Indiana Tribüne, Volume 21, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1898 — Page 2
SnDfoüg Jribüne. Erscutt Taglich und SoMtaA. lvte tZgllch ,Xrl5stne" kfttt durch en Xtloec J Ett5 r Ooch, die ontacl,lrttawel CrxLS n Ooch. veUe ins ra 15 Cbxtf ,d U etB p ttt. V V'st mierhTld tei CUb rzkschi 1 0ttxllfftllna V
crri HO Muaa Cfcßl Indianapolis, Ind., 26. Zuli 1898 iGtlfittQtnt a!S DeSschlldek AIS Lieutenant Hobson und seine 7 Mtthelden, welche die, allerdings nutzlose Versenkung - des Kohlenbootes MenlniM" im Hafen - Eingang von Santiago de-Cuba unternahmen, sich in spanischer. Kriegsgefangenschaft besenden, verbreitete sich auch das Genicht, daß die Spanier sie nach dem dortigen Castell Morro lediglich in der Absicht gebracht hätten, die Amerikaner an der Vombardirung dieses wichtigsten Festungswerkes don Santiago und derzugehörrgen Bai zu' hindern. Befiäygung hat dieses Gerücht allerdings nichts gefunden dasselbe brachte aber verschiedene interessante geschichtliche und völkerrechtliche Fragen auf's Tapet. Der Gedanke,. Kriegsgefangene sozusagen als Deckschilde zu benutzen und sie direkt oder indirekt den Geschossen ihrer eigenen Landsleute auszusetzen, ist an sich ein sehr alter. Es könnte eine ganz lohnende geschichtliche Studie werden, alle nachweislichen Fälle diesei Art zusammenzustellen;, bisher ist noch nie dergleichen versucht worden. Seit man ein Völkerrecht- auch für den Krieg kennt, sind solche Fälle freilich sehr selten geworden, obwohl die Festhaltung von Geiseln- daran erinnert, daß dieser Ärauch in weiterhender.Form früher häufiger gewesen sein muß. inZeiten, in denen dleKriege ganz unverhüllte Barbarei waren. Auch die Kriegs Geiseln sind ja eigentlich blos Deckschilde; doch werden sie nicht den Geschossen ihrer eigenen Leute ausaesetzs, und nur in ganz extremenNothfällen ist ihr Leben ernstlich bedroht. Eine starke Kriegführende .Macht kann, sich fast immer schon mit der bloßen Ankündigung der Tödtung solcher Geiseln den gewünschten Respect schaffen, und einer . schwachen kriegführenden Partei pflegt auch die wirklicheTödtun von Gefangenen der stärkeren Parte: nichts zu helfen, wenn der Kampf ein sehr erbitterter, ist, wohl aber ihre eigene Lage in gewisser Hinsicht arg zu verschlimmern. Einen ausnahmsweisen Gebrauch von Kriegs Geiseln hat bekanntlich erst vor Kurzem Admiral Dewey gernacht, nämlich zu Gunsten eines feindlichen Soldaten; er rettete durch Drohung mit Wiedervergeltung an gefanaenen Spaniern einen unglücklichen spanischen Officier, welcher die Uebergabe seines kleinen Bootti einem, gänzlich aussichtslosen, wahnwitzigen Kampfe vorgezogen hatte, -vor der Tödtung durch seme eigenen .Landsleute. WaS nun aber die unmittelbare Be uutzung von Kriegsgefangenen als Deckschilde anbelangt,, so gibt es mehrere' berühmt gewordene geschichtliche Beispiele hierfür. Unter den älteren Beispielen mag hier nur auf dasjenige aus den Kreuzzügen hingewiesen sein, all der Türken-Befehlshaber Saladin rnit einem großen Saracenen - Heer TyluS belagerte und Conrad von Montsenat damit drohte, dessen eigenen alten Vater, welcher in Gefangenschaft gerathen war, beim Sturm in den vordersten Reihen den Geschossen der Christen auszusetzen, wenn die Stadt nicht sofort übergeben würde, und Konrad von Montserrat antnor!ete: '!,Nun gut, dann werde ich den erften Pfeil auf ihn abschießen und als der Sohn eines Märtyrers -dastehen.-Saladin war freilich ein zu nobler Character, eine solche Drohung wirklich auszuführen. Ein, für die Am erikaner besonders naheliegens Beispiel auS der Neuzeit ist dasjenige mit dem Pascha von Tripolis (Nordasrica) und dem Capitan Bainbridge, und dasselbe mag hier kurz in Erinnerung gerufen sein: Bainbridge war auf dem Unglücks . bootPhiladelphia" gefangen genommen worden und wurde von . jenem seeräuberischen Stätthalter behufs ErPressung eines Lösegeldes festgehalten. Seine Festhaltung erwies sich aber bald genug als eine schlechte Speculation, denn auf feine geheime Veranlassung geschah es, daß Decatur Nachts in den Hafen von Tripolis drang und die Prise des Paschas niederbrannte, einer der verlegensten; Streiche tn der Geschichte der amerikanischen Flotte außerhalb der amerikanischen Gewässer selbst. Als aber dann Capitän Preble die Stadt selbst mi Pombardament bedrohte, ließ der verschlagene Moslem seinen Gefangenen ganz nahe an seine eigenen Oemächtr im Schlosse bringen und sorgte dafür, daß die Amerikaner dies erfuhren. Doch der Gefangene, der auö demselben Holz geschnitzt war, wie ein Hobson und ein Cushing, ließ seinen Landsleuten folgende ' Botschaft überbringen: Schießt nur u und kümmert Euch keinen Pappenstiel um mich!" AIS es dann wirklich zum Kanonieren kam, sah der Pascha zu seiner Bestürzung, daß die Amerikaner viel besser zielten, als er gedacht hatte; er flodajzr.von' seinen Balkon, von wo er sich den' Spaß" ansehen wollte, und verhandelte schleunig von einem sicheren Ort auö um Frieden. Ein tüchtiger Schuß fuhr übrigens auch in den Zldum, in welchem sich der Gefanbefand; doch kam dieser glücklicherweise ohne nennenswerthe Verletzung davon. Endlich mag noch auf die Weißschüren - Affaire" von Virginien. im abre 1676 hingewiesen sein,' in dem Ausstand von Bacon, einen Vorläufer j v . rf-i leerer icecoiuiionsiurg auicicn, rren den britischen Krön - Gouverrrjx :r?fl?i?. Bacon ließ, um Zeit für tVHcIlKibuna seiner Scbanzen und lz Auspflanzung seiner Geschütze zu :3i.".7.en, thatsächlich d!e gefangenen
Gattinnen mehrerer Officiere Berkeleys vor den Schanzen hin- und herführen und erreichte es auch wirklich, daß die Truppen des Gouverneurs nicht feuerten. Ohne den plötzlichen TnX Wna fiSH k?,NZckt bis Ke-
I CW WWA7 V V r v w! " " I schichte Virginiens eine wesentlich anvere (senailung eryanen. Während unseres Bürgerkrieges wi,?b,n in ktlicken Fällen, aus Erbitterung über die Benutzung farbiger Truppen, farbige Gefangene aezwungen. während eines Bombardements an Festungswerken zu arbeiten. AuS dem Forellenleben. Die Forellen schreibt neuerdings ein Kenner aus langer Beobachtung gehören zu den besten Wetterpropheten unter den Wasserthieren im Freien, da sie höchst empfindlich gegen atmosphärische Einflüsse sind. Besonders gilt dies vom vorherigen Andeuten eines Gewittersturms. Sie halten sich schmollend in der Tiefe, wenn ein soleher in der Lust liegt. Wie aber kommt es, daß sie andererseits inmitten eines Gewitters lustig in die Höhe steigen? Darin - liegt durchaus kein Widerspruch. Wenn ein Gewitter in der Nähe ist. gebricht es der Atmosphäre an Sauerstoff, und alles fühlende Lben wird daher matt und träge. Eine ganze Menge anderer Erscheinungen, die zu solchen Zeiten eintreten, auch im Menschenleben, erklären sich auf dieselbe Weise; je wenigerSauerstosf, desto niedriger brennt allenthalben die Lebensflamme. Wenn aber der Blitz die Schwüle zerstreut und den Mangel an Sauerstoff aufgehoben hat, dann kommen die Forellen fröhlich und thatenlu stig wieder heraus; denn jetzt haben sie etwas Auffrischenderes zu athmen, als das Kohlenstosf-Gas. Es ist bekannt, daß Forellenfanz meist nur dann erfolgreich betrieben werden kann, wenn das Wasser leichte Kräuselwellen schlägt. Die Meisten glauben, dies liege daran, daß das Wogen des Wassers dem Fisch die Angelschnur verberge und nur den Köder, die Fliegen, sichtbar lasse. Mir scheint das ein großer Irrthum zu sein. Das Menschenauge sieht die Angelschnur im Wasser sogar während eines Sturmes, wenn der Himmel dabei genügend hell ist. und das Auge der Forelle in ihrem Elemente selbst sollte blind dagegen sein? Nein, die Forellen steigen im Wellenge kräusel eher auf, als bei völliger Stille, einfach weil die bewegte Luft das Wasser mit Sauerstoff füllt. Wer daran zweifelt, möge nur folgenden Versuch machen: Er bringe ein Halbdutzend lebendiger Forellen in einem Eimer Wasser. Binnen einer Stunde werden die Thiere fast wie dem Tode nahe daliegen, manche auf dem Rücken. Dann schütte er einige Quarts Wasser hinzu, aber aus 2 bis 4 Fuß Entfernung. und alle Forellen sind wieder wie durch Zauberkraft belebt: denn sie haben frischen Sauerstoff aus der bewegten Luft erhalten. Der Handel von Porto Nico. Im Hinblick auf die Entwickelung der kriegerischen Ereignisse, welche aller Wahrscheinlichkeit nach zur Losreißung der spanischen Colonie Porto Rico vom Mutterlande führen und die blühende Insel in ein engeres Verhältniß zu den Vereinigten Staaten bringen werden, ist ein im Ackerbau - Departement ausgearbeitetes Bulletin über den Handel der Insel besonders zeitgemäß. Aus der Fülle der WltytU hingen, welche auf die statistischen ErHebungen der Colonial - Regierung basirt sind, entnehmen wir das Folgende: Der Außenhandel von Porto Rico bewegt sich zum weitaus größten Theil nach Spanien, den Vereinigten Staaten, Cuba, Deutschland, England und Frankreich. Von allen in den Jahren 1893 bis 1896 eingeführten und ausgeführten Waaren entfielen dem Werthe nach nicht weniger als 85 Procent auf diese sechs Länder. Im Jahre 1896 war der Außenhandel von Porto Rico größer als je zuvor, denn er bewerthete sich auf Z36.624.120, und seit länger als einer Dekade stellte sich die Ausfuhr höher im Werthe als die Einfuhr. Von den genannten sechs Ländern hatte Spanien den größten Antheil an Porto Rico's Handel, mit Z9,888.074; an zweiter Stelle kamen die Vereinigten Staaten mit Z6.845.252. dann folgte Cuba mit Z4.606.220. Deutschland mit Z3.050.334, England mit Z2.863.930. Frankreich mit Z2.201.637 und 'der Rest entfiel auf andere Länder. LandwirthschastlicheProducte bilden einen bedeutenden Theil der Ausfuhr von Porto Rto und beinahe ausschließlich seine Einfuhr. So stellte sich im Jahre 1895 der Werth der eingeführten landwirtschaftlichen Produkte auf Z7.171.352 und der aller anderen Waaren auf Z9.664.101. In demselben Jahre wurdcn ausgeführt landwirtschaftliche Produkte im Werthe von Z14.573.366. andere Waaren dagegen nur im Werthe von Z617.490. Aus Reis, Weizenmehl und Schweineproducten zu zwei Drittheilen bestanden die eingeführten landwirthschaftlichen Producte. und zwar Reis Z2.271.819, Weizenmehl Z1.023.694. Schwei-nefleisch-Waaren $1,274,618; der Rest setzte sich aus Wein. Gemüse. Olivenöl, Conserven, Brot, Bier u. s. w. zusam men. Unter den im Jahre 1895 eingeführten nicht landwirthschaftlichen Produkten nahmen Baumwollenwaaren mit Z2.070.667 den ersten Platz ein; dann kamen Fische Z1.918.107, Holz und Holzwaaren Z840.511, Leder und Lederwaaren Z711.417, Tabakfabrikate Z692.333, Eisen und Stahl sowie solche Fabrikate ohne Maschinen Z658.413. Maschinen $344, 879. Hanf. Flachs und Jute Z408.974, Seife $248,571, Papier, und PappWaaren Z196.197, Mineralöle $169, 629. Wollenwaaren Z154.947. Paraffin. Wachs u. dergl. Z151.995, Glas und Glaswaaren Z125.6L3, Kohle und Gel $124,536. Die Haupt - Ausfuhrartikel , von Porto Ritt-sind Kaffee und Zucr. I Im Jahre IM glänzten 40.213,693
Pfuno assee lm Wertye von $9,159, 985 zum Versand ins Ausland, während in derselben Zeit sich die Zucker-
' ausfuhr auf 132,147,277 Pfund im Werthe von $3,905741 kam; außerdem wurde Melasse im Werthe von 5539,571 ausgeführt und dadurch der Werth der Zuckerausfuhr auf 4,445, 312 gebracht. Den dritten Platz nahm Blättertabak mit 3,665.051 Pfund im Werthe von Z673.787 ein. Andere wichtige Ausfuhrartikel waren Rind Vieh Z141.816. Mais Z69.410. Häute Z53.799, Obst und Nüsse Z10.880, spirituöse Getränke Z9.466. Guano ist der einzige Ausfuhrartikel von Bedeutung, bei nicht zu den landwirthschaftlichen Produkten gehört und dadon wurden 15.491.476 Pfund im Werthe von Z610.921 ausgeführt; alle anderen Waaren dieser 5kategorie hatten nur einen Gesammtwerth von $10,000. Die Kaffeeausfuhr von Porto Rico hat sich während der letzten 10 Jahre mehr als verdoppelt. Im Jahre 1896 wurden 58,780.000 Pfund im Werthe von Z13.379.000 ausgeführt, während sich die Ausfuhr im Jahre 1887 nur auf 27.670.000 Pfund im Werthe von Z3.391.000 stellte. Die Ausfuhr von Zucker, Melasse und Tabak hat in der letzten Dekade abgenommen. Im Jahre 1896 stellte sich die Tabakausfuhr auf 2.220.000 Pfund im Werthe von Z408.000, im Jahre 1887 dagegen auf 7.663.000 Pfund im Werthe von Z1.089.000. Die Zuckerausfuhr ging von 137,866.000 Pfund im Werthe von Z3.923,000 während der ersten 5 Jahre der letzten Dekade auf 121.035. 000 Pfund im Werthe don Z3.484.000 hinunter und in demselben Zeitraum verringerte sich die Melasseausfuhr von 44.095,000 Pfund im Werthe von Z463.000 auf 29.609.000 Pfund im Werthe von Z481.000. Zum größten Theil kam im Jahre 1896 der von Porto Rico importirte Reis aus Britisch - Ostindien, nämlich 28.865.623Pfund; Deutschland sandte 26.100,840 Pfund und Spanien 12.977.220. Die Vereinigten Staaten sandten nach Porto Rico Mehl im Werthe von Z944.418 und Schweinefleisch - Produkte im Werthe von ZI.342,104, d. h. sie beherrschten diese Märkte fast vollständig. Der meiste Kaffee aus Porto Rico ging im Jahre 1896 nach Spanien. Cuba. Deutschland, Italien und Oesterreich - Ungarn, nämlich nach Spa. nien 16.405.900 Vfund. nach Cuba 15.577.710 Pfund, d. h. mehr als die Hälfte der Gesammtausfuhr. Die Ver. einigten Staaten importirten aus Porto Rico nur 322.591 Pfund Kasfee, aber über dieHälfte des ausgefllhrten Zuckers incl. Melass. mit 71.875.614 Pfund. Drei Viertel des ausge führten Tabaks gingen nach Spanien und Cuba, wogegen die Ausfuhr von Tabak nach 'den Vereinigten Staaten zu den Seltenheiten gehört. Der Handel Spaniens mit Porto Rico ist von Z4.929.799 lm Jahre 1887 auf Z12.044,955 im Jahre 1896 gewachsen und zwar stieg die spanische Ausfuhr von Z2.411.216 auf Z7.268.498 und die Einfuhr von Z2.518.563 auf Z5.376.457. Spanien nimmt von Porto Rico hauptsächlich Kaffee, Zucker und Tabak, während es Manufacturwaaren aller Art dorthin sendet. Auge und Treffsicherheit. Neuerliche Kriegs - Ereignisse haben auch wieder zu Erörterungen über die Ziel- und Treffsicherheit der verschiedenen Völker oder Rassen geführt und anscheinend ziemlich starke Belege für die Anschauung gellesert, daß d:e xsoU ker, welche man im Großen und Ganzen zu den blauäugigen rechnet, näm lich die angelsächsischen, germanischen, normannischen und keltischen, im All gemeinen eine viel größere Fähigkeit im genauen Zielen und Tressen auf bedeutendere Entfernung besitzen, als die sogenannten lateinischen Rassen jemals zu erlangen hoffen dürfen. Aller Welt ist bekannt geworden, wie schlecht die Spanier in den neuer lichen wichtigen Kämpfen meistens , geschössen haben, soweit sie von Leuten yrer eigenen Nationalität bedient wa ren, und allem Anschein nach hat dies weit weniger mit mangelhafter Ausbildung, als mit mangelhafter Fähigkeit zu thun. Wieso daS mit der Farbe der Augen zusammenhängen soll, ob vielleicht nicht auch die. bei gutem Zielen so wichtige Kaltblütigkeit, welche 'den lateinischen Rassen im Ganzen wohl nicht in solchem Grade eigen ist wie den anderen erwähnten Volkerschaften, von großer Bedeutung dabei ist, darüber mögen sich Gelehrte und Laien noch lange streiten. Uebrigens bedarf der gute Fechter sicherlich eben falls eines großen Maaßes von Kalt blütigkeit (neben rascher Ueberlegung und Muskel - Gelenkigkeit), und es ist nicht zu bestreiten.''dab die lateinischen Nationen, vor Allem die Spanier und die Italiener, der Welt die besten und berühmtesten Fechter geliefert haben. Das Fechten als Kunst wurde über Haupt in Spanien erfunden und später von Italienern (ebenfalls schlechte Schützen) aus se,ne höchste Stufe ge bracht. Sollte das Auge des Blauäugigen einen Färbestoff (Pigment) enthalten. welcher die Sehkraft zu einer besonders Der Feind Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Gesundhcit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. t'av solche Fälle ist Dr. BuU6 Husten yrup daö allerbeste Mittel, wcschcS, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Fran Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "Es macht mir viel Vergnn;en mit in dem Lobe für Dr. BuU's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Gn'xxe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull'6 Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen turirt und ich wurde den schrecklichen Hllsten los. Ich empfehle allen Lei-.
renren diese verzuglle LZcdmu p Piraten." Dr. jfcf.ca 5 , .t n.7 CJrct. .
klaren maa,t, oder 'sollte etwa auch Die Gestalt der Augenlinsen bei den Blauäugigen eine etwas andere sein und ihnen eine größere Sehweite sichern, resp, ein mehr vergrößertes Bild ferner Gegenstände liefern? Oder sollte Beides zugleich eine Rolle spielen? Das wären ganz dankbare Fragen für eine Untersuchung, wenn stch eine solche mit Ausficht auf Erfolg unternehmen ließe; einstweilen aber müssen sie unbeantwortet bleiben! Zu ihrer vollkommenen Beantwortung würde auch ein sehr ausgedehntes Beobachtungs - Material gehören, und es müßten auch die ver schiedenen Naturvölker mit in Betracht gezogen werden. Als Thatsache darf aber gelten, daß so ziemlich alle geschichtlich hervorragenden guten Schützen soweit das Umgehen mit modernen Schießwaffen in Betracht kommt entweder blauoder wenigstens nußbraunäugig waren. Alle bekannt gewordenen Berichte über sie scheinen darin übereinzustimmen. Wenn wir bei der Geschichte unseres eigenen Landes bleiben, so läßt sich unschwer feststellen, daß beinahe alle unsere rühmten Scharfschützen aus den Grenzer-, Pionier- und Banditen Tagen blauäugig waren, von Billy, the Kid- bis zu Jesse James u. f. w. Auch die Tennesseer Gebirgler, welche hinter Jackson's BaumwollBallen hervor ein so unheimlich sicheres Feuer auf die Packenham'schen Rothröcke eröffneten, daß diese unerschrockenen Soldaten ihnen unmöglich standhalten konnten, waren Blauaugen. Regiments Officiere und Sportsleute von Erfahrung können zurBestätigung dieser Ausfassung angerufen werden. Die dunkeläugigen Völker haben oafür, wie schon erwähnt, einen anderen Vorzug. Der Spanier und ebenso der Cubaner ist ein Messerheld, ein Virtuose im Hauen und Schlitzen! Er zieht im Kampf 'den kalten Stahl vor.
und mit Hirschfänger oder Machete kann er im vcayekamps ein furchtbarer Feind werden. Ueberhaupt scheint in größerer Nähe des Gesichtskreises das dunkle Auge seine besondere Ueberleqenheit zu haben. Die bedeutendsten Billardspieler z. B. sind ebenso, wie die bedeutendsten Fechter, Dunkeläugige! Die Schlachten auf Cuba, Porto Rico und anderwärts aber werden allermeistens nicht mit dem Stahl entschieden. Ozon in der Industrie. Die neuen Anwendungen des OzonZ in der Industrie gestalten sich immer mannigfaltiger und interessanter, sö daß es wohl lohnt, dieselben einmal zu überschauen. Daß man Ozon, das entweder direct durch den elektrischen Strom aus der Lust der durch VerDichtung von Sauerstoff gewonnen wird, bei der Herstellung von MusikInstrumenten benutzt, ist zwar nicht eine der neuesten Errungenschaften, aber ihre Bedeutung ist auch gar nicht allgemeiner bekannt. Das Holz für Streichinstrumente ist bekanntlich um so besser, je trockener und je älter es ist; erzählt man doch, daß die berühmten Stradivari - Geigen aus alten Chorstühlen einer italienischen Kirche geschnitten wurden. Für den gesteigerten Bedarf an guten Geigen und Bässen ist natürlich heute gutes altes Holz gar nicht mehr in genügender Menge aufzutreiben. Es war im Jahre 1881, als man in Stettin zum ersten Male Ozon dazu verwandte, um jungesHolz. das früher erst jahrelang in besondern Schuppen trocknen mußte, in kurzer Zeit gebrauchsfähig zu machen. Dieses durch Ozon künstlich alt gemachte Holz soll den Instrumenten einen großen Wohlklang verleihen und sie gegen Temperaturwechsel widerstandsfähiger machen. Eine der wichtigsten Anwendüngen des Ozons aus neuester Zeit ist von der großen Firma Siemens und Halske eingeführt worden, es handelt sich um das Bleichen nicht nur von Geweben und Garn, sondern auch von andern Gegenständen, die einer derartigen Behandlung bedürfen. Die genannte Firma hat eine große Ozonbleiche in Greifenberg in Schlesien geschaffen, wo das Ozon freilich in Abwechslung mit Clor - Verbindungen benutzt wird. In einem andern Betriebe wird das Ozon zum Bleichen und Rasfiniren von Stärke und anderen stärkehaltigen Stoffen benutzt, und man erzielt eine außerordentlich geschätzte Waare. In London gibt es eine Fabrik, die Gummi und flüchtige Oele, die zur Herstellung von Lack bestimmt sind, mit Ozon bleicht. Ferner wird das Ozon mit Erfolg dazu benutzt, um jungem Alkohol die Eigenschaften eines gelagerten Alkohols zu verleihen; auf diesem Wege behandelt eine Fabrik in Boston täglich große Mengen von Whisky. Dasselbe Verfahren läßt sich auch bei gewissen Weinsorten anwenden, besonders bei Portwein; dieser muß sonst jahrelang in der Flasche liegen, ehe er sich vollkommen abgeklärt hat, während er' unter der Wirkung des Ozons in wenigen Tagen eine klare Farbe erhält. Auch in der Gerberei spielt das ausgezeichnete Gas eine bedeutende Rolle. Die Lederschmiere oder Urläuter, der zum Einfetten des Leders dienende Stoff, wurde bisher fast ausschließlich aus Oelsäure oder aus Fischthran gewonnen; gegenwärtig stellt man ihn durch die Einwirkung von Ozon aus verschiedene thierische Oele in weit billigerer Weise und guter Qualität her. Ganz bekannt wird den meisten Lesern sein, daß man auch Vanille mit Ozon bereitet. Nach der Entdeckung von Tiemann läßt sich das Vanillin außer aus den Schoten der Vanillenstaude auch künstlich aus Nelkensäure, dem Hauptbestandtheile des Nelkenöls, herstellen. Diese Erzeugung von Vanillin kann ebenfalls auf ganz besonders billigem und schnellem Wege durch Ozon vorgenommen werden. Die erhaltene Vanille gleicht in jeder Beziehung dem aus der Vanillenpflanze gewonnenen ErZeugniß. In ähnlicher Weise kommt däs Ozon auch bei der Herstellung von Parfümerieen zur Anwendung. Endlich ist es ein energischerBacterienfeind, und diese Eigenschaft wird wohlmit der vzlt sur den ?:njc:n die wie
ttgste werden, da Versuche zur Reinigung von Gewässern durch Ozon in großem Maßstabe vorzügliche Ergebnisse geliefert haben.' So wird in Paris gegenwärtig eine große Anlage zur Reinigung des Seinewassers durch Ozon gebaut, durch die für die Stunde und Pferdekraft 5000 Liter Wasser keimfrei gemacht werden sollen.
(?in eigenartiges Postamt. 3n der Maaelhan-Strake befindet sich seit vielcn Jahren für die die Meerenge passirenden Schisse eme eigenartige Einrichtung zur Abholung und Auslieferung von Briefen. Dieses kleinste und einfachste Postamt" der Welt hat weder Vorsteher noch nachgeordnete Beamte ; es besteht nur aus einem kleinen, hcllgestrichcnen Fäßchcn. daß an die äußersten Felsen des Caps. Tierra del Fuego gerade gegenüber, srei schwimmend angekettet ist. Jedes vorbeifahrende Schiff setzt ein Boot aus, um den Briefkasten zu.leeren oder Briefe hineinzulegen. Noch stets soll dieses Postamt-,, das den Schutz sämmtlicher Flotten der Welt genießt, seinen Dienst pünktlich versehen haden. tzin Woman am Allster. Skiz-.e von I. H. Rosny. Kam ich des Nachts heim, sah ich sehr oft. daß ein Fenster des gegenüberliegenden Hauses, das durch einen kleinen Garten von dem meinen getrennt war, erleuchtet war. Manchmal stand das Fenster offen, und der Schatten einer biegsamen Gestalt, die einem Mädchi oder einer jungen Frau angehören mußte, huschte vorüber. Das Licht wurde regelmäßig um 2 Uhr angezündet und um 3 Uhr wieder ausgelöscht. Anfangs glaubte ich. daß die junge Dame erst um diese Stunde ihr Lager aufsuchte, und ich hielt sie für eine Nachtschwärmerin. Bald bemerkte ich aber, daß sie sich schon vor Mitternacht zur Ruhe begab, sich aber um 2 Uhr wieder erhob und sich schon nach einer Stunde niederlegte. Das war eine seltsame Gewohnheit, deren Reiz ich aber nachempfinden konnte. Man genießt um so lebhafter das wunderbar Mystische der Nacht, wenn der Schlummer auf kurze Zeit unterbrochen wird. Die Stllle ist um so köstlicher, die düsterenSchatten der Bäume sind um so gehelmnlßvoller. In einer Aprilnacht war es, als die Unbekannte träumerisch . zum Halbmond emporschaute. Ehrerbietig grüßte ich. sie, indem ich den Hut zog. und sie dankte mit einer Verbeugung. Mein Herz erzitterte. Was für ein liebliches Gesichtchen schien da 'Unter den verhüllenden Spitzen eines Kopftuches verborgen zu sein! Diese weiche, schlanke Gestalt! Von nun an grüßte ich jede Nacht, und jede Nacht machte mir die holde Unbekannte jene liebenswürdige Verbeugung, die an die langsamen, feierlichen, rhythmischen Verbeugungen im alten Menuett erinncrten. Mein Herz war damals frei. Meine nächtlicheFreundin zog darin ein. Mit jedem Abend wurde sie mir theurer. Ueber den blühenden Jasmin, über die Espenzweige und die kleinen, rothen Büsche hinweg verständigten wir uns durch Zeichen. Ein alter Onkel h?tte mich einst in die Elemente einer Zk?chensprache eingeweiht. Welch' ein Wunder, welch' ein glücklicher Zufall! Meine Angebetete kannte sie auch ui'.d beherrschte re weit besser als ich. Sie forderte von mir die strengste Ver schwiegenheit und das Versprechen, nicht zu ergründen und zu erforschen, wer sie sei. bis zu em Augenblick, da sie selbst das Geheimniß lüften wollte. Ich beschwor mit meinen heiligsten Eiden, ihre Wünsche zu achten. Immer freundschaftlicher gestalteten sich unsere Beziehungen. Nur ganz allmählich begann sie, meine heiße Liebe zu erwidern; anfangs war sie schnchkern, dann wurde sie lebhafter, bis sie mir in einer Septembernacht ihr volles Herz gab auf fünfundsiebzig Schritt Entfernung! Der Herbst verging, dann der Winter, und noch immer spann sich unser Idyll in der gleichen Weise fort. Vergebens bat und flehte ich um eine Zusämmenkunft. Umsonst! Immer wieder und wieder versteckte sie sich hinter einem Gelübde, von dem sie sie sich erst später befreien dürst?. Der Frühling kam, und ich befand m'ch in einem Zustande der Raserei. Ich magerte ab. ich wurde bleich, nichts interessirte mich mehr. Ich rächte nichts mehr und erwartete beständig s?hnsüchtigst die Nachtstunde, in welcher der Schatten jener biegsamen Gestalt mit dem von Spitzen eingerahmten Gesichtchen mir erschien. Und eine schmerzliche Stunde - war es, eine Stunde verzweifelter, vergeblicher Bitten, eine Stunde der entsetzlichsten, quälenden Leidenschaft! Eine Nacht brach an. in der ich das Licht nicht mehr sah; eine zweite folgte. Von Schreck ergriffen, verharrte ich zwei Tage an meinem Fenster. Ich konnte weder schlafen noch essen. Dunkle Ahnungen beschlichen mich. Am Morgen des dritten Tages empfing ich ' einen Brief, welcher die Aufforderung enthielt, mich zu einem mir unbekannten Rechtsanwalt zu-be geben. Da mir mein Instinkt eingab, daß ich dort unbedingt etwas über meine Freundin erfahren würde, eilte ich sofort zu ihm. Ohne Einleitung erklärte er mir, daß ich der UniversalErbe des in der vorletzten Nacht verstorbenen Fräuleins V. wäre. Sie besaß keine Familie und hatte mir ihr ganzes Vermögen, vermacht. Wie mir der Rechtsanwalt erklärte, war es in guten Papieren und Hypotheken sicher angelegt und belief sich ungefähr auf die Summe von achtzigtausend Mark. : Das Testament war. wie mir der Mann des Gesetzes mittheilte, juridisch unanfechtbar. - Lächelnd betrachtete er mich und sprach mir seinen (lüwunsch aus. Ü cnc.a ein Jrtks:n.
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mein yerr. das ich deaussragt bin, Ihnen zu überreichen," sagte er. 5oastig ergriff ich den Brief. Jch werde ein anderes Mal kommen. Herr Rechtsanwalt, um noch verschiedene Einzelheiten mit Ihnen zu besprechen," stammelte ich und eilte davon. Ich konnte kaum auf meinen Füßen stehen. Mein Herz war gebrochen. Ich trat in das nächste Caf6 und schlüpfte in einen Winkel, um das hinterlassene Schreiben meiner Freundin zu lesen. Der Brief war kurz und lautete: Verzeihen Sie einem armen, alten Mädchen, das Ihnen das einzige wahre Glück seines Lebens verdankte. Häßlich und stolz war ich und habe nie einen Mann meines Kreises der sogenannten guten Gesellschaft lieben können. Die Heuchelei der Männer, ihre Rohheit. ihr ganzes Auftreten stieß mich ab. So war ich 65 Jahre alt geworden; mein Herz war von Zärtlichkeit erfüllt, und nicht ein einziges Mal hatte ich die himmlische Freude gekostet, so an einen Menschen denken zu dürfen, wie die Gläubigen an ihren Gott. Sie haben mir dieses unfaßbare Gluck gegeben. Durch Sie allein habe ich erst gelebt. Fast ein Jahr lang schwelgte meine Seele in Entzücken. Jetzt bin ich glucklich. Nun habe ich gelebt, und der Tod mag kommen; denn ' in meiner Sterbestunde erhebt mich die Hoffnung. daß Sie Ihrer armen Freundin vom Fenster" ein mitleidvolles Erinnern bewahren." Ich weiß nicht, wie Andere die Sache aufgefaßt hätten, aber ich saß wohl eine halbe Stunde tief erschüttert in der Ecke des Cafss. Und seltsam! Die Erinnerung an meine romantische Liebe büßt nichts von ihrer Frische ein. Sie erfüllt mich oft mit ihrem ganzen Zauber. Sobald ich mich an's Fenster setze, erfaßt mich eine sanfte, zärtliche Stimmung, und ich sehe dann die biegsame Silhouette vor mir. Der Zauber der Phantasie zieht mich in seinen Bannkreis, jener unbe schreibliche Zauber, für den es kein Alter giebt. InHoubrawa (Böhmen) hat stch ein Liebesdrama seltenster Art abgespielt. Die 45jährige Wittwe Dupsky, welche mit dem 23jährigen Knecht Trska ein Liebesverhältniß unterhielt, tödtete das aus diesem Ver Hältnisse entsprossene Kind. Als das Gericht zur Verhaftung der KindesMörderin schreiten wollte, vergiftete stch dieselbe. Bei dem Leichenbegangniß der Dupsky hat stch ihr Liebhaber auf dem Fricdhofe erschossen. D 5e 38 j ä h r i g e L'e o n t t n e Ducousse, die bereits vor fast Jahresfrist wegen eines Revolverattentates verurtheilt worden war, erschien abermals auf der Anklagebank, um sich diesmal vor den Pariser Geschworenen wegen eines an demselben Geliebten verübten Bitriolattentates zu verantWorten. Während der GerichtsverHandlung, die durch krankhafte Thränenausbrüche der Angeklagten oft unterbrochen wurde, kam ein Brief eines Belgiers aus Bauillon zur Verlesung, den er an den Leiter des Gefängnisses Saint - Lazare richtete. Der Schreiber dieses Briefes faßte für die Ducousse eine tolle Leidenschaft: Haben Sie die Güte." schreibt er dem Gefängniß-Di-rector. den beilichendcn Brief an Fräulein Leontine Ducousse, die sich bei Ihnen befindet, zu übergeben. Ich werde dieses Fräulein heirathen, wenn sie dazu einwilligt Ich liebe dieses Mädchen, ohne es zu kennen." Eine Neuigkeit' die wahrscheinlich den ersten Liebhaber Verdier zur Umkehr bewegen dürfte. Es wäre auch möglich, daß derselbe sich entschlösse, seiner Ez-Ge-liebten bei der Hochzeit als Trauzeuge zu dienen. Trotz dieses viel verheißenden Heirathsantrages wurde die vielumworbene Leontine zu drei Jahren Oefängniß verurtheilt. Ob der mu, thige, verliebt: Oelzier, wohl so lan.e Nrten.wird?. ' , i
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