Indiana Tribüne, Volume 21, Number 304, Indianapolis, Marion County, 23 July 1898 — Page 3

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mitil'.iiiniiei. ttla Vandwrm. wenigste 18 0 lag, kam tt tage, alt id) zwei araret oenommea. tr war flcrUch die Ursache für meia 1$lf j&tel Beftn. dn während der letzten drei Jahre. Ich nehme noch Kalcartt. da einzige Rewiauugimlttel. ha d,e Be achtung vernäaZtlger Personen verdient. " St o. W. Avale. Band. Vlass. genehm, schmaSbaft. irkkam. Schmeiken gut, tbu gut, marde nie trank oder 1droa1, verursachen leine Schmerze, loc, 25c, 5oc Heile Verstopfung. BUritac SrnMdy C iaa y, Chics, ,, Hew Yrk. 3lZ? Vst T"!! Ulf verkauft und garanttert von alle i U-AU-lJv Vap0tpetertt ,ur HeUung derTadakZ gewohnk)et. C. C. EVENTS, Deutscher- Zahn - Arzt. R. 8j Rord Pennsylvania Str. a I wird auf Wunsch angewimdt, Dr. Louis Burckhardt, N. 1134 Süd Meridian Strafte. Sprechstunden : 9 Morgen und 7 bend,. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4 Nachmittag. 31.2323. Dr. I. Vühler, 12 Gst HRcCnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bU 3 1 hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. vrechstunden: Sonntag! nur Vormittag. Die Office von DiH.PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Ost OHio Straße. Telexhon Ro. 927 wie liih. walte n fkanz, Zahn-Arzt, ?:o. 90 Ost Market Straße. Coffin lock. " Zimmer 43. Offlce-Stunde: 9bi,12Bm., I biSm., 7 6119 Abend. Sonntag on 10 Ujr m. bil 2 Uhr R &7ftzJTzIizi M Tag Deuisch'Amerikanifche eGhtsbureau I öotoriat j von H MAllCKWOItTU, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt daS älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, roie die größten vollmacht2.'-trScl.e mit gleichem Eifer und genauer 9 öchtS kenntnih prompt und gewissenht ft er ledigt werden. 1 Die offiziell, Lift, ' vermisster Erben R 1 Ü Z 2 ti Et Ei e jjj wird Scheatlich in diesem Statte erneuert. tlsrTzi- rTdLrrrr ItIPANS TABU1S re intcnded sor chUdrcn, tadle and fei) who preser a rnedicfaedisgubed as corv. scctlonery. They rnay nowbehad (put wp ! Tin Boxes,scvcnty-twCin bcx pnee. twenty.Uve cents or bve boxet kr onedoilar. Any drugnst will grt thea ....... " , u you lnsist, ana incy rnay uways oc btaincd by rcrnjtnng Ute price to "httlnn Chtrr1in1 iw niuuii! ai w.iiuiwua . , - ini4 WhUV "V. 50 YEARS' VV EXPERIENCE . ' Tninr MlRKl -fi Designs rff1 Copyrights Ac .... .miiins M aVoH and riMraiTvtlnn rnav AUjwu. W r . ouleki itcertUi onr Inton fr wnettaar aa tiiTantioa ts probatly ptentble. CominunicatlOBottrlctirconfldentija. llandbook on Patent . 4 Aam. amniT for Arnrlnir DatsntA. fmtMM tAken throuarh liunn A C: reclT tyeHfit otice. vitbeut cbarge. in tn Sclcntific Unierican. tk nnuoiuei7 uiia.. . 'V i wioA'Är.nÄ ISSSLÄti . . m i tii 4--A wmIIt. T nrcMtt cr yew : iour muiau, G. j ' : , UUtlN & Co 'c.Bnew York tsnnen once. ua rfc " iu.-. M. Gierks. Oenlföer 5 417 Oft McCarty Str.. Ecke Eaft. Up Ltklr. trtx ar! Vtngpank, 7 d lad rrTi ,,mt eiu,ae rar mi (igioin. AdoDph Frey, (0M rreedom A RJghU) TTotary Public, Translator, Correspondent etc. lTo.196 Elisabeth Gtrot.

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Roman von Sm il Kaiser. (Fortsetzung.) Gerhardt wartete unterdeß oerqebns darauf, daß Heinrich etwas ai'.f die gegen ihn erhobene Anschuldiqunz erwire. Haben Sie nichts zu sagen? fragte er endlich. Ich weiß nicht, ob sich die Sache so verhalten hat, meinte Heinrich gleichgiltig. Jedenfalls war s nur ein Spaß. Ein Spaß, den Herr Overmann theuer hätte bezahlen können. Und ich auch, wäre die Sache nicht früh genug bemerkt worden. Heinrich lachte höhnisch. Ich dachte an dem Moraen auch nicht, dak der Overmann noch mitzählte, sagte er mit frechem Ausdruck. Wenn sonst eine? einen Zusammenstoß mit der Frau Baumeister Schwelgen Sie! fuhr Gerhardt heftig auf. Sie haben hier nicht zu muthmaßen, ob Jemand noch zählt. Aber da Sie fo genau mit den Gewohnheiten meiner Geicvattssubruna vertraut sind, sollten Sie auch gewußt haben. daß ich es nicht dulde? wenn einer mei ner jungen Leute einem anderen aub Mißgunst Streiche spielt. Nachdem sich mir Ihr Charakter in dieser Weise enthüllt hat, muß ich Sie bitten, sich nach einer anderen Stellung umzusehen. Guten Abend. Heinrich entfernte sich, nachdem er noch einen lauernden Blick nach den Papieren 'auf 'dem'Schreibtisch geworfen. Auch Neiner wollte gehen, allein Gerhardt rief ihn zurück und forderte ihn auf, Platz zu nehmen. Eine Ae!t lana schritt der Baumessier im Zimmer auf und ab, dann ließ er sich an dem Schreibtische nieder und sagte m vertraulichem Tone: Ich habe heute m geschäftlichen Angelegenheiten Ihren Väter besucht. Das Gesprach kam zufällig auch aus Ihre Aussichten, und ich hörte mit Erstaunen, daß Sie von Ihrem Vater zu seinen Lebzeiten nichts zu erwarten haden. Ich kann mir zwar nicht denken, daß es ihm damit Ernst war. Vollkommen, versicherte Neiner ruhig. Ich wußte das schon lange. Ich hatte aedacht" dak le die Stelle bei mir nur angenommen hätten. um die hiesigen Verhältnisse kennen zu lernen. Jetzt allerdings hoffich, daß Sie das Verhältniß m mir mehr als ein dauerndes -auffassen; denn ich habe wichtige Arbeit für Sie.' Es fehlte mir schon lange ern Mensch. auf den ich mich verlassen konnte und der doch auch den Arbeitern gegenüber etwas vorstellte. Ich glaube, in Ihnen ist der Mann gesunden. Ich werde Sie morgen aus die Ziegelei führen. Sie können dort den Betrieb überwachen helfen und später vielleicht selbstständig leiten. fvrr KerKardt. saate Reiner anaenehm berührt, ich weiß nicht, ob Ich Ihren' Anforderungen entsprechen werde, an meinem guten Willen soll es nicht fehlen, aber auf dem Bureau bin ich sicherer, meiner Arbeit gewachsen zu sein. Ich habe hier nichts mehr für Sie zu thun, erwiderte der Andere. Ich hätte ohnehin einen Zeichner entlassen müssen, das ist letzt durch den Wegzzng Schellbergö erledigt. Aber mir fehlt selbst jetzt die Zeit zur Beaufsichtigung der Bauten und der Ziegelei, ich bin durch ein: große Unternehmung für die Militärbehörde gänzlich in Anspruch genommen, da bedarf ich draußen Ihrer Aufrichtigkeit und Zuverlässigkelt. Schwierige Anforderungen an ihr Wissen stellt der neue Posten Nlcht. )ier und da einen raschen Entschluß. ein thatkräfttaes Zugreifen, daö werden Sie sich bald aneignen. Ihr )t' halt werde ich der erhöhten Verantwortlichkeit entsprechend verbessern. Also, es bleibt dabei! ' Er reichte Reiner zum Abschiede die Hand. Morgen früh' um sechs Uhr hol-a Sie mich zur Ziegelei ab, fügte er dann im Geschäftstone hinzu und scbnitt da, mit jede weitere Erörterung ad. 3. Am Wall, dicht neben dem zugemauerten Friesenthore, lag das kleine Haus des Lumpensammlers Pätz. Sein Giebei erhob sich kaum über die Stadt mauer, die mit ihren endlosen Bogen sich auf dem niedrigen Walle hinzoa. Die Brustwehr, auf der einst die wasfenai'übten Kölner BUraer den Rund gang gemacht, war längst gefallen, und 4 " m nur nocy wenige oer zaylreicyen Hai?i c m e. ' l " . lyurme trugen oas lple Jvacy. )v?e hohen, düsteren Mauern schienen nur . i nocy ooroanven, ven yinier ynen rooynenden Menschen daS Lichi ' und die Luft zu entziehen und dadurch dem Schmutze in jeglicher Gestalt Vorschub zu ' leisten. Schmutzig Gassen waren es. diese alten Walle, nur selten und mit Scheu betrat sie der Fuß anstandiger Bürger. Auch im Hause deS Pätz herrschte Unreinlichkeit ' und Unordnung. 5t blickten auS den halb erblindeten ffenn r jt ? i. r r srt rr r nein lqiajng rn vle lcymaie va, t hausten in dem geräumigen Flur und icyeuten sich nicht vor dem Mutteraok tesbilde mit der ewigen Lampe; denn deren icht war so schwach, daß man den Schmutz kaum' sah zwischen 'dem Vlunder und' Gerümpel. womit der Flur und der rechts davon liegende La den angefüllt war. Kaum ' daß ein schmaler Gang lxt blieb nach der im hinteren Theile des Hauseö emporfüh renden Wendeltreppe und nach einem links gelegenen dunklen Raum, in dem die eigentlichen Handelsartikel des öausberrn laaerten: Knochen. Lumttn und altes Eisen. DaS Kleider, und Möbelgeschast trieb er nur nebenbei, die Lage war hierfür nlcht gunstig. Dt ser Handel florirte auf dem Vuchel. Im Hinterbau lag die Küche, die der Familie zugleich alS Wohnzimmer diente. Die and Hofseite nahm ei langer Holzschuppen ein. in seinem vorderen Tbeile enthielt er daS Comptoir

der ßirföä Jos. Ant. Pätz und dahin, ter das Lager derselben. Das Comptoir zeichnete sich durchReinlichkeit aus. Ein gutes Schreibpult, ein breiter Tisch mit Copirpresse und eine Art Geldschrank gaben dem Raume ein kaufmännisches Aussehen. Frau Trina Pätz saß auf dem schweren Unkelstein neben der Küchenthür.

Sie strickte, wie Tausende ihrer Ge-. schlechtsgenossinnen täglich und stündje it cm ic y. r . ' im; iqnn. XMvyin getanen auc cic: Strümpfe? Auch das ist eines der großen unlösbaren Räthsel, die uns das Frauenceschlecht aufgibt. Vor ihr stand ein altes, schlampiges Weib, die Frau Rixen, eine Mitbewohnerin des Hauses. Sie sprach eifrig auf die Strickerin ein. Ich habe es immer gesagt: der Tonius war der Beste von allen Dreien. Von Eurem Mann will ich weiter nichts sagen. Wenn er ein Saufaus ist. so geht das mich nichts an. Das muß man mit Geduld tragen. Was mein zweiter war, der Lenz, der hat mich auch bis in die Nacht hinein allein siken lassen, und der dritte erst, der Rizen, von dem Lump will ich ganz stillschweigen. Die Männer sind nun mal nicht anders. Aber da ist noch Ihr Joseph. Run, was ist mit dem denn .luch los? Vtxau Trina seufzte, als wäre von einer sehr traurigen Sache die Rede. Er ist, wie er ist. sagte sie. Man kann sich nicht beklagen. Arbeiten thut er immer. Und mein Mann sagt, er verstehe sein Geschäft. Aber stolz ist er. Wenn er Einem beaeanet. sieht er Einen nicht an, sagte achselzuckend die Schlampe. Und was das Geschäft angeht, was thut er denn da, der Joseph? Sein alter Vater fährt mit dem Karren herum, aber er sitzt auf dem Eomptörchen und schreibt. Nein, Frau Pätz, der Tonius, der immer lo fein aing. daß alle Mädchen in der Nachbarschaft sich die Augen nach ihm ausguckten, der war doch immer artig gegen mich. Er kam doch manchmal herauf zu mir. Das war ein junger Herr, vor dem man noch Nespecl haben konnte. Sie hatte von ihrem Standpunkte aus recht: denn Tonius hatte von je verstanden, sich die Empfänglichkeit ri it .a e t:!C.!.i.t...!. lyres )emulyes lur i5llnszlgplennlgstucke zu Nutzen zu machen. Dafür hatte sie ihm wieder manchen Dienst geleistet. Liebesbriefchen bestellt oder auch guten Rath ertheilt in Herzensangeleaenheiten. Und wie er als ern Fant von noch nicht 20 Jahren schon seine sechs Liebschaften in einem Jahre durcbaemacht hatte, sollte sie davor kei nen Respect empfinden, sie, die eS ihr ganzes Leben hindurch mit Mühe und Noth zu drei Männern gebracht hatte? Sie müssen die Hoffnung nicht aufgeben, daß der Verlorene wiederkommt. sagte sie zum Beschluß ihres Lobliedes. Ich habe letzte Nacht von sauren Zwie belchen geträumt, daö bedeutet ein fröhliches Wiedersehen. ' Sie hätte auch noch ein andere Anzeichen von der baldigen Zurückkunft des Tomus der Mutter mittheilen konnen, ober sie hielt es nicht für nöthig. Z)er verlorene Sohn hatte ihr nämlich geschneoen, daß er heimkehren werde, und in diesem Briefe auch die Bitte ausgesprochen, bei den Eltern ein wentg Stimmung für einen angenehmen Empfang zu machen. ' Frau Trina schüttelte zu den Worten der Sibylle den Kopf. Sie glaubte nicht an die Fröhlichkeit. Mem Mann hat einen Zorn aus ihn, er hat in Aachen zu viel Geld gcbraucht. Nicht für sich allein hat er es gebraucht, versicherte die Riren. Er hat damals ein armes Mädchen unterstützt. eine Sängerin, ich weiß darum. Aber die Welt ist schlecht, sie haben da aller. lei geschwatzt in Aachen, darum ist er auch da fortgegangen. Und Euer Mann, der freut sich am Ende doch auch, wenn er wieder da ist. der To NiuS. Die sauren Zwiebelchen, die werden wahr, es ist noch immer All.'S wahr geworden, wovon ich geträumt habe. 'Damit wackelte die schlampige Alte in'S Haus hinein. Frau Pätz blieb, in Gedanken derfunken, auf ihrem Steine sitzen, bis ihr Mann mit dem kleinen Eselgesährt aus den Hos kam, da raffte sie sich aus und ging in die Küche an die Bereitung ds Abendbrotes. ' Und noch immer mußte sie an die Worte der Prophetin vom Friesenwall denken, auch während deS Abendessens und später, als Pätz Vater und Sohn die Lumpen auslasen, die der Alt: von seiner Geschäftsreise mit nach Hause gebracht. Die Männer sprachen unterdeß vom Geschäft. Joseph wünschte, daß ein Pferd und Wagen angeschafft würde, damit er das fremde Fuhrwerk entbehren könne, mit dem er jetzt seine Waare bei den verschiedenen kleinen Händlern zusammenholte und vom Lager zur Bahn brachte. Er werde das Fuhrwerk nicht den ganzen Tag brauchen, NachmittaaS könne ja der Vater seine Rundfahrt damit machen. Dieser wollte sich indeß darauf nicht einlassen. Er hielt an seinem Esel, seinem Pitter-, fest und scherzte nur über den Plan seines Sohnes. Ein Wagelchen mit einer Bank drauf, lachte er, und ein Kutscker müßte dabei sein. Dann fahre ich im Trab durch die Straßen und schicke meinen Bedienten, damit er mich bei den Dienstmädchen anmeldet : Der Herr Plutemann kömmt. Pätz trank , mit Behagen einen Schluck des sauren Bieres, das Frau Trina heute gestiftet hatte, in der Meinung, daß sie lhren Alten für irgend ein bevorstehendes Ereigniß guter Laune erhalten müsse. Joseph zuckte zu den Späßen deS Vaters die Achseln. Lange geht eS ohne eigenes Fuhr werk doch nicht mehr, sagte er ruhig. ES wird auch sonst ganz guteDienste thun, malte Patz sich daS Project wei ter aus. Weißt Du. Trina. wenn Du mal Deine Schwester besuchen willst, aus der Ziegelei vom Baumeister Ger hardt. dann läßt Du nur eben anspan nen. und in einer halben Stunde bist Wu veauem vrauren.

Das tinnt man, wehrte die Frau a& Wenn man nur einnlal den Wagen gebrauchen wollte so hieße es ja doch gleich: Nein, der muß noch zur Bahn, oder daS Pferd ist zu müde, es war schon den ganzen Tag im Geschirr. Der Joseph ist ja immer so. Ja, wenn's noch der ToniuS wäre . . . Da war er wieder, der schöne Refrain. der dem armen Joseph sein ganzeS Leben lang in den Ohren 'gegellt hatte. Ja, wenn eS noch der Tonius wäre. Stets war es so gewesen. Wie verhaßt ihm der Spruch schon als Kind aewesen war, daS machte dem Zurück setzten ein Traum aus seiner Kna benzeit klar. Da hatte er in seinem schwarzen Communionanzug mit dem weißen Blümchen im Knopfloch an der Himmelsthür gestanden und bescheiden angeklopft. Petrus öffnete das Schiebefensterchen und fragte, was er wolle. O. ich bin nur der Joseph Pätz. ich möchte gern in den Himmel. Wie? schrie Petrus. Der Joseph bist Du? Was willst Du wohl im Himmel machen? Ja, wenn es noch der Tonius wär'. Damals hatte Joseph bitterlich geweint, als er über dem Zufallen des Schiebers erwachte, heute weinte er nicht mehr, wenn der unvermeidliche Refrain an sein Ohr schlug, aber ei brannte ihm in die Seele wie höllisck Feuer. Ein böses Geschwür hatte sick

durch die häufige Verletzung m semei Brust entwickelt, daö war der Haß gegen seinen Bruder. Wie ein Krebs fraß es immer weiter um sich und drohte di: harmlose Natur deö Zurückgesetzten ganz zu Überwuchern. . Da der alte Pätz nichts erwidert hatte, a!S die Mutter ihres Erstgborenen erwähnte, so sah diese sich gezwungen, selbst weiter von ihm zu reden. Die Frau Riren war heute bet mir sagte sie, und die meinte auch, daß der Tonius bald etwas von sich hören lassen werde. Patz schaute erschrocken aus. Sie behauptet sogar, er käme wahrscheinlich bald selbst wieder. Sie habe etwas geträumt. Waö die träumt, ist noch immer eingetroffen. Da hast Du wohl recht, meinte Pätz endlich, nachdem er in einem Zuge sein Glas geleert. Sie träumt nur. wenn sie ihrer Sache sicher '.st. Aber er soll mir nur kommen, der saubere Herr. Ich will ihm schon zeigen, daß hier einer nicht am Platze ist. der nur Geld ausgeben, aber keins verdienen kann. Das weiß man doch aber noch aar nicht, sagte die Mutter begütigend. In Aachen muß er doch waö gelernt haben. ' Saufen hat er gelernt und liederlich sein. Sausen thust Du ia auch zuweilen. wollte Frau Trina schon beginnen, aber sie besann sich, da sie so ihren Mann kaum beruhigen würde. 'So zog sie es vor, nur Tonius' gute Eigenschaften herauszustreichen, seine Artigkeit und sein stets heiteres Wesen. Er hat nicht als Sohn an uns gehandelt, beharrte der Alte strena. Wie er sonst war. das kommt gar nicht in Betracht. Aber ich weiß. Du konntest ihn doch nicht verstoßen, wenn er jetzt hereinkäme, sagte die Mutter schlau. Du hängst ebenso sehr an ihm wie ich. Er n I i i i m ljl 2Xln oniu letzt noch so gut wte früher. Joseph ruckte unruhig auf seinem Stuhle hin und her. Er fühlte nur zu gut. daß es Wahrheit war. was die Mutter da saate. lForlsezung folgt.) EhlorosormirteS iweik. t?in. k?merkenswertbe Mittheilung ffn di, beiden enall'scben Forscher tf4VV. W 1 T " t I ' .V Farmer und Waller an die Königlich, Gesellschaft in onvon gegangen Ihre Untersuchungen sollten ermitteln, nk dtV aus den Menschen wirkenden und auch in der Heilkunde verwandten . . . t a t Betäubungsmittel Aelber unv moro. form, daneben auch die oyiensaure. eine ähnliche Wirkung auf den Grund stoff des Lebens, aus oas thierische uno pflanzliche Eiweiß, besäßen. Es wurden zwei Behälter mit den betäubenden ämvken gefüllt und in den einen ein Blatt der bekannten Wasserpest (EIo dea canadensis) und in den andern ein Nerv aus dem Schenkel eines gemeinen Grassrosches gelegt; n erittrm Falle wurde die Bewegung des Blatt grüns in den Blattzellen durch ein Mi kroskop beobachtet, im andern die Bewegungen der Froschnerven an einem Galvanometer gemessen. Kohlensäure veranlaßte zunächst eine leichte Be sckleuniauna der Beweaunaen. woraus dieselben plötzlich aufhörten; es trat Betäubung des ebens em, die sich unter dem Zutritt frischer Luft erst nach zwei bis drei Minuten legte, indem in dem Blatte die Chlorophyll - Kornchen sich erst langsam ii unregelmäßig, dann wieder schneller bewegten, bis sie ihre normale Thätigkeit wieder erlangt hatten. Unter der Ctnwlrkung von Aether- und Chloroformdämpfen spiel ten sich dieselben Erscheinungen in dem lebenden Etweib ad. man rann va raus entnebmen. dak diese Betäu bungsmittel auch beim Menschen eine , äm m a gleichmaßlge Einstellung der thätig seit in der Mehrzahl der Organe her vorrufen. . . Theerflecke auf Handen und Stoffen entfernt man, indem man zuerst möglichst viel Theer mit einem Messer abschabt, dann die Flecke mit Butter, Fett oder Oel einschmiert. Wenn dies einige Zeit darauf emgewirkt hat, tupft man alles mit einem Lappchen vorsichtig ab.' Sodann nimmt man den Rest des Fleckes mit Benzin. Terpentin oder Salmiakgeist, oder nur mit Seife und Wasser weg GegenBogelmilben inBauern und Nestern gibt es in s-hr gutes Mittel. Dieses besteht aus einer Abkochung von Wermuth. mit welcher Käfige oder Nistkästen heiß ausgebrüht werden. Auch trockener, pulverisirter Wermuth, auf den Boden und in die Nester gestreut, vertreibt du Milben bald. .

LandwirihschastUcheS. ' Zur Schafzucht. ' illte Lieb rostet nicht." Die chas. zuchter. welche vor Jahren ihr, Heer den verkauften, weil Wolle aus anderen Ländern den Markt hier so bedrückte, daß die Preise fast auf die Hälfte der guten Zeit zurückging; diese Züchter kehren jetzt allmählich zu ihrer alten Liebe zurück und zwar aus sehr reellen Gründen: die Wollpreise sind heute bessere wie in den letzten Jahren und auch Sckaffleisck findet einen immer steigenden Absatz gegen frühere Jahre, in denen viele unserer Einwohner. dem Schaffleisch keinen Geschmack abgewinnen konnten. Das letztere war ihnen kaum zu verdenken, wenn man die Gerippe sah, die als siret clasa rnutton" feil geboten wurden; Schaffleisch war in jenen wahren das Fleisch der ärmeren Klassen. Auch das hat sich, wie gesagt, geändert, seitdem die vorzüglichen Fleischrassen Englands hier Eingang gefunden haben. Auf diese beiden Ursachen ist denn zurückzuführen, wenn wir beute eine Neubelebung der Schafzucht in unsrem ande wahrnehmen. Fragen wir nach der Ursache der höheren Wollpreise, so giebt uns Auslralien daraus Antwort. Dort wurde, begünstigt durch Klima und niedrige Landpreise, die Zucht der feinsten Merinos im großartigsten Maßstabe betrieben; sie verdrängten insolgedessen alle anderen Länder vom Weltmarkte: nicht nur hier, auch in euro päischen Ländern lohnte sich die Zucht ver seinen Wollschafe nicht mehr. Nun hat Australien in den letzten beiden Jahren eine derart! Dürre aebabt. daß eö an Weide für die gewaltigen eeroen-mangelte und nach Berichten soll über ein Dritttbeil der Schafe dort an Hunger und Seuchen zu Grund? F. ! . Tv n n l f r V . aegungen jcin, Vie ll.! C IC ursacye der höheren Wollpreise. Nichts liest nun näber. als wenn unsere alten Schafzüchter auf den Gedanken kämen', diesen Ausfall in feiner Wolle zu Nutze zu machen und sich die ftinwolligen Merinos anzuschaffen. Unserer Ansicht nach wäre das ein aroßer Fehler, der sich in wenig Jahren schwer rächen würde. Der größte Theil unseres Landes mit seinem Klima ist dem öervorbrinam feinster Kammwolle nicht günstig; hiervon ausgenommen sind unsere westlichen und südwestlichen Staaten und Territorien. Unsere warmer in den Mit tel- und Oststaaten würden also keine Wolle wte die australische liefern können. . Außerdem müssen wir mit Sicherheit darauf rechnen, daß, sobald die Witetrungsverhältnisse in jenem Lande wieder aünstiaer werden, die Zucht der feinen Merinos nicht blos zu ihrer früheren Ausdehnung zurückkehren sondern wegen der jetzt Herrschenden besseren Preise noch darüber hinausgehen wird. Die Preise für Wolle werden dann wieder stetig zurückgehen und unsere Merinozüchter hätten den Schaden. ' Schafzucht nur der Wolle wegen wird sich in unserem Lande nur in wenigen begünstigten Gegenden erfolg- ; je. . ir rrv . r -3 rciaj erweisen, as Hiei muy veshalb darauf gerichtet fein. Fleisch als Hauptprodukt und Wolle als NebenProdukt zu erzeugen; und dieses läßt sich sehr wohl erreichen m der Zucht der guten Fleischrassen. Diese Schafe und besonders die Lämmer derselben bringen stets Preise, die noch immer einen Gewinn für Zuchter übrig lassen. Gute Lämmer kosten jetzt 52.50 bis 53 das Stück auf der fsarm. Das allein zahlt für die Haltung des Mutterschases wahrend des Jahres und läßt noch einen Ueberschuß: die Wolle ist also dann reiner Gewinn. Diese Fleischrassen haben mittellange Wolle; .ci-ri-i . i aoer oiqc i.ieyi augenoilalicy in gurem Preise, weil die derzeitigen Modewaaren aus solcher Wolle bevorAigt werden. Will also der Farmer Schafzucht betreiben, so sollte er sich gute Fleischschafe anschaffen und auf die Zucht früher Lämmer, die um Ostern etwa 6070 Pfund wieaen besonders Augenmerk richten; er wird bald sinden, daß das Schaf gar Nicht so dumm ist, wie es aussieht. Das Füttern der Pferde. Halte die ffutterzeit genau ein: die Pferde merken sich die Zeit sehr bald und werden unruhig, wenn sie lange warten müssen; zur bestenAusnützung des Futterö ist aber die Ruhe den Pferden unbedingt nothwendig. Krippen, Eimer und Saustrog müssen auf'S sogfältigste reingehalten werden; Pserde sind sehr reinliche Theire und Unsauberkelt verleidet ihnen ihr Futter. Letzteres sowohl wie das TrinkWasser müssen frei von allem Schmutz und jeglicher Unreinlichkeit sein. Man gebe nie mehr Futter, als dgs Thier mit gutem Appetit verzehrt, hierfür ist eö empfehsenswerth, wenn das Köryerfutter in zwei Portionen gegeben wird; erhalten sie alles aus einmal, so wird der letzte Theil zu sehr beathmet und es fehlt ihm die Frische, die das Pferd besonders am Futter liebt. Da das Futter von heute die Kraft für die Arbeit des nächsten Tages giebt, fo soll ein Pferd nicht unmittelbar vor schwerer oder schneller Arbeit eine besonders starke Mahlzeit erhalten; sie kommt dem Thiere während der schweren Arbeit durchaus nicht zu gute, sondern wird schlecht verdaut. . -mm- m fWft k a und beschwert nur ven Magen; es scheinbar träge und nicht so freudig und muthig wie sonst. Pferde mit gesunden Zähnen follten ihr Futter nie geschroben und angefeuchtet erhalten. Solche Zubereitung deö Futter ist nicht nur unnöthig, sondern sogar nachtheilig. Nasses Futter wird un vollkommen zerkaut und deshalb nicht gründlich verdaut. Das Pferd soll sei Futter mit dem eigenen Speichel anfeuchten; geschieht dies, so wird der Maaen 3 kollstndZa verdauen und somit dem Thiere auch ganz zu Nutze kommen. Wird im Sommer Mais gefüttert, so sollten die Aehren 12 Stunden in Wasser, dem ein wenig Salz zugesetzt ist um das Ansäuren üii rrbüten. einaeweickt werden: trock-

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Send 2C sor IUustrated Pamphlet. Addreas A. A. StMANTZ. . a. DBTNOIT. all OH. man. baß Pferde während des Zfressens geputzt werden; das sollte nicht geschehen, denn dabei giebt es stets Unruhe für die Thiere. Je ruhiger aber die Pferde ihr Futter verzehren können. um so besser bekommt es ihnen. Erhalten sie Grünfutter, so sollte dasselbe stets vor dem Körnerfutter gegeben werden. Ueber das Tränken der Pferde gehen die Ansichten auseinander; einige halten es vor dem Fressen andere nach dem Fressen am besten. Sicher ist, daß das Tränken vor dem Körnerfutter nxnigstens theilweise ge schehen sollte; es mundet dem Thier das Futter besser und letzteres wird nicht zu schnell mit dem Wasser aus dem Magen in den Darm entführt; doch biete man den Pferden auch nach dem Füttern etwas Wasser an. Die beste Schweinerasse. Wenn wir in den Marktberichten lesen, daß dänischer und kanadischer Speck in England mit 14 Cents und darüber das Pfund bezahlt wird und daneben steht dann amerikanischer Speck mit 8 Cents das Pfund, so fragen wir wohl etwas verblüfft: Wie kommt denn das? Es sollte doch umgekehrt sein; America beata the world. Mit dem Beaten" ist daS so eine eigene Sache; Hierzulande wird uns gerade jetzt von vielen englischen Tageblättern dieses Thema in allen Tonarten vorgesungen; draußen sieht die Sache aber doch ein wenig anders aus. Um auf das Schwein zurückzukommen wird uns wohl als Erklgrung zu dem Unterschied der Preise gesagt: Die Canadier und Dänen haben eine bessere Nasse Schweine, daS ist alles; in Canada hat man z. B. das Tamworth Schwein; daö giebt ganz besonders schöne Schinken und feinen Speck und - bei den Dänen wird's wohl ähnlich so sein. Hat sich was mit den besseren Schweinenrassen. Geben denn die kanadischen und dänischen Schweine auch besseres Schmalz? Geben ihre Kühe auch bessere Milch für Käse und Butter? Denn Schmalz, Käse und Butter aus jenen Landern bringen auch höhere Priese wie unsere Produkte. Gewiß nicht, es liegt nicht an den Rassen der Thiere, sondern an der Rasse der Farmer; jene Länder haben bessere Farmer wie unser Land. Dort, geben sie sich die. größte Mühe, die allerbeste Waare herzustellen; bei uns geht's aber im Gallopp und das ist gut genug für die." Und was un sere Farmer nicht verschulden, das besorgen unsere Schmalzbarone und Butterapotheker. Wir haben einen weiten Weg vor ynS, wenn wir mit derartigen Produkten den ersten Platz auf dem Weltmarkte einnehmen wollen. Unsere Farmer füttern zu viel MaiS und bringen ihre Schweine als lebendige Fettklumpen auf den' Markt. In Canada gedeiht , der MaiS nicht mehr so wie bei uns; dafür aber besser die Felderbse und diese giebt mit Gerste ein vorzügliches Mastfutter; die Thiere werden nicht zu fett, son dern zeigen ein prächtig durchwachsenes Fleisch von sehr süßem Geschmack. Der größte Schlachthausbesitzer unseres Landes läßt in diesem ' Jahre in Canada mehrere tausend Schweine auf obige Art füttern und will versuchen, ob er nicht auch die höchsten Preise in England erhalten , kann. Richtig ist aber, daß wir durch unsere Zucht- und Fütterungsweise eine Schweinerasse, wie die Polandchinas herangezogen haben, die einen besonders fetten Speck liefert; in Canada bevorzugt man dagegen das Tamworth - Schwein, welches die Eigenschaft weit weniger besitzt, sondern einen gleichmäßigen durchwachsenen Speck bei dortiger Futterweise liefert. Die Tamworths sind roth, zuweilen schwarz gefleckt, von starken Knochen und zeigen sich besonders abgehärtet gegen kaltes Wetter. Die Säue sind sehr frühreif und fruchtbar. Es ist ein gutes Weideschwein und erreicht im Älter von 6 Monaten leicht ein Gewicht von 200 Psund. Dieses Thier findet jetzt auch wegen seines vorzüglichen Speckes, Freunde in unserem Lande. Wir wollen aber nicht übersehen, daß. werden diese Schweine auch ausschließlich mit Mais gefüttert, man bald die Erfahrung, machen wird, daß der schön durchwachsene Speck verschwindet und der reine weiße k'atback" sich einstellt. Es wird somit für die Farmer . des Cornkelt" von wenig Belang sein, wenn sie diese Rasse anschaffen .würden; denn für jene Gegenden wird Mais immer das beste und billigste Mastfutter bilden; auch wird ia stets ein Bedarf sehr fet- . , . " . ; Der Feind Ist Vesiegt. Die Grippe hinterläßt in der Regel den Patienten in . sehr schwacher Gesundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull'S Husten Sprup.daS allerbeste Mittel welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwmdsucht beseitigt. FrauMaggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "Es macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kun'rt und ich wurde den schrecklichen Husten loö. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzügliche Medizin n skbrauchen." Dr. Oull'S Husten

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