Indiana Tribüne, Volume 21, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1898 — Page 4
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i?rjcdrlu' iiflli(l) tmt wtt$$-,, Die tZglt.be .Tribüne kostet durch den Xxlltx 1 Öeut per Woche, die onntag..'rribanI lk.t per Woche. Beide ,usre 15 Heute ,de? tt Sent p per Pft SerhalS ci !?U& wQtfchltf ,rakik,hlnz p, cJat. 5wui 18 Eüd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 24 Juli 1898 Sonntags Ptanilmi. Im zwölften Hest der Gesellschaft" theilt M. G. Conrad mit, wie er die Politik fand". Er erzählt verschiedene Erlebnisse, die allerdings unangenehm waren und erzählt, wie niederträchtig er verleumdet wurde, so daß er die Politik herzlich satt bekam. Zum Schlüsse deS längeren Artikels, sagt er : Ein wenig kostspielig ist die Befriedigung dieses Interesses (an der Politik) allerdings. Man bekommt einen . unheimlich übermäßigen Drang zur Reinlichkeit. Die Mehrauölagen für Seife, Bäder, Wäsche, kräftige DeSin-fektionS-und Riechmittel wachsen bei der körperlichen Beschäftigung mit der Politik inS Ungeheuerliche. Ohne einige Wochen Karlsbad oder Nordsee kommt man nicht mehr durch. Ist man durch seinen sonstigen ehrenhaften und geruchfreien Beruf, durch den intimen Umgang mit den lautersten eistern aller Zeiten auf den SonnenHöhen der Kunst, Dichtung und Philosophie ohnehin ein wenig überfeinert und überempfindlich in den Nerven, dann ist die Anpassung der Sinne an den Dunstkreis der politischen Kloake überhaupt ausgeschlossen. Man kann sich daS Ekeln nicht abgewöhnen. Aber man lernt dann auch verstehen, warum die vornehmsten Köpfe Deutschlands im ewigen Hader mit ihren politischen StaatSgenossen lebten. Man mag sich panzern wie man will, gefährlich bleibt die Sache immer für Leib und Leben". Für Denjenigen, der eS nicht weiß, füge ich bei, daß Conrad ein Dichter und Schriftsteller von Ruf ist. der einmal kurze Zeit ReichötagSmitglied war. Wenn Conrad schon die Politik in Deutschland unreinlich findet, dann müßte er, wie ich vermuthe, ein ganz neueS Wort für die deutsche Sprache erfinden, um daS auszudrücken, waö die Politik in Amerika ist. Aber davon abgesehen, hat man ein Recht so . überaus feinfühlig gegenüber der Politik zu sein ? Wo wäre der Fortschritt, wenn alle Diejenigen, welche fortschrittlich denken, aus übergroßem Reinlichkeitsgefühl sich scheuten mit der Welt in Berührung zu kommen und sich allezeit zurückzögen wie die Schnecke in ihr HauS ? Wo wäre namentlich der politischeFortschritt, wenn eS nicht Leute gäbe, welche ebenso wie der Arzt bei einer Operation den Ekel überwinden können, und sich nicht scheuen tapser zuzugreifen ? Da war der große Aefthetiker Fried rich Theodor Bischer, gewiß ein sehr reinlicher Mensch, der sagte: Wer aber lebt, muß es klar sich sagen : Turch dieses Leben sich durchzuschlagen. Das will ein Stück Nohheit. Wohl Tir, wenn Tu das hast erfahren. Und kannst Tir demnach retten und wahren Dec Eecle Hoheit ! ES ist sehr leicht, sich auS Scheu vor der Verunreinigung auf die Seite zu stellen, aber Theil nehmen, wenn eS auch ein Stück Rohheit will, und sich dennoch der Seele Hoheit wahren, daS iS das Recht:. Hat eigentlich Jemand daö Recht, sich über Schmutz zu beklagen, der nicht die Hand anlegen will, Reinlichkeit zu schassen, weil er fürchtet, daß seine Hand dabei schmutzig wird ? Die Politik mag noch so schmutzig sein, wer will, kann sich doch reine Häne wahren. Man kann mit Schmutz beworfen werden und kann sich doch retten und wahren der Seele Hoheit. Ja man kann noch mehr, man rann den Plebö verachten. Der Plauderer. Schönbeit fltzt im Blut. Reines Blut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. CaöcaretS, Candy Cathartic reinigen daS Blut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine auö dem Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, Seschwüre, Mitesser und so veiter zu vertreiben. Schönheit für 10e. In allen Avotheken. Zufriedenstellung aarantirt. 10c. 25c. 50c. m in Die Lake Erie & Western Ry. Co. verkauft jeden Freitag und Samstag Rundfahrtbillete nach Lake Manitou, Rochester, Ind. für 52 95 giltig für die Rückfahrt bis urn folgenden Montag. Ein bübscher Platz den Sonntag u derbringen. Nähere Auskunft ertheilt der Ticket Agent der L. E. & 23.
Im türkischen Zastenmonal. Von fr. Wessenberg. Wer im Dewlet Attje. dem Hohen d. h. dem Türkischen Reiche leben will, muß sich unter vielen anderen Dingen auch an drei verschiedene. Zeitrechnungen gewöhnen: das arabische Mondjähr, das Sonnenjahr alten Stils und dasjenige neuen Stils. Das erste ist bestimmend für das religiöse Leben der Türken, das zweite für ihr staatliches Leben daher auch Finanzjahr genannt; die Franken- hingegen rechnen nach dem dritten, dem fränkischen. Unter den zwölf Mondmonaten des Muselmanns ist ihm der sauerste der Monat Namasan. Nicht als ob er in unserem Sinne sauer wäre durch Mühe. Arbeit und Schweiß; denn davon hält der Türke nicht viel. Im Ge gentheil: in keinem Monate steht das Kjeef, das türkische Dolce far niente", so hoch in derBlüthe als während des Namasan. Dann darf der Gläubige nämlich vom Beginn der Morgendämmerung oder, wie der Koran erklärt, von dem Zeitpunkt an,' wo man einen schwarzen Faden vom weißen unterscheiden kann, bis Sonnenuntergang weder Speise noch Trank, nicht einmal Wasser zu sich nehmen, weder Blumen riechen noch 2abak rauchen kurz keinem seiner fünf Sinne die geringste Annehmlichkeit gestatten. Aber sobald die Sonne hinter dem Horizonte untergetaucht ist, und Böller- und Kanonenschüsse diese Herz und Magen erfreuende Thatsache dem sehnsüchtig lauschenden Muselmann verkündet haben, beginnt ein Laufen und Rennen, ein Hasten und Treiben der verhungerten und verdursteten Gläubigen, wie man es an ihnen, den sonst so Gemessenen, und erhaben Ruhigen garnicht gewöhnt ist. - Mir gegenüber liegt eine Kaserne, wo ich täglich beobachten kann, wie die Soldaten mit ernstem Anstand ihre großen kupfernen Eßschüsseln zur Küche tragen, um sie mit gleichem Anstand zu verlassen, nachdem sie empfangen haben, was Jedem gebührt. Und ebenso gemessen ziehen mit ihnen denselben nahrungspendenden Weg die Gänse, Enten. 5unde. Schase. Ziegen und alles andere Gethier, welches in der Türkei zur offiziösen Ausstattung tiv.tx jeden Kaserne zu gehören scheint und dort mit durchgekrümpert wird. Aber im Ramasanmonat liegen meine verhungerten Freunde von gegenüber vor Sonnenuntergang gierig auf Lauer, und kaum erschallen vom nahen Taksimplatz her die erlösenden Schüsse der eigens hierzu aufgestellten Batterie. so stürzen sie mit einem solchen eilfertigen Durcheinander zur Küche, daft zwischen ihnen und den Gänsen. Enten, Schafen etc. eine wahreKüchenschlacht entsteht und alle türkische Würde zum Teufel geht. Die Religion. ist nachsichtig genug, gewisse Kategorien vom Fastenzwang zu befreien: den Kranken, den Soldaten diesen jedoch nur im Kriege. Trotzdem soll mancher strenggläubige Kranke sich weigern, tagsüber Arznei zu nehmen. Wer sich auf Reisen besindet, kann für die Dauer derselben die Fasten unterlassen, unter der Bedingung. daß er sie zu gelegener Zeit nachholt. Aber wie so manche andere religiöse Vorschrist, das Verbot des Genusses geistiger Getränke etc., unter dem verführerischen Einfluß des Abendlandes mit der Zeit durchlöchert worden ist, so sucht sich auch mancher freigesinnte Türke w eine der vom Fasten befreiten Kategorien hineinzuschmuggeln. Immerhin darf so etwas nur heimlich geschehen; die großeMasse des Volkes würde sich entrüstet darüber aufhalten. Wenn je einmal einer meiner Bekannten bei mir im Hause sich während des Namasan am Tage eine Cigarette genehmigte, so murmelte mein anatolischer Diener vorwurfsvoll: urudsch tutmas er hält die Fasten nicht!" Es scheint übrigens, als ob der Fastcnvorschrjft gleichwie vielen anderen Vorschriften des Islam ein gewisser hygienischer Sinn zu Grunde liegt. Der Türke glaubt, daß es in seinem Klima für Seele und Leib in gleicher Weise heilbringend sei, jährlich eine Reihe von Wochen besonders mäßig zu leben und dadurch alle Unreinheiten, die bösen Folgen üppiger Lebensweise, hinauszutreiben. Aber eine Quälerei ist und bleibt das Namasan - Fasten bei aller Hygiene doch. Bis jetzt hatte ich immer geglaubt, Keiner kenne in solcher Vollkommenheit das schöne Gefühl des Stillens von Hunger und Durst, als der mit ausgedörrter Kehle und leerem Magen von anstrengender Uebung heimgekehrte Musketier. Doch jetzt weiß ich, daß der ausgehungerte Türke im Monat Namasan ihm noch über ist In den kurzen Wintertagen geht es ja loch. Aber da d zwölf Mondmonate des mohamedanischen Jahres abwechselnd aus nur 29 und 20 Tagen beste hen, so bleibt dieses monatlich einen Tag mehr hinter der abendländischen Kultur zurück und ist heimtückisch genug. binnen einer Reihe von 33 Iahren jenen entsetzlichen Ramasan-Monat
alle Jahreszeiten ourchlavfen zu lassen Nun male man sich aus. wie im schö nen Monat Juni, wo 'wir Abendländer uns des Sonnenscheins von vier Uhr Morgens bis gzen acht Uhr Abends erfreuen, der hungernde, dür stende Türke ihn Tag für Tag sechs, zehn Stunden sang verschmachtend verwünscht. Ein Glück nur. daß da türlische Reich sich nicht bis zu den Polar, gegenden hin ausdehnt, wo solche Hun. gerkuren noch erklecklich länger dauern würden. ' Aber Nachts, da entschädigt sich der Türke um so ausgiebiger für alle Ent behrungen des Taqes! Das Erste na. türlich ist, mit vollen Händen wie erbärmlich zeigt sich hier die Unzulänglichkeit der abendländischen Eßgerathe! zuzuareifen und Hunger und
Durst zu siillen. Efcrea groe Velage, welches allabendlich das Fasten unterbricht, hat den besonderen Namen Jftaar. Die hochgestellten Paschas laden hierzu ihre Untergebenen und Bekannten ein, und eng aneinander gedrängt greifen alle Theilnehmer des Mahles in dieselben riesigen Schüsseln hinein, die in unglaublicher Zahl, aber'sehr unge. müthlich schnell auf einander folgen. Nach dieser ersten Befriedigung von Hunger und Durst beginnt ein so reges Straßenleben, wie man es sonst am Tage hat. Tingeltangel, Schattenspiele mit ihren derben Späßen, türkische Theater, deren Schauspieler aber meist Armenier oder Griechen sind, verlocken zum Eintreten. Von Zeit zu Zeit durchziehen Schaaren geheimnißvoller Gestalten mit großen Lampions in der Hand die Straßen: es sind Türkinnen, welche sich nicht ohne solche Nachts auf der Straße zeigen dürfen. Alle Minarehs sind mit Kränzen von kleinen Lämpchen illum'rnirt und lassen von ihrer Spitze aus einen von Hunderten von Flämmchen gebildeten Koranspruch gen Mekka leuchten. Das Innere der Moscheen erstrahlt in feenhaftem Glanz und. während man sich draußen lärmend erlustigt. dauert drinnen derGottesdienst bis spät in die Nach't hinein. Ihren Höhepunkt erreichen die Ramasan - Nächte am 27. Tage des Monats in der Nacht der Allmacht, der kadyr gedschessi. In dieser Nacht wurde nach dem Glauben der Moslim dem Propheten der Koran vom Himmel gesendet, und daher sollen in ihr tausend unsichtbare Wunder geschehen. Die während derselben verrichteten Gebete sollen besondere Aussicht auf Erhörung haben und Etlösung von den im Laufe der Jahre began'genen Sünden bringen. Auch der Sultan begiebt sich in jener Nacht zum Gebet in die dem Palast gegenüberliegende Moschee. - Seine Spalier bildenden Gardetruppen begrüßen ihn bei der Fahrt mit einem dreifachen Padischahim tschoq jascha!" Hoch lebe mein Padischah!' Die Umgebung des Palastes ist mit ungezählten Flämmchen erleuchtet, die allerhand Figuren. Ordenssterne. Sinn- und Koransprüche, den Na menszuq des Großherrn, ja ganze Paläste darstellen. Unten vom Meeresufer und vom jenseits des Goldenen Horns gelegenen Stambul herüber leuchten die flammenden Kränze und Koransprüche der Minarehs ein entzückender Anblick! Kann man es selbst dem enthaltsamen Muselmann verdenken, daß er du erlösenden Ramasannächte möglichst aründlick ausnükt und sich erst zur
Ruhe begiebt, wenn der böse Tag mit seinen Entbehrungen wiever zu nayen bkainnt und man einen schwarzen Faden vom weißen unterscheiden kann? So macht er den Tag zur Nacht, und daher kommt es. daß. wenn lchon m der übrigen Zeit des Jahres die Gesckäkte iawasck. iamasch!" .langsam. langsam! gehen, dieselben während des Ramasan fast gänzlich stocken. Die Behörden stellen ihre nangini z iemlick ein. der militärische Dienst ruht, die Schulen sind zum größten Theil geschlossen. Ein solcher allgemeiner Stillstand der Dinge wird selbst dem Türken auf die Dauer unerträglich; so bedeutet das dem Ramasan folgende Beiramfest sür ihn eine Erlö sung von qualvollen Tagen und wird dementsprechend gebuyrenv geseier!. Kammerdiener pnd rs. Der russische Feldmarschall Suworow ist einer der merkwürdigsten Son. derlinge aller Zeiten gewesen. Von den vielen Schnurren über ibn. die noch jetzt in Rußland immer wieder in den Alattern auftauchen, vuqt die folgende wenig bekannt sein. Als Suworow im Frübiaör 1801 auf das Krankenlager geworfen wurde.von dem nca nicht wiever eryoien loule.fandte Kaiser Paul einen Kammerherrn zu lym. stch nach seinem Äeflnoen zu erkundigen. Dieser. Mann war früher einfacher Kammerdiener gewesen, hatte sich aber so einzuschmeicheln verstanden, dak ibn der 5Zar zum Grafen undKammerherrn gemacht hatte. Suworon kannte dtesen Grafen ohne Verdienst ganz genau, aber er that, als babe ibn das Gedächtniß verlassen und fing ein npii w fi m . . ' H: köstliches Gefprach mit ihm an. Wen yaoe ich vie Eyre, bei mir zu sehen?" fragte er ihn. Ich bin der Graf K.. Kammerherr Se. Majestät des Kaisers," war die Antwort. Ganz recht, zetzt erinnere ich mich. Sie ha den bei der Gefanaennabme Nuaat schew's große Tapferkeit bewiesen und ich freue mich. Ew. Erlaucht nochmals für Ihre Hilfe zu danken." .Verzeihung, Durchlaucht an diesem Tage w . . war icy nicht vetyeuigt. Nicht?" Dann war es bei der Erstürmung von Rustschuk. wo ich Sie sah? Ja. ja, so ist es. beiRustschuk war es'" u?cklaucht verzeihen auch bei Rustschuk war es nicht ich befand mich damals in Petersburg." Aber mein Gott, auf welchem Schlachtfeld hab' ich Sie venn aeleven? War es beim Sturm ii Hl Gin Unfehlbares WlitUh DaS Feld der Wirksamkeit des be, rühmten Dr. BuU's Husten Cyrup wird immer fortbestehen, denn wmn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen 5)ustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver.suchen. aebrauckte Dr. Nll'i Husten Syrup seit l5 Jahren in der' Familie aeaen Dusten. SrkLltun Hals-Leiden und fand ibn ein ausae, ..'k i-o rm.'ü r t ry '1 ' jriujiirire yjimn," jjrau 4)... klarte, 163 Congreß Str.,Äeveland,O. Dr. Bull's Husten Syrup wird überall für 25 Centö verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Attikel zu nehmm, denn nur der ächte Dr. Buu?S Husten Syrup giebt immer uirkd.Ä2de Resultate.
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aus Praaa'i" Durchlaucht rcy ich bin überhaupt nicht Militär geWesen.- Nicht Militär? Ah so ja, ich entsinne mich. Sie erwarben sich das große Verdienst um unser heillges Vaterland durch o. mein Gedächtniß mein Gedächtniß helfen Sie mir doch. Graf!" Ein besonderes Verdienst Durchlaucht ich wüßte nicht." Aber wie sind Sie denn Graf und Kammerherr geworden?Durchlaucht Se. Majestät hatte die große Gnade Suworow griff zur Klingel und schellte. Sein alter treuer Kammerdiener Procher Dubis sow trat ein. Tritt näher, ganz nahe." befahl der Marschall und reckte sich mitStöhnen von seinem Lager auf. Als Dubassow dicht vor ihm stand, gab er ihm rechts und links eine Ohrfeige und sagte, auf den Grafen zeigend: Suh hierher. Balwan (Klotz), dieser Herr war auch Kammerdiener und ist jetzt schon Graf. Aber Du Durak (Dummkopf) bist noch immer wie vor zwanzigJahren Kammerdiener. Kannst Du nicht auch Gras werden?" Automatische Bahnhofsklosets sind dasNeueste.was es auf dem Gebiete des Automatenwesens in Berlin giebt. Ein Theil der auf dem Lehrter Bahnhofe in Berlin besindlichen Kloset ist nämlich über der Thürklinke mit der bekannten schlitzartigen Oeffnung versehen worden, in welche man. wie eine daneben stehende Inschrift besagt, ein Zehnpfennigstück r i t. ., zu Versen yar, um oas weitere zu veranlasse A n d e r e 5t e i Y e n f o l g e. Onkel: Also habt Ihr Euch verheira thet und seid glücklich Nesse: ai HMt. wir waren glücklich und Haber uns verheirathet.- ' Aerschnappt. A: Was is; denn das? Du läß't Dich ja gar nicht mehr bei mir sehen!" Ach verzeihe, ich war jetzt immer der Meinung, iä, sei Dir noch etwas schuldig!" Bitter. A.: Als ich mit Fräulein Ztteinert neulich allein war. machte ich ihr einen Heirathsantrag. Ich sagte ihr. sie wäre das Licht meines Lebens." B.: Na. und su" A.: Sie aina aus!" O w e ) ! Mama: Lina, sci bübsch c..'tig und gib dem Fraulkln Annz, ch' Du zu Bett gehst, einen Kuß!" Lina: So! daß sie mir auch eine Ohrfeige gibt, wie gestern Abend dem Papa!" Heimgeschickt. Zahnarzt (älterer häßlicher, zu jungem Fräulein. das sich fürchtet, spöttisch): Ja. her ausküssen kann ich' den Zahn nicht!" Fräulein: Nun, wenn man das könnte dann wäre ich sicher nicht zu Ihnen gekommen! O. diese Kinder. Be sucy: Nun, Elschen. waS willst Du denn von mir?" Elschen: Lassen Sie 'mal sehen. Herr Schmidt. Mama sagt immer, die Dummheit stände Ihnen auf der Stirn geschrieben. fT: Tf Jt. 1 i n . ilü!) rn l I in in II c. Non nen Sie sich etwas Schlimmeres den ken. verehrtes Fräulein, als eine Hei rath ohne Liebe!" O gewiß eine Liebe ohne Hnrqth!" Deswegen. Endlich kann ich Ihnen meine Liebe gestehen." Aber, nur nicht jetzt, nicht hier." Weshalb nicht, mein Engel, wir sind ja ohne Zeugen? Eben deswegen! Nur für Natur. Baro. nln: Johann, Sie haben schon wieder t 4 , 1 1 VI , vergeilen, mir aus oer taot nelspu der. mitzubringen!" Johann:' Wozu. die gnädige Frau Baronin ist ja noch immer schon. mi Gin kränkliches Wläbütn Wird eine gesunde, glückliehe und nützliche Frau. Al ich 16 Jahre alt war. litt ich in der schlimmsten Weise an nrauen. schwäche und bätte alles in meinem Benbe ausgegeben, um kurnt zu wer den. Ich hatte mehrere der be sten Aerzte probtet, doch konnten mir dieselben nicht helfen. 'Ich gab alle Hossäung auf, je wieder gesund zu wer den und war der Ansicht, daß ich der SSwindluckt anheimfalle. Schliekliü emdlabl mir meine Lehrerin Pe-ru-na und lieh mir vas eld, um solche zu kaufen, ta lü selbst nicht mehr hatte. SüInabm Pe-ru-na und kurirte miH daiselbe. Ich vin iedk eine gut entwickelte und ge unve grau und verdanke, die alles Pe-ru-na. Ich litt verschiedene 3äbre an Frauenschwache und bin sicher, daß ich nicht mehr am Leben wäre, wäre e nicht sur Pe.ru. na gewesen. Ich em pfehle dasselbe allen Leidenden., grau g. 2i. avaelt, 819 New Str., Knox ville, Tennessee. Dr. Hartman ist der Autor eines Buche, da den Krankbtiten htt ssrauen. und deren ur gevidmet ist. Der Ruf des Doktors als Ove,ialia iur Frauenkrankheiten ist zu vejt der- . . ' r breitet, um hier eines nommentarZ.,u bedürfen, und sind in diesem vvüe avk populäre eise die Ursachen. Oomvtome und Varietäten der Krankheiten, welche den grauen eigen sind. auein. andergesetzt. Dieses Buch, betitelt Sesundbeit und Schönheit", dird an irgend eine ffrau frei verschickt von Dr. Sartman.
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