Indiana Tribüne, Volume 21, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1898 — Page 1
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?0 sVO O r AA dC K fyf W J W W yv V Office : No. 18 Süd Mabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Indiana, Sonntag, den 24. Zuli 1898 Jahrgang 31 Not 305
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The Indiana Trust Company
Kapital 51,0. Ueberschliß SMä.üUU Gssices : Traft Gebäude Ein VertrauenSamt in irgend einer Form sei es eine Kapitalanlage oder die Führung eine Vermögen, Verkauf von Grundeigenthum. und Neuanlage deö Kapitals, um eS mehr nutzbringend zu machen, erfordert Geduld und besondere Aufmerksamkeit, Kenntnisse und die Widmung der vol len Zeit. Die Indiana Trust Company be sorgt diese Arbeit. Mit einem Kapital von 51.000.000, der Verantwortlichkeit der Aktionare für $1,000,000 mehr, spricht die finanzielle Berantvortlichkeit für sich selbst. Ihre vrga nisation. die aesedlichen Vorsichtömaß regeln, mit denen sie umgeben ist, die Qualität der Beamten und Direktoren find Dinge, welche zu untersuchen wir Sie einladen. Danksagung. Allen Freund und Vekanntrn, melcke mich mährend Its Krankenlager meiner theuren dahingeschiedenen Tochter Bkatbilde. und bei dem Bezräbnifse ihre Theilahme zeigten, beendn den Herren öh. E. Smmerich ad Pdil. Rappaport, für ihre trostreichen Wort am Vrab und im Hause, sowie für die vielen Vlumensxen, den, saaz ich hiermit meinen herzlichste Tank. ?ie Kauernde Mutter, Anna Lteboldt. Fair ?n der Woche des 24? Juli. Im Garten. Hochscmc. audevilles in Verbindung mit dem Fair VanK Orchester ! Prof. Marone. Italienischer harsinist. Jeden Ab.nd Eintritt frei. KISSBL'S. 13. Saison und immer noch im Ganz. Diese Woche, be: Regen oder schönem Wetter, jedenAbend Tie beliebt Contta-Alio Besfie Taylor. James Neary. der berühmte irische Schauspieler (,I:ilh omedian ) Keine Umzäunung, kein reservirten Sitze. tntritt frei. George Merrmami L , .-rw-, jn. .-j t-ry SsichenheftMeV, Office : Sst Süd Delsvareftr. tStHX : 120, 122, 124, 128, 128 Oft Pearlft, rlmbon firt 1 . Offen Xaa und 9tactt. T. JE. lia'celo, Leichen - Bestatter, wieder auf dem altvn Platz, No. 221 u. 223 N. Telavare Str. Tel. 250. IrchliMlilhlell. N a ch P 0 r t 0 r i e 0. Washington, 23. Juli. Gen. Mile ist jetzt östlich don Kap Haitien und für einen oder zwei Tage außerhalb deö Bereiches telegraphischer Verbindung. Man erwartet, daß er morgen an dem für die Landung bestimmten Platze eintreten wlrd. G a r c i ct. Washington,. Juli. Ueber daß Vorgehen GarciaS hat man hier ga? keine offiziellen Nachrichten und man ist nicht geneigt, demselben Glauden zu schenken. Preßdepeschen besager,, daß Garcia mit seiaer Mannschaft gegen Holguin marsüirt sei, mit ber Absicht, die Stadt ausreigeneFaustanugreisen,daß er dabei auf etwa 5000 Zvanier aestoßen sei, welche nach Santiago zogen, um fich der Abmachung Xdrau gemäß auszuliefern und daß er mit seinen Leuten dieselben angriff und dabei in die Flucht geschlagen uroc .
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Santiago de Cuba, 23.3uli. Der angeblich von Garcia an Gen. Shafter geschriebene Brief soll von ei-
nem ZeitungScorrespondenten, NamenS Armeö geschrieben worden sein und eS ist fraglich, ob Garcia etwas davon weiß. , im Bereiten sich vor. St. Th omaS, 23. Juli. Die Spanier in St. Juan de Porto Rico treffen umfassende Vorbereitungen zur Vertheidigung beim Eintreffen der amerikanischen Kriegsschiffe. BiS jetzt hat man noch nichts von denselben wahr genommen. , ,, Angriff beiNipe. Key West, 23. Juli. Die ameri kanischen Kanonenboote Topeka, An napoliS, WaSp und Leyden beschossen die Befestigungen der Nipe Bucht an der nördlichen Küste der Provinz San. tiago und zerstörten das spanische Ka. nonenboot Juan Sorge. Die Mann schast desselben rettete fich anS Ufer Die spanische Flagge aus dem Fort wurde eingezogen. , rag-Iort7enson Gewehre. N e w I o r k, 23. Juli. Eine Spenaldevescke an die TimeS" auS Washington sagt : ' Mindestens zwannatausend der Freiwilligen, welche nach Porto Rico gehen, werden mit Krag-SorgensenS Magazingewehren ausgerüstet. Diese Bekanntmachung der Ordonanz-Ab-Heilung erregte viel Erstaunen, da man glaubte, daß der Vorrath von dieen Gewehre ungenügend sei, um die Freiwilligen damit auszurüsten. Die Ordonanz-Abtheilung begnügte sich damit diesen Eindruck dorherrsthen zu lassen, bis sie im Stande war genügend Gewehre beifeite zu schaffen, um auch die Freiwilligen damit zu versehen. Für die Expedition nach Porto Rico, welche beinahe ganz auS Freiwilligenregimentern besteht, die zur Zeit mit Springfield - Gewehren versehen find, wird ein ganzes CorpS, bestehend auS vanzigtausend Mann, mit den modernen Krag - JorgensenS Gewehren bewaffnet werden. ES liegt die Mögichreit vor, daß die Gewehre den Mannschaften nicht vor ihrer Abreise geliefert werden können, jedoch werden sie dann sobald als möglich nachgechickt werden. Welche Regimenter die neuen Waffen erhalten, wird von Gen. MileS bestimmt, der dieselben zur Verkeilung zugestellt bekommt. Der Vorrath von Munition für diese Gewehre ist zu Zeiten recht dürfig. Trotzdem die Regierung den Fabrikanten alle Patronen abnimmt, welche sabrizirt werden, so ist der Verbrauch doch ein solch großer, daß eö chwer wird immer die Nachfrage zu befriedigen. Die Fabrikation ist übrigens auch nicht so bedeutend wie man zuerst annahm, so daß, selbst wenn die Regierung im Stande Ware alle Soldaten mit de Krag-Jorgen-seS Gewehren auszurüsten, sie doch nicht die nöthige Munition dazu liefern könnte. Jedoch wird diesem Uebel bald Abhilfe geschaffen werde, so daß dem Angriff auf Havana bald nichts mehr im Wege liegen wird. . , , ,,, D i e endlose Schraube. London, 23. Juli. George 3. Goshen, der erste Lord der Admiralität, kündigte gestern im Unterhause an, daß die Regierung daS Budget in Bezug auf die Marine ändern müsse. Ei fei daS Programm der Regierung, stine Flotte zu haben, die so groß sei, wie die Flotten irgend zweier europäischer Mächte zusammengenommen. ES sei beabsichtigt gewesen bloß zwei Schlachtschisse zu bauen, aber Rußland beabsichtige zwei zu bauen und so müßte vier gebaut werden. Ruß land baue vier Kreuzer und die Regie rung beabsichtige ebenso viele Kreuzer, aber außerdem noch zwölf Zerstörer zn bauen. Die Gesammtkosten würden fich auf 15 Millionen Pf. St. ($75,000,000) belaufen. Daß Parlament bewilligte Alles. London, 23. 3uli. Der MoSkauer Korrespondent deS Standard" sagt: ES scheint, daß Rußland die
Idee neunzig Millionen Rubel für die
Marine auszugeben, aufgegeben hat Der Entschluß ist offenbar ein plötz licher, denn der Vertreter der Union Eisenwerke von 'San Francisco, der nach St. Petersburg berufen war, um Bestellungen für Panzer entgegen;, nehmen, war bereits daselbst angekom. men, als die Regierung ihre Plan, änderte. Die Ursache ist unbekannt der Wechsel scheint aber anzudeuten daß die Partei, welche ein englisch russisches Bündniß einem deutsch-rus fischen vorzieht, an Stärke gewinnt. Der Zeitungökrieg' England gegenDeutschland. B erlin, 23. Juli. Der Londoner Korrespondent deS Berl. Tageblatt" schreibt : Die englische Presse wird nicht müde, Deutschland der Znterventionögelüste irdem gegenwärtigen Kriege zu verdächtigen. Die bekannten diplomatischen Vorstellungen vor dem AuSbruch deS Krieges, welche von den europäischen Mächten gemeinsam bei dem Washingtoner Cabinet gemacht wurden, und die Entsendung deutscher Schiffe nach den Philippinen haben hierfür den Vorwand geboten. Trotz der wiederholten Versicherung der deutschen Regierung, daß diese Schiffe auSschließlich zum Schutze der deutschen Interessen dorthin entsandt wurden, und daß eö Deutschland fern läge, auS seiner neutralen Haltung daselbst herauSzutreten, ist die englische Presse nicht müde geworden, den Verdacht gegen Deutschland auszustreuen und zu nähren, daß eS fich der Philippinen eventuell mit Gewalt bemächtigen wolle. -Besonders hervorgethan haben sich hierin gewisse Berliner Correspondenken der TimeS", die natürlich nach Amerika alö authentisch gekabelt wurden und bei der amerikanischen Bevölkerung, deren Phantasie durch den Krieg erregt ist, um so mehr Gehör fanden, alS englische Blätter und Agenten sie glauben gemacht, daß DeutschlandS Theilnahme an dem diplomatischen Schritte vor AuSbruch deS KriegeS eS als Amerika feindlich charakterifire. Man ist so weit gegangen, den Vereinigten Staaten einen Protest gegen daS Vorhandensein der deutschen Schisse nahezulegen, und wir haben unS gefragt: wozu dieses Gebaren, warum diese Unredlichkeit ? Die Antwort auf derartige Fragen findet man bei aufmerksamer Lektüre am besten immer in der englischenPresse, die selbst die geheimsten Wünsche nicht für fich behalten kann. Der Observer", daö konservative Sonntagsblatt, schreibt, nachdem eö den Gedanken eines deutsch - englisch - amerikanischen Protektoratö über die Philippinen ventilirt hat : Wir würden ein Protektorat von Großbritannien und Amerika allein einer dreifachen Kontrole vorziehen, welche zu gefährlichen Friktionen Zwischen unö und den Deutschen bei der EntWickelung der Ereignisse in China führen dürste. . Amerika würde gewisse" Vortheile von einer solchen Abmachung haben. Seine Verwaltungsbeamte find gegenwärtig vollständig mit der Art und Weise, wie Colonien regiert werden müssen, unbekannt. Unsere lange Erfahrung in diesem Geschäft hat ein Geschlecht von Kolonialbeamten hervorgebracht, die wie daS britische Heer überall hingehen und alleS verrichten können. Wir könnten eine thatkräftige Verwaltung in Manilla innerhalb eignes MonatS einrichten, und in einem Jahre würden die PhilippinenInseln vergessen, daß Spanien jemals darüber regiert habe. Amerika könnte seine Kolonlallehxlinge hinsenden, und wir würden sie erziehen. ES würde daS eine kongeniale Aufgabe sein, eine Lektion deS alten Löwen an seinen jungen Verwandten, ein praktisches Arbeiten deS englisch - amerikanischen EinverständnisseS und eine ungeheure Wohlthat für die Bppftlkerung der Philippinen. Eine erfreuliche Klärung in den deutsch - amerikanischen Beziehungen dükste die Rede deö Botschafters der Ver. Staaten in Berlin,- Herrn A. D. Vhite, gebracht haben, die dieser anläßlich deö UnabhängigkeitltageS" in Leipzig gehalten hat. Sie kommt den Engländern über alle Begriffe unbe-
quem. Die hiesigen Politiker hatten
dem britischen Volke den Glauben bei, gebracht, daß sie ausschließlich be Amerika Hahn im Korbe seien, und nun nennt Herr White Deutschland Amerika? zweites Mother Country". DaS war zu diel für England. Mehreren der großen Morgenblätter ist bei der Lektüre der Athem ausgegangen, sie versagten sich den Abdruck der Rede, andere brachten selbst die verkürzte Reuter'sche Depesche nur im Auözuge. Ueberall fehlte der wichtige Schluß passuö: Die Versicherungen, welche unserem Lande (d. i. der Union) von der deutschen Regierung gegeben find, verbieten unS, auch nur einen Augen blick den Gedanken zu hegen, als ob seitens Deutschlands etwas anderes ge schähe, als waö ehrlich, loyal und ge recht" gegenüber unserem Lande ist." Diese Worte, wie schwer sie hier empfunden werden dürften, da sie die Vergeblichkeit aller Minirarbeit dar thun, werden Wunder, in Deutschland wirken, wo man zu fürchten anfing, daß Amerika den englischen Einflüste rungen gegen Deutschland Gehör geben könnte. Wir vermuthen, daß sich England mit diesem Mangel an fair Play" bei der Regierung der Ver. Staaten schließlich mehr geschadet als genutzt hat. Wir haben nichts dagegen, uns mit England in die Freundschaft Amerikas zu theilen, Deutschland aber wird AlleS aufbieten, um eS zu verhindern, daß es auS dieser von England verdrängt werde. Darum fair Play". allerlei. Nach fachmännischen ErMittelungen fiilt wc'hrend der- ersten Monate des gegenwärtigen Jahres in den Vereinigten Staaten 1182 Meilen Eisenbahnen neu gebaut worden. Diese Ziffer ist seit sechs Jahren für das erste Semester nicht erreicht worden. Am 30. Juni 1893 waren s s 1014 Meilen. 1894 nur 525 Meilen. 1895 641 Meilen, 1890 788 Meilen, und 1897 622 Meilen. Im ersten Halbjahre 1892, dem letzten Jahre vor der Panik, waren es 1367 Meilen. Da die Bauthätigkeit bei Eisenbahnen er fahrungsgemäß im zweiten Semester lebhafter zu sein pflegt, so wird sich voraussichtlich das Eisenbahnnetz der Wer. Staaten Ende 1898 um 3000 Meilen vergrößert haben. Die größte Anzahl Meilen entfällt diesmal aus den Staat Alabama mit 140 Meilen, es folgen Missouri mit 81, Louisiana mit 79. Arkansas mit 78. California mit 74. North Carolina mit 69 und Oklahoma mit 60 Meilen. Daß Beharrlichkeit zum Ziele führt, beweist folgendes Geschlchtchen. Schon vor einer Reibe von Jahren ging ein Zeitungscorrespondent, der im Weißen Hause zu Washington persoiia graiissima war, zum Nationalbanken - Controleur im Schatzamt und hinterlegte eine Application für den Charter der .First National Bank of Honolulu, Hawnii". Man lachte ihn aus. Applicationen für Nanonaloank-Cyarters versallen nach 60 Tagen, wenn die Bank dann nicht in's Leben getreten. Nach 60 Tagen erneuerte der Betreffende seine Application. und so wieder und wieder, alle 60 Tage. Die .Erste Nationalbank von Honolulu- ist seit Jahren einer der stehenden Scherze des Schatzamts aeWesen, aber in wenigen Zaacfi si her Charter dieser Bank an Perry S. Heath und Genossen" ausgestellt werden. Der damalige Correspondent und heutige erste Hilss-General-Post-meister wird die Früchte seiner Beharrlichkeit ernten. Unangenehme Folgen hat die Einverleibung der Sandw!ckJnseln für die Occide'ntel & Oriental Steamship Company, welche den Verkehr zwischen Honolulu und San Francisco vermittelt. All' ihre Dä' pfer sind nämlich unter bzijWm ÄeL : ri . ' " ' - 13 jincf. auij npn oie yawaillcyen I, ,eln jetzt amerikanisch sind, so ist es. einem fremdländischen Schiffe aestattet, Fracht oder Passagiere zwischey zrgend einem der Häfen jener 'Inseln und San Francisco zu befördern. Die Bundesaesetze wollen mit diesem WerHot den amerikanjscheff Handel schütz,. CT V ! . - rr vic j, u. j, vio. oie sraglicyen Schiffe nicht ihr eigen nennt, sondern sie w?n einer britischen Gesellschaft, der .White Star Linie", miethet, so kann im Register keine ölend,?,, hnm i - i w V I nommen werden YM,?KZns KZ, ! . vtnv.villtjll M.lit V 1 Y Gesellschaft ihren " Dienst zwischen Hongkong, Yokohama und 5aq Fran, cisco betreiben und HonoMü eWgch gls Anlegehgfen berühren, aber es ist recht zweifelhaft,, ob die Cinle unkk diesen' Umständen gewi'nnhrwge'nd fec trieben werden kann.
In es nem WLriiem ber
ger Fabrikstädtchen lebt ein Großindustrieller, der zusammen mit einem gleichaltrigen, in demselben Orte ansässtgen Kleinmeister seinen Geburtstag feiert. Der Großindustrielle, der viele Jahre im Auslande zubrachte. wurde in England an demselben Tage getraut, an dem der Klemmeister in der Heimath in den Hafen der Ehe em lief. Beider Ehen sind mit drei Kna oen gesegnet, und zwar wurden die drei Knaben des Großindustriellen immer genau an demselben Tag rn England geboren, an dem sich der Kleinmeister m der Heimath der Geburt emes gesunden Sprößlings er freuen durfte. Die Rückkehr des Faonkherrn in die Heimath führte zur Entdeckung dieses merkwürdigen Zufalles. Dem Bierführer der Brauerei St. Veit bei Neumarkt a. R. passirte ein eigenartiger Unfall. Infolge unvorsichtiger Handhabung, des Bieraufzuges wurde er in den Schacht geschleudert; in demselben Augenblicke aber klappte der schwere Deckel des Schachtes zu und klemmte den einen Fuß des Abgestürzten am Knöchel ein. so daß der Mann mit dem Kopse nach unten im Schachte hing. Auf seine markerschütternden Hilferufe eilten einige Brauknechte . herbei, wanden Stricke um den eingeklemmten Fuß der Deckel durfte ja nicht gehoben werden, um einen Absturz in eine Tiefe von 50 Fuß zu vermeiden und zogen den Bedauernswerthen halb ohnmächtig herauf. Mit Ausnahme einiger Hautabschürfungen am Fuße hat der Verunglückte keinen weiteren Schaden aenommen. Uevel mitgespielt wurde einem in Millhall, Pa., ansässigen Hispaniolen mit dem waschechten Jankeenamen David Williams. Die Ortsbewohner hatten anläßlich der Siegesnachrichten vom cubanischenKriegsschauplatze eine Festlichkeit veranstaltet und ein neues Sternenbanner gehißt. Pastor Gomeroy hielt eine patriotische Rede, die jedoch von besagtem .Spa-nisch-Amerikaner" plötzlich mit den Worten unterbrochen wurde: .Sie sind ein Lügner!" Im nächsten Augenii fr ri r l vilae yailen lyn me umneyenoen gepackt und hieben auf ihn- ein. Andere empörtePatrioten schleppten Theer und Huhnersedern herbei, rissen dem frechen Don die Kleider vom Leibe und gaben ihm einen kräftigen Theer-Anstrich. woraus sie ihn, in die Federn rollten. Der arme Williams glich mehr einem seltsamen Federvieh, als er den Händen seiner Peiniger entkam und in den nahen Bergen Zuflucht suchte. James Croak. yer Älteste Gefangene in demWiscvnstner Staatszuchthaus in Waupun. ist todt. Er starb im Alter von 80 Jahren, nachdem er 36 Jahre hinter den Gesänanißmauern zugebracht hatte. Das Zuchthaus war eben erst vollendet worden. als Eroat am 14. November 1862 in dasselbe eintrat. Weniger als achthundert Gefangene waren vor ihm registrirt worden, aber fast achttausend sind ihm nachgefolgt. Von diesen allen hat er am längsten im Gefängniß zu gebracht, und es ist nicht wahrscheinlich. daß ihm ein Anderer dies iemals nachmachen wird, da wohl selten ein Gefangener, welcher in der Blüthe seiner Jahre in das Zuchthaus wandert. es dort bis auf 80 Jahre bringen wird. Ein frühes Grab oder das Jrrenasyl erwartet die Meisten, welche auf Lebenszeit verurtheilt werden. Croak wurde ins Gefängniß gesandt, weil er am 10. Juni 1892 einen Mann Namens John Drew ermordet hatte. Er wohnte damals in CottM Hrove in nr - mn r oer 'jcae von ujcqc.iiQm Meuchlings erschossen wurde der alle Farmer A. C. Mehnert aus seinem mehrere Meilen von Fort Scott, Kan.. belesenen Besitzung. Der Mann wurde Abends vor die Thür gerufen und dann die Blutthat verübt. Der Zweck war jedenfalls Raub, und Charles Adams, der Eigenthümer der angrenzenden Farm, wurde als de; That verdächtig verhastet. Mmrt lebte allein in seinem Hause und war als Geizhals bekannt Es hieß, daß er $2000 bis $4000 im Hause aufbewahrte und daß der Mörder sich in den Besitz des Geldes gesetzt habe. Mehnert's Leiche wurde vor der Thüre iegend gefunden. Vier Rehposten hMm sein Herz durchbohrt und hex 5fajf war. in schrecklicher Weise Zwei Töchter Mehuert'tz wshne ta Fort Scott, und ein Gohu in Waco, Tex. Seine rmn. ihm geschiedene Frau starb hier in der vergangenen Woche. Die Beamten fanden Spuren, die von dem Schauplatze des Verbrechens direct nack Adams Hause führten. Die ausfallenlke Hei lungen von Scrofel, die an kenut, find mittelst $oxW OarsapariLa erzielt. Dieses Mittel sucht seiues Sleichen bei Vlutkrankheite. Gebraucht nur H o o b $0001 yillen find mit der Hand gemacht unb völlig gleich anSröße und Sewiüt. 25.
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