Indiana Tribüne, Volume 21, Number 295, Indianapolis, Marion County, 14 July 1898 — Page 2
SoDtofta Trivüne.
ErsihnA Täglich und SvMta. rttIzttch.Triiän' kostet durch UnXxlrx 1 Snt per Ooch, die Sotag,rrtiKe"I Etl d Ooch. Bette ins traf II 5tJ ,dn UCtattl p, ,Rt. Pr lirhlt d i CU Ztsch'tt t, OixsxJItiMIixa V x 9a. cnui la QÄd au6ttd ctxciu Zsdia-Spoliö, Ind., 11 Juli 1898 N klseluft ündPatriotiS müs. " :1 . : Der ZehZge Krieg der Ver. Staaten riit Spanien gibt einer anglo-amerika-nischen Zeitschrift Veranlassung, in einem längeren Aufsatz .- dem - ganzen amerikanischen 'Publikum,' ' soweit es lleaentlich auf Reuen geht,, zu Ve- l uthe zu'führett. daß es auch m dieser Beziehung Zeit wäre, mehr das Einheimische : zu begünstigen ; und ; nicht mehr auf' Europa-Fahrten so sehr derpicht zu sein! .Die betreffende AbHandlung, welche nicht zuletzt füDeutsch Amerikaner von Interesse ist, obwohl sie sich zugestandenermaßen in erster Lwie' an ? dieEingeborenen richtet, h t x p ch i auch den Nächweis zu er, -bringen, daß alle Vortheile einer Eu-ropa-Reise mindestens ebenso gut durch eine Reise im. eigenen Land zu finden wären. -Einige ' der - diesbezüglichen Auslassungen, kühn wie sie zrnn-2hei sind, mögen hier ein bescheidenes Platz chen finden. . : ..' 1 Es wäre entschieden eine der segensreichsten Wirkungen dieses KrieHes meint der Verfasser, ftxnn er dahin wirken sollte, 'dauernd die Manie für Ausland-Reiseu ; bei. den Amerikanern zu entmüthigen. Man hat schon früher öfter darüber geklagt, daß jedesJahr mehr als 100.000 Voll-blüt-Amerikaner und' Amerikanerinnen durch solche Reisen '.etwa .100. Millionen Dollars ,' europäischen j Hoteliers und 'Ladenbesitzern, aufKosten der eigenen Landsleuten, zuschleppten. Doch von dieser ökonomischen und finanz-virthschaftlicken-Seite'der 'Frage maz hier ganz 'abgesehen sein. . Auch sei weiter sein4 Stein aüflm Ausland Ge borene geworfen, welche gerne manchmal ihre alteHeiniath wiedersehen wöllen und etliche Hundert .Dollars daran wenden; sie jrnd auch . in der obigen Zahl noch gär nicht einmal inbegriffen. Aber wie steht es mit allen den Uebrigen? Man darf sich jedenfalls darüber wundern, daß Amerikaner wenn sie sich schon einmal daran t g? wohnt haben.' nberdaZ Betragen 'der Europäer binwegzusehen, welche unS fortwährend gleichzeitig . verunglimpfen und unsere Dollars einstecken tt so oft nach Europa" Verlangen tragen sollten. Denn mit der alleinigen Ausnähme derfi: tsllichen fcunt"3 r' Kunstgallerien .kann. man in... unserm eigenen Lande mindestens ebensoviele Twnderdinge alleri Arten.? sehrn LZüNderdinge, '.über löelche der" größte Theil unserz. Publikums nochvenig oder gar NkchtZ weißlWas' die'furst. ltchen Höfeibetriffp, so-.'bracht ftipMi Amerikaner sicherlich .nichts darauf einzubilden renn er ' für dieselben schwärmt, und dieKunstgallerien allein würden , noch lange keine genügende Veianlässüng für die einseitige Begiln-, ,v- . -L" ' ,i'.gung Europas bieten. ' DeHaupt-Reiz von Europa-Reiserr liegt nach,der Ansicht-Vieler in -Jn Natur-Sctnerien. Zlber vielseitige Kenner der alten ünS der neuen Welt scheinen darin übereinzustimmen, . ,daß ganz Eupa noch nicht mit den Ver. Staaten in Wunder-Scenerien wetteifern könne. Man hat den Hudson öfter den. amerikanischen Rhein":' ge-. nannt, und er, tatet durch diesen Per--gleich keineswegs. Obwohl rti an den alten Ritterburgen fehlt, über deren verschönernden und"erhe6endn' Werth sich streiten läßt, ist die Scenerie am Hudson st t l l en w e i s e großartiger, als irgendws'am Rhe!n, an der Donau oder anderen europäischen .Mssen. Das ist auch das Urtheil der Encyclo. pedia Bmanmca . eme'm der' ganzen Welt anerkannte Autorität. Und eine Reise an unserem' großen Mississippi, dem Vater . der Ströme, ist sicherlich ebenso intereffan'wiean irgendeinem europäischen Fluß entlang - . Auf die herrlichen Seen der Schweiz. Irlands und scanpZnavischen Län. der berufen sich V;ele Undochznüs. sen diese an ungekünstelter 'lIroßartigkeit zurückstehen hinter unseun'großen. Binnenseen, die sich von Lawrence bis nach Duluty erstrecken, . vieler andern gar nilgedenken. Mer übri htn$ malerischen ' lleinen'Seen 'den Vorzug gibt, sollte schon allein in Michigan, , Wisconsin undMinnesotaTr " ' : rn .r " r i urgenug ?esrieoigung slnoen, wo es deren mehr als 2000 gibt! Während 7 wirMch Europa gehen,' um Alpen'zu erklettern, 'scheuen euro-' päische Fürsten und .Edelleute die.Reise nach Amerika nicht, um den höchsten Derg der Welt (in Alaska) oder die Alpen von Colorado oder Californien zu besteigen. i'.W) in der Welt. gZbe e etwas, das sich an Füllet großartiger, Scenerien mit unserm VellowstonePark vergleichen läßt? Und stehen nicht manche unserer, großen .Gebirgs-: Stromschluchten oder CanonZ imSüd-. Westen ganz einzig da? Der 'Grand Canon von Colorado wiegt allein schon Alles., was matt in Europa in dieser Art sehen kcknn' meht als aus!' . - U " t ' ' v 'r- ' ' . ' ' J - Manche sagen, sie gingen nach Euiopa, um Plätze von geschichtlichem-. Interesse zu sehen. Die Meisten, die so sagen, wissen von, 'den. geschichtlichen interessanten, Platzen deZ eigenen Lan deS noch jammervoll wenig." - ' - v.Go weit dieser, im Ganzen : Wohlrneinende, wenn auch ein wenig beschränkte patriotische Schwärmer, der uA. ebenfalls . au dein. Fehler, seidet, Mssikeit'- und ' Großartigkeit-' ohne Weiteres alö gleichbedeutend-anznneh-men. Die. Meisten.? die', .eine Reise thun-, denken dabei herzlich wenig an Patriotismus. Und .so lmyt in unserm Lande daZ VerkehrIkesen für Touristen-Zwecke. nicht. nö ungleich Entwickelter ist, ferner, so lan: man
koch auf Europa-Äeisen viel weiter mit dem Gelde kommen kann, als auf wirklich großen Reisen hierzulande, und endlich, so lange gewisse sashio nable Elemente schlicht hier an... den Scbauvläden der aroßartiaen Scenen
rien ebenso sehr bewundern .lassen können, wie in europäischen Residenzen u. s. w.. baberl bik' obigen' Anre gungen wohl wenig Aussicht auf Erfolg. Tle Schläferin von Keudingen. Die neueste Nummer des Medizini schen Correspondenzblattes des württembergischen ärztlichen Landesvereins ..., ".i'i-sr.- rti:: : vringr aus oer mevizinin mmu Tübingen einen authentischen Bericht über das .schlafende Mädchen" von Neudingen aus. der Feder von Dr. M. .. m . r .t ; j i ausmann. )Ule zorgeicyicyle v ...... rt-i ' cvtY.a in M meriivurolgen txaiK i erinnert'sich'noch der Meldung, daß in dem württembergischen Dorfe Neudin- , ... fei gen, oeramr Nullungen, ein i?fendes Mädchen' sich beslnde. das icyon seit, mehreren Monaten in scheinbarer Bewußtlosigkeit dalieae und während dieser ganzen Zeit- keinerlei Nahrung zu sichgenommelichabe. Immer Mrde dabei betönt. äßMoralltZcund Charakter Zder gehörigen die Züverlässigkeit derAussagen verbürgen und keinen Zweifel einer Täuschung aufkommen .lassen."? , .-: .v Am 6. Februar 1898 wurde das 10jjährige Mädchen in die medizinische Klinik in Tübingen aufgenommen. Näch'den'Angaen 'Ves' Vaters entstammt dasselbe erner cjuten Familie, war von Geburt an kräftig entwickelt und blieb erst in derkörperlichen Entwickelungi zurück, -als es zur Schule kam,' trotzdem war es immer die ejtt kbrer Masse. Im Juli 1897 wurde die Patientin ohne ersichtliche Ursache imct n. rxecrix mer yiniamger, ,o oav i iwuu, daSBett nicht mehr- verlassen .konnte. Der Avdetit'.war'aanz aerina, nur auf energischen Zuspruch nahm sie noch etwäS Nährung 'zu sich. ' Sie schlief meistens und gab auf Ansprache keine Antwort. Seit 'dem 8. August lag die PatitNtw '.in deinem.' todesähnllchen Zustande .da. .Und seit - diesem Tage bis zum 6.. Fcdtucit 'iya; aijo vurcn einen Zeitraum Hon 181 STdgen, wurde von den Angehörigen der-Kranken nie beobächket.daß!sie' irgend 'welche Nahrung oder. auch nur Wasser.zu sich genommen'bätte. 'Sie war weder zu bewegen den Mund auszumachen Und ttwas zu schlucken, noch hat sie vorgelegte Speisen angeführt; auch wurde niebemerktätz. öuS,.KUche. Speisekammeretc. irgend etwaS- fortgekommen Ware. Andererseits glaubte aber der Vater di Möglichkeit, daß das flZndodni .'kNltjlnter etwas zu sich genommen habe, nicht absolut vernei nen ZU können. Denn nicht selten lag rMaketUnAeAQNFAIIeinüHäuse. wenn dle Fcunllttsich .aul dem Felde befand. Im Wohnzimmer nebenan lUgty niiedaS in . Bauernhäusern "gewLhnlich.'rr Brodlaib' furLedermann zur. freien. Penutzung auf, so daß sich schwer'toNtrdÜrenließ.'-ob nicht ein Sü.ck, forsgekömmen. Dabei , lag die Kranke, fortwährend ruhig "und. theilnahmSlos" 'mit ' geschlössenem" Munde und geschlossenen Augen da. ' Nachdem die PatientinimOctober von 'rinem Akzteleitrisirt worden Dcjr, beganuen Zuckungen in beiden .Armen und Beinen vorher- schon'-bestehende leichte Zuckungen deS Kopfes würden starker. Dlse. Bewegungen dauerten - dann in unveranVertStStkefort. ' Nach der Angabe les Vaters wurd, t Patientin zweimal außer Bett im Zimmer stehend überrascht; sie sei dann sofort zusammengefallen und wieder in den früheren Schlafzustand versunken. Spuren, welche, auf Äesriedigung der natürlichen Bedürfnisses hindeuteten, wurden nur 'zweimas beobachtet. Zwei Tage vor der Abreise in die Klinik, als von !dem'Vsrhaberl. gesprochen wurde, fing die Patientin ' zu weinen an, und seitdem sie von. Hause fort f.ist, jamm'erte sie unaufhörlich vor sich hin. Bei der Aufnahmebot die nach ihrer Große und" Kortxrbau ihrem Alter entsprechend entwickelte Kranke das Bild einer hochgradigen Abmagerung. Das Körpergewicht ) betrug 25 Pfund, die Temperatur 36.7 Grad C.. der Puls war beschleunigt, aber deutlich zu fühlen...derz, und Lunge.. zeigten . keine krankhaften Abweichungen. Die krampshaftmUzkldewengen dau-. tL ctA-v c'ck: .i xrikli 1051,. oo,,muln oiz 'uuatn zi. "fr !! - r irt, ' was ßcoiiuci genauen. Zvie ranle stöhnte-in kurzen, klagenden Lauten unauZgesedt vor ..sich . hin. . .Ihr Bewußtsein'warledock.keines lich' 'gestört' 'von 'einem'' Schkasz'u stand, 1..... i . n'xi rljc-. . urnnic lql geipion meroen. x)lt Patientin war augenscheinlich über ihre' Umgebung ganz out orientirt und nahryjCuch yok dey'Prkon)nissen in derselben Notiz, unterdrückte jidoch für j L w.-.r ... 1 ... gewoynttcy eoeAeuverung ve? Anlyeilnahme. r . . -"- Interessant war , die Heilung der Krankm.'-MaN war sich voN' Ansang an klar darüber, däß' hierauf getvaltsame, Weise nichts u. erreichen war. Nur' Schritt für'. Schritt-gelang es. die ewzelnen Ersüynungenrzu beseitiaen nnd die Kranke einer vernünftigen Lebensweise wieder..zuzuführen. Im Ver! laue von sunsWoAen war dasGröbste beseitiat7däsammern'und'dieZuckunVerhüte Sin ZrüheS OröB MlcstFe vu'da? rinftübeS Grab bärch eineernächläigtr .Er-' . , ratrung rtivti gesuyrr rvurvc. :befe fctfi und.Ltbrauche Dr. Vul?s Julien Svrüv. w'elcker sofort alle alS und Lungen-Leidcn:kurirt. - 5)crr W. HMahoiier, LowcU, Mass.,' schreibt: "Jch war sehr krank mit einem schlim-. - rnea Husten.' Z)vttorcn konmeu tut nicht Helfers .und Jedermann faate daß 'ich die Echwtndsucht hätte.- Ein Verandter. .e??xfab',rnir'. Dr; Bull'6 Husten Syrup und nachdem ich 'zwei .'Alaschen davon gebraucht hatte war ick kurirt. 'ES war wunderbar! Ick werde Dr.Bull's Husten Syrup immer meinen: 5krrümemrfebleNi denn,iÄ weiß d'tt.ssn5?dlb2reZ Mittel lst. - D I2'J3icj)Z2;tt-r??x:r: me r m s ... . . r.
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gen verschwunden, und .die Krank? war dahin gebrächt, daß ste unter Bethätigung eines normalen Nahrungsbedürfnisses selbst.standig aß und trank. Viel trug dazu die Sondenflltterung bei, die der Kranken so unangenehm war, daß sie sich bald bewegen ließ, selbstständig zu schlücken. Bei Nacht schlief die Kranke und verhielt sich dabei' ganz ruhig, auch bei Tag hörten die Zuckungen und das Jammern auf, wenn ste. sich nicht beobachtet glaubte. Die Vesserung machte solche Fortschritte, daß das' Kind am 17. Juni ihrem Vater wieder nach Hause mitgegeben werden konnte, sie hatte ein Körpergewicht von 50 Pfund erreicht und wies ein frisches gesimdes Aussehen auf. Dr. Kaufmann zählt die merkwürdige'Krankheit mit Recht zu dem vielge'staltigen Symptomenbild der Hysterie. . Von diesem Gesichtspunkt' aus bietet sie dem Arzte nichts Ung:wöhnliches oder Unerklärliches. So mußte man sich, was das angebliche mehrmonatliche Fasten anbelangt, doch ohne Weiteres sagen, daß die Angaben unrichtig,, weil unmöglich seien. Denn bei .völliger Enthaltsamkeit kann , der Mensch ungefähr drei bis vier Wochen, bei' Wassergenuß! gegen sechs ; Wochen leben. Bei einer Nahrungsentbehrung von 81, Tagen müßte der Wasserverlust allein zu einer völligen Mumifizi-rung-gesührt haben. Sicher ist es daher. daß die Patientin zu Hause von Zeit zu Zeit etwas zu sich nahm, wenn das auch in Folge des äußerst reduzirten Nahrungsbedürfnisses sehr wenig war. Auf die Frage, w i e sie dies gemacht habe, läßt sich Dr. Kaufmann nicht ein. Betrug im strafrechtlichen Sinne hält er für ausgeschlossen, ebensowenig sind genügend Anhaltspunkte vorhanden, um das Veralten der Patientin aus dem Motiv, sich wichtig und interessant zu machen, erklären zu können, sondern die gesammten Erscheinüngen sind als der Ausdruck eines krankhasten Zustandes, der eben mit dem Namen Hysterie bezeichnet wird, aufzufassen. Das Grab Davtd'F.
Die bevorstehende Reise des , deut schen Kaisers nach Jerusalem giebt Veranlassung zu allerhand Combina tionen über Besitzwechsel der heiligen Stätten in der für so viele Religionen heiligen Stadt. Vor Allem erhält sich das Gerücht, daß gelegentlich des kaiserlichen Aufenthaltes in Jerusalem das sogenannte Eoenaculum den Katholiken übergeben werden soll. Im Anschluß hieran' schreibt der Egyptische Courier-: Das wichtigste Gebäude des Häusercomplezes von Neb! Daud" vor dem Zionsthor,ist das Gebäüde mit dem Eoenaculum oder Abendmahlssaal. ES. enthält zwei Stockwerke oder Räume-; in dem unteren soll die Fußwaschung, in dem oberen die Einsetzung des Abendmahls und. die Ausgießung des heiligen Geistes stattgefunden haben. Zu dem oberen Raum gelangt man von einer hohen steinernen Treppe und einer Dachterrasse aus, während man das .untere Geschoß (des nahen Davidsgrades wegen) nicht betreten darf. Es ist nämlich unter diesen Räumen noch ein weiterer kellerartiger, eine Gruft, in der nach Meinung der Moslems und hiesigen Juden das'echte Grab David's sich befindet. Sein Zugang ist jedem Christen und Juden verboten. Auch die Moslems betreten den Raum nie. Sie scheinen ein geheimes Grauen davor zu haben. Josephus in.Antiq. VII, 15, berichtet, daß David mit großen Schätzen begraben worden ist, und daß später Hyrkan I. 3000 Talente aus der Gruft entnommen hat. Auch Herodes hat Schätze entwendet, Geld . aber ' nicht gefunden. . Beide, Hyrkan und Herodes. sind zu den ei- ' n? f ... r" .. c n . genliicyen sargen oer ernen sconige nicht ' gedrungen. Herodes hat die Gruft mit wenigen Vertrauten bei Nacht geöffnet, damit die Stadt von seinem Vorhaben nichts erfahren solle. Wie er immer weiter .vorzudringen trachtete, sollen plötzlich' zwei seiner Leute durch hervorragende Flammen verzehrt worden sein. ' Erschrocken und die Sündhaftigkeit seines frevlen Thuns einsehend, hat er .nachher am Eingang eine Art Sllhnemonument in kostbaren weißen Steinen errichten lassen. Dio Cassiuö berichtet, daß zur Zeit Hadrian's .das Grab'Salomon's als böses Vorzeichen eingestürzt sei. Im Jahre 1116 erzählt ein jüdischer Palästinareisender. Benjamin ,von Tudela: Vor IS Jahren stürzte eine Mauer der Zionskirche" ein. Der Patriarch befahl einem Priester, die Mauer wieder zu repariren und hierzu Steine von dem. Fundament der alten Zionsstadtmauer zu ' nehmen. Als die Arbeiter die Steine hervorgruben und herauszogen, bot sich ihnen plptzlich durch Wegräumung eines solchen die Oeffnunc einer Höhle dar. ES gingen zwei hinein und erblickten ein .mit Gold verziertes Gewölbe; in demselben war ein Tisch, eine goldene Krone nebst Scepter und verschlossene Kästen (Skarkophage): dies war das Grab David's und seiner Nachfolger. Auf einmal blies sie ein Sturmwind an. der, sie niederwarf; am Abend hörten sie . die Stimme: Stehet auf und gehet von. hinnen. Solches er zahlten sie dem Patriarchen, "der alsbald die'Oesfnung wieder zumachen ließ.- Das Gebäude des Eoenaculum hat. sein .jetziges Aussehen .von . den Franziskanern, die sich 1333. hier ansiedelten. ' Aber schon 1547 wurden sie durch die Mohamedaner verdrängt. Seitdem Ist dieser Platz in den Händen der Türken. ;Es läßt sich begreifen, hak die Katholiken den Wunsch hegen, durch die Fürspl?che Kaiser Wilhelm's gelegentlich seines Besuches wieder in den verloren gegangenen Besitz zu ge langen. Doch dürfte die Erfüllung mehr als fraglich sein." . Er: Nun habe ich' Dir drei aeue theure Kostüme und vier ncueHüte geschenkt und hoffte, Du würdest desvegen auf! Deine Badereise gern, veriiien!-: Sie: Aber liebeö Männchens Sie Nostume waren la eben für du Oa. tltl"
totntiGt QoUTtZtaOxiütttu Mitteldeutsche Staaten. Apolda. Auf Veranlassung einer auswärtigen Polizei - Verwaltung
wurde hier der Nadler Merkel wegen Falschmünzerei verhaftet. Bei seiner Verhaftung saqS man noch 48 falsche Markstücke bei ihm vor, während er eine Menge falszher Thalerstucke untergebracht zu haben scheint. Bevern. .Am Gelände des Sollings am Rande einer Wiese fand man die Leiche des Steinbrechers August Dehme aus Arholzen. Selbstmord oder Verbrechen ist ausgeschlossen, vielmehr ist Herzschlag die Todesursache. B l a n k e n b u r g. Der aus dem Heere entfernte Lieutenant Steuben gerieth auf der Neuen Halberstädter Straße mit seinem Vater, dem Oberst Steuben. in Streit, im Verlaufe dessen er den Vater mit einem Revolver zu erschießen drohte. Der Oberst verhinderte den ungerathenen Sohn, seine Drohung in die That umzusetzen, indem er ihm einen heftigen Schlag gegen den Kopf versetzte, der den jungen Mann kampfunfähig machte. Der Vater erstattete darauf selbst Anzeige gegen den Sohn, und die Polizei nahm diesen fest. Braunschweig. Das Schwurgericht verurtheilte den Arbeiter WilHelm Wienecke von hier wegen eines Mordversuchs auf seine Frau zu 10 Jahren Zuchthaus. Wienecke hatte zwei Revolverschüsse auf seine Frau abgefeuert und sie schwer verletzt. H e e r t e. Ein Blitz schlug in das Haus des Landwirths Brandes, ohne erheblichen Schaden anzurichten; ein zweiter Blitz traf die Scheune, welche total eingeäschert wurde. H o l z m i n d en. Unweit der Mar-, tin'schen Badeanstalt fiel der Arbeiter Tiran aus dem benachbarten Lüchtringen. der beim Peilen beschäftigt war, in die Weser und ertrank. Sachjen. Dresden. Der ehemalige Kllchenchef des Prinzen Georg. Robert Schlein, feierte in Hosterwitz mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. Beim Baden geriethen drei des Schwimmens ankundige junge Leute in eine tiefe Stelle des zur Pethauer Mühle gehör! aen Kupferwehrs. Es gelang . den Mitbadenden, den Einen zu retten, wäbrend die zwei Anderen - ertranken. Es sind dies der Schriftsetzer Emil Sommer aus Hörnitz und der Tischlergeselle Döring aus Lückendorf. Augustuöberg. DaS ZmOberdorfe gelegene Gehöft des Gutsbesitzers Julius Müller ging Nachts in Flamraen auf. Das in der Scheune entstandene Schadenfeuer verbreitete stch mit rasender Schnelligkeit über die vier großen, mit Stroh gedeckten Gebäude, sodaß die Bewohner nur das nackte Leden retten konnten. . B a u tz e n. Goldene Hochzeit feierte der Steinschläger Wilhelm Jork mit seiner Gattin. Bermsgrün. Dem Bretsäumer Karl Friedrich Reimert ist die silberne Lebensrettungsmedaiöe nebst der Be fugniß zum Tragen derselben am weißen Bande verliehen worden. B o r n a. Durch hereinbrechende Kohlen verschüttet wurden im hiesigen Wilhelmschacht der Häuer Rätzer aus Lobstädt. und in der Beyrich'schen Grube der 57 Jahre alte Bergarbeiter Schrell aus Brauswig. Brauns dor f. Das Wohnhaus des Fleischers und Materialwaaren Händlers Häcker ging in Flammen auf. B r ö s e n. Im Kleeberg'schen Gute kam Feuer aus; dasselbe ansf auch in das benachbarte Barchewitz'sche ' Gut über. Beim Gutsbesitzer Kleeberg wur'den Scheune und ein Seitengebäude, bei Barchewitz eine Scheune einge äschert. E r l a u. Der Pferdehändler Jähser stieß Nachts auf der Landstraße mit einem Radfahrer so unglücklich zu sammen, daß er, zu Boden stürzte und inen Schädelbruch erlitt, der wenige ri i. ri. r i iunoen joaier seinen oo yervelführte. F r e Z b e r a. Sein LOjähriges Bürgerjubilaum feierte Rechtsanwalt und - Notar Dzondi. Rechtsanwalt und Stadtrath Sachsse ist, 81 Jahre alt, genoroen. Hessm-Danniladt. D a r m st a d t. Der 'Zäbriae des slscbe öofschausvieler Camille Ernest von hier hat sich in Bayreuth mittels Morphium vergiftet. Er besuchte die Wagner'sche Spielbildungsanstalt, um pcy zum Heloentenore auszubilden entsvrach aber nickt den aestellten An forderunaen und erhielt aleickzeitia seine Entlassung vom Hoftheater in Varmnavt. F l ö r s h e i m. Der Schreiner Ni kolaus Dräiß von hier wurde wegen Munzverbrechens zu 2$ Jahren ; Ge fängniß verurtheilt. .Gaualaesbeim. Der Land Wirth Franz Schmitt gerieth unter sein eigenes Fuhrwerk und starb bald an den schweren Verledunaen. Gießen. Hier wurde durcb den Scharfrichter Brand aus Gotha der 63 Jähre alte Handarbeiter Carl Conrad aus Rarnrod hingerichtet. Conrad hat am LZ.Januar'd. 'Jden Unternebmer Georg Zinnel. bei. dem er in Arbeit Itand, und mit dem' er sich wegen VerWeigerung des. Credits beim Bäcker veruneinigt hatte, mit einer Hacke er schlagen. Bayern. ' München. Die Braut desGrafen Törring . Jettenbach. Herzogin Sophie in Bayern, beabsichtigt , dem. nächst den Doctorhut zu erringen und ihrem herzoglichen Vater in der Augenklinik zu assistiren. Der stud. chem. Schieber v,n hier stürzte vom Kaisergebirge ab und blieb todt A h o l f i n g. Die bei demBrande des Bayerl'schen Anwchns ' dahier in Verlust gegangene Gemeindekasse mit 1100 M. Inhalt wurde nunmehr gefunden, leider war aber das Geld verschwunden. Untersuchung ist eingeV a m b e r g. Lieutenant, Frei Iztx vcn Völlni5 v?m hielten 1. XT,
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Pferdes aus dem Heimwege vom Exerzierplatze gestürzt; er erlitt .eine GeHirnerschütterung. Sein Zustand ist bedenklich. Deggendorf. Der UnterHändler und Kellerpächter , Kaspar Gaim dahier, der seine betagte Mutter aus bestialische Weise ermordete und darnach einen Selbstmordversuch machte, wurde trotz seiner furchtbaren Verletzungen wieder soweit hergestellt, daß er m die hiesige Krelsirrenanstalt zur Beobachtung seines Geisteszustanves überfuhrt werden konnte. Eichstädt. Das hiesige Gericht verurtheilte einen 14 Jahre alten Handlanger zu 1 Jahren Ge fängniß, weil er seme schlafende Mutter überfiel, um sie mit einem Beile zu erschlagen.' Die Frau erhielt jedoch keine schweren Verletzungen. Ursache der Uebelthat: die Mutter duldete nicht, daß der leichtsinnige Bursche seinen Wochenlohn in der Stadt oerjuble. E r l h a u s e n. Durch Blitzschlag wurde das Maschinenhaus nebst dem daran gebauten Oekonomiestadel mit Kuhstall des Bauern Georg Stichlmeier ein Raub der Flammen. Sämmtliche im Stadel befindliche Maschinen, ein Wagen, größere Mengen Stroh und Anderes sind verbrannt. Das Vieh konnte gerettet werden. G u m a t t e n k i r ch e n. Der 65 Jahre alte Oekonomiebaumeister Josef Liebhart von Dirnlech gerieth im hlesigen Wirthshause mit zwei junge Burschen in Streit, weil er einen von ibnen aus dem Dienste entlassen hatte. Am darauffolgenden Morgen fand man den Mann erschlagen aus der Straße. Württemberg. Stuttgart. Nach langem Leiden verschied Baudirektor Adolf v. Martens. Allmendingen. Im Schwenkschm Steinbruch wurde der ca. 30 Jahre alte Cementarbeiter Joseph Schulz von Altenheim von einem aus beträchtlicher 'Höhe - herabstürzenden Stein erschlagen. Der Verunglückte hinterläßt eine Wittwe mit drei Kindern. Alpirsbach. Das dem hiesigen Klosterbrauereibesitzer Glauner gehörige, im Aischfeld auf freiem Felde stehende Haus, welches von der Steinhauerfamilie Haas bewohnt war, stürzte in sich zusammen. Besigheim. An dem Neubau der hiesigen Trikotfabrik lösten sich einige schwereGesimssteine in der Höhe ab, zertrümmerten im Herabfallen das Gerüst und rissen den 60jährigen Maurer Dirian aus Schopfloch (Bayern) in die Tiefe. Der Arbeiter wurde schwer verletzt und mußte im BezirkskrankenhauS Aufnahme finden. B i b e r a ch. Die hiesige höhere Töchterschule beging das Fest ihres 40jährigen Bestehens. ' B i t t e n f e l d. Sonnenwirth Schiefer stürzte von einem hochbeladenen Heuwagen; er starb bald darauf an den erlittenen Verletzungen. B o t h n a n g. Der 16 Jahre alte Julius Schaible, Sohn des ' Paul Schaible hier.! hat sich auf dem Abort feines elterlichen Hauses erhängt. . Dorfmerk in gen. In dem Hause des Söldners Wendelin Hoyler hier brach Feuer aus, welches bald auch das Nachbaranwesen des Sebastian Neher ergriff und beide Gebäude völlig einäscherte. Der Schaden an Gebäuden und Mobiliar. ist sehr erheblich. ' D o r n h a n. Feuer zerstörte das Bauernhaus, welches von dem Fuhr mann Wößner sammt Familie und einer Wittwe bewohnt war, gänzlich. Die Bewohner mußten sich durch einen Sprung aus dem Fenster retten, wobei die alteren Leute Beschädigungen erlitten. . Baden. Karlsruhe. Der Munderdoktor Majewski, der vor zwei Jahren wegen Schwindel zu 15 Monaten Zuchthaus veruttheilt wurde und nach seiner Entlassung seine Praxis hier unter großem Zulauf . wieder i aufgenommen - hatte, wurde sammt fernem .Diener wegen Verdacht eines Sittlichkeits - Bergehens verhaftet. A l t h e i m. Bei der Einweihung des Kriegerdenkmals platzte ein Bol ler. Ein ILjähriger Knabe wurde getödtet, einem anderen wurde ein Fuß weggerissen und fünf andere Jungen rm Alter von 8 12 Jahren wurden mehr oder minder schwer verletzt. Berg Häupten. In dem Porphyr - Bergwerk von Espenschied wur den zwei Steinbrecher verschüttet und trotz sofortiger Hufe als Leichen aus den ' Trümmern hervorgezogen. ' Es sind dies der. 33 Jahre alte Steinbre cher Hellwich aus Schlesien und :d 33jährige . Erdarbeiter Fischer aus Schenkenzell. ' Da kürzlich zwei Jta liener auf gleiche Weise getödtet. wur den.' ist der Betrieb eingestellt worden. , .Beuren. Beim Baden im Mühlenweiher ertrank infolge eines KrampfanfalleS der 19jährige M. Restle. Derselbe diente bei. kinderlosen Verwandten und war für sie eine große Stütze. B u ch h e i m. . . Beim Zusammenstürz 'elniS Neubaues wurde der 63jährige Arbeiter. Nikolaus Schlegel von den niederfallenden Balken erschlagen, während es den jüngeren .Arbeitern gelang, rechtzeitig zu entweichen. Dilsbtrg. Der 80 Jahre alte Händelsmann Jakob auS Neidenstel'N fuhr ' mit seinem Einsvannerwagen, auf welchem sich noch ein 14 Jahre alter Knabe-befand, hierher. Plötzlich scheute däS Pferd und warf das Fuhrwirk eine 3 Meter hohe Böschung hinab. Der alte Mann war sofort todt, während der Knabe nur leichte Verletzungen erlitt. greie Städte. Tambur. Aua. Ckrntian ftr. düdekina lanajähriaes Mitglied . der Barschaft;' Mitinhaber der Firma ILür:lknz Waizenseldist nach län-7n'Leid:n.-öS. Jahre alt,:gtstorb:n. Uriiii MakcwZk würd: unter
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The keeper os ten-cent lodging house in the Bowery, New York, relates : " Having heard of MWW TalWes and having surTered for years frorn dyspepsia and biliousness, I thought I would try thern. I have been using thern now for about six weeks, and they have given ms great rclicf.. The air is often Yery bad here, and aTabule taken now and then keeps me trom getting sick in the polluted atmosphere."
LAXIR BON-BON A MDWÄÄM , vk S7O mtum
ms? oer.AeiHittoigung. me mmtxrjciqiuji Tochter eines hiesigen Getreidemaklers in der Absicht, dieselbe unlauteren Zwecken zuzuführen, entführt zu haben, in Untersuchungshaft genommen. Als der Kaufmann Wichmann in sei ner auf den Kohlöfen belesenen Fabrik einen mit Salzsäure gefüllten Demijohn öffnen wollte, entglitt dieser sei. nen Händen, siel zur Erde und ging in Scherben. Infolge der hierbei eingeathmeten giftigen Gase verstarb Wich mann schon nach kurzer Zeit. .Erschossen hat stch der Mitinhaber des Ci. garrenfabrik- und Export - Geschäfts Osterhof & Schmidt. Osterhof. Der. selbe sollte wegen Concursverbrechens verhaftet werden, nachdem sein Com. pagnon bereits am Tage vorher inhaftirt worden'war. -?!;ay-rolvrlNa Straßburg. Beim. Baden in der Jll ertrank der Kellner' Wilhelm Schulze. . A l g r i n g e n. Unter der Beschuldigung eines Sittlichkeits - Verbre chens wurde dei Sattler Richard Hechel. 35 Jahre alt. verhaftet. Diedenhofen. Die Thomas Schlck'Zenmühle ist . niedergebrannt. Der Schaden 'ist sehr beträchtlich. . M'cklcnburg. Boizenburg. Der Wachtmeister Zimmermann von hier verliaftet en l5rbpächter Lembke als Wilderer. Der Vater des Lembke und dessen Frau leisteten Zimmermann starken Widerstand und griffen ihn sogar thätlich an. Sie wurden alle Drei verhaftet und in's Gefängniß abgeliesert. H a g e n o w. Die Sägemaschinen Anstalt des Zimmermeisters Stuhlberg, sowie die in der Heide gelegen? Bergemann'sche und Pamperin'sch: Büdnerei brannten nieder. Ertränkt hat stch in der Sude die Wittwe Scheuer, die seit längerer Zeit leidend war. Oldenburg. Oldenburg. Herr Theodor Edler feierte unter großer Theilnahme seinen 90. Geburtstag. Todt aufgefunden wurde auf der Wiese des Nathsherrn Harms das noch nicht ganz drei Jahre alte Söhnchen des Te legraphistenauffkhers Köhler . an de: Milckstrake. - SÄNlz. Eins. Aus Fahrlässigkeit erschoß der Soldat Chresta von . der Römergarde das Kind der Marianne Cresta. ' F r a u e n f e l d. Hier starb nach längerer Krankheit Nationalrath Oberst Koch im Alter von 64 Jahren. G o l d a ch. Der Stricker Deuring ist auf entsetzliche Weise verunglückt. Von einem stürzenden Fuder Heu'abspringend, fiel er auf ein eisernes Gartengeländer, das ihn vollständig aufspießte. Der Schwerverletzte ist , in das Kantonsspital verbracht worden. G o u m o i s. Auf einem Patrouillengang in finsterer Nacht fiel Land jäger Cordelier in den Doubs und er trank. Roggwyl. Eine 'der ältesten Fahnen, die noch im Gebrauch sind, ist wohl diejenige der Schützengesellschaft Roggwyl. welche aus den . dreißiger Jahren des vorigen ' Jahrhunderts stammt. Diese über 160 Jahre alte Fahne ist nun in den verdienten Ruhe-, stand versetzt worden. .Die' Schützen-, gestllschaft hat-eine neue Fahne cmgje-' schafft, die im Laufe des Sommers eingeweiht werden wird. Schul K. In 'St. Gallen starb an einer Blutvergiftung ' der einzige erst vierzehn Jahre. . alte . Sohnz des jüngst verstorbenen Hoteliers Arquint von hier. "' i Oelwniö-Ulmu - '! .Wie n.' In einem Duell rourde t,r Veterinär - Mediciner Eugen. . Mlikowsky R. v. Lhotta von dem Lleütc nant des Infanterie - Negiment No 84JuNüö ' Scott!, in ' den Tln ert-3 ' i A. f m M . . 4 V ' en.urj) so;:t:te:fcr: er starb. t-&?V;2,zi ..C; : h,XmH rrw-- f : . r .i ,' - ! tHMHkMi I t it. k i .J
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mm& LSlf&lSBÄ - der kleinen 'Veranda nächst dem WachZimmer bei der Augartenbrucke mit seinem Dienstrevolver erschossen. Der Geldagent undBauunternehmer beging im Kaffeehause Zur goldenen Kugel' am Hof Selbstmord durch Erschießen. Der Student Julius Puch beging Selbstmord im Walde bei Weidling. Man fand ihn, den Hals in einer Schlinge mit einer Schußwunde im Kopf. : Offenbar hatte er, nachdem er den Kopf m die Schlinge gesteckt, den Schuß gegen -sich abgefeuert. Der Revolver lag zu seinen Fußen. Der im glückliche Student ließ einen Brief zurück, worin er ausdrücklich erklärt,, daß ihn seine Krankheit m den Tod Qtiuo rr . r r- i r y c' sr ri en yaoe. ryangl vai ncy oer izzan, nmth Johann Falk, Hernals, Lacknergasse No. 12. Atzgersdorf. Hier wurde der Kutscher, Johann Neubauer unter der Anschuldigung seme Frau bei der Teu felsmühle in der Nähe von Vösendorf ermord-t zu baden, verhaftet. Ossijlell vahilinit für die 8. internationale Konvention der W. W. ff. -HJ. A, BuiTalo, N.Y. den 14. bis 17. Juli. fi 1 9 l ' für die Rundfahrt von WXV&tß Indianapolis und eatsprech ende Raten von allen Punkten vom Staat. Der offizieL, Zug verläßt Indianapolis, ittwoch, den . 13. Juli. 6.25. Udr Abends übn Eleveland und L. S. & Z 6. Tickets werden auch für alle Züge vom 12.. bis 1K Juli verkauft, giltig für die Rückfahrt bis zum 19. Juli, mit Erlaubniß dieselben btS zum l. September zu verlangern. , . SIS für, Rundfahrt nach Atlantic City und anderen Zküstenpuntten in New Jerfrv. über die Ehesaveake & Ohto Bahn. Für nähere UuLkunft über die populären Sxeurstonen am IS. Juli und 11. August wende man sich an die Big 4 Office, No. 1 Oft Washington Str. . r zn. Bronson. A. (3 P. A. Cincinnati Züge! JD. W. E. E. Ubfahrt Indiauapolii h fahrt , l0S8m io 4S8rn 45tm , 4 4SM . 7N Unkuust Cincinnati tunft 7 80 m 0 11 7 4M 10 KW Dayton Züge. C. H. & D. N. N. '.Msahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfalzrt 05Vm nkunst N0Zm . !ob . tun m Z4m ttcilm '4 4bm ' T Kftm . 7 00 . II M Toledo ü Detroit Züge. C. H. "D. RJ R. ybfahrt ' Unkunst ' nkunst Znd'plS: Toledo: Detroit Uishrt k'ft4SR k'ftS4R 7 .. . iOSbm Idvm ) KIgeo Gonntöa. 'TicketOffieen : Union Station und Slo.lb West Washington Straße, Scke Neridian. - . ( 0 Die populäre UDr i. ! TTTTr tu Itc Icffc Linie ach GM.'GWTHl .- s 3'öö'e! ,, , jjss: iisre.".. . ! tu m tvmtM rft u hie,... (UMTCXt Ibd 8 MM TMB 8iiirtiffc iuf et.:;: zag uch tia. ontgi. " i t 'r . ' . TT-ZKt ncrJtau5eXtrtta Ossttbuls Osgen, Cnncr Xc5iaf aflen . ,. " elttna- r :nC::c:(5 CZzzz? . Cotat3tUf2ta t Saittatkillt teil CxkJ rttit, t . - r aCtx;.t C,'r it r:r:rs. L jede, :tt t n t-::t ent. r" A 'st " p.f.!.. r . r i
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