Indiana Tribüne, Volume 21, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1898 — Page 3

i

isartnatsföxa

!?ffT-r7CjMBI

aflscnlctöcn. V ..Ich Haie Ihr wertvollen (SaUautt ae. braucht und find fie vollkomme. Könnt, nicht mehr ohne fi sein. Ich habe fit ine Zeit lang gegen Unvn daulichktlt und EaUenleidkA gebraucht und lin jtfct dollftäadia gehttlt. Empsehle sie an jeden. SD fit umal versucht, wird nie ohne sie in dn Familie sein. Edv. E.Elax. Zllbany.N. LAXlR OON-BOND C w w ANoei MAAKe cesoieT uzenebm. fctmaistaft, wirksam. Cchmeifen mt. Nun Sit. mache nie krank ottt chwa, verursachen kein ch,ea. loc, 25c. 5uc Heile stopfn. Btertlg R.al; kx7, C hlMo, Xeatraal, Kiw York. 3Xlg TM f rrr T t n tofTtaitf ar.T) aarAittirrt toeit aTlen 11 v'" 1 "lt aotVel )m HeUung der TadaU. Dr. I. Wü5)ler, 120 Sst PlcCnrty Ltr. Sprechstunden : 8 biZ Uhr Vorm. ; 2 6U 3 i hr Nachm.; 8 bi? 9 Uhr AbindS. Telephon 1446. ?echftude : onntaalnux Borrntttaal. Dke Ofsice von vr. H. PINK und Dr. COLE, befindet sich in No. 34 Ost OHio Straße Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVEIiTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8t Nord Pennsylvania Str. Gas wird auf Wunsch angewandt. Dr.. Louis Eurckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße, Sprechstunden : I 9 Morgen? und T bendk. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4 Nachmittag. Tel. S2i. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90X Ost Market Straße. Cofsin lock. Aimmer 42. CXOM.0hi.kMt OdlliXDin 1 tll Vm 7 ftll q lk.WtWUV.M 9 VI. rn jm9m VI. S f , VI. V Abta.l. Sonntag von 10 Uhr m. btl z Uhr ?r-,s-i-1 $ Das Deutfch.Amerilanifche Eediisburcau 1 Öoioriat 1 -von- I II MAROKWOIiTII, 532 Vine St , Cincinnati, ()., ist anerkannt das älteste, weitverbrei teste und ztuvnlässiaste in . Amerika L und Deutschland, und alle Ansprühe m auf Erbschaften und Rechte. I j 1 j 15 i kann man vertrauensvoll in see h Hände legen, und versichert sein, daß ? die kleinsten, wie die größten 5 ?ss..,l.e. l!i WUIilUU.2"U.lUlC mit gleichem Eifer und genauer Recht? kenntniß prompt und gewissenhaft er ledigt werden. TitossiiIll,Vistt vermisster Erben h i ß I I U II "II I 01 1 !i' I jl wird Ichkntlich in dltstm Llattt erneuert. llrLrllrz-t:- l-77I-ll RIPANS TABU12S Are intended for chüdrcn, tadle and ftl) who preser a rnedidnedlsgulscd coi sectioncry. Thcy may" iow bc had (put up in Tin Doxes. scvcnry-twb 5a a boxV price. twcnty.sivc cents or 6ve boxet (ot cncdoIUr. Any druggistwillgctlhäa tsyou lnstst, and they may alwayabe cbtazncd by rcmjrUstg the pnee Vv S n) The KiDans Chemie Company va: x11U1? t&29&j& iw iutiiii:n - CO YEARS' EXPERIENCE MW Tradc Mark Designs Copyrights &c AnTtneiendln tketcb nd dcrtpHon ny Ä?Ä.wrrÄnÄ "...J.rfi.II.M,1iitlL Ilandbookotl PtlU I ' F V ' liOPTRIOMT Sb. iinVlree. Öldert xacy tr cnrnt ti. JSSSilSS MN Vlvllllliv iiiivi ivmii, v...aai nintTfd wmWt. lATvemt 1 e .i''? .?. ,

yL

M

MWbJJ

KJS7KJS

x'TFäf

WMWZ MZM l

V

im

- i i

7U AA c

r

mt! fourmoiitlM.il. tiaB7ni M. Sterke, DentsSer Buchbinder. 417 Ost McCarty Str. Lcke Last Up Stftin. ecrt Carl Vlgdank.7 Rd HIalimt titll JtBUB II AflUofipla Frey, (Old Ireedom WglU)

SrÄii?

otary Public, Translator, ihmie w seinem Leben auch n .hvlulj a.ixj , 'der kleine Finger weh gethan hatte.

Correspcrnacrnt etc. ITo.lDÖ Ellsnljotli Ctyct.

iTPJfi Dic Wildheuerin. Roman von Robert Schveichtl. (goitsejung.) Er verneinte, und sie forderte ihn auf. hettinzukommen, der Vater würde sich freuen, ihn zu sehen; er läge krank im Bette. Paul leistete fast mechanisch derEin ladung Folge. Er hatte nur den einen stechenden Ädanken: sie lst Galw gratte's Braut. Ha! ha! der lustige Paul." lachte der Alte, lndem er sich aus seinem La ger nach dem Eintretenden hinwandte. Aber das war nicht mehr der lustige Paul von der Alm, welcher jetzt vor seinem Bette stand. Er hatt: ein viel männlicheres Aussehen und Wesen. Manon entging es nicht, und über ihre Wangen zog ein leises, slüchtigesRoth. Der Besuch erkundtate sich, was dem Alten fehle. ), es ist nichts," entgegnete dieser, ein bischen Fieber. Ich hab' mich iuvui uacstoroic cuanci. 3uas acui vor i Cf i ViI. f 1 . 1 ..tl . über. Ich wollt, ti wäre erst wieder Sommer. Da wollen wir wieder Iu stia sein, auf der Alp." Paul schüttelte denKopf. Jch werd' nicht mer droben lustig sein," sagte er dumpf. Ich geh' nach Amerika. Was?- rief der Alte, sich verwundert aufrichtend. Um Pfingsten werd' lch wohl fort sein!" Manon s Herz stockte. Es war mit ihrer Liebe für Paul doch nicyt so vorbei, wie sie gegen Arnrtte behauptet hatte. Ja weiht, ohne Dich Wird'S lang nicht mehr so lustiq sein droben," sagte Brisar. Es find't sich schon ein Besserer statt meiner," antwortete Paul. Na, gute Besserung." Er ging. Manon gab trn das Geleit. Ist's denn wirklich fest, daß Du st?" fragte sie ihn draußen. iOm liiityityiiiit itifct, uuv iuy denk', es ist daö Beste." Freilich! sagte sie kaum hörbar. Sie standen an der Hausthür. Paul zögerte. Endlich sagte er Ich war in der Kirch'. Manon." Sie verstand, was er meinte, und sie drückte die Hand auf das Herz; aber sie sagte nichts. Freilich," rief er bitter, er ist reich und alt!" Manon zuckte vor Sckmerz aufarn men. as lyul wey. Paul: ?lu uerre m m . r m i W 1. sie. Aber ich kann es Du nicht übel nehmen." Ich begreif's nicht." murmelte er. Du machst Dir freilich nichts aus i r n titaw, , und ich w o m gehabt, ES ist kein Mensch .auf. der mir nritr rrvnn im nnr nnn 111 Telt. den ich so lieb hatte wie Dich!' Sprich nicht weiter, Paul," unterbrach Manon diesen plötzlichen Ausr e s ri.r.".a ii CX. orua) seines vquqi rnu uniicqcici Stimme. Wäre es nicht so dunkel auf dem Gange, gewesen, Paul hätte bemerken müssen, wie sie glühend roth und gleich darauf todtenbleich wurde, .Sprich nicht weiter, Paul! Nur das glaube mir, Paul, bei der heiligen Mutter Gottes, ich that's nicht um de? Geldes willen !" CVi,i ttt TTa rtT.irM" tnnl . Ov1 U v fcf nun lies). JJltm. Vaul. das ! t'S niM!. ver- " ' Mrlti, -JUU, VU ny, vsetzte sie leise, und nxnn Du freundlich . t :sf n i:. UN Mlll) venlen wiui, iuic uu eine Schwester, Paul, so werd' ich Dlr's danken. Du bist ein Mann. Paul! Ich wollt' es einer Dirne kaum derzeihen, wenn sie einen liebt, und grämt sich, daß sie nicht an ihre Pflicht denkt. Es ist besser für Dick, wie es ist. und Du darfst Dein Leben nicht d'ran hängen, weil's nicht sein kann, wle Du möchtest. Wenn's anders wäre. siehst Du, Paul, so konntest Du mcht fort nach Amerika! Schaff' nur brav. und wenn's Dlr gut geht, dann denk: ia. hätt' ich meinen Willen gehabt, da saß ich zetzt daheim und zersorgte mich, wie ich Brot schaff' für all' die Mäuler, die fremden und die eigenen. und war' ein elender Mensch. Denn als die Mutter starb, da hab' ich's Gott gelobt, daß ich deren Stelle bei den Kindern vertreten wollt' und Du müßtest mit mir für meine Geschwister soraen. Also ist es besser ' für Dich, wie es W. Und ich will Gott bitten, Vaul. daß er Dich segne und eö Dir aut eraeyen ia e m oer neunte, aia ' . -r rr im.sl .9 ob Du mein eigener Bruder wärst, aber ich that'S nicht. Paul, well de? Gaingratte reich ist. Sag', daß Du mir glaubst!" .Ich alaub'ö! stöhnte er aus tief Ner Brust. .Leb' wohl!" Langsam und schwerfällig, als oh die Welt auf - . ' i f . c seinen schüttern mae. ging er oavon. 11 ri.i. t Tc f?-i(.t iLfflNON slUllZieik M l9vU?iaj lammet, sich zu sammeln. Ihre Kraft war ... riv. W It. w,.. ...V zu Nvr, ujiv ny. ivm vuiiyu uuv bänger geworden, daßer eö merken würde, wie eö m Wahrheit um sie stand. . . . r.. ! Nach einiger Zeit yorte ue scanne? n. .' i " C i..c. W;u, iugle vieie. voujnco ist da und der Joseph. So ist'S in Ordnung?" fragte Manon und' versuchte zu lächeln. Annette schüttelte den Kopf. . .Noch hat der Gottfried nickts gesagt. Es ist Deinetwegen." Meinetwegen? Ja versetzte Annette zögernd; .der ?losevb sagt, es könnte aus Dei ner Hochzeit in dieser Woche nichts werden! .Nun. wie Gott will! Mi? ist'S schon recht! Aber warum? .Der Gaingratte ist krank.' Jetzt gerade krank?" fragte kanon verwundert. .Er rühmte sich immer. Was fehlt ihm denn? Er ist fallen. Gefallen?Ja. vom Futterboden! De? CoiU

SL

rrted, der Joseph und noch ektier roä ren dabei, als er fiel: und erschrick nur nicht. Schwester, er ist todt!" Manon schnellte von ihrem Sitz empor, und Annette rief: Nun bist Du frei! er hat das Genick gebrochen!"

Sie erzählte mit kurzen Worten, wle es zugegangen, und eilte dann in die große Stube zurück. Manon horte kaum auf das, was sie sagte. Das Wort ,fi" klang wie ein Jubelton durch ihre Seele. Doch in derselben Sekunde schämte sie sich dieser Regung und flüsterte: Gott sei seiner armen Seele gnädig ! Dann dachte sie an Paul, und es wollte s ein bitteres Gefühl überkommen, daß sie denselben fortgeschickt natte. Sie fiel auf ihre Kniee und betete. .Nun bist Du reich!" lubelte der Vater in seinem Bette, als sie endlich in die große Stube trat. Ja, Vater!- sagte sie mit einer wunderbar milden Ruhe, Dein Wunsch ist erfüllt." Dann drückte sie Annette und Gottfried, die nun ein Paar waren, stumm die Hände und trat auf Joseph zu, der am Fußende des Bettes stand. Sie legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte leise. so daß es. Niemand von den Anderen hörte: Du bist unschuldig vor den Menschen, Joseph, aber Deine Gedan. ken babm ihn getodtet! .Er schlug die Augen nieder, und sie fuhr fort: In den Gedanken ist alle Sunde. Sei brav, und Gott wird Dir vergeben!" Sie neigte sich zu ihm und küßte ihn auf die Stirn. Jesus! Jesus!" stammelte Joseph erschüttert und eilte in die Küche hinaus. Er wollte verbergen, daß er weinte. Manon setzte sich zu dem Vater anS Bett und hörte zu, w er sich das Herrliche Leben ausmalte, das nun beglnnen würde, während Gottfried und Annette mit einander flüsternd am Fenster standen. Wenn das Testament gültig ist, wovon ich die Abschrift hab'," sagte Manon endlich, so sind wir reich, Vater: aber Du vergißt, Vater, daß der Gaingratte einen Bruder hat, und daß ich nicht die Hand dazu bieten kann, ihn zu berauben!" Der alte Brisar lag stumm und starr vor Schreck. .Du willst nichts nehmen?" jammerte er endlich. War s nicht um Deinetwillen und wegen der Geschwister," versetzte sie. .nicht einen Centime, Vater. So darf ich's freilich nicht zurückweisen; aber ich will mit dem Peter Gaingratte theilen. Ich muß. Vater!" Das Brautpaar war inzwischen auf ihre Worte aufmerksam geworden und herangetreten; auch Joseph, welcher wieder in die Stube gekommen war, hatte sie gehört. Sie alle gaben Manon nach einem kurzen Nachdenken zur Verzweiflung des Alten Recht. (Schluß folgt.) Alle und ZUW. Roman von Emil Kaiser. 1. Es ist Sonntag Nachmittag. Die Straßen der Stadt Köln liegen verödet. Die Bewohner sind vor's Thor gezogen, um sich mühsam einen Vorrath von Luft zu erschnappen, von dem sie dle Woche hlndurch ln lhren engen, dumpfen Häusern zehren können. Denn noch mangelt es an Raum und Luft in der Stadt, die der Festungsgürtel eng umschließt, und da mit die Sehnsucht nach Freiheit und Luft nicht durch zu leichte und häufige Befriedigung erstarke, hat man vorsichtlg einige der Stadtthore geschlossen. So das Friesenthor. Seine der Zinnen und Galerien entkleidete Steinmasse mit dem zugemauerten Thorbogen predigt, so laut es Steine vermögen, den Spruch: Drin bleibt, was drinnen ist, und draußen bleibt, was draußen ist. Oeder noch als d anderen Stadt theile sind die Straßen in der Umgebung dieses Thores. Die Häuser sind meist klein und niedrig, nur eineö fällt durch fein Große auf. Sem machn ger Giebel sieht nach der Straße hin. Die hohen, schmalen Fenster, wie sie dtt Profangothik des sechszehnten JahrHunderts liebte, zeigen noch die kleinen Scheiben von ehemals. Ueber derHausthur schaut der Grmgkops befremdlich herab auf den Eintretenden: auch ragt am Giebel noch der Kranbalken vor, an dem einst die Fässer und Ballen hinaufgezogen wurden bis zu den mächtigen Spelcherluken. Der Hof hlnter dem Hause zelgt fast ein ländliches Gepräge. Rechts unter einer alten, längst in den Ruhestand versetzten Brauerei sind Btehstalle er richtet, in der großen, rostllberzogenen Braupsanne liegt Heu und Stroh aus gespeichert. Bor den Ställen erhebt sich ein dustverbreitender Düngerhaufen. Die andere Hofseite nimmt ein neues Hintergebäude ein, das nach vorn um das Haupthaus herum bis an die Straße reicht und dlese mit dem Hofe durch einen Thorweg verbindet. Hin ter den Gebäuden zelgt sich, durch eln niedriges Holzgitter abgeschlossen, ein spärlicher Grasplatz, die sogenannte Bleiche: trotz ihrer genngen Ausdeh nuna ein Schatz, den jede Hausfrau in der k?estunq zu würdigen wußte. I Betreten wir das Hauptgebäude durch die Hinterthür, so nimmt uns in geräumiger Flur auf. kühl und dam mria wie eine Kapelle, doch ein säuer llcher Blergeruch verscheucht bald iede Andacht und läßt uns ein Wirthshaus vermuthen. . Dlese Annahme bestätigt sich, wenn wir an der breiten Treppe mit dem rohverzierten Geländer vorbei nach vorn schrelten. Eme Menge Gla ser blinkt uns von langen Wandborten entgegen. Auf schräger Bank stehen nach vorn genngte Fasser, auS deren Hahn zuwellen ein Tropfen in den un tergestellten, kupfernen Spülbottich fällt.Born, , unweit der Hausthür, stößt ein runder, mit Glasscheiben versehener Holzbau in den Flur vor. Es ist die Theke; sie öffnet sich nach dem Gastzlm lr.er und enthält in der Nitt? den Ähl tilö und auf beiden Seiten weite Q'xtt

für den Witty und dle Wirtytn, lit so den Flut und daö Gastzimmer gleich zeitig überschauen können. Einen dieser Sitze hat jetzt ein jun ges Mädchen eingenommen, eine dralle, gesunde Figur, mit einem stumpfnasigen Gesicht, zu dem das modisch do stüm nicht recht paßt. Es ist. als würd in infacheres Kleid besser mit der ganzen Erscheinung Harmoniren. Si hat den Kopf in die Hand gestützt und hält ihre Augen unverwandt ius ein Buch geheftet, das vor ihr auf dem Tische liegt. Ein Sonnenstrahl, der, trotz des über die Oberlichter der Fenster herabreichenden Hängebodens, bis zur Theke vordringt, verleiht ihrem künstlich über der Stirn gekräuselten Haar einen goldigen Schimmer; in gewöhnlicher Beleuchtung erscheint es roth. Das Mädchen ist gänzlich in seine Lectüre vrtieft,abr nur langsam gl:?ten ihre Augen über die Zeilen, zuweilen beugt sie den Körper vor, als müsse sie mit einem Anlauf- über irgend ein

unverstandenes Wort hinwegsetzen, sei ten rauscht das Umschlagen des Blattes durch den Raum und unterbricht das eintönige Schnarchen, das aus dem Hinterzimmer tönt. Da klingt leise die Glocke an der Hausthür. Das lesende Mädchen bemerkt eö nicht und schaut erst auf, als sich die Zimmerthür öffnet und einen großen Mann hereinläßt in langem, fchwarzem Leibrock, unter dem ein wei. ßes Faltenhemd, aber keine Weste sichtdar ljt. Guten Tag, sagt er und rückt daS fchwarze, feidene Käppchen auf dem mächtigen, fast kahle.: Schädel. Tag, Herr Obermann, rwldert das Mädchen. Der Vater schlaft Wohl noch? rkundigt sich der Ankömmling, tritt an die Theke und greift nach der Schnupftabaksdose. Ihr hört es a, lächelt daö Mädchen. nach dem Hinterzimmer winkend. Na, dann bring mir mal em Glas Bier. Während das Mädchen sich erhob. um dem Wunsche nachzukommen, ergriff Overmann neugierig dasBuch, in dem sie gelesen. Was lst das, Traudchen? fragt er. als sie mit dem schäumenden Glase zu rückkam. und r buchstabirt den Titel: duus v i le . O, das ist nur eine französische Ge schichte. Und das kannst Du jetzt Alles lesen? wunderte sich Overmann, indem er an dem Tlsche neben derTheke Platz nahm. Zu meiner Zeit, da lernte man nur drei Sprachen: Deutsch, Kölsch und wle man hierzulande spricht. Er lachte sich selbst Beifall. Habt Ihr denn da im Pensionat in Belgien immer französisch gesprochen? Freilich, bejahte Traudchen wlchtlg. Mein Reiner ist auch von der Schule zurückgekommen, sagte der Alte nach ei ner Weile. - Er war auf dem Technikum? erundigte sich Traudchen. Der Alte nickte. Drei Jahre war er da. Und nun will er noch immer nicht n die Landwlrthschaft. Sieh, das sin? so Geschichten. Nur kein Bauer werden. Das klingt so nach nichts. Und doch haben wir tüchtige Bauernfamilien hier in Köln. Alte Bauernfamilien, und die brauchen alle nicht zu hungern. Aber die jungen Leute glau ben immer, Ingenieur oder Baumeister das klänge besser. Da könnten sie sich ja meinetwegen Kappesbau - Unternehmer nennen, das ist auch 'n schöner Tltel. Er lachte still vor sich hin. Das eintönige Sagegerausch im Hinterzimmer wurde unterbrochen, ein paar halbe Schnarchtöne noch und dann eln Gähnen, das klang wie ein unterdrückter Hilferuf. Da wlrd der Bater wach, memte Traudchen. Man horte Schritte umhertappen. die Thür ging aus, und mit vernehmlichem Paff. Paff, gleich einer Locomotlve, dampfte ln Mann in'S Zimmer, mit einer halblangen Pfeife bewaffnet. Er bot in seiner Erscheinung ein belustigendes Gegenstück zu Overmann. Kleln, so daß er diesem hätte unter dem Arm durchgehen können, gab er ihm an Dicke, nichts nach, waS um so ersichtlif . i . e t . , cyer war, oa er seinen lv in lne anlieaende gestrickte Joppe von dunkler Lilafärbung gezwängt hatte. Seine Beine verriethen die Absicht, eine XForm zu bilden. Sein Spitzkopf wa? weit weniger umfangreich, aber mit ei ner gleichenMütze bedeckt wie der OdermannS. Dieser Mann war Schellberg, der Besitzer des Hauses, Traudchens Bater. Er begrüßt den Gast, mit einem Nicken. Du bist ja heute früh! Jawohl, meinte der Andere. Mein Reiner ist hierneben bei Dinm Miether, dem Baumeister Gerhardt. Er sucht da ein Stell zu bekommen. Er Will nun einmal durchaus abhängig sein. Bei mir könnt r'S fo gut ha ven. : Daran läßt sich nichts machen, er Widert Sclxllkxrg. Mein Aeltester, der Heinrich, ist ja auch bei Gerhardt. Sie können s auch da zu etwas brmgen. Mit der Hofwirthschaft ist S . C 1 li l ' yler in oer toiaoi vocy vaio aus. Glaubst Du wirklich? sagte Oder mann nachdenklich. Mein Reine? denk! wohl auch so, und deshalb mußte e? absolut in's Baufach. Ich habe , ihm gesagt, daß er in diesem Falle vor met nem Tode keinen Pfennig von mir bekommt. Das Geld, das die Voreltern und ich zusammengespart und -gear beiter haben, soll nicht in Speculatio nen verpufft werden. Aber eö hilft nichts, daß ich ihm das vorstelle. Er hat einen zu harten Schädel.

Einen echten Bauernschädel, wie wir zwei auch, kicherte Schellberg. Ich glaube aber, daß er doch noch einmal froh wäre, wenn er den Feldbau gelernt hätte, sagte Overmann bestimmt. Kann ja möglich sein, gab der Kleine zu. Mein Zweiter, der Peter, ist ja auch beim Pfluäe aebliebe. iOsrtse:u-z felzt.) CtzU C-s,:'0 0C0 C: C.;:::."

Ver gestoh ene Bräutigam. Nach dem Schwedischen von Hedenstjerne. Drei unmögliche Dinge gibt's aus Erden: sich selber in die Nase beißen. sich selber auf dem Rücken Huckepack tragen und sich vor Dieben hüten. In den guten alten Zeiten schob man einen Riegel vor die Stallthür, lehnte das Scheunenthor zu, Erdäpfel und Rüben lagen haufenweise aus den Feldern. und nichts wurde gestohlen. Heute ist Alles unter Schloß undNiegel, selbst dort, Wo man nichts zu versperren hat, und doch ist das Weziöer Strafhaus so voll von' Dieben, wie ein Bienenkorb von Immen. Bei uns ist seit langer Zeit nichts abhanden gekommen, außer dem Länlmchen der alten Bolsakra und dem Bräutigam der Anna Ljungsakra. Was das Lämmchen betrifft, glaube ich meinerseits die Schuldigen zu kennen. denn bei Nachbar Schuhmacher wurde in der nämlichen Woche aesvießt und

gebraten, wie es sonst nur bei Hochzeiten oder Taufschmäusen üblich, und der Lehrjunge bekam Backen wie ein Blasengel. Womit ich keinesweas saaen will. daß Meister Schuhmacher das Lämm chen gestohlen habe. Oh, durchaus !IC !!lt' . IV muji, vas uoermuiyige yiercyen war sicher über den Zaun aesvrunaen und hatte ihnen den Futtergarten abgegrast, wofür dann der Lehrling dem Lämmchen tüchtig das Fell gerbte. In seiner Verzweiflung und Scham war dann das arme Lämmchen der Frau Meisterin direct in'ö Messer gerannt. Und vom Messer bis zum Bratspieß il n'y a qu'un pas. Aber wie Anna Ljunasakra um den Bräutigam kam. das weiß jedes Kind. Äpjut, der Schneider, liebte die hübsche Anna seit mehr denn vier Jahren mit verlangendem Sehnen, wi? in Rößlein den frischen Klee. Denn Anna war schon gebaut und hatte runde, volle rosige Bäcklein, wie ein Borsdorfer Apfel, und ihr Vater hatte ' auf's Bstimmteste erklärt, er gebe feiner Anna drei Bettüberzüge, ein Schweln, eine Kuh und runde zehntausend Kronen als Hmathsgut. So machte sich denn Meister Spiut eines Abends, nachdem er Fingerhut und Nadel bei Seite gelegt, auf" den Weg. um nach gutem, altem Brauch um Anna's Hand anzuhalten. .Nun. wenn es Gottes Wille ist, mein lieber Spjut, so sei denn Anna die Ihre sagte der alte Ljungsakra. .Ich aber widersetze mich dem Willen meiner Eltern nicht; wie sie es für gut halten, so geschehe es!" .Wann kann ich daö Madel sammt dm Dazugehörigen haben? fragte Spjut fürsorglich. .Die Melkkuh, die dem Mädel geört, wird im kommenden Monat kalen. das Schwein ist ovlsgemästet. und etwa in sechs Wochen, wenn die Anna beim Erdäpfelausnehmen geholfen haben wird, kannst Du sie heimführen, obwohl die Gerstenernte gerade in diese Zelt fallen wlrd melnte der alte Ljungsakra. Da aber weder Anna, noch auch ihr Vater Zeit hatten, mit dem Bräutigam zum Pfarrer hineinzufahren, so ging s an ein große, schwierige Schreiberei. denn sie gaben dem biederen Spiut eine schriftliche Erklärung mit. laut welcher Jungfer Anna sich bereit erklärte, dem ehrsamen Meister Axel Spjut ein getreues Eheweib zu sein. Am Freitag abergläubische See len könnten darin ein böses Omen sehen stieg Meister Spjut in das Etsenbahncoupe, das ihn zur drutnachsten Station befördern sollte, wo der Pfarrer wohnte. Kaum war er emgestlegen, als sem Auge auf sein Gegenüber fiel, eine Nicht mehr junge, aber noch immer verführerisch schöne Frauensperson. Einige Minuten lang blickte sie ihn so prüfend an. daß es ihm siedendheiß durch die Adern lief. Dann fragte sie: .Sind Sie nicht der Herr Schneidermeister Spjut?" . .Freilich bin ich's. aber darf ich fragen, mit wem ich die Ehre habe?" . .Fragen ist erlaubt. Ich heiße Sara Kyellstjorpa. An der Aehnlichkeit mit Ihrem Vater, der mein Landsmann war, hab' ich Sie gleich erkannt." . Ach, Du lieber Himmel, jetzt erinnere ich mich, wir haben ja auf dem Mohader Jahrmarkt mit einander getanzt. Herrje, was waren Sie damals für ein schmuckes Ding." ! Sara quittirte das Compliment mit einem verschämten Lächeln, ohne das ominöse .damals" zu bemerken. ; .Wenn's für ein alleinstehendes Mädchen keine Schande ist, mit Branntwein aufzuwarten, so möchte ich Ihnen ein Schlückchen anbieten, denn ich komme soeben von Alvesta, wo ich zum Sonntagsmahl allerlei ingekaust habe." . .Na, na, der Branntwein wird darum nicht schlechter, wenn er von schöner Hand ingeschenkt wird," meinte Spjut lächelnd. ! .Ob, von Schönheit ist keine Rede." ziert sich Jungfer Sara und reichte ihm die Flasche. Spjut that einen langen, langen Zug, räusperte sich und wischte sich schmatzend die Lippen. ' , .Den Branntwein hat Gott für die Frommen geschaffen, denn er ist gut. Danke, Jungfer Sara. ! Aber warum sagen Sie zu mir denn Fräulein, lieber Spjut, wir sind ja Landsleute." Wahr ist's! Und ich hätte eine schauverhafte Freude, wenn ich Sie dutzen dürfte." - .So trinken wi? auf gute Kameradschaft!" ! Spjut that abermals einen kräftigen Schluck, dann wlfchte er fein schicksam den Rand der Flasche ab und sagte: .Jetzt trink' Du auch." .Aber Spjut, so wisch doch nicht so viel an der Flasche herum. Wenn ich auch nicht so ganz jung bin, so werde ich doch nicht daran sterben, wenn ich eines Mannes Gedanken austrinke." ".Meine Gedanken? Willst Du sie wissen?" flüsterte der etwas benebelte Siut, seinen Arm um ihre. Taille l!--:7.d und tl'7.5! H:rzh2ften Ku

s&z2uädä

fcraS?.!ÄCoast NKW 8TIIL PASSENQHR STIAUER0. OPEED, 00MP0RT ANSAPKTY

To Detroit, Mackinac, GeorgianBay. Petoskey, Chicago

Ho oth Lisa offon m o( ff Ms y Wtok BtvM Toledo. Detroit and Mackinac rrrofinT, m wo,- Kirnquim AID Dl'LCTH.

BvorT Dx tad Mffkt Btta Clvland, Put-In-Bay andToltdo.

UW IATI8 to rMinnu fM hI Mm, laaolaf lh u4 BorUw. Aoorom lowio lt fr Cl.rmUmA, 17, tnm Tolooo, 14 1 fr Mi Vttrolt, SIS.M. Send se for Tlluatrated Pamphlet. Addrew A. A. SHADTZ. o. ... DBTHOIT. MIOH. TaDr Spjut, schämst Du Dich nicht?" flüsterte Sara verschämt. Soll ich mich schämen, in schönes Mädchen zu küssen?" erwiderte der ehrsame Schneidermeister und kühte di hingebend sich an ihn Sckmieaende nochmals. Dort in dem bunten Tuch hab' ich rischen Honiakucken. 5lck wein nickt. was das heißt, ich kann Dir gar nicht o aram sein, wie ick sollte.- flüsterte sie wieder. .Saa' mal. Sara, vtteat der Vfarrer um diese Zeit zu Hause zu sein? Du wohnst ja in der Nachbarschaft 'Ja! Was hast Du beim Pfarrer zu thun?" Jöm fim! 54 ick will mich verbinden lassen mit der Anna Ljungsakra!" O! Pfui, schäm Dich! Und ich Närrin hab' Dich für einen ebrlicken Junggesellen gehalten. Nein, diese ?cyanoe: Und sich in die Couvecke drückend. schmollte sie trotz seiner Betheuerungen, bis der Zug in der Station anlangte. Na. ick will Dir's verzeiben. dan Du mich so hinter's Licht geführt hast, wenn Du nun hllsst, mlr meln Packete nach Haus zu tragen. Der Pfarrer läuft Dir ja nicht davon, und Du bekommst zum Lobn einen auten Sckwarzen mit Cognac." assee und Cognac vermocht Spjut's fühlende Seele nie zu widerehen. Jndek der Kaffee im Kessel summte. tummelte sich Jungfer Sara geschäftig in der behaglichen Putzstube umher. tsne:e die Schranke und veraas, sie ;ti schlicken, so dak Sviut die bock ausaeschichtete, feine, schneeweiße Wäsche, die Seidentücher ultd Kleider bequem besichtigen konnte. In dem einen Fach lagen drei Büchlein, deren Deckel e t:tf!sjc. cv - liuinmcii yiuuucu i.iuciuitycn aynel ten. .Steht da Gotteö Wort in diesen VUchelchen?" fragte Spjut, die Hand daritach ausstreckend. Ach nln, nur rbärmllches lrdlsches Gut," antwortete Sara von obenher. Auch irdlsches Gut ist mcht zu verwerfen," versetzte Meister Spjut andächtiglich. Lieber Spiut, mochtest Du mir nicht nachrechnen, ob mir die Bank die Zinsen gut ausgerechnet hat? fragte Sara mit unschuldiger Miene. Oh. die Schelmm! Jedes Buchlein lautete auf sechstausend Kronen und in dem elnen lag noch eme Actle auf vlertausend Kronen. Indeß war der Kaffee auch fertlg geworden, und Sara stellte ein geschliffenes Flaschchen voll goldlgbraunem Cognac auf den Tisch. Du hast viel Geld, Sara," vemerkte Spjut, den Kaffee schlürfend. Na, viel, das wäre zu viel gesagt. Man hat, was man braucht, zu viel für mich allein, genug auch für zwei." Aber nun sag' ich Dank für die Bcwirthung. 's ist Zeit, daß ich zum Pfarrer gehe." Sara fchob lhre Tasse fort und drückte das Taschentuch an die Augen. Leb' wohl, lieber Spjut," schluchzte sie. Ich wünsch Dir viel Glück!- , Spjut war aber nicht von Stein. Cr beugte sich über die Weinende und trostete ste liebreich, zog sie aus seinen Schooß, streichelte und küßt; si? und seufzte herzzerbrechend. ; Die Versuchung ist groß," mur inelte er, begehrliche Blicke auf den Schrank werfend, aber Ljungsakra wird wüthend sein, und Anna " ; Wird Dich nie so lieb haben, wie ich." schluchzte Sara. Jetzt aber leb' wohl, ich werde auf das kleine Gütchen ziehen, das ich von meinem Onkel Petersen geerbt habe, und dort werd' ich Deiner immer in Freundschaft gedenken!" ' Spjut zog sie fester an sich. .Auf dm großen. Gute des alten Petersen willst Du wohnen, allein, mutterseelenallein? Nein, das kann ich nicht erlauben. Willst Du mit mir zum Pfarrer gehen, damit er uns vcrkündige?" . Ja," lispelte Sara, aber erst trinke noch ein Schälchen Kaffee." , Und der Kaffeekessel summte und sang: Schelmin! Schelmin!" Aber Spjut verstand ihn nicht, l Nberglaube in Fürstenhäusern. ' Daß mehr oder weniger jedes Schloß seinen Familienspuk besitzt, ist allge mein bekannt, und die verschiedenen arauen Männchen und weiken Damen. , Glück Im Hause. Häuslicher Fn'ede und Glück wcrdm

immer bewadn wcrven wenn vle w texn tit nöthige Vorsicht Ui Erkältung, oder HalS und Lunten Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eineErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Bull's Husten Syrup jedoch kun'rt sie rasch und sicher, ch gebrauchte Dr. Bull7S Husten Syrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'S Hustm Svrup das beste von allen war." Frau A.' Geib, 317 Demott Str., West Hoboken, N. I. .Dr. Bull's Husten Syrs üp kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger als wie alle die anderen irtsroi welcher derHändler anpreist. Svist nur Dr. Hus:5N Ci C ls i U..,..5Xv -

Line to Mackinac

Thi Drittelt Pirfto tlon jret attalned In Bett C?nstruct!on: Luxorlout . Equlpment, Artlstlo Furn!thlng,Dicorttln andEfllcIentStrvIe 440 müaa es qmai nrimtj ad lntorwt. Dmj m4 Rlrht SorHM Botwooa DETROIT AND CLEVELAND rn, 8 SO M MniHn. Bortka, 16., l. hl4tmB, fl.II. Ocmowtiont r made at Clerel&nd wlth Eu-lieet Train for all poinU Eaot, Sootk and BontljwMt, and at Detroit for ftorta and AorthwMi. all, pointa Santa Trip immm, ialy, linrt, htteaibr , Oktober Ooly. Deiroli and cieveimd Kcvioaiion couioani Viönche und Zwerge kennt jedes Kind der betreffenden Residenzen. Aber auch bei den einzelnen Prinzen und Prinzes sinnen ist der Aberglaube oft tief emge wurzelt. Exkönig Milan unternimmt nichts am Freitag, setzt beim Roulette nie auf roth und kehrt um, wenn er einem alten Weibe begegnet. Seine Gemahlin trügt nie mehr Perlen, da sie ihr Thränen bedeuteten. Der Kaiserin Eugenie soll noch, als sie im Glanz ihrer Schönheit die vielbeneidete Kaise rin Frankreichs war, eine Zigeunerin den Untergang ihres Hauses prophezeit haben, wie ihrer Vorgängerin Josephine auf der Insel Martinique als Kind ge weissagt war. Die Königin von Eng land läßt sich häufig Karten leaen und soll sehr zufrieden sein, daß ihr 1911 als Todesjahr prophezeit wurde. Der Herzogin von Connaught, der Tochter der Prinzessin Friedrich Karl von Preu ßen, ging die Prophezeiung am Pa trickstag würde ihr ine zweite Tochter geboren, in Erfüllung (die am 17. März 1886 geborene Prinzessin heißt deshalb Patricia). Auch Prinzessin Heinrich von Vattenberg erlebte, waS ihr geweissagt wurde: Ter, den Du liebst, wird nie der Deine, er stirbt in fremdem Land, wie bald darnach der, dem Du Dich vermählst." Bekanntlich starb Prinz Lulu Napoleon, der ihre Jugendneigung besaß, sowie ihr Ge mahl Prinz Heinrich von Battenberg jung in Afrika. Ter Montag gilt der englischen Königsfamilie als Unglücks tag, so daß bei aller Leidenschaft für das Spiel der Prinz von Wales nie am Montag pointirt. Sein Schwieger söhn, Prinz Carl von Dänemark, ist Spiritist, heißt deshalb Prinz Hamlet und behauptet, ebenso wie seine Schwe ster Prinzessin Louise von Schaum burg'Lippe, Geister zu sehen. Prin zessin Clementine von Belgien will durch einen Traum, der sie als Verdammte in der Hölle zeigte, vor der Verbindung mit dem Kronprinzen von Italien gewarnt worden sein. Daß man den Tod einiger Großhcrzoginncn von Oldenburg bei den Geburten ihrer Söhne, respektive bald danach oder den Tod der Neugeborenen dem Fluch zuichreibt, der einer alten Sage nach über das Schloß ausgesprochen sein soll, ist bekannt und soll den Neubau des Elisa-beth-Anna-Palais im Gefolge gehabt haben, in dem vor Kurzem auch glück lich ein Thronfolger geboren wurde, öer sich, ebenso wie seine junge Mutter, öes besten Wohlseins erfreut. Andererseits sind sehr viele oder richtiger die lllermeisten Prophezeiungen nicht in Erfüllung gegangen, sehr zum Schmerze lbergläudischer Seelen. , SSlTHSDj Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 24 Oft Washington Straße. FRED LAGLER. Nachfolger von Hermann Link, No. 15 Süd Alabama Strafe, DampfOcbleif-Etablissement . Rasirmesser für Barbiere, Scheeren, Ciip perö und chirurgische Instrumente werde schnell und ut geschliffen. Alle Arbeit garantirt. - Die - xlbüm . Dak leichZcMZge sonntags - Vlati bietet eine gülle untnhallenden LeseSoffen Der MonnementS Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deß SomitagSblattS ?c, beider zusammen 10 (Ztö., per Woche oder (?tö. per Mona4. Durch die yoft versandt, kostet da Tageblatt 00 dak Oonntagkblait 00 per Jahr, beide zusammen 03 in Oorsukbezahlunz. r jö'EEI EH i

mum

rCr m -w I

Eisett0ay:l'.Ta0ello nkunft und bgemg h nsqiedcnm Eisrn kahnlüge im Union DeVst,Jikxs:!k. .

Ocmdalia.

MgangPMug 7 00 OS Qxvttk .11 20 Km Expreß 12 iO Nn, AöNodatioa 720nt Erpreß 4 00 Stet Erxrrß 8 10 Vm Ankunft Erpreß si 40 Sa Erpreß 4 45 51m ccomodktton 10 00 ?rn Erpreß..... 235Nm Schnellzug 7 15 Srn ccomadattsn. 120 An Cleveland, Cincinnati, Chicago und

Ot. Lonik. Indianapolis nnb Slevrland Divlsw. Mgang Erpreß. s?pnk Erpreß...: -.. .. 415a .. ..1035 Snt ..11 15 Dm .. S2SN .. 410NN ..11 L0 Lm .. 8 45 Ab ..510 ..10 50L!rn Limited Erpnß. ........ erpreß nrunft xvttI Erpreß Limited Cfptt) SnreZ Srvnß et Ls!Z DkiZisn. Abgang Erpreß 7 80Vm L imited Qzsul ..1145L ..llkON Erpreß , Erpreß. tSaltS.' S50Nm 4lm Ankunft Erpreß täglich Erpreß ..10 80L Limrnd cxrol KLON 10n Erpreß Thicago und Ewctnnatt Dtdisto kstlich. Maana Kn?, . - KM - 0 ij w T ""O W VW Accomodation tlzltc, TOOCrn Or..Au.. V rv tn ............ XU (AI OT Postzug 2 San AccomZd. (nur OtnnUgS). . Accomodatn. ........... 6L0 I!m Ankunft-Rushville sdtn. ' Postzug ; 1140 Jnd'pl Ace. (nur Crcsx.). Accomodation..... 11 15 Vm Accomodation.... 6 40 Ad Schnellzug llvSStm Chicago und Cincinnati Didifio vestliq Abgang Accomodation 710$m Scbnell.Post 11 45 Vm Lafa?ette Accomadatisn. . . . h 15 Rm Schnellzug... 12 80Vrn Ankunft Schnellzug 8L0Vm Lafayette Accsmodati. ...lOLOVm Schnellpost 2 35NM Uccomodatio K45Nm Peoria Diviftsn westlich. Abgang Erpreß 7 25 33m Expr?ß 1145NM Danville Accomodation.. . . 4 35 Nm Erpreß 11 15 Vm Ankunft Erpreß 8 80 33m Danvill Occomsdatio. ...10 30Vrn Srpreh 2 42 Stm Srpreß IS Nm Peoria Division estlich. Abgana Expreß S 20 Dm Accomodation Erpreß 8 25 Km Ankunft Expreß 11 35 Accomodation Erpreß..... 9 00 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 33m Expreß 120 Km Expreß 7 00 Km Schnell.Sxpreß Ankunft Schneü Expreß Expreß 10 20 V Srprej 2 40 Km Expreß 00 Km Pittkburg, Cincinnati, Chicago und Ot. Lonik. JndianepsliZ Dvisto. Abgang Expreß 45 00 Km SolumbuS Accomodation.. . 8 30 23rn Expreß 5 50Drn Richmond Accomodation... 1 30 Km Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Wrn Schnellzug 8 00rn Expreß . .12 30 Km Accomodation 3 15 Km Expreß , 6 50 Km Expreß 10 15 Km Chicago Division di Lokomo. Abgang Expreß 11 35 33m Expreß 12 35 Km Ankunft Er,reß 3 30 Vm Expreß 3 20 Louiiville Division. . Abgang Expreß .. Louiöville Accomodation.. . Schnellzug Accomodation.. 3 40Drn 8 13 33rn 325 Km 4 03 Km 10 15 33m 1130 33m 5 60 Km 12 25 Km Ankunft Accomodation Schnellzug Accomodation Spezial täglich Cincinnati, Harailto und Dayton Abgang-Mail 8 05 23m Abgang Expreß 8 45 23m Cincinnati Accomcckitin ..10 45 Vm Exprek 7 00 Ab Expre i 4 45 Km El?reß 2 45 Km Aakunft Accomodation 11 45 53rn Expreß ...........12 45 Vm Erpn t - 7 50 Sta Expre i 10 35 Vw Erpreß 50Lrn Ankunft Mail 6 50Vm Indianapslik und Oincennek. Abgang Expreß 8 15 Tm Vincenneö Accornodano, .. 4 00 Km Ankunft Bineenne Aecomodat nl0 40 Vm Expreß 4 53 Am Cincinnati, Wabash ud Nichigan Abgang Expreß SUVrn Expreß .11 15 Vrn Erpreß 4 60 Km Ankunft Expreß 9 25 23m Expreß 3 10 Km Expreß 45 Km Jndianapolik, Decatur und Oeflern. Abgang Expreß 815 23m Accomodation 3 45 Km Schnell.Expreß 11 10 5!m Ankmft Schnell. Expreß 8 5 23m Aocomodatiou 10 40 Vrn Expreß 4 40 23m Chicago, Sndianapolik Lud Louikdille. Nouon Neste. Abgang Expreß 12 55 23m Flyer 3 85 Km Mail 7)Vm Expreß (viaJD L2).....1I 50 Vm Ankunft-Exvreß w... 3 30 Lm Mail 7 55 Km Expreß (via I D & 3) 2 40 Km Monon Flyn 4 87 Km The Tyrontl:4 Century, ine u:;e;V4 r w:!k rctti5tittlich c:s.i Z:'. f: ii r'r.U

fr --, 0 4rV w4 - Can l'- rri ttt riumtoldt Public j Cc w z:js t:, i:a ( I -j

Tf3 St. C&r.

cuf i :zt LU:n druc:nd. : i