Indiana Tribüne, Volume 21, Number 303, Indianapolis, Marion County, 22 July 1898 — Page 1

o rl M O t sVO n K Off riCs. lVo V o -Lx V W vW Viy y y yy v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171, Indianapolis, Zndiana, Sreitag, den 22. Juli (898 Jahrgang 31. NoZ30S

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Editorielles.

Ein Krieg erzeugt unter Umständen auch wunderbare Gegensähe. Während spanische Schiffe, wo man auf sie stößt, alö Prisen genommen werden, schließt die Regierung mit einer spanischen Eesellschast einen Contrakt zur Rückbeförderung der Spanier und bezahlt dafür. Jedenfalls kommt sie dabei billiger weg, a'.ö wenn sie mit den vereinigten deutschen und englischen Gesellschaften eontrahirt hätte. Die spanische Gesellschast bekommt etwa $780,000, die anderen verlangten nahezu da? Doppelle. ES ist erfreulich, daß sie den Kontrakt nicht bekommen. Sie verlangten viel mehr, als vaS sie sonst für Veförderung von Passagieren rechnen. Sie glaubten jedenfalls durch ihre Vereinigung die Regierung zur Zahlung eines hohen Preises zwingen zu können. An die Konkurrenz einer spanischen Gesellschaft habe sie gewiß nicht gedacht. Neuerdings kommen Nachrichten von Santiago, welche die kubanischen Insurgenten in sehr schlechtem Lichte erscheinen lassen. Sie werden als Faulpelze, Feiglinge und Diebe hingestellt. Daß sie grausam find und nicht gerade aus der Höhe der heutigen Zivilisation stehen, daS ging auch auS den Nachrichten über die Zerstörung der Flotte CerveraS hervor. ES wurde dabei gemeldet, daß die Spanier befürchteten, falls sie in die Hände von Cubanern fallen, einfach niedergemacht zu werden. AuS allerhand Berichten ging hervor, daß die Spanier vielfach die gleiche Befürchtung den Amerikanern gegenüber hegten, und wenn daS wahr ist, so konnte diese Furcht nur auS den Erfahrungen hervorgehen, welche die Spanier mit den Cubanern machten. In wie weit die Berichte, welche aus verschiedenen Quellen kommen, aus Wahrheit beruhen, läßt sich nicht sagen. Daß sie ganz und gar aus Unwahrheit beruhen sollten, ist kaum anzunehmen. EtvaS wird wohl daran sein, aber eS st möglich, daß die Nachrichten überrieben sind. Wenn die kubanischen Soldaten roh und grausam sind, so braucht man sich darüber keineswegs zu wundern. Langjährige Kriegführung hat immer Verrohung und Verwilderung zur Folge, namentlich aber ein Krieg, wie der welcher zwischen den Spaniern und den Cubanern geführt wurde. Ein Guerillakrieg ist kein Krieg, der mit diSziplinirten Armeen geführt wird, oadern mit schlecht diSziplinirten Hörden, utrt die Grausamkeit eine? Gen. Weyler mußte einen wilden Haß erzeugen, der sich wiederum in Grausamleiten Lust zu machen sucht. Bedenkt Man bli Weiteren, wie schwer den 3nsurgenten jederzeit die Ernährung wurde und wie erbärmlich sie leben mußten, daß sie ohne Raub und Plünderung wahrscheinlich gar nicht hätten ezistiren können und sie sich also nach und nach an Raub und Plünderung gewöhnen mußten, so begreift sich wohl hre Aufführung. ES wäre, wie unS scheint ebenso falsch die Insurgenten alS lauter hochherzige Helden anzusehen, wie eS falsch wäre, sie durchweg als erbärmliches Gesinde! zu betrachten. Aber daß sich diel Gesindel unter ihnen befindet, daS glauben wir wohl. , m MMachnHlen. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und am Samstag. Höchste Temperatur inner halb der letzten 24 Stunden 88 Grad, niedrigSe 66 Grad. SSisselSOabeanttalt. Was sertemperatur 86 Grad. ' IM i Garcia an S h a f t e r. Santiago, 21. Juli. Kingstov, 22. Juli. Gen. Garcia zog sich mit seinen Truppen in daS Innere CubaS zurück und schickte dem Gen. Gomez seine Resignation zu. An Gen. Shaf ter schrieb er einen Brief, worin er sich beschwerte, daß er bei den Unterhand lungen wegen der Uebergabe von San tiago de Cuba nicht hinzugezogen worden sei, und daß an die Regierung der Stadt Santiago in den Händen der Spanier gtlaffen

hab,, den Feinden der Cubaner. Er

beschwert sich auch darüber, daß man seine Soldaten als Feiglinge und Diebe hingestellt hat und daß man sie der Grauiamkeit bezichtigt. Er sagt, sie seien arm und schlecht gekleidet, aber gerade so ehrenhast wie die zerlumpten Vorväter der Amerikaner, alS sie bei Saratoga kämpften. , I FriedeinAuSsicht. M a d r i d. 22 Juli. Der Minifter deS öffentlichen Unterrichts, Tenor Gamazo sagt, daß ein ehrenhafter Friedensvertrag mit Spanien bald abgeschlossen sein wird. ,, KriegSnachrichten. Washington, 22. Juli. Gen. MileS verließ mit seiner Expedition beute Morgen um 3 Uhr Siboney nach Porto Rico, d. h. die Regierung ist im Besitze einer Depesche von ihm, worin er meldete, daß die Expedition um diese Zeit abgehen würde. Ob er sofort landen oder die Ankunft der anderen Expeditionen von Tampa und Newport NewS abwarten wird. In offiziellen Kreisen ist man entchlossen, Portorico zu behalten. Man darf eS als abgemacht betrachten, daß die öer. Staaten Porto Rico nicht mehr herausgeben werden. Die Erpedition des Gen. MileS wird von einem starken Geschwader begleitet und die Monitor? Terror, Amphitrite und Puritan find von Key West nach Porto Rico beordert worden, um an der Beschießung San JuanS theilzunehmen. Marinesekretär Long sagte heute Abend, daß die Expedition WaisonS nicht ausgehoben, sondern nur ausgeschoben sei, weil die Schiffe im Augenblick für die Expedition nach Portoico benöihigt seien. Die Warnungen Europas gegen die Absenkung der 0j pedition werden in offiziellen Kreisen nur alS ein FriedenSzeichen angesehen und man befürchtet keine europäischen Verwicklungen. Im Gegentheil, man hofft, daß diese Expedition die europälschen Mächte veranlassen wird, einen Druck aus Spanien in der Richtung deS Friedens auszuüben. In RegierungSkreisen hier hat man wenig Hoffnung auf baldigen Frieden. ES scheint, daß die Friedenspartei in Spanien noch zu schwach ist, um ihren Einfluß geltend zu machen. Von Admiral Dewev lief eine Depesche ein, worin die Ankunft der zweiten Eivedition mitgetheilt wird. Sonst nichts Neues. DaS StaatsDepartement ist mit der diplomatischen Fähigkeit DeweyS vollständig zufrieden und hat bis jetzt noch nicht nöthig gefunden, ihm irgend welche Jnstrukionen zu ertheilen. - Die Junta will'S nicht glauben. Washington, 22. Juli. Gen?al Palma. der Präsident der cubanischea Junta in dieser Stadt, sagte heute, er glaube nicht an die berichteen Reibungen zwischen kubanischen und amerikanischen Soldaten und zwischen den Generälen Garcia und Shaster. Er sagte ferner : Ich glaube nicht, daß sich kubanische Soldaten weigerten, am Bau von Straßen oder Anlagen von Verschanzungen etc. zu helfen. General Garcia sagte von Ansang an, daß er bereit sei, alles zu thun, was zur Unterstützung der Amerikaner nothwendig sei." Palma wurde befragt : Wie hoch schätzen Sie zu dieser Zeit die Anzahl der unter Waffen stehenden kubanischen Soldaten aus Cuba ?" Ich glaube, wir haben jetzt ungefähr 55,000 (??) kubanische Solda ten unter Waffen", sagte General Palma. Bei Garcia befinden sich jetzt ungefähr 4.000 oder 5,000 Mann und der Rest ist über die ganze Insel zerstreut." MIM Ein Vier-Syndikat. Ch icago, 22. Juli. Unterhand lungen find hier im Gange, um ein Syndikat zu bilden, daS auS den 21 sogenannten unabhängigen Brauereien bestehen soll. Der Preis soll sich aus drei Millionen Dollars belaufen, die von New Sorker Kapitalisten geliefert werden. Kaum glaublich. Chicago, 22. Juli. Zn einer Spezialdepesche an die NevS auS Oashinzton heißt ei : St ist berichtet

worden, daß während der Uebergabe

von Santiago, als die Amerikaner Besitz von der Stadt ergriffen, Shlbester Scodel, der Correspondent der New Iork World, General Shaster einen gaustschlag in Geficht gegeben habe, weil die Wachen ihn von einem Platze weggejagt hatten, von dem er eine gute Aussicht hatte. General Shaster wußte, wie ek heißt, nichts davon, daß dem Correspondenten angeblich ein Unrecht geschehen sei, ordnete aber an, daß der Correspondent in daS Arreülokal überführt würde. Man sagt, daß Scovel nach militarischea Begriffen zum Tode verurtheilt werden kann. Scovel wurde von einem kleinen Detachemevt auf dem Schleppdampfer Colon nach Siboney gebracht. ES ist noch nicht festgestellt, ob er in Cuba oder in den Ver. Staaten prozessirt werden wird. -, AuS Deutschland. Berlin, 22. Zuli. Die halboffizielle Norddeutsche Allgemeine" sagt heute Nachmittag bezüglich der Behauptungen, daß Deutschland den Sekretär Day versicherte, die dem Admiral von DiedrichS zugeschriebene Handlung sei bevollmächtigt, und daß die deutsche Regierung die Verantwortlichkeit sür jene Handlung ablehnte und der Admiral zur Verantwortung gezogen werden würde, Folgendes : Wir wissen nicht, daß die Regierung irgend einen Grund hätte, solche oder ähnliche Erklärungen zu machen. BiS jetzt ist hier von einer unfreundlichen Handlung deS Admiral von DiedrichS offiziell nichts bekannt und weiß man hier auch nichts von irgend einer Beschwerde, welche Amerikaner erhoben hätten. Die deutsche Regierung kam daher niemals in die Lage, eine Erklärung zu geben." B e r l i n, 22. Juli. Daß Kleine Journal" sagt, daß Prinz Adolph von Schaumburg-Lippe, der Schwager von Kaiser Wilhelm, zum Nachfolger deS Prinzen Albrecht, der als Regent von Braunfchweig abzudanken wünschte. ernannt ist. Ansicht der europäischen Presse. Berlin, 22. Juli. Die KreuzZeitung sagt : Die Behörden in Washington überschätzen ihre Kraft. ES würde ein großer politischer Fehlgriff sein, Commodore Watson nach der spanischen Küste zu schicken. Selbst die Besetzung der kanarischen Inseln könnte zu bedauerlichen Verwickelungen führen, da sie noch vulkanischeres Gebiet find, wie die Philippinen. . London, 22. Juli. Daß Chronicle sagt : AlS starke Unterstütze? und ausrichtige Freunde der Ver. Staaten empfehlen wir eine Widerervägung deS Beschlusses, den Commodore Watfon nach Europa zu., fchZck-n. . 9 könnte Spanien keinen wesentlichen Schaden thun, und würde wahrscheinlich nur die Spanier veranlassen,' sich zu hartnäckigem Widerstände zusammenzuschließen und AlleS zu dulden. DaS liegt in ihrem nationalen Charakter. Daran scheiterte Napoleon, welcher Landtruppen hatte, um daS ganze Land zu besetzen, während an jedem Punkt, den eine amerikanische Flotte berühren kann, die Gefahr europäischer Verwickelungen vorliegen würde. Deutsche Correspondenten vorSantiago. Berlin, 22. Juli. Die Nachricht, daß vor Santiago zwei deutsche KriegScorrespondenten im amerikanischen Lager sich verdächtig benommen hätten und alS muthmaßllche Spione verhastet seien, hat in der deutschen ZeitungSwelt nicht geringes Aufsehen erregt, zumal die Namen der Blätter genannt wurden. EineS derselben ist der Frankfurter GeneralAnzeiger". Bon der Redaktion deS Generalanzeigers" wurde folgende Auskunft über die Vertreter auf dem kubanischen Kriegsschauplatz erhalten; Dr. Albrecht Wirth ist allerdings unser Correspondent. Die letzte Correspondenz von ihm ist vom 20. Juni datirt. Die Annahme, daß er sich, zu Spionagediensten hergegeben habe, ist einfach lächerlich." -n Beschießung vonspanischen Schissen.

P l a y e d e l E st e, 22. Juli. Dem offizielle Beriete de? Ccr.:r.t:::i3

Todd zufolge beschossen am 18. 3uli

die vor Manzanillo liegenden Blockadeschiffe Wilmington, Helena, Scorpion, Hist, Hörnet, Wampatuck und Oöceola die im Hafen von Manzanillo liegenden drei spanischen Transportschiffe El Gloria, Jose Gareia und La Puri eiama. Dieselben wurden in Brand geschossen und auch drei Kanonenboote wurden zerstört. Die amerikanischen Schisse hielten sich außer Schußveite von den spanischen Forts. Mit Ausnahme der Brooklyn, welche bei Santiago liegt, befindet sich die ganze amerikanische Flotte bei Guantanamo. Nachrichten auö Spanien. London, 22. 3uli. Laut einer Spezialdepesche von Madrid hat Senor Sagafta, der Premier, wieder seine Resignation' offerirt und von der Kö-nigin-Regentin den Rath erhalten, mit anderen politischen Führern über seinen, zukünstigen Kurs zu berathen. Es wird serner berichtet, daß General Polaviejaö' Rückkehr nach Madrid mit einer Aenderung im Ministerium in enger Verbindung steht und daß General Weyler ein Kabinet organisiren werde, in welchem General PolaviejaS Kriegsminister werden wird. SS wird ferner behauptet, daß diese Combination die Dynastie unterstützen, die Sukpension der Verfassung widerrufen und den Krieg bis zum Aeußerpen fortfetzen werde. B a y o n n e, Frankreich, 22. Juli. Eine von Madrid eingelaufene Depesche sagt, daß die Polizei mehrere Häuser von Carlisten durchsuchte und daß die Regierung von der Existenz einer veitverzweigten Corlistenverschwörung überzeugt sei. Infolgedessen werden die carliftischen Zeitungen wahrscheinlich unterdrückt werden. Da General Weyler unter den spanischen Offizieren, besonders nter den von Cuba. zurückkehrenden, großes Prestige befitzt, so wird eö sür möglich gehalten, daß fein Beistand berufen werden wird, wenn ein .nationales Ministerium formirt werden sollte. Die Regierung hat die Berössentlichung von Nachrichten über die Bewegung spanischer Kriegsschiffe derboten und der Aufenthalt deS GefchwaderS deö Admirals Camara ist unbekannt. Madrid, 22. Juli. Gest ern war der Geburtstag der Königin-Regentin; sie vurde am 21. Juli 1858 geboren. Infolge der Lage unterblieb der Empfang und Bankette wurden nicht abgehalten. Die einzige Zeremonie, die stattfand, war eine Privatmesse, welche in der Kapelle deS königlichen Palastes eelebrirt wurde und bei welchem die königliche Familie und der Hof zugegen waren. OqiffS.NaHriqten. .Abkommen in: R otterdam: Rotterdam" und Amsterdam" von New Sork; Spaarndam" von New Jork. Neapel: Kaiser Wilhelm II." von New öork nach Genua. Bremen: Lahn" von New Jork via Southampton. Liderpool: WäSland" von Philadelphia. New Sork: Phönicia" von Hamburg. allerlei. Von dem bekl'agenswerthen Ruckgana unseres Schiffsbaues legt die Thatsache Zeugniß ab, daß von dem Stapllauf des ersten amerikanischen Tramp - Dampfer, der dieser Tag auf der Werft der Bath Jron Works" in Bath, Me., stattfand, so viel Aufhebens gemacht wird. Das Fahrzeug, welches nur 3800 Tonnen Deplacement hat, wird für Rechnung einer New Jorker Rhederfirma gebaut, die bisher fremdländische Trampdampfer zu chartern pflegte. Einen recht albernen Witz machten sich der Wirth Thomas Fitzgibbons und einigeCumpane mit John Dizon. Die ganze Gesellschaft lebt in Elizabeth, N. I. Sie kamen auf einer Bummeltour nach Newark, und Dizon betrank sich sinnlos. In einer Kneipe borgten sich Fitzgibbons und seine Genossen Frauenkleider, zogen damit Dixon an, und luden ihn dann auf dem Mount Olivet Friedhof. ab, um seinen Rausch auszuschlafen. Dort fand ihn der Todtengräber, der Anfangs glaubte, eine Frau hätte Selbstmord begangen. Da Dixon gegen die Aerüber des rohen Scherzes nicht klagbar werden wollte, so entließ der Rich ter Mfe. . I

Dr.Miles'HeartCure

kuntt einen prominenten Anwalt. err . Help, btt leitende Pension. f3 Anwalt vo Belfast. R. f) schreibt: .Ich wurde au der Armee entlaffen wegen schlechter Gesundheit und litt seitdem an Her,be schwerde. Ich hatte dSuft, Ohnmachten und erstickende nsalle. Ich oing gebeugt wie ein Mann von 80 Jahren. Ich trug fortwährend einen Ueberrock, selbst im Sommer, um mich nicht u erkalten, onnte mein Geschäft nicht Verse en. Meine Ruhe war durch heftige Schmerzen in der Herzgegend und der linken Schulter ge brauch von Dr. Milek' i)tax Eure, unaeachtet. dad ich fo diele Patentmedizinen und Verschrei düngen von Aerzten genommen hatte, ohne bad e mir geholfen hätte. Dr. Milet' Heart Eure pellte meine Gesundheit wieder her. Et ist wahr, haftig eine wunderbare Medizin und e macht mir viel VergnLgen. diese Mittel Jedermann ,u empfehlen. Dr. Mile,' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positive Garantie: die erfte Flasche nützt oder da, Geld wird zurllcker stattet. Buch über die Arankheitea ' bei Herzens und der Nerven frei. Adresse: Dr. ZileMedltlo.. Elkhart. Ind. Was der englische Ma-schinenbauer-Streik gekostet hat, darü ber werden in dem vom Gewerkverem der englischen Maschinenbauer veröffentlichten Jahresbericht lehrreiche Angaben gemacht. Der Streik und die Arbeitssperre haben schwereOpfergeko' stet. Anfang 1897 hatten die Maschinenbauer 305,882 Lstr. in der Kasse. Ende des Jahres verblieben 174,000 Lstr. abzüglich der geborgten 30.000 Lstr. Der Streik wurde, wie erinnerlich, wegen des in London einzuführenden achtstündigen Arbeitstages, begonnen. Anfang 1897 zählte der Verein 87,455 Mitglieder, am Ende des Iahres 93.444. Diese brachten in dem Jahre 450.000 Lstr. zusammen. Von außen gibgen während des Kampfes 77,765 Lstr. ein. An unbeschäftigte Vereinsmitglieder sind 100.000 Lstr. ausgezahlt worden. Die Arbeitssperre hat somit dem Verein 424.000 Lstr. gekostet. Ein eigen artigerProzeß ist in zweier Instanz vom Landgericht Berlin zu Gunsten des in erster Instanz abgewiesenen-Klägers entschieden worden. Ein Diener des Professors K. war entlassen worden weil er sich weigerte, empfangene Trinkgelder herauszugeben. Landgerichtsdirektor Munk erklärte dem Verklagten. der geltend gemacht hatte, daß der Diener doch unbedingt den Gehorsam verweigert habe, und darum die Entlassung zu Recht erfolgt sei, daß diese Angelegenheit vom socialpolitischen Standpunkte aus zu beurtheilen sei. Der Diener habe ein Recht, empfangene Geschenke für sich m behalten; es habe dagegen der Herrschaft offen p standen, den Klageweg gegen den Diener zu beschreiten. Die Weigerung des Dieners das Trinkgeld herauszugeben, sei wohl ein KUndigungsgrund, reiche aber für sofortige -Entlassung nicht aus. Der Beklagte wurde nach Antrag des Vertreters des Klägers verurtheilt, drei Monate Gehalt und ferner für diese Zeit pro Tag 2 M. Kostgeld zu zahlen. Wer einen Eatarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarfaparilla beseitigt die Ursache dleseö Uebels und heut Katarrh dadurch, daß sie daS Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25s. Der S5w York Utoio. lMadlirt 1858.) Wk.,ar Butterick Muster! LappetS, Lawns und Batifte 2hc und 5c Dualitäten zu W die Yard. Morgen aus dem mittleren Largaintisch. W m ö ern

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