Indiana Tribüne, Volume 21, Number 298, Indianapolis, Marion County, 17 July 1898 — Page 5
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ZZie)5ctte. Humoreske von I. Zach.
In einem Zimmer des Restauranis 3um aoldenen Horn' hatte die 2,1 csi gesellsä)aft ihren Stammtisch und nahm Mittags und Abends daselbst ihre Mahlzeiten ein. Die zehn älteren Herren waren bis auf einen, einen Wittwer. zeitlebens unvermaylt aeblie ben und obwohl sämmtliche gut situirt, einige sogar sehr wohlhabend waren, hatten sie doch stets einen vergeblichen Angelpunkt für die Evastochter gebil det. In der letzten Zeit waren zu den zehn alten Herren zwei junge Männer gekommen, durch Freundschaft der Ge sellschaft hinzugezogen, deren Ausspringen aus. diesem Club der Hagestolze" man jeden Tag erwartete. Man darf sich aber unter unseren Hagestolzen keine griesgramtg Man ner vorstellen: wer je (Gelegenheit ge habt hatte, ein Stündchen in ihrer Mltte zu verbringen, der muhte emräumen, daß er so joviale Menschen nicht bald gefunden. Heitere Anekdoten. Schnurren und Spaße nahmen während der ganzenSitzung kem Ende, einer war lustiger als der andere und wenn dem Major Stoff und Athem ausging, nahm . der Oberförster, der .Hausbesitzer, der Professor oder der Apotheker daö Wort. Die Gesellschaft war eben aus mehreren Berufszweiaen zusammengesetzt aber die Herren fast alle von frühester Jugend auf befreundet, theils Kinder derselben Stadt, theils Studien- oder Amtscollegen. Es ist zur Mittagszeit, schon war die Tafelrunde besetzt bis auf einen Stuhl, dieser war der Platz eines der beiden jungen Herren. Man hatte schon die Suppe gegessen und der Zelaer der Uhr ging schon gegen eins, um halb ein Uhr begann pünktlich das Diner. Richtig!- rief jetzt der Major, ein besonders fröhlicher Patron, mir fällt eben ein. was ich über unseren Refereedar hörte; er soll x ine Braut haben seit einigenTagen und zwar inMuckendorf. ) weh. so weit?" lachte der Apotheker. M kann er seine künstigeHausehre ja selten sehen?" Aber ein prächtiges Mädel." nickte der Major, kenne sie; etwas verwandt mit ihr. mütterlicherseits, blond wie die Goldelse aus den Gestalten der seligen Marlltt, aber dabei schneidig, verflucht schneidig hm. hat ja Soldatenblut von der Mutter aus." So. so." meinte der Oberförster. wir werden unserem jungen Freund gratuliren. Aber das Eine sage ich. bedenklich wird es mit dem Nachwuchs, wie haben da zwei Junge aufgenommen m unsere Gesellschaft und einen haben uns die Frauen, schon weggekapert." ' Ich werde mich halten, Herr Oberförster," warf der zweite Junge, ein Doctor Groß, ein.Aber wo steckt denn das Muckendorf?" fragte jetzt der Kreisrichker. Drei' Stunden mit dem Postzug von hier." Also nicht einmal eine Schnellzugspation?" ' Der Schnellzug geh! mcies Wislens eine Stunde sväter ab. fäbrt dem Postzug vor und passirt noch eine halbe Stunde früher den Ort als der PostMM 9 ms t 4. fX. I -ms M C zug, veriHleie ver polyerer, ver vle ganze Gegend genau kannte. In diesem Moment trat der Neserendar ein. Alle 'richteten die Augen nach ihm und alle bemerkten, daß er in schwarzer Salonkleldung und neuer Kravatte war. Einer stieß den andern an: Kommt er von ihr oder fährt er zu ihr?" .Meine Herren, bitte um Ihre Enlsckuldiquna. ich fahre eben um halb drei weg und habe mich mit der Toileite zu lange aufgehalten." Ab. nach Muckendors r lachte ver Major. Der Referendar war betrofsen. Herr Major, wober wissen (bt. . . .Alles." warf der ein, Alles wissen wir und auch Sie sollen was erfahren; Fräulein Fink ist eine entsernte Aerwandte von mir." Der junge Mann verzichtete auf alleö Leugnen und Alle aratulirten ihm herzlich: unter diesen alten Junggesellen war mancher, der eS letzt im Alter manchmal ganz im Stillen ein wenig bereute, daß er in jungen Jahren nicht auch in das gewisse Joch gesprungen. Sie fahren heute Nachmittage" fragte dann der Major, morgen ist das Berlobungsfest. Sie wissen wohl kaum, daß ich vor emer Stunde von Ihrem künftigen Schwiegerpapa durch ein Briefchen dazu eingeladen wurde." .Ah!" Doktor Fink war ja mein liebster Studiencollege Dann fahren Sie mit mir, Herr Major, das wird etne lustige Gesellschaft geben." Nein, Mitfahren thu' ich nicht, aber ich werde Sie dort erwarten." Erwarten? Nicht möglich; ich fahre in eineinhalb Stunden schon und bin früher dort als Sie - Da?, kommt darauf an!" Soll' das ein Aufsitzer sein, Herr Major? Sie wollen mich heute bei meiner -Ankunft im Hause meiner Schwiegereltern erwarten?" Wie ich sage Na. da gehe ich eine Wett ein, daß das nicht möglich ist, ich habe mir doch schon um den schnellsten Weg nach Muaenoors ven ops zerbrochen, und fand, daß man nur. mit 1)em Postzug um sieben Uhr' Morgens oder mit dem um halb drei Nachmittags hinkommen könne. Die Schnellzüge halten nicht und die Stationen vor und nach Muckendorf sind mit Wägen unter zwei Stunden nicht zu nehmen. . Ein guter Reiter braucht von hier bis hin gute sechs Stunden " er schüttelte den Kovk und alle Anderen sahen voll
Spannung auf den Major, der ganz
ruhiq seinen Hasenrucken zerlegte. . Eduard, einen Fahrplan," rief der Referendar, den die Sache nicht ruhen ließ, dem Kellner z. In einer Pause, während des Servi rens einer Speise, studirte der junge Bräutigam nochmal die ihm schon so geläufige Strecke bis Muckendorf, uf der er ja alle fahrplanmäßigen Zuge auswendig kannte. Endlich legte er das Büchlein hin und fagte: Da wette ich hundert gegen eins; das ist nicht möglich, sosern es kem Aufsitzer ist. Ich bin zu einer Wette bereit. Herr Referendar," entgegnete zum Erstau nen Aller der Major, und wenn Sie wollen, g?be ich ein Briefchen an Fraulein Elfe ab, worin Sie Ihre Ankunft für heute anzeigen, sogar einen Strauß wlll ich an Ort und Stelle bringen. Angenommen," sagte darauf der Referendar, wie hoch ist die Wette." Ich denke eine Bowle." Gut." Nach Bedarf für unsere Gesellschaft hier und ausgetrunken soll sie am Sonntag Abend werden." Einverstanden!" Sämmtliche Herrrn waren verblüfft über diese Wette, die nach der Ansicht eines Jeden der Major verlieren mußte; man dachte sich im Stillen, der alte Officier wolle nur seine voreilige Aeußerung aufrecht halten und verliere lieber die Wette, als daß er jetzt den Rückzug antrete, indem er das als unmöglich gelten ließ, was er einmal behauptete. Die Herren telegraphiren unö doch noch heute Abend über den Ausgang der Wette?" sagte nach einer kleinen Pause der Kreisrichter. Jawohl!" erwiderte der, Major lustig, einer wird zahlen und wir feiern dann unter uns das Verlobungsfest unseres jungen Freundes, des Abtrünnigen von der guten Sache der Jungsellen." Wie weit ist es von der Station bis zum Ort?" fragte jetzt der Rentner Haas. Eine halbe Stunde." Wenn der Herr Major mit dem Herrn Referendar zugleich in einem Zuge ankommt, auf der Station schnell einen Wagen nimmt, dann ist ja die Wette leicht zu gewinnen." So meine ich es aber nicht," vertheidigte sich der Herr Major, der Herr Referendar wird ja jedenfalls von den Herrschasten auf der Bayn erwartet werden; ich aber will schon alles im Hause selbst besorgt haben, wenn der Herr Referendar aus dem Zuge steigt, ja ich gehe die Bedingung ein, daß ich gar nicht mit demselben Zuge fahre, und verpflichte mich, doch eine halbe Stunde früher dort zu sein." er Aeserenoal schrieb em Brieflein, welches der Major an Fräulein Fink übergeben sollte und um zwei Uhr brach der junge Bräutigam nach dem Bahnhofe auf. Der Maior rauchte noch ruhia seine Cigarre weiter: er wolle bis zum Abgang deS Personenzuges hier bleiben. meinte er. Man kraate ihn von allen Seiten. wie er die Wette gewinnen wolle, aber er sagte nichts aus, sondern lächelte gedeimnlßvoll aus all' die verschiedenen Ansichten seiner Freunde und passte seme Virginia behaglich wie gewohn lich. Schlag drei Uhr entfernte sich der Major und auch die anderen Herren gingen ihrer Wege; sie waren heute alle länger am Mittagstische sitzen geblie ben als gewohnlich, denn Jeden interessirte die Wetteangelegenheit sehr. Indessen fuhr der Referendar mit dem Postzuge gegen Muckendorf; die Fahrt wurde ihm furchtbar lang. Der lange Aufenthalt in allen Stationen, wo besonders an diesem Tage der Transport von Postpaketen ein starker war, machte den ungeduldigen Bräutigam schier nervös. Als auf einer Station der Schnellzug vordeibrauste. sah der gute Referendar demselben ärgerlich nach; wie lustig wäre es, mit diesem Zuge zu fahren, wenn er nur in Muckendorf anhalten würde, aber so mußte man mit diesem Schneckenpostzug fortzukommen suchen. Wie unzufrieden die Menschen sind vor einem halben Säculum hätte so ein verliebter Referendar eine Tagereise im Postwagen zurücklegen müssen, um zu seiner Erkorenen in Muckendorf zu kommen. Wiederholt fiel ihm die Wette mit dem Major ein; er glaubte diese sicher gewonnen zu haben, denn wie hätte der Major schneller wie er nach Muckendorf gelangen können? Bei einem längeren Halt durchsuchte der Referendar alle Waggons unter dem Vorwand, einen Bekannten treffen zu wollen, aber er entdeckte vom Major keine Spur. Also konnte es nicht anders sein, dieser mußte die Bowle zahlen. Endlich kam tos Zug in, Muckendorf gn. Aus her Station wurde der Referendar vSn seiner Braut und den künfiigen Schwiegereltern empfangen; und gleich nach dem Handkuß des jungen Manneö rief Elsa: Und nieinen Dank für Dein? Karte, die ich eben erhalten habe." Der Referendar erschrak. Metne Karte und durch wen?Vor einer Viertelstunde durch Ma jor Berger, er wartet bei uns auf Dich." Den Bräutigam schien ein Schwin del anzuwandeln, er machte ein surchtbar dummes Gesicht und griff sich mit tinei hastigen Bewegung nach dem Kopf, daß Elsa sowie ihre Eltern ordentlich Furcht bekamen. Was ist denn?- fragte der Herr Doctor Sckwieaervapa. Der Major ist bei Euch?" schrie mehr als er sprach der Referendar. . Warum soll er nicht? Er kam vor einer guten Viertelstunde und erwartet Dick. Zum T ... wie ist er denn hergekommen. .Daö ist eben nickt iu erfabren. er
sagt mit bet Bahn. Mer wie 7Änn er oenn eine halbe Stunde früher kommen als der Zug ?" Der Referendar vergaß über diese Nachrichten fast seine Braut, er schüttelte immerfort den Kopf zur Besorgruß aller, und stieg mechanischem den Wagen, der .die Gesellschaft in das Wohnhaus des Doctors fuhr. Dort stand der Major schon an der Hauöthüre und empfing die Herrschaften mit fröhlichem Lachen. Aber wie ist daö möglich," rief ihm der junge Mann entgegen. Durch List!" entgegnete der Sieger
in der Wette. O. erzählen Sie!" Was ist denn geschehen?" mischte r fx. mr ? t r rrt ncy rauiem uia in oas lseipraaz. Der Referendar erzählte von der Wette und Alle waren nun gespannt auf die Erklärung des Maiors. Dieser sagte in seiner immer heiteren Art: Ich fuhr mit dem Schnellzug. Aber der hält ja nicht bei uns." Das wußte ich, deshalb gab ich gerade vor der Station das Nothsignal und der Zug hielt doch. . . . Ah!" Die Sache war nicht so einfach, ich mußte mich gehörig verstellen und noch eztra meinePersonalien abgeben, werde vielleicht auch noch eine Strafe zudiktirt bekommen, obwohl ich ein furchtba res kolikartiges Unwohlsein markirte und infolgedessen auf der Station vom Chef mit verschiedenen Schnapsen traktirt wurde. Doch schließlich sagte ich, ich müsse mir Bewegung machen und lief hierher so habe ich die Wette in aller Ehre gewonnen." Die Zuhörer waren pasf. Wer hätte dem alten Officier auch nur eine solche Schlauheit zugetraut. Meine Fahrkarte kann ich jeden Tag bis zur nächsten Station, bis wohin ich sie löste, weiterbenlltzen," nahm dann der Major wieder das Wort, aber ich werd mich lieber hier kuriren lassen, von Deinem berühmten Keller, alter Finkenhahn! Und dann wollen wir telegraphiren, damit unsere Freunde wissen.. So geschah es und am Sonntag zahlte der Referendar eine Bowle, von der man erzählen konnte, denn der glückliche Bräutigam schonte seine Börse nicht. Es war ein fröhlicher Abend im goldenen Horn" und derMajor mußte nochmals seinen schlauen Streich erzählen. Der verlorene ftuft. Mein Gott, das ist doch gar nicht möglich, Herr Professor," rief die Toch ter des Freiburger tadtrathes Joseph Albrecht v. Jttncr erschrocken aus. ich habe ihn ja noch gestern gesund und munter gesehen!" Und doch ist es so, wie ich Ihnen soeben erzählt habe, gnädiges Fräulein," entgegnete mit schlauem Augenzwinkern der Professor Johann Leonhard Hug. Wann ist es denn geschehen?" Heute früh hat man ihm den Fuß abgenommen. Ganz Jreiburg weiß es schon, nur Sie noch nicht." Er hat gewiß groze Schmerzen dabei ausstehen müssend" (5r hat alles standhaft ertragen, es war übrigens auch bald vorbei." Ter Aermste!" Dem ju izen Mädchen rann eine Thräne über die Wange. Um sie zu verbergen, trat sie ans Fen ster. Plötzlich stieß sie einen Schrei aus. Da geht ja der Herr Doktor!" Wirk.ich." sagte der Professor trocken, die Operation sch int ihm merkwürdig gut bekommen zu sein. Mit Ihrer Erlaubniß rufe ich ihn her auf." Der Gerufene trat bald darauf Ins Zimmer. Tenken Sie sich nur. Heri Dottor.rief ihm der Professor ent gegen, Fräulein v. Jttner wlll mi. nicht glauben, daß man Ihnen heute früh den Fuß abgenommen hat!" Der junge Mann wandte sich dem Fräulein zu. Und doch ist e? wahr." sagte er lächelnd zu ihr. seit heute früh bin ich um einen ijuß ärmer gewor den!" Aber erklären Sie mir doch " ..Sehr gern, gnadiaes Fräulein! Man hat mir diesen Fuß nur auf dem Papier abgenommen, und der Herr Professor hat nur mit Ihnen gescherzt. Wie Sie wissen, ist mein Name Okrn fuß. Seit heute srüh heiße ich mit ge richtlicher Erlaubniß nur Okcn. Der Yuß ist in Wegfall gekommen." Aus dem fußlosen Doktor Oken wurde später der berühmte Naturfor scher, der Begründer der neuen Sfatuti Philosophie. Da L Compagnie - Ge schüft. Räuber (zum Dichter): Geld oder daö Leben!" Dichter: Geld hab' ich kein's! Wenn Sie mir aber Ihre Erlebnisse erzählen, bring' sch dieselben zu Papier. Nächste Woche kommen Sie dann zu mir. und wir ileilen das Honorar für den Romans in Cte WabreS OprüSvort. "Nichtö ist so erfolgreich wie Erfolg." Diese Behauptung ist nie bep ser bewiesen als wie durch den Grfola von Dr. Bull'S Husten Syrup. Dieft wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältung, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Erfolg. Frau E.W. Richards, 2214 & Eurnberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: ch habe Dr. Bull'6 Husten Syrup seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmsten Fällen und rathe allen Müttern dasselbe zu thun." Dr.Bull'S Husten Syrup kostet nur 25 CentS. Versucht kein anderes Mttel sondern bleibt bei dem alte ud bewährten Dr. Burs Husten Sxrnp und iZr erdtt tat täuscht seia.
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