Indiana Tribüne, Volume 21, Number 297, Indianapolis, Marion County, 16 July 1898 — Page 2

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v. VTS- ' MZcma Ärwüns. Grfötfr TagUö und Smntfas U ilitl4 .TriiR- koftet durch de Xila 1 8tl per Ooch. Mc eoBtao-.tritstfI CUkIJ 0t. Beide ufxmca II ent dtt U CUml tüntU Vtx Vft tstctltX) Ki CUd fst(4tt 1 0iKfltMlra V Wc. CfjWi 13 QÄ5 VlRbattS Cr2 Sudissspottö, ?nd., 16 Sutt 1898 Zur Polarforfchung.

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UuZ Norwegen ist dieser Tage unter Führung des bekannten Swerdrup wiederum eine groß angelegte Exped! tion abgegangen,. deren. Zweck die Erforschung der unbekannten Gebiete an Ux Nord- und NordostküsteGrönlands ist. Sie wird, da hr anschmend das älteste und fchwierkgste EiS der no'rdli. chen Polavcügenden liegt, Wohl Gelegenheit haben, eine ähnliche Kraftprobe wie die Nansen'sche Expedition zu bestehen. Vorbereitet ist sie dazu 'in genügender Weise; das 'Schiff Fram", das sich 1893 bis 96 so großartig be-wahrte,-bat eine Reihe baulicher Veränderüngen erfahren, die es noch widerftcknbsfahiger gestalten.' und ist gleichzeitig durch Anbringung eines Aellen Decks seetüchtiger und geräumi- , ger gemacht, wie dies auch bei der gröj ßeren Theilnehmerzayl, sechzehnMann. erforderlich bat; ' Wahrend die Nan sensche Expedition wesentlich durch den norwegischen Siaat ausgerüstet wur- .,. de, sind die Kosten des gegenwärtigen Unternehmens. 70. tfo 80.000 Kro nen, durch drei Privatleute aufgebracht worden; der Staat ' gab nur den Fram" leihweise her, und das Storthing bewilligte 27.000 Kronen für d erwähnten Umbauten. Di; Ausiüftunz, auf vier Jahre berechnet, ist nach'dem Muster'd.'r Nansen'schen Ex peditisn erfolgt, nur mit Spiritussen hat sich Swerdrup etwas reichlicher versehen. Die an Bord des Fram" befindliche Bibliothek umfaßt 800 Bände, so daß es während der langen Winter.Nicht " eis : geistiger- Nahrung Tcli. Die Begleiter Swerdrup'5 sind Marine - tzieulenanl BaümäunNa- , Bigations .QfZicier und' steüdertretender Chef; Ed. Bay aus Kopenhagen, Zoologe; Dr. Swendson,' Arzt ' und Meteorologe Cavallerie - Lieutenant Jsachsen, Kartograph und Observator; Schei, Geologe; SimmonS ' aus Lund, Botaniker; Steuermann Raaväs. Dazu zwei Maschinisten, zwei Heizer (darünier "cirv Ingenieur), ein Stewart uno drei Matrosen, unter des neu sich ein Student und der von der Nansen'schenEkpedition bekannte Har PUnier Hendriksen befinden. Baumann und Jsachsen hielten sich vor einiger

Zeit drei.. Wochen in Wilhelmshaven aus, wo sie am dortigen Manne - Ob servatorium, dessen Leiter Prosessör Borgen ist. einer, der Theilnehmer der deutschen' Nordpol-Ezpeditwn.voä 136970, magnetische Bobachtungen unis.Astronomie'ftUdirtenö DlcSvn, drup'sche Expedition bildet eine Er,gänzung der Nansen'schenReise. Durch ledtere erhielt man einen Ueberblick über die VertheilünS von Land und Wasser auf öer europäisch asiatischen Seite, über Bildung und Trift des Eises, Temperatur- und Tiefenverhältuisse ist: Pölarmeer u. s. w. Swerdrup s oü nun Mfschlusse' über'' die"e'ntsprechenden Verhältnisse auf der amerikaNischen Seite der PölarjeWe. bringen. Die, Aufgaben7dle sich' di5 Expedition gestellt hat und die durchweg wissenschaftlicher Art sind, lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: endgültige Feststellung der Ausdehnung Grönlands gegen Norden, denn Peary ist auf seiner berühmten Schlittenreise im Jahre 1892 wohl -ari der Nordgrenze deS grönländischen Inlandeises ent- . lang gefahren und .! könnte '.auch 'die Noldgrenze selbst im Großen und Ganzen feststellen-.' docb fahr er niüt bis zu dem im' Nordosten sich äüsdehnenden nördlichsten Punkt, dessen Erforschung er sich' für spater vorbehalten hatte. Hierin jommt' ihm nun Swerdrup zuvor, denn Peary, der gleichfalls in diesem Sommer eine Expedition ausführ. wollte, dje ihn zum Nordpol bringen" soüie? muß' seine- Expedition verschieben.- Weitere Aufgaben Swer drups sind die Erforschung , etwaiger aa der Norüsi Grsnländs Negente? Inseln, der' oceanraphischeMerhalt-' nisse. Ux Meeres tiefen, der Beschaffenheit des EiseS auf dem Lande und im ?!ttre, der Uqtersuchvnz des paläokry ftksche'n Eises, ras, von dem Eis, in denlder Fram'trieb. verschieden ist, bc 'Erdmagnetismus,' der Nordlichter, der Meteorologie, der Flora und Fauna, der Ethnographie, .besonders der Wanderungen der. Eskimos. Sonit hat sicb die 'Expedition ein um-fangreiches-c7MtsÄbiet gestellt, doch bürgt Swerdt'up'sHersön' dafür,- daß sie nicht mit . leeren. Handen zurücktcmuL Det'.Främ" geht an der Wesikuste Grönlands entlang, wo er einige der dänischen Colonien anläuft, um Kohlen und hullder! Eskimohunde für Schlittenreisen-QN'Bcrd' 'zü nehmen. Dreizehn Elchhünde wurden von Nörwegen mitgenommen. Durch den Smit-Sund gehend, sucht, das Schiff damr möglichst weit' gegen dle.Nötdwestküste Grönlands vorzudringen, wo die Ueberwinterung stattfindet. Die Nückkehr wird voraus sichtlick in zwei ZiZ brel Jahren erfolgen.' - - ' X S . ' L 1 .? fc . Die Sensations-Affä-re, deren Mittelpunkt die Prinzessin Lcuise von Koburg i bildete, ist, soweit eZ sich' dabei um" Geldängelegenheite'n handelte, nunmehr aus der Welt gessst. Leim Landesgerichl in Strafsuchen haben sämmtliche Gläubiger der Prinzessin Koburg,' welche' unechte Üstlvin'.Häuden'. haben-, -deren'. (?esammtsumme sich auf 675.000 Gulden belief. die.Erklärung abgegeben, daß ' s;e seitens des Prwzen Phlipp von Köbürg befricvigr wurden und daher sich in keiner Weise irgend' eweni'Siräfverfahren anschließen.' ' - -

KünsttiÄs Zwilch. Neuerdings ist eö der Chemie gelun gen, Milch herzustellen, d. h. Mutter, milch auf chemischem Wege bis in alleEinzelheiten so nachzuahmen, daß sie

Verwendung am Kränkenbitt und in - o rr VL... Ci.ViiM oer lödugiing 5inamia kann. Bisher ging man bei der Herstellung von Dttlcketzeugnisser . davon aus, durch Emdickung unv erounnung. durch Schleudern und vurq schen fettreicher und fettarmer M'.lchsorten u. f. w. eine Milch von bestimmter Zusammensetzung zu gewinnen. Die Darstellung der künstlichen Milch geht dagegen von den Einzelstoffen aus, die in der Milch vorhanden sind. Diese (Eiweißkörper.Milchzuck:?. Bvtterfetl, Salze, Wasser) werden in bestimmtem Verhältniß zu einander gemischt. Auf diese Weise lassen sich Milcharten von jeder beliebigen Zusammensetzung (fettreiche und fettarme u. f. w.) Hanz nach Belieben gewinnen, in Vortheil.-der schon nicht zu- unterschätzen ist; dazu kommt aber noch als der allerwichtigste, daß die künstlich zusammengesetzte Milch völlig frei von allen Verunreinigungen, namentlich von Keimen ist. Da die künstliche Milch'öder Rose'scbe Muttermilch wie sie nach dem Erfinder aenanni worden ist 'die Herstellung ist den Rheinischen Nährmittelwerken- in Köln übertragen . nach ihrer Zusammensetzung der natürlichen Muttermilch völlig gleicht, hat sie auch denselben Nährwerth; sie ist außerdem aber, wie Versuche bewiesen haben, ebenso leicht, verbaulich. Die Erfährutlgtn der letzten Jahre haben gelehrt., daß Milch, welche einer Erhitzung bis 100 Grad Celsius unterworfen worden ist, dadurch schwerer verdaulich und schlechter bekömmlich wird. Dr. Rose entkeimt nun nicht' die fertige Milch, sondern ihre einzelnen Bestandtheile durch ein ihrer chemischen Natur angepaßtes Verfahren. Auf diese Weise hat er es erreicht, daß der Käsestoff der kunstlichen Milch, obwohl er aus dem Käsestoff der gewohnlichen Kuhmilch ge Wonnen wurde, doch viel feinflockiger gerinnt, als dieser, und außerdem leicht verdaut wirft' Wie ' die Ausnutzungsversuche, die Dr. Karl Meyer (Zürich) in ver Abtheilung Prof.' von Noordens im städtischen Krankenhaus zu Frankfurt a. M. sich ergeben haben, vertrugen schwächliche ' unV schlecht genährte Kinder im Alter von wenig Wochen und Monaten und' kleine Kinder mit Äerdauungsstörungtn ausnahmslos die künstliche Milch sehr gut. Mehrere Fälle von schwerem Magendarmca tarrh im Säuglingsalle? sind allein unter ihrer Anwendung geheilt. Auch bei Magendarmstörungen der Erwach senen war der Erfolg günstig. Da das Herstellungsverfahren eine völlig zuckerfreie Milch gestattet, so konnte die künstliche Milch auch bei Zuckerkranken benutzt werden, und sie hat sich auch dort bewährt, indem das Körveraewicht l. s rt-i a- ft'.j " ' r i nramrn jiicg. , -Oeim Xoctor Gltvont. Von Jahr zu Jahr lernt man die Vorzuge der Citrone in heißer Jahreszeit besser -m ihrer Vielseitigkeit erken nen und würdigen. Das allgemeine Publikum weiß in dieser Beziehung noch Manches nicht, obgleich die Ueberzeugung vom heilenden Werth der Citrone weitverbreitet ist. In der Jahreszeit des berühmten Heufiebers" mag es z. B. für Viele vor einsgem Nutzen . sein, darauf aufmeikfam zu machen daß reichlicher Genuß von Citronenwasser in den meisten Fällen ein vorbeugendes und ein Linderungs - Mittel bei dieser echt amerikonischen Krankheit ist. Ein Theelöffel voll Citronensaft in eine kleineTasse schwarzen Kaffees vertreibt, Anfälle galligen Kopfwehs und kann außerdem viel zur Verhinderung solcher Anfälle beitragen. Auch ist es sehr gut' gegen' Köpsweh. wenn man die Sckläfe und den dinieren Sals mit seinem' Schnittchen Ciiröne reib Ueberdies tragt dies zur Haut- und allgemeinen. Verschönerung' bei. woran einem beträchtlichen Theil der Damentoeli Wohl noch'mehr gelegen ist, als an Ersterem! ' Ueb'erhäupt kann in solcher Beziehu.ig die Citrone gar nicht hoch genug auf dem Toilettentischchen geschätzt - ' v. - fyLl . m weroen.- Manche versuchen m neuester 3i besonders durch Reiben einer Mischung von Magnesia und Citronensast aus. Gesicht -und'' Hänoe, unmittelbar vor dem Zurruhegehen, ihre Haut weicher und weißer zu machen, und scheinen vorzüglichen Ersölg damit zu haben. :Und Entfärbungen der Fingernägel werden durch einen Eßlöffel voll Citronensaft, in einer Tasse warmen weichen Wassers aufgelöst, besser beseitigt als .durch- alle, Patentmittelchen von räaQldure".' " Wette auf,ge. Ein von den Englandern in Calcutta leidenschaftlich betriebener Sport sind Wetten auf Regen. Die Spieler versammeln sich nn einer Cisterne und machen' die Frage,- ob diese durch den nächsten Regen- gefüllt" werden wird, zum Gegenstande. ihrer Wetten.. Auf dem Dacke de Laufes' beydem sich die Cin Unfehlbares Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit des berühmten Dr.' BuU'S' Husten Sprüp röirV'iuÄef fottb'eikhen, renn-rveun eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medicin ver-suchen.-chgebräuchte'D Süll's Husten Syrup seit IS Jahrm in der Familie gegen Husten,' Erkältung nd HalS-Leiden und fand ihn ein ausgezeichnetes Äitteli." Frau D.T.Elarke, 163 CongreS Str.fÄevelad,O Dr. Bulrö Husten Syrup wird'überäU fxit 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überrcden lassen einen ander oder etwas billigeren Attikel zu Uken, denn vux tit öchte Dr. Sull'SzQ:777t n&jzZtZ22x&'f: :

Msterne befindet, ist ein Odsetvations - Thurm errichtet, in dem sich stets ein!ge' Leute aushalten, die gegen einen Lohn von 300 bis 400 Rupien den Horizont beobachten und von aufsteigenden Regenwolken sofort Meldung machen. Je nach den Angaben dieser Beobachter, die von denSpielern sorgfältig notirt werden, schwankt die Höhe der Einsätze. Meistens - wagen diejenigen Spieler, die auf das Leerbleiben der Cisterne wetten, höhere Beträge als ihre Gegner, die ja auch gewohnlich weniger Chancen sür sich haben; selbst in der regenreichsten Zeit sind Wetten von 75 gegen 1 keine Seltenheit. Oft werden ganze Vermögen verspielt oder gewonnen. So hatte ein höherer Colonial - Beamter das Glück, mit einem Schlage 75.000 Rupien (ungefähr 536.000) zu gewinnen. Er hatte sich allerdings auch in sorgsältigster Weise auf seine Wette vorbereitet. Seine Agenten in Uluberia, Burdwam und anderen in der Nähe Calcutta's gelegenen Städte hatte er beauftragt,' auf jede Veränderung des Wetters zu achten und ihm von einem heranziehenden Gewitter sogleich Mittbeilung'zu machen. Eines Tages erhielt er von einem dieser Agenten ein Telegramm, daß soeben ein Gewitter über Burdwam nach Calcutta zu gezogen sei. Sofort wettete er auf Regen; er wettete 1000 Rupien, und da der Himmel in Calcutta noch völlig unbewölkt war. fand sich ein Partner, der 75.000 Rupien dagegen setzte. Zwei Stunden spater brach das Gewitter über Calcutta aus. die Cisterne füllte sich und der vorsichtige Mann hatte seine Wette glänzend gewonnen. Schutzpanzer gegen NöntgeN'Stra!), ien. -

Bekannt ist. dah die Röntgen'schen Strahlen, die für die Untersuchung des menschlichen Körpers Ungeahntes leisten, sehr unangenehme Nebenwirkungen auf die menschliche Haut haben, die in mehr oder weniger bösartigem Ausschlag Schwellungen u. s. w. sich äußern. Man versuchte sich bisher durch Anwendung dünner siebförmig durchlöcherter Metallplatten zu schützen, was jedoch nicht immer angeht.' Ein Schutz ist aber um so nöthiger, als manche Personen' eine ganz besondere Empfindlichkeit gegen die hautzerstörenden Einflüsse der Strahle'nari besitzen, und wenn das bei Leuten zutrifft. Technikern oder Aerzten, die besonders viel mit Röntgen'schen Strah len zu thun haben, so könnte dadurch eine directe Schädigung der Berufsthätigkeit eintreten. Als neuestes Mittel wird ein Leim empfohlen, der aus Zink mit Zusatz von Zinnober und Wismutsalz besteht. Dieser hat eine röthliche Farbe, die derjenigen der Haut ähnlich ist. Man trägt diesen Zinkleim in einer dicken Schicht auf die Hände auf und besitzt so einen ziemlich sichern Schutzpanzer gegen die Tücke der unsichtbaren Strahlen. Dämonisches Zuckerwertl Schon früher gab es Candy", welcher stark berauschend war, obwohl es erst neuerdings vorgekommen ist, daß solches Zuckerwerk bei uns sogar an kleine Schulkinder verkauft wird. (In unserem Westen indeß sind Fälle dieser Art noch nicht gemeldet wo:d.n.) Ater das ist noch nicht Alles und ist vielleicht noch nicht einmal das Schlimmsie! Außer diesem, einfach berauschenden Zuckerzeug ist noch anderes aufgekommen, das gewisse giftige S'offe enth'ilt, wie manche fashionable Damen. Schauspielerinnen u. A. sie in sich aufnehmen, um z. V. ihren Augen lebhafteren Glanz zu verleihen oder sich sonst interessanter zu machen. Dieses und auch das erstgenannte Zuckerwerk sind keine amerikanischen Erfindungen von Hause aus (so gut auch berauschender Candy- zum allgemeinen Geist in gewissen amerikanischen, türkischen und anderen Prohibitionsgegenden paßt!); vielmehr sind wir vom Franzosenvolk damit beglückt worden. Aber sie sinden in ihrer Verbreitung vom Osten nach dem Westen unseres Landes, wie man versichert.' ein beständig zunehmendes -geneigtes Publikum". , Zu der zweiten und noch bedenklicheren Art solcher Zucker - Fabrikate ge hört z. B. rother Candy besonderer Sorte, dessen Farbe lediglich den Zweck hat, beim behaglichen Hineinspazieren in das Gehege der Zähne nebenbei den Lippen ein frischeres und stärkeresRoth zu verleihen. also Schmink - Zuckerwerk verschämter Art. und viel gefährlicher als andere Schminke, welche wenigstens nicht weit unter die HautOberfläche dringt! ! Dann gibt es u. A. Cologne-Bon-bons". welche ein starkes Präparat Kölnischen Wassers enthalten. Vielen ist es wohl bekannt, welche Wirkung es schon hat, wenn ein Stückchen gewöhnlichen Hutzuckers mit Kölnischen Wasser beträufelt und dann verschluckt wird. Er bringt tüchtig Thränen in die Augen, diese erhaltn jedoch dabei einen reizenden" feuchten Glanz. Derselbe Zweck wird in eleganter und raffinirter Weise mit diesem Zuckerwerk verfolgt.- Anderes Zuckerzeug wiederum enthält das berüchtigte Belladonna, das die Augen dunkel und groß um die Pupillen herum macht. Und es gibt schon amerikanische Mädchen genug, welche solches und anderes dämonische Zuckerwerk mit einem Kenner Auge herausfinden und bestellen, wie in manchen Prohibitions-Gegenden starkgeistige Sodawässer mit gewissem Au aenzwinkern verlanqt werden! Der 300jährige Walbproceß zwischen den Herren von Thlln gen und der Gemeinde Burgstnn wegen deö Burgsinn'er Gemeindewaldes ist nunmehr endgiltig zu Gunsten der Gemeinde Burgsinn mtschieden Die Btt rufung der gesammten Familie von Thüngen gegen das Urtheil des LandGerichts; Würzburg, durch das der Wald: der Gemeinde Burgsinn zugesprochen war. wurde vom Oberlandesgericht von Bramberg kostenfällig verworfen. . Die der Gemeinde Burgsinn zügtsprochenen Waldungen umfassen ta; 2CÖ0 tltai. '

OemeintiKtzigeK 'i . Elfenbein Gegenstände wieder weiß zu machen. Gegenstände von Elfenbein oder Knochen, wie Messerhefte u. dergl., lassen sich, wenn sie durch Alter gelb geworden sind, wieder wie neu herstellen, wenn man sie mit schwefliger Säure behandelt. Zu diesem Zweck befeuchtet man sie und legt sie unter eine 'Glasglocke, unter der man zugleich ein wenig Schwefel verbrennt. Wenn möglich, ist das Ganze dem direkten Sonnenlicht auszusetzen. Elfenbeinbroschen, die beim -Tragen schmuka oder gelb geworden sind, reinigt man mit einer kleinen, weichen Bürste und mit lauwarmem Seifenwasser. Stechfliegen, welche das Vieh auf der Weide und die Pferde vor den Wagen imSommer bei schwüler Witterung sehr plagen und schmerzhafte Empfindungen, selbst Milzbrand, hervorrufen können, kann man von den Thieren fernhalten, wenn man sie jeden Morgen gut mit einem in Petroleum getränkten Lappen abwäscht. Stechfliegen -wie Mücken scheuen den Geruch des Erdöls hestig. Alte Goldrahmen auffrischen. Wenn am Goldrahmen das Holz zum Vorschein kommt, bestreiche man dasselbe, soll es mattgold sein, dünn mit gelber Oelfarbe, läßt diese etwas trocknen und tupft dann mit Watte Goldbronze auf. Polirt gewesene Stellen bestreicht man mit flüssigem Gummiarabikum und überlegt sie mit Blattgold, das man mit Watte fest andrückt. Dunkelblaue Leinenkleider lassen sich sehr gut waschen, nur erhalten sie durch die Anwendung von Stärke ein unansehnliches Aussehen. Man verwende zu diesem Zwecke Roggenmehlbrei, den man mit warmem Wasser im Verhältniß zur Menge der zu stärkenden Sachen verdünnt. Die Behandlung ist im Uebrigen ganz wie bei Stärkewäsche. Die Kleider werden auf der linken Seite gebügelt, wodurch sie ein wie neues Aussehen erhalten. Schleier zu waschen. Weiße Schleier drückt und spült man so lange vorsichtig aus. bis sie völlig rein sind, spült sie in kaltem Wasser nach und stärkt sie dann ganz wenig in dünn gekochter Stärke, der man eine, Messerspitze Ultramarin zusetzt. Hierauf legt man sie in ein faubereS Tuch, klopft sie zwischen den Händen, breitet sie zwischen zwei feinen Leinwandtüchern gleichmäßig aus und plättet schnell darüber hinweg. Schwarze und farbige Schleier behandelt man wie die weißen, nimmt aber kaltes Wasser und Gallenseife zur Wäsche und stärkt sie mit dünnem GummiWasser. Um die Farben zu schonen, thut man gut. das Plätten zu unterlassen und die Schleier halbgetrocknet auszuspannen, wodurch sie genügend glatt werden. Empfehlenswerthe Mittel gegen Sommersprossen sind folgende: 1. Ein Waschwasser von ausgekochten ganz jungen Zweigen und Ranken, der Weinrebe; 2. eine Abkochung von Kamillenblumen und Vilsenkraut, mit welcher man täglich mehrmals das Gesicht bestreicht. 3. Der ausgepreßte Sast von frischen Gurken mit recht fein pulveristrtem Alaun gemischt. Diese Mischung wird mittels eines weichen Schwämmchens gufgetragen und muß einige Zeit eintrocknen. 4. Eine halbe Unze Borax, 30 Gran kohlensaures Kali und 3 Unzen Rosenwasser werden gut vermischt; man betupft damit das Gesicht Morgens und Abends nach dem Waschen. Außerdem ist regelmäßiges Waschen mit Sandmandelkleie dringend anzurathen. ES muß besonders darauf geachtet werden, daß das noch feuchte Gestcht niemals der Luft oder den Sonnenstrahlen ausgesetzt wird. Am leichtesten sind die Sommersprossen kurz nach dem Entstehen zu entfernen. Später hilft nur eine längere Zeit fortgesetzte BeHandlung mit einem der obengenannten Mittel. Mittel gegen rheumatisckeSchmerzen im Handgelenk. Gegen dieses Leiden wende man täglich dreimal fünfzehn Minuten lang ein Bad in heißem KartoffelWasser an, und zwar stecke man die Hände bis über die Gelenke hinein und massire dieselben gleichzeitig. Nachdem die Hände abgetrocknet sind, werden die Gelenke mit einem warmen Oel eingerieben und in Watte gewickelt. welcher Verband bis zum nächsten Bade liegen bleibt. Unter Kartoffel. Wasser versteht man solches Wasser, welches man durch Abkochen der ungeschälten Kartoffeln erhält. Auch bei rheumatischen Schmerzen in den Füßen und bei kalten Füßen läßt stch dieses einfache Hausmittel mit Erfolg anwenden. Die Wirksamkeit des Kartoffelwassers mag wohl auf dem Solanin beruhen, welches die Kartoffeln enthalten. 'Gelbgewordenes Silber. Silber, das vom Alter oder durch den Gebrauch, gelb cewördkn ist wird wieder weiß, wenn es in Berührung' mit metallischem Zink in eine concentrirte Boraxlosung oder eine sch'wachere Aetzkalilosung gebracht wird. Man legt die Gegenstände auf ein zin nernes oder verzinktes Sieb , und' hält sie so in die genannte Flüssigleit Verwendet man ein anderes Sieb, so müssen die Silbergegenstande. 'um die für denProzeß erforderlicheelektrische Erregung hervorzurufen, mit einem Zinksiab berührt werden. Um in heißer Jahreszeit Getränke ohne Eisu tllhlen. giebt eö ein einfaches Mittel. Man nimmt ein loses Handtuchs taucht es in kaltes Wasser, läßt es sich damit ganz vollsäugen und druckt es darauf nur lose aus. Man umwickelt die zu kühlende Flasche Wein. Bier oder Selters mit dem Tuch, stellt sie in eine mit kaltem Wasser gefüllte Schale und damit direkt in scharfe Zugluft. Durch die Verdunstung des Wassers wird Kälte erzeugt und damit das Gelränk gekühlt. -

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Oensnianöö. I m P e m b s c o t - F l u s s e sind jüngst wieder Kabeljaue in großer Anzahl und im Gewicht von übrr 25 Pfund gefangen worden. Vo 50 Jahren waren dies w'?thvol!cn Fische aus dem gekannten Flusse vollständig verschwunden, da sein Wasser durch Sägemühlen verunreinigt wurde. Ungeschliffene Dtamant e n im Werthe von Z265.551.90 wur. den im Monate Juni m New Yor? importirt, während der Werth der zum Import ge.angten geschliffenen Dia." manten 421.286.18 betrug. Die correspondirenden Zahlen im Juni 1897 waren: Unges liff.neDIamanten $66, 206.40, geschliffene $11,982.72. Die Zunahme für dieses Jahr bedeutet nicht, daß me Nachfrage nach Dmman ten zugenommen, sondern daß das Schmuggeln abgenommen hat. Unter dem Wilson Tarifgesetze ruhte ein Zoll von 10 Procent aus ungeschlisfe nen Diamanten und ein noch höherer auf geschliffenen. Dem gegenwärtigen Tarife zufolge sind geschliffene Diamanten mit 10 Procent zu verzollen, während ungeschliffene zollfrei sind. ' Mit einer riesigen Wildkatze hatte der Taubenzüchter Andy Rautenbusch in Louisville. Kto., einen verzweifelten Kampf zu bestehen. Herr Rautenbusch vermißte seit längerer Zeit seine Tauben und fand auch deS Morgens, wenn er seine Lieblinge fütterte, daß viele derselben todt im Schlage lagen. Trotz allen angestellten Nachforschungen wollte es Herrn Rautenbusch nicht gelingen, des Diebes habhast zu werden, nachdem er eine Falle gestellt hatte. Vor einigen Tagen wurde er zur Nachtzeit durch ein Geräusch im Schlafe gestört. Herr Rautenbusch bewaffnete sich mit einer Heugabel und trat in den Taubenschlaa. als er zu seinem Entsetzen eine große Wildkatze sich entgegen sah. Das Thier. machte emen Satz auf den Mann, und als er demselben den ersten Stich versetzte, wurde dasselbe um so wüthender. doch wurde es schließlich getödtet. nachdem Herr Rautenbusch erheblich verletzt worden war. UmAlles, wassieaufdem Leibe hatten, gebracht wurden eine An zahl Leute in Skagway von .Soapy Smith, einem der schlauesten Gauner Alaskas. Smith, der mit einigen Spießgesellen total bankerott aus dem Innern des Landes zurückgekommen war, unternahm es, eme Freiwilligen Compagnie gegen Spanien zu organi siren, und versprach den Leuten, welch sich. anwerben ließen. 55 pro Tag und Verpflegung. Eine Anzahl strammer Kerls meldeten sich und Smith bestellte sie zu einer ärztlichen Untersuchung in ein von ihm gemiethetes Haus. Dort mußten sich die Rekruten ausziehen und in . das Nebenzimmer begeben, wo ein Doctor sie untersuchte. Derselbe ver schwand jedoch bald unter irgend einem Verwände und ließ die zukünftigen Vaterlandsvertheldlger völlig nackt zu rück. Als dieselben endlich zu frieren anfingen, begaben sie sich m .das Zim mer, in welchem sie sich ausgezogen hatten. Wer beschreibt jedoch daö Entsetzen der Leute, als sie daselbst ihre Kleider nicht mehr vorfanden. .Soapy und seine Bande waren damit über alle Berge gegangen. Mitleidige Bürger Skagways ' lieferten den geprellten Klondikern Kleider. Großes Unheil hat ein Gewitter i.n Staate Maryland angerichtet. Ein Blitzstrahl zerstörte in Smithsburg das Wohnhaus von John Martin, und die auf Jacob Honodel's Farm stehenden Roggengarben wurden durch den Blitz in Brand gesetzt. In Philo bei Hagerstown zertrümmerte der Blitz eme am Graberschmuckungs tage errichtete Flaggenstange und tödtete eine Kuh. Die Scheune auf der von John Renner abpachteten und "Franklin Balln gehörenden, drei Mei len von Hagerstown belegenen Farm wurde vom Blitz getroffen und m Brand gesetzt. In Mount Hope wurde das Haus von Samuel Keys vom Blitze getroffen und beschädigt: Ja cob Bloyer's Haus 'brannte bis zum Boden nieder; zwei Davis Ridenour von Williamöport gehörende Kühe wurden durch ten Blitz getödtet. Frl. Ethenngton, die 45 Jahre alte Schwester des nahe Cenlton wohnenden Far i vn gy i i t mers lyerlnglcn, wuroe m dessen Hause vom Blitze getroffen und aus der Stelle setödtet. , Den OsIrsnes. Da in Tirol Belohnungen für die Tödtung von Giftschlangen ausbezahlt werden, so ist das Schlangentodten eine beliebte Beschäftigung der dortigen Eingeborenen wenn auch der Preis für eine erlegte Giftschlange nach dem Beschlusse des Innsbruck Landtags nur 20 Kreuzer beträgt. So würden z. B. im vorigen Jahre 967 Schlangenköpfe derLandesbehörde eingeschickt. Man sollte danach annehmen, daß es in dem alljährlich von Tausenden von Fremden besuchten Tirol von Giftschlangen nur so wimmele. Die Reisenden können sich aber beruhigen. Professor dalla Torre, der mit der Untnfuchung dn eingesandten Schlangenköpfe von der Behörde betraut war. stellte nämlich fest, daß von den 967 get.Ldteten ' Schlangen 870 gänzlich harmlöse Thiere waren. Ob d:e Bauern sie mehr aus Unwissenheit oder mit Absicht' einer Täuschung umbrachten, bleibt, dahingestellt. Drei Viertel der wirklichen Giftschlangen stammten übrigens aus' den italienischen Theilen des Landes, namentlich aus der Nach barschaft von Roveredo. . Der Krieasrath in Lille hatte feiner Zeit emen Soldaten Capoen wegen Fahnenflucht ux drei Jahren Gefängniß verurtheilt. Am 6.' Mai dJ. wurdCapoen begnadigt, aber schon wenige Tage nachher entfloh. er mit Stiefeln und Sporen von Neuem nach Belgien. Wieder ergriffen stand er letzter Tage abermals vor .''- 1. -ft. fW oem riegsraly. oes crjicn 'atm er iotp.' Oei dtn Verhandlungen er- ; intet izzZLI to'Chrfrvfct

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A wholesale ptper dealer in New York City reUtes that hU firit experience with Ripans Tabules began X8 months ago, Prior to that h could not recall a tixne when he was not troubled with constipatioa. Nothing gsvo more thaa temporar rclief ; biit. ainco taking 'RIpainis Tbnnles nobodjr has had more perfect digestiv Organs than he. The beweis perform their functions with regularity ; there is no distress after eating, no headache, no heartburn, no diuiness nothing of a dyspeptic nature. The same gentleman also relates that " if he occasionally stays a little too late at the club and meets convivial companions, a Tabule taken betöre going to bei wardi off every unpleasant fiter cfiect.".

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den Vorsitz bei feiner ersten Berurtheilung geführt, als unwürdig, die Tressen zu tragen. Als weiterhin der Auditeur Beloal zu sprechen begann, wurde er von Capoen unterbrochen, und als nunmehr der Präsident Oberst Pesret diesen fragte, was er wünsche, erhielt er die Antwort: 3fch verlange einen Sack Hafer für das Thier, das soeben gesprochen hat." Capoen wurde von dem Wachtposten sofort abgeführt und darauf wegen Fahnenflucht unter Mitnahme von Waffen und Bekleidungsstücken sowie wegen Beleidigung eines Mitgliedes des Kriegsraths zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurtheilt. I m Wachtzimmer des Stadthauses zu Cettinje wurde der Gendarm Marko Dubovicanin von seinem Kameraden Labud Jovicevitsch erschossen? der Mörder stellte sich freiwillig dem Gerichte. Die Theilnahme der Bevölkerung zeigte sich' beim Leichenbegängniß um so spontaner, als der Unglückliche nicht Auge in Auge, sondern meuchlings im Schlafe seinem Gegner zum Opfer gefallen ist. Der Grund zu diesem Racheakt ist folg:nder: Zwei Brüder des Dubocianin mißhandelten, vermuthlich im Beisein des Getödteten. den Labud Jovicvitsch und wurden deshalb eingesperrt. Durch Ermordung des social hoher gestellten Kameraden glaubte der Unglückliche wohl seinen Rachedurst besser stillen zu können, als wenn er die Freilassung seiner beiden Gegner erwartete. Um nun weitere Mordthaten seitens der Gebrüder Dubovicanin an den Verwandten des Eingekerkerten zu verhüten, wurde das Haus des Senators und Mitglieds des höchsten Gerichtshofes Peroe Jovicevitsch und seinesSohnes, ines Oberlieutenants, unte polizeiliche Bewachung gestellt. Die Polizei verhaftete auf der Station Conflaus bei Paris einen Gauner Namens La Noe, der seit Monaten eine neue' Art des Schwindels betrieb. Er lieferte bei den Pariser Packetannahmestellen Kolli auf und benutzte die augenblickliche Unachtsamkeit der Beamten dazu, andere daneben liegende Packete mit vorher geschriebenen Adressen zu versehen, die an ihn ausgeliefert wurden. Die Empfänger beschwerten sich bei den Bahnen und die Westbhn wurde aus ihre Klagen zur Auszahlung einer Summer von 20.000 Frcs. für die verlorenen Packete genöthigt. Aber der Krug geht so lange zu Wasser, bis er bricht. Die geschädigte Gesellschaft hielt ihre Beamten zu strenger Ueberwachung an, und als sich La Noe in Conflaus am Schalter zeigte, um vier Packete in Empfang zu nehmen und einen großen Skandal aufschlug.' weil nur eines angekommen war, ' schöpfte der chef de gare Verdacht, untersuchte das Kolli, fand Reste einer früHeien Adressedie abgekratzt und mit derjenigen La )!oes überklebt war. und veranlaßte dessen Verhaftung. JnStraßburg ereignete sich ein .Aufsehen erregender Fall von Mißhandlung eines Gefangenen. Der Gensdarm Neustadtvon Brumath vassirte mit einem an den Händen gefesselten Gefangenen das Centrum der Stadt. An der Ecke der Schlauchgasse machte der Gefangene einen Fluchtversuch. Am Neukirchplatz würde er von dem Gensdarmen eingeholt und furchtbar mißhandelt. Der Gefangene erhielt tiefe Hiebwunden in die Schädeldecke, im Nacken, im Gesäße, Rücken; an' den Beinen wieder gleichfalls schwere Verwundungen auf.- Der Verletzte wurde in die Chirurgische Clinik' deö Spitals" gebracht. Der in Belgrad ansäsige Banquier Marko Baruch wurde im Sommer vorigen. Jahres auf dem Jahrmärkte in Grabovac' ausgeraubt. fcem Aerlust an baarem Geld betruci 40.000 Francs. Es gelancs, der Verbreche? habhaft zu werden, von dem geraubten. Gelde wurde jedoch, nichts, mehr zu Stande gebracht. Die Näuber wurde? tir ISnacrrn ttK&etUflra'

fen veruriynil. Den Ersatz bes Raubes betreffend, verfügte der Gerichtsbof. der Bezirk Vosava. in dessen Ge-

meinde Grabovac der Raub geschehen war, habe sür den Betrag aufzukommen. Der oberste Cassationshof bestätiate dieses Urtheil und der Bezirk Posava hat nun dem ausgeraubten Banquier 40,000 Francs zu bezahlen. 5kn Sckwarzau am Steinfelde in Niederösterreich ist Herzogin Maria Antonia von Parma von einem Mädcben entbunden worden. Die Neugeborene ist das achtzehnte Kind des SerzoaS Robert von Parma, der aus seiner ersten Ehe mit Prinzessin Pia von Bourbon drei Sohne und sechs Töckter. aus seiner zweiten Ebe mit Vrinzessin Maria Antonia von Bra aama vier Söhne und mit der neu geborenen fünf Töchter besitzt. Fürst Ferdinand von Bulgarien, der bekanntlick mit der ältesten Tochter des Seoas aus erster Ebe. Prinzessin Maria Louise, vermählt ist, hat also . . f -f- j . mazl weniger ais neozeyn cymager und Schwägerinnen. Sein zungster Schwager. Prinz Renatus, ist noch nicht 5 Jahre, seine jüngste Schwage rin noch nickt we: Taae alt. n mn 6 Züge nach Shelbyville, Greensburg, und CDUmell aaimsitWl i .. . ., ... ... . ... . v 3S B,m täglich : 4 15 Vorm. tiaUcb : T00 Vorm mtt Snohme v n Sonnraa ; iv soLorm trnt Ausnahme oneonntaa; 2 achm. tagttch SSONaidm täglich. Verbindung i Unin Bahnhof mit Q.&C L &N., B.& O S.W. und C. Ic O. nach alle Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Schlafmage nach Washington an dem tZgltch um aa,m. avsayrenoen ug. nur xtactl und ofle KuCfunft fDrecb man vor in her ta liefet Office. Nr. 1 Oft Washington Straße und UNlon alznyvf. H. M. Bronson, . G. P. Cincwnatt Züge! C. HL & B. B. B. Qbfahtt Indianapolis fahrt 14515m ,. m S058m 10 45B , . 4 4! . . 7 Ankunft Eineinnati nkunft 750V , II . 00Nm , T 4KR , 10 R DaytAn Züge, C. H. & D. N. N. Abfahrt - Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 05Vm i im. , Z4KN . 4 45M joonm Ankunft llOSfirn S K9tm m 6 3091m . ruNa 11 03ilm Toledo ü Detroit Zuge. C. H. i p. R.R. Abfahrt yokunst Ankunft Inv'vik : xouto : etrotk fahrt 1 45v 'ftS4Rm k'ft S40R i . 1 vv?iM w m IbVM ) genommen Sonntag. ' Ticket'Officen : Union Station und No. 25 West Washington Otraße, die Nertdiau. DitpopAläre -rQ " tH Ite bKe Linie ach . ) 3 1 A . l nitv&Qii' ncrlftffr Kifi 7 00m 21 V ....... inaaaa K Bt4 .... li treffe lUt ei.... k 7 uy k,40A 4,7 TSgUch ankge. onntagS. Sie etk verbefferte' Osstibuis gcnr üagner Ochlnfwngsn i4 - elegante- ' : , " - Yarlor-Oaeea ad Vßvae. Lokalcklafwaaen' t Andtanadolta ttiik mm Sbend Kerett, ..... ütruijt ttQteagg , vrorgen. au tever Seit ach end benktzt erde. . cMi.rrrti utoOähh cjft UM aslinztonLtreze Uns. assaa' rr" lT -CttfSi -

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