Indiana Tribüne, Volume 21, Number 297, Indianapolis, Marion County, 16 July 1898 — Page 1
o rl M s rlC flC A lH V V V O w w w y iyy v Office : No. 18 Sud Alabama Otrahe. Telephon 1171 Indianapolis. Indiana, Samstag, den J6. Juli l8g3 Jahrgang 31. S!c!SS7
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Editorielles. Betreffs der Haltung der amerikanischen Presse macht die NewS" ge-
stern einige sehr zeitgemäße Bemerkungen. Anknüpfend an den Vorfall mit der Irene" macht sie daraus aus merksam, daß in Folge deS Krieges mit Spanien und der dabei zu Tage tretenden Interessen deS Auslandes, den Aeußerungen der Presse weit größere Beachtung geschenkt wird, als bisher. Sie macht darauf ausmerksam, daß unsere Beziehungen zum Auslande durchaus nicht durch den Ton unserer Vresse gebessert würden. DaS I T II V II was zu Hause, alS ein Witz, oder als bloße Schwatzhastigkeit (lreeäom oi the tongue) angesehen wird, berichten Vertreter der Mächte nach dem AuS lande als Aeußerungen der Presse, welche die Stimmung des Volkes kennzeichnen. Bei der größeren Würde und Wichtigkeit unseres natioialen Lebens, die wir erreichen, muß die Presse auch die Größe ihrer Aufgabe erkennen. Sie sollte zur Nube und Mäßigung Deutschland gegenüber rathen, zur Borsicht in allen Dingen und sollte für immer die sie bisher charakterifirende Weise allgemeine, pöbelhafte und nicht zu verantwortende Beschuldigungen und Behauptungen zu erheben, aufgeben. Wir stimmen der NewS" darin vollkommen bei. Der rücksichtslose und unfeine Ton, wir möchten fast sagen, der Gassenjungenton, den die amerikanische Presse im Allgemeinen einzu schlagen beliebt, entspricht weder der Würde eineS großen Volkes, noch der Würde der Presse desselben; zumal nicht dem Auslande gegenüber, in dem man den Aeußerungen der Presse viel größeren Werth beilegt, als bei unS. Wir wollen hoffen, daß die Bemerkungen der NewS" ihre Wirkung nicht verfehlen, wir vollen aber auch zugleich hoffen, daß die NewS" selber lernt ihre Würde und die Würde der Presse besser zu wahren, alS sie eS in derselben Nummer that, in der sie die Wahrung der Würde empfiehlt. Oatyrische Bemerkungen, wie z. B. die: "When Admiral Dewey enters .1 bay where there is a German warship, the place is crowded.M sollten unter der Würde einer großen Zeitung sein. Ebensowenig stimmt eS mit den Rathschlägen der NewS" überein. wenn sie den Vorfall mit der Irene" m Geiste der Nachrichten bespricht, welche von Hongkong über London kommen. ES hat sich denn doch bereits zu sehr gezeigt, daß die Verhetzung zwischen Amerika und Deutschland von Hongkong auS über London systematisch betrieben wird und die von der NewS" so sehr empfohlene "pnidence" wiese doch aus die Depesche DeveyS alS alleinige sichere Basis einer Besprechung hin. WaS aber meldet Dewey ? Daß die Irene die Einnahme der Insel Grande durch die philippinischen Rebellen derhinderte, aber sofort den Schauplatz verließ, als die amerikanischen Kriegsschiffe ankamen. Mit anderen Worten: Die Irene" verhinderte, die Möglichkeit eines wilden Blutbades voraussehend, daß die Spanier in die Hände einer Schaar von Barbaren und Halbwilden in die Hände sielen, und sah ihr Geschäft beendet, als durch die Ankunft der amerikanischen Schiffe die Bedingungen zivilisirter Kriegführung gegeben waren. UnS dünkt, daß eS weit logischer wäre, darin einen Akt der Höflichkeit gegenüber den Amerikanern als einen Akt der Unhöfltchkeit zu sehen, und wir find überzeugt, daß wenn ein amerikanischer Marineoffizier unter gleichen Umständen ähnlich handeln würde, die amerikanische Presse ihn mit LobeS Hebungen überschütten würde. Sieht die NewS" nicht ein, daß man die wilden Horden AguinaldoS nicht auf eine Stufe mit civilifirten amerikani schen Soldaten stellen ran ? Die NewS" muß doch wissen, daß mehr malS berichtet wurde, daß die Philip pinischen Nebellen den Krieg unter dem Einflüsse DeveyS in clvilifirter Weise führen, waS doch andeutet, daß sie ihn ohne diesen Einfluß nicht in civilifirter Weise führen bürden. . Keine der bisherigen Depesche), DeveyS giebt Veranlassung zu solch böswilliger Auffassu?. wie diele
Blätter sie belieben, und so scheint auch
der Vorfall mit der. Irene nach der Depesche DeveyS völlig harmloser Natur zu sein. ES wäre sehr zu wünschen, daß amerikanische Blätter sich ihre Stellung nicht von Hongkong und London auS diktiren lassen und daß sie sich dem Einflüsse dieser systematisch betriebenen Verhetzung entziehen. Man kann nicht sagen, daß die Haltung der amerikanischen Presse dazu beitrug, die Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland freundlich zu gestalten, obwohl sie doch, kein gegentheiligeS Interesse hat. . ,, m ArHUchWll. Wetterbericht. . Schönes Wetter heute Nacht und am Sonntag. Höchste Temperatur in nerhalb der letzten 24 Stunden 80 Grad, niedrig, 72 Grad. SckisselS Badeanstalt. Was sertemperatur 82 Grad. - Santiago übergeben. Washington, 16. Juli. DaS Marineamt erhielt heute Morgen Nachricht, daß SampsonS Flotte in den Hafen von Santiago einfuhr. Washington,! Juli. DaS Kriegsdepartement veröffentlichte heute Morgen Folgende?: P laya d e l Este. 16. Juli, 9. Uhr 5 M. Morgen. Spanier haben sich ergeben. Einzelnheiten später. Shaster. - D i e Uebergabe von San tiago. S i b 0 n e h, 16. Juli. Die Bedingungen der Ueöergabe sind : Die spanischen Truppen in der Provinz Santiago, ausgenommen 10,000 Mann in Holguin ergeben sich. Die Waffen find abzuliefern. Die Eisenbahn nach Juragua, welche der spanischen Regierung gehört, wird übergeben. Die spanischen Soldaten werden nach Spanien gebracht. BeweglicheS Kircheneigenthum können die Spanier fortnehmen. DaS amerikanische HospitalcorpS nimmt sich der kranken und verwundeten Spanier an. Die Spanier, helfen die Minen und Torpedos im Hafen zerstören. HH S i e ergeben sich. Washington, 16. Juli. DaS KriegSdepartement veröffentlicht einen Brief deS Gen. Toral, der an den amerikanischen Oberstkommandirenden gerichtet ist und worin derselbe mittheilt, daß ihn die Regierung in Madrid zur Kapitulation unter den vereinbarten Bedingungen ermächtigt habe. " Friede in Aussicht. M a dri d, 16. Juli. Mehrere der hiesigen Zeitungen sagen, daß die spanische Regierung heute durch den franzöfischen Gesandten FriedenSerössnungen gemacht habe. 9Die Hälfte der spanischen Gefangenen krank. PortSmouth, N. H., 16 Juli. Der Hülfskreuzer Harvard" ist heute mit 1008 spanischen Gefangenen an Bord hier eingetroffen. Der HafenArzt begab sich sofort auf daS Schiff und untersuchte mit dem spanischen Arzte die Gefangenen. Er machte die traurige Entdeckung, daß beinahe die Hälfte der Gefangenen krank ist. Sechs Spanier starben auf der Fahrt von Santiago hierher, ein anderer starb heute Morgen und das Ableben von drei weiteren Kränken wird vor Mitter nacht erwartet. Im Ganzen befinden sich achtzig Schwerkranke an Bord des Schiffes. Alle Kranken leiden am Sumpfsteber. Die Aerzte vollen eine nochmalige Untersuchung vornehmen, um zu bestimmen, ob daS Schiff unter Quarantäne zu stellen ist oder nicht. -94 Das gelbe Fieber. Washington, 16. Juli. DaS KriegSminifterium hat die folgende von Gen.-Adjutant Greenleaf vom Stäbe des Gen. MileS erhaltene Depesche veröffentlicht : Oiboney, 15. Juli. Nur 23 neue Fälle von gelbem
Fieber und drei Todesfälle vurden für
die letz'en 24 Stunden gemeldet. Die Krankheit tritt milder auf. Die Lagerplätze werden verändert, wo immer eö thunlich ist. Habe überaus starke sanitäre Vorsichtsmaßregeln gegen die Weiterverbreitung der Peft getroffen." EampAlger, Va., 16' Juli. Major Thomas O. Summers und 26 Mann vom 2. Tenn. Regt, haben Camp Alger verlassen und sich nach Cuba begeben, um die Leitung deS Hospitals für Gelbfieber. Patient. n bei Santiago zu übernehmen. Major Summers ist in der Behandlung Fieberkranker sehr erfahren Während der Epidemie in 187879 pflegte er und rettete er wie ihm nachgesagt wird 1500 Patienten. Die 25 Mann, die ihn begleiten, find sogenannte Immune", die dem regul. Armee - Hospital - CorpS überwiesen werden sollen. Major SommerS wird am Dienstag vor Santiago erwartet. Noch immer nichtSBe stimmt e S. Washington, 16. Juli. viS heute in der Frühe war immer noch nichts DesiaitiveS betreffs der Uebergäbe von Santiago bekannt. Um 11 Uhr Vorm. hatte der Präsident noch gar keine Nachricht und KriegSsekretär Alger telegraphirte an Gen. Shaster, Mittheilung verlangend. Aber erst in der Mitte deS Nachmittags trafen AntWorten von MileS und Shafter ein. Der Inhalt derselben wurde zwar nicht bekannt gemacht, aber man erfuhr, daß die Spanier Schwierigkeit wegen der Waffen machen. Sie sind zwar bereit. die Waffen bei der Uebergabe abzuliefern, aber sie stellen die Forderung, daß dieselben bei der Landung in Spanien wieder zurückgegeben werden. Ueber diesen Punkt hat noch keine Einigung stattgefunden. ES ist jedoch nicht zu befürchten, daß eS zu keinem Verständniß kommt. Gen. Shafter telegraphirt : ES ist nicht möglich dsß die Unterhandlungen fehlschlagen." Eine lange Kabinetösitzung fand heute statt. Am Schlüsse derselben sagte Sekretär Alger: Die Situation ist diese : die Spanier find bereit zur Uebergabe, aber sie wollen ihre Waffen behalten. Wir find entschlossen, dieö nicht zuzugeben, noch irgend etwas andereS als sie nach Spanien zurück zu bringen" In Uebereinstimmung mit den Beschlössen deS KabinetS sandte Generaladjutant Corbin an Gen. Shafter Infiruktionen deS Inhalts, daß nichts als unbedingte Uebergabe zufriedenstellend sei. Gen. Shafter schätzt die Zahl der Spanler in Santiago auf 12,000 bis 15,000 und die in der Provinz auf ungefähr eben so diele. Vergiftung. A l t ona,.16. Juli. Gestern nach dem Mittagessen in der hiesigen Kaserne erkrankte plötzlich eine große Anzahl Soldaten unter verdachtigen Umständen. Heute liegen 165 Soldaten im Lazareths. Behördlicherseits ist eine Untersuchung der Speien angeordnet worden. AuSSpanien. Madrid, 16. Juli. Spanien steht jetzt unter KriegSrecht. Der Generalcapitän von Madrid hat alle Versammlungen ohne spezielle Erlaubniß der Behörden untersagt. Auch sind alle Publikationen ohne besondere Ermächtigung verboten. Man nimmt an, daß diese Maßregeln überzeugend dasür find, daß die Regierung die Abficht hat, in FriedenSunterhadlungen zu treten. Die Regierung wünschte volle Gewalt zu haben, sofort einzuschreiten, sobald Anzeichen von Unzusriedenheit oder Rebellion vorhanden find. Die Carlisten find wüthend und werden sicherlich Unruhe stiften. Einer der Minister sprach die Ueberzeugung auS, daß noch vor Sonntag FriedenSosserten gemacht würden und man glaubt, daß Frankreich seine Ler mittlung angeboten hat. Premier Sagasta soll sich dahin auS gesprochen habe, daß zwar die Armee Willens sei, Widerstand bis zum Letz ten zu leisten, daß aber die Regierung nicht in solch zweckloses Opfer villigen könne. Der Kriegsminister soll sich dahin ausgesprochen haben, daß die vorzu schlagenden Oedingunzen die Öepr "7 ' münzen enthalten Verben, dir Oe-
wohner CubaS darüber abstimmen zu lassen, ob sie spanisch oder unabhängig sein wollen. Premier Sagasta erklärt, daß weder die Regierung noch Gen. Blanco die
Uebergabe von Santiago veranlaßt haben. Gen. Toral habe ganz und gar auf eigene Verantwortung gehan delt. Die Bank von Spanien hat Sub skriptionen sür die neue Anleihe eröffnet. 23 Millionen Pesetas find bereits gezeichnet. ,,,, )t ueoerlqwemmuna in Deutschland. Berlin, 15. Juli Wie im vorigen Jahre Schlesien und Sachsen, so sind in diesem Jahre die Niederungen am Nordrande deS Harzgebirgeö von verheerenden Hochwassern und Ueberschwemmungen in Folge von Regengössen und Wolkenbrüchen im Harz heimgesucht worden. Am allerschlimmften wurde daS Okergebiet betroffen. Stadtkreis Wolfenbüttel und Theile von Süd-Hannover stehen weithin unter Wasser. Die Behörden haben die Bewohner WolfenbüttelS und der umliegenden Orte ersucht, deS Nachts scharfe Wache zu halten. Die Ernten sind zerstört und zahlreiche Ez'stenzen wurden vernichtet. In Ohrum ist eine Anzahl Häuser von dem Anprall der heranbrausenden Fluthen eingestürzt und mehrere Menschen, darunter Klempnermeister Glanthe, sind ertrunken. Die Harzburg ragt inselgleich auS der umtosenden gluth empor. Der Verkehr ist völlig abgeschnitten. In Biebenburg ist die Radaubrücke und in dem bekannten Woltingerode die Okerbrücke fortgerissen. Seesen und der Ort Schild wurden schlimm mitgenommen. Die Spildaubrücken find verschwunden, der Kurpark zerstört, die Oberförstern liegt in Trüm mern und die Gebäude der Zuckerfabriken sind dem Einsturz nahe, die in Braunschveig und HildeSheim im Bau begriffen waren. Sie bekommen Angst. L 0 n d 0 n, 16. Juli. Eine Depesche auS Barcelona meldet, daß die Einvohnerschast Barcelona? vor Angst außer Rand und Band gerathen sei. Die Leute befürchten, daß daS amerikanische Geschwader die gänzlich unbefestigte Stadt Barcelona zum ersten Angriffspunkte nehmen werde. Die Banken flüchten ihre Schätze inS Inland, die Kaufleute schaffen ihre Güter sort und viele Bürger fliehen. Erhöht wird der allgemeine Jammer durch die Bekanntmachung deS GouverneurS, daß die Regierung den Bürgern keinen Beistand leisten kann. Ca dix, 15. Juli. Hier herrscht die größte Aufregung infolge der erwarteten Ankunft deS amerikanischen Geschwaders unter Com Watson. Viele Bürger fliehen. OchiffS-Nachrichien. Angekommen in : Liverpool: Britannic" von New Sork. Abgefahren : Cevic" von New Sork. B ö u l 0 g n e : Edam" von Nev Sork. (lllerlei. Ein erfolgreicher Ueberfall auf einen Zug der Rio Grande Southern Bahn wurde zwanzig Meilen westlich von Rico, Col., von drei Männern, wahrscheinlich Mexicanern, ausgeführt. Der Zug hatte gerade angehalten, um Wasser einzunehmen, als die Räuber erschienen. Einer der Leute hielt den Locomotivführer in Schach, während die beiden anderen durch die Waggons gingen und den Passagieren ungefähr $500 abnahmen. Der Expreß- und Postwagen wurden nicht behelligt. Wenn lachende Erben uneinig sind, freuen sich die Advocaten. Als der Multi - Millionär Fair in San Francisco starb, engagirten seine Erbinnen, Frl. Virginia Fair dortsel'st und Frau Teresa A. Oelrichs in New York, die Anwaltsfirmen Lloyd & Word und Garber, Bishop & Wheeler zur Regelung des Nachlasses. Jetzt verlarqt jede der Firmen an Gebühren die Kleinigkeit von $350.000. da sie angeblich 5 Procent des Antheils der Töchter an dem Nachlasse 'erhalten sollten, falls der letzte Wille des Verstorbenen für ungiltig erklärt würde. Jetzt wollen die Erbinnen nicht zahlen, und deshalb sind von den Advocaten in San Francisco gegen sie Klagen angeltrenat worden. ......
Ekn strettdarer Herr ist der Richter Robert M. Bowling in Kansas City, Kan.. wie Wilhelm Jennings dortselbst zu seinem Schaden erfahren hat. In einem vor dem genannten Richter schwebenden Proceß wollte Jennings ein Affidavit einreichen, in dem er das Besitzrecht an einer Quantität Holz in Abrede stellte. Als der Richter den Mann darauf aufmerksam
machte, daß er dasselbe Holz früher als sein Eigenthum beansprucht l.ätte. entgegnete Jennings: Niemals habe ich oas getyan um wer das sagt, ist n Lügner!- .Sie erklären mich also für einen Lügner!" donnerte der Richter, indem er sich von seinem Sitze erhob. Die Verhandlung ist auf 15 Minuten vertagt, damit w:r d Assare draußen erledigen können." Ich habe also zu kämpfen?" fraate Tttn nings bestürzt. Gewiß, Herr!- rief der lchter. Zugletch zog er semen Alpaccarock aus und in weniaen Ml nuten war die Holzerei auf der Straße :m dejten Gange. Wach 10 Minuten waren Jennings' Augen verschwollen, und er sah aus, als wäre er durch das Getriebe einer Dreschmaschine gegangen Ohne Hut. ohne Rock, olle Hemd stand der streitbare Richter, , mit Schweiß -bedeckt und nach Athem ringend, da. Wer immer diesen Gerichtshof insultirt, hat zu kämpfen!" rief er mit Stentorstimme. Dann ließ er den furchtbar vermöbelten Jennings in einer Kutsche nach Hause schaffen und nahm die Gerichtssitzung wieder auf. Aw tscbendemOberarzt des städtischen Irren- und Siechenhaur. o i n..3k. cic r m . r C 1(1 XJIZXVCll, HvlUll jui. und dem Dr. Manfred Schlesinger entstand ein wissenschaftlicher Streit, in dessen Verlauf sich der letztgenannte Arzt zu sebr schweren Beleidiaunoen des Dr. Ganser in Beziehung auf defsen arztllche Thätigkeit m semer amtlichen Stelluna binreinen liek. Dr. Ganser stellte Strafantrag und nach zweitägiger Gerichtsverhandlung erklärte Dr. Schlesinaer. er bade ficki überzeugt, daß die Beschuldigungen gegen sanier unwahr seien, er wolle sämmtliche Kosten tragen und fünftausend Mark Sühne an die in der Bildung begriffene Waisen- und Witt wenkajie der sacynicyen Aerzte zahlen, wenn Dr. Ganser den Strafantrag zurücknehme. Das ist hierauf geschehen. Beim Bankler emvel fm Norden Berlins erschien ein Mann, der Lissaboner Stadtanleihe und Türkenloose einwechseln wollte. Da die Papiere nicht in Ordnung waren, entW w c tFrrf l W lernte er tcg, um oas seyienoe yerve:zuschaffen. Inzwischen überzeugte sich Hempel aus einem Verzeichniß der gestohlenen Werthpapiere, daß auch diese istuae gejtoylen waren. Er denachrichtigte sofort die Polizei, die den Mann nach seiner Rückkehr festnahm. Auf der Polizeiwache erschoß sich der Verhaftete, man fand lei ihm 50 Patronen und einen scharfgeschliffenen Dolch, sowie Papiere sür etwa 4000 Mark. Die Identität des Selbstmörders konnte nicht festgestellt werden. Ein geheimniß volles Drama scheint sich in der kleinen Stadt rleorlksborg der Kopenhagen aogespielt zu haben. Zwischen dem dortigen Waldhüter x!orentzen und seinen Söhnen war kürzlich ein Streit wegen einer Geldanaeleaenbeit entstanden. Um sich zu rächen, haben jetzt die Söhne ihren Vater beschuldigt, er habe vor zehn Jahren die Leiche emes Kmdes, das seine Tochter geboren, im Keller seines Hauses vergraben. Man hat dort Untersuchungen angestellt und thatsächlich auch einige kleine Knochen gefunden: ob dieselben aber von einem Kinde herrühren, ist noch nicht entschieden. Vater und Tochter leugnen Alles. Gleichzeitig wird behauptet, daß ein Mann, der in der Nachbarschast des Waldhüters wohnte und vor einigen Jahren spurlos verschwand, von Lorenken ermordet worden sei. Der Waldhüter und seine Tochter wurden verhastet. Die muthmaßlichen Mörder des Marquis Morfcs, vier Tuaregs und zwei Neger, wurden in Kebilli verhaftet. Einer vcn ihnen gehört einer mächtigen Familie der Tuareg's an und ist als Räuber bekannt. Einer der verhafteten Neger denuncirte seine Spießgesellen und sagte aus, daß einer von ihnen sich im Besitze des Carabiners befinde, der dem getödteten Marquis gehörte; man fand denn auch bei einem der Wegelagerer ein großkalibriges Expreßrifle"; weiter wurden eine Patronentasche sammt Inhalt, ein Radmantel aus gabesinischem Tuch, nach Art'der europäischen Officiers-Radmäntel verfertigt, und eine Leder-Jagdtasche vorgefu.iden. Der vorgefundene Carabiner trägt die Fabrikmarke eines Pariser Waffenschmteds. Die tunesische Orts- und Landvolizei hofft, bald die Räuber ihres Verbrechens überführen zu können. Bis jetzt .fe.hlen positive Bewege. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'S Oarsaparilla beseitigt die Ur sache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, bap fie daß VJlui reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leier und den
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