Indiana Tribüne, Volume 21, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1898 — Page 1
o A Q - ' rtfr ' Vft rlft Af kY'cvy -fto V o w V V w y y o V Office : No. IS Göt Maban:a Otrahe. Telephon 1171 Indianapolis, Indiano, Dienstag, den 2. Juli J898 Jahrgang 31 NcjS3
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Mtiers, Editorielles. Wai immer die Mannschaft der Bourgogne verbrochen haben mag, die Ursache deS entsetzlichen Unglücks ist, zum Theil wenigstens, dieselbe, wie die so manchek anderen, das sich in Jabriken und im Beförderungöwesen zuträgt, die Gewinn-und Prositsucht. I Die Bourgogne" hatte den um über zwei hundert Meilen kürzeren nördlichen KurS genommen, der durch die bei Neufundland sehr häusigen dichten Nebel führt. Eine solche Abkürzung der Reise hat natürlich eine Ersparnih an evensmttteln, an oynen, an Kohlen zur Folge, davon ganz abgeehen, daß man durch rasche Reisen Reklame macht. Es ist, wie die New Sorker Volkszeitung" sagt, festgestellt, daß die Boote und Rettungsflöße nicht in der Ordnung waren, in der sie hatten sein müssen, wenn sie im Falle einer Kataftrophe ihren Zweck erfüllen sollten. Eö wird berichtet, daß einige Boote und Flöße keine Ruder hatten und daß die Leute, die sich in diese Fahrzeuge flüchteten, nicht im Stande waren, von dem finkenden Fahrzeug abzustoßen und daß beim Untergang des Schisses diese Boote mit ihrer lebenden Fracht in den Strudel hinabgerissen wurden. Es ist aber seemannische Borschrist, daß die Rettungsboote stets in einem solchen Zustande geHallen sein müssen, daß man sie jederzeit gebrauchen kann. Die Boote der Bourgogne" waren nicht in einem solchen Zustande. Es ist serner festgestellt, daß die sogenannten Eompartmevtö des verunglückten Sch sses zur Zeit der Kataftrophe nicht geschlossen waren und ob sie nach dem Zusammenstoß geschlossen wurden, ist mehr als fraglich. Daß sie nicht geschlossen waren, wird mit der starken Besetzung mit Passagieren zu entschuldigen versucht, vaö eingestehen heißt, daß das Schiff aus Kosten der Sicherheit überfüllt war. Das genannte Blatt berührt noch einen anderen wunden Punkt der Heutigen Dampfschissfahrt, einen Punkt, der gelegentlich deS Untergangs der Elbe" ebenfalls hervorgehoben wurde. Die Mannschaften unserer großen Passagier-Dampfer bestehen nicht auS geübten Männern. Nur einige venige von ihnen sind wirkliche Seeleute, die mit Booten manövriren können. Der größte Theil der Besatzung setzt sich zn sammen auS unerfahrenen Leuten, die weder ein Ruder gebrauchen, noch ein Boot in' Wasser bringen können. Manövrirübungea werden nicht ge macht, um Zeit zu sparen. Die Boote werden nicht in Ordnung gehalten, so daß sie nicht leicht in's Wasser zn brin gen sind. Das alles rächt sich vatür lich bei Eintreten einer Katastrophe, die dann alö Folge so schreckliche Men schenopser fordert, wie sie die der Elbe" und jetzt der Untergang der Bourgogne" gefordert haben. Um Be triebskoften zu sparen und den Prosi zn vergrößern, wird aus Kosten der Sicherheit die Reisezeit verkürzt. Um an Löhnen zu sparen, werden tüchtige Mannschaften nicht zur Genüge ange stellt. AuS demselben Grunde, um Zeit und um so Geld zu sparen. Ihn nen die Mannschaften nicht mit den RettungSarbeiten vertraut gemach werden, schon deßhalb nicht, weil si wegen Ueberladung mit Arbeite keine
Zeit dazu haben. Die Dampfer find
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untermannt, damit die Dividenden größer ausfallen. Die Bourgogne soll erst vierzig Minuten nach dem Zusammenstoß gefunken sein. 3n dieser Zeit hätte man wohl die- Passagiere retten können, wenn sonst alle? in Ordnung gewesen wäre. In unserem Zeitalter der Dividenden kann man getrost drei Viertel aller Unglücksfälle auf das conto deS KapitaliSmuS sehen. IrOMilhw. Wetterbericht. Schöneö Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 78 Grad, niedrigste 55 Grad. ScdifselS Badeanstalt. Wassertemperatur 79 Grad. Wa s fen stillstand. Washington, 12. Juli. Folgende Depesche lief von Gen. Shaster ein : Playa del Este, 11. Juli. Sehr ruhig hier. Seit zwei Uhr Waffenstillstand, da ich nochmals Uebergabe gefordert habe, seit die Stadt gänzlich eingeschlossen ist. Werde morgen Verstärkung haben. Bloß drei oder vier Verwundete, keine Todten. Hossc morgen, die zwei neuen Batterien zn haben. Schreckliches Elend unter den Flüchtigen von Santiago. Versuche ihnen zu helfen, so gut eS geht, bin aber damit durchaus nicht ganz erfolgreich. Shaster. E S ging noch nicht. Washington, 11. Juli. Bis Mitternacht hatte daS KriegSdepartement keine Nachricht von der Flotte und der Armee. Man nimmt an, daß noch kein ernstlicher Kamps stattgesunden. - Armee und Marine. W a s h i n g t o n, 12. Juli. DaS Regiment deS Oberst William JenningS Bryan, von NebraSka, erhielt heute den Befehl sich dem CorpS deS Generals Fitzhugh Lee in Jacksonville anzuschließen. General ShasterS Stärke vor Saniago ist nach Mitberechnung aller Verstärkungen und Abrechnung der Toden. Kranken und Verwundeten nach militärischen Abschätzungen jetzt 22.850 Mann. Weitere 2500 Mann, bestehend auS General Ernst'S Brigade, find zum Abgange nach Santiago bereit und mit diesen wird General ShasterS Armee bis Mitte der Woche auf 25,000 Mann angewachsen sein. Der Generalqnartiermeifter Lee erhielt heute Angebote sür 7.000.000 Ps. Hafer ; 500.000 Pfund Kleie ; 9,000000 Pfund Heu und 1,000,000 Pfund Stroh. ES waren vierzig Bieter von Eincinnati, Chicago, LouiSville, St.LouiS und anderen westlichen Städten. Die Contrakte werden morgen vergeben werden. DaS Schießen am Sonntag. Depeschenboot Dandy, 10. Juli. Heute Nachmittag begannen die Schiffe Brooklyn, Texas und Jndiana unter Commodore Schley die Beschie ßung der Stadt. Nachdem 35 Schüsse abgefeuert waren, war Commodore Schley überzeugt, daß die Geschosse der Brooklyn" nicht weit genug flogen und dieselbe stellte daö Schießen ein. Die Signale joovx Lande bekundeten, daß die Geschosse etwa tausend Fuß vor der spanischen Stellung nieder fielen. Morgen wird Commodore Schley versuchen, näher heranzukom men. Fruchtloses Schießen. Playa del Este, 11. Juli. Um 9 Uhr heute Morgen eröffnete der Kreuzer Nevark daS Feuer auf Santiago. Die Offiziere der Signal Kation berichteten übe? die Wirkung Die New Sork", Brooklyn" und Jndiana" feuerten alle fünf Minu ten. Das Bombardement dauerte zwei Stunden. Gen. Ohafter berichtete, .daß die eisten Geschosse ins Qasser sielen und Neniz Schaden an-
richteten. Der letzte Schuß jedoch traf
eine große Kirche im Herzen der Stadt, in welcher Pulver und Munition aufgespeichert war und rief eine große Szplofion hervor. Der 'entstandene Schaden ist nicht bekannt. Als die Kriegsschiffe daS Feuern einstellten und ehe Shaster einen Angriff zu Lande unternahm, kam eine VarlamentSrSllaaae auS der Stadt. Der Zweck ist noch nicht bekannt. Um 2 Uhr beute Nachmittag kam der Hilsskreuzer Thale mit Gen. MileS an. Letzterer landete während eineS strömenden NegenS. 4 Der Streik der Chicagoer Stereotyper. E h i c a g o, 12. Juli. Die Situation des Streiks der Stereotyper ist folgende : Die hiesigen Zeitungen kommen alle heraus und werden morgen ihr volles Format wieder annehmen. Die einzige Unannehmlichkeit in der Situation ist der Ueberfluß an Stereotyper, die auS allen Theilen deS Landes hierher geeilt find' Die ZeitungSherauSgebe? wünschen, daß eS bekannt werde, daß alle Stellen besetzt find und daß weitere AnstelluvgSgesuche nicht in Betracht gezogen werden können. Verderbenbringende G as -i explo sion. Cleveland, O., 12. Juli. Zehn Männer verloren gestern Abend n dem großen Wasserverkötunnel, der unter dem Boden des Sriesees im Bau begriffen ist, infolge einer Explofion von Gas ihr Leben. Der Tunnel ist ein großes Unternehmen; er ist projektirt, sich 4j Meien weit vom User an zu erstrecken und man arbeitete bereits über ein Jahr an der Errichtung desselben. Erst vor sechs Wochen fand, eine Explosion von Gas in dem Userende desselben statt und damals wurden 3 Männer geSdtet und eine Anzahl Anderer der ttzt. Die Contraktoren ersuchten darans um Erlaubniß, den Tunnel von der Route, welche die städtischen 3ngenieure bestimmt hatten, abweichen zu lassen. Diese Erlaubniß wurde verweigert und die Weiterarbeit ging seit der Zeit bis heute Abend, als der entsetzliche Unfall eintrat, ohne Zwischensall von Statten. Die Szplofioa trat gestern Abend wenige Minuten vor 7 Uhr ein, aber kein Mensch wird jemals im Stande sein, angeben zu können, wodurch daö schreckliche Unglück verursacht wurde, denn jeder Zevge desselben ist todt und die Leichen liegen och immer, wo sie fielen, 6000 Fuß unter dem See. Der einzige Mann, der dem Tode entging, ist Con. O'Donnell, ein Schleußenvärter, der 3,700 Fuß vom Ufer stationirt war. Er hörte die Eiplofion, oder vielmehr eine Reihe von Explofionen und sagt, daß die Erschütterung so stark war, daß sie ihn niederwarf. Er lag eine Stunde lang halb besinnungslos, gelangte aber schließlich hinaus und erzählte, was sich ereignet hatte. Zwei Männer, Patrick VarveS und Martin MeCauley, welche sich zuerst nach der Katastrophe in den Tunnel wagten, gelangten zu einer 5200 Fuß vom Ufer entfernten Schleuse, wurden dort aber durch GaS überwältigt nd fielen nieder. Als sie nicht zurück kehrten, ging ein junger Mann, Na menS 3ameS Elements, der Sohn eines der getödteten Männer, in den Tunnel, um die beiden Leute zu retten und fand dieselben fast besinnungslos. ES gelang ihm, dieselben auS dem Tunnel zu helfen. Sie sagten, daß alle Lich ter verlöscht seien und daß sie nicht veiter konnten. Or Shaster wollte die Kapi tulation annehmen. Sibonev. 10. Juli. General Shaster hatte eine Konferenz mit sei nen Generälen bezüglich der Offerte ToralS Santiago zu übergeben, falls man die Armee abziehen lasse. Toral versprach, weder die Schisse noch die Munition zu zerstören. Die Mehrheit der Generäle und Shaster selbst waren für Annahme deS Vorschlages und L tzterer empfahl dieselbe dem Präsidenten. Er meinte, eS würde daS Leben vieler Soldaten dabei geschont, der Besitz des Hasens donOan tiago lasse die Flotte zu anderer Ok tion srei und man könne mit der Hilfe leiftung für die verhungernden Cuba
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ner beginne. Der Vortheil der Spa nier sei dagegen unbedeutend. Der Prästdent soll den Vorschlag in sehr lakonischer Weise zurückgewiesen haben. Hungernde Flüchtlinge. Siboney. 12. Juli. Bei El Caney befinden sich zehntausend Flücht lmge. von Santiago, Greise,' Frauen und Kinder. Sie befinden sich in er bärmlichem Zustande und man thut für sie, was man kann. Die Preise der Lebensmittel in Santiago sind so hoch, daß kürzlich ein Biscuit sür $5 verkauft wurde. Die Belagerung von Santiago. Siboney, 12. Juli. Um 6 Uhr gestern Morgen wurde das Lombardement wieder eröffnet. Kurz vor 1 Uhr, nachdem 106 Granaten abgeschossen waren, schickte General Shaster den Major Noble unter Parlemeotärflagge ab und ließ nochmals zur Uebergabe auffordern. Um 2 Uhr war noch keine Antwort erfolgt. DaS Feuer der Schisse wirkte sehr zerstörend. Gen. Nario rückt von Hulguin mit 6000 Svaniern an. Skalier trifft Borbereitung ihn aufzuhalten. Die Stadt ist jetzt vollständig eingechlossen. ein Entkommen ift unmöglich. Gen. Shaster ist entschlossen, die Spanier durch Beschießung und AuShungerung zur Uebergabe zu zwingen. fie aber nicht zu stürmen, umMenscheneben zu sparen. SS ift nicht gut Missionär sein. Shanghai, 11. Juli. Eine Depesche von Tschung King, datirt vom 8. Juli, sagt, daß die katholischen und protestantischen Missionen in Shuin-Tsching-gu von Aufständischen angegriffen wurden und daß Juen-Tschong und benachbarte Städte sehr unruhig find. Sin französischer Priester würde von Räubern gefangen und wird für seine Freilassung ein Lösegeld von 10,000 TaelS verlangt. Mehrere Eingeborene wurden getödtet und viel Eigenthum wurde zerstört. Die Situation st kritisch. Die Consuln in Tschun King beobachten die Verhältnisse sehr scharf. Tschung-King ist ruhig. Tschung-King ift eine Stadt in der Provinz Se-Tschus, an einem Nebenflusse deS Fang Tse Kiang, ungefähr 115 Meilen östlich von Tsching-Tu-gu gelegen. D i e Stimmung in Madrid. London, 12. Juli. Der Madrider Korrespondent der TimeS" sagt: Senor Sagafta überreichte der Regentin die Resignation deS Ministeriums. ES heißt, er habe der Regentin empsohlen, ein militärisches Kabinet zu bilden. Dies bedeute nicht gerade Fortsetzung deS Krieges, sondern vielleicht eher daS Gegentheil. Die Regentin wird wahrscheinlich die Resignation annehmen. Der Berliner Korrespondent deS Standard" sagt: Die Regentin ift Willens FriedenSunterhandlungen zu beginnen, falls die Forderungen nicht zu weit gehen. Mehr als die Unabhängigkeit CubaS ist sie bis jetzt nicht Willens zuzugeben. Madrid, 12. Juli. Eö heißt hier, daß die Ver. Staaten folgende Forderungen stellen : 1. Uebergabe von Cuba und Portorieo und eines HafenS der kanarischen Inseln. 2, Entschädigung von 48 Millionen Pf. St. (Z240,000,000). Besetzung der Philippinen als Garantie sür Zahlung der Entschädigung. Die Annahme dieser Bedingungen hält man für unmöglich. SS heißt, Generaleapitäa Slaneo habe telegraphirt, daß die Armee die Fortsetzung deS Krieges wünsche. General Blanco telegraphirte FolgendeS : DaS Verlangen unbedingter Uebergabe von Santiago zurückgewiesen, Feindseligkeiten heute Nachmittag (Sonntag) um 4 Uhr wieder anfgenommen. DaS Wrack deS Alphonso XIII. in Brand geschossen, der nun nicht mehr zu retten ift. Die Amerikaner scheinen vaturanao Bai zu be drohen. Der Kreuzer Pennsylvania, den ich mit 50,000 Rationen nach Santiago geschickt, wurde verfolgt und gab seine Ladung aus. versuche, die Stadt mit LebenSmittsln zu versehen, fehlgeschlagen. Der Feind eröffnete Feuer auf San Juan und Cl Utoxxo,
Verwalter gesucht !
Meldungen für die eraltnStll im .Dent schen &anfc" erden entgegengenommen. Jemand, dem ein tüchtig, Hauisrau zur Seit steht, die der Sch ,orfiehe kann, erhält den Vorzug. Man wnb sich an den enoaltungerath. Ott, 3f. Lieber, Eekr. Adr.: Da Deutsch, Hau. die Flotte bombardirt die Stadt. Un sere Verluste gering. Unsere Truppen hielten ihre Stelluvgen. CQl&naQxQUn. Angekommen in : Liverpool : Catalonia" von Boston; Lucania" und Nomadic" von New Äork. N e w A o r k : Tauric" von LiderPool; MaaSdam" von Rotterdam. Southampton: Kaiser Wilhem der Große" von New Sork. Philadelphia: Rhynland" von Liverpool. Antwerpen: Southwark von New Sork. Allerlei. Furcht i st ein Wort, das .licht im Lexikon des 16 Jahre alten Postkutschers Helmer in Thule, S. D., steht. Als der Junge neulich die Post von (5ureka nach Thule fuhr, würde er von einem maskirten und bewaffneten Räuber zu Pferde unweit Thule angehalten. Der Räuber hieß ihn anhalten. Helmer hieb jedoch auf seine Pferde ein, nraufhin der Räuder feuerte, was d!e Pferde noch mehr in Lauf brachte. Ein anderer Schuß durchbohrte eine Hand des Kutschers. Aber der brave Junge brachte trotzdem die Post tji Sicherheit. Seit länger Zeit sind die norwegischen Geologen fest davon überzeugt, daß im hohen Norden dej Landes, zwischen dem 69. und 71. Gr. n. Ar. Gold in bedeutender Menge vorhanden sein müsse, aber merkwürdiger Weise ist bis jetzt sehr wenig gethan worden, um diese, natürlichen Reichthümer auszubeuten.' Bor unge fähr 30 Jahren gelang eö dem Geolo gen Tellef Dahl, an verschiedenenStellen in Finmarken Gold auszuwaschen. Jetzt endlich scheint man entschlossen zu sein, die Sache ernstlich in Angriff zu nehmen.' Ein Ingenieur in Christiania, Homann, hat ein capitalkräftiges Con sortium gebildet, das eine mit allem Nöthigen ausgerüstete Expedition nach Finmarken absendet. Diese Expedition, die von einem der Assistenten des mi neralogischen Instituts, Herrn Damm, geleitet wird, besteht auö acht Mitglie. dern und gedenkt bis Ansang October die Untersuchungen zu betreiben. Dem norwegischen Ufer des die Grenze gegen Finland bildenden Tanaflusses wird eine ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, da es Thatsache ist. daß finlandische Goldwäscher am östlichen Ufer des genannten Flusses im vorigen Sommer Gold im Gesammt werthe von 480.000 finischen Mark ausgewaschen haben, obgleich sie nur mit recht primitiven Apparaten gear beitet haben. DerLS-jährigeHülfs-Corector Franz Mader, in der königlichen Staatödruckerei zu Pest bedien stet, war wegen einer polizeilichen Ue bertretung zu einer Geldstrafe von 5 Gulden oder der entsprechenden Freiheitsstrafe verurtheilt worden. Er zog es vor, seine Strafe im Arrest abzubüßen, wurde aber von dem Polizeicommissar Szerdahely in das Schub hauö gebracht, wo er in einem Local mt den Schüblingen eingeschlossen wurde. Wegen dieser Handlungsweise beschloß Mader, sich an dem Commissar Szerdahelyi zu rächen. Noch am selben Taae, als er aus der Haft entlassen wurde, kaufte er einen Revolver mit Munition und begab sich dann inö Gebäude deS PolizeicommissariatS. Bei einem dort in Dienst stehenden Po lizistcn erkundigte er sich um daS Dienstzimmer Szerdahelyis, worauf er in dasselbe gewiesen wurde. Mader wußte aber nicht, daß der Dienst aus dem Commissariate abwechselnd von den Beamten besorgt werde. Szer dahelyi hatte wenige Stunden vorher seine Arbeiten an den Controleur Bota abgetreten und dieser war im Zimmer anwesend, als Mader dasselbe betrat. Das Zimmmer war dunkel. Ohne ein Wort zu reden, zog Mader den Revolver auS der Tasche und feuerte drei Schüsse ab. Der erste Schuß ging fehl, der zweite traf Bota in die Magenge gend, der dritte in den Kopf. Herbeieilende Polizisten nahmen Mader noch im Gebäude fest. Im Verhör gestand er die That ein und sprach sein Bedauern aus, seine Rache an dem Unrichtigen gekühlt zu haben. e, , ' Die anffallendften Hei lungen von Seroseln, die an kennt, find mittelst Hobd's Sarsaparilla " erzielt. Dieses Mittel sucht seines Ul chen bei Olutkrankheiten. Gebraucht nur Hoo d'S. Hood'S Willen find mit der Hand gemacht unl. gleich anOröße uud Oesit. .
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