Indiana Tribüne, Volume 21, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1898 — Page 1
A w v O r 4Vr rfr W O. iiy vvy y w v v w o o y v Office : No. 18 Güb Mabama (Ztraße. Telephon 1171 Indianapolis, Indiana, Montag, den 25. Juli 1898 Jahrgang 31 SlotSU
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Wetterbericht. Kühleres, schöne Wetter heute Abend; schönes Wetter am Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der lehten 24 Stunden 95 Grad, niedrigüe 74 Grad. SckisselSBadeanNalt. Was sertemperatur 86 Grad. Guantanamo ergiebt sich. - W a s h i n g t o n, 24. Juli. Ge neral Shaster meldet : Santiago de Cuba, 24. Juli. Ge-nie-Oberst der spanischen Truppen so eben auS Guantanamo eingetroffen, um Wahrheit des Gerüchtes von der Capitulation zu ergründen, die sie ein schließt. Guantanamo bereit, Bedingungen anzunehmem. Haben keine Lebensrnittel. Muß sie sofort mit Rationen versehen, 6,000 Mann. Hier verproviantire ich täglich 6000 gesunde Gefangene. 1600 Kranke im Sosvital. Erwarte morgen 2000 Mann von St. LuiS und PalmaS. Werde morgen oder übermorgen einen unserer Offiziere mit einem von Gen. Toral abschicken, um die Uebergabe GuantanamoS entgegenzunehmen. Gehen von da nach Sagua und Baracao weiter, zu gleichem Zweck. Gesammtzahl der Gefangenen wird 22,000 oder 23.000 betragen. S h a f t e r, Generalmajor. Sha ft er und die ZeitungöCorrespondenten. Washington, 25. Juli. General Shaster berichtete heute per Kabel, daß daS Befinden der Truppen bei Santiago sich schnell bessere. Er hofft alle Mannschaften in ein oder zwei Tagen in komfortablen Lagern untergebracht zu haben, wo sie ruhen und sich erholen können und wo die Kranken wieder hergestellt werden können. Der General erwähnt des angeblichen Briefes von Garcia an ih nicht und sagt auch nicht über eine Reibung mit ihm, wodurch man veranlaßt wird, die Autenticität der darüber veröffentlichen Geschichten zu bezweifeln. In seinem Berichte an daö KriegsDepartement über die Verhältnisse bei Santiago wirft General Shaster auch Licht aus Schwierigkeiten, welche ge-wisseZeitungS-Correspondenten sich beeiteten. Nach dem Berichte scheint eS, daß einige Correspovdenten, die in dem Versuch, an den wichtigen Ereignissen, die nach Beginn der Unterhandlungen ür die Kapitulation Santiagos schnell auf einander folgten, einen hervorragenden Antheilen nehmen, sich grober Ueöertretung der Militärgesehe schulbig machten, waS promptes Einschreiten deS Generals Shaster nothwendig machte. Ein Correspondent .widersetzte sich z. B. bei seinen Anstrengungen, an der Flaggenaufziehung über dem RathHause von Santiago theilzunehmen, den Offizieren bei der Ausführung ihrer Pflicht und versuchte sogar einen persönlichen Angriff auf den commandirenden General. Dieses setzte den Correspondenten summarischer Bestrasung, ja selbst der Todeöstrase aus. General Shafter aber, welcher erkannte, daß Unkenntniß der Militärgesetzt Erklärung deS Benehmens deS Zeitungsmannes war, begnügte sich damit, jenen Correspondenten von Cuba zu verbannen. Ein gefährliches Vorgehen, weil eS leicht zu Ausständen hatte führen tönnev, war daS dreier anderer Correfpondeuten, die, wie auS General ShafterS Bericht hervorzugehen scheint, durch Verbreitung ausregender Plakate die Stadt ausregten. Auch diese drei wurden von Cuba ausgewiesen und General Shafter hat zum Beweise, daß er nichts gegen die von diesen Leuten repräfentirt-n Blätter habe, erklärt, daß jene Correspondenten sofort durch andere erseht werden können, welche die Vorschriften beobachten. . ,,. Die Expedition nach P o r t o r i c o. Washington, 25. Juli. Im Kriegsdepartement wurde heute Abend gesagt, daß keine Nachricht über die Bewegungen deS Generals MileS vor morgen auS irgend einer offiziellen Quelle erwartet werden können. Man glaubt, daß er heute Abend oder väh rend der Nacht an dem, an de? Küste yortorico'S für alle Ochisse der (?Lpe dition ausgewählte yunkte eintraf.
Ob er unternehmen wird, vor der Ankunft der ganzen Ezpedition zu landen, wird ganz davon abhängen, wie er die Verhältnisse findet. Sollten keine spanische Truppen oder nur wenige am Platze sein, dann werden unsere Truppen gelandet werden, um sie auS der gefährlichen Lage, unter einer tropischen Sonne an Bord der Schisse gedrängt zu sein, zu befreien. Der General hat genügend Artillerie, um irgend eine Position, die er
einzunehmen auswählt, halten zu kön nen. In der Zwischenzeit eilt der Rest der Expedition herbei. Truppen sind jetzt von Tampa und Charleston unterwegö und sollten Mitte dieser Woche Porto Rico erreichen. DaS Fieber. Washington, 25. Juli. Der Generalquartiermeifter erhielt heute ein Telegramm, in welchem er die sichere Ankunft deS ConstructionSbooteS Panama" bei Santiago meldet. DaS Schaff wird sofort nach Porto Ricv fahren, um sich der dortigen Flottille anzuschließen. Eine Depesche, welche der Generaladjutant Corbin heute Abend erhielt, sagt, daß 396 neue Fälle von Fieber aller Art im Lager von Santiago gestern berichtet wurden. Dieselbe Depesche berichtet nur vier Todesfälle und keinen derselben durch gelbeö Fieber. Die Kriegsbeamten sind durch diesen Bericht mehr zu der Ansicht geneigt, daß die Erkrankungen am gelben ftie ber von sehr milder Art sind. Frühere Depeschen vom General Shaster und den Medizinalbeamten seine? Corps haben angedeutet, daß im Lager eine sehr große Anzahl von Erkrankungen am Malariasleber und Denguesieber vorliegen. DaS letztere ist besonders dem kubanischen Klima eigenthümlich. ... ES find einige ganz klare Fälle von gelbem Fieber berichtet, die Beamten sagen aber, daß deren nur wenige im Vergleich mit anderen Fiebern find. ShafterS Antwort. N e w I o r k, 24. Juli. Eine Depesche von Santiago de Cuba sagt : Folgende Antwort wurde von Gen. Shafter an Gen. Garcia abgeschickt : Mein lieber General ! Ich muß sagen, daß ich sehr erstaunt war bei dem Empfange Ihres Briefes heute Morgen und bedaure sehr, daß Sie sich irgendwie sür beleidigt halten. Sie werden sich erinnern, daß ich Sie einlud, mich nach Santiago zu begleiten, um der Uebergabe beizuwohnen, waS Sie abschlugen. Dieser Krieg wird, wie Sie wissen, zwischen Amerika und Spanien geführt und ich kann in Bezug auf ihre Streitkräste und die Uebergabe von Santiago nichts thun, indem die Uebergabe allein an die amerikanische Armee erfolgte. Die Politik meiner Regierung in Bezug auf die zeitweilige Verwaltung Santiagos bin ich nicht im Stande zu besprechen. Sie können die Jnstruktionen einsehen, welche ich vom Präfideuten empfing und welche alle? zu umfassen scheinen, waS sich möglicher Weise in diesem Gebiete zutragen kann, so lange die Ver. Staaten eS besetzt halten. . In den Berichten an meine Regierung habe ich Ihnen und Ihrer Regierung volle Gerechtigkeit widerfahren lassen und ich wünsche Ihre große Hilse und Ihren verthvollen Beistand anzuerkennen. Ich bedaure s:br Ihren Entschluß, sich zurückzzlehen. Ich verbleibe der Ihrige. Wm. R. S h a f t e r, kommandirender Generalmajor. Die Verwicklung mit den Cubanern, N w A o r k, 25. 3uli. Die Mitglieder der spanischen Gerichtshöfe hatten eine Zusammenkunst, un zu besprechen, ob sie im Amte bleiben sollen, oder nicht. DieS wurde dadurch veranlaßt, daß in der Proklaation deS Präsidenten McKinley verlangt wird, daß sie die amerikanische Ober Hoheit anerkennen. Die Richter beschlössen, bei der Regierung in Madrid darüber anzufragen, aber Oen. Shafter that ihnen zu wisse, daß die Re gierung in Madrid nichts damit zu thun habe. Die Cubaner bereiten ein Gesuch an den Präsidenten vor, die spanischen Beamten abzusetzen. Santiago d e Cu ba, 24. Juli
Unter den tulzzCf:2 dcZn:rJ von
Santiago zirkulirt eine Petition an den Präsidenten McKinley, worin für den Beistand Amerikas gedankt und dje Hoffnung ausgesprochen wird, daß .'Amerika die Unabhängigkeit CubaS
anerkennen wird. ES wird ferner darin Vertrauen zu den humanen Absichten Amerikas ausgesprochen und die Litte ausgesprochen, die Regierung sobald wie möglich den Cubanera zu übergeben. Washington, 25. Juli. Die Administration sieht den Bruch zwischen Gen. Shaster und Gen. Garcia sehr ernst an. Nicht als ob dadurch den Truppen Schwierigkeiten im Felde entstehen würden, aber eS stehen dadurch allerhand unangenehme Verwicklungen in Aussicht. Gen. Shaf ter ist jedenfalls als Soldat fähiger, denn als Diplomat. DaS kommt davon. Chicago, 24. Juli. Sieben Hypotheken, die zusammen die Höhe von Z2.000.000 erreichen, wurden ge stern von Levi Z. Leiter ausgestellt und in die Bücher eingetragen. DaS Grand Pacific Hotel befindet sich unter dem belasteten Eigenthum. $996 kosteten die Stempelgebühren. Die Hypotheken sind als Sicherheit gegeben worden sür daö Anleihen, daS Leiter sen. gemacht hat, um die Verluste sei neS SohneS Joseph Leiter in dem be kannten Weizencorner zu decken. Berichte von Shafter. Santiago de Cuba, 24. Juli. General ShafterS Weigerung, bewaffneten Cubanern den Eintritt in die Stadt Santiago zu verweigern, dar eine weise Maßnahme, weil in diesen erregten Tagen leicht blutige Conflikte hätten entstehen können. Unbewassnete Personen können jedoch zu jeder Zeit frei ein-und'auSzieheu. " Sobald die spanischen Soldaten eingeschifft find, wird den Cubanern erlaubt werden, frei in die Stadt zu gehen. Die erste Einschiffung wird am nächsten Dienstag im Einklang mit einem Kontrakte zwischen der Regierung und der spanischen transatlantischen Compagnie erwartet. Der TranSportdampfer Santiago" fuhr heute Morgen mit Kranken und Verwundeten nach Newport News ab. Der Dampfer Jamaica" traf heute mit Passagieren von Jamaica hier ein und fuhr mit Proviant für die amerikanische Flotte nach Guantanamo veiter. Heute- lieferten die Spanier ihre Kavalleriepserde an. ES wurden 140 Thiere abgeliefert. Die anderen waren als Nahrungsmittel für die Armee geschlachtet worden. Washington, 25. Juli. DaS Kriegsdepartement macht Folgendes bekannt : Santiago, via Hahti, 24. Juli. An den Generaladjutanten der Armee, Washington. Lieutenant Miley ist von San LuiS und Palma Eftriano zurückgekehrt; er begab sich vor vier Tagen dorthin, um die Uebergabe der spanischen Truppen entgegen zu nehmin. Die Anzahl der Truppen, welche die Waffen niederlegten, war größer, alS General Toral berichtete. ES ergaben sich 3005 spanische Soldaten und 350 freiwillige GuerillaS. Letztere wurden auf Ehrenwort entlasse und gingen an die Arbeit. ES wurden 3000 Waffen abgeliefert, auf Ochsenkarren verladen und nach der Eisenbahn abgesandt. Die spanischen Truppen waren anscheinend sehr erfreut, ach Hause zurück zu kehren. Sie waren dem Verhungern nahe und ich muß ihnen morgen Rationen senden. Wenn die Zahlen so steigen, wie eS dort der Fall war, dann werden ungefähr 24,000 fortzuschicken sein und zwar 12,000 von hier, 3000 von van LuiS, 6000 von Guantanamo und über 2000 von Sagua und Laraeoa. (Gezeichnet): Shafter, konmandirender Generalmajor." Sine griedenSmissiov. Madrid, 25. Juli, (via ?-riS.) Die Chefs der Karliftenorganisationen verlassen Spanien. Fräulein Jennie Schley, eine Dele gatin von der FriedenSgesellschast in Paris, ist in Madrid angekommen mit der Absicht, Mitglieder de, LabirtZ zu interviewen. gräul. 3:2ie Schley i? U: Zcf.tx
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eines Vetters des Commodore chleh.
Sie ist Mitglied der Gesellschaft der Töchter der Revolution. ES wurde in voriger Woche von Paris gemeldet, daß sie sich nach Madrid begeben volle. um die Königin-Regentin und Tenor Sagafta zum Zwecke der Herstellung dei Friedens zu sprechen, worauf sie nach Washingto zu gehen beabsichtige, um zum selben Zwecke den Präsidenten McKinley zu besuchen. -.- Allerlei auk Deutschland. 'Berlin, 25. Juli. Gegen die Sozialdemokraten wird jetzt von allen Seiten Front gemacht. 3 Halle drohte der Oberbürgermeister, den Kriegerverein aufzulösen, wenn er die Mitglieder, die Sozialdemokratin find, nicht auSstößt. Der Berein hat sich eweigert, dem Befehle nachzukommen, weil daS Hereintragen der Politik in den Verein demselben nur schaden könne. .'Die Angelegenheit deS Regenten von Ltppe mit dem Kaiser ist dem Bunde? rathe vom Vertreter deS FürftenthumS Lippe - Detmold vorgelegt worden. Eoenso find sämmtlichen deutschen Fürsten vom Regenten die documenta rischen Nachweise der ihm widerfahre nen Zurücksetzung zugegangen, und sie find ersucht worden, sich der Sache anzunehmen, da daS, waS ihm geschehen sei, ebenso gut jedem anderen souveränen Landesfürsten geschehen könne. Der Kaiser hat seinen Vertreter am Hofe von Detmold zurückberufen. 3a München ist die humoristischatyrische Zeitschrist SimplieissimuS" auf allen Bahnhöfen verboten worden. 3n Salzburg hat die Liedertafel die Mitwirkung bei der HuldigungSfeier ür Kaiser Franz Joseph in der Aula Academica mit dem Hinweis auf die raurige Lage der Deutschen Oesterreich S abgelehnt. neu SyissS'NaHrlHten. Angekommen in : Pavonia: Pavonia" von Bofton. New A ork: La Gaöeogne" von Havre; Aurania" und Cedie" von Liverpool. Philadelphia: Pennland" und Albrecht" von Liverpool. Havre: La Bretagne" von New Sork. Antwerpen: Nederland" von Philadelphia. Liverpool: Campanra" von New Sork. Stettin: Thingvalla" von New Sork. allerlei. Ver. Staaten - Zollbeamte verhafteten die Gebrüder Larson von Friday Harbor. Wasy., wegen Schmusaelns von Wolle auS BrltlschColumbia. Das Geschäft soll bereits seit geraumer Zeit systematisch und in größerem Maßstabe betrieben worden fern und wettere Verhaftungen steyen bevor. Seit seinem 10. LebenSjähre stand Joseph Hardy Phippen ,n Salem, Mass., der dieser Tage beim besten Wohlsein seinen 91. Geburtstag feierte, im Dienste der dortigen Mercantile Bank. Als 10jä(riger Knabe wurde Phippen als Laufbursche engagirt, im Jahre 1852 wurde er Kassirer und jetzt hat man ihn als Kasslrer erneritus pensionirt. Ein gewisser baiöa tore Grimaldi schickte aus Catania an seine in Neapel wohnende Gattin Threse ein Postpacket, das er auf der Beglertadresse als eme Schachtel mrt Sühigkeiten- deklarirte. Auf der Zollstation in Neapel wurde das Packet jedoch geöffnet, und man fand, daß eö anstatt der Süßigkeiten ein Paar Schuhe enthielt, in welchen 103 gec" l . . i. . if r r ctnI failic Hllnoerillresqeliie lagen, amc Scheine sind so vorzüglich nachgeahmt, daß sie von vier erfahrenen Bankiers für echt erklärt wurden. Die Fälschung wurde erst von dem Kassirer der Banca d'Jtalia constatirt. Grimaldi und seine Gattin wurden verhastet. Die in Stlrchlotva bei Stankau wohnhafte Maurersgattin Maria Malifsky faßte irr der Verzweiflung den Entschluß, ihrem und ihrer Kindr Lben ein Ende zu bereiten. Sie führte die Kmder zu einem Teiche in der Nähe des Ortes und stieß ihren zehnjährigen Knaben in's Wasser. AlS das Kind in der Tiefe verschwunden war, band sie sich ihre bei--den anderen Kinder, einen Säugling und ein zweijähriges Mädchen, an den Leib und sprang in dasWasser. Leute, die von Ferne die entseliche That sah:n, eilten herbei, um die Unselige i (!7.d?rn, eS war aber zu spät.. Nach kur:: Kampfe mit den Wllen sank t iarctt Mdnn unter.
Ein zerrüttetes Nervensystem Schließlich Herzbeschwerden. esundheit wiederl,,reftellt durch S. tte'S ervine.
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err Edward Hardv.der jovial, Maa Ffj ger de grobeu Store der Shevperd o. VÖ? z Braceville. Jll., Ichreibt: Ich war ie eine Tag krank in meinem Leben, bis 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlassuna, fcafe ich meine Stelle nicht versehen konnte nd zu medi liniren ansangen muhte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerite und einen in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fter, den. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angft aui. Sonnte weder esse, noch schlafe und ruhen, ti schien alS könne ich nicht exiftiren. ach Verlaus von sechs Monaten war ich nur in Schatten und zuletzt wurde mein Herz eraris sen nd ich war wahrhaft elend. Ich ahm sechZ oder acht Flaschen von Dr. Milet' ervine. die mir von Ansang an Linderung brachte nd mich schlicdlich kurirte. Der grödte Segen meine Lebevi. Dr. Mllel' Mittel werde durch alle Apotheker verkaust unter einer positiven Garantie: die erfte Flasche nlltzt oder da Geld wird zurücke?' stattet. Buch der die . Srankheite de! Herze und der erden frei. Adresse: v r r 5. 1 hwmwim Kcyino2 W m .? HzdZS JjtV ZV r. M t l e M e d i e a l .. Elkhart. Ind. Als ber Perfonenzug von Graz die Station Gloggnitz verlassen hatte und bei Stuppach den Krlometerstein 73 Passate, bemerkte der Lokomotivführer plötzlich vor sich einen kleinen Knaben, der auf dem Geleise spielte. Sofort ließ er die Dampfpfeife ertönen, gab Gegendampf und zog die Vakuumbremse an. Im nachsten Moment erschien der dort postlrte Bahnwächter Eduard Kohl, der Vater des Kindes, und schleuderte es bei Seite. Das Kind war gerettet. Kohl hingegen, der vor Schreck nicht mehr im Stande war, das Geleise zu verlassen, wurde von der noch nicht zum Stillstande gebrachten Maschine erfaßt und entsetzlich zugerichtet. Als der Zug still stand, stürzten die Passagiere zu den Coupeefenstern, um zu sehen, was es gebe. Einige Frauen wurden ohnmächtig, als sie den verunglückten Aahnbediensteten liegen sahen und erfuhren, daß der Mann sein Kind gerettet und sein Leben dabei in die Schanze geschlagen habe. Ein in Hamburg woh nender Schuhmachergeselle, der sich bisher kümmerlich ernährte, machte vor einigen Tagen eine Erbschaft von 25.000 M. Vor lauter Freude wukte er nicht, was er anfangen sollte. Er lud sich zahlreiche Collegen em, miethete eine ganze Reche Droschken, fuhr mit seinen Freunden durch die Stadt und bewirthete sie schließlich in einem Restaurant. Einige Tage später kündigte er in einem großen Lokal eine Volksversammlung an. in der er über das Thema: Wie wird man reich und glücklich?" sprechen wollte. Natllrlich erschien kein Mensch zu dieser eigenartigen Versammlung, nur 25 Kellner, die er zum Bedienen der Gaste bestellt hatte. Die Kellner lohnte er. nachdem sie seinen Vortrag angehört hatten, zeden mit 3 M. ab. Außerdem verübte er viele tolle Streiche, so daß die Behörde auf ihn aufmerksam wurde. Er wurde ärztlich unfersucht und dann sofort nach der Jrrenanstalt geschasst, da sich herausstellte, daß r irrünnia worden war. ! ' Salzsluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hoob'ö Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Ho cd's Pillen wirken Vorzugich nach der Mahlzeit und kuriren opfweh. 25. Der Stf W TorfS tÖ26. (GtaMirt 1853.) V..,ar Butterick Mufter l Weegesien Sie nicht daß der rothe Schild" Verkauf die ganzwoche wälzrt. Große Bargälns . üd ganzen Laden. SS n ra
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