Indiana Tribüne, Volume 21, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1898 — Page 2
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Erschein Täglich trab SoNNtaz. Die tZzltche.Triiäae- kostet durch itn Stifte J (Xcsti per Woche, dle eomaalwXrU!hu-l ctf per Ooche. Selbe lufasrae 15 In ti tttntl p ,at. Per Vft ZerieiH Üb geschiSt t 9TftJlffttUna V pti Jahr. cfpMi 10 ca VlitOsm cttu Indianapolis, Ind., 15 3uli 1898 Dit HeildronnerTumulte. .MtUz die argen Ruhestörungen, welche aus Anlaß der letzten Reichstagswahl in Heilbronn 'stattgefunden haben, schreibt ein dortiger Correspondent: Der gestrige .Wahltag- endete Amt einer der ' häßlichsten Erscheinunzcn. die innerhalb eines Gemeinlebens reifen können, mit einen Straßentumult. Die Vorgänge, die sich in der gestrigen Nacht auf dem Marktplatz und in den angrenzenden Straßen abspielten, sind das Produkt einer Wahlcampagne, wie sie verabscheuungswürdiger wohl noch nicht geführt worden ist. Aus einem Principienkampf war ein Kampf . der persönlichen Merun'glimpfung schlimmster .'.Art hervoige gangen. Beide Parteien überboten sich in der Schonungslosigkeit, mit der sie die internsten, Privatverhältnisse beider Candidaten an's Tageslicht .ze'rrken. Eine große Verbitterung war. die unausbleibliche Folge. Und sie müßte bei den Anhängern derjenigen Partei, ; die unterlag, um so stärker zum Ausdruö kommen, als die Gegensätze, die beide Parteien trennen, größer sind als früher. Standen sich doch diesmal ein Conservativer und ein Socialist gegenüber, während früher die mittleren Parteien, Demokratie und Deutsche Partei mit einander zu kämpfen hatten. Mit einem Protestgeschrei. wie es nach jedem Wahlergebniß laut .wird, hatten halbwüchsige Burschen auf. dem Marktplatz begonnen, als .die ersten Nachrichten von derNiederlage Kittlers eintrafen.- Das hatte so gedauttt bis 9 Uhr. AuS-den paar halbwüchsigen Burschen war 'eine ansehnliche Vollst menge geworden,' die wild durcheinander schrie und pfiff. Im. Erdgeschoß des Rathhauses befindet sich derRathskeller und die Hauptpolizeiwache. Immer wenn sich ein Schutzmann unter der Thür sehen ließ, die vom .Marktplatz aus direkt in das Wachzimmer führt, erhob sich neues Hohngeschrek, dazwischen gellten langgezogene helle Pfiffe ununterbrochen. durch die Nacht. Die Marseilbzisel wurde 'angestimmt und aus zahlreichen Kehlen mitgesüngen. Jetzt übertönt das Getöse den Gesang, der für kurze Zeit ein wenig Ruhe geschaffen hatte. - Eben tritt' ein junqer Mann in guter Kleidung aus der Rathskellerwirthschast. Flugs fällt die Bande über den Ahnungslosen her und unter dem Ruf .Bauernbündler sausen die Hiebe auf den Armen nieder, der umsonst betheuert, iaß er derNechte nicht sei. Die Polizei ist machtlos, sie wagt sich nicht einmal" herauf Da . er. scheint aus der hohen Treppe de.sRath, Hauses der'Candidat d Sociakdemokratie, Kittler. In beredten Worten fordert er die Unruhestifter zum Nachhausegeben auf. Seine Stimme tönt mächtig über den weiten, Platz hin. Ein Theil läßt sich auch bestimmen, der Aufforderung ihres Führers Folge zu leisten, kehrt aber, unter erneutem Geschrei. nach kurzer. Zeit zurück. J3m Gänsemarsch zieht eine - Landjägerpatrouille, einen weiten' Bogen ünr die Menge nehmend, dem Rathhaus zu. deren Treppenaufgang sie besetzt. Die Erregung ist inzwischen noch gestiegen. Es kommt zu kleinen Reibereien. Ein Landjäger hat einen Schlag erhalten. Er faßt den Angreifer und befördert ihn in dasWachlokal, die Menge dringt drohend nach. Da gibt der Commandant den Befehl zum Aufpflanzen. des Seitengewehrs. Klirrend fällt eine der schönen Fensterscheiben des Rathskellerö zu Boden. 'Noch viele andere erleiden dasselbe Schicksal. Man hört noch einen Krach, dem Beifallsklatschen folgt. Nun erscheint die Weckerlinie der Feuerwehr, die unter dem Schutze der Landjäger einige Hydranten . anschraubt. Zischend fährt ein Wasserstrahl in die, Luft und fällt prasselnd auf die heißen Köpfe nieder. Der Erfolg ist großartig. Alles macht Kehrt und springt bis . zur Grenzlinie des Wasserniederfälls zurück. - '.Erneute Wuthausbrüche folgen. Jederder den Versuch macht, vorzudringen, mußten Wahnwitz mit einer neuen Douche.bü ßen. Aber erreicht wird auch mit Yt ser Spritzerei gar nichts. Der Lärm dauert mit unverminderter ilraft fort. Und schließlich kann man in der zetzigen warmen Jahreszeit eben nicht so viel Wasser vergeuden.- ;Mit' dem Wassern- wird abgebrochen. Wieder dringt die Masse vor. Unterdessen ist es Mitternacht geworden .und. das .Gjohl und Pfeifen hat einen unheimlichtfi Charakter angenommen. Bald hier, bald dort entsteht eine kleine Balgerei. .Verhaftung um Verhaftung wird vorgenommen. Der Oberamtmann.Regierungsrath Waier, erscheint in Amtstracht mit dem .Dreispitz auf dem Kopf, seine Worte bleiben jedoch unhorbar. Auf einmal geht eine Bewegung' durch . die Ansammlung, ein hastiges Drängen entsteht. Eine Abtheilung Militär unter Anführung zweier Officiere rückt an. Energisch fordert einer der Officiere zum Aus-inandergehen:auf.-Wer nicht Folge .leistet, wird verhaftet. ' Und zahlreich sind diejenigen, die sich widerfetzen. Im Nu ist der große Marktplatz gesäubert, nd vom Militär ein Cordon gezogen. Als die höhnenden -Zurufe von - der Straße aus .fortgesetzt werden, dehnt das Militär die Besetzung bis zur Neckarbrücke aus. Die Soldaten ließen Niemand mehr in die Kaisersträße hinein. Als Tthz Corresvondent vom Telegraphenamt zurückkehrie, mußte er auf Umwegen seine Behausung aufsu chen. Heute herrscht äußerlich wenigstens Ruhe und Frieden. Die Aahl der Verhafteten soll 40 betragen. Wie viele Verwundungen vorgekommen sind, weiß zian jipch njchr."
AjoQflapttt ttftfe Siplevtat Für das neue französische Ministetiurn wird bereits eineJnterpellatloa in Bereitschaft gehalten., die .von welcher Seite, ist vorderhand noch nicht , t y." .n. ou
genau veu'.mmr ,n ouctnuui o1 eingebracht werden wird. : Es handelt l rf- CW .nlil V ttcy oaoei um eine junj schon seit langen Monaten den Gsprächsstoff in hiesigen diplomatischen Kreisen. bildet und. sich nach und nach zu einem gewaltigen Scandal auszui y i i- . . crl'.-t wacyjen vroyi. zw geoorcner uut aus Beyrut in Syrien, der aber als maronitischer Christ französischer Schutzbürger ist, zumal er nach seiner vor etwa 14 Jahren erfolgten Ueber siedelung nach.Tunesien den dortigen französischen Behörden unterstellt .' iT II. ri . t T:s. waro, oursie woyt oer ciniy Mjiyw mat- sein,' der von zahlreichen Privatpersonen wegen. groben Betruges, Schwindels und mannigfachen Vertrauensmißbrauches vor, das Forum des "Staatsännxilts 'aezoaen wird. Nedjib Effendi Melhams. so heißt unser Held, mußte seine Äalerjlavr eyrat wegen verschiedener unsauberer Streicbe verlassen, die er dort verübt hatte,. worauf eö ihm gelang, in . dem ' .-. ä. -t 'rir je. . vazMauuocy.niffr sranzvzun nesienWwals, heiiven Eingeborenentribunalen zu werden. Auch in. dieser Eiaenscbaft setzte er sein altes Treiben Jahre lang hindurch fort, gründete nem-, ;.rr aCf.il venoei aoer aucy ein ipjuugvum, .Al Bacira". durch daS l ihm gelang, demSultan unter Vorspiegelung von allerhand . falschen Thatsachen namhafte Summen, abzulocken. .Als Tunesien dann aber' franzosisches Protectoratsland wurde, galt es, den Betrag von 6fl0st ftrancs ufzutreiben. den die ftanzosischen Behörden als Caution ,.. f J.F-L. r'.: rt.ix . sur leoeori ericyeuienoe ocu9 verlangten. Da Melhamö das nicht konnte, so ging sein Revolverblatt ein. und er. selbst wurde.wenig später aus seiner Stellung, bei den Eingeborenengerichten Entlassen, weil, seine Durchsteckereien an -den Tag gekommen waren. Nun wandte sick der Mann in einer Flugschrist direct an den Minister deS Aeußern,HanoUiux, vem er weinzumachen 'föchte er habe sich stets um die französischen Interessen bemüht, verdiene , also wohl eine etwas rückjick,t vollere Ae'bandluna. ' Da sicü der Minister aber auf.kelne Unterhandlungen mit dem Schwindler einladen wollte,, so ging dieser,' der sich unterdessen.auf dem französischen. Consulat in Tunis verheiratet hatte, nach Contantinopel, wo es ihm trotz seines candalösen . Vorlebens gelang, sich Krari'&un; Sultan ' einzuschmeicheln, daß dieser ihn zu seinem Günstling erkor. Während seines Aufenthalts in der türkischen'Häu'ptstadt blieb der im mer 'geldbedürftlge Mann commerciell" auch nicht unthätig, vielmehr bemühte er sich, erfolgreich, verschiedene allzu vertrauensselige Leute in's Garn zu locken. So prellte er einen österreichischen . Rittmeister, der ' eine neue Waffe erfunden und dem Sultan zum Geschenk Lunacht. hatte, um 3300 Francs, indenr er -rhm 'vorschwindelte, er,(Melhäm6Z öumche diese .Summe für Kanzleigebühren-, um dem Ritt meiste? den ihm vom Sultan verliehenen Orden zusenden zu können. Als er dieses Geld erhalten . hatte, schickte er zwar das OrdensdZplom ab, jedoch unter Nachnahme von weiteren 1000 Francs, wobei er angab, die Kanzleigebühren" seien größer gewesen, als er anfangs angenommen habe. Desgleichen borgte er einem Wiener Rechtsanwälte ' 1000 Francs ab unter der Vorgabe,. er müsse Einkäufe für den Beherrscher der Gläubigen machen, sei aber gerade erwaS kurz an Geld. Von allen diesen und manchen anderen Thaten scheint der Sultan .' keine rechte Kenntniß erhalten zu haben, denn er machte den Hochstapler, der sich seines Einflusses auf die französische Presse und aufdZe'Jungtürken im Auslande" gerühmt hatte, zum Botschaftsrath in Paris. : ZNan kannsich denken, Kelchen Spektakel diese Ernennung in den diplomatischen Kreisen erzeugte. Die französische Regierung hat sich denn auch geweigert, den Kerl als Diplomaten anzuerkennen', so. daß die französischen Behörden die in letzter Zeit immer zahlreicher an sie eingegangenen Strafanklagen annahmen, ohne auf die Versicherungen MelhamöS, er sei exterritorial, die mindeste Rücksicht zu nehmen.' ' WWendldeS i veraanaenen Wtnters 2amüsirte'sh der.Pseudobotrjt'fi LT-f.'rm - ' . icyaslsrary in 2)lonie viaxw, lvomn er sich in Begleitung einer Pariser HalbweMeriN', begeben. hatte. .Nachdem er dort .den.Rest seines . eigenen Geldes verloren hatte,' pumpte er nach Hochst'aplerart seine schöne Begleiterin an, was ihm unter Hinweis auf seine angebliche Stellung bei der ottomanischen Boschsft'.aüch i leicht ' gelang, i Das Wiedergeben des Betrages vergaß Herr Melhamö.dänn in der Eile des Abzuges denn 'nachdem ihm die "Spielbank noch das Geld , zur Rückreise , gegeben hatte, verließ er schleunigst den französischen Boden, auf dem eS' ihm nicht mehrrecht geheuer zu sein schien. Er wandte sich wiederum nach! Constanti jropel, um dort den Sultan zu bitten, ihn seiner gegenwartigen Stellungzu entheben nnd:dafür entweder nach .Stockbolm oderMadrid als, Gesandten ", Oin Qahreö Sprüchvort. Nichts ist so erfolgreich wie Er folg.. zDiese BLhauptung ift me des, fef bttvitsenals wit durch tttC Erfolg von Dr. Bull'S Husten Surup. Diese wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkaltung, Husten und Bräune in .der kürzesten Zeit und immer mit Ers folg. Frau C. W Richards, 2214 XI Cumberland Str., Philadelphia, Pa., fchreibt: ch habe Dr. Bull'ö Husten .Svny) seit S Jsbrcn im Gebrauch und fand ihn 'ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich : brauchte . ihn tn den Mmmstm Fällen und rathe allen Müttern dasselbe zu thun." Dr.Bull'S 'Hnsten Srnp kosttt nur 2S CentS. Lersucht kein anderes Mittel sondern bleibt bei den alten nr.S brtrtrs Dr. Srs tzQvzi: r , - A'- . . t m 5
zu 'schicken. So sehr die zahlreühen Pariser Gläubiger den plötzlichen Rückzug Nedjib. Effendis auch bedauern mögend die Diplomaten reiben sich die Hände, weil sie den Kerl los sind, und wünschen Glück zu dieser neuen frankotürkischen Erwerbung. Die geplante Interpellation wird sich natürlich an den Minister des Auswärtigen richten, den man fragen will, wie es eigentlich komme, daß die französische Regierung jenes gemeingesährliche Subject nicht längst dingfest gemacht, beziehentlich zum diplomatischen Tempel hinausgeworfen hat, den es durch seine Anwesenheit 'besudelte. i Gräfin und Kunstreiterin
Von den vornehmen Mitgliedern oder vielmehr Schülern und Schlllerinnen des Cirque Molier-, der ersten Reitschule in Paris, wurde dieser Tage ein sogenanntes Schaureiten veranstaltet, das die CrSme der Pariser Gesellschaft mit ihrer Gegenwart beehrte. Das interessante Fest, das einen glänzenden Erfolg für Monsieur Molier, den Leiter des aristokratischen Jnsti tuts.' bedeutete, erlitt aber durch einen tragikomischen Zwischenfall, von dem jetzt ganz Paris spricht, eine sensationelle Störung. Außer Herrn Molier hat noch ein ehemaliger Circusreiter, ein überaus verwegener Mensch, die Oberleitung der Reitschule in den Händen, und dieser Mann scheint die Macht zu besitzen, seine eigene Tollkühnheit auf viele der hocharistokratisehen Schülerinnen zu übertragen. Unter diesen jungen Damen befindet sich auch die reizende Komtesse de Valigny, die, früh verwaist, bisher bei ihrer unverheirathet gebliebenenTante, der Baronesse de Mersac, gelebt hat. Die alte Baronesse, die einst Hosdame und Freundin der hochmüthigen Königin Amlie. der Gattin Louis Philipps, gewesen war, liebte die kleine Komtesse, der sie ihr ganzes Vermögen zu hinterlassen gedachte, trotz gelegentlicher Meinungsdifferenzen fehr zärtlich. Sie hatte auch nichts dagegen, daß ihre Nichte in Gemeinschaft mit einigen Freundinnen die hohe Schuleim Circus Molier erlernte, und als vor einigen Tagen die Aufführungen stattfanden,' konnte man die Baronesse ebenfalls unter den distinguirten Zuschauern erblicken. Sobald sie jedoch ihrer Nichte ansichtig wurde, fühlte sich die alte Dame von einer unerklärlichen Unruhe ergriffen und schüttelte verwundert den Kopf über das merkwürdige kurze Habit und die gelbe Atlastaille. in der sich die Reiterin prüfen tirte. Mit zitternden Händen ergriff die Baronesse ihre riesige SchildplattLorgnette und richtete die Glaser auf die schlanke, geschmeidige Gestalt der jungen Amazone. Mlle. Georgette ließ ihr Pferd tanzen, sich verbeugen und die schwierigsten Manöver ausführen; dann sprang sie blitzschnell aus dem Sattel, knöpfte ihren Reitanzug an der linken Seite auf und das Gewand glitt unbehindert zu Boden. Im nächsten Augenblick war sie im Kostüm einer Kunstreiterin wieder aus dem Rücken ihres Pferdes. Ein geldes Atlasröckchen mit matten Goldstickereien reichte kaum bis zum Knie; fchwarzseidene Trikots und flache, absatzlose Tanzschuhe aus schwarzem Atlas vervollständigten den etwas gewagten Anzug der vornehmen Dame. Diese ritt nun einmal um den Ring, grüßte graziös nach allen Seiten und warf im Vorüberkommen ihrer Tante ein Kußhändchen zu, ohne zu bemer ken. daß das Gesicht der Dame dunkelroth geworden war und die blutunterlaufenen Augen mit wildem Ausdruck nach ihr hinstarrten. Unbekümmert a diese drohenden Anzeichen eines nahenden Unglücks ließ Georgette ihr Pferd die gefährlichsten Sprünge machen und plötzlich stand sie mit vollkommener Sicherheit im 'Sattel des durch die Manege stürmenden Thieres, das sie mn der zierlichen Gerte zu immer tollerer Gangart antrieb. Da entstand mit einem Male eine große Bewegung im Publikum. Die greise Baronin hatte sich erhoben und rief mit heiserer und doch weithin vernehmbarer Stimme: Jch enterbe Dich! Ich enterbe Dich!". Dann fiel sie in tiefe 'Ohnmacht und wurde bewußtlos hinausgetragen.. Mlle. Georgette zuckte halb erschreckt, halb amüsirt die hübschen Schultern und verschwand ebenfalls. Die 83jährige Baronin hat an ihrem Testament, das die übermüthige Nichte zur Universalerbin einsetzte, zwar nichts mehr än'dern könnmdenn sie starb, ohne noch einmal zum Bewußtsein gekommen zu sein, vier Tage später am Schlagfluß, aber unter den Zuschauern befanden sich zwei, entfernte .Neffen der Erblasserin, die den Ausruf der Tante gehört haben und nun Alles aufbieten, um das zu Gunsten. Georgette de Va'lignys aufgesetzte Testament umzusto ßen. Die zu Rathe gezogenen Rechtsanwälte entmuthigen die beiden jungen Leute in ihren Ansprüchen keines ivegS. '. Wie' es den Anschein hat, wird die leichtsinnige junge Comtesse ihren .Gefallen , an Kunstreiterstückchen vielZeicht recht theuer bezahlen müssen. (5lne sauvere Behörde. Der russische Senat, die höchste juri.stische .Behörde des Zarenreiches, hat im vorigen Jahrhundert und auch noch zu Anfang des jetzigen fo viele wunderliche Käuze unter seinen Mitgliedern gehabt, daß die Achtung vor .rhm zeitweilig. ziemlich tief gesunken war. Die Kaiserin .Elisabeth I. die. Tochter Peters des jSrofcen, führte eigenhändig eine Liste der Petersburger Gardeoffi ciere. die sie mit Bemerkungen über deren Dienstzeit. i Aufführung, Belohnungen und Bestrafungen versah. Bei dem. Namen eines Stabscapitäns fanden' sich folgende Worte der Zarin: Aus der Garde fortzuschicken und in den Senat eintreten zu lassen, wegen Mangels an Verstand und unangemesjenen Betraaens.- , - C.-!:r- Cr'O O fctr-r';
Gemeinnüylges. 1 P i n se l z u r e l n i g e n. Pinsel, welche zu Oelfarbenanstrich gedient haben, können mittels Terpentinöls oder auch mit einer Auflösung von Schmierseife leicht gereinigt werden, so lange die zwischen den Haaren sitzende Farbe noch frisch ist, nicht aber, wenn sie, nach längerer Unterbrechung des Gebrauches des Pinsels, bereits erhärteten. In diesem Falle würde durch Anwendung einer Sodalösung einWiederauflösen des verharzten Oeles zu bewerkstelligen sein, ohne die Haare des Pinsels anzugreifen. Die Pinsel werden in eine Sodaauflösung gesteckt und unter gelegentlichem Durchkneten so lange darin gelassen, bis vollständiges Aufweichen stattgefunden hat, was unter Umständen acht bis vierzehn Tage dauert, je nach der Größe und Verhärtung der Pinsel. Um Lederzeug an Wagen und Pferdegeschirren dauerhaftzu machen, nehme man 5 Theile Fischthran und einen Theil Tannenzapfenöl. Diese Mischung wird eine Viertelstunde gekocht; da dieMasse aber zum Steigen geneigt ist, so muß das Kochen sehr langsam geschehen. Erkaltet, wird das Leder damit eingerieben, wodurch es neben längerer Dauerhaftigkeit auch einen fchönen Glanz erhält. Fett- und Oelflecken aus demFußbodenzuvertilgen. Man bedeckt die fleckige Stelle dick mit Pfeifenerde, läßt diese 2 Stunden darauf und wäscht dann den Boden mit Sodawasser. In schlimmeren Fällen gieße man Terpentinspiritus auf die Flecken und putze mit gekochtemSodaWasser nach. Fußböden in Wohnungen, die mit Ungeziefer behaftet sind, überfege man öfters mit Chlorkalkwasser. Stachelbeeren einzumach e n. Zu drei Pfund reifen, doch nicht überreisen Stachelbeeren nimmt man 2 Pfund Zucker und kocht diesen mit etwas Wasser und einigen Stückchen Zimmet, bis er.Fäden zieht, gibt die Beeren, nachdem man Stiel undBlume abgenommen hat, hinein und läßt sie einige Mal aufkommen, legt sie dann in die Gläser, kocht den Zucker noch etwas ein und gießt ihn über die Stachelbeeren. Das Einlaufen der Wolle zu verhindern. Das Einlaufen verhindert man am besten dadurch, daß man die Wolle vor dem Gebrauch schrumpft. Man bringt die
Wolle in Strängen mit Wasser und Seife aus's Feuer und laßt sie zehn Minuten kochen. Dann zieht man sie durch kaltes Wasser und hängt sie zum Trocknen auf. Wollsachen müssen vor dem völligen Trocknen stets gedehnt und gewettert werden. v ? r jtL - cn r rv apanijcgc a c n, äci ler, Kästchen u. s. w. dürfen weder mit heißem noch lauem oder kal tem Wasser gereinigt werden, da der Lack Schaden leidet. Man träufle auf ein weiches, reines Wollläppchcn einige Tropfen seines Oel und reibe damit die javanischen Gegenstände sorgfältig überall ab; dann bestreue man sie leicht mit Mehl und entferne diefes wieder, indem man eö mit einem sauberen, weichen Leinentuche hinwegreibt. Die Politur wird so wieder tadellos schon und Nimmt keinerlei Schaden. rr i r . rn.sI.. miniacqc neiniguilg wei ßer Gesellschastsstofse. Man Nimmt Magnesia und verrührt sie in einer kleinen Schale mit Benzm. so daß ein Brei entsteht. In. diesen Brei taucht man ein reines leinenes Tuch und reibt den Stoff sorgfältig .damit ab. Eme gute Bürste wird vor her gereinigt, so daß sie tadellos sauber ist wäre dies nicht der Fall, so würde man statt eines , sauberen KleidunaSstückes ein arauschmutziges er halten und nun werden die Sachen damit einfach strichweise abgebürstet. Das leinene Tuch muß beim Verreiben öfter erneuert und auch zur Zeit immer nur wenig Benzinbrei angerührt werden, da der Benzin sich rasch verflüchtigt. Zu beachten ist auch noch, daß man der. Feuergesayrllchkelt .des Ben zins halber das Reinigen nrcht beiLicht vornehmen darf. . B l u t st i l l e n bei leichten wie schweren Verletzungen. Im ersten Augenblick herrscht bei plötzlichen, VerMündungen mit starkem Blutverlust gewöhnlich -große . Kopflosigkeit. Ist nicht gleich ein Arzt zur Stelle, weiß man für gewöhnlich nicht, wie man die heftige Blutung stillen soll. Möge sich Jeder das folgende einfache, aber sichere Verfahren merken Man nimmt ein Bäuschchen Watte, taucht es in heißes, natürlich ganz reines Wasser und legt es auf die Verletzung. Der Erfolg ist überraschend; selbst bei Verletzungen der Pulsadern hört momentan die Blutung auf. Nur Watte allein auflegen oder solche in kaltes Wasser getaucht, äußert nicht die gleiche Wirkung. vom Inlaute. George Daviö von L incoln County, Okla., heirathete.. einst eine Indianerin, verließ diese aber und nahm dann eine Böhmin, zur Frau. Kürzlich nun. lauerte die Indianerin Davis auf und schoß ihn nieder. ,' Mit Drillingen, . einem Knaben und zwei Mädchen, beschenkte Frau B. Halda in ', Albion, Minn.', ihren Gatten. Bei der Taufe erhielten die Kleinen die patriotischen- Namen Dewey. Manila und Olympia. Von einem großen. Hahn angefallen wurde das 13 Monate alte Töchterchen des Farmers Albert Hanning in Kratsville. Ind., während es im Hofraume fpielte. Das Kind wurde am Kopfe und Genick so zerhackt, daß es seinen Verletzungen erliegen wird. Einen praktischen Versuch zur Lösung der socialen Frage will ' die Central Labor Union in Springfield. Mass.. machen. Binnen Kurzem gedenkt sie einen Schuhladen für den Kleinverkauf von Schuhen, die ausschließlich '. von Union-Arbeitern hergestellt sind, zu eroffnen. E i n e n a m e r i t a n i s ch e n Silberdollar d:s Jahrgang 1! -t der Grece: QkiiZczUz .0. CzZzUz
in Bangör. Me., dieser Tage in semer Ladenkasse gefunden, ohn: zu wissen,' von wem er das Geldstück erhalten hat. -Dollars des genannten Jahrganges sind so selten, daß sie von Numismatikern mit ca. Z1000 bezahlt werden. N. C. B o a a r d von Sully
County, S. D., schoß und verwundete seine Frau in Lebanon, Potter Co.. wohin er sie verfolgt hatte, und jagte sich dann eine Kugel durch den Kopf. Die Frau hatte gerade den Eisenbahnzug bestiegen, um in ihre Heimath Te?as zurückzukehren. Sie wird mit dem Leben davonkomemn. Einen gräßlichen Tod hat ein 10 Jahre alter Sohn des bei Hemingford, Ja., ansässigen Farmers G. E. Alexander gefunden. Um einen jungen Coyoten zu fangen, war derselbe in eine Coyotenhöhle gekrochen, und da er nicht wieder zurückkriechen konnte, mußte er ersticken. Sein Leichnam mußte ausgegraben werden. Funken aus einer vorbeifahrenden Locomotive setzten ein 25 Acres großes Weizenseld auf der Farm von Luther Rhodes bei Clear Springs, Md., in Brand und das ganze Feld ging in Flammen auf. Auch ein 30 Acres großes, Frank W. Mish gehörendes Weizenfeld brannte nieder. Auf Victor Neikirk's Farm bei Williamsport verbrannten 200 Garden Weizen. Dem Radelfex Fred Flem ning in Dannonsville, N. F., hat eine Hundertmeilen - Fahrt den Tod gebracht. Der junge Mann legte in Gefellschaft seines Onkels George Füller die Strecke von Dannonsville nach Binghampton, 103 Meilen, in 8 Stun. den zurück. Vollständig erschöpft warf er sich nach seinem Eintreffen im Hause emes Verwandten aus ein Sofa und bald darauf war er eine Leiche. Vom Blitze erschlagen wurde in Patchogue, N. A., die acht Jahre alte Tochter des früheren PostMeisters Hamlin, Bertha. Sie befand stch mit ihren Eltern und drei Schwestern in einem Zimmer, als das Haus vom Blitz getroffen wurde und der elektrische Strahl in das Zimmer fuhr, rn welchem sich die Familie aufhielt. Bertha wurde getödtet und die übrigen Familienmitglieder wurden betäubt. I n C o n c o r d, N. H., ist Parker Pillöbury gestorben, ein Genosse der seinerzeit prominenten Bekämpf der Neaersklaveret, wie Lloyd Garrlson und Wendell Phillips. Er wurde 89 Jahre alt. Seine Hauptthätigkeit als Ant: - Sklaverei Agitator begann iin Jahre 1840. Er war Herausgeber des Herald ot Freedom" und anderer Blätter, in welchen die Sklaverei be kämpft . wurde. Von Beruf war er Geistlicher. Glücklich seinen Bestim mungshafen Baltimore erreicht hat der Dreimaster Standard. .Das Schiff verlieh Hona - Kong, China, nach Baltimore bestimmt, am 19. Februar, seit welcher Zeit Nichts über den Verbleib desselben berichtet wurde. Eapitän Getchel und Alle an Bord wußten nicht, daß Krieg zwischen Amerika und Spanien erklärt worden war. und aus diesem Grunde befürchtete man, daß der prachtvolle Segler den Dons in die Hände fallen könnte. .Thue Geld in Deinen Beutels Diese Maxime scheint man in Carrolton, Ind., beobachten zu müssen, wenn man dort Justiz er langen will. Ed. Haff, ein alter ifa, . t Jucylyausler, wuroe vom staotmarschall Reed verhaftet, da er sich in Alton wegen verbrecherischen Angriffs verantworten sollte. Polizeichef Kühn von Alton erschien, um den Gefangenen abzuholen, zog jedoch' mit leeren Händen wieder ab, da er nicht die $25 Belohnung bezahlen wollte, die Reed verlangte. UnterallenTabakproducirenden Ländern stehen die Ver. Staaten an der Spitze, und im verflossenen Jahre erzeugten sie von dem eine Mlllion Tonnen betragenden Gesammtproducte der Welt unqefähr den vierten Theil. Wir exportirten 231.174,422 Pfund Blättertabak. L.000,000 Pfund Plug , 900.000.000 Cigaret ten und 2.000.000 Cigarren. Unter den Tabakstaaten unseres Landes nimmt Kentucky den ersten Platz ein. dann folgt Nord Carolina, Virginia, Tennessee, Maryland, Pennsylvania, Wisconsin u. s. w. Auf der Land st raße wurde die LehrerinBirdie Sanders aus Boise. Jdaho. von di Männern angefallen, aber sie setzte sich muthig zur Wehr, schoß mit einem Revolver auf dieselben, und verwundete zwei; der dritte lief davon. Einer der Verwundeten, Wm. Kendrick. wird wahrscheinlich nicht mit dem Leben davonkommen. Frl. Sanders hatte sich um eine Stelle als Lehrerin an der White Croß - Schule beworben, und die drei Männer, Boiser Bürger, hatten dem Engagement der jungen Dame opponirt. Man glaubt, daß sie dieselbe aus dem County hinaus terrorisiren wollten, damit sie sich nicht weiter um die Lehrerstelle bemüben könne. Vora Auslande. I neinemWagenabtheil erster Classe des Expreßzuges ParisMarseille wurde ein Fräulein Bidiot aus. Marseille während der Fahrt von einem Schriftsetzer Rogues überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt. V o r d e h i e s i g e n Schwur gericht in Darmstadt stand die Ehefrau Karl Reuter aus Neu Jsenburg unter der .Anklage der Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Die Angeklagte hüt in' geradezu bestialischer Weise ihr zweijähriges außereheliches Kind, ein Mädchen, zu Tode mißhandelt. DieGeschworenen sprachen sie schuldig im Sinne der Anklage, unter Versagung mildernder Umstände. Der Gerichtshof verurtheilte die unnatürliche Mutter zu 10 Jahren Zuchthaus. Auf einer Baustelle in Elberseld hatte der Schießmeister v. Mazzia beim Sprengen inen Schuß nicht genügend gedeckt. Infolgedessen flog em schwerer Stein in die der Baustelle senüber Wohnung dt5 O2tt:rUnd:ttZ C;iniu!tt und traj d:5Ikn Frau. titSo f:r t;:I:ti tzÄU
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A. practicing physician in ShelbyviHe relates that his arten tion was sirst dlrected to
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by a brother doctor while on a visit to the National Capital at Washington, D. C, some years ago. 41 1 sirst used the Tabules myself cxperimentalIy says the Illinois doctor, "and derived such benefit from them thatl at once adopted them as a part of my medical armormentarium. They have given great satissaction and in one case where the stomaen was insected by large stomach worms, the Tabules destroyed the worms and expelled them, greatly to my surprise and also to the permanent relief of my patient."
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T de, daß an ihrem Aufkommen geznx:feit wird. Auch viele kleinere Steine flogen umher, zertrümmerten an dem Weinkühler'schen Hause fast sammt, liche Fensterscheiben und richteten sonstige Verwüstungen an. Auffehen erregt in Hamburg die Verhaftung des Lieutenants Brehmer, des Leiters und Be gründers der dortigen Jugendwehr", wegen zahlloser Betrügereien." Erste Hamburger Kreise sind um viele Tausende geschädigt, besonders hohe Ossi ciere. Brehmer hat unter dem Vorgeben, unter der Mitwirkung von Generalen und Stabsofficieren eine militärische Wochenschrift gründen zu wollen, viele Leute zur Hergabe von Geldsummen veranlaßt. Jetzt hat sich berausaestellt. dak Brehmer überhaupt kein Lieutenanl B l e ) e m e i n d e v e r l r e - kung von Arles veranstaltete ein Stiergefecht zu Ehren der Officiere der in der Umgebung der Stadt manövrirenden Husaren- und Dragoner - Negimenter. Mehr als 10.000 Personen hatte.: sich aus Nah und Fern eingefunden, um sich das Schauspiel anzu sehen. Zu diesem Zwecke hatte man fünf besonders starke und schöne Thiere gewählt, die schon am Vorabend des Festtages die Stärke ihrer Hörner an den Weichtheilen der Stalldiener versuchten. Am Festnachmittage erschienen nun die schwarzen Recken in der festlich geschmückten Arena, die auf demHauptplatze errichtet worhen war und in deren ersten Logenreihen der Maire, der Unterpräfekt, die Generalität und das dienstfreie Osficier - Corps Platz genommen hatten. Auf einmal warf sich eine der Bestien mit drohendem Gebrüll auf die Bretterwand, durchschlug sie und räumte nun unter den starr vor Schrecken gebliebenen Zuschauern auf. Einem Fleischer wurde die rechte Backe vollständig aufgerissen, mehrere Perso nen erbielten lebensgefährliche Horn stöße in die Unterleibsgegend, einige kamen mit Quetschungen und Hautabsckürfunaen davon. Einer von den Verwundeten, dem durch einen Stoß in den Unterleib v Leber vurcyuoazen worden war. versckied in den Armen der zur Hilfe geeilten Aerzte. Dabei sind in Frankreich die .tlergefecyte ge sedlicb verboten! V o r e , n r g en Tagen fuhr eine nach der neuesten Mode geiiciixu rUnantt Dame in einem prachtvoller Gefährt bei dem Juwelier Boucheron auf der Place Aendome in Paris vor. Die Dame wurde sofort von dem Gesnstsn,rscnal umrinat und na es) ih ren Wünschen befragt. Sie wählte einige sehr werthvolle Klemodlen aus, die. wie sie sagte, sür ihre Verwandten bestimmt seien, und entfernte sich mit dem Austrage, ihr, der Marquis de Knuff, das Ausgewählte nach dem Hotel Continental zu übersenden. Der Befehl wurde sofort ausgeführt. Der mit der Bestellung deö Auftrages Bedienstete kam jedoch mit der Nachricht zurück, daß man im Hotel Continental die Marquis nicht kenne. Man schöpfte sofort Verdacht, sah genau an den vorgezeigtenSchmuckkästen nach und stellte den Abgang eines Brillantringes im Werthe von etwa 4000 Francs fest. Die von dem Vorfalle sofort verständigte Polizei forschte nun die Diebin aus und verhaftete sie bei ihrer Spazierfahrt im Bois du Boulogne. ES ist die 29jährige geschiedene Zftiviere aus einem-kleinen Orte des Departements Hoch - Pyrenäen. ' Sie gestand die That ein und erklärte, wie sie durch geschickte Schirm- und Handschühbe, wegungen das Augenmerk des .Ge schäftspersonalö.von dem gestohlenen Ringe ablenkte und ihn unbemerkt ein. steckte. Zehto Minuten nach dem Dieb Nabl verluckt fte den Rina um 500 Francs einem anderen Juwelier . zu ...r ic i , . Dcciauicn. wa ig uci . niaji gelang. Aablreick andere, um mebren ftun derttausend Franken geschädigte Ser t r v ji ' . i.c?2llsyau,ei oracn gegen xt Nlazen ein . ' .. , i
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TATOILES Aergert Dich Dein Auge so reifte c icht an, unb erst es tchtbo Dir 1 nietn nenoc l an iöiit 'T?LKRfjm mm: Vrfb r- opticiau-o v tULPWlt$T.DlllBol(HOBÄ. INDIANAPOLIX'INO an Stt fflr Deine Hnac bal uBtSiac Otal anfetttat. ünftttche ngen erden schmerzl! (inBlCl. Q rillen erben nnch den leten Vtttlefccn ken Knotn tn at. T. E. niregello, Leichen Bestatter, Wieder auf dem alten Platz, 5!o. 221 u. 223 5k. Delavare Etr Tel. 260. Offizielle Bahnlinie für die 8. internationale Konvention der Wo 155. IP. TU. A. Buffalo, R. Y. den 14. bis 17. Juli. 11 für die Rundfahrt von lUtWU Indianapolis und entsprech. ende Raten von allcn Puntten vom Staat. Der: offiziell Zug verläßt Indianapolis, Mittwoch, den 13. Juli, 6.25 Uhr Abends über Elevrland und L. S. & M S. Tickets werden auch für alle Züge vom 12. bis 15. Juli verkaust, giltig für di Rückfahrt bis zum 19. Juli, mit Erlaubniß dieselben bis zum 1. September zu verlängern. $15 für Rundfahrt nach Atlantic City und anderen üstenvunkten in New Jersey, über die Chesaveake & Ohw Bahn. Für nähere Auskunft über die populären Exkursionen am 18. Juli und 11. August wende man sich an die Big 4 Office, No. 1 Oft Washington Str. T- ZN. Bronson. A. G P. A. Cincinnati Züge ! C. EL&B. R. R. QbfaHtt Zndianapolit dfahrt S 456 in . 1068m . I0m , 3 4 UN , 7 Dayton Zuge, C. H. Abfahrt Indianapolis fahrt 8 0S8m . 10 B , S 4691m . 4 4KM . 1 Ankunft Cineinnalr kunft 7 80 . 110 m m 1 7SM 00R 7 4Km , k D. N. 5k. Ankunft Dayton Ankunft 13 03 s in ikkN 7UNm II Toledo & Detroit Züge. C.H. &D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jad'plß: Toledo: Detroit fahrt 10 k'ft 4SRm nk'ftS4M , 7 4 09Brn . 1KB ) kgenomme Sonntags. Ticket-Ossieen : Union Station und No. 25 Seft Washington Otraße, dit Meridian. Dit populäre mhQ ift ,ie iefte Ltieach GM l,i Ä B . Dl3fi;j! ,.,..s....... 4g?,2lgV.4,i ,.,.. jgOJgj s. tnimm, !..... j 4 - j; " aguch aaea. anntagi. Sie enefte erdefferte Osstibnls Ongen, Onfzner Ochlnfwngsn .; i . eleianie - j Yttlr-Oas u OSveg. LkaI.Sblawa2e t 3diana,liH Keit na instmli itxtit. Litt u UUabi ttnta wnd. ccrixtt erteeg in arge, an Mtx . ? - J' tCeJICr;i2tCtrte ,J"5s1 UiC(-?ft L:n VI f .z U:Cl.,:f ti u cl w , . 1 . rCtril
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