Indiana Tribüne, Volume 21, Number 304, Indianapolis, Marion County, 23 July 1898 — Page 2
SnDiaua Tribüne.
Erschc: Täglich na) SomuugV. Die tZzliche.TriiKne" kostet durch den Xrlge ' 1 Senti per Wsch. die onaabXrtbÜK,,l cxtl ptx Wach. Beide instsmc 1 rat Us u t ,at. Per Vft mijitt Ud plgkchitt l 0Ttltt)lsa tz, p, OaH. crruwi 10 cao ei) ct Indianapolis, Ind., 22 Juli 1898 Eleetrltität im Simplontunnel. Die Anwendung der Elektricität bei dem Bau des Simplontunnels zeigt d?utlich, welche Verbilligung und Beschleunigung im Tunnelbau die Nutzbarmachung elektrischer Kräfte herbeigeführt hat. Bisher sind die längsten öisenbahntunriels Europas bekanntlich der St. Gotthard' mit 15 Kilometer ud der Mont Cenis .mit 13,Kilometer Länge. Der Simplontunnel wird beide bedeutend übertreffen und eine Länge von 20 Kilometer erhalten. Der Bau ist dem' Ingenieur Brandt, der auch den Bau der Arlbergbahn geleitet hat. übertragen; dabei wird die Elek tlicit'ät in einem bisher noch niemals erreichten Grade angewandt werden. Bei einen? Bruch von 200 Tonnen Ge. stein pro Meter Tunnellänge erhält man auf 20 Kilometer die fabelhafte Gesteinsmasse von 4 Millionen Tonnen oder 80 Millionen Centner, die durchschnittlich. 4 Kilometer weit fort zuschaffen sind, so daß im ganzen 16 Millionen Tonnenkilometer zu leisten sind, was ausschließlich mit Hilfe der Elektricität geschieht. Wie groh dabei d 'Zrsparniß an Geld und Zeit ist. zeigt ein Vergleich des Simplonprojec tes mit den frühern großen Tunnelbauten. Beim Mont Cenistunnel kostete jedesKilometer 6 Millionen Iranken und und ein Jahr Arbeit, beim Gotthardtunnel nur 4 Millionen Franken, beim Simplontunnel wird, bei einer Conventionalstrafe von 5000 Franken auf jeden - Tag Verzögerung der Fertigstellung, das Kilometer nur 3 Millionen Franken und 3 Monate Zeit kosten. Man arbeitet heute also an einem-solchen . Riesenunternehmen Vi?rr,-f srfvrtfsfrr ItnK 2rTMTnftT flxUlftPT VIVttiU UIIVUV r Q 5 als vor 30 Jahren . am .Mont Cenis. Die Elektrititat spielt auch eine bedeuiende Rolle für die Beleuchtung eines solchen Riesentunnels, denn es muß darauf Rücksicht genommen werden, daß durch die Beleuchtung nicht die im Innern des Tunnels herrschende Hitze noch vermehrt wird. Wenn man im Mittel auf je 44 Meter des Eindringens eine Wärmezunahme von 1 Grad C. rechnet, so. wird die Hitze am Mittelpunkte des Simplontunnels. welcher 500 Meter unter der First des Berges liegt. 40 Grad betragen. Die Zufuhr frischer Luft in das Innere des Tunnels wird durch elektrisch betriebene Ventilatoren bewirkt und außerdem durch einen dem Vahntunnel parallel laufenden Stollen von 8 Meter Breite, in kxlchen in jeder Secunde 50 Kilometer LuftMit einer stündlichen Geschwindigkeit von 22 Kilometer hineingepreßt werden, die in den Häupttunnel gelangen und durch diesen wieder nach außen zurückkehren. Nach Feriigstellung des Simplontunnels wird übrigens die Linie London-Brindisi. die sogen, indische Post, um 185 Kilometer gegen die Linie durch den Mont Cenis und um 122 Kilometer gegen die Gotthardlinie verkürzt werden;. die 'Fahrt von London nach dem Simplon ist über Calais irnb; Reims gerechnet. Außerdem hat der neue Tunnel nur ine Meereshöhe von 700 Meter zu überwinden, während die .Höhenziffer bei den andern Tunnel 1150 und 1300 Meter beträgt. Man beabsichtigt auch, den Verkehr durch den Simplontunnel auf elektrischem Wege zu betreiben. Gewitterfuxcht. Ueber die Ursachen der Gewitterfurcht hat dxr Psychologe Hiram Stanley eingehende Untersuchungen angestellt. Nach den Ergebnissen derselben macht er mit Recht' darauf aufmerksam. daß die Gwittersurcht psychologisch eigentlich gar nicht zu erklären ist, denn die durch Blitzschlag dursachten Unglücksfälle sind so gering an Zahl, daß ihre Gefahr ' 'die Gewitterfurcht nicht genügend erklären kann. Noch auffallender aber ist die Thatsache, daß die Gewitterfurcht mit, zunehmender Bildung des menschlichen Geistes nicht etwa abnimmt.' Von den 'australischen Eingeborenen erzählt Lumholtz. daß die heftigsten elektrischen Entladungen bei Gewittern : sie in freudigste Erregung versetzen,- der sie durch Singen und .allerhand Geberden Ausdruck ge den. Ebenso finden wir bei gesunden Kindern meist keine Gewitterangst, und zuch manche Thiere,' besonders die wilden Katzen: Löwe Puma u.' s. w., ge rathen dmch ein Gewitter .in beste Laune, wahrend sich,? der civilisirte Hund am liebsten unter das Bett ver kriecht. Durch eigene Erfahrung ist nun Stanley auf eine besondere Erklä rung der Gewitterfurcht geführt worftu Er ging an einem Sommernach'tag spazieren,' als er plötzlich von ..rtm eigenthümlichen Gesühl befallen wurde, wie wenn irgend eine atmosphärischeStrömuna durch seinen Körper durchginget Je mehr dieses Ge fühl zunahm, wurde er von einer seltsamen unerklärlichen Furcht befallen, so'oaß er einige Augenblicke wie ange.wurzelt stehen blieb. Aber seine wissenschaftliche ; Neugier' war erwacht m.d ließ ihn genau seine Lage beobachien. Er war sich bewußt, daß die Ursache der Erregung nicht in ihm selbst Ziegen könnte, aber auch die äußere Ursache war ihm verschleiert'' 'Später erfuhr er nun auf seine Nachforschungen jin, daß genau zu der Zeit ein heftiges magnetische? Gewitter. also, starke Störungen der erdmagnetischenKräfte, über jee Gegend ingezoaen waren. Er koriY.se also nur ' annehmen.' daß diese durch seinen Körper gewissermaßen hindurch pulsirten und ihm dasGe fühl der Singst und Bedrückung verur-
sachten. Nun wußte er. daß auch seine elektrische Empfindlichkeit eine sehr bedeutende war, sodaß er bei einer Gelegenheit die elektrischenStörungen durch einen Gewittersturm gespürt hatte, der in einer Entfernung von etwa 2 Kilometer vorüberzog. Stanley glaubt daher, daß die unvernünftige, aber unLberwindliche Angst, die ihn und andere Menschen während eines Gewitters befällt, aus nervöseTi Störungen entsteht, die durch bedeutel'de Beränderung des elektrischen Zustandes der Erde und der Atmosphäre .'?ervorgerufen werden. Tolle Modedamen, ttntcrkialtung.
Unsere fashionable Damenwelt, soweit sie noch viele Zeit zum Todtschlagen hat, zerbricht sich fort und fort den Kopf im Ersinnen neuer noch nie dagewesener- Arten geselliger Unterhaltungen innerhalb ihrer Kreise, und die letzten Jahre haben, nebn einem gelegentlichen vernünftigen oder geistreichen Einfall, Abgeschmacktheiten genug in dieser Beziehung zu Tage gefördert. Wohl das Tollste in dieser Art im Uebrigen jedoch ganz jahrhundertsendemäßig" ist ein erst in jüngster Zeit ausge hecktes Vergnügen und Nerven-Labsal im verwegensten Sinne des Wortes. Dasselbe besteht in einer SchrecknisseGesellschaft oder Horror party"; auch der Name .Gänsehaut - Partiewürde sich dafür eignen, sogar in doppeltem Wortsinn. Wie es dali hergeht, mag wohl solgende kurze Schilderung einer solchen Grusel - Partie zeigen, welche einem Zola und andern realistischen Schriftstellern das Bedauern erwecken dürfte, daß sie nicht längst darauf verfallen sind, für eine ihrer naturalistischen Erzählungen einen solchen Bestandth:il erfunden zu haben (auch in diesem Fall ist Wahrheit seltsamer, als Dichtung!): Ungefähr ein Dutzend Frauen und Mädchen versammelten stch in einem Hause der steinreichen Gastgeberin. nicht in deren Wohnung, sondern in einem sehr alten und spukhaft aussebenden Farmhaus, von dem man sich ohnedies allerlei gruselige Geschichten erzählt. Als die Gäste voller Erwartung des Ungewöhnlichen, das da kommen sollte, dort eingetroffen waren, sahen sie zunächst zu ihrem Entsetzen, daß es diesem Haus so vollständig an Möbeln fehlte, wie der TobsüchtigenZelle eines Narrenhauses; und dabei waren sie alle in ihrem schönsten, nach allerneuester Mode zugeschnittenen Abend - Gesellschaftsanzug! Es lag nicht einmal irgend ein Teppich auf einem der Stubenböden, und es sah noch öder aus, als in einer der besagten Zellen, in denen doch wenigstens die Wände gepolstert zu sein pflegen. Nach einer Weile wurden indeß Holzbänke und Feldstühlchen hereingebracht, und die leeren Stuben wurden mit amerikanischen Flaggen decorirt, obwohl diese Entweihung des Sternenbanners jedenfalls eine noch schnödere ist, als wenn dasselbe irgendwo zu Waaren - Reclamezwecke dient. Außerdem wurden Lampions hereinhehängt. Und nun ging das Bergnügen los! Jeder Gast hatte ein Päckchen mitgebracht, welches mit einem blauen Band zierlich zugebunden war; übrigens waren diese Packete von sehr verschieden Größe. Eines derselben wurde geöffnet. und heraus sprang eine lebendige weiße Maus. Allgemeines furchjbaresKreischen und panisches Flüchten, als wäre eine Tarantel oder Giftschlange zwischen die Gesellschaft gefahren. Die Schreckensmaus verschwand endlich durch ein offenes Fenster. Wiederum ein anderes Packet enthielt einen lebendigen Aligator.von 12 Zoll Lär.ze, welcher ein noch größeres Pandämonium verursachte, als die Maus. Aus einem anderen Packet wurde eine . Schachtel Würmer losgelassen, welche sich überall dahinschlängelten, namentlich an den Kleidern. Dann ' kamen Packete mit lebendigen Bienen und mit Cock-roaches-. und endlich kam sogar ein Menschen-Skelett grinsend zum Vorschein! Der Gipfelpunkt dieser UnterHaltung aber wurde um Mitternacht erreicht, beim Beginn der .legitimen" Geisterstunde. Die ganze Gesellschaft wurde bei den verhängnißschwere zwölf Glockenschlägen hinauf in die Dachstube geladen. Licht gab es in derselben gar. nicht, nur der Mond lugte durch ein Fenster scheu herein. Sowie die Gäste näher traten, erhob sich aus einer Fallthüre im Fußboden eme weiße Gestalt mit ungeheuren rothglühenden Augen. Es war ein für diese Gelegenheit fabricirter Geist. Das war selbst für die starknervigsten dieser Dämchen zu viel, und sie stürzten über einander die Treppe hinunter! Der Grauenspartie war die Krone aufgesetzt. ,Auf kleine Verletzungen an der Person und an den Kleidern dürfte es nicht ankommen. Es wurde Licht gemacht, und als jedes der Dämchen wieder halbwegs in normale Verfassung gebracht war. beschloß ein guter Äbendschmaus das Ganze, merkwürdigerweise ohne Kröten und Eidechsen! Die vreidewanze. Zu den schlimmsten Plagen des Landmannes geHort der ..Chinch Bug-, die Getreidewanze, deren gräulichen Verheerungen er fast machtlos gegenübersteht. An Mitteln zur Abwehr und Vertilgung der Schädlinge fehlt eS zwar nicht, doch kann man von keinem sagen, daß es sich vollkommen bewährt hatte. Verminderung des Uebels wurde hier und dort erzielt, aufgehoben wurde dasselbe nirgends. Zu den beroährtesten Mitteln gehören die folgenden: . 1) Man komme den Zerstörungen der Wanzen ' zuvor durch frühzeitige Bestellung -der Getreidefelder. Die Wirkung dieses Mittels ist. kaum hoch genug anzuschlagen. Derselbe Stand der .Wijterung. Ux das Wachsthum
tii jungen Saat begünstig!, dtent zur raschen Entwickelung der Wanzen. Auf frühem Getreide erscheinen die frühreifen Wanzen. Und umgekehrt. 2) Man verhindere die Uebersiedelung der Wanzen von einem Felde auf das andere. Es bandelt sich hier um
die Verhinderung der Übersiedelung der Wanzen von den Feldern, die mit kleiner Frucht bestellt sind, auf die nahen Maisfelder. Da der größere Theil der Wanzen zur Zeit der Uebersiedelung noch unbeflügelt ist, die Wanzen überhaupt ungern von ihren Flügeln Gebrauch machen, so handelt es sich darum, ihnen den Uebergang auf die Maisselder möglichst zu erschweren oder ganz unmöglich zu machen. Das geschieht, indem man rings um das von den Wanzen besetzte Weizen- oder Gerstenfeld eine Anzahl breiter Furchen zieht. Der sich bei trockener Witterung auf den Furchen bildende Staub macht es den zum Marschiren schlecht beanlagten Wanzen schier unmöglich, dies Hinderniß zu bewältigen. Ein einziger gelinder Regenschauer macht allerdings das Mittel wirkungslos. Dann schützt man wohl das Mais eld gegen das Eindringen der Wanzen n der Weise, daß man auf. der gefährdeten Seite desselben einen .flachen Graben zieht, dessen eine, dem Felde zunächstliegende , Seite steil ist.' Die Wanzen können die' steile Wand namentlich dann nicht erklimmen, wenn die Erde locker ist. Hat sich eine große Zahl von Wanzen in dem Graben gesammelt, so tödtet man dieselben mittels eines durch denselben geschleiften Holzklotzes. Ein anderes V.rfahren best h! dann, daß man entlang der bedrohten Seite des Maisfeldes sechs Zoll breite Bretter dicht neben einander auf die Längskante stellt und befestigt. Und zwar fo befestigt, daß die Wanzen weder am Boden, noch an den Verbindungsstellen einen Durchgang finden. Die mit Theer beschmierte obere Kante überschreiten die Wanzen nicht. Wenigstens so lange nicht, bis der Theer nicht etwa, infolge windiger, trockener Witterung mit einer Staubkruste bedeckt wird. Der Jakamlk. Im nördlichen Südamerika wird ein Vogel als Schäferhund und als Beschützer von Hühnerhöfen verwendet. Die Bewohner von Venezuela, Bri-tisch-Guayana und den Gegenden am Nordufer des Amazonen-Flusses nehmen zu diesen Zwecken seine Dienste, in Anspruch. Dieser merkwürdige. Vogel, wissenschaftlich Psophia.Crepitans-, von den Indianern .gakamik. genannt, bewährt sich. in seinem nicht .immer leichten Amte ganz ausgezeichnet. .Sein Aussehen .ist ein dem Kranich ähnli ches, nur ist er ziemlich größer und auch hübscher, wie jener. Im wilden Zustande lbt er ausschließlich in großen Waldungen, wo er in Trupvs bis zu 200 Stück vorkommt und freiwillig feinen Aufenthaltsort selten verläßt. Sein Gang ist für gewöhnlich langsam, fast schwerfällig, bisweilen aber fuhrt der Vogel' wunderliche Scenen auf, in denen er. durch große Lebhaftigseit überrascht. Er springt,, wenn ihn seine tolle'Laune anwandelt, hoch .in die Luft, tanzt phantastische Walzer oder macht V.t ausgelassmstin Sprünge die Kreuz und Quer. Immer hält er dabei den Kopf tief zur Erde. Wenn er erschrickt, stößt er einen eigenthümlich tönenden Ruf au; der an den Klang einer Trompete erinnert. Er heißt deswegen auch bei den Eingeborenen kurzweg der Trompeter." In der Gefangenschaft wird der Jakamik bald zahm und gewöhnt sich rasch an seinen Herrn. Auch .die Brüt des Yakamik läßt sich sehr.leicht aufziehen. '' ' ' : Mit wahrer Todesverachtung schützt der werthvolle Vogel die ihm anvertrauten Thiere. Er zeigt einen seltenen Muth und macht sich selbst die Hunde, die sonstigen Herren über Viehheerden, gehorsam. Er führt Schafheerden und Heerden von jungen Hühnern und Enten früh Morgens auf die Weide und bringt sie immer, stolz an der Spitze voran fchreitend, des Abends wieder wohlbehalten nach Hause. Kein Thier darf sich entfernen; er drängt und stößt es solange, bis es wieder zum großen Haufen zurückkehrt. Die Stimme seines Herrn lernt der Fakamik sehr schnell unterscheiden. Er aeborcht seinem Gebieter rückhaltlos, folgt ihm überall hin und scheint entzückt, wenn er von ihm Liebkosungen empfängt. Er verräth Traurigkeit, wenn sein Herr abwesend ist, und be willkommnet ihn, wenn er zurückkehrt, mit sichtlicher Freude. Gegen Hunde un,d Katzen, die er als Rivalen betrachtet, verhält er sich feindlich. Seine Eifersucht gegen sie kennt keine Grnzm. Sobald sich ein Hund oder eine Katze nähert, fliegt er herbei und schlägt wie rasend mit seinen Flügeln. Was den Fakamik noch ganz besonders für die Bewachung von Heerden aeeignet macht, ist sein ausgezeichneter Orientirungssinn. Er findet die Richtung so leicht und sicher, wie eine Brieftaube. Selbst bei der weitesten Entfernung täuscht er sich niernalö über den Weg. immer kehrt er zu bestimmter Stunde mit seiner Heerde zurück. Cin Wahres SprüHvort. Nichts ist so erfolgreich wie Erfolg." Dlese Behauptung ist nie besser bewiesen als wie durch den Erfolg von Dr. Bull's Husten Syrup. Diest wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältung, Hustm und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Erfolg. Frau E.W. Richards, 2214 E. Eumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: ch habe Dr. Bull'ö Husten Syruz) seit 9 Jahren im Gebrauch und fand' ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmsten Fällen und rathe allen Müttem dasselbe zu thun." Dr.Bull'S Husten Syrup kostet nur 25 Cents. Versucht kein anderes Mittel sondern bleibt bei dem alten und bewährten Dr Bull's Husten Sxrrp und astf rue-LÄiVlcin..
oittteinnützigtS. Alte Tinten- und Nost. siede entfernt man. indem man dieselben mit einer verdünnten Zinnchlo-rid-Lösuug, welche man in der Apotheke hetellen lassen kann, tüchtig auswäscht und dann den Stoff in warmem, weichen Wasser ausschwenkt. Der Schlaf deö Kranken, wenn er ruhig und erquickend ist, darf nicht gestört werden; ist er aber leise, unruhig, mehr eineBetäubung und unerquicklich, so kann man den Kranken unbedenklich, um ihm die nöthigen Arzneien und Getränke zu geben, von Zeit zu Zeit aufwecken. Um Citronen vor dem Schimmeln zu bewahren, empfiehlt man neuerdings, dieselben aufzuhän gen, und zwar so, daß man durch die Citrone einen Faden zieht, die beiden Enden zusammenknüpft und so die Frucht frei aufhängt, damit sie nichts berührt und nirgends anstößt. So aufbewahrt, wird sie niemals schimmeln. Der Ruß aus Oefen unl Schornsteinen bildet ein wirksames Düngemittel und ein bekanntes Mittel gegen Erdflöhe. Der Erdfloh zeigt stch massenhaft bei trockener Witterung und in sehr sonnigen Lagen. Um die Pflanzen zu schützen, bestreut man . den -Samen nach dem Säen, bevor derselbe zugeharkt wird mit Ruß. Auch empfiehlt es sich, die Pflanzen mit Ruß zu bestreuen, doch muffen diese vorher begossen worden sein, damit der Ruß anklebt, auch muß es öfter wiederholt werden. Ferner bringt das Ueberstreuen mit Ruß nach dem Regen oder Begießen kränklichen, vom Rost befallenen Pflanzen, namentlich Bohnen und Sellerie, ein auffallendes Gedeihen. Der Ruß darf nicht frisch an gewendet werden, am besten in Wasser aufgelöst, indem man ihn mit kochendem Wasser übergießt, verdünnt und in schwachen Gaben verwendet. Man sammle den Ofenruß wahrend des Winters in einem Gefäß und hebe ihn so für den Sommerverbrauch auf. Derbe Sachen, deren Farb e n nicht leiden, sollte man stets erst einmal mit einer möglichst milden, kalifreien Seife zu reinigen versuchen, bevor man zu anderen Mitteln greift. Man seift das Zeug mit einer tadellos reinen Bürste, die man am besten zuvor in erhitzter Kleie reinigt, gut aus. wäscht die Bürste tüchtig aus. um die Seifenreste zu entfernen, und bürstet die Sachen nun wiederholt mit klarem Wasser nach. Mit dickem Tuch werden die Kleidungsstücke trocken gerieben und möglichst faltenfrei zum Trocknen ausgebreitet. Fleckig gewejene Tücher und Schürzen legt man am besten nach dem Reinigen zwischen saubere Tücher, zwischen denen man sie auch in halbfeuchtem Zustande plättet. Wo Seife nicht hilft ist bei wenig empfindlich gefärbten Geweben
ein Waschen mit Salmiakaeist und Wasser oft von trefflichem Erfolge, ein gutes Nachspülen ist dabei nicht zu versäumen. Das Waschen von Spitzen ist für jeden, der nicht die nöthigen Erfahrungen darin hat. eine heikle Sache. Denn man kann mit einem einzigen Mal unvorsichtigen Waschens an einer kostbaren Spitze mehr verderben, als eine zehnmalige Wäsche von berufener Hand kosten würde. Bekannt ist das Verfahren, bei welchem man die zu reirügenden Spitzen sorgfältig über eine Flasche wickelt, mit leichtenStichen aufeinander heftet nd das Ganze in lauwarmem Schaum aus venetianischer Seife solange schwenkt, wie es behufs der Reinigung nothwendig erscheint. Zweckdienlicher ist es unbedingt, die Spitzen zunächst auf ein Stück nicht zu weichen Leinenstoffes derart aufzunähen, daß sie vollkommen fadengeradc aufliegen und alle Bogen oder Jäckchen einen nicht gut verrückbaren, festen Halt bekommen. Hierauf tränkt man das Tuch gut mit Pro5encer-Oel und läßt es zusammengerollt mehrereStunden ruhig liegen. Hierdurch wird der Spitzenzwirn elastischer und ist nicht sz leicht dem Reißen der Brechen ausgesetzt. Später kocht man das spitzendesetzte Tuch in Seifenwasser, dem eine kleine Prise Salz beigegeben ist, und spült alsdann in kaltem Wasser reichlich und so lange nach, bis das SpülWasser vollkommen klar bleibt. Zuletzt wird das leicht mit dünner roher Stärke angefeuchtete Tuch auf der linken Seite gebügelt. Sollte man es mit alten echten, vielleicht schon etwas angegriffenen Spitzen zu thun haben, so nimmt man deren schonende Säuberung vortheilhaft derart vor, daß man sie tagelang in Weizenmehl einlegt, welches sie vollkommen bedecken muß. Bon dem Einlegen allein werden die Spitzen natürlich nicht rein, wohl aber dadurch, daß man sie öfters . umlegt, von Zeit zu Zeit heraus nimmt, mit der flachenHand gut abklopft und dann wieder in ihr Mehlbad versenkt. Läßt man sich die Mühe nicht verdrießen, dieses Vorgehen recht oft zu wiederhol len, so kann man durch diese Trockenreinigung ine leidlich klare Farbe bei einer selbst ziemlich schmutzigen Spitze erzielen. Der gelbliche Ton, welcher zumEnde zurückbleibt, ist. wie bekannt. ein willkommenes Zeichen ehrwürdiaen nl . ? Alters oei loiroaren wppel- und Nadelarbeiten, und es wäre also durchauö nicht am Platze, denselben etwa vertreiben zu wollen. Geling! die Rei. nigung der Spitzen durch Weizenmehl nicht in 'gewünschter Weise, so versuche man es mit einem lang andauernden Bade aus süßer. Milch, -(rine naive 5?rau. 5?rau: Siehst Du, seit wir eine Köchin haben, brauchen wir viel mehr." Mann: Also warst Du sparsamer?- Frau: Nein, aber Du ißt jetzt mehr !7. ' ' An der Zukunftsuni. v e r s i t ä t. Freund: Professor. Du solltest endlich heirathen Profes. sor? Ja, soll ich denn meine sämmtlichen weiblichen Zuhörer verlieren?" B e d a u e r l i ch. Richter: Sind Sie nicht derselbe Schulze, der vor vier Jahren dem Bankier Silbermann mit viertausend Dollar? durchging?(ul,e: .Ne. leider niU .
! Während der Abwesenheit seines Vaters schlug der 22 Jahre alte Allie Walsh seiner Mutter mit einer Azt den Schädel e!n und entfloh. Der Muttermörder ist Wahnsinnig und befand sich früher m der Irrenanstalt zu Rochester, wurde aber vor vier Monaten entlassen. Die Fa milie ist ca. 5 Meilen von Lake City, Minn.. auf dem Lande ansässla. Wunderdare Disciplin scheint im 8. Miliz - Regiment des Staates California zu herrschen. Die in Woodland einaemusterte Compagnie M. hat sich im Camp Merritt geweigert, die von Gouverneur Vudd ernannten Officiere zu acceptiren. Nur ganze sieben Mann waren bereit, unter den betr. Officieren in Bundesdienst zu treten. Gouverneur Budd. als oberster Kriegsherr von California, gerieth über die Insubordination der Truppenabtheilung in höchsten Zorn und gab sogleich Befehl, die Leute ihrer Uniform zu entkleiden, sie schimpflich zu entlassen und Compagnie M. des 8. Milizregiments aus. der Liste der Nationalgarde zu streichen. Ein Jnspector der 4. A ve.-' Trolley-Linie inNew York beschuldigte im Center Str. Polizei - Gericht zwei Knaben, sich an eine Car gehängt uno den Conducteur belästigt zu haben. Was?" rief der Magistrat Mead-, belästigten Conducteure? Die Con ducteure sind Diejenigen, welche andere Leute belästigen. Sie sind ein Gemeinschaden, und die Linie ist die am schlechtesten verwaltete in der ganzen Welt. Nirgends anderswo würde man solchen Unfug auch nur eine Stunde lang dulden. Die Knaben wurden cntl'üssen. Hirschescheinenindiesem Sommer im nördlichen Theile des Staates Wisconsin sehr zahlreich zu sein, denn Morgens und Abends kann man ganze Rudel aus dem Wald herauskommen und über Lichtungen und Gärten aehen sehen. Sie suchen diese Lichtungen auf. um den Moskitos und Fliegen im Walde zu entgehen. Sie sind äußerst zahm und kümmern sich wenig um die Menschen oder Haus thiere. Eine Anzahl zunger Thiere sind in Jron Belt und in der Nachbarschaft gefangen worden und werden gezähmt. Der milde Winter, und der geringe Schneefall haben stark zur Vermehrung des Wildes beigetragen, da die Wölfe nicht wie gewöhnlich so große Verheerungen unter ihnen anrichteten. Daß eine englische Zeitung in eine deutsche umgewandelt wird, dürfte gewiß zu den Seltenheiten gehören. Dieses merkwürdige Ereigniß ist aus Union Hill, N. I., zu berichten. Ermuthigt durch die thatkräftige Unterstützung und den Erfolg, welche die ersteAusgabe der Deutschen Beilage- der Hudson Times" begleiteten, beschlossen die Herausgeber I. Haas und A. Baumann, Letzterer der Redakteur, das bisherige englische Wochenblatt m em deutsches umzugestalten, . aber mit unverändertem Namen. Daß man ein deutsches Blatt mit emem englischen Namen heraus giebt, hat darin seinen Grund, daß die Hudson Times- im zweiten Jahre be steht und deshalb Anspruch auf Coun ty- und Town-Patronage hat. Ein zwölfjähriges Mädchen Namens Anna Wickward kam kürzlich von Mt. Gloucester Holly, N. I., um ihren Onkel W. F. Shinn zu besuchen. Am Tage lhrer Ankunft wurde sie von einem kleinen Hunde ins Bein gebissen. Da die Wunde unbedeutend schien und schnell heilte, wurde die Sache bald vergessen. Nach einer Woche klagte das Mädchen über Kopsfchmerzen und wenig später wurde sie von Krämpfen befallen. Schaum trat ihr vor den Mund. Sie begann zu bellen wie in Hund und verschiedene andere Anzeichen der Tollwuth zu zeigen. Dr. I. W. Branin spritzte dem Madchen etwas Aether em, wo rauf sie sich etwas beruhigte. Er ist überzeugt, daß das Kind infolge des Bisses von Tollwuth befallen ist und hat keine Hoffnung für Wiederherstel lung. DieMetropolitan Street Railway Company" in New York hat seit einigen Wochen an der Lennox Avenue versuch wele Cars laufen las sen, die mit verschiedenartigen Druck luft-Motoren ausgerüstet.waren. Die Leistungen dieser Motoren konnte'mit einander verglichen werden. Die besten Eigenschaften der verschiedenen Motoren wurden schueßUch m einem Druck-luft-Motor vereint, der wohl der beste bis jetzt hergestellte genannt werden kann. Der Motor soll nun auf den Croßtöwn- - Bahnen praktisch einge führt werden, so daß die letzteren bis Neujahr damtt betrieben werden kon nen. Die gegenwärtigen Kabelbahnen am Broadway, an Lezington und Columbus Avenue werden in unterirdische Trollehbaynen umgewandelt werden. Sechs Opfer hat die Tri. ch i n o s e ln einer Familie zu Sber burne bei Binghampton. N. $)., bereits l gesoroeri uno ein neoenies i oem Tode nahe. In der Familie von Aastrow erkrankten alle Kinder und sechs starben. Anfänglich wurde die Krankheit für typhöses Fieber gehalten, aber ber der Obductlon des letzten Opfers. eines neunjährigen Sohnes, wurde Trichinose constatirt. Der Vater und die Mutter der Kinder stellten hartnäckig in Abrede, daß in der Familie rohes Fleisch gegessen worden sei, eines der Kinder gestand jedoch ein, rohes Schweinefleisch genossen zu haden. Das einzige, noch am Leben bekindliche Kind des Ehepaars ist ebenfalls erkrankt und wird wahrscheinlich evenlaus nerven. CöönUlt sitzt i Olnt. Reines Olnt bedeutet reine Haut. Ohne diese Ulm, Schönheit. Caearett, Cendy Cathartie reisigen das Olot, kräftigen die Lebe und entfernen alles , Unreine , aus dem Körper. Fangen Oie heute an, yusteln, Ge schoüre, Messer und so Kelter n dertreib. ; ' C ZZzlttt für lCe. 3a
03 JNlckNtt.
Cr'.l. . r.. pHifi.i. - , V.,. T . (Mii.nMMj rzzizt. . IC:. ZZc. CCu i
1 - , r .... ... 5,, .... , , f. ' .'. ." , . 1 1 ' ' r p Wmj äM VrHlli sMl .-' 1 j" v Inlll I Iwj'Hl 'vS sflli Tft j ?M ' j " 1 1 1 '
A Colorado Editor say of Rlpans Tafrolcs
" For heartfcurn, dizziness and neadacHe I kave never sound the equal ok ....... . i HHfcAS Tabdes Arid other rnernbers of rny farnily usc thern for varlous ifls with excellent results. I cannot af iord to keep house nor run & print shop without thern, nor do I believe any one eise can afford not to use thern. They are a wonder.' jfijtjt
LAXIR VL JJ BON -BON Q A iMCMEW ZK UR I ERfcNVER 5T0 PfUNO MauMtarn H
00 Cttf lütttU n dem 2) 0 r 7 e T, c e !? t 5 bei Potsdam ist ein schreckliches Verbrechen verübt worden. Nachts kam der Büdner Goetsch in angetrunkenem Zustande nach Hause und gerieth mit seiner Frau in Streit. Hierbei ergriff der Unhold eine Azt und spaltete seiner Frau damit den Schädel; dann nahm er ein auf dem Tische liegendes Messer und versuchte ihr auch noch den Hals zu durchschneiden. Als die Frau kein Lebenszeichen mehr von sich gab, lief Goetsch wie ein Rasender davon und warf stch auf die Schienen der BerlinWetzlarer Bahn, um sich überfahren zu lassen. Bahnarbeiter bemerkten ihn aber und vertrieben ihn, ohne eine Ahnung von dem Verbrechen zu haben, das er soeben begangen hatte. Hierauf rannte Goetsch nach dem nahen Nuthefluß und ist seitdem verschwunden; aller Wahrscheinlichkeit nach, hat er sich ertränkt. Der Pariser Possen, reifer Marius Tournadre konnte die letzte Ministerkrise nicht vorübergehen lassen, ohne sich wieder einmal durch einen seiner Streiche hervorzuthun. Tournadre ist ein wahres Pumpgenie, wie man aus seinem neuesten Einfall ersehen kann. Er nahm die Liste der Abgeordneten und Senatoren vor und bezeichnete diejenigen, die das Telephon zu Hause , haben. Dann berief er der Reihe nach zwei Dutzend der bekanntesten Landesvertreter telephonisch in's Elysee. an dessen Thor er Posto faßte, um die mit den seligsten Hoffnungen Eintreffenden in der bequemsten Weise anzupumpen. Das Unternehmen gelang vortrefflich, und Tournadre hatte noch das Vergnügen, sich über die Verwirrung der Abgeblitzten zu freuen, die nacyeinanoer oas Elysee verliefen. Neuerdings hat sich in Buenos Aires eine größere Anzahl von Personen, die des Mädchenhandels verdächtig sind, nach Europa eingeschifft. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden sie versuchen, möglichst viele Mädchen unter allerlei Vorspiegelungen zur Ueberfahrt nach Argentinien zu verleiten. Drei der Agenten sollen mit dem Schiff Espagne" Buenos Aires verlassen haben. Sie werden, wie folgt beschrieben: 1. Albert Neubrück, jugendlichen Ansehens, schlank gewachsen, dunkelblond, spricht spanisch, deutsch und französisch; 2. Mordöhi Garabilde. über 50 Jahre alt. grau, mittelgroß. Schnurrbart geschoren. Vor zwei Jahren in Liverpool wegen versuchter Entführung zweier österreichischer Mädchen zu einem Jahr schweren Kerkers verurtheilt; 3. Jesnitzki. mittelgroß, 50 Jahre. Haar schwarz gefärbt, Stumpfnase, in Deutschland und der Schweiz mehrmals wegen Mädckenhandels vorbestraft. Die drei Kuppler haben die Absicht, sich diesmal vornehmlich nach dem Elsaß und der Schweiz zu wenden. Moskauer Kaufleute haben mit der Expedition des Grafen Leontjew für 100.000 Rudel Waaren nach Abyssinien geschickt. Es läßt sich jetzt schon sagen, daß diese Waaren, obgleich sie schon sämmtlich verkauft sind, nur schwer mit den schlechteren, dafür aber um die Hälfte billigeren englischen und indischen Waaren, besonders Geweben, werden in Wettbewerb treten können. Uebrigens ist der Hauptzweck der Leontjew'schen E?pedi. tiön. mit der jetzt auch Prinz Heinrich von Orleans in's Innere Abyssinienö aufgebrochen ist, gar nicht der schwierige Absatz der Moskauer Waaren ' in Afrika, sondern vielmehr die Jagd auf 'die Elephantenheerden. die fünf Grad von Aequator sehr zahlreich vorhanden sind.. Die Elfenbeinjäger führen 20 Gewehre größten Kalibers ' und ' zwei Marim - Mitrailleusen zur massenhaf'ten Abschlachtung der Elephanten mit sich, von denen Leontzew lahrlich .bis 1500 Stück zu erbeuten hofft. .Doch bilden sich, schon zwei andere Grppen voJ Elfenbeinjäaern. die dem JinM
und dem Herrn eontzew oen Nang abzulaufen aedenken. E s dürfte wenig bekannt m ii n yi r lein, oah ver tooernn nen unter eve: ZZüricher See eine prachtvolle Villa besitzt. Auf der Fahrt nach Küßnacht leuchtet dem Touristen schon von Weltem der unmittelbar am See gelegene imposante Prachtbau mit semem blut rothen Ziegeldache dem sich dem Dampser Nähernden entgegen. Nach dem See zu befindet sich ein hübscher, groher Garten mit Lauben undPavmons. Dieses Gartenland ist aber nicht etwa natürliches Uferland, sondern durch enorme Geldaufwendungen in den See r r v 1 1 1 evi c.;ri"jir.-. ausgeicyuller. or oer gici,iuuujch Villa nach der Straße zu liegt ebenxsiua nacq oti vouutfc z falls ein großer Garten, in der Mitte von einem breiten Wege durchschnitten. der direct auf das Hauptportal von .Bebels Ruhe" führt. Der ganze Garten ist als Weinbergs eingerichtet mit taufenden von edeln neben. Von der Straße wird die Villa durch eine r,lt, 8 Kranitauadern errichtete Mauer mit über die Mauer emporraaenden. scbräa abgestumpften Pfei lern abgeschlossen. Das Bebel'sche Weingut' mit seinem stolzen 5)errensitz repräscntirt einen 'erty von elwa ner balben Million. Eoke. Coke. Än klumpen u. zerkleinert. HJtti Hirne li bekommen i der Ossic der Ind'poli8 a8 Co. -No. 58 Süd Pennsylvania Str. sü, ssiriD9 Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 24ft Washington Otrage Cincinnati Züge! . H. & D. B. B. bfahrt Indianapolis bfahrt 8 458m Ankunft Cincinnati kunft 7 80 1 05 wm lü45m 145m 4 4KM 7 0091m m m m m 11 IM ittWrn 0091m 7 45m 10 Mm Dayton Züge. C. H. & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 8 0SVm nkunft ttvzm itt m w 'I 4KBM 4SM 4 46rn 7 0091m Rm 7R 11 Toledo & Detroit Züge. C. H SzD. R. R. Abfahrt Ankunft . ' Ankunft Jvd'vlö : Toledo : Detroit bfhrt10 4SM ,k'ft4Rm nk'ft840R . . 7 wm iwcn . ) ukgenommen Sonntgl. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Scke Meridian. Die populäre -M.'n) ist die beste Linie ach ii:.H l GMIE Ä . Oier IügeZ BetUffen dianadatt t VVM 11 MB i Urn U U acht kst In hieag,. (IS 009t ubed 18 4 7 238a, Mm. wi. .... 4SSS ISIS Xfi0"4 auae. onntofl. . k ! Sie eefte verbesserte Vestibüle CDttflcn, : , ZIInrer Schlafwagen ' ele'ate-Yarlrr-Osgnnsd Qßvagt. LoealSchlafaae i JdisxU eht m I bed berett. verlikt bteag, 2 4S ärgert, an jeder Seit, ach tt bed! bett erde. 15 kZeft Oafhigt, Ztraße Unto oabnhof, aflaS fett ,e, vaih,s d n, Cttut. ... .. -i , Ti5tt'OsIIttZ . . . - -. -
Cco 7. Ilaylcr, 0. 0. U,
Wösk-MWchr von INDIANAPOLIS. Leder'Handlungen. Kide, Leather & Beltlng Ca. - ioc er u.i.. o. X4k O. XLLCllUiaU 5chuHe und Stiesel (Retcnl.) Senaurota & Ca., 18 O. Washingtons Pianos und Zllusifalien. Carlin & Lennoi, 31 Ost Harket St. Gebendes Vieh. Merekants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Co. Tolln, Totton, Tibbs & Co. Stockten, Gillespie & Co. Clark, Wysong & Vorls. kandwirthschafl. Geräthe u. ZVagen Holten W. B. Mfg. Co.. 177 0. Wash. Gale Mfg. Co., 117 W. Washington St. H. T. Conde Irnplernent Co., 7 JS. Uapltol Ave. Bau und keihvereine. CerrnanArnerloan Bldg Ass'n, 100 N. DelawrnU International Bldg & Lioan Ass'a 23 Ost Market Lt. Indlana Mutual Bldg & Loan Ass'n j ournal U e baeude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) Vaggett & Co., 18 West Georgla St. Dresch'Maschinen. Minneapolls Thrasbing Machlne Co.. 117 W. Washington St. Riemen und Leder. i Taylor & Smith, 137 S. Meridian St. ;AmHmrm. MurphVf mbben 5.97 8. Meridian Erwin, D. P. & Co., 106 S. Meridian Apotheken. Sloan Drag Co., 22 w. Washington St Thierärzte. reiner I. A., 18 S. East St. Feuer'Versicherung. McGillard Acency Co.. 83 (X Marke, 3ce Crearn. Farnas B. W. 112 N. Pennsylvania SL Yrnrt.t T n r Indianapolis Crearnery. 52 Mass. Ar. Trust Compagnien. 'rrust Co. Safety Vault. ThQ Marion ust. Co.. Monument Pla -7 - Grundergenthum und Versicherung. Spann ohn S. & Co., 86 Ost Market Bauholz. Ooburn Henry, Georgla St. Weißblech. Tanner & SulllTan, 116 R Heridl&n St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakerr, TeL SOa Bryce's Bakerj, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel (Wholesale.) Hendricfcs & Cooper, 85 3. Meridian St McKce R. S. & Son, 102 S. Meridian. hüte, Handschuhe etc. Heudricksoo. Leüer 3c Co., 89 S. Msrid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iran Co., 73 S. Illinois St Hlldebrand Hardware Co., 62 S. Merid. Layman & Cary Ca, 63 S. Merldlon St. Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 K. Wash. Eisen und Stahl. Holllday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farben, Oel und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Ca, 40 Massachussetts Ave Wagen und Rutschen. Irvin, Robblns & Co., 32 O. Georgla SU plumber Artikel. McElwalne, Richards & Co., 62 W. Maryland SL Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 2 W. Wash'gt. Extracte und Gewürze. The Grocera Mfg. Ca, 80 S. PennsyL Banken. Capital National, 23 S. Meridian St. Indlana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indlana Rubber Ca, 127 ä Meridian. ; Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationsry Ca. 75 & Meridian St. Kommission Blerchants. Syemp Sc Ca, 22 S. Delaware SL Keach J. L., 2 S. Delaware SL Droguisten (Wholesale.) ' Indianapolis Drug Ca, 21 E. Maryland Ward Bros., 11 8. Meridian St i Groceries (Wholesale.) Schnull äi Ca.VO S. Meridian SL Seyeria, Osterrneyer & Ca. 51 S. Meridian SL Lothe, Wells & Bauer, 128 S. Meridian (VConnor M. & Co., 47 S. Meridian SL Perry J. a & Ca, 2& W. Georgla SL : Geschirre und Sattel. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea. Holllday & Wyon, VS S. Pennsylvania. l Oefen und heerde. Horns Stove Ca, 79 & Meridian SL ktben5.versicherungs.Gesellschaften The Indlana Life Ins. Oo. Hcannent Place
IV-i i. - ! yf j
