Indiana Tribüne, Volume 21, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1898 — Page 2

MZana Triöüue.

CErföcni Täglich und Somltagv. Die tSzliHe TriiKne- kostet durch benXrlget J (XcittS pe? Woche, dle ontag5.rribüe'I Scatl pe? kZvche. Seide tuf ixm 15 (Jenti dn ts drnt ptx ZXrwtU Vtx Vft sterhali di Otak Pslchit Ix SkIl,iehls V p7 00. Cfftoi 10 Oüd Sla)atta LtreJ. Indianapolis, Ind., 18 Juli 1893 Von der SchissS. Weltsprache. Wenn wir einmal eme wirkliche allgemeine Weltsprache kriegen sollten statt daß eine der bestehenden zu ewer solchen erweitert so könnte dieselbe scgar bei der zweckmäßigsten Zusamrnenstellung kaum praktischer eingerichtet sein, als diejenige Weltsprache, welche bereits seit über vier Jahrzehnten für den Schiffsverkehr gilt und allerdings nur eine Zeichensprache ist (obwohl auch der mündliche Verkehr in den Ocean Kreisen sich ' in beträchtlichem Maße eine allgemeine Sprache geschaffen hat, deren einheitliche Bezeichnungen mit zum allgemeinen Verständniß der Zeichensprache dienen). Gerade jetzt in den kriegerischen Zeiten dürfte es sich lohnen, sozusagen daö Baugerüst, dieser Schiffs - Weltspräche wieder einmal etwas näher in Augenschein zu nehmen. Ist doch z. B. bei Verhandlungen zwischen zwei feindlichen Flotten-Streitkräften betreffs Uebergaie, Bombardement, Auswechslung von Gefangenen u. s. w. ebenfalls die Anwendung dieser Weltsprache gang und gäbe. Auch wird im dienstlichen Verkehr zwischen den Schiffen einer und derselben ZZlotte, soweit er nicht mit demSprachrohr erfolgt größtentheil von dieser Sprache Gebrauch gemacht, und die betreffenden Zeichen für die Auffordenina.:;wRerneinber the Maine" oder Klarmachen zum Gefecht!" sind in der jüngsten Zeit öfters auch in bunten Illustrationen zu sehen gewesen, ist irn Grunde sehr leicht, sich die Kenntniß dieser Zeichensprache in der Hauptsache anzueignen,' wie sie im Juli 1855 von einem Engländer erfunden, bald offiziell anerkannt wurde und für beinahe alle seefahrenden Nationen maßgebend geworden ist. Sie enthält nur 18 Buchstaben, und zwar sämmtlich Consonanten oder Mitlauter, und die Flaggen, welche diese Buchstaben darstellen, werden in Reihen von je 2. 3 und 4 Buchstaben aufgezogen. In ' Fachkreisen kennt man diese Zeichenflaggen als 1 Burgee, 4 Wimpel und 13 Quadratfähnchen." Der erste vorkommende Buchstabe. daS B. ist durch Burgee-, einen rothen Schwalbenschwanz, vertreten. Für C. D, F und G dienen die vier Wimpel (pennants), und zwar für B weiß mit einem rothen Fleck, ; für D blau mit einem weißen Fleck, für F roth mit weißem Fleck. . und für G gelb und blau in zwei' senkrechten Streifen. Die Quadratfähnchen sodann bezeichnen die 13 übrigen Buchstaben. H ist weiß und roth in zwei senkrechten Streifen. I blau, weiß und blau in wagrechten Streifen. K gelb .und blau in zwei senkrechten Streifen, L blau und gelb in vier abwechselnden schachartigen Feldern. M blau mit einem weißen, die Ecken verbindenden Querkreuz. N blau ; und weiß in 16 abwechselnden kleinen Feldern, P blau mit weißem Quadrat in der Mitte, Q gelb, R roth mit einem aufrechten gelden Kreuz, S weiß mit blauem Quadrat in der Mitte, T roth, weiß und blau in drei senkrechten Streifen, V weiß mit rothem liegenden Kreuz, und W ein rothes Quadrat, umgeben vsn einem weißen Saum, der wiederum von einem blauen Saum umgeben ist. Dies ist das ganze System! Für seine Anwendung im. vollsten Umfang aber ist ein . Zeichen - Codezbuch zusammengestellt worden, welches in zwei Theile zerfällt. Der erste Theil umfaßt die sog. allgemeinen Signale, der zweite Theil aber eine Anzahl Wörter und kürzerer und längerer Sätze, welche vri) nicht vom allgemeinen Codex ' umfaßt sind. lauter mehr oder weniger willkürliche, aber durchweg sehr zweckmäßige kurze Zeichengruppen. ' So sind z. B. für den Satz: Was für ein Schiff ist das?" die beiden Buchstaben B D vorgeschrieden. I D bedeutet: .Ihr steht in Gefahr"; wird aber noch der Buchstabe N hinzugefügt, so bedeutet das Ganze: .Ich werde in die Boote feuern, wenn sie darauf bestehen. länasselt unseres Schiffes zu kom men." . Auch für, alle geographische Namen, welche m diesem Verkehr vor kommen, hat ' man bestimmte allge meine Codex - Zeichen, ' so für m o ' w ViT mJJiUiiii J 3 41 utiv VII V-VV' genannten sabelrasselnden Aufforde iMis .Remmberihe Maine" wird vor die letztgenannten Zeichen noch R N Q Q G H gesetzt, m den entspre chenden genannten Flaggen. ? Alle Zeichen im Coderbuch sind fein säuberlich nach dem ABC geordnet. und Alles ist aus möglichst rasches Zurecbtfindcn eingerichtet. Es läßt sich ubriaens 'denken, " daß " (5 i g e n n a m e n bei der Anwendung dieser - Sianalsprache sc viel, wie thunlich, vermieden werden' auch ist unter allen Umständen nur ein sehr . bescheidene An?ahl solcher eriordcrllch. ' In den 43 Jahren, in denen jetzt diese Schiffs Weltsprache besteht, hat sie sich m Krieg und Frieden Vorzug lich bewährt, und noch nie ist ein Bedürfmß nach ihrer Verbesserung fühlbar geworden. Das will gewiß von einer künstlichen Weltsprache viel heißen! . Im. Examen. , Professor: Ein autez. gesundes Herz ist also das vortrefflichste Pumpwerk. . . Erklären Sie mir das nun naher, Herr Candidat!" Candidat: .Das bedarf keiner Erläuterung nur die guten Herzen pumpen reelmäßigl

Verhängnißvolle hkerbisse. Viele amerikanische Zeitungscorrespondenten, welche sich mit Vorliebe Bestien-SensationSgeschichten widmen und dieselben nicht völlig aus der Lust

greifen, sind sich noch Nie darüber einig, i rn ? rr , geworoen, ivieiven in or. rciui vergiftend wirken können, soweit diese Thiere nicht ohnedies als Gistthiere bekannt sind, oder soweit sie Nicht etwa an Wuthkrankheiten gleich den tollen Hunden leiden. Auch für Gelehrte ist diese Frage zum großen Tyeil noch eine offene, und in der Sommerszeit macht dieselbe allemal am meisten von sich reden, da die wirklichen oder angeblichen Fälle, welche in dieses Capitel gehören, stets in der heißen Zeit am zahlreichsten sind. Es ist merkwürdig, wie viele diesbezügliche grundlose oder aus Dichtung und Wahrheit gemischten Geschichten sich bel uns lange behaupten und ern Bestandteil des allgemeinen Volksglaubens werden können. Das Sprichwort, daß Lugen kurze Beme haben, wird durch Tausende aegentheiliger Beispiele selber Lügen gestraft. Erst vor Kurzem wagte der Versasser eines Buches über amerikanisches Viehweide-Leben die Behauptung, daß unsere Hirtenburschen - und Cowboys nichts mehr fürchteten, als den Biß nichts mehr fürchteten, als denBiß des da derselbe sicher zu Wasserscheu und Tod führe, und schon viele Hirtenbur, schen lhr Leben dadurch verloren hatten, daß sie von solchen Thieren, die Nachts unter ihre Decken krochen, gebissen worden seien: auch ein Arizona'er Posten der Bundesarmee sollte in emer einzigen Saison 13 (!) Mann durch Jltis-Bisse verloren haben. Dabei ist es That ache. daß der Iltis au unseren Ebenen überhaupt nicht vorkommt, wenigstens noch niemals nachgewiesen worden ist. Allem Anschein nach aber bilden obige Angaben einen Nachhall einer bemerkenswerthen Mythe, welche m gewissen Theilen unseres großen Landes welthm Verbreitung fand und sich da und dort noch bis heute erhalten hat: nämlich der Mythe von der Sinn-katzen-Tollwuth". Diese Mythe ist wahrscheinlich durch die Thatsache hervorgerufen worden, daß einmal in Arizona eine ausgedehnte Tollwuth-Epi-demie unter den kleineren fleischfres senden Thieren ausbrach. Das ist nichts besonders Auffallendes; denn in Europa, wo man solche Dinge schon längst sorgfältiger verzeichnet hat.weiß man von nicht weniger, als 9 derart!gen Epidemien unter wilden Füchsen in verschiedenen europäischen Gegenden während 35 Jahren, sowie auch von zwei ähnlichen Katzen-Epidemien lm selben Zeltraum. Bei uns aber gingen Viele auf Grund jener Erscheinung so weit, zu behaupten, daß der Biß einer gesunden Stinkkatze schon giftig sel und Tollwuth oder Wasserscheu erzeuge. Ja es gibt noch letzt Amerikaner, welche die todtllchen Folgen des Bisses von Stinkkatzen ganz willkürlich nach nördlichen und südlichen Breitegraden einer bestimmten Region abgrenzen! Bei alledem hat die ganze Frage der Thier - Bisse noch vieles Räthselhaste, und viele wohlbeglaubigte Aussagen liegen über die verhangnlßvolle NachWirkung solcher Bisse auch von gesunden Thieren vor. Man muß sich nur hüten, daraus ein allgemeines Gesetz zu stempeln; wenn ein solches vvrhanHanden ist, und wir zedenfalls noch nicht in der Lage, dasselbe zu formuliren. Vorwiegend scheinen solche Falle bei den Bissen fleischfressender Thiere vorzukommen ; indeß sind sie auch bei pflanzenfressenden Thieren keineswegs ausgeschlossen, und die Vegetarianer mögen sich daher noch be-. sinnen, ehe sie Capital daraus schlagm. Wasserscheu bei Menschen wurde u. A. nicht blos durch Hunde, an .denen man keine Krankheit nachweisen konnte, sondern auch durch den Biß von Eichhörnchen, Füchsen, Ratten und verschiedenen anderen wilden Vierfüßern verursacht das heißt, lediglich bei einer Verknüpfung nicht näher be-, kannter Umstände. So viel kann als feststehend gelten, daß die Erregung von Thieren viel mit dem Charakter ihres Bisses zu. thun hat, bei welchem ein mehr oder weniger giftiger Speichel erscheinen kann. Hundebisse sind überhaupt stets gefährlich. bei größeren Hunden schon wegen der schrecklichen Wunde, welche ihr Biß verursachen kann (wenn auch nicht in solchem Maße, wie der Biß von Wölfen. Tigern und Leoparden.) Und man kann getrost noch eine Stufe höher steigen: Auch die Bisse von Menschenwesen, die sich zur Zeit in großer Erregung befinden, haben . bekanntlich fchon in gar manchen Fällen eine Nachwirkung gehabt, die vollkommen einer Vergiftung glich. Auch die Einbildung hat viel, aber keineswegs Alles mit dergleichen zu thun. . Wenn solche Vorgänge jemals ihre völlige Aufklärung finden. so werden sie sich wohl alle als mehr oder weniger gleichartig herausstellen. abgesehen von Vergiftungen, welche etwa dadurch entstanden, daß die Thiere Pflanzengift . weltertrugen. , Die zahlreichsten Opfer verh'ängnißvoller Thierbisse sind Kinder; in manchen betreffenden Fällen, in denen sich keine Blutvergiftung oder Tollwuth eingestellt hat, lst lebenslängliche Verkrüppelung erfolgt. Man ist zu der Ansicht gelangt, daß Thiere im Allgemeinen viel leichter von Bißwunden genefen, als Manschen; eine nachweisliche Ausnahme hiervon machen jedoch wiederum der Hirsch und das Reh. Ornithophile Pflanzen. Als ornithophile Pflanzen bezeichnet der Botaniker solche Gewächse, deren Blüthen, um Samen anzusetzen, unier natürlichen Verhältnissen der Bestäubung durch Vögel bedürfen. Als folche Vögel kommen in Amerika hauptsächlich die Kolibris, in Afrika die Honiavöael in Betracht, indessen i ist dieLabl .der sicher beobachteten

Fälle von Ornlchophilse bis W nicht groß. Als einer der bemerkenswerthesten mag der von dem jüngst in Brasilien verstorbenen Naturforscher Fritz Müller beschriebene der brasilianischen Feijoa erwähnt sein, welche den

die Bestaubung vermittelnden Vögeln in ihren fleischigen, füßen und omeletteartig zu je einem bequemen Bissen zusammengerollten Blumenblättern eine besondere Lockspeise darbieten. Nicht weniger eigenartig ist der fol gende neuerdings von Dr. Friedrich Johow in Santiago de Chile beobachtete Fall von Ornithophilie bei einer chilenischen Pflanze. Piiya cbilenHis ist eme riesige Bromeliacee, deren schenkeldicker, schlangenartig gekrümmter Stamm sich auf dem Boden ausbreitet, und deren Aeste an der Spitze je eine ungeheure Rosette von wohl hundert starren. 4 Zoll langen, schwertförmigen und am Rande dornia gezähnten Blättern tragen. Aus der Mitte einer der stärkeren Blattrosetten schießt bei vorgerücktem Alter der Pflanze zu Beginn des Frühjahrs (im September) ein mächtiger Blüthenstand empor, der einschließlich seines armdicken Stiels bis 10 Fuß an Hohe erreicht und eine einfach zusammengesetzte Aehre von chlindrischer Gestalt und dem Umfang eines menschlichen Körpers darstellt. Am Grunde tedes der schwach nach aufwärts gerichteten Seitenzweige des Blüthenstandes sitzen etwa ein Dutzend Blüthen, wahrend die Zweigenden keine Blüthen tragen. Die Blüthen sind etwa 2 Zoll lang und einen Zoll dick. Sie haben eine am Rande glockenförmig nach außen gebogene gründlich gelbe geruchlose Blumenkröne, deren drei Blumenblätter mit überstehenden Rändern so fest aneinander schließen, daß das Ausfließen des massenhaft vorhandenen Honigsaftes oder Nektars verhindert wird. Die Menge dieser Flüssigkeit beträgt in jeder Blüthe 7 bis 11 Gran, so daß wenn man einen Blüthenstand zur Seite neigt, sich ein förmlicher Regen von Nektar zu Boden ergießt. Die Ausscheidung der Flüssigkeit findet hauptfächlich des Nachts statt, und da eine beträchtliche Menge Wasser bei Tage wieder verdunstet, ist der Nektarreichthum der Blüthen während der Morgenstunden am größten. Der Saft verdient aber kaum den Namen Honig, da er nur einen fehr geringen Zuckergehalt hat. Dies im Verein mit der großen Menge der Flüssigkeit und der ganzen Einrichtung der Blüthe läßt es als ausgeschlossen erscheinen, daß die Blüthen an Insektenbesuch angepaßt sind, und in der That werden sie von Insekten auch wenig oder gar nicht besucht. Die Bestäubung wird vielmehr der Regel nach von einem Vogel besorgt, dem die im Grunde der Blumenkrone angesammelte Flüssigkeit als Trinkwasser dient und an dessen Kopf sich der klebrige Pollen ansammelt. Dieser Vogel ist kein Kolibri, sondern der Toido" oder chilenische Staar (Curaeus atterrimus), der ia Farbe und Gestalt große Aehnlichkeit mit dem deutschen Staar aufweist. Um der süßen Flüssigkeit habhast zu werden, deren in einer Blüthe vorhandene Menge zu einem bequemen Schluck gerade ausreicht, setzt sich der Vogel auf eines der blüthenfreien Enden der Seitenzweige des Blüthenstandes und trinkt hierauf die einzelnen Blüthen, die am Grunde des Zweiges sitzen, eine nach der anderen aus. wobei er jedesmal, nachdem er den Schnabel zurückgezogen, den Kopf in die Höhe hebt und in dieser Stellung mit augenscheinlichem Behagen den Schluck durch die Kehle hinunterrinnen läßt. So reichlich heftet sich der Vlüthenstaub der Stirne des Vogels an, und so regelmäßig besucht dieser die Blüthen der Puya, daß Johow unter den Hunderten von Tordos. die er im September vorigen Jahres an den mit der Puya bewachsenen Berghängen der Küste von Aconcagua sah, nicht einen einzigen ausfindig machen konnte, der anstatt des ihm eigentlich zukammenden rabenschwarzen Kopfes nicht ein schön goldig geschmücktes Haupt zur Schau getragen hätte. Die Größe der Blüthe entspricht genau der des Vogelkopfes, so daß das Thier bequem trinken kann, aber dabei nothwendig mit der Stirn an die Staubbeutel und. in etwas älteren Blüthen, an die Narbe stößt, die dadurch mit Blüthenstaub aus einer anderen Blüthe bestäubt wird. Außer dem Tordo wurden gelegentlich noch einige andere Vögel als Besucher der Puya-Blüthen beobachtet. i - Glycerin als Gurgelmittel dürfte nur wenigen bekannt sein, und doch genügt ein kleiner Löffel reinen Glycerins in einem Glase heißen Wassers, um ein gutes Gurgelwasser herzustellen, da? bei mehrmaligem Gebrauch Heiserkeit und' Halsschmer zen schnell beseitigt. Co..eg,ale Belustigung. Sie haben in diesem Neste wohl gar kein Vergnügen?" Schmierenschauspieler: . C doch! Wenn ich einmal nicht aufzutreten habe, nehme ich im Zuschauerraum Platz und werfe auch Aepfel nach meinen mitspielenden oueaeni- , Der Keind Ist QeNeat. Die Krivve kintorlSSr in fer ff den Patienten in sehr! schwacher Ge'-,' sundheir und oft mit - einem anbellten- ' . ven ujten unv angegossenen rungen. . Für solche Fälle ist Dr' Bull's Husten Syrup daö allerbeste Mittel, Welches, wenn sofort angewandt, die fäifahr der ; Schwindsucht beseitigt. Fran Maggie Tulga, -.Jronton Ohlo, sagt:. "Es macht mir viel Vergnügen mit sn Hern Lobe für Dr. BuU's Husten Surup einzustimmen. Ich litt längere Zelt an der Grippe, aber nachdem ich eine t Flasche von Dr. Bull'6 Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen ' turirr und ich wurde den schrecklichen ! Husten los. Ich empfehle allen Lei, ; denknl fcirfi? toniWfrf Schiffn " " - - " 0" c" !skb?2L55N." '. Dr.! Ou?s htn . t"nt rr f-.'r- , t WVV Irr4 lwW

MK Zabcrsalk's Schreibebrief. Ge'öhrter Mister Edithor ! Ich sag Jhne. der Christ Hot mich

schon mehr Trubel gemacyl, ais wie er werth is. Ich kann Jhne sage, was der Kunne anpacke duht, iS e Fehlier. Well, ich will mei Storie nit speule un will Jhne for den Niesen verzehle, wie alles gehappend ls. Mir hen m unser Zittie off Kohrö alle Wahrnuhs gekriegt un wäre, wie mer uss deltjch sage duht. mit allem gut gepohsiet. Do hen Mir denn doch aach gelernt, dasj schon e ganze Latt von unsere schöne, brehfe Sohlschers von die miene Spehnjierds geinschert oder gar zu Doht gekillt sm worde. Mir hen arig bees gesiehlt, un ich kann Jhne sage, mir hen die Pehpersch for Nuhs gewatscht wie alles. Uff en scheene Owend hen ich mit die Selma un den Christuff die Frontpohrtsch gesosse. Mir hen Wahr getahkt un ich hen derbei geschmohkt. Die Selma Hot arig sarrie gesiehlt, daß so viele von die schöne junge Männer geschuht sm worde un jetzt mitaus Arms un Beins erum laafe müsse. Do hen ich uff eemol en Eidie kriegt un ich denke, die war gut. Selma," hen ich gesagt, du bist, was mer sagt, e Lehdie un die Lehdies hen in dieses Kontrie en arig gute Pull. Warum gehst du nit, en Klobb starte, wo for die arme kranke Sohlschers ebbeS duht un for Jnstenz Futter un Meddezin un so fort fammelt. Du könntst dann iestg Pressident werde un dein Name deht in alle Nuhspehpersch gehn un sell is doch bei so Sache immer die Haupt sach. Wei, ich sm schuhr. de Presstdent Mäckkinnlie deht von dich erfahre UN denk emol, was du all for dein Hoßbend un for mich duhn könnt'st. Ich meiselbst sin jo so kein Hahk un ich wär mit einige AffiZ. wo e wenig mehr als in die Scheriffs Affis drin is. fattisfeit.- Do Hot der Christ sei Schnut uffgerisse als wann er . en Lewwerspatz von e Pund un e halb verschlucke wollt. Gelt, do guckt Ihr hen ich gesagt, ei tell juh, wann ich immer so mei Weg hätt, dann wär manches different, ich hen Enterpreis in mich, t ganze Latt." Die Selma Hot jetzt Widder ihr Sprach gefunne un Hot gesaat: Meik," Hot se gesagt, sell is e glohrios Eidie un ich bett' dich einiges, befor daß e Woch gepäßt is, hen ich so en Klobb gestart." Mir hen dann noch e wenig die Sach iwwergetahkt un dieselwe Nacht is noch die Selma in die Nuhspehper Osfis gange un Hot den Ehdithor gesehn. Der Hot die Selma große Kompliments gemacht un Hot se geprammist, dah er sie in sei Pehper alle Suppohrt gewwe wollt. Am annere Morgen Hot e gro, ßes Stick in das Pehper gestanne un dodrin sm die Lehdies von Apple Jack gefragt worde, zu tscheune. Ich kann Jhne sage, der Mehlmann Hot hardlie all die Lettersch schleppe gekonnt, wo die Selma kriegt Hot. Alle prammi-, nente Lehdies sin Membersch geworpe un all hen se geprammist, ebbes tzu schicke. ' Die Sache sin all in unser Haus deliwwert worde un ich kann Jhne sage, es Hot geguckt, wie en Seckend Hend Stohr, wei, ich hen hardlie muhfe gekönnt un ich war arig schnell sick und teierd off it. Ich hen en ganze Peil Grohseries kaaft un der Christ Hot e große Backs schicke losse, was drin war, hen ich' nit gemißt. Well e paar Dag später, do Hot der Klobb gemiet un die Lehdies sin iwwer all die Sache gange wo gesend sin worde un se hen sich arig gefreit. Dann sin se aach an die Backs komme, wo don den Christ war. Die Backs is ilffgemacht worde un do hen se gefunne, dah e Dotzend Battels Whiskey drin war.' Do hätte Se awwer emol ebbes erlewe könne! Die mehrschte von die Lehdies Ware strikt Temperenz un die hen off Kohrs dißgostet driwwer gesiehlt. aß der Mister Baldrian so mien sein konnt so en Stosf'zu schicke. Die Selma Hot gesagt, mehbie es wär gar . kein Whiskey, mer sollt besser emol e Battel uffmache, for auszufinne, was drin wär. Die Mohschen is eckzeptet worde un die Lehdies hen all e Schwell an die Battel un en Schluck aus die Battel genomme un do hen se all diklehrt. daß es Whiskey is, waö in die Battel war. Ich wunner, wie so Temperenzlehdies wisse könne, wie Whiskey schmellt un tehste duht! Well, se henn's ennihau gewißt. Ich sag Jhne, die Lehdies wäre mähd un hen gesagt, es wär e Schehm. wann en Zittie . Offischel nit mehr Riegahrds for ' die Lehdies hätt. Sie hen e Mohschen gemacht, daß der ' Mister Baldran sein Stoff Widder ritohrnd sollt kriege. Sell is aach geschehn un der Christ Hot sich geärgert, wie alles. Er Hot grad in de Sluhn gesosse wie er die Sach Hot' mitgetheilt, kriegt. Bor lauter Wuth Hot er en Duft ktiegt un do Hot er allerlei fuhlische Stoss geschwätzt. Er Hot in die Kandischen aach die Riemahrk gemacht, er wischt, oaß all die Wimmen wo ihn so mien getriet hätte, uff e Bättelschipp gelade wer'n dehte UN dann in den Hahrber von Kjubeh mit Deinemeit eksplohdet wer'n dehte. Ich sag Jhne, wie e Weildfeier is die Stohrie von den Christ in die Zittie gesprett worde. Off Kohrs hen aach die Lehdies von den Klobb die Geschicht gehört un in jdie größte Horrie hen se e Mietung abgehalte un hen riesolft. daß der Mister Baldrian e schwere Ponnischment for serNiemahrks hawwe sollt. Was sel teS Ponnischment war, sell hen ich erscht später ausgefunne. Es war so tzbaut Awolf Uhr in die Nacht, do hoU usf eemol Jemand an die Frontdohr gerappt. Ich sin daunstehrs gange un do Hot en Bliesmann gestanne un Hot gesagt, der Mister Baldrian sollt reiteweg in die Stehschen koiyme. Oss Kohrs Hot sich'der Christ in e Horrie tettig gemacht un iö dann autseit gange.. Der Bliekmann war fort, awwer ebaut dreißig Wimmen hen do gestanne, hen den Christ getäckelt un hm ihn. so viel er aach gekickt Hot. mit genomme an de Riwwer.s Dort ' hen sie. ihn uff e Plattform ganz nier an W EMcü gestellt un hen ibn d;

Dickenö gewwe. Sene voü die LehdieS Hot e Spietsch gemacht. Sie Hot gesagt, er hätt mit seine Riemahrks nit blos die Lehdies von den Klobb. nosser er hätt die ganze Juneited Stehts in sottet. Sell könnt Niemand stende un wann er nit alles reduhr nemme

deht, dann wär er Mitin surf Mmnits en dohter Mann, bikahs es wär die Jntenschen von die LehdieS, ihn zu linsche un ihn in de Riwwer zu schmeiße. Do Hot das Kameel von Christ uff die Plattform gestanne un Hot alliwwer getrempelt. Lehdies Hot er gesagt, duht mich das einzige schwer un duht mich nit kille, ich weiß, sell kann ich nit stende, biseids das sin ich e wenig norwes. Könnte Se mich dann nit e diesende Lickin gewwe? Do deht ich nit so viel drum gewwe, aber kille, sell is e wenig zu viel for mei Nehtscher." Die LehdieS hen awwer emol ihren Meind uffgemacht, un Mister Edithor, Sie wisse gut genug, was das heißt. Well, do Hot der Christ gesagt, er deht alles reduhr nemme, er deht sarrie for fühle un es deht ihn arig leid duhn, wann die Lehdies in den Harbor von Kjubeh eksplodet wer'n dehte. Dann sagt er: Ich denke das is gut genug, awwer ich will noch ein Ding sage: Die Juneited Stehts solle hoch lewe. hoch, hoch, hoch un mit gedämpfter Stimm hoch!" Do hen se all in die Händs geklappt un hen Hurrah gehallert un alles war Widder ahlreit. In dieselwe Minnit wo der Christ von die Platform errunner gewollt Hot, do Hot er en falsche Stepp gemacht, un bums Hot er in den Riwwer gelege. Mehbie er Hot gekrische! E Halmes Dotzend von die Lehdies sin in das Wasser getschompt un hen ihn eraus gefischt, sonst wär er schuhr gedraunt. Well der Christ Hot eingesehn, daß der Whiskiy unner alle Zirkumstenzes n gefährlicher Stoff ist, wo mit große Kehr gehändelt muß wer'n. Mit beste Riegahrds Jhne Jhrn Meik Habersack. Scheriff und Eskweier von Aepple Jäck, Holie Terrer Kauntie. D:e Glocken läuten. on Ottokar Wöber. Ein hoher Festtag ist es. Der Glocken sonorer Ton weckte ein hundertfaches Echo in den Bergen und rief zur Kirche; von den Höhen zogen zu Zweien oder in kleineren Gruppen die Aelpler und Aelplerinnen. Bor der Kirche aber ging's lustig her. Dort hatten die Krämer ihre Buden aufgeschlagen, in denen sie süße Pfefferkuchen, bunte Perlen aus Glas, Bänder, seidene Tücher, glitzernde Spiegelchen für die Mädchen, fchön geschnitzte Pfeifen, Tabaksbeutel, gestickte . Hosenträger für die Burfchen feilboten; und wer einen Schatz hatte, der feilschte um ein großes Lebkuchenherz, auf dem zwischen weißen und rothen Zuckerzierrathen ein sinniges Sprüchlein stand. Bei einer dieser Bretterbuden stand ein junges Paar. Das Madchen, das wenig über sechzehn Jahre zählen mochte, trug sich nicht wie die Uebrrgen, sondern hatte nur ein einfaches, aber blendend weißes Kleid s an; um den Hals hatte es ein buntfarbiges Tuch in leichtem Knoten geschlungen. Das braune, gewellte Haar war schon geordnet, doch nicht wie das der übrigen Mädchen mit Bändern durchfloch ten. Das Mädchen hatte Knospen der Schneerose in die dicken Z'öpfe gesteckt, die nun wie leuchtende Strahlenbüschel das liebliche Gesichtchen umrahm ten. Es sah voll Liebe und Freude zu emem stattlichen Bauernburschen auf. dessen Anzug Jedem, der sich darauf verstand, bezeugte, daß er der Sohn eines reichen Vaters sei. Hier Vroni, schenk ich Dir ein süßes Herz sagte der Bursche und strich dabei mit der freien Linken über die braunen Zopfe des Madchens. Mein eigenes kann ich Dir nur mit (m a1im m T . 5 P At& (ntrl xuuncii mwm, u ytm u) uuu wiu lich in Deine Hände legen wollte.Das wäre das rechte!" lachte nun das Mädchen. Behalte nur immerhin Dein Herz in der Brust. Dort bleibt's wohlverwahrt für mich und kann nicht verloren gehen." Und morgen willst Du wirklich fort, Vroni?" fragte plötzlich ernsten Tones der schlanke Bursche. Was soll ich sonst, um Himmelswillen thun. HanS? Du weißt, was Dein Vater sagte. Ja, ich will in die weite, weite Welt hinaus." Ich kann's aber nicht aushalten ohne Dich. Vroni! Mag kommen, was da will, ich lasse Dich nicht! Ich will mit Dir fort, Vroni! Ich will auch mir einen Dienst suchen m Deiner Nähe! Ich will nichts von meinem Vater. Sein Geld nicht, seinen Hof nicht, wenn nur Du mir gut bist! Ich will nichts daqeaen sagen. flüsterte Vroni tief enöthend.'denn ich weiß, daß ich sterben muß, wenn ich Dich nicht mehr sehen kann. Dort kommt mein Vater!" rief da der junge Bursche plötzlich und wies auf einen hohen stattlichen Mann, dem silberhelle Locken unter dem dreiten grünen Filz um das Haupt flatter. ten. -. Jetzt kommt's!" flüsterte Hans Vroni zu, trat aber furchtlos, das zitternde Mädchen an der Hand führend, dem alten Manne entgegen. . Der Greis aber schien daS Mädchen an Seite gar nicht zu sehen, und rief schon von Weitem: Grüß' Gott. Sans! Seh' Dir'ö an, kannst mich nicht mehr erwarten! Lacht Freude und eitel Lust üusDeinen glänzenden Augen! Hei! ' Weißt vielleicht schon, um was es sich .handelt? Ja, Freunde und liebe Nachbarn!" wandte er sich nun mit lauter Stimme an die neugierig Horchenden sollt es heute erfahren, was lange schon mein Herzenswunsch ist. Sollt eS erfahren, heute, am Tage deS Frühlingsfestes. Habe 'mir eine seine 'Schwiegertochter ausgesucht, eine feinere kann's nicht geben, nach der mein Bub' 'schon lange seufzt. Ha, nicht wahr, da machst Du Uugen. Qnrlcte. Da. &&Jfo!..MA

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" I am 4 jean old and was raised in iht country, but bare lired bero about two years," said tbc conductor on an Indianapolis electric Street car. " In tbis businest," continued be, " it is catch as catch can in getting one's meals, and tbis inegular treatment of mj stomach finallj gare me trouble. About six montbs ago I was at mj worst. Ererything I ate distressed me. I went to two different ph jrsicians but got no rellek. Tben I tried patent medicines, but, instead of improving I grew worse. FinaU I bougbt some UWZmZ 'IfiiMes The relief was immediate. I began to improve with the firet dose, and I think I am cured now, but I keep the remedjr handy. I hare rocoau mended the Tabules to a number oi persons, for I believe in them,"

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hier vor Dir, Käthe Moosbergerdas schönste und , reichste Mädchen, und Wartet, daß Du sie an Deine Brust ziehst und ihr den Brautkuß gibst!" Der schlanke Bursche war bei den Worten seines Vaters kreidebleich geworden. Seine Stimme zitterte, als er sagte: Vater, Du irrst, das werde ich niemals thun! Vroni und ich. wir haben uns gern. Sie soll mein Weib werden und keine andere!" - Nun erst schien der alte Mann Vroni zu bemerken. Am ganzen Körper zitternd, wandte er sich zu Dieser und schrie: Betteldirn', lass' den Arm von mei'm Bubn los!" Doch da stand schon Hans zwischen Beiden. Mühsam rangen sich die Worte von seinem Munde: Vater, kein solches Wort mehr! Um Himmelswillen, sag' ein solches Wort nicht mehr!" Der Alte trat einen Schritt zurück, das Blut schoß ihm zum Haupte, daß die Augen sich rötheten, und er hob beide Arme wüthend zum Schlage. Du lügst. Bube! Du lügst! Du kannst das Bettelmensch nie geliebt haben! Zum Satan mit der Dirne!" Ein kurzes Ringen; dasBlitzen eines Messers; ein gurgelnder Aufschrei; dann stürzt der alte Mann wie ein vom Blitz gefällter Baum zu Boden. Hans aber sieht leeren Blickes, nachdem er das blutigeMesser weit von sich geschleudert, auf den Liegenden, dessen Brust ein breiter Vlutstrom entquillt. Dann flieht er in wilden Sätzen durch die scheu zurückweichende Menge dem wilden Felsgebirge zu. Seit diesem Tage sind fünfzig lange Jahre verstrichen. Wieder toidt der Glocken klingender Ton das hundertfache. Echo der Berge und ruft die Äelpler von den Höhen zur Kirche im Thal. Wieder haben vor der Ki:che die Krämer ihre Buden aufgeschlagen, um die sich eine scherzende, lachende. grußende, feilschende Menge drangt. In einem kleinen Hüttchen aber, das am Ende des Dorfes steht, sitzt ein weißhaariges Mütterchen an dem blank gejcheuerten Eichentische. Vor ihr liegt ein trockener Strauß von Alpenblumen und ein vergilbtes beschriebenes Zettelchen. D'e welken Hände im Schooße gefaltet, beugi es sich über. Blumen und Schrift, küßt Beides und liest: Vroni! Allein zwischen Eis und Schnee! Das Donnern der . Gletscherschüsse, der einzige Laut, der mein Ohr trifft. Um so lauter tönt die Stimme Gottes in meinzr Brust und ich höre deutlich die'Worte: Du sollst abgeschieden sein von den Menschen, denn auf Deiner Stirne steht das flammende Zeichen der Sünde. Leb' wohl; Leb' wohl, Vroni." Nun lehnt die Alte sich zurück ln den Lederstuhl. Ein tiefer Seufzer, ein Hauch, der durch die kleine BluU iiHtxt dann unendliche Stille Ruhe Die Glocken lauten. ... , Die 47 Jahre alte Frau Vertrand und ihr sieben Jahre alter Neffe Octave sind in ihrer Wohnung in der Grand Rue zu St. Maurice ermordet worden. Ein Hammer und t'w Rasirmesser, die zur Ausführung des Doppelmordes gedient hatten,- wurden am Orte des Verbrechens . aufgefunden. Es liegt Raubmord vor; es fehlt eine Börse mit L00 Francs. . Tyeeauszubewahren. Zur Aufbewahrung sind Blech- und Zinndosen geeignet, doch müssen solche vor der Benutzung durch einen heißenThee Aufguß, den man darin abkühlen läßt, aromatisirt werden. Ebenso lassen sich mit Zinn ausgelegte Holzkästchen, Glas- und Porzellandosen verwenden, da nur Schutz vor Luft, 'Licht und Feuchtigkeit erforderlich ist. ' Fehlerhaft atr wäre es, den Thee . im einfachen Papier Verschluß in den Scbrank zu legen, wo auch ändert, häufig stark riechende Gegenstände aufbewahrt wer-d-n, deren Geruch und Geschmack der Thee leicht annimmt, . wodurch solcher schnell seine Krast und Güte derliert j , sA' frntrS I Mit' v. -

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Der Eigenthümer Schütz in Unter Bredow. ein dem Trunke ergebener Mensch, lebte seit längerer Zeit mit Frau und Kindern in ärgster Fehde. Neulich kam Schütz wie der total betrunken nach Hause und begann sofort mit seiner Frau Streit; er hatte offenbar schon die Absicht gehabt, die Frau zu todten, denn ohne Veranlassung zog er plötzlich einen geladenen Revolver aus der Tasche und gab aus seme Frau emen Schuß ab. Die Kugel durchbohrte die rechte Hand, die ffrau Schütz zum Schutze vor das Gsicht gehalten hatte. - Als sich nun die 19jährige Tochter . Bertha des Wütherichs zwischen Vater und Mutter warf, richtete der Unhold die Waffe auf 'die Tochter, welche von zwei Schüssen troffen alsbald zu Boden sank. Die Kugeln waren in die rechte und linke Brust eingedrungen, die dadurch verursachten Verletzungen sind lebensgefährlich und lassen wenig Hoffnung auf Wiederherstellung des Mädchens. Nachdem dann Schütz sah. was er angerichtet hatte, tödtete . l n- ... er nch i.e!vtt ourcy emen scyun m oie Schläfe. Bis -4 oute. 6 Züge nach Shelbyville, Greensburg, und CDUnucöiD. anuuca-QU 3 45 orrn t2al6 ; 415 orm. t&oltä ; TOO worin mit usnoyme von eonntag ; Id0orm mit nähme vo Sonntag; 2 45 achm. tagttch 2v am lagtt. , - ' Verbindung i Unia Bahnhof mit Q.&C, L, &N., B.&O.S. W und C. & O.. ach allen Richtungen - südlich, südöstlich und östlich. Schla'ivagei ach Vashtagtoa an dem täglich um 2u ?cncvm. avsayrenoen ug. nur dicket und volle Auskunft svirck' man vor in der ta Ticket Offtce. N r. 1 Ost Wa'hingto Straße und urnon ayntjos. H. M. Bronson, A. G. P. Cincwnati Züge ! - iftL:&,D...R.JL ! Abfahrt Indianapolis dfahrt 3m , S0LBM 10 45 Sm , 45RM 4 Nm , 7 00R Ankunft Cincinnali nkunft 7 50V IlVm . 12591m - 1 0091m T m 10 KOR ' Tayton Züge. C. H. & D. 5t. 5!. ' Abfahrt - Ankunft Ändianapolit Dahtoa bfahrt 8 058 m 10 458m 3 4591m , 4 459km 7 9km nkunft IS 039m 1Rm S09km 7 559km 11009k Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Znd'plS : Toledo : Detroit fahrt I0 45 m nk'ft S 4SNm nk'ft 8 409km I WJI1B m - iwom m IbV ) Ausgenommen Vonntagl. Ticket-Offieen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Scke Meridian. Die populäre 7 -M" I Hie befti Di.l ' , j f. t . GlG'GG. ! Dlet Jügek 1 vnlaffe Jaa,li, ' i.IZ . f 3 S59tm 11 55 MaAtl tt.l ....... JJJOJW. ' st,, m, ,.,..... j4jaB:iaa-i - 4ifliiii auegen. onnragi. . '. ; . Sie enefte virhefferte- i Oestibuls Ongen, ugner chinfwngen legante Yarler-Oagu Oßvafl. Kakal-Scklfwaae i 5diBalt rlt l Nbend berett. , dlleaaa 1 IL Caroral. ilrr Bett ach 1 80 UUui rsttt werbe. ! " . Oest Oasltnzto etr.: Tr:t.Ol7Z ' untO,. c?t?a A,U.VJiJ . f., H7.,s , .:

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