Indiana Tribüne, Volume 21, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1898 — Page 1

K r AO )0 Vf 0s r. x w o W V w o o yv v Office : No. 18 Mb Alabama Straße. Telephon 1171 I Indianapolis, Jndiana, Dienstag, den 26. Juli 1898. Jahrgang 31 No! 307

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Editorielles. Ueber London kommen von Madrid auS tagtäglich allerlei Berichte über FriedenSborschläge und Frieden?absichten, welche gar keinen Werth haben und theilweise sogar ganz absurd sind. ES ist offenbar, daß die spanifche Regierung gänzlich rathloS ist und nach keiner Richtung hin einen bestimmten Entschluß gesaßt hat. Bermuthlich hat daran die Furcht vor einem Earlistenausstand Schuld. ES heißt, die Carliften verlassen Spanien in großer Zahl, nicht weil sie eine Schilderhebung vorbereiten, sondern weil sie Verhaftung fürchten. Die Königin, heißt eS, wünsche sehnsüchtig

den Frieden. DaS ist wohl zu glauben und eS ist anzunehmen, daß Schrittein eser Richtung gethan werden, sobald die spanische Regierung sich -Herr der Situation in Spanien selbst fühlt. Unsere Regierung, welche mit der spanischen transatlantischen Compagnie einen Kontrakt zur Rückbesörderung der spanischen Soldaten gemacht hat, scheint damit hübsch 'reingefallen zu sein. Diese Dampfer - Linie ist dieselbe Dampfer - Linie, gegen die sogar die spanische Regierung eine Untersuchung einleiten mußte wegen der grauenhaften Behandlung, der die Verwundeten und Kraken der spanischen Arme,, die von den Philippinen in die Heimath zurückbefördert wurden, ausgesetzt waren. Nicht aber deshalb, sondern auö einem anoeren Grunoe baden cic Dampferlinien, welche den Kontrakt haben wollten, aber nicht bekamen, gegen die Regierung geklagt. Sie geben nämlich an, daß unter einem kürzlich erlassenen spanischen Gesetze, Korporationen die Hälfte ihrer Einnahmen als Kriegösteuer abgeben müssen. Die Ver. Staaten würden somit durch die fen Kontrakt den Feind deS Landes finanziell unterstützen. Welch niedliche Beförderung aber wird diese Gesellschaft den Soldaten geben, wenn sie wirklich die Hälfte der Einnahmen abzugeben hat ! Seitdem Eavaignac der franzöfi schen Deputirtenkammer versicherte, daß redkuS sckuldia sei und die Kammer 5 : . . dem MrnlSerlum ein Vertrauens Votum mit 572 gegen 2 Stimmen gab, wurde über den Fall nichts weiter als ht WtrhaUunn WtnunrtH und ronnlen. Einer Pariser Korrespondenz nun entnehmen wir, daß sich die Sozialisten der Stimmenabaabe entbielten. und daß sie dazu von sozialistischen und ra dikalen Blättern beglückwünscht wur den. Warum? DaS ist wohl kaum ersichtlich. Der Korrespondent fügt hinzu, daß sich unter den Sozialiften in der Kammer ein unverkennbares Gefühl der Beschämung fühlbar mache. Man wird sich der Thatsache bewußt", schreibt er, daß man sich durch die Versicherungen deS Ministers Eavaig nac au Gunsten der Volksfeinde und Verräther habe täuschen lassen. JaureS und Elemenceau'S Appell an ihre Pflicht als Vertheidiger der bedrohten Volksrechte hat sie jetzt vollständig vachgerüttelt, daneben laufen seitens der sozialistischen Arbeitersydikate

tagtäglich Proteste wider eine lässige Haltung der Arbeitervertreter in dieser Sache ein; nicht früher dürfen sich die Vertreter deS Proletariats beruhigen, bis eine Wiederaufnahme deS berüchtigten Prozesses durchgeführt ist, lautet der Beschluß der vereinigten Pariser Syndikate. Aber die Freunde und Gönner SsterhazyS find gleichfalls fleißig an der Arbeit, sie intriguiren ach Innen und hetzen nach Außen. Am Tage nach der Erklärung Caoaignac'S im Palais Bourbon verössentlichte ZaureS in La Petite RepublZque" einen offenen Brief an

den neuen Kriegsminister, in welchem er dem Manne in'S Gesicht sagt, daß er eben auch nur ein Werkzeug jener Verschwörer sei, welche, um den wahren Verräther Ssterhazy zu schützen, Dokumentensälschung und Volumenenunterschlagung begangen. Und Sie auch, mein Herr, Sie, der Minister, haben die Justiz und jede Geechtigkeit unter die Füße getreten ! chließt dieser Brief. Wiederum 24 Stunden später richete der Oberstlieutenant Piquart, der bekanntlich wegen der Rolle, die er im Dreyfuß und Zola-Prozeß gespielt. zuerst gemaßregelt und dann auS der Armeeentlassenwordenist, einschreiben i nm i . sV FT an oen clnluerpranoenlen vrlon, worin er sich erbot, die Unschuld deS Gefangenen auf der Teufelöinsel und die Schuld Esterhazy'S nachweisen zu wollen und zwar an der Hand jener Schriftstücke, aus welche der Kriegsminister Eavaignac jene des DreyfuS ür erwiesen annimmt. Kaum war dieses Schreiben nebst enem offenen Brief JaureS' bekannt geworden, so forderte die gesammte Patrlotenpresse vor Allem l'Znrafigeant," Libre Parole," La Parie" und Le Ioar" die Verhaftung JaureS' und Piquart'S, bis jetzt hat hnen daS Ministerium den Gefallen nicht gethan und ob dieser Wunsch der Bande Rochefort und Konsorten überHaupt in Erfüllung gehen wird, ist sehr die Frage, denn Brisson muß sich klar darüber sein, daß er in diesem Falle die Gunst der reaktionären Bande wider die Feindschaft der Sozialisten in ihrer Gesammtheit würde eintauschen müssen." Wie bekannt, ist unteedeß Piquart wirklich verhaftet worden. An JaureS aber hat sich die Regierung doch nicht gewagt. PiquartS Prozeß wird wahrcheinlich ein Seitenftück zu ZolaS Prozeß werden, und die Angelegenheit ist nicht beseitigt, wie man nach jenem Vertrauensvotum annehmen mußte, andern steht wieder im Vordergrund. Aber der Agent der associirten Presse versteht sie offenbar nicht. Dins)liiiifs)iifs;leii. Wetterbericht. SchöaeS Wetter heute Nacht und am Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 87 Grad, niedrigke 66 Grad. ScbisselS Badeanstalt. Wassertemperatur 86 Grad. Gelandet. Port Guanica, aus Porto Rico, 25. Juli, Nachmittags. Die amerikanische Expedition, welche am Donnerstag von Guantanamo abging, landete hier nach einem kurzen Gefecht. Kein Amerikaner getödtet. - ZurFront. R i ch m o n d, Va., 26. Juli. Die Jndiana Artillerie, welche am Sonn tag Chickamauga verließ, kam heute aus dem Wege nach Tampa und Porto Rico hier durch. AlleS wohl. DaS Fieber. Washington, 25. Juli. In einer Depesche an daS KriegS-Departe-ment berichtet heute Gen. Shafter, daß fünfhundert neue Fieberfälle gestern vorgekommen seien. Darunter lind vielleicht einige Fälle von gelbem Fieber. Die Situation bessert sich stetig und 450 der bisher Erkrankten find wieder zum Dienst zurückgekehrt. Ein Todesfall in Folge gelben giebers kam heute vor. DaS Fieber tritt sehr milde auf ES dauert von drei Tagen bis eine Woche und die Leute find nachher so gesund, wie je. Dagegen glauben die Aerzte, daß daS ' Lieber, zeitöeiliz

wenigstens, immun gegen gelbes Fieber macht. Unser Silberdollar in Santiago. Washington, 26. Juli, kin Telegramm von Gen. Shaster besagt, daß die Geschäftsleute in Santiago den amerikanischen Silberdollar nur für fünfzig Cents annehmen. Er bittet deshalb nur Gold oder Papier zu schicken. Man ist hier darüber sehr entrüstet, daß amerikanisches Geld nicht für voll genommen wird und bespricht Maßregeln die Annahme derselben zu erzwingen. ES ist aber sehr fraglich, ob daraus etwas wird. Die Sache kommt daher, daß die Leute gewohnt sind, mexikanische und südamerikanische Silbermünzen nur zum halben Werthe anzunehmen. Hl I Die neuen V o n d ö. Washington, 25. Zuli. Ein Bericht deS Schatzamtsdepartements zeigt, daß ungefähr 20,000 Personen BondS der neuen KriegSanleihe zuerkannt erhielten. Alle Personen, die $4,000 oder weniger subseribirten, erhalten BondS und ging heute die erste Sendung der Werthpapiere von hier ab. IHM Gerüchte über Kapitän Eulate. Annap o lis, 26. Juli. Kapitän Eulate, welcher die Vizcaya" kommandirte, ist jetzt der Gegenstand allgemeinen Interesses geworden. Bekannt ist, daß er sich weigerte, seinen Namen unter eine Erklärung zu setzen, die Admiral Cervera und die übrigen

Offiziere ohne Bedenken unterschrieben hatten, in der sie sich verpflichten, keinen Fluchtversuch zu machen und in dem jetzigen Kriege nicht mehr gegen die Ver. Staaten zu kämpfen. DaS Neuste über ihn find die Erzählungen, welche spanische Seeleute verbreitet haben. Darnach hat der Kapitän mehr als ein Dutzend Seeleute, die unter dem furchtbaren Feuer der Amerikaner von ihren Geschützen wichen, kurz ehe er daS Schiff auf den Strand laufen ieß, mit eigener Hand erschossen. Man glaubt j'tzt, daß die Thatsache, daß die übrigen spanischen Ossiziere sehr wenig mit ihm deikehren, mit diesem Vorfall zu thun hat. Hartnäckig erhält sich daS Gerücht, Admiral Cervera habe erklärt, er sei entschlossen, nicht mehr nach Spanien zurückzukehren. ES heißt, der Admial beabsichtigt, sich mit seinem Sohn, der sich ebenfalls untcr den Gefangenen befindet, in Boston niederzulassen Bestätigt ist diese? Gerücht jedoch noch nicht. IHM Eine Höllenmaschine. N e w A o r k, 26. Zuli. Capitän Wm. C. Brackley vom Proviantschiff Port Victor berichtet, daß ein Versuch gemacht wurde, sein Schiff in die Lust zu sprengen. Man fand aus dem Deck eine Kiste, welche dreißig Pfund Dynamit und Schießbaumwolle enthielt. Dabei fand sich ein Uhrwerk zur Erzeugung der Explosion. Die Kiste wurde über Bord geworfen. Abgewiesen. London, 26. Juli. Der Ma drider Korrespondent der Daily Mail" sagt: Eine amerikanische Dame, angeblich Schley'S Tochter, kam hier an, wurde aber weder von der Regentin, noch von sonst einer hervor ragenden Persönlichkeit empfangen. Sie wird wahrscheinlich ersucht werden, baldmöglichst wieder abzureisen. Don CarloS. L u z e r n, 25. Juli. Don CarloS, der spanische yraetendent, ist mit sei ner Frau und seinem Adjutanten hier eingetroffen. Bon Santiago. Santiago deCuba, 26. Juli. Die 7000 spanischen Soldaten bei Guantanamo haben ihre Waffen nie dergelegt. Die 3500 von Palma, San LuiS und Lango ergaben sich gestern. Bon den übrigen Truppen find noch 2000 in Baraeoa und 1000 in Sagua. Gen. Shaster ermächtigt dazu, die Nachricht, daß Gen. Garcia eine Schlacht mit Spaniern gehabt habe und geschlagen wurde, entschieden in Abrede zu stellen. Gestern entließ Shafter vierzig Cu baner auS dem Gefängniß, welche politifcher Ursachen halber eintsp:?? I . m . r . m M klaren, rrnnoen m nca t:u y:r

sonen im Gefängniß, deren Fälle nirgendö eingetragen sind. Eine sorgsaltige Untersuchung wird vorgenommen.

Nachrichten aus Spanien. Madrid, 25. Juli. (11 Uhr Abb.) Es wird heute Abend berichtet, daß vollständige Ruhe in ganz Spanien herrsche. ES wird serner berichtet, daß die kubanische Colonialregierung mit Verretern Mazimo Gomez' conferiren wird und man glaubt, daß die Conerenz darin resultiren kann, daß sich die Insurgenten der spanischen Sache anschließen. (AlberneS Zeug) Madrid, 26. Juli. Die Regieung erklärt, daß sie volle Jnformaionen über alle Schritte der Carliften habe und demgemäß handle. Man glaubt, daß die Earlistenführer Madrid vielmehr verließen, um der VerHaftung zu entgehen, als einen Aufstand vorzubereiten. VaSco, der Carißenchef in Bilbao, ist verhaftet. Der Auszug der Carlisten auS den nördlichen Provinzen Spaniens nach Frankreich ist sehr lebhast. Paris, 26. Juli. Privatbriefe, welche von Madrid unterm Datum vom 23. Juli hier eingetroffen sind, sagen, daß die Unruhen in den spanischen Provinzen fortdauern. In Granada fanden Demonstrativm m nen ualr, vle vermutbtt ourcv die Accise-Steuer entstanden; infolge der strengen Zensur ist eS sehr schwierig, die Thatsachen zu erfahren. In Cargia, Provinz Barcelona, feuerte ein Mob unlängst aus die Genödarmen und eine bewaffnete Bande, die auS ZuchthauSvögeln bestehen soll, ist in Banoe und BaldorreS aufgetaucht. Bis heute waren die Anftrengungen der Behörden, sie zu sassen. ohne Erfolg. Sin deutscher Kapitän bes ch w e r t s i ch. St. Thomak, D. W. 3., 25 Juli. Kapitän Lotze, vom deutschen Dampfer Eroatia", der gestern hier eintraf und berichtete, daß bei San Juan, Porto Rico, am Samstagabend von einem amerikanischen Kriegsschiffe, welche der Ver. St. Kreuzer New Orleans" gewesen sein soll, aus sein Schiff geschossen wurde, sagte in einem Interview, daß der erste scharfe Schuß 20 SardS vom Dampfer Eroatia" nieder fiel. Der Dampfer hielt sofort an, aber dennnoch wurden zwei weitere Schüsse auS großer Nähe über denselben hinweg gefeuert. Später bestieg ein Offizier vom Kreuzer New Orleans" den Dampfer und fragte, ob das Schiff beschädigt wurde. Capitän Lotze war sehr entrüstet über die Schießerei, weil sein Schiff sich außerhalb der blockadirten Zone befand. Er sagte, daß er nichts von der Expedition deS GeneralS MileS sah. DaSinternationale Schacht u r n i e ?. Wien, 25. Juli. Nach dem heute Abend stattaefundenen Schlußspiele deS internationalen Schachturniers stellte eS sich heraus, daß PillöburY und Tarrasch eine gleiche Anzahl von Spielen gewonnen und verloren hatten und baß daher ein Stichspiel zwischen Beiden um den ersten und zweiteS Preis stattfinden muß. IanowSki gewann den dritten PreiS; Steinitz den vierten; Schlechter den fünften; Burn und Tschigorin theilten den sechsten und siebenten PreiS; Lipke und Maroczy theilen den achten und neunten PreiS und Alapin den zehnten und letzten PreiS. Die Gewinne und Verluste aller Theilnehmer find folgende: Alapin gewann 19, verlor 18 Spiele; Baird gewann 9, verlor 28; Blackburne gewann 18, verlor 18; Burn gewann 21, verlor 16; Caro gewann 12, ver lor 23j; Halprin gewann 15, verlor 22; IanowSki gewann 26. verlor 10; Lipke gewann 20. verlor 16; Marco gewann 17, verlor 19; Maroczy gewann 20, verlor 16; PillSbury ge wann .26, verlor 8; Schiffers gewann 18, verlor 19; Schlechter gewann 22, verlor 14, Showalter gewann 16, verlor 21; Steinitz gewann 24, ver lor 12; Tarrasch gewann 28. verlor 8; Trevchard gewann 6, verlor 31; Tschigorin gewann 21, verlor 16 und Walbrodt gewann 15, verlor 21. O-ufe Nus's 03 C-

(Allerlei.

Das S't r af a e r i ch t von Perugia hatte dieser Tage über einen Bauer zu urtheilen, der unter der Anklage stand, erntn anderen mit einem Käse getödtet zu haben. Amilcare Fantozzi hatte im vorigen Monat mit semen Freunden auf der Landstraize alla fornia gespielt. Das Spiel besteht in dem Schleudern einer discus artigenScheibe mit Hülfe einer Schnur auf große Entfernungen. Statt schwerer Holzscheiben benutzt man auf dem Lande vielfach Käse von gleicher Form, und der Preis des Siegers besteht ln den Käsen der anderen Mltspieler. Als Fantozzi seine etwa 10 Pfund wiegende Käseform losgelassen hatte, rollte sie auf der glatten Landstraße mit riesiger Wucht dahin, stieß plötzlich an einen Stein, zersprang, und in über ein Pfund wiegendes Käsestück flog einem nebenan arbeitenden Arbeiter gegen den Bauch. Der Getroffene stürzte zusammen und verschied nach wenigen Augenblicken. Die infolge dessen gegen Fantozzi eryobene Anklage wegen fahrlässiger Tödtung wurde indessen vom Gericht nicht anerkannt, es verurtheilte ihn vielmehr wegen Zuwiderhandlung gegen eine Verordnung, die das FormaSpiel auf öffentlichen Straßen verbietet. zu 14 Tagen Gefängniß und einer Geldstrafe von 85 Lire. Von einer tragischen Hochzeitsfeier wird aus Monteleone Calabro in der Nähe von Neapel berichtet. Es sollte die Hochzeit des Pasquale D'Urzi mit Maria Rosa Musollvo, beides Kmder begüterter Familien in der Gemeinde Santonofrlo, gefeiert werden. Wahrend sich im Hause der Braut deren Verwandte so-' wie die Famllle des Bräutigams versammelten, gab der Bruder des letzteren von der Höhe des großen Kirchenfensters der gegenüberliegenden Kirche S. S. Rosario 14 Schüsse auf die Hochzcitsgäste ab, wobei er 12 Personen schwer verwundete. Er flüchtete sich darauf bewaffnet in das Uhrhaus des Kirchthurms. Die entsetzte Bevölkerung .blieb in größter. Bestürzung bis zum Erscheinen des Officiers der Carabinieri, der an der Spitze von 30 bewaffnetenMannern zur Hilfe herbereilte. Die Kirche wurde umstellt, und nachdem die Thur zur Sakristei, die der Verbrecher verbarrikadirt hatte, gewaltsam geöffnet worden war, erkletterten fünf Carabinieri das Dach, während die anderen von außen, und von innen Feuer gaben. Schließlich mußte sich d'Urzi ergeben und wurde unter dem Heulen und Pfeifen der Menge, die Lynchjustiz an ihm üben wollte, fortgebracht. Die Ursache zu seiner That war Eifersucht, er war ursprünglich selbst der Verlobte der Maria Rosa gewesen. Der 12 Jahre alte, bei dem Landmanne Bleiz in Plougoumelen bei Lorient bedienstete Hirt Pierre Le Lein erschlug den Sjährigen Sohn seines Herrn, Jean-Marie. DerBösewicht hatte eine große Abneigung aegen den kleinen Jean-Marie gefaßt, die noch wuchs, als der kleine Knabe ihn aus Ungeschicklichkeit durch einen Steinwurf traf. Seit dem Tage trug sich Le Lein mit Rachegedanken. Dieser Tage wurde er von seinem Herrn auf das Feld geschickt, und bald nachher kam der kleine Jean-Marie, um ihn aufzufordern, sofort zurückzukehren. da man seiner zu Hause bedürfe. Als er den Kleinen herankommen sah, faßte er den Entschluß, sich diesmal zu rächen. Er nahm die Aufforderung. nach Hause zurückzukehren, von dem Kleinen entgegen, ergriff ihn plötzlich und schlug ihm zuerst einigemale mit seinem Holzschuh auf den Kopf, so daß er zusammenbrach. Dann schleppte er den Besinnungslosen in einen nahen Graben, wo er ihm 18 Messerstiche in's Gesicht versetzte und ihm durch neuerliche Schläge mit seinem Holzschuh vollends den Garaus machte. Später versteckte er die Leiche auf der Haide. Als weder der Soh.i noch der Hirtenknabe vom Felde zurückkamen, schickte man Leute aus, um sie zu suchen; doch vergebens. Erst Nachmittags erschien Le Lein ganz durchnäßt und erzählte, er sei in den Bach gefallen. Auf die Fragen über JeanMarie gab er zuerst verwirrte, unzusammenhängende Antworten und gestand schließlich die Missethat ein.E, wurde der Polizei übergeben. In der Sommerfrische. Mutter :Wo warst Du so lange. Willy? Willy: Bei der alten Mühle drüben, ich habe dem Maler zugesehen, der dort sitzt und malt? Mutter: Hast Du ihn nicht belästigt? Willy: O nein. er schien sich sogar für mich zu mteres sirm. Mutter: Was sagte er denn? Willy: Er fragte mich ein paar Mal. ob ich nicht denke, es sei Mittagszeit und meme Mutter wurde mich vermis sen. ,,, , Es lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grrppe, Lungenentzündung, D:ph teritiS oder gieber. Hood'S Pillen find von den auSge suchtesten yflanzen sorgfältigst zube reitet. .

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