Indiana Tribüne, Volume 21, Number 302, Indianapolis, Marion County, 21 July 1898 — Page 1

o VI -' Ti ( -s AV rvo W Y YS CS svO'ii i i i -i r i VV O .W V W y o ov v l iVo Office : No. 13 Güb Mabama Otrajze. Telephon 1171 Indianapolis, Indiana, Donnerstag, den 2. Juli 1898 Jahrgang 21 Ne! 303

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. ii; ! Editorielles. Und noch immer kein Friedenszeichen ! Um daS zu begreifen, muß man mehr von Spanien wissen, alö wir wissen. Man müßte die Mitglieder der spanischen Regierung sür kleine Kinder halten, wollte man annehmen, daß sie nicht wissen, daß der Krieg sür sie ein ganz hoffnungsloser ist. Genau betrachtet aber, wenn man vom humanitären Standpunkte absieht, hat Spanie durch Fortsetzung deS Krieges nich'ö zu verlieren, so lange derselbe sich auf die Kolonieen beschränkt. Man wird in Madrid wohl wissen, daß dieselben für Spanien so wie so verloren sind. Wie aber die Dinge liegen, kann Spanien zur Zeit weder Geld, noch Mannschaften, noch LebenSmittel herüberschicken. Also kostet ja einstweilen die Sache nichts. Ob die Solbaten auf Cuba hungern oder nicht, daS spürt kein spanischer Staatsmann. Der London Spectator" sagt : Die Drohung mit einem Bombardement spanischer Hasen schreckt Spanien nicht. ES ist kein Industrieland und eine 3nVasion würde zu einem langen Guerillakrieg führen. Die Spanier glauben nicht mehr verlieren zu können, nachdem die Amerikaner den O;ean gekreuzt haben, als jetzt. Die Spanier haben die kontinentalen militärischen Ideen und sie würden die Uebergabe von Cuba mit seiner noch nicht besiegten Armee als Verrath ansehen. Die Regimenter würden von Cuba wüthend vor Zorn heimkehren und nach Rache schreien." Wenn Sagasta sagt, daß er den Krieg fortsetzen werde, so lange noch ein kampffähiger Soldat aus Cuba ist, so ist daS nicht bloßer Bombast. Er wird, dielleicht doch gestürzt werden, denn die Krisis verlangt einen Diktator und die lateinischen Rassen glauben an die Diktatur, wenn er aber einen unehrenhaften" Frieden macht, dann werden die Soldaten, welche die ein zige zusammenhängende Körperschaft bilden, ihm an der. HalS springen, seine Ezecution verlangen und den Krieg aus eigene Faust weiterführen." Möglich, daß dieS eine richtige Schilderung der Situation ist. Jedenfalls befindet sich die spanische Regierung in einer Zwangslage, denn sonst müßte sie unbedingt Schritte in der Richtung deS Friedens thun. Liegt aber die Sache so, wie der Spectator" sie schildert, dann war eS ein glücklicher Gedanke, die spanischen Gefangenen nach Spanien zu schicken. Dort mögen sie den Krieg weiter sührev, so viel sie Luft dazu haben. Alle spanischen Kriegsgefangenen sollten schleunigst nach Spanien geschickt wer den, Spanien kann sie nicht wieder nach dieser Seite des OzeanS herüberbringen. Daheim aber muß die spa Nische Regierung sie futtern. Die Aussichten, daß Spanien je unsere Kriegskosten bezahlt, sind schlecht ge nug, so brauchen wir wenigstens nicht seine Soldaten kleiden und ernähren. Spanien wird die Soldaten schwerlich haben, denn sie sind für die Regierung eine Gefahr, aber eS kann die Annähme seiner eigenen Soldaten nicht verweigern. ES wird den Spaniern nicht so gleichgiltig sein, wie der Spectator meint, wenn ihre SeeSädte beschossen werden, wenn aber Spaniens Oolbaten

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zehntausendweise wieder heimkommen und eS macht noch immer keinen Nrie-

den, dann glauben wir nicht eher an denselben alö biö jeder Zoll von Cuba und Portorico erobert sein wird. ArOWOen. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 9 Grad, niedrigke 66 Grad. SebisselS Badeanstalt. Wassertemperatur 86 Grad. WatsonS Flotte. Washington, 21. Juli. Die Abschickung einer Flotte nach Spanien ist aufgegeben. Einige von WatsonS Schiffen werden nach dem Norden zur Reparatur, andere nach Portorico geschickt. Garcia todt? Washington, 21. Juli. Bis jetzt fehlt noch die Bestätigung deS TodeS GarciaS. Räch Portorico. Washington, 21. Suli. Präfident McKinley hat persönlich an Sampsoa den Befehl ergehen lassen, die Abfindung von zwei EScortschissen für Gen. MileS nach Portorico nicht länger zu verzögern. Nichts Neues. W a s h i n g t o n, v. C., 21. Juli. Betreffs deS Krieges ist gar nichts Neues zu melden. Die Vorbereitungeu für die Srpedition nach Cuba werden eifrigst betrieben. Ein Theil der daran theilnehmenden Truppen ist bereitS von Charleston abgegangen. Die Mittheilungen Dr.' SreealeafS betreffs deS gelben Fiebers find sehr beruhigend. DaS Fieber tritt in sehr milder Form auf. Die ImmunenRegimenter, welche Gen. Shafter verlangt hat, werden schnellmöglichst organisirt und man hofft sie binnen vierundzwanzig Stunden abschicken zu können. DaS gelbe gieber unter den Spa niern von Gusntanamo wirkt in so fern störend, als keine Gelbsieberkranke von der Dampfergesellschast zu? Besörderung nach Spanien angenommen werden. Deutschland und d i e Ber. Staaten. W a s h i n g t o n, 21. Juli. Weitere Nachfragen, welche die Associirte Presse heute in offiziellen Kreisen bezüglich der angeblichen Verwicklungen zwischen den Ber. Staaten und Deutschland in der Philippiven-Angelegenheit stellte, verfehlten irgend etwas zu enthüllen, waS als Begründung für Berichte über solche Verwicklungen dienen könnte. Im Gegentheil hörte die Associirte Presse, daß neuerlich zwischen den Regierungen Mittheilungen von entschieden freundschaftlicher Natur auSgetauscht wurden und daß zu keiner Zeit seit Beginn deS Krieges größerer Grund sür daS Vertrauen in DeutschlandS Neutralität im Kriege zwischen den Ber. Staaten und Spanien alö jetzt ei'istirte. Berichte über Mißverftändnisse bei den Philippinen oder anderwärtS sollten nicht zu bereitwillig als Basis von Schlußfolgerungen nationaler Unfreundlichkeit angenommen werden, ganz besonders aber nicht, wenn solche Berichte auS der Feder britischer Correspondenten Londoner Zeitungen stammen. 3a der That glaubt man, daß eS der Wunsch und daS große Interesse beider Regierungen ist, daß die Beziehungen traditioneller Freundschaft zwischen den beiden Ländern ungebrochen fortbestehen sollten. - Der Transport der Span i er. New Sork, 21. Juli. Gestern wurden die Angebote der Dampfer gesellschasten für die Beförderung der Spanier nach Suropa geöffnet. Die Offiziere sollen in der Kajüte, die Mannschaften im Zwischendeck beför dert werden. ES handelt sich um 24,000 Mann und tausend Offiziere. Einige Theilosserten liefen ein. Fol gende Angebote waren sür die Beförderung Aller : New Onzland Chemical Supply

!Co., Boston, 5890.000 für alle Ossi

ziere und Mannschaften. L. A. Thiem & Co., Philadelphia, $385,000 sür alle 25.000 Spanier. Geo. A. Lord, $37.50 pro Mann und $75 50 pro Offizier. Joseph L. H. John, $37.27 pro Ossizier und $24 87 pro Mann. Gemeinschaftliches Angebot der An chor Linie Cunard Linie, Hamburg Amerik. Packetfahrt, A. S.. Rob. 6. Loman & Co., Norddeutscher Llohd, Royal Steamship Packet Co., ThomaS Wilson'S SonS & Co.; Fred. Leyland & Co, Wilson & Furneß-Leyland Linie Offiziere je $110 und Mannschasten je $55. Spanische Transatlantische Gesell schast, Offiziere zu je $60 und Mann schasten zu je $30. Beförderung der Gefangenen unter spanischer Flagge. Die Angebote wurden nach Washington eingesandt. Washington, 21. 3uli. Der Contrakt für den Transport der spaNischen Gefangenen nach Hause ist der spanischen Transatlantischen - Gesell schaft zuertheilt worden. Die zweite Expedition. Hongkong, 21. Suli. Die zweite Expedition von San Francisco ist mit 3500 Mann angekommen. Die amerikanische Armee bei Manilla ist jetzt 6000 Mann'stark. Neun Personen vorn Blitz getroffen. N e w S o r k, 21. Suli. New 3ersey und ein Theil New SorkS wurden in voriger Nacht von einem Sturm heimgesucht, der großes - Unheil an Menschenleben und Eigenthum anrichtete. Neun Personen wurden vom Blitz getroffen und vier davon augenblicklich getödtet und die anderen schwer derletztmals sie unter-eine- Oaumr-nahe Boonton, N 3., Schutz suchten. . Die Männer hatten drei Meilen von Boonton im Beader Pond vom Ufer auS gefischt und wurden dabei Nachmittags um 3 Uhr vom Sturme überrascht. Als das Unwetter vorüber war, fanden Vorübergehende die neun Leute besinnungslos unter einem Baume liegen. Vier der Unglücklichen waren bereitS todt. Hilfe wurde herbei geholt und die Verletzten wurden in Pflege genommen. Nachrichten auS Spanien. Madrid, 21. Juli. Die Regierung erhielt eine Depesche von Gen. Blanco deS Inhalts, daß Santiago ohne sein Wissen kapitulirt habe. 3n Folge dessen wird Grn. Toral vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Gen. Pareja, der spanische Befehlshaber, weigert sich, sich der Kapitaltion zu fügen, weil nach seiner Ansicht Toral bloß über die Truppen unter seinem unmittelbaren Beseht versügen konnte. Eine offizielle Depesche von Blanco besagt, daß in Havana der größte SnthusiaSmuS herrsche und daß der Wunsch, den SankeeS bis zum Letzten Widerstand zu leisten, allgemein sei. Die Zeitungen sagen, daß eine Verstäadigung zwischen den verschiedenen Parteien stattfinde, nun gegen die Regierung wegen Suspension der Verfassung zu agitiren. Die Friedensbewegung verliert an Boden und man glaubt, daß England einem Amerikanischeu Geschwader nicht gestatten werde, durch die Meerenge don Gibraltar zu fahren (?). Die Minister schweigen bezüglich der Friedensfrage. ES ist gewiß, daß biö gestern nichts in dieser Richtung geschehen war. Der Carlisten-Club ist geschlossen. Die Regierung scheint nicht von der Nothwendigkeit deS Friedensschlusses überzeugt zu sein. DaS Publikum ist gleichgiltig. Die reichen Leute beziehen ihre Sommerwohnungen und die Anderen amüsiren sich bei Stiergefechten. Wahrscheinlich sind die Minister betreffs deS Friedens nicht einig. , i, Oc)is7S.5?ac)ric)t,n. Angekommen in : N e v S o r k : Trabe" von Bremen und Southampton; Fulda" don Neapel. Oouthapton : Lahn" von New Sork nach Bremen. Liverpool: atestlc" den NewLerk.

Allerlei.

Der Mensch soll nie saQtn, was 'ne Sache ist.- Was auf den ersten Blick aussieht, wie ein allbekannteS ttlndersplelzeug. em Drache, soll durch Capt. John H. Alexander in Minneapolis derartig construirt und vervollkommnet sein, dak es zu einer furchtbaren Waffe im Kriegshandwerk wird. Auf meuenweite Entfernung hin vollständig steuerbar, soll diesem Drachen eine Dynamitbombe bis zu 20 Psund Gewicht auf einem Draht nachgeschickt werden können, die, wenn oben angekommen, dort durch eine Vorrichtung abgetrennt wird und nun ser.krecht zur Erde fällt, wo sie natürlich fürchterliche Zerstörung anrichtet, deren die stärksten Festungswerke wohl keinen Widerstand leisten könnte. Auch in den Dienst der Photographie soll der Drache zu stellen sein, um genaue Bilder vom Terrain des Feindes augenblicklich erhalten zu können. Herr Alexander will sein Werkzeug patentiren lassen und in nächster Zeit eine Probevorstellung mit demselben geben. Unter den Ausrüstungsgegenständen für unsere in Cuba ope rirende Armee befindet sich auch ein Monturstück, das zwar etwas seltsam ausschauen mag. sich jedoch, in Anbetracht der Gegenden in welchen sich unsere Soldaten zu bewegen haben, als sehr werthvoll erweisen dürfte, nämlich ein Moskitonetz. Dieses Netz wird über dem Helm getragen und rst mit einem Spiraldraht versehen, der auf den Schultern des Mannes ruht. Die weisen, feinen Netze, von denen 25.000 zu 35 Cents per Stück, einer New Yorker. Firma in Lieferung gegeben wurden., sind 2 Fuß lang und halten 1 Fuß im Durchmesser. Sie sind so einrichtet, daß die Mannschaften sie auf oem Marsche sowohl wie beim Schlafen tragen und sich vor den Moskitos schützen können, die auf Euba. weit zahlreicher und blutdürstiger als ihre Verwandten in New Jersey sind. Mit diesen Moskitonetzen, roelche am unteren Ende mit einer genügenden Zahl Schrötkörner beschwert lind, damit sie fest auf den Schultern der Leute auf oern-. Maisch- liegen bleiben, gehen MuSlin. Fausthandschuhe, welche die Hände und Handgelenke der Leute beim Schlafen vor den langbeinigen Blutsaugern zu schützen haben. Auch große QuantitätenSalbe gegen Moskitostichc sind für die Jnvasions - Armee be schafft worden. Die schöne'n Montage in Reading, Pa., sind vorüber. Nicht länger können die Monday Morning Gangs- daselbst auf Kost.n d:r Brauer Bierreisen unternehmen und Trauer herrscht jetzt unter der großen Schaar der Tagediebe und Eckensteher, die gewohnt waren, jeden Montag schnappsgeröthet den Spuren der Collekteure der verschiedenen Brauereien zu folgen. Betrat ein solcher geldeinnehmender Mann ein Schanklokal. war auch gleich eine durstige Schaar bei der Hand, denn man wußte, daß nach altem Brauch der Brauerei Vertreter das ganze Haus" zu einem Labetrunk einlud. Die Nassauer zechten dann um die Wette und am Abend waren sie gewohnlich sternhagelvoll. während der Brauer die Zeche bezahlte. In letzter Zeit waren die Monday Morning Gangs" immer zahlreicher geworden, den Brauerei - Collekteuren wurde unheimlich zu Muthe, wenn sie die Gefolgschast der Freiberger- sahen. In vielen Fällen hatten die Wirthe die bösen Geister selbst gerufen, die man jetzt nicht los werden konnte. Die Brauer entschlossen sich daher endlich zu einem Radikalmittel gegen das Nassauer-Un-wesen, indem sie ihren Collekteuren die Weisung gaben, in Zukunft überhaupt nicht mehr zu treaten". Den Wirthen wurde als Entschädigung eine Erhöhung des Rabatts von 5 auf 10 Procent gewährt. Die Monday Morning Gangs- aber sind untröstlich. Hiesiges. Wm. Lavn, 20 Jahre alt, Arbeiter, underheirathet, wurde irrfinnig erklärt. John Edwards, ein unter dem Spitznamen Shine" bekannter Neger, verduftete gestern aus dem ArbeitShaufe, ohne Hinterlassung seiner näheren Adresse. Er hatte noch zwanzig Tage zu brummen. Die Straßevhausirer Gustav Baker und GuS Miller wurden gestern wegen Benutzung falscher Maße derhastet. Ihre Maße sind um ein Fünftel kleiner als vorgeschrieben.' Dafür mußten sie je $10 Strafe in der Heutigen Polizeigerichtssitzung bezahlen. Die Zeitungsjungen fämmt licher Zeitungen durften heute Nach mittag dem Base Ball Spiel umsonst zuschauen. Ein paar Hundert 3ungenS wurden it der Straßenbahn frei nach dem Park befördert. Die Zeitung 'wird dekween heute ein wenig später

liefert.

CT Ungefähr 20 3ungen badeten

gestern Nachmittag unter der Vandaliabrücke im White River. Vier Polizisten machten Jagd auf die Jungen und verhafteten fünf. Die anderen entkamen. Polizeirichter Cox entließ die Verhafteten mit einer Ermahnung. CZT ES wird sür Viele interessant sein zu erfahren, daß Herr Wm. N. Hailmann, dem auS politischen Gründen die Leitung der 3ndianerschulen abgenommen wurde, die ihm angebotene Stelle deS Superintendenten der öffentlichen Schulen i Dayton, O. angenommen hat. Der L. A. W. Club hielt gestern Abend wieder einen sogenannten Smoker." Derselbe war gut besucht. Da Mahor Taggart, Herr Hiram Brown und Herr Robert Springfteen nicht anwesend sein konnten, häuslicher Geschäfte wegen, wie die Entschuldigung sämmtlicher drei Herren lautete, wurden ihre Pribattelephone mit einem Megaphon verbunden und die drei Abwesenden genossen per Mega-Tele-Phon die Annehmlich, keiten deS im Club Hause vor sich gehenden SmokerS" ebenso, als die in voller Stärke vertretenen Mitglieder im Clubhause. Nächsten Mittwoch Abend werden in Newby Oval Rennen abgehalten. H. Schmedel. Bürsten - Fabrikant, No. 716 Ost McCartt, Str. 7 Die Geheimpolizisten Asch und Dugan verhafteten gestern Wm. und Anna Craig unter den Anklagen Einbruch, Diebstahl und Dieböhehlerei. Vor etwa sechs Wochen wurde in die Wohnung von ChamberS Crabtree, Ecke Lambert und Shessield Str., W. Indianapolis, eingebrochen und alle leichteren Sachen waren fortgeschleppt worden. Auch andere Nachbarn vermißten alle möglichen Artikel und der Verdacht lenkte sich nach und nach aus lii, vl der Lambert Str. wohnenden CraigS. Die- Geheimpolizisten Asch und Dugan wurden mit der Untersuchung betraut. Gestern wirkten sie HauSsuchungS- und Hastbefehle auS. Sie fanden beinahe, alle aus dem Haufe deS Herrn Crabtree geftohlenen Sachen, ein Album nahm sogar einen Ehrenplatz im Parlor ein, und auch Artikel, welche in anderen Nachbarhäusern abhanden gekommen waren. Die CraigS behaupten, daß sie! die Sachen von einem Trödler gekauft haben. DaS Verhör ist am 22. Juli. Rheumatismus im Rücken. in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken ensteht durch zu viel Saure im Blut. Sood'S Sarfaparilla Heilt Rheumatismus. Sood'S Pillen find die beste Abführ-und Leber.Medizin für Familiengebrauch. 25. Seit den letzten Wochen hört man vielfach Klagen, daß auf dem sogenannten Tow Path" sich Strolche herumtreiben und junge Damen, hauptsächlich Abends, belästigen. Gekern Abend fuhr der bei der Parrh Manufaeturing Co. angestellte A. McLain auf seinem Bichcle zur Stadt zurück. 3n der Nähe der Kreuzung der Big gour Geleise hatten die Strolche quer über den Pfad einen Draht gespannt und der junge Mann, der ziemlich schnell fuhr, wurde heruntergeschleudert und ziemlich schlimm im Geficht und an den Händen verletzt. Nicht weit hinter ihm fuhr eine Gesellschaft junger Männer, die bei ihrer Ankunft an der Unglücksstätte zwei Männer über den vom Rad geschleu. derten jungen Mann gebeugt sahen, welche jedoch sogleich in der Dunkelheit verschwanden. Dieser Vorfall mahnt zur äußersten Vorficht, hauptfächlich AbendS. Big ö Bahn 8Z.7SKW8Z.7S licago ! Samstag, dm 23. Juli. Züge verlassen 3ndianapoliS 11.45 Vormittags, 415 Nachmittags und 12.05 Mitternacht. Rückfahrt auf allen Zügen Sonntag. Nähere Auskunft im Union Bahnfinftinh ?rt i na ?n rrt " ftMIVH

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