Indiana Tribüne, Volume 21, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1898 — Page 2

gfoPferoa Arivüne. Grfötfetf Täglich und SomüaFs.

Die tI,lich.TrtbKn' kostet durch tnXrlsft J deut ptx Ooch, die 6ontaaXrUfic'f 8xt e Otic Beile luftcrve IS Cents In fJiJeatf ttTRixit. Vft ierhaU Cub f8gtWt ix Stttxltcitllxna V ? Dac. Cffti 10 OÜd CKfttdtna Cttäu Indianapolis, Ind., 25 3uli 1898 ylriotismnS mit den ZSYnenk . Unter den vielen, mehr oder weniger geschmackvollen patriotischen Strömungen, welche jetzt in unserem Lande sich geltend machen, sei auch die nachstehende, in einem Theil des WestenS und Nordwestens aufgetretene kurz erwähnt. Es handelt sich nämlich um eine neue Theetisch - Begleitspeise, welche theils in Privatfamilien, theils sogar an öffentlichen Speiseplätzen recht fashionable zu werden verspricht, und zwar vorwiegend bei der. Damenwelt. An und für sich ist sie zwar nicht neu. aber sie ist sonst nur für die rauhen Söhne Zes Mars bestimmt gewesen. Die süßen und gesalzenen Semn:ln. Ingwer - Plätzchen, sonstige Küchlein, belegten Brötchen und Bonbons. welche bisher mit dem Thee servirt und genossen wurde?, haben nämlich in den betreffenden Kreisen dem berühmten C o m mis - Zwieback oder hardtack" der Bundesarmee Platz zu machen. Für viele zarte Gaumen erscheint dies gewiß wie eine rührende Aufopferung, wenn sie auch weiter keinen Zweck hinsichtlich vrakiischer Förderung patriotischer Jnte reffen hat. AberBerschiedenes. was schon auf. unserem Kriegsschauplatz geleistet werden ist,' hat sich ja auch als zwecklos herausgestellt und wird doch anhaltend' hochgepriesen, so z. B. auch die verwegene That von Lieutenant Hobson und seinen Genossen. So etwas können sich die theetrinkenden Damen daheim natürlich nicht leisten; ?o müssen sie. sich etwas Anderes suchen. Soweit man feststellen kann, ist der obige gaumenpatrtotische Gedanke ursprünglich von einer verliebten Maid inTacoma. Wash..' ausgegangen, deren Herz weit in der Ferne bei einem der uniformirten Jungens sehnsüchtig weilt. Aber so viele andere große Dinge, namentlich wenn sie m weiblichen Kreisen entsprossen, haben ebenfalls von allem Anfang an einen solchen persönlichen Beweggrund gehabt, waS ihnen weiter nichts geschadet hat. und Thatsache ist jedenfalls, daß jene Idee rasch begeisterte Nachahmung fand. - - Da hört man denn vielfach an den Theetischen ein Zähneknirschen. als gälte es, die Spanier bei lebendigem Leib zu zermalmen! Wenn irgend möglich, muß durchaus der regelrechte NegierungS - CoMmls - Zwieback verwendet werden. Nur wenn dieser auf keine Weise zu haben ist, darf man sich mit einem Substitut, nämlich mit den härtesten , erhältlichen Wasser.Crackers", begnügen. Diese Manie ist die närrischste noch lange nicht! . Ist sie auch als patriotische Kundgebung ohne besonderen praktischen Zweck, so kann sie doch einen gesundheitlichen Vortheil haben, der gar nicht' zu unterschätzen ist. In einer Anzahl Fälle ' soll bereits, bei Weiblein und Männlein, dieses Commis - Zwieback Kauen ganz bedeutend dazu beigetragen haben, den Magen zir verbessern' und die berühmte NationalkrankheitDyspepsia zu heben! Und so nebenbei können auch die armen Zahnärzte, die schon lange keinen besonderen Buhm" mehr gehabt haben, twaS dabei verdienen. Darum ein dreimaliges Hoch auf PatriotiSmuS mit den Zähnen! 3 das Nadeln verboten ist. Wenn man dem gewöhnlichen amerikanischen Stahlroßritter von einer Stadt spricht, wo. das Radstrampeln einfach vom Gesetz' verboten ist, so denkt er gewiß an irgend einen Ort weit drinnen in einem ausgemergelten" europäischen Pol'z:i od:r Knu'enstaat. Aber nicht nach Europa follen. diese Zeilen führen f obwohl es dort theil weise mancherlei Beschränkungen oibt. welche unseren Radlern sehr spanischvorkommen sondern nach einem amerikanischen Städtchen, drüben in unserer canadischen Nachbarschaft. DaS kanadische Städtchen Osgoode ist dak ersteGemeinwesen auf dem ame rikanischen Continent, welches den'edlen Sport u. s. w. des Radstrampelns ganz und gar verbotew hat! Seit, einigen Wochen erst besteht hat betreffende Gemeinde - Gesetz, welches einstimmig angenommen witrde-, zu Krast. Veranlaßt wurde dieses Vorgehen dadurch, daß die biederen Landonkel " erklärten. die Zweiräder machten ihre Pferde scheu. Also Kampf des Naturrosses gegen daS Stahlroß mittels Gesetz und Polizei! Trotz der- einstimmigen Annähme deS .Gesetzes will -sich- übrigens die Radlerunft demselben keineswegs fügen,'-und näch'den-letzten Nachrichten wird es darüber zu einem Kampf in den G .richtShöfen kommen. Sollte das Gericht dieses Gesetz nicht für ungiltig erklären,-so mögen noch mehrere canadische Städte mit cihjm solchen Verbot beglückt werden. Bei den radelnden Canucken mag dies die Stimmung für baldige Annectirung durch die Ver. Staaten stärken! , JnWaldighofen (ElsaßLothringen) todtete das jährige Söhnchen deS Maschinenführers Alois Eglin sein zweijähriges Brüderchen. Der. jüngere Bruder schlug dem älteren UlxA Spielen mit einem - Stccke in's Gesucht, worauf der letztere, dem St. Tzbl zufolge, einen Karst nahm und tarctt seinem Brüderchen so heftig auf den' Kopf schlug, daß der eine Zinken deS 'KarsteZ in der Hirnschale stecken blieb. Der bedauernswerthe Kleine erUz aUkald der Verletzung.

Vlltzgefahr auf dem Lande. Massenhaftes Gut sowie zahlreiche Menschenleben werden alljährlich durch den Blitz vernichtet und zwar auf dem Lande viel mehr als in der Stadt. Durch eingehende statistische Erbebungen ist festgestellt, daß auf dem freien Lande die Blitzgefahr d. h. das Verhältniß der in Gebäude schlagenden Blitze zur Zahl der Gebäude eines bestimmten Bezirkes am höchsten ist. Dieser Quotient ist in Deutschland seit den Vierziger Jahren im Allgemeinen bedeutend gestiegen, u. zw. in Bayern auf das Dreifache, in der weiteren Umgegend von Lübeck auf das Fünffache, in ganz Deutschland auf das Zweidreiviertelfache. Das Beob-achtungsmaterial,-welches den Forschern theilweise seit dem Jahre 1673 zu Gebote steht, zeigt diese stetige Zunähme der zündenden Blitzschläge, die sich besonders rasch seit 1860 vergrößerte, ganz unwiderleglich. Es ist bekannt, daß diejenigen Gebäude dem Blitzschlage besonders ausgesetzt sind, welche einen' Hügel krönen, während jene an der Lehne umsoweniger zu fürchten haben, je tiefer sie liegen. In engere Thäler schlägt der Blitz fast nie ein. Im Flackwnde. ohne hohen Baumwuchs, wo ein isolirt stehendes Gebäude überhaupt stets den höchsten Punkt seiner Umgebung bildet, wird es eben deshalb so leicht vom Blitz getroffen und dies umso eher, je nasser der Untergrund ist. Je höher das Grundwasser in einem Boden steht, desto leitungsfähiger ist derselbe für Elektricität und desto bedeutender die Blitzgefahr für die darauf gebauten Häuser. Holstein mit seinen Marschen ist das blitzgefährlichste Land Europas. Darnach kann sich Jedermann darüber klar werden, inwieweit sein Anwesen dem Blitzschlage ausgesetzt ist. und darnach handeln. Daß hohe, alleinstehende Bäume den Blitz leicht auf sich lenken, ist allgemein bekannt, doch gibt es da Unterschiede von großer Bedeutung, wie es die seit 1874 fortgeführten Beobachtungen in den 182 Quadrat - Kilometer großen Wäldern der Fürst Lippe'schen Herrschaften in Detmold ziffermäßig beweisen, aus denen hervorgeht, daß auf eine vom Blitze getroffene Buche 48 getroffene Eichen kommen. Professor Jonesco bewies auf experimentalem Wege, daß die Leitungssähigkeit verschieden Laubhölzer folgende Reihenfolge beobachtet: Eiche, Pappel. Weide, Ahorn, Ulme, Esche. Linde. Walnuß. Birke, Buche. Was die Gelehrten nach heißem Bemühen in dieser Angelegenheit zu Tage fördern, hat das Volk in großen Zügen fchon seit Jahrtausenden gewußt. Haben doch die alten Griechen die Eiche dem Donnerer Zeus, die Germanen dem Thor, die Slaven ihrem Gewittergotte Perun geweiht. Nach der Eiche kommt aber in dieser Hinsicht gewiß die Pappel in die zweite Reihe, und sie steht auch thatsachlich als guter Blitzableiter beim Landvolke in bedeutendem Ansehen. Ob sie aber auch wirklich den in ihrer Nachbarschaft stehenden Gebäuden den erhoff, ten Schutz gewahrt? Lange hat man es auch in wissenschaftlichen Kreisen geglaubt. So sagt beispielsweise Dr. Lakowitz in seiner Abhandlung über Blitzschläge in Bäume": Die Pappel kann in der Nähe von Wohnungen mit Glück alsBlitzableiter benutzt werden." Dr. Heß in Frauenfeld, Schweiz, verwirft diesen Anspruch in so allgemeiner Fassung. Ihm sind zahlreiche Fälle bekannt, wo der Blitz von den Pappeln in die Gebäude absprang und zündete Die Beobachtung solcher Fälle bildet seit vielen Jahren ine seiner Aufgaden. Er sagt: Als wirksame Blitzableiter können nur diejenigen Pappeln angesehen werden, welche eine vollkommene, bis nahe dem Boden reichende Krone besitzen, mindestens zwei Jards vom nächsten .Punkte des Gebäudes entfernt sind, auf vollständig durchnäßten Boden stehen oder auf ihrer Seite einen Wasserbehälter (Teich. Grube, Bach) haben und denen am Gebäude keine Metallmassen gegenüberstehen, die nicht abgeleitet sind. Ist der Standort der Pappel ' trocken und befinden sich jenseits der benachbarten Wand entweder Metallmassen oder ein durchnäßter Boden oder irgend in Flüssigkeitsreservoir, so ist die Wahrscheinlichkeit des Abspringens des Blitzes nach dem Gebäude eine sehr hohe.' Hochöeästete oder nur, spärlich beästete Pappeln in der Nähe der Gebäude (näher als 2 Pards) bilden stets eine Blitzgefahr, die umso größer ist. je kürzer die Krone und je näher der Standort am Gebäude ist." Dr. Heß schlägt vor, alle Pappeln, die dem Gebäude näher als 2 Yards stehen, zu entfernen, die ändern aber in eine regelrechte Vlitzableitung umzuwandeln, indem man die Krone der Pappeln als Auffangstange betrachtet ,md,mit einer metallischen Luft- und Erdleitung vereht. Wo mehrere Pappeln vorhanden sind, müßte jeder Stamm mit einem eisernen Ring versehen sein, alle rne tallisch verbunden und iwt gemeinsamer Ableitung ausgestattet werden Wie der Leser selbst leichj berechner. kann, kostet dies mehr als die 5erflel. lung eine guten Blitzableiters. Da überdies so wenige sog. Schutzbäume wirklichen Schutz bieten, ja die Mehr, zahl derselben sogar direct Schaden bringt, so sollte jeder der Blitzgesahi ausgesetzte Landwirth gleich jene -Schutzmittel anwenden, welche ihm die Wissenschaft bietet.

Staatliche Hühnertaufe in Frank ' reich. Eine köstliche Geschichte, die aber von wissenschaftlichem Gesichtspunkte durchaus nicht ganz des Ernstes entbehrt, ist im Pariser Aviculteur- zu finden. Die Hühnerzüchter in Frankreich befinden sich nämlich im Zustande der größten Verlegenheit, weil sie sich selbst nicht mehr unter ihren Hühnerrassen ausken'nen. Es ist allmälig so viel. gezüchtet worden, daß .sich eben zwischen allen Rassen Uebergänge finden, so daß man keine sicheren Merkmale für hit reinen Rallen anzuheben

weiß." Das hat natürlich unliebsame Folgen. Es schwärmt z. B. Jemand für Hamburger Silbersprenkel - Hüh, ner. lauft solche und gibt sich die größte Mühe, die Rasse möglichst rein fortzupflanzen. Nun schickt er ein paar besonders schöne Sprößlinge seiner Zucht auf eine Geflügel - Ausstellung und bekommt dort zu seinem höchsten Mißsallen zu hören, seine so sorgsam überwachte Zucht sei etwas ganz anderes als Hamburger Silbersprenkel. Solche Falle müssen in Frankreich so häufia vorgekommen sein, daß man eine Schädigung der gesammten Hühnerzucht infolge derartiger Enttäuschungen befürchtet. Das Allermerkwürdigste ist aber dieAnsicht des Aviculteur", wonach es eine Pflicht des Staates sei. hier einzugreifen, wenn sich die Geflügelzüchter unter sich nicht verständigen können. Danach müßte also von Staatswegen eine Commission ernannt werden, die die Merkmale der einzelnen Hühnerrassen festzusetzen hat. Man kann ja nun von den Aufgaben des Staates, namentlich in Frankreich, die weitestgehenden Anschauungen haben, daß aber der Staat neben seinen übrigen Sorgen auch noch verpachtet sein sollte, die einzelnen Hühnerrassen zu taufen, das geht denn doch ein bischen weit, und man fragt sich wirklich, wie denn der Staat dazu kommen soll, ein besserer Geflügelkenner zu sein als die Geflügelzüchter selbst. Es wäre auch noch sehr zweifelhaft, ob alle Theile mit der staatlichen Regelung des Civilstandregisters unter den Hühnern zufrieden sein würden. Es wäre übrigens auch gar nicht zu verwundern, wenn die französischen Geflügelzüchter als den Urheber dieser ganzen Verwirrung Darwin beschuldigten. denn dieser ist es mit seinem experimentellen Nachweise von der Entwickelung einer Art aus der anderen gewesen, der die theoretischeGrundläge für die moderne Thierzucht und besonders Geflügelzucht gigeben hat. Aber sie sollten sich die Zoologie nur besser zum Beispiele nehmen. 5)aben die Zoologen 300.000 verschiedene Thierarten zu benennen gewußt, so sollten wohl auch die Geflügelzüchter ihre Rassen ohne Staatshilfe taufen können. Unsere einzige Lüftschisseritu

In wie viele Berufszweige bei uns auch schon die Frauen eingedrungen sind, nach den Gefilden der Luftschiffahrt haben sie doch noch nicht ihre Blicke, gerichtet. Nicht viele Frauen in Amerika können sich rühmen, auch nur als Passagierinnen jemals einen Lust-ballon-Aufstieg gemacht zu haben, von der Berufs-Luftschifferei ganz zu geschweigen. Und doch gibt es eine Amerikanerin. welche sich in diesen Beruf wagte und ihm Ehre machte. Sie war zugleich, soweit man weiß, die erste Frauensperson in unserem Lande, welche überhaupt mit einem Ballon aufstieg. Ihren ersten Aufstieg macht: sie vor 43 Jahre von Easton, Pa., aus, und die Zeitungen jener Tage priesen diese ihre Leistung als eine der größten Wunderthaten einer Evastochter. Das war im März 1855. Diese Lustschifferin lebt noch heute als 70jährige runzelige Greisin im Muscatnuß-Staat, und ihr Name ist Mrs. Lucretia Bradley Hubbell. Sie hat sich ein vorzügliches Gedächtniß oewahrt und erzählt von den Erfahrungen ihres ersten Ausstieges mit solcher Lebhaftigkeit und Genauigkeit, als ob es vor erst einer Woche gewesen wäre. Damals gerieth ihr Ballon in einem großen Sturm und wurde bös mitgenommen. bis er schließlich platzte! Wohlbehalten, aber etwas sehr unsanft, landete die kühne Lustschifferin schließlich inmitten eines großen Kleeselbes. Mancher Mann h'dik sich durch ine so abenteuerliche Anfangs-Erfah-ru'ng von allen Wiederholungen abschrecken lassen. Nicht so Mrs. Hubbell. Sie hat noch viele Aufstiege auf State Fairs" und bei anderen Gelegenheiten gemacht und ist stets vom Glück beyünstigt geblieben. Auch auf dem Er findungsgebiet hat sie sich versucht und auf eigene Kosten eine wissenschaftliche Maschine zur Erzeugung von Gas nach einer verbesserten Methode gebaut. Jetzt freilich hat sie der Luftschifferei und auch der Erfinderei seit geraumer Zeit Lebewohl gesagt und ruht auf ihren Lorbeeren aus. Eine Nachfolgerin hat sie bis zum heutigen Tag nicht gefunden. DerGroßrabbiner Bloch in Algier wurde von einem Jsraeliten Namens Aaron, der vomGememdevorstände nicht genügend unterstützt zu sein glaubte, durch einen Messerstich schwer verwundet; sein Zustand ist hoffnungslos. Z eh n große Behälter mit Fischen aller Arten hat Professor Bristol von der New York Universität, welcher vor einiger Zeit im Auftrage deö New Yorker Aquariums nach den Bermuda-Jnseln ging, um seltene und schöne Fische daselbst zu fangen, nach dort gesandt. Dieselben kamen unter der Obhut des Studenten F. Edwin. der Den Professor begleitet hatte, in IRetoJlSt! an, . ..... Verhüte Ein Frühes Grab ! Wie oft hören wir daß ein frühcö Grab durch eine vernachläßigte Erkaltung herbei geführt wurde. Bedenke dicS und gebrauche Dr. Bull'6 Husten Syrup, welcher sofort alle Hals und Lungcn-cidcn kunrt. Herr W. H. Mahoncy, Lowcll, Mass., schreibt: "2ch war sehr krank mit einem schlimmcn Husten. Doctorcn konnten mir nicht helfen und jedermann saqte daß ich die Schwindsucht hätte. Ein Verwandter empfahl mir Dr. Bull'6 Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'6 Husten Syrup immer meinen Freunden empfcblen denn ich weiß daß er. ein unfcblbareS Mittel ist." Dr. Qull'S Husten S?rp wird pl 3 Lentt tti&sft'

Ein Thrönchen zu haben.

Es soll hier keineswegs vom Thr'on. chen Alfonfo's von Spanien die Rede sein, das immerhin noch nicht vacant ist und überdies schon seine Liebhaber hat. sondern von einem anderen weit da unten in Südamerika, nämlich in Araucanien. welches nur dem Namen nach zur Republik Chile gehört. Längere Zeit wurden die dortigen rothhäutigen Eingeborenen von einem Deutsch - Franzosen, dem König Antonius Aurelius, ziemlich glorreich regiert. Er war aber der Letzte seiner Dynastie, und er beschloß sein Leben weit weg von seinem Königthum, in Marseille nämlich, wo er als . ganz armer Teufel - starb. Mittlerweile war er ein vollständiger Deutscher geworden und nannte sich Herr v. Tonneius. Die araucanischen Indianer waren übrigens ganz zufrieden mit ihm gewesen, aber die chilenische Ne gierung machte in einer unglücklichen Stunde, gegen Ender der 50er Jahre seinem Regime ein Ende. Indeß konnte sie die Araucanier nicht auf die Dauer unterwerfen, und neuerdings sandte ein Forscher von dort die interessante Kunde, daß noch Aurelius' ganzer Hofstaat besteht und in Würde gehalten wird (obwohl sich die Mitglieder hauptsächlich von primitivem Ackerbau erhalten müssen"), aber der Thron selber vacant ist und emes geeigneten Liebhabers von aus wärts wartet. Wer darauf reflektirt. mag sich an Hrn. Le Balz wenden, des sen Adresse gegenwärtig nur als Pa tagonien" angegeben werden kann. Besondere Vorkenntnisse" sind nicht erforderlich, nur muß sich der Applicant durch körperliche Vorzüge und Schneidigkeit den nöthigen Respect zu verschaffen wissen. Warum Le Balx selber den Job" nicht mag. haben wir leider ncch nicht erfahren. Danziger achö. In Danzig hat dieser Tage die Vranntweinfabrik und Herstellerin des Danziger Goldwassers der Lachs" ihr 300jähriges Bestehen. Aus diesem bemerkenswerthen Anlaß ist eine Geschichte des Hauses" erschienen, der wir folgende Mittheilungen - entney men. Den meisten Leuten in den Ostvrovinzen ist ia dasDanziyerGold Wasser bekannt, das liebliche Getränk, m dem die semen Goldblättchen so ge heimnißvoll glitzern. Es ist ein ech tes. lauteres Gold, denn nur dies be hält in der Flüssigkeit seinen Glanz Schon dreihundert Jahre wird es nach dem Rezept gebraut, das der Holländer Ambrosien Vermollen 1598 nach Dan zig brachte. Er wurde laut den Danziger Wettakten (der früheren Danzi' aer Willkür - Gerichtsbarkeit) am 6 Juli 1593 Bürger und errichtete eine Likörfabrik. die ohne Unterbrechung bis aus den heutigen Tag fortgesetzt worden ist. Das ist .der Lachs." Ahrent und Peter Vermöllen setzten die Fabrik fort. Es liegt noch zetzt das Rezevtenbuck des Ahrent aus dem Jahre 160 vor. Die Fabrik ging spater aus Salomon Vermollen., den Sohn des Ahrent, über; Salomon blieb kinderlos. Als er am 16. September 1703 seine goldene Hochzeit feierte, schenkte er die ganze, bereits zu Anseben gekommene Fabrik an seinen Schwager Jsaak Wed - Lkng. der für ihn schon seit 1696 die Verwaltung geführt hatte. Jsaak Wed - Ling war ein Meister in der Herstellung der mit Pslanzensäften verbundenen Liköre und hat viel zum Ruhme des acyjes beigetragen. Als nach seinem 1711 erfolgten Tode seine Hinterbliebene Wittwe ihre Tochter mit Dirk Hecker verbelratkete. nahm die Zirma die Ve Zeichnung Jsaak Wed - Ling Wittwe und Eydam (d. h. Schwiegersohn) Dirk Hecker an und fuhrt sie noch bis heute. Zur Verbreitung des Lachsschnapses trug nicht wenig die Belagerung von Danzig im Jahre 1734 bei. Der Schnaps der Firma erfreute sich seitdem besonders bei den Russen großer Beliebtheit, er ging aber auch nach Spanien, Portugal. Frankreich und England. Mit dem Guloenwajser. Kurfürstlichm Magen. Cordial. Pommerann und den übrigen Schnapssorten hat der Lachs die Tafel brandenburglscher Zkursurjten. franzosischer. schwedischer, russischer und pol nischer Herrscher geschmückt. So kaufte sich noch nach vorliegender Rechnuna im ?lahre 1767 die Kaiserin Elisabeth von Rußland Lachsschnaps r rtt i- i (vr. . cm . w iur öiü3 i2uion. tocn aai ueoLina (1696) bis heute hat sich der Lachs nur durch Töchter vererbt. Die heutige Besitzerin ist die Enkelin des königlich preußischen Oberstlieuie, nants Henrichsdorff, dessen Sohn von seinem Onkel Karl Gottfried an Sohnes Statt angenommen war. Rech! ergötzlich ist ein lakonisckzer Vermerk unter der Abrechnung für 1813. Die Russen und Preußen belagern die Stadt und befreien sie von den Franzosen. Mein ganzer Vorrath von Branntwein ausverkauft." Mit einet gewissen Feierlichkeit wird bei einem Wechsel des Fabrikleiters die ehrwürdige Lade mit den geheimen Vorschriften für die herzerquickenden Mischungen dem neuen Leiter übergeben, der auf Bürgerwort zu versichern hat, sie bis an sein Ende getreu zu bewahren. Der Name Lachs" hat gewiß nichts mit der Fischgattung zu thun. Da der Begründer des Unternehmens auS Holland stammt, ist ; zu vermuthen, daß Lachs" aus, dem holländischen 'wkkov", eine Flasche versiegeln oder zulacken entstanden sei. .. . ,, Aon einem eigenthümlich e n U n f a l l wurde in Fort Worth. Tex. der in seines Vaters Hobelmühle arbeitende 16jährige Hugh Conley betroffen. Er war mit dem Befestigen eines Bretterstückes gegen ein Rad beschäftigt, als dieses zurückschlug und ein , Splitter von demselben ihm durch das linke Auge fünf Zoll weit in's Gehirn getrieben wurde. Der Un glückliche büßte den Augenballen ein. ist auf einer Seite gelähmt und bewußtlos. Die Aerzte halten seinen Zusianb iur rcciii!?. ,

ZNeiK Habcrsack's Schreibcbrief.

Geöhrter Mister Edithor! . Der Trubel mit den Ehrist war bald vergesse. Der Christ war arig froh, daß ihn die Lehdies geschft hatte un er hott nor sarrie for gefiehlt, daß sich die Lehdies for sein Cehk ihre Stackins un de annere Stoff hen naß mache gemüßt. Die Selma Hot 's nit so recht gegliche. Sie Hot gesagt, das ganze Bißnes wär von ihren Hoßbend en puttob Schapp gewese. bikahs er hätt sich blos von die Lehdies sehfe wolle losse. Es Hot e paar Dag genomme, bifohr, daß sie Widder in die Mietunge gange is. Die Membersch Ware all arig freindlich zu se un hen gesagt, sie hätte jo gar nit ernst gemacht, sie hätte nor die Jntenschen gehabt, den Mister Baldrian e Lessen zu gewwen un ihn zu zeige, daß sie sich nit an die Wimpern klimpern losse, oder, wie mehr uff deitsch sage duht, daß mer sie nit suhle könnt. Do Hot die Selma Widder e wenig besser gefiehlt un bald is nit mehr driwwer getahkt worde. Der Klobb Hot en Peil Stoff zusamme kriegt, daß unser Haus purtienier zu schmal is geworde. Die Sel mä Hot denn aach in die Mietung e Moschen gemacht, daß besser der Stoff fortgeschickt dehr werde, bikahs, es müßt Ruhm gemacht werde, for de Fahlstack. Sell Hot se schuhr in en Ettwerteismcnt in den Pehper gelese. Well, die Moschen is äckzeptet worde un dann hen die Membersch disseitet. daß es zu rißkie wär, die Gutts fort zu schicke, mitaus daß Jemand mit deht gehn. Eene von die Lehdies Hot die Selma gesrogt, mehbie der Mister Baldrian könnt mitgehn nach die Saut. Do Hot awwer die Selma gekickt, wie alles. Was, Hot se gesagt, ich soll mein schöne gute Hosbend nach die Saut schicke, wo's Schneks Hot un gelwes Fiewer? Ei geß nit. Warum geht dann nit en sinkeler Mann odder einer, wo sei Fraa nit so viel von denkt. Do hen die Lehdies dann Widder die Sach iwwergedenkt un sin zu die Kankluschen komme, daß die Missus Baldrian gar nit so arig aus den Weg wär. Schließlich hen se den Kehs an e Kammitteh überwiese un die Selma is heim komme un Hot uns alles verzehlt. Der Christ war froh, daß die Selma so gut for ihn gesproche Hot. Ich weiß gut i r l sw n i r v ? 4 genug, van oer linnn m orrei co m Hot. Jehs. wann er so daheim hockt un treit. sei Femillie zu bahse, dann könnt mer wunner denke, was er for en Hiroh is, awwer, wann 's wirklich emol gilt, dann is er nit do. dann ho er alle mögliche Ecksjuhses. Am nächste Morge hen ich e wenig lang geschlofe un ich hen for den Riesen mel Breafes! gemißt. Wie ich daunstehrs sin komme, do Hot mich die Selma e wenig Ehks un Behken gefickft. un ich hen mich hardlle hmgesetzt for e wenig zu rndbele. do Hot die Dohrbell gerunge un die Selma is in das Ruhm komme un Hot mich gesagt, daß e Kammittee von den Lehdies - Klobb do wär un mich sehn wollte.' Well hen ich gedenkt, was wolle dann die?. Ich hen reiteweg mei West gebottent un sin in den Parlor gange. Schuhr genug, do hen te ge sosse un ich hen recht poleit zu jeder en Bau gemacht un henn dann gesrogt: Lehdies. was kann ich for Jhne duhn?" Lattse". Hot die eene gesagt. un dann hen se sich Widder gesetzt Mir sin e Kammitteh un Ware epveuntet. for jemand zu sinne, wo unsern Stoff nach die Saut bringe duht." Do hen ich gesagt: Well, hen Se dann die rechte Pahrtie gesunne? Jes." Hot die Fraa gesagt, S i e solle g e h n. Sie hen Korretsch. hen lattse Easpienenz un mit eenWort. Sie sin der richtige Mann, wo mer hen müsse." Do hen ich doch e wenig tschiep gefiehlt. Awwer Lehdies", hen ich gesagt, mehbie Sie wisse, daß es in selles Kontrie arig dehnschereS is." Do sagt die Lehdi', sill wüßte se gut g nug, awwer ich wär en sinkeler Mann, so was mer uff deitsch en Betscheller rufe duht. un wann ich gekillt deht wer'n, well, do deht jedoch niemand ebbes drum qewwe. Galle, sell war toff, aw wer ich hen doch jetzt nit ausbäcke gekönnt, wo die Lehdies so schön von mei Korretsch gesproche hatte. Allreit hen ich dann gesagt, ich sin willings. zu gehn. Gewwe Se mich nor e wenig Zeit sor mer Jnschuhrmgs Pehpers nachzugucke un dann kann's los gehn. Do wäre die Lehdies froh un sin fort. Wie ich die Selma verzehlt hen, was die Matter war, do Hot se arig ge greint. Se sagt, am Liebste deht se mit mich gehn, bikahs se wär jetzt Widder so arig zu mich glühst, daß sie ebbes fehle deht. wann ich fort wär. Der Christ, war froh, daß er nit zu gehn Hot brauche un Hot die Selma gesagt: Newwer meind. Selma, er kommt jo bald Widder." Wisse Se. ich hen nit so arig viel drum gewwe, ich sin schon e gutes Diel in die Saut geträwelt un hen lattse Ecksprerienz. Ich hen mich meit Sätschel gefickst un hen off Kohrs aach e wemg strenge Drmks eingepackt Die Selma Hot mich e ganzes Dotzend Ehks hart gebeult, sie sagt, die käme arig händig, wanrr mer an die Trehn wär. Ich denke denselwe Weg. DieLehdies hen sich e paar Männer geheiert, wo all den Stoss us das Diepoht ken bringe gemüßt. Ich sag Jhne, die Fellersch hen geschafft wie die Deib Henker un es Hot e ganze Kahrlohd voll gemacht. Die ganze Zittie is in Eckseitement gewese. bikahs eö war das erschte mol, daß so ebbes gemacht ist worde. Ich hen am Obend in den Saluhn noch e paar mol das ganze Haus getnet, un alle Gascht yen arig gut gekieblt. Mir hen schöne Lieder gesunge. un ich kann Jhne sage, die Fellersch hen geäckt,- als wann ich nie nit mehr widder. komme deht. Zuletzt Hot eener en Spietsch gemacht, wo so traurig war, daß mer all gegreint hen. Off Kohrs hen ich do doch noch emol uffsetze müsse losse un dann sin mer Widder all lustig geworde. Wie die Klack drei Uhr gefirocke Hot, do hen ich gestart for heim zu gehn. Se hen mich all, bis an mei Haus begleit un dann hen mir all das schöne Lied Weh, das wir scheiden lnissen," gesunge. Am annere Morgen um 'zehn Uhr Hot die Trehn siarte solle vurttenler cau 10 die Trekn e-

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Ilustling and hasty meals oftcn play hayoc ith the travelinjf raarrt digestion. An experienced commercial man, who spends raost of his time on the read, states that he never allows himself to he without & tupply Of MPAm TABUIES Ile Utes four mr sire Tabules a weelc, always one akter a hearty or hurried meal, and finds thera a mighty nice thing. For all those ails that come from indigestion, dyspepsia and a laiy liver there is no remedy so certain as MPANS TABULES.

. SW7 mi&t. An den Diepoh. do hen all die Lehdies gestanne un hen sor mich gewart. Das Gubeisage Hot gar kein End genomme un e ganze Latt von die Lehdies hen mich en Gubeikiß gewwe. Ich war'n froh, wie ich dorch mit se war. Die Selma un der Christ Ware aach do, awwer die hen so kein Nonsenz nit gemacht, un ich war'n froh derfor. Ich hen keinder gewunnert. daß die Lehdies aach von so e alte Frau von ebaut fünfunsechszig Johr fo riehrende Abjchied genomme hen, awwer ich hen bald ausgefunne, was die Matter war. Die alte Lehdie is zu mich komme un sagt: Well. Miste? Habersack, sin mer rettig? In was for e Kahr gehe mehr denn?" Do hen ich gesagt: 3a, wolle Sie dann aach mitgehn?" Schuhr Ding." Hot se gesagt, pisse Se dann nit, daß mir zwaa eppeuntet sin worde, den Stoff in die Saut zu bringe?" Jesses! was hen ich awwer do e Wuth gehabt, also ich soll biseids das gelwe Fiewer un die Schnehks aach noch so e alte Grändma tackele? Am Liebste wär ich jetzt noch ausgebäckt. awwer do Hot die Wisse! gebloht un der Trehn Hot gestart. Well, ich wunner. was for e Zeit ich mit die alte Schachtel noch hen wern. In mein Brief von die Saut, do folle Se alles erfahre. Mit beste Riegahrds Jhne Jhrn ' Meik Habersack. Esweier un Sherifs von Apple Jack. Holy Terror Kauntie. Die Mönche eines f r a nzösischen Klosters in Tranpezunt bestellten in Paris ein Kegelspiel, daö kürzlich dort ankam und sofort im Zollhaus confizirt wurde. Die französische Botschaft protestirte Namens der Mönche gegen die Sequestration des Spielzeuges und darauf ließ die Pforte dem französischen Geschaststrager emeNote zugehen, die das Verfahren des Generaldirektors der Zölle mit der Begründung rechtfertigte. die Kugeln seien hart und schwer und könnten leicht in Kanonen ge steckt werden, aus denen, verfeuert, sie äußerit gefahrl'ch wirken wurden! Großes Entsetzen ruft in Pottendorf in Oesterreich die That emes neumahngen Schulknaben her vor. Als die Kinder die Volksschule verließen, gerieth der neunjährige Danie! Beinecker mit dem um zwei Jahre jüngeren Joseph Brunnecker in Streit. Beinecker warf den Brunnecker zur Erde und schlug ihn mit der Schultasche so wuchtig aus den Kops und die Brust, daß der kleine Knabe bewußtlos liegen blieb und kurze Zeit darauf starb. Beinecker konnte nur mit Mühe von seinem Ovter getrennt werden. D e r B e s i tz e r B. in dem Dorfe S. bei Lötzen in Ost-Preußer.-zog die Uebergabe des Grundstücks an feinen Sohn ,n die Lange. Dieser beschloß daher, seinen Vater aus dem Wege zu räumen, um in den Besitz des Grundstücks zu gelangen. Er erfuhr von Bekannten, daß in einem Dorfe bei Rhein eine Zauberm" wohnte. Zu dieser begab er sich. Die Anleitung. die ihm die kluge Frau zur Beseitigung des Alten gab, war folgende: Er mußte ein Hemd des Vaters herbelschafsen. und dieses wurde von der Zauberin besprochen". Dann mußte der Sohn das Hemd räuchern und auf demKirchHofe auf einem Grabe vergraben, dabei aber noch verschiedene Vorsichtsmaßre geln beachten. Wenn das geschehen, sollte der Alte . in . zwei Jah.e todt sein. Der Sohn führte Alles getreulrch aus. Bald aber regte sich das Gewissen bei ihm. Eine furchtbare Angst überkam ihn. Er glaubte sich von tausend Teufeln ver olgt. Da wurde rhm gesagt, er solle das Hemd ausgraben und verbrennen, dann sei aller Zauber vernichtet, nachdem er das aber geihan hatte, wurden die Wahnvorstellungen bei rhm immer großer. Schlieklich verfiel er in Naserei. Er berichtete in einem lichtenAugenblick Alles feinem Vater, aber es half nichts. In drei Taen war er todt.

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