Indiana Tribüne, Volume 21, Number 308, Indianapolis, Marion County, 27 July 1898 — Page 1

! 00 KV K AA rlC v t O AA A0 o w w w o o V V o Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana, .Mittwoch, den 27. Juli 1898. Jahrgang 31 Not3U8

I

l5

Elans M UM ÜM?.

Fairvicw Park Linie. Zur Beqimnlichkeit des Publikum? laufen bis auf Weitere nicht allem di Wagen der Illinois Str. Linie, sondern auch die Wagen der College Ave. und Union Bahnhos Linie nach dem Fairview Park. Konzerte jeden Nachm. und Abend Tranöfn von und auf allen Linien zu zederZeit, auch Sonntag unv an elerragen. EISSEL'S. 13. Saison und immer noch im Sang. lese Woche, bei Regen der schönem Vetter, sedn?bend Tie beliebte kontra-!, Besfle Taylor. Staates WtarM. der berühmte irisch Schauspieler tIrih vomedian.") keine NmzZunung, keine reservilten Sitze. Eintritt frei. Dttnerlcissige Versichernttg Persicherer von Eigenthum sollten solche Gesellschaften wählen, welche vollständig zu verlässig sind und deren Geschäftsmethoden im Falle eine Verlustes gerecht sind. Die Union Trust Co. schreibt erster Klasse Versicherung, wie man aus den (Sesellschasten, welche sie allein repräsentirt, ersehen kann: Niagara Insurance Company von New York. Jmperial Insurance Crmpany, Limited, von London. Die Nero Hampshire, von Manchester, N. H. Unser Agent wird, so bald Sie ei wünschen bei Ihnen vorspr.chen. Telexhon 1576. Osstce: (eiäude der Gesellschast) tto. 118 und 222 Ost Market Str. CLIFF0RD ARRICK, Manager Insurance Departement r.M.G.Mfttff hat seine Osfice nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nold Niridian Str., erste (Stafte, verlegt. OfsiceStunden : Von 1 bis 4 Uhr Nachmittag! Telephon: Osftce SSS-Wohnung 930. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. WILH. H. KLUGE, Bade-Arzt im -:- Haughville Saniiarium.-:-Behanelt alle chronischen Krankheiten, be sonders Rheumatismus, Podagra, Magen u. Lungenleiden, Nervosität und chronische e schlectztskrankh'iten. Osnctstunden von 1 bis 5 Uhr. Wohnung: Jrvingt on. Geld zu verleihen ! A-nrner Bau- und Spar-Vercin ffertrt Seld zu ben günstigsten Bedingungen. Rückzahlung nach Belieben. Man spreche vor bei den Beamten, oder jeden Samstag Abend im Deutschen Haus Albert ?. Metzger. Pr!std,t. 91min Bob. SekretZr. 1mtl H. Lieber, chatzmetft. Die neueste lote & SKR ffSJS Leder nd Tan -Schuh ein grob Auiwahl. grauen schuh , 50c bt $3.00 ; Mäanerschuh von $1 bt $5. ab, od Mädchenschuh, all Sorten nd Farben mit ha ba. lomml und überzeugt Sich selbst. JZyH.- IQHnaIlo, 113 Ost Wasblngton Otr. Georgs Merrmann . njVr i - ßzfäw&tftott&t, Ofstee : 28 Süd Deladarestr. Cli2 : 120, 122, 124, 123, 123 O? esrlstr

V

) fefir Y - C?

Zil&s 01U O?kN Z&2 uud 5!-5t.

Lditorielles

r Der erste Schritte in der Richtung deö Friedens ist geschehen. - Gestern Nachmittag um drei Uhr ließ die spanische Regierung durch den sranzöfischen Gesandten anfragen, ob die amerikanische Regierung Willen? sei, in Friedenöunterhandlungen einzu treten. Wir wollen hoffen, daß da? eingeleitete Versahren einen günstigen Verlaus nimmt. ,,,, Sine Zeitung brachte folgende Mittheilung : I. Pierpont MorganS Hund Hii NibS, Preis $3000, wurde am User deS Hudson beerdigt. Die Leiche deS HundeS lag in einem mit Seide gefütterten Sarg. DaS Grab befindet sich an einer der schönsten Stellen an den Ufer deö Hudson. Wie eS heißt, soll daS Grab mit einem Monument in Form eines Malteser-KreuzeS verziert werden." Sin paar Tage vor diesem Hundebegräbniß brachte die New Aorker TimeS" die folgende Lokal-Notiz : Mutter und Kind am Verhungern." Frau Dalton mit einem Säugling im Arm und zwei winzigen Jungen, die sich an ihre Röcke klammerten. stand vor Richter Wentworth zu Gericht. Ihr Gatte hatte sie vor sechs Wochen verlassen. Seit einem Monat hat sie mit den drei Kindern in Kellern und auf Dächern geschlafen. Seit acht Tagen haben sie von den Abfällen in den Kehrichtsässern gelebt." AuS dem Vorgehen gegen Porto Rico, sowie auS dem Verfahren ShafterS in Santiago wollen Manche bereitS erkennen, daß die imperialistischen Anschauungen die Oberhand gewinnen und daß .d er Krieg schließlich ein SroberungSkrieg werden wird. Wir enthalten unS darüber augenblicklich jedes Urtheils. WaS darüber momentan geschrieben und gesprochen wird, ist bloß Kannegießerei. Praktische KriegSmaßregeln berechtigen durchaus nicht zu bestimmten Schlüssen über die Absichten der Regierung in der Zukunft. AmerikanischerseitS kann man den Krieg nicht wohl einstellen, so lange Spanien hn fortführt; und da daS Klima bei und um Havana eine Aktion dortselbst zur Zeit nicht rathsam erscheinen läßt, o bleibt nichts übrig als ein geldzug gegen Porto Rico. Santiago jetzt, so lange der Krieg noch im Gange ist, sich selbst oder den Cubanern ohne Weiteres zu überlassen, wäre eine Absurdität. SS ist möglich, daß die Besürchtungen der Schwarzseher eintreffen, aber die bisherigen Maßnahmen berechtigen gerade nicht zu bestimmten Annahmen. Einen prächtigen Beweis der Unparteilichkeit und Objektivität, deren sich daS Londoner Bureau der Associirten Presse in der Berichterstattung befleißigt, liefert die jetzt beinahe drei Monate nach dem Ereigniß erst an'S Licht gekommene Thatsache, daß unser guter Freund" England am 2. Mai d. 3. ein Einsuhrverbot gegen daS amerikanische Schwein erließ und daß dieses Einfuhrverbot nun schon seit dem 3. Juni d. 3. in Kraft ist ohne daß besagtes Londoner Preßbureau, daS den ganzen telegraphifchen Nachrichtendienst zwischen Europa und Amerika zu vermitteln hat, auch nur ein Sterbenswörtchen darüber gekabelt hätte. Warum das Ereigniß nicht mitgetheilt wurde, liegt klar auf der Hand. Die englischen Krämer, die jetzt alle Anstrengungen machen, die Ver. Staaten mit billigen Phrasen über StammeSvervandtschaft, gleiche Art, Sitte etc. zu einem Bündniß zu gewinnen, wußten, daß daS Bekanntwerden ihres Einfuhrverbots dem vor allen Dingen auch auf sein Interesse bedachten Amerika kalteS Wasser den Rücken hinuntergießen würde. Warum aber auch unsere Regierung, die doch über daS Verbot amtlich unterrichtet sein mußte, bisher kein Sterbenöwörtchen darüber verlauten ließ, daS ist schon veniger begreiflich. Sollte man in Washington wirklich für einen Augenblick an den Abschluß eines eng lifch-amerikanifchen vündnisseS gedacht und eS deshalb für ungelegen erachtet haben, den handelSwirthschaftlichen Freundschaftsbeweis" Englands eben falls zu unterdrücken ? Merkwürdig ist auch, daß unsere englische Presse, die, denn Deutschland gerade jetzt ein

solches Verbot erlassen hätte, gewiß

völlig auS dem Häuschen gerathen wär, jetzt über diesen englischen FreundschastöbeweiS" so ganz und gar nichts zu sagen hat. Augenscheinlich ist sie sich bewußt, wie schlecht sich ihr biS herigeS Liebäugeln mit England auf Kosten Deutschlands ihren Lesern ge genüber m diesem englischen Hiebe gegen eine unserer HauptauSsuhrindu strieen reimen würde. ArchlMichlen. Wetterbericht. Gewitter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 88 Grad, niedrigste 69 Grad. ScbisselSBadeanttalt. Was sertemperatur 86 Grad. . . Der Fall M a n i l l a S. Madrid, 27. Zuli. ES wird hier berichtet, daß Manilla sich den Amerikanern ergcben habe. Die Nachricht rief hier große Ausregung hervor. Die Regierung glaubt, daß die Stadt von den amerikanischen Kriegsschiffen bombardirt, und daß sie aus der Landseite von 12,000 Amerikanern und 20,000 Rebellen angegriffen wurde. Chicago, 27. Juli. Eine Spezialdepesche von Madrid an den JnterOcean sagt : Nachricht ist hier eingelausen, daß Manilla sich den Amerikanern ergeben habe. Generaleapitän Augufti hatte ungefähr 10,000 Mann europäischer Soldaten, litt aber Mangel an LebenSmitteln und Munition. Vermuthlich zog er die Uebergabe der Stadt an die Amerikaner der Einnähme derselben durch die Rebellen vor. . Endlich ein Anfang. Washington, 26. Juli. Heute Vormittag erschien der erste LegationSsekretär der französischen Gesandtschaft und bat um Festsetzung einer Zeit sür eine Besprechung deS Gesandten mit dem Präsidenten. Den Zweck gab er nicht an. ES wurde drei Uhr Nachmittags festgesetzt und um diese Stunde legte der französische Gesandte im Namen und im Auftrag deS spanischen Ministers deS Auswärtigen dem Prä sidenten die Frage vor, ob die amerikanische Regierung gewillt sei, in FriedenSunterhandlungen zu treten. Eine Antwort Seitens deS Präsidenten ist noch nicht erfolgt. Die regelmäßige KabinetSsitzung war schon seit zwei Stunden vorüber, als der französische Gesandte, Monsieur Cambon, im Weißen Hause vorsprach. Der Präsident konserirte später mit mehreren Mitgliedern deS KabinetS bis spät in die Nacht hinein, eine Eztra - KabinetSsitzung wird jedoch kaum berufen werden, wenigstens nicht für morgen. Die Anfrage Spaniens enthält keinerlei Vorschläge sür den Friedensschluß, auch keine Frage über die Bedingungen Seitens der Ver. Staaten. ES wird bloß gefragt, ob die Ver. Staaten Willens feien in FriedenSunterhandlungen zu treten und eS ist kaum zu bezweifeln, daß die Antwort deS Präsidenten bejahend ausfallen wird. Der Krieg wird inzwischen weiter geführt. Von Waffenstillstand war so wie so biS jetzt nicht die Rede. Die Landung auf Porto Rico. Washington, 27. Suli. Of. sizielle Depeschen über die Landung deS Gen. MileS auf Porto Rico liefen erst spät Abends ein. Die Landung geschah an der Südküste der Insel bei Guanica. (Da San Juan an der Nordküste liegt, müssen die gelandeten Truppen zu einem Angriff auf San Juan die Insel, etwa fiebenzig Meilen, durchqueren. D. R) Gen. MileS telegraphirt : Die Verhältnisse waren derart, daß ich eS für rathsam hielt, den Hafen von Guanica erst zu nehmen., DieS wurde zwischen TageSan bruch.und elf Uhr bewerkstelligt. Die Spanier waren überrascht. Die Glou eefter", Kapitän Wainvright, suhr zu erst in den Hasen. Alle Transport schiffe befinden sich in Hafen und 3n fanterie und Artillerie landet rasch.

Dies ist ein gut geschützter Hafen,

Wasser tief genug für schwere Schiffe und Transportschisse, um 200 SardS vom Ufer zu ankern. Um 11 Uhr heute Vormittag (Mon tag) wurde diespanifche Flagge herab gelassen und die amerikanische aufge zogen. Kapitän Higgison mit seiner Flotte hat werthvolle Hilse geleistet. Die Truppen sind bei guter Gesund heit. Keine Casualitäten. Zehn Meilen östlich von Guanica liegt Poucc. wohin eine Eisenbahn von hier sührt und von Pouce sührt eine vortreffliche Straße nach San Juan. Bei der Landung kam eS zu einem Ge fecht mit einer Abtheilung spanischer Truppen, welche in die Flucht geschla gen wurden. Vier von ihnen wurden getödtet. Auf amerikanischer Seite war kein Verlust. Die Gloucester" beschoß die Umgebung der Stadt. Der Kampf dauerte nicht lange. Kapitän Wainwright war wüthend darüber, daß die Spanier noch schössen, nachdem sie die Flagge bereits eingezogen hatten. Die ganze Streitmacht des Generals Brook, mit den Kriegsschiffen New Orleans," Cincinnati," Leyden" und WaSp" wird hier innerhalb 24 Stunden erwartet. General MileS hatte gestern Mittag eine Berathung berufen und theilte mit, daß er entschlossen sei. nicht beim Kap San 3uan anzulegen, sondern durch die Mona Passage hierher zu fahren, hier zu landen, die Spanier zu überraschen und deren Militärbehörden zu täuschen. Der KurS wurde daraus verändert und der Dixie" wurde dem General Brooke bei Kap San Juan entgegen gesandt. . ,. . Der ossizielle Bericht. Washington, 27. 3uli. Der ossizielle Bericht deS Admirals Sampson über die Zerstörung der Flotte CerveraS ist tingegangen.Er enthalt nicht, waS nicht schon in den früheren Berichten mitgetheilt wurde. Die Tapferkeit der Leute wird sehr hervorgehoben und der geringe Verlust wird dem Umstand zugeschrieben, daß die Spanier sehr schlecht schössen. DeS Eommodore Schley wird nicht besonders erwähnt. Sampson sagt bloß, daß die Ausstellung der Blockadeschisse eine solche war, daß die Brooklyn und die anderen Schisse deS zweiten (Schletj'e) Geschwaders die erste Gelegenheit zur Verfolgung hatten. - Das Fieber. Washington, D. C., 27. 3uli. DaS Kriegsdepartement' gab gestern folgenden Bericht heraus : Santiago, via Hahti, 26. Juli. An den Generaladjutanten in Washington. Folgendes ist der GesundheitSzustand am 26. Juli : ' Gesammtzahl der Kranken, andere alS Fieber 287. Fieberkranke 2,123. Neue Eckrankungen am gieber 495. Bom Fieber wieder hergestellt und zum Dienst zurückgekehrt 412. Der Soldat Ward MarrS, von Co. E. deS 33. Mich. Regtö.. starb am 24 Juli am gelben Fieber. (Gezeichnet): Shafter. in 3st dies ein und dasselbe? K e y W e st, Fla., 26. Juli. Eine Abtheilung spanischer Soldaten feuerte gestern Nachmittag drei Meilen westlich von Bahia Honda, Provinz Pinar del Rio, ein halbes Dutzend Schüsse auf daS Ass. Preß Depefchenboot Dandy", welches jenen Punkt in einer Entfernung von zwei Meilen paffirte. Havana, 26. Juli. Folgendes ist der offizielle Bericht, der heute über den Zusammenstoß spanischer Truppen und amerikanischer Marineleute am 22. Juli nahe Bahia Honda, 65 Meilen westlich von Havana, an der Nordküfte der Provinz Pinar del Rio, bekannt gemacht wurde. Am 22. Juli verließ Senor Manzanal, der Mayor von Bahia Honda, bei Sonnenaufgang die Stadt mit einer bewaffneten Schaar und ging nördlich nach der Richtung deS Manimani FlusseS und dem Gobernadora Ufer, an welchem die Stadt Bahia Honda liegt. ES war berichtet, daß dort am vorangegangenen Tage amerikanische Schisse gesehen waren. Bei Ankunft eröffneten die spani schen Streitkräfte Artillerie- und Gevehrseuer und zwangen daS amerika nische Schiff im Eingänge der Bucht, sich mit mehreren Verlusten an Bord zurück zu ziehen. Vier der Amerika-

ner wurden getödtet. ES befand sich

i -unter denselben ein Lieutenant, wie aus Papieren, die an seiner Person gefunden wurden, ersichtlich war. ) Unsere Truppen versenkten serner daS Boot, welches zur Landung benutzt wurde, mit 8 Mann und erbeuteten eine neue Remington, eine Borden Kanone und 100 Patronen. Die Spanier hatten nur drei leicht Ver w'undete. jDer Zensor wollte gestern die Be sörderung deS Berichtes über diesen Zusammenstoß nicht erlauben." ' Die letzten Stunden. Berlin, 27. Zuli. Hier eingetroffene Nachrichten bekunden, daß Fürst Biömarcks Tod stündlich erwar tet wird. Er kann wohl kaum die Nacht überleben. Wie die Sache von Madrid berichtet wird. Madrid, 26. Juli. Die Regierung stellt in Abrede, daß der heutige Ministerrath sich mit der Frage deS Friedens beschäftigte. Senor Sagafia sagt, daß keine offiziellen Friedens Unterhandlungen im Gange seien, aber Herzog Almodovor de Rico. Minister deS Aeußeren sagt, eS seien auf private Veranlassung Unterhandlungen priva ter Natur angeknüpft worden. ' Eine offizielle Depesche von San Juan de Porto Rico bestätigt den Bericht, daß die Amerikaner in Puerto de Guanico landeten. Ein spanischer Offizier wurde getödtet und drei Soldaten verwundet. Der spanischeKönig krank. M a d r i d, 27. Juli. ES wird gemeldet, daß der spanische König Alphonso an den Masern schwer erkrankt darniederliegt. Die Sinnahme von Guanica. Guanica, 26. Juli. Die Guanica Bucht ist ein ruhiger Platz, umgeben von angebauten Ländereien, die im Hintergrunde von hohen Bergen begrenzt werden. Dicht am User liegt ein Dorf von ungefähr 20 Häusern. DaS erste waS die Spanier vom Herannahen der Amerikaner erfuhren war ein Kanonenschuß vom Gloucester", welcher verlangte, daß die Spanier ihre Flagge, die an der Flaggenstange eines Blockhauses östlich von dem Dorfe wehte, einziehen sollten. Einige Dreipfünder wurden in die Berge rechts und links abgefeuert, absichtlich die Stadt vermeidend, um nicht Frauen und Kinder zu verletzen. Der Gloucester" fuhr darauf bis auf 600 Jards an'S Ufer heran, ließ ein Boot mit einer Schnellfeuerkanone und 30 Mann unter Commando deS LieutenantS Husse herab. Derselbe fuhr, ohne Widerstand zu finden, anS Ufer. Der Quartiermeifier befahl dem BootSmannSmaaten Lacy, die spanische Flagge herabzuholen, waS geschah und darauf zogen sie die erste amerikanische Flagge über dem Boden Porto Rico'S auf. Plötzlich eröffneten etwa 30 Spanier mit Mauser Gewehren Feuer -aus die Amerikaner. Gleich darauf eröffnete der Gloucester" mit all seinen Drei- und SechSpfündern Feuer auf den Feind und bombardirte die Stadt. ES wurden auch Bomben in die Hügel westlich von Guaniea, von wo man spanische Kavallerie nach dem Landungsplätze der Amerikaner eilen sah, geschleudert. Lieutenant Husse .warf darauf eine kleine Verschanzung auf, die er Fort Wainwright nannte. Der Lieutenant überspannte die Straße mit Stacheldraht, um den erwarteten Kavallerie-Angriff aus seine kleine Schaar aufzuhalten; gleichzeitig bestieg er die Colt Kanone und signalifirte nach Verstärkungen, welche vom Gloucester" abgesandt wurden. DaS Ass. Preß Depeschenboot Chnthia II." war daS einzige Boot neben dem Gloucester". Während die Mauser Gewehre ringS herum knallten rief Lieutenant Commander Wainwright dem Correspondeuten der Ass. Preß zu: Sie feuerten auf unS, nachden ihre Flagge herunter und unsere oben war und nachdem ich die Stadt der grauen und Kinder hal ber verschont habe. Die nächste Stadt, die ich anzugreifen habe, werde ich in die-Luft blasen." Einige der spanischen Kavalleristen Glossen sich Denjenigen an, die in den Straßen von Lnanica käpsten ; die

Lokomotiv - Ingenieur giebt Zeugnib über den erhaltenen Nutzen von Dr. Miles' Aliiteln.

MZ: fI Cw jzL.i

gleit keine verantwortliche Stellung V auf Erden al die eines Lokomotivführer. yföon seinen stetigen Nerven, klarem opf. sicherem Auge und vollständiger Seldftbeherr schung höngt die Sicherheit dek Zuge und da! Leben der Passagiere ad. Dr. Milet' Rervine und anderen Mittel sind besonder geeignet, die Rervea stetig, den opf klar und die geistige Fahigkeitkn unbkkinträchtlgt ,u erhalten. Lokomotivführer F. W. McTov. früher von Proadway. Eounril Blussi, der aber jetzt in 3411 Humboldt Etrade, in Denver wohnt, schreibt, .dab er Jahre lang an Verstopfung litt, toal tdm krankhaft?!. ntrt&Ut unti kikliül, opswed derursachte. und seine Gesundheit wurde völlig wikderhkrgkftkll durch Dr. Mile' er. ver. und Leder'Pillen. Mittel herzlich. Dr. Mile,' itttl werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die erste fflasch nützt oder da! Geld wird ,urllcker, stattet. Buch über die rankheiten de Herenk und der Nerven frei. dreffe: Ich empfehle Dr. MiW' oR r 2h v t.VJlsa A cm3sis 5- nsstc9 5 HsätBtp UML Dr. Mikeß Medien! Co.. Elkbart. Ind. Colt Kanone donnerte aber dazwischen und tödtete vier derselben. Bis zu der Zeit hatte der Gloucester" Stadt und Blockhaus in Schußweite erreicht und alle feine Kanonen spieen Feuer. Selbst der Doktor und der Zahlmeister deS Schiffes halfen bei der Bedienung der Kanonen. Bald darauf sah man veißröckige Kavalleristen die Hügel westlich der Stadt hinaus eilen und die gußsoldaten eilten längs der Zäune auS der Stadt. Um 9:45 war die Stadt genommen und der Feind aus ihrer Nachbarschaft vertrieben.' Lieutenant Husse vertheilte seine kleine Streitmacht in der Umgegend. Er wurde aber bald durch reguläre Truppen, denen, die Compagnie G deS 6. JllS. Regiments folgte, und andere Truppen, die in schneller Folge nachkamen, verstärkt. Verlangt Bezahlung. Rom, 27. Suli. 3n einer von Carthagena, Colombia, hier eingetroffenen Depesche wird gemeldet, daß Admiral Candiani am vorigen SamStag formell verlangte, daß die Regierung ColombiaS die vom Präsidenten levelano ,m Cerrutt-Falle abgegebene Entscheidung vollkommen anerkenne und Garantieen für die AuSsuhruna derselben gebe. Der ltalienische Admiral bestand auf einer endgiltigen Antwort innerhalb 20 Tagen. In der Zwtschenzett werden die italienischen Kriegsschiffe andere Häfen ColomdlaS besuchen. , ,, , . Biömarckö Befinden. Berlin. 27. Juli. Der ..Lokalanzeige?" sagt, daß BiSmarckS Besinden sich verschlechtert habe. nn RoeumatiSmus im Rücken. in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken ensteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'S Garfaparilla Heilt Rheumatismus. Sood'S Villen sind die beste Abführ-und Leber-Medizin für Familiengebrauch. 25. . Der QwYovk ZtSLS. lötablirt 1853.) W.e,ür Vutterick Muster! Alle Reste non chkVUVZwaaven welche während unserer küxzlichen großen Verkäufe entstanden, wurden neu markirt für Donnerstag und kommen auf den mittleren Bargain-Tisch zu rothen Schild" Verkauf Preisen. . Hier Ist Ihre elegenheil groß Werthe zu bekommen. m ffl B ESfil

w

nAiiiiiiiinAriArs f w5 . 7 V V V V V f ''Vi

': V r .. .

Verdiente Ehren.

yt vv. y. 4. 2A 000 r! tfTkff' 1 unst

Die

wurde von den Aegyptern begründet, seit Jahrtausenden gepflegt und feiert ihre modernen Triumphe in den Erzeugnissen der IBIffliPOLIS

WMM

Die stetig zunehmende Nachfrage nach unsern Flaschenbieren ist eine verdiente Ehre und beweift immer auf's Neue, dasz ausgesuchtestes Material, beste Einrich. tung und vorzügliche Braumeister öffentliche Anerkennung finden.

ttlinS Departement

Tel. Geld M

ezr

9100 und aufwärts. Rückzahlung nach Belieben.

L C3ETZ8EB hgmtw,

Obd FellowS Gebäude, Scke

JTUIEMMHF 8

Durft ist eine zur Klasse der Gemeingefühle gehörige Empfindung, welche

uns über mangelnden Feuchtigkeitsgehalt im Körper unterrichtet und von

einem hestlgen Verlangen nach Ersatz wird. Die zunehmende Hitze

Wein und Selievs

ein vorzügliches Gegenmittel haben. trefflicher Qualität IMil ZtU 1263.

ALBERT

(Nachfolger von Krull & Schmidt.) Fabrikant aller Cozttn

r?3 C&JJ

rrr

CS

J-LLL

Seine Chocoladen eine Specialttät. Händler in gefSälten und ungeschälten Nüssen.

Bäcker, Groceristen, Sonntagsschule, Vereine und Logen werden gebeten, mir ihre Kundschaft zukommen zu lassen. 5lo. 102 Lüd Vennsylvnnin Ltrns, gegenüber der Gas-Ofsice, Majwtic Bailding.

DentsHe

Feuer- Verstcherungsges ells chaft

von HEadHiL

Hauxtoffi : 87 Süd Delavare Ote., Indianapolis, Znd.

Die älteste Oerschernngs-Seiellschast mit 44jährige ehreuZastrn Oenie Oolibl Clötzl Oillig ! CapitalQlOOßOO. Aktiva ; $393,787.59 CnKart J cezeu OsZ'Lrplostsa und Gt-raCCn k

Theodore Stein. rtPtr.L Lcrcns Oehxnldt, CÄrrtlr. i Catrcld Ccidc3Üc!ze?,lClicütt.

ilt i .' ..

.Ai tAi vA. ... ... ... ... 4? w V V? -hJ 5 des Braue! COIPAM 378 !

zu den günstigsten Vsdinsngen.

Washington und Pennsylvania Straße dieser verlorene Feuchtigkeit begleitet Mt V,L"1SÄ asi"n' Beide Getränke offerirt in unüberB 6 CO. ThccdcrRoyci. August DSppcrcV C ..!(. ..-S f"'-' rar4 W .

KRULL

culfl.