Indiana Tribüne, Volume 21, Number 294, Indianapolis, Marion County, 13 July 1898 — Page 3
ItcSIer Atem.
habe fXafeorctft ebracht. und eil : mUb und wlrksamei Absührunqm,Nel finb fi iia I fach wundervoll. Mein Tochter und ich wurden durch einen kranken Maaen aevlaat. und unier Atem war lehr Übel. Nach dem Eeautz weniger Trseu von Eak earet habe wir nn wundervoll gebessert. Ei find i rotzar.zeS Mittel ,n der Famlli. W ilh e l Mi na agl. 1137 RMknhouse St.. incianott. O. ngenebm, schmackdaft, wirksam. Schmecke gut, tdua qnt, tnasbtn nie krank oder 4n?a4, verursache lein schmerzen. 10c,25c.5oc Heile Verftopsnng. &trLag Rrmody CmuJi Cklea, XMtral Iw Yrk. 315 ff VA rrfl "R K P vertust und garantiert von a?7N U-1 U-JJ All tüjotficfcrn mr öelluna der TabZ. gewodndett. Die Office von vr.Ll.riM und Dr. C0LE, befindet sich in No. S4Ost Ohto Straße Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. 0. 8 Nord Pennsylvania Str. c 9 wird aus Wunsch angewandt. Dr. Louis Burckhardt, 91 o. 1134 Süd Meridian Strafet. Svre chstunden : 9 JTinrsienB und 7 bend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian SKaKe. Sprechstunden: 2 4 Siatfunittaal. 3cI.232L Dr. I. GttHler, 120 Sft zRcCnrty Str. pr?Sstunö27, : 8 bis Nhr Bonn. ; 2 Mi 3 ! $i Ns5m.; 8 oiS 9 Uhr ÄbendS. Telephon 1446. T4nii:fc?T : aoantaolsni Bormittagl. WALTER FKANZ, ZaHn-?lrzt, ,'o. 90 Ost Wartet Straße. Coffin Block. Zimmer 43. Office.Stunden: 9biI2m., 11(15 Km., 7 Hl 9 Abends, eonatag vbn 10 Uhr Bm. bt 2 Uhr 31 ffifei M)M RlPANS TABULES Are inter.ded sor chüdrtn, tadtcs and all who prcfer a rnedlcinc disguijcd as coru Icctlonery. They rnay now be had (put up in Tin Bocs, scventy-twö in a box),pncc, twenty-uvc ccnts or sivc boxe lor one dollar. Any druggist will gct thera n you instst, and they rnay always be , . i ....., oiainca oy rernrning ine pncc io Jf TheRipans Chernjcal uompsny" aio-;f Cvmft? ST. uv uv. uriuirif r'-lTirTtlrrfarT .4?..,..;?,,;?, lli UB lUlUJ-UlllUM tUJb leclitsbuieau 1 flotoriat von ö II MARCKWORTH, 532 Viae St , Cincinnati, O., jj ist anerkannt daS älteste, rseUverdrei U teste und zuverlässigste in Amerika A und Deutschland, und alle Ansprüche U auf - B Erbschaften und Rechte, j kann man vertrauensvoll in seine 1 Hä.ide legen, und versichert sein, daß die kleinsten, ie die größten j Vollmachts-Aufträge s mit fttMtfietn Eiser und aenauerRecötS, k kenntniß prompt und geroifsmhaft er ledigt werden. Di ffiiiell, Lift, vermisster Lrds ird Schentlich i diesem Llatt erneuert. 1'.-! '-rr l44 CO YEARS EXPERIENCE D II a aT- Tradc Mark . .O Design Copyrights 4c Anrtne lenöln t setch and deacriptlon rnT cjnlekly sertln onr cplnlon Itee wnetnar u lOTiUUOn I prUUBUIJ w Uoai strlctly conUslential. Hndbook oa PatnU UUUI 9tl vw mmv i " eilt rree. Oldert aencr sor cartTpatent. KelaJ notics. wtthout cbnnie. In t j a . nr ... . , p.t.nu iitn larooia ounu .w Scientific Jlme.rcan. A l ndsomely murtrated wmT. It71.?: eUtlon of any clentiflo loarnal. Terxna. W fonr mohth, L Sold by all n.widelcTB. HU!III&Co.38,B'"'-llevYori iranca SrBoea F PL. Washington. D.C. AdoIpSi JFey, (Old rreedom A Rljht.) Xotary Public, Translator, Correspondent etc. Ko. 196 EUr ibeth Stret. Take Blake St. Car. M. Gierke, Deutscber Wuchbwvsr. 417 Oft Zl'toxty Str. EZt Caft. Up Gtalrt. fim Cfttl CtB3p3ttC.7 6tlSUIaatCtTtll . . n.n.rr (4 .14 itMMff
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'-ter-" euerin Rcmn von Robert Scyweichel. (Fortsetzung.) Annette, nxlche die nach dr stücfyc führende Stubenthür offen lassen und gehorcht hatte, fchlüpfte wieder zu? Hütte hinaus. Sie hatt Gottfried, dein sie Ui ihrer Rückkehr vom Brunnen w gewöhnlich begegnet war. warten heißen, und jetzt begann sie mit diesem höchst angelegentlich zu flüstern. Was sie mit ihm verhandelte, mußte wohl fehr ernster Natur fein; denn man hörte sie nicht ein einziges Mal lachen, dagegen fummte es in ihrem Gespräch von großen und kleinen Glocken. Endlich schlüpfte sie in die Küche zurück, und Gottfried eilte mit großen Schritten das Dorf hinauf. Für Gaingratte waren die Wahlangelegenheiten allerdings nur ein Vorwand, aber die beiden Parteien von Martigny rüsteten, sich in der That, ihre Sache auf der Wählstätte für den großen Rath auszufechten. Große und kleine Glocke wurde zum politischen Feldgeschrei und beide strebten mit gleichem Eifer danach, die Landgemein. den für sich zu gewinnen. Es erschienen oft Abgesandte in den umliegenden Dörfern, um für die eine oder, die andere Partei zu werben und zu wühlen. Jndcssen gewann es mit jedem Tage mehr an Wahrscheinlichkeit, daß die kleinen Glocken auch diesmal wieder den Kürzeren ziehen . würden. Die Dorfgemeinden, in manchen Beziehungen durch Straßenbauten und dergleichen von der Regierung' begünstigt, erklärten sich wenigstens immer offener für die großen Glocken, was deren Gegner noch mehr erbitterte. Gaingratte wußte ganz gut, daß der arme Wildheuer nicht den mindesten politischen Einfluß in seinem Dorfe besaß; aber er war auch nur. gekommen, um seine Angelegenheit mit dessen Tochter zum Abschluß zu bringen. Auf diese lenkte er denn ein, nachdem er seinem Grimm gegen Peter Luft gemacht, indem er-seine Bewunderung darüber äußerte, daß der Joseph so lange ausbleibe. Als er selber zu Markte geganaen. sei er um dise Zeit "ets schon zurück gewesen. Er sei immer einige r . Wl. age sruyer zuiuagciommca aix uic Anderen. Das sei allerdings kein Wunder. denn der eiaene'err sei immer sein bester Diener. - Manon fand bierauf nichts zu ent aeanen. sie arbeitete ohne aufzublicken weiter, obgleicb.es schon ziemiich dunkel in der Stube geworden war, und er fuhr nach emer Pause- fort, m der er bei sich überleat hatte, daß gute Augen eine Oelersparniß feien: Ja, ja, der Joseph hat es jetzt gut. Loben will ick mich nicht: aber ihr müßt zugeben, daß ihn kein' Anderer so leicht in Lohn genommen hätte. Er hat's arg getrieben, und ich weiß wirklich nicht, warum er nickt schon daheim ist." Daß Ihr ihn in Dienst genommen habt, dafür dank' auch ich Euch sagte Manon. indem sie ibre Arbeit beiseite legte. Aber daß ers aut hat, das wüßte ich nicht. Ich will Euch nicht' wiederholen, wie er den oyn aann, den Ihr ihm gebt." Ta! ta!" rief er beschwichtigend. Das ist nur für den Anfang. Wenn ick auch einer bin. der seinem Nächsten ern hilft ihr Habt'S ja an Euch selbst erfahren von wegen der Ziegen vie Katz im Sack kauf' ich nicht. Zu emem fo vornehmen Herrn der hundert Fränkli für ein einziges Abendbrod ausgeben kann, werde ich ihn nie machen können. Sieben Ziegen, das Stück zum halben Louisdor gerechnet, macht einhundert und zwölf Franken. Ein hundert und zwölf Franken für eine einzige Mahlzeit, ha! ha! ha!" ' Er lachte laut auf. Manon aber blitzte ihn mit ihren strahlenden Au. gen finster an und sagte: Ihr seid zwar in diesem Augenhlick unter meines Vaters Dach, Herr Gaingratte, doch ist's nicht meine Art, mit dem zurückzuhalten, waS Ich denk'. Unverdientes Unglück soll man nicht ausspotten, und es ist schlecht von Euch, das Ihr eS thut. Ich will zusehen, ob der Bater kommt." ' . Damit stand sie auf und ginA hin aus, den Freier verblüfft 'zurucklassend. Sie kam aud) nicht wieder, sondern ging durch die Hinterthür in die Küche, als sie des VaterS auf der Straße ansichtig wurde. Da sie nicht wiederkam, fing'daS jüngste Kind an zu schreien, wodurch Gatngrattes Humor nicht verbessert wurde. Macht. doch den Balg still!" rief er ärgerlich.Paß auf!" raunte indessen Annette ihrer älteren Schwester zu und trat in die große Stube, wo sie über die AnWesenheit des Viehhändlers ein großes Erstaunen heuchelte. 'Es muß doch wahr sein.- sagte der Schelm; je spater am Abend, je schoner -die Gäste!" 'Ganz so!" murrte er grämlich. Indem kam Brisar, 'und Annette nahm daS Kind auf den Arm. welches sich bei ihrem. Eintritt gleich an. ihre Röcke geklammert hatte. Sei still!" besckwicktiate sie dasselbe. Der Her? schenkt Dir auch was!" Gainaratte machte, als hörte er nickt. Er svrack mit dem Vater über dii Wahlangelegenheit, konnte sich indessen nicht enthalten, einen stechenden Seitenblick aus Annette zu werfen, mt mit Karmloser Miene, fortfuhr: D?c Herr ist reich; seh? reich ist der Onkel Gaingratte; der wtro uns auen was schenken. Das wird ein tu ttges eben werden." Mit solchem Geschwätz macht Ihr das Kind nur babsücktia!" sagte Gaingratte und griff nach seinem Hut. ,Ver geht auch nicht vte anvere !sacye, rlsar!" ries er noch unter der Thür. Ich will Gewißheit haben aS lose Mädchen aber sang ihm nach: . Ein FuchS wohl in der Nalle saß, ' - ::- . - . 5 ktd!.'
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AuS-Angst ersteh das Bein abfraß juchhe! Da lief er auf drei Beinen fort, Hurra! hurra! hurra! Ein Klingen von Schellen, wie man sie den Kühen um den Hals zu hängen pflegt, ließ sich in diesem Augenblick draußen vernehmen. Annette unterbrach ihr Lied und lief ans Fenster, Gaingratte. der nur wenige Schritte von der Hütte entfernt war, blickte verwundert um, daß noch so spät Vieh durch das Dorf getrieben würde. Statt der Herde aber gewahrte er mehre junge Leute aus dem Dorfe, welche die Schellen gegen ihn schüttelten. Zugleich ließ, sich dasselbe Geräusch zu seiner Linken vernehmen. Er fand sich plotzlich von einer Schaar Burschen und Buben umgeben, die mit Schellen uns Kuhglocken ein ohrenbetäubendes Rasseln, Klingeln und Läuten vollführten. Dazwischen liefen sie: Das sind die kleinen Glocken!" Läutet ihm heim! Läutet ihm heim!" Mit diesem wiederholten Rufe und mit Gelächter drä.gten sie Gaingratte vor sich her, ihre Schellen und Glocken dicht vor seinem Ohr mit aller Macht schwingend. Der Lärm lockte überall die Leute an die Fenster und an die Thüren Wa sie den Ruf der tollen Burschen vernähmen, stimmten sie in das Gelächter mit ein. und viele schlössen sich dem Schwärm an, der Gaingratte zum Dorfe hinaustrieb. Der Verhöhnte hatte den Hut tief in die Augen gedrückt und beschleunigte, kochende Wuth in. Herzen, seine Schritte, so sehr er es konnte. Das ganze Dorf war m Aufregung und hinter ihm her. Oho, der Goldkaspar!" hieß es, und: Läutet ihm tüchtig heim, dem Goldkasperle!" Vor dem Dorfe ward ihm noch die Drohung nachgerufen, wenn :r wiederkäme, würden sie ihm auf andere Weife den Weg zeigen: sie brauchten keme folche kleinen Glocken lm Dorfe. Niemand hatte Mitleid mit ihm. Unterdessen tanzte Annette in der Stube herum und wiederholte jubelnd den Ruf, der draußen hinter Gamaratte erschallte. Ja, was würde der Fuchs jetzt darum geben, wenn er vier Beine hätte!" lachte sie. Wie würde er laufen! Sie umfaßte Manon, welche nach Gaingrattes Entfernung wieder hereingekommen war, und zerrt? sie mit sich herum, wobei sie ihr zuflüsterte: Den bist Du los, der kommt nicht wieder! Hat's der Gottfried nicht gu! gemacht?" Der Gottfried hatte Annettens Austrag allerdings vortrefflich ausgeführt. Manon aber hatte ein Gefühl, welches sie nicht froh darüber werden ließ, und sie war daher auch wenige überrascht als Annette, als einige Tage später, da die Familie eben bei ihrem kärglichen Mittaasmahl saß, plötzlich Gaingratte in die Stube trat. Ohne zu grüßen oder auch nur den Hut zu lüften, brach er, noch athemlos von dem Gange, sofort in die Worte aus: Das ist nun mem Dank dafür, daß ich den Taugenichts, den Joseph, in Dienst genommen!" Alle sahen ihn erschrocken an, und der Vater rief: Um Jesu willen, was ist denn geschehen?" O mchts. aar nichts , entgegnete Gaingratte höhnisch. Der Joseph hat bloß mein Vieh verkaust, vortrefflich verkauft, wie ich höre, und mit dem Gelde ist er durchgegangen." Manon sank bleich an die Lehne ihres Stuhls zurück, Annette stieß einen Schrei aus, die übrigen Kinder fingen an zu weinen, und der Vater stammelte, während ihm das Messer aus der zitternden Hand fiel: Durchgeganeenl- ... Mit dem Voland," ergänzte Gamgratte knirschend. Die gottverdamm ten Schufte! Mein Geld! Mein Geld!'' Er stampfte wuthend in der Stube aus und ab. Aber ist's denn auch wahr?" fragte endlich Manon mit leiser Stimme, indem sie sich aufrichtete. Meint Ihr ich lüg'?" schrie Gainaratte sie an. Fragt die Leute auS Martiany, die auch auf dem Markt waren! Der Joseph und der Voland waren schon drei Tage vor ihrer Abreise plötzlich rnS Turin verschwun den, und angekommen sind sie nicht, und ein Unglück ist ihnen nicht zugestoßen. Die Leute sind dieselbe Straße gekommen." ! Manon sank zitternd zurück. Gaingratte stieß seinen Stock heftig auf die Erde und fuhr fort: Das hat man davon, wenn man mit solchem Gelichter ein Herz hat. Aber das sag ich Euch, ich will mein Geld schon wiederbekommen. und sollt' ich die Diebe bis auf den Gipfel deS Montblanc verfolgen. Noch giebt's Telegraphen und Steckbriefe und Gerichte in der Welt." 'Annette fuhr händeringend von ihrem Sitze auf, während Manon tief aufächzte. ' Was wollt Ihr denn thun?" fragte sie mit klanglosem Tone. . Ich sagt's ja schon! Oder versteht Ihr nicht.' was ein Gericht ist?" versetzte er rauh. Ihr werdet es wohl auch, noch näher kennen, lernen; der zweite Januar ist so fern nicht mehr." !O. die Schande! die Schande!" wimmerte der Vater! Annette aber rief leidenschaftlich: Nein. nein. Herr Gawgratte das werdet Ihr nicht thun! Wenn Ihr ein Herz habt, könnt Ihr unS nicht alle unglücklich machen wollen. Habt doch nu? Mitleid mit uns; wjr haben Euch ja nichts getban!" iEi, seht doch." höhnte er. Habt Ihr. jetzt das Spotten verlernt?" Brisar rief feine Kinder auf, sie sollten Gaingratte alle bitten. !Narrenöpossen!" versetzte dieser. Er sah nach Manon hinüber. Beider Blicke begneten sich; die seinigen stechend und doch lauernd, die ihrigen weit geöffnet und unbeweglich. Gaingratte zeigte sie auf sie hin und s.gte: Bittet die da: Wenn fie bis Morgen um zwölf Uh? nicht .ja" sagt, so zeig' ich die Sache Nachmittags dem Gericht an. Das ist mein letztes. Wort!" Er ging. In der Stube war nichts als Weinen und Seufzen. Nur Manon vergoß keine. Thräne. Sie starrte noch immer auf, die ' Thür, durch welche Gainaratte- sich entfernt' batte. - Nach ein:? Q:ilt sagte sie: Vater. Z)u mußt
' nach Um Flecken hinüber und Dich' er'kundigen. ' Ja wohl! ja wohl!" entgegnete .'? hastig, aber er rührte sich nicht. Manon stand auf und holte ihm Stock und Hut. Ja wohl! ja wohl!" wiederholte er, und feine Tochter mußte ihm felbst den Rock anziehen und den Hut ausfetzen. Dann ging er, mechanisch wie ein Trunkener. Manon setzte sich auf ihren gewohten Platz ans Fenster, und auch sie that mechanisch wovon ihr Geist nichts wußte. Sie griff nach ihrer Flechtarbeit, wie sie es gewöhnlich nach dem Essen that. Das Essen aber stand noch unverzehrt auf dem Tische. Ungefähr zwei Stunden blieb der Vater aus, ewig lange, furchtbar qualvolle Stunden. Annette wollte ihrer lebhaften Natur gemäß der Hoffnung Raum geben; die. Beschuldigung gegen Joseph war gar zu gräßlich. Manon schüttelte den Kopf. Sie gedachte an Josephs seltsames Wesen beim Abschied von ihr. und sie sagte: Es ist wohl wahr, aber der Voland hat ihn verführt."
Sie schickte die Kinder hinaus: sie sollten im Freien spielen. Aber sie schärfte ihnen streng ein, nichts von dem zu erzählen,' was sie gehört hatten. Endlich kam der Vater. Schon sein schlotternder Gang, sein verstörtes Aussehen waren eine Bestätigung. In der Stube warf er sich wie ein Todmüder auf die Ofenbank und ächzte und stöhnte. Seine Kinder fragten ihn nicht, aber ihre Augen hingen unverwandt an ihm. Wahr, wahr, alles wahr! zammerte er endlich auf und fuhr mit beiden Händen ins Haar, während ' ihm die Thränen in großen Tropfen über die Backen herab'zurollen begannen. Manon ließ den Kopf auf die Brust sinken. Sie hatte das Treffen der Kugel gefürchtet; jetzt hatte sie getroffen. Ich geh' ins Wasser!" fchrie Annette mit wildem Blick, und mit herzzerreißendem Ton fetzte sie hinzu: O Gottfried! Gottfried!" Plötzlich warf sie sich vor Manon nieder und druckte ihr in Thränen gebadetes Gesicht schluchzend in den Schooß der Schwester. Arme Annette! murmelte diese. Um achthundert Louisd'or. meinte Gaingratte, haben sie ihn gebracht," sagte der Vater nach einiaerZeit. Aber was hilft's, wenn er sie' auch vielleicht verschmerzen möchte, d:r Joseph bleibt doch" Er hatte nicht, den Muth zu vollenden. Manon hob den Kopf und, ihm das' Gesicht langsam zuwendend, sagte sie mit dumpfer Stimme: Em Dieb! Manon! Manon!" wehklagte der Alte. Diese fuhr sich mit dc? Hand langsam über Stirn und Augen. Dann bat sie die Schwester sie mochte ausstehen. Sie selbst erhob sich und ging in die Küche, wy sie sich in einer dunklen Ecke auf einen Schemel setzte und sann Md sann. Als es dunkel geworden war, wärmte sie das von Mittag übrig gebliebene Essen; aber außer den indern rührte es Niemand an Manon erschien bei dem Abendbrod in ihrem Wesen, als. ob nichts vorgefallen sei. nur war sie sehr bleich, und von Zeit zu Zeit überflog es ihren Körper wie ein Fieberschauer. Annette hatte sich in die Schlaskammer gefluchtet und kam nicht mehr zum Vorschein. Man hörte von dorther ihr krampfhaftes Schluchzen. Nach dem Abendessen las Manon in ihrem Gebetbuch, bis zur Schlafens. zelt. Der Vater warf dann und wann einen Blick des Jammers und zugleich voll ängstlicher Spannung auf sie. Er vermochte nicht, in ihrer Seele zu lesen. Am folgenden Morgen kam sie gleich nach Tagesanbruch in die große Stubi, wo Brisar noch im Bette lag. Sie war fast so weiß rm Gesicht wie ihre Schürze. Ihre Augenlider waren roth und geschwollen vom Weinen. Thränen und Gebet waren ihre Nachtruhe gewese.. lForlsezung folgt.) Oll Aie llelnerne Insel. Von Ma? Kretzer. Seit Mittag bereits . war Emmp Raffel unterwegs. Zwei Stunden lang yatte sie bei' einem Stuckchen Kuchen in einer Eonditorei den Jnferatentheil der Zeitungen studirt. wie gewöhnlich in den äußersten Winkel des kleinen Lesezimmers gedrückt um so wenig als möglich aufzufallen. Dann hatte sie an demselben kleinen 5l!armsrtischchen drei Briefe g'eschrieund die Eopien ihrer Zeugnisse beigefugt, von denen sie em gut Theil Verrath geschrieben hatte und einige stets bei sich trug. Freundlich, wie im mer, war ihr die Mamsell entgegengekommen, als es sich um Papier und Schreibzeug gehandelt hatte. Drei böse Stunden waren dann gefolgt, als sie zu Fuß' und im Omnibus all' die Wege erledigte', die sie zu jenen Geschäften führte, von denen sie aufgefordert worden war, sich vorzustellen. :Vier Schreiben auf zahlreiche Offerten waren am Morgen eingelaufen und hatten ihr Muth genug gegeben, die ganze Trübsal der letzten Wochen rasch zü vergessen. Umso niederdrückender Cto Unfehlbares Mittel. : DaS Feld dtt Wirffamreit ' des berühmten Dr. Bull's Husten Sprup wird immer fortbestehen, enn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Ertältung,Btäune oder Keuchhusten gebraucht hat, ft wird sie nie eine andere Medizin versuchen. "2ch gebrauchte DrBulrö Husten Syrup seit 15 Jahren in der f amUie gegen Husten, Erkälwng und als-Leiden und fand ihn ein ausaezeichnetes Mittel." FrauD.T.Clarte,. l62CongreßStr.,levttanv,O. r. Bull's Husten Svrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern üverrrden lassen einen ander ederettrS billigeren
Artikel zu nehmen, rtnarsr cr tn Dr. Lrs $-n.G:rr? tft tvxrx.-tf," 'X ' - t...."
T&ttt Sas Fehlschlagen ihrer ISrifar jungen sie heute-wieder, aestimmt. - Es war immer, dasselbe, waS .sich wiederholte. Man empfing sie in den Comtoirs ganz freundlich, sprach sich übe? ihre Zeugnisse sehr anerkennend aus. musterte sie dabei aufmerksam
und veyielt sich eine Entscheidung bis ' zum andern Tage vor. j . -r ; '- . ' , ! mvt emem grausamen Gefühle, das ! viel mit jenem Zastande gemein hatte, den die armen Hungernden empfinden, wenn sie vor. dem Schaufenster eines Delikatessenladens stehen, stieg si? dann die Treppe hinunter. ! Ihre Erfahrungen hatten sie gelehrt, sich über nichts mehr zu wundern. Am andern Tage würde sie gewiß wieder die kurze, geschäftsmäßige Mittheilung erhalten, daß man es vorgezogen" habe, eine andere Wahl" zu treffen. Es war sieben Ubr worden, als : einen jener Schwachezustände empfand. !die den Menschen plötzlich überkommen, wenn große, seelische Einwirkungen die kärK-rlkkF sZTmil,in fxlü ,.k's M.- ' " ' r i . -r v iiiutiuit vi9 UU 9 XiU ver ne ge lelaert da den. Vor ihr laa der Votsdamervlad mit seinem Gewirr von Wagen und Menfcyen, das unheimlich auf die Ner ven wirkte. Emmy Raffel hatte sich hundert Mal durch diese gefährlichen, ewig beweglichen Klippen gewunden und zwar mit jener Vorsicht der kecken Berlinerin. deren Sinne für alle Vorgänge des 'Attui. o.i ' r ... ... ?. .3 vnuiuiuycn evcns geflyarsl fmv, unv vie sich ein Bevgnugen daraus macht, noch kurz vor den Nüstern des heranwackelnden Droschkengaules die Straße zu durchqueren. Heute jedoch hatte sie da Gefühl eine? Provinzialin, die plötzlich aus ihrer kleinen, ruhigen Stadt mitten in dieses Verkehrsgetümmel versetzt worden ist und bei iedem varük,?rnl. senden Rad die Lebensgefahr vor Au-,' gen fieyl. Mein Gott, mir wird wirklich schlecht." dachte sie und blieb vor dem ehemaligen Thorhaus stehen, in dem sich jetzt ein Postamt befindet. Und sofort wollte sie sich einreden, daß das schnelle Gehen die Schuld an ihrer außergewöhnlichen Ermattung trage, denn seit einiger Zeit hatte sich eine gewisse Herzschwäche bei ihr eingestellt, die zwar nicht viel zu bedeuten hatte, sich aber immer dann bemerkbar machte, wenn sie ihren Körper zu sehr angestrengt hatte. Wenn ich erst im Omnibus sitze wird es. vorübergehen," sagte sie sich dann weiter und blickte nach dem Gefährt aus, das die Linie" inne hielt, an deren Ende sie wohnte. Und als noch nichts von ihm ' zu sehen war, wollte sie den Platz überschreiten, weil es jenseits bequemer war emzusteigen. Plötzlich, in Gedanken versunken befand sie sich zwischen zwei sich beSegnenden Pferdebahnwagen, so daß ein Unglück unausbleiblich schien. Die Kutscher riefen ib? zu und ,oaen die Bremsen an. Kaum aber hatte sie sich zwischen den Pferdekövfen bindurckaewunden als der Schreck sie förmlich lähmte. sC.MA T r JC ( . ci. r rr uuic erner niane war im nächsten Augenblick so schnell auf sie zugefahren, daß ein Entweichen nickt mehr möglich war. Der Schrei, den sie ausstoken wollte, erstarb ihr in der Kehle. Dunkel vernahm sie noch das laute Heh!" des Kutschers, dann fühlte sie sich von rrasligen Armen zuruckgerissen und über den Fahrweg mebr aeioaen als - v J geleitet. Alles geschah so plötzlich und erschien ihr so selbstverständlich, dak sie kaum Zeit fand, ein Wort des Dankes zu stammeln und dem Hilfreichen ins Geficht zu blicken. Du lieber Himmel, das war ein kleiner Vorgang, wie er sich 'n einer (istadt wie Berlm hundert Mal täglich abspielte, ohne dak man es sebr verwunderlich fand! Nun stand sie. noch zitternd an allen Gliedein. auf einer jener runden, steinernen Erhöhungen, die mitten auf den Plätzen vonVerlin liegen unddenen der Volksmund die Bezeichnung .In seln" gegeben hat. Wie betäubt blickte sie-in das wilde betriebe der Wagen vor sick. vor Um sie nun geschützt war. Es war Äntonas Ttuli. an -mem trrr üaet. wo glückliche Menschen alles schön zu finden pflegen: 'den Himmel, die Bäume. die Häufer und selbst das entsetzlichste Wagengerassel, das jemals die Erde erzittern gemacht haiV ' Der Rachtregen hatte die gluthheißen Tage der letzten Woche angenehm abgekühlt und einen jener lauwarmen Abende geschaffen, an denen man ein Herzensbedürfniß empfindet, sich die Welt von draußen anzusehen. Der Vorgarten bei Josty. dieser altberühmten. Eonditorei. die bereits angefangen hat, historisch zu werden, war dicht besetzt und nahm sich, von weitem gesehen, wie ein buntes Menschenbeet aus, in dem die Köpfe sich hin- und herbewegen und die Damen in ihren farbigen Modekleidern die auffallendsten Blumen sind. ' .Der entferntere Theil der Potsdamerfiraße und derjenige der Leipzigerstraße glichen wimmelnden Punkten, vie, naher kommend, allmalig Farbe und Gestalt bekamm, bis sie m das glänzende Kaleidoskop zusammenliefen, daS man Weltstadt" nennt. Vom Thiergarten her kam ' in blinkenden Equipagen jene kleine und doch große Welt, die man Tout Berlin" nennt, und' aus der Riesenhalle des Potsdamer Bahnhofes strömten dunkle Menschenmassen, welche die Züge verlassen hatten. ! Und über all' diesen hundertfältigen Einzelheiten, vergleichbar . mit beweglichen, schillernden Mosalksteinchen im großen, nie rastenden Weltstadtgebilde,' lag milde erwärmend ' die sinkende Sonne und vertheilte verschwenderisch sprühende Feuergarben aus ihrem unermeßlichen Borne. Zuletzt schien es, als bewegten sich Wagen und Menschen in einer lanaen Säule aoldi gen Staubes, deren Anblick blendend wirkt. ( Emmy Raffel sah-und hörte nichts' ' r?n- alled:m.!ewsbnbeit!mäkiz'
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LOW E1TU t. rMarwn BmUn Min, lMladia Iwlrnt Mtrth, Afs laut. t'Mt kr. sLt.Ua, tlli trm T U tT9m DMnlt, UL, Sead ac sor Xllustrated Pamphlet. Addreaa A. A. -MAMTX. . m. DBTROIT. MIOM. spähte sie noch immer nach dem Omnibus aus. ohne mehr, als ins Leere zu blicken. In Wahrheit waren ihre Gedanken ganz wo anders. Fortwährend mußte sie. daran denken, weshalb sie heute wieder dasselbe Pech wie gestern gehabt habe, und warum man andere ihr vorziehe, trotzdem man fchwarz aus weiß Urtheile über ihre vorzüglichen. o n .p. i eiliungen lezen lonnie. ' Gewiß sie war über die Blüthe der Nlayeniayre mnaus, ne war auaz nickt bübsck. aber das alles konnte kein stickbaltiaer Grund daMr. sein nun schon seit Monaten unherüxksichtigt zu lassen. . f rm r r -r . . . So war ihr Mißgeschick also einfach tvrfnnT;2 m.. .. X. .a r.V....vv o vvv. wr 'W.Flgj.ml HH.n 'ftim. uiuiig oes &miaiais, gegen du menschliche Kräfte vergebens kämpfen. rr t a ' rr r uin lazivaazer. Vviinungscuimmer dämmerte in ihr auf, daß der morgige Tag endlich die Wendung zum Besseren bringen würde. Dann das Jubeln ihrer Mutter, die beginnenden Paradiesesfreuden im kleinen, bescheidenen Haushalte, in dem Knapphans längst am Tische saß! Endlich kommt der Rumpelkasten!" raunte sie vor sich hin, plötzlich wieder gestärkt durch den Trostesstrahl, den die Liebe zu ihrer Mutter in ihre. Seele gesenkt hatte. Nein, wahrhaftig, fchlechter konnte es nicht mehr werden, sondern nur noch besser! Plötzlich schreckt sie leicht zusammen. Es ist doch hübsch, daß es derartige Inseln im steinernen Meere giebt.' worauf man sich retten kann," ertönte eine männliche Stimme hinter ihr, so daß sie sich betroffen umblickte. Es unterlag keinem Zweifel, daß diese Anrede ihr galt, und daß sie ihren Retter vor sich hatte. Ein flüchtiger Blick auf das bärtige Gesicht mit den einnehmenden Zügen genügte, um ihr den Hilfsbereiten in das Gedächtniß zurückzuru, fen. Verwirrt darüber, ihn m ihrer unmittelbaren Nähe zu wissen, ohne eine Ahnung davon zu haben, wer er fei, wußte sie kaum, wie. sie sich verhalten syllte. Um wenigstens etwas' zu erwidern, sagte sie lächelnd: Steinernes Meer? Das ist mir ganz neu." Sofort fiel er wieder ein: Mir aber nicht, denn ich habe lange darüber nachgedacht. Sie können, es mir glauben, Berlin ist ein steinernes Meer, in dem man Schiffbruch leiden kann, wie in jedem Ocean. Die Wogen sind die Menschenfluthen, die auf- und niederwallen und erbarmungslos alle diejenigen in ihre vernichtendenWirbel ziehen, die nicht mehr' die Kraft fanden, das Steuer ihres Lebensschiffes zu beHerrschen, oder auch nicht jenen glücklichen Wind, der 'die . Segel ihrer Zukunft verheißungsvoll blähte, damit er sie gefahrlos in den ruhigen Hafen eines gesicherten Daseins treibe." Das ist sehr wahr", gab sie zurück, pltzlich überrascht davon, dunkle Vorstellungen. die in ihr geschlummert hatten, in klaren Worten zum Ausdruck gebracht zu sehen. Wenn man sich alles genau überlegt, so sind Ihre Vergleiche völlig richtig." S.hr schmeich.lhast für mich," sagte er freundlich, mit einer leichten Verbengung. ; Sie aber begann wieder sinnend: Ja, man kann wirklich Schiffbruch leiden, ohne sich auf dem Wasser zu befinden, und geht dann erbarmungslos unter in den lebenden Fluthen." 'Vorausgesetzt, daß man nicht zur rechten Zeit einen Leidensgefährten findet, der mit kräftiger Hand die Ertrinkende auf das Eiland am Potsdamer Platz zieht," fiel er zur gelaunt ein. (Schluß folgt.) I m in er zerstreut. Professorsgattin: Du. Karl, ich glaube. eS ist ein Einbrecher im Vorzimmer!" Professor: Sage ihm, er soll später wiederkommen habe jetzt keine Zeit!" Gerechte Entrüstung. Gastwirth (zum Koch): Ich möcht' nur wissen, was Sie eigentlich gelernt haben, wenn Sie nicht 'mal auS 'ner Katze 'nen einfachen Hasenbraten machen können!" ! Ach so! Sie: Wenn Sie versuchen, sollten, mich' zu küssen, so würde ich Mama rufen." Er: Und waS würde dann geschehen?" Sie: Gar nichts! . Mama ist 'ja nicht zu Hause!" " - '-Fatale Höflichkeit. Der Rath soll, ja sehr grob, sein und einen Gruß oft ggr. nicht erwidern." O. im Gegentheil! Als -ich-ihn neulich besuchte, hat er zu mir sogar.-wiederholt Adieu!"' gesagt, bevor. ich es auSgesprochens" -Erfolg versprechender Ra t h. Privatdocent: Was fange ich nur an, die Zahl meiner Hörer! zu' vergrößern?" Freund i Verbreite das Gerücht, daß Du Deinen Hörern pum. veitr : CöönUit !5t im OlcU Bete; Ofci fc:ieui:t zZzr Qzst, Vh dies, kei, Oöoc5ei& G&lca reiß, Candy Uathartie reisigen taH uut, kräftige bi Lebn und . estfer Be alles Unreine aus ten Körper, ginge Oti (rat en, ; yn?ela,' Ct K tm cDn
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