4900 Eingeborene und 1900 Kinder für ihre Kirchen und Schulen gewonnen. Wichtig sind die Inseln neuerdings durch den Koprahandel ge worden, den besonders die deutsche Ja luct . Gesellschaft in Handen hat. die eme Relye von Faktoreien auf verschie denen Inseln besitzt: eine kleine amerikanische Firma besindet sich zu Aap. ein noch kleineres japanisches Geschäft in Ponape. Die Inseln wurden von den Portu giesen entdeckt und erhielten 1686 von den Spaniern ihren Namen. . Von Manila aus suchten die Jesuiten die Bewohner der Carolm n v.m Christen thum zu bekehren, doch mißlang die erste Expeditton im Jahre 1710, an dere resultatlose Versuche folgten und seit 1731 bekümmerte sich Spanien nicht mehr um die Inseln. Als dieses 1873 sein angebliches Besitzrecht wieder geltend machen wollte, wurde es sowohl. von England wie Deutschland zurückgewiesen. Als 1884 die deutsche Handels- und Plantagen - Gesellschaft die Reichsregierung ersuchte. dieGruppe unter deutschen Reichsschutz zu stellen, wurde ein deutsches Kriegsschiff abqesandt. welches auf. Yap die .deutsche flagge hißte, worauf sich die spanischen Kriegsschiffe zurückzogen. Als Spanien gegen die deutsche Besitzergreifung protestirte, erklärte sich Deutschland bereit, dte Streitfrage dem Schiedsge richt des Papstes zu unterbreiten. Die ser entschied am 22. October 1885, daß die Inseln Spanien gehören. Deutschland aber volle Freiheit und Schuk des Handels und-der 'Schifffahrt, sowie das Recht, auf den Earolinen . eine Schiffs- und Kohlenstation anzulegen, haben sollte. Auf die Schiffs- und Kohlenstation verzichtete Deutschland 1886. Infolge der Generalakte deS spanischen Gouverneurs wurde dieser neost den meisten seiner Ossuiere von den erbitterten 'Emqeborenen erschla gen. worauf man 1889 einen anderen Gouverneur nach denCarolinen sandte de? die Eingeborenen mit blutiger Strenge bestrafte. Sin Grotzspeenlant in Corruption. ; j ' . . 1 , . Wo Sumvf.ist. da aedeiben Sumvf pflanzen, und wo Corruption herrscht, kommt die Erpressung zu hohen Ehren. Ein Großmeister der Erpressung, ein Großspeculant in Corruption ist in dem südenglischen Curort Bornemouth, wohin er seinen, siechgewordenen Leib vor den Nachstellungen der verfolgenden. Gerechtigkeit geflüchtet hatte, gestorben: Cornelius Herz. Sein oft angekündigter und nunmehr end. lich eingetretener Tod erweckt neuerdings das erschreckendeColossalbild der im Panamascandal an die Oberfläche gelangten Corruption der franzosischen unter dem. Regime 'Napoleon. III. er, wachsenen GeseZschast. . Wiein . er. HalSbandgefchichi der 'unglücklichen. Maria Untoinette die Oerderbniö.er

Lirschparkzeif. Ludwig XV.' Nachtrags lich tödtlich explodirte. so in dem Panamascandal die sittliche Verwilderung der französischen, Bourgeoisie des zwei ten Kaiserreiches, die nach Guizot's, des bösen Geistes Ludwig Philipp's, Vroaram: Enri?hisez voiis" be

reichert Euch!" auferzogen worden war. Alles und Alle waren käuflich geworden. Minister und Generale derkauften ihre Ehre um die Wette mit genußsüchtigen Weibern. Die Interessen des Staates, das Wohl der Nation waren Gegenstände des Scha cherS unter Denjenigen geworden, welche es verstanden hatten, zu Einfluß und Würde zu gelangen. Da führten die Baihaut, Minister, die Bestechungsgelder nahmen, die Boulanger, Generale, die sich für Geld dem Diensie des Umsturzes verdingten, Deputate, die ihre Stimmen an den Meistbietenden verkauften, die Reinach's, die Financiers, welche zwischen der Genußsucht und dem Machtbesitz kuppelten, ein Leben herrlich und in Freuden. Aberunmerklich, langsam und allgemach, wie dem Laster die Strafe, folgte dem lärmenden Heer der Corruptionisten, Panamisten, Boulangiten eme stets drohende Schaar von kiachegeistern nach. - Das waren die Agenten, die Handlanger, die Vertrauten der großen und kleinen Spitzhuben, die Mitwisser aller Schandthaten an der öffentlichen Moral, an der wirthschaftlichen Gesundheit und der freiheitlichen Entwicklung Frankreichs, die Artons und Cornelius Herz. Dieser, der Mitwisser aller dunklenGeHeimnisse, wuchs zu unheimlicher, dämonischer Größe empor. Vor ihm zitterten die Minister, die Kammern, die Financiers, die Unternehmer. Er hatte sie Alle in der Hand und er dictirte ihnen seinen Willen, der auf die Häufung unendlicher Reichthümer gerichtet war. Seme Macht war schier ungegrenzt. Hatte er doch nicht nur die Machenschaften der Monarchisten mit Boulanger, sondern auch der Republilaner mit den Concesslonaren des Panamacänals vermittelt und überall, wo ein schmutziger, das Licht es Tages scheuender Handel stattgefunden hatte, seine Hand im Spiele gehabt; sogar außerhalb Frankreichs. Er, ein Cornelius Herz! war Großkreuzinhaber der französischen Ehrenlegion geworden und Crispi hätte ihn zum Ritter des höchsten italienischen, des Sanct Lazarus- und Mauritius-Or-dens gemacht, wenn nicht der königliche Hausminister Ratazzi dieses auf dun kel gebliebener Unterlage geschlossene Geschäft storniri hätte. Wie sich Herz gefürchtet zu machen verstand, das zeigt das Ende Reinach's, den er um Selbstmorde trieb, nachdem er ihm zwölf Millionen Francs durch Drohungen mit Enthüllungen erpreßt hatte. . Der Boulangismus und der Panamaschwindel, das waren die zwei größten. Unternehmungen deö Großspeculantcn in Corrnption. 1 Die Erstere hat Constans zum Krach gebracht, indem er dem brav Gnral" den Boden so heiß machte, daß Boulanger es räthlich fand, nach Belgien zu flüchten; den Zusammenbruch des Letzteren hat der Bonapartist Delahaye durch seine Enthüllungen in der Kammer veranlaßt, deren Folge eine ganze Reihe von Corruptions - Processen und die Aufdeckung des Panamascandales in seiner ganzen furchtbaren Größe waren. Ein Strom von Schlamm, der lange zurückgekämmt worden war. ergoß sich durch die Oeffentlichkeit und schwemmte Namen von internationaler Popularität, Namen wie die Lesseps' und Eiffel's. mit sich hinweg. Das Strafgericht, ,das über die Größen der Corruption. hereinbrach, war entsetzlich, aber es reinigte den Boden Frankreichs, zum großen Theile wenigstens, nicht nur von dem darauf etablirten Sumpfe, sondern auch von den daraus massig erwachsenen Sumpfpflanzen; nicht nur von den Boulangers, Vaihauts und Reinachs, sondern auch von den Artons und von Cornelius Herz. Der Großspeculant der Corruption dankte es nur seinem Siechthum, daß r in dem Asyl, welches er flüchtend auf Englands Boden gesunden, und Nlcht m einem franzosischen Kerker ge fiorben ist. Cornelius Herz ist todt; aber Seinesgleichen sterben nicht auS; sie sind überall zu finden, wo die of fentliche Moral gesunken ist und eine zügellose Genußsucht aüt politischen und bürgerlichen Tugenden über wuchert. - ßurop ai sch e Kund sch au. Provinz Brandenburg. Berlin. Die aoldene Süinti U i i aina der .ölmettter .a. D. Albert Mever. Saarbrücker Strafte 33. mit seiner Gattin Jda, geb. Erck. ' Beide Ebeleute sind 71 Phre .alt. Zum Fenster hinausgestürzt hat sich die 49 Jahre alte Frau des Schneiders Hageleit, Alma, geb. Kochmann, Rlchtho. fenstraße 3, in einem Schwermuthsanfall. Der Sturz aus dem 4. Stockwerk führte sofort ihren Tod herbei. Weil er alaubte. dak seine Braut ihn nicht mehr liebe und auch seine Eltern ihre Einwilligung zu der Verheuathung versagten, erschoß sich der 27 Jahre alte Bäckergeselle Max.Meßner aus Donauelckinaen. Scbwer ver letzt wue die Wittwe Kirchhübel bei einem Brande, der in ihrer Kellnwoh nung, Gitschinerstraße 80. infolge ur. vorsichtigen . Umgehenö mit. Petroleum ausbrach und ibre Kleidunasstücke erfaßt. , Auch . die Kaufmannssrau Biedermann. Aorkstraße'76, erlitt bei einer gleicben Veranlassuna' schwere Brandwunden. Am Brandenburgn 2hörersckok ftck- der 63 5!abre alte Pensionär Gustav Gehring in einem Anfall von Schwermuty. Der 49jährige Arbeiter Emil Knutschke, Naunynstraße 6 wohnhaft, erhängte sich weil er krank und arbeitsunfädia war Auf einer Geschäftsfahrt hat sich der 31 Jahre alte Kutscher.Franz Yie, fchecr reZ rodk7.:2atcurZ Schein' ning aus der AndreaZstrae 43 er, bän.t. Dr. ril. J'liZ S?ad:r,

vormals königlicher Bibliothekar, ist fast neunzigjährig gestorben. Er stand von 1835 biZ 1881 im Dienste der hiesigen ' königlichen Bibliothek. Im Zuchthaus geisteskrank geworden ist der ehemalige Direktor der berüchtigten .Bank für Svpotheken- und Grund-

stilcksverkehr-, Bruno Müller. Wegen Urkundenfälschung war er zu fünfjährigerZuchihausstrafe verurtheilt. Sch:n bei der Verhandlung wurde die Gesundheit seines Geisteszustands bezweiseit. Provinz Ostpreußen. A l l e n st e i n. Der fünfjährige Knabe Jos. Brosch. Sohn des Chausseeaussehers Brosch. wurde beim Spielen von einem anderen 5Znaben in einen Teich gestoßen; das Kind ertrank. B a'r t e n st e i n. Auf dem Gute Kraftshagen ereignete sich ein schwerer Unfall. Der Jnstmann Borchers pflügte auf dem Felde. Plötzlich wur. den die Pferde scheu und gingen durch. Borchert wurde hierbei von dem Pfluge erfaßt, umgerissen und eine Strecke geschleift. Als die anderen Pflüger die Pferde anhielten, fanden-sie den Borchert bewußtlos und schrecklich verstümmelt unter dem Pfluge liegend. Der Verunglückte liegt im hiesigen Krankenhause hoffnungslos darnieder. . G o l d a p. Wohl in einem Anfalle von Geistesstörung machte der 78jährige Altsitzer Johann Broßeit aus Czarnowken seinem Leben durch Erschießen ein Ende. Provinz Westpreußcn. i D a n z i a. Leo Göldel, der bei der Artillerie in Danzig seine Zeit abgedient hat und Vice Feldwebel war, ist im Alter von 25 Jahren in Okambahe in Südafrika der Malaria erlegen. Er hatte sich vor Jahren in die südwestafrikanische Colonie begeben und in Okambahe. einer nordwestlich on Wlndhoek gelegenen Station, emen Geschäftsladen eröffnet. Der Schuhmacher Johann Szablewski ging Abends am Wall an der Altstadt entlang und traf dort eine Frauensperson. die mit einigen Strolchen herumlungelte. Er war so unvorsichtig, sich der Gruppe zu nahern und mit der Frauensperson zu reden; dabei gerieth er in Streit mit den Strolchen und erhielt mehrere Messerstiche. Ein Stich in die Brust führte seinen Tod herbei. : F r e y st a d t. Wahrend eines hestigen Gewitters schlug der Blitz in die Scheune des Abbaubesitzers Maschke; diese und zwei Stallgebäude wurden ein Raub der Flammen. Provinz Pommern, i S t e t t i n. Von der Criminalpolizei wurde der in einem hiesigen Commisslonsgeschäst thatig gewe ene s& Jahre alte Kaufmann Kluge wegen Fälschungen und Unterschlagungen verhastet. Als er im Criminalbureau festgenommen werden sollte, fiel er un ter der Aeußerung, er habe Strychmn zu sich genommen, bewußtlos nieder. Ein herbeigerufener Arzt konnte nur den bereits erfolgten Tod feststellen. Seit einiger Zeit wird der Bureau Vorsteher des Rechtsanwalts Sparagnavane. Victor Goetze. vermißt. Alle Nachforschungen nach seinem Verbleib waren erfolglos. Todt aufgefunden wurde auf dem Torneyer Felde in der Nähe des Schaustellungsplatzes der Techniker Kramer. Es scheint Selbst mord durch Gift vorzuliegen. . F r e i st. In Flammen aufgegan gen ist das Wohnhaus des Hofbesitzers Zoschin. Die Familie, welche beim Ausbruch des Feuers im tiefen Schlafe lag, hat nur das nackte Leben gerettet. Dem Manne fiel bei seiner Flucht aus dem Hause in Theil tes brennenden Daches aus den Körper, sodaß er Brandwunden am Kopse und an den Schultern erlitt. Provinz Schleswig-Holstcin. . A l t o n a. Außerordentliches Aufsehen hat die Verhaftung des MöbelFabrikanten Adolf Daniels lnd des Cigarrenfabrikanten Thiessen hervoraeruien. Beide werden oescduldlot sich schwer in unsittlicher Weise gegen Kinder vergangen zu haben. i Apenrade. Während der Landmann Vrink dem Volksfest auf dem Knlpsberg beiwohnte, brannten in Loitkirkeby sein Wohnhaus und die Scheune nieder. Bleschendorf auf Fehmarn. In der Scheune seines Dienstherrn erhängte sich der Knecht Hlnz. Boten. Gemeindevorsteher C. Reimers wurde aus eine fernere Amtsdauer von fechs Jahren wiedergewählt i Breiholz. Bon dem m der Eidermllndun ankerndenSchiffe Wohl-fart-, Schiffer Delfs von hier, ertrank der 13iahrlge Sohn des Genann ten, als er beim Sägen von Holz über Bord siel. Provinz Schlesien. . B r e s l a u. . Das Landgericht ver urtheilte wegen fahrlässiger Tödtunz den Kaufmann Georg Gembus zu 4 Monaten und den Commis Franz Winkler zu einer Woche Gefängniß. Sie hatten mittels eines Tandems ein Kind so unglücklich überfahren, daß dasselbe starb. Baierhaus. Das dem Stellen besitze? Fleischhauer gehörige Wohnhaus brannte nebst den Winhschasts gebäuden bis auf die Umfassungs mauern nieder. ; Gorisseiffen. Vollständig ein geäschert wurde dieGude'sche Besitzung. Ein Bettler, welcher mit der erhaltenen Gabe unzufrieden war, foll das Haus ei' angezunoei yaoen. : G r ü n b e r g. Beim Wettschwim men des ' hiesigen Turnvereins Iahn' ertrank -der daran theilnehmende Ge freite Hirsch. : ? H a y n a u. . Promenadenaärtner Carl Scholz von hier wurde, wegen Blutschande, verhastet und in das hie ige- Gerichtsgefängniß zur Unter uchungshaft eingeliefert. Die' hie ige Schlltzengilde beging das Fest ih res 32Sjährigen Bestehens. Viele aus Wartige Schlitzengilden haben ebenfalls ver xytKz lyeugenommen. fjr'1"'- . V -. j . Posen. Das Dienstmädchen Marianna Suowiak. bei üztzi .Heitsr

anmalt Im Dienste, wurde in lerBadestube, in welcher es geschlafen hatte.

todt aufgefunden. Der Arzt stellte fest,' daß der Tod durch Einathmen von Leuchtgas erfolgt sei. Das Gas war durch einen offen gelassenen Gashahn ausgeströmt. Bromberg. Der siebzigiahrige Hausbesitzer Marks nahm sich durch Ertranken im Canal das Leben. B u l. Im nahen Dorfe Langwy brach Feuer aus, durch welches ein Haus in Asche gelegt wurde. Eine Frau Martyla, welche ihren kleinen Sohn, der in das brennende Haus gelaufen war, herausholen wollte, erlitt derartige Brandwunden, daß sie schwer darnieder liegt. Das Kind rettete sich durch Herausspringcn aus dem Fenster. Provinz Sachsen. Magdeburg. Der gefährliche Kassendieb Springmann, der kürzlich auf dem Transport nach dem Zuchthause in Wolfenbuttel in Hannover entwich, ist hvr wieder festgenomme worden. A l s l e b e n. Ein dem Schiffseigner Naebert hierfelbst gehöriger mit 6500 Centner Weizen beladen Kahn, gerieth nach dem Loshangen von seinem Schleppdampfer auf Prommnitzer Elbseite jedenfalls auf den Anker eines der daselbst dereits liegenden Kahne, wodurch er ein starkes Leck bekam und binnen ganz kurzer Zeit in den Fluthen der Elbe versank. Benneckenstein. Der erste Seelsorger, Pastor Grosse, welcher seit längerer Zeit intime Beziehungen zu seinem kaum dem Schulalter entwachsenen Dienstmädchen unterhielt, ist seines Amtes vom Consistorium zu Magdeburg enthoben worden und ihm die Fähigkeit abgesprochen, je wieder das Amt eines Geistlichen zu bekleiden. B i l l r o d a. Großfeuer brach beim Landwirth Edmund Müller aus. welches 2 Scheunen, 4 Ställe und das Wohnhaus einäscherte. Dann verbreitete sich das Feuer über das Grundstück von Wilhelm Haferburg, dessen Wirthschaftsgebäude vernichtend. Bei Eduard Schlegel ist das Dach des WohnHauses beschädigt. Auch die Grundstücke von Eduard Kirsten und Gustav Heyer sind total niedergebrannt. Provinz Hannover. A ch i n i. Der Cigarrenmacher Carl Dormg ist tn emer Kuhle in der UesenerMarsch ertrunken. Döring hatte mit noch mehreren jungen Leuten in der Kuhle gefischt. Zum Schluß sollte noch ein klemesBad genommen werden. Do ring sprang als Erster ins Wasser, um sich als flotter Schwimmer zu zeigen, verschwand aber auf einmal vor den Augen seiner Freunde unter Wasser, um nicht wieder an die Oberfläche zu kommen. A u r i ch. Im nahen Dorfe Westerende wurde das Platzgebäude desLandwirths W. T. Ricken vom Blitze ge troffen und total eingeäschert. C e l l e. Erhängt hat sich der schon bejahrte Arbeiter Holzgrefe in seiner Wohnung an der St. Georgsstraße Hierselbst. , Das Motiv zur That ist nicht bekannt. G ö t t i n g e n. Die alte Fink". jene zahlreichen alten Herren in anqenehmer Erinnerung stehende urgemüthliche Kneipe, ein auch in der Bauart interessantes Gebäude unserer Stadt, muß einem Neubau Platz machen. Das Haus ist zum Preise von 87.000 Mark an einen hiesigen Schlachtermeister ver? lauft worden. Provinz Westfalen. Asseln. Ein schrecklicher Un. gluckssall ereignete sich in der Morgen schicht auf Zeche Schleswig-. Der 4. i . .py ."fi? . i . ? , or r - doii ociazasiigie jgauei 55119 aöO aus Schuren stürzte infolge ernes ungluck liehen Zufalles in den Bremsschacht; er war sofort eine Leiche. Der Unglück liche, der seit 'Jahresfrist verheirathet war, hinterläßt eine Wittwe und ein Kind. Bielefeld. Der hier in Arbeit stehende Dachdecker August Bieweg stürzte vom Dache eines Neubaues m der Rathhausstraße aus's Steinpflaster; er war sofort todt. B r i l 0 n. Einen Unfall erlitt beim Radfahren die Frau Landrath Dr. Federath in Olsberg, mdem dieselbe Mit dem Rade so unglücklich stürzte, daß sie sich einen Bruch des rechten Oberschenkels zuzog. Rhttnprovinz. Köln. Wegen Unterschlagung im Amte und Urkundenfälschung erkannte das Gericht gegen den Postgehlllfen Karl Funke aus Deutz aus 9 Monate Gefängniß. Barmen. Auf dem hiesigen Standesamt schlössen Fräulein Minna Rehe und der Neger George Washing ton ans Birginien, gegenwärtig als Kellner hier thätig, den Ehebund. Bonn. Wegen MeineidS erhielt der Viehtreiber Sebastian Braun aus Lommersum eme Zuchthausstrafe von zwei Jahren. Duisburg. Ein hohes Alter haben die beiden Schwane auf dem alten Weiherterrain Hierselbst. Nach den vorhandenen Akten sind sie 101 Jahre alt. . Provinz Hesscn-Nassau. , Kassel. Postpackmeister Heinrich Grüber beging, sein 50jähriges Dienstjubiläum und erhielt bei dieser Gelegenheit vielseitige Beweise großer Werthschätzung. Ein ehemaliger Angehöriger der Kasseler Bürgergarde von 1848. Schuhmachermeister August Möller, lsr storben. CarlShafen. Beim Nioelliren und Peilen auf der Weser stürzte in der Nahe der Martrn'schen Badean stalt der Arbeiter Tierahn auö LUcht ringen in die Weser und ertrank. ' Eschwege. : Auf der' Niederhöner .Straße .wurde der Postillon Georg Reinhard von hier während eines Gewitters durch den Blitz erschla gen. Reinhard hatte in der Nahe der Unqlucksstatte auf seinem Felde gear beitet. Er war verheirathet und Vater eines Kindes. Der Verunglückte stand im 33. Lebenswahre. - rx4ivr rr.c 4l4i-.Wi Wfri. f Anma. ' Die Eisenschinied-Mühle urd: von eine?; Brand? beimesut.

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A Massachusetts ehemist, who had beea long wedded to tobacco had palpitation of the art, and concluded that smoking caused it. He gave up tobacco, but tht heart troublt continued, and proved finally to bc result of aeut 4jrsppsia. His knowledg of chtmistry led bim to tat ANS IAMIE and quick relief followed. The dittress at his heart ceased. The longing f or tobacco also lest hira. New h is well man. free froxn both the tobacco habit and dyspepsia. M TAilfllES terer fail to eure stomach troubles whcre a eure is possible. The are t proven remedy. Every one who has tried them knows this to be a fact.

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Das Feuer griss nach zwei Seilen 10 rapid um sich, daß binnen einer halben Stunde das ganze Gehöft einemFlammenmeer glich. Der Besitzer Hermann Zaumsegel trug schwere Brandwundm davon. Bern bürg. In selbstmörderischer Absicht legte der 42jähr. ledige Arbeiter Ferdinand Börner Hand an sich, indem er sich einen tiefen SchnUt am Halse beibrachte. Dessau. Wkgen betrügerischen Bankerotts hatten sich Bauunternehmer Karl Kramer aus GUsten und des sen Ehefrau Bertha. geb. Lattorf, zu verantworten. Auf Grund der Beweisaufnahne rrrde der Angeklagte Kramer zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, die Ehefrau zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. Ebersroda. Mit donnerähnlichem Krach stürzte die von einem Schortauer Maurermeister uuerbaute, dem Landwirth Polen gehörige, mächtige Scheune in sich zusammen. Verletzt ist Niemand; doch erwächst dem Besitzer großer Schaden. G e r a. In Schönbrunn wurde ein Knabe. August Sello, "der zur Schule ging, vom Blitz erschlagen. G 0 m m l a. Selbstentleibt hat sich in seinem Schlafzimmer der GastWirth Wilhelm Schrotsberger durch Erhängen. Sachsen. Dresden. Die Geschworenen haben den Banquier Max Wiette, dessen Unterbilanz sich auf 500.000 M. beziffert, während die für die Gläubiger verfügbare Masse höchstens 50 bis 0.000 M.' beträgt, wegen Unterschlagung zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Jagdmaler August Richter ist zu Langebrück in der Dresdener Haide. vom' Schlage gerührt, plötzlich aus dem Leben geschieden. Annaberg. Unter dem Verdachte der Brandstiftung wurden der Besitzer des kürzlich niedergebrannten Dampfssägewerkes August Bauer und dessen Schwager Kaufmann Max Joh. Eckert. Beide in Buchholz wohnhaft, verhaftet. E h e m n i tz. Die Leiche des seit einiger Zeit verschwundenen Direktors Zimmermann ist bei Niedergrund in Böhmen in der Elbe aufgefischt worden. An der Wittlve Kaden wurde von ihremGeliebten Perthel ein Mordversuch verübt. Perthel brachte der Wittwe zwei Stiche in den Rücken bei. einen in die Schulter und einen in den Hals. Die Frau ist schwer verletzt. Perthel versuchte dann, sich selbst zu todten, indem er sich elf Stiche in die linke Brustseite beibrachte und die linke Pulsader durchschnitt. Beide fanden im Krankenhaus Aufnahme. Döbeln. Durch ein beladenes Sandfuhrwerk wurde vor einem Neubau das zweijährige Kind der Wittwe Vettermann überfahren und getödtet. Der Fuhrmann. Namens Kaiser aus Sörmitz, wurde verhaftet, weil er nicht nur auf dem Fußweg, sondern auch sonst unvorsichtig gefahren war und dadurch das Unglück verschuldet hatte. Privatier Pfeil verübte Selbstmord indem er sich von einem Eisenbahnzuge überfahren ließ. Flemmingen. Auf dem Gutsgehöft des Ortsrichters Hermann Vogtländer brach die Pferdestalldecke zusammen, wobei vier Pferde erschlagen wurden. Zweierlei Häuslichkeit. Frau A.: .Mein Mann liebt die. Häuslichkeit, über alles. Ihrer auch?" Frau B.: .Ja. das heißt. die Wirthshäuslichkeit." V : n?e Fichleldauer! hab' ich zu mir g'sagt. du bist nicht schön, aber auch nicht auf den Kopf g'fallen ; nimmst dir eine Frau, die recht sau. be? ist. wenn auch ein bisserl dumm. nachher kriegen deine Kinder vol. dir die G'scheidtheit und von der Mukter die Schönheit. Aber es geht hali alleweil Alles conträr? da m,'!ss,n hU Bälge von mir die Häßlichkeit kriegen? und von der Nutter die Dumit!"!

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