Indiana Tribüne, Volume 21, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1898 — Page 5

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SSZüorrhgides. Ich litt lc Cn!n der Vrdamte in folge toa vortretende HSmorrhoideu. bic durch Der ftopiung hervorzedracht waren, an de ich seit zwanzig Jahre IitL Ich stied aus JHEaIeartß indem Etadtche Newell. Ja., und niemal fand ich ihre Kleichen. Heute bin ich gänzlich srei von Hamorrholtea und falle tot ein neuer Mensch." C Q. St t i . 1411 Zone 6t. Siouz ity. Ja. nzeneim, schmactiaft. wirksam. Schmeckni gut, tbnn fcmrrxn. iuc, c, uc. tlm stopsNNg. lUrilag ttaedy Capiar, Chlcc, loilntU Sew Yrtu S12g kr rnaaitn nie tvani or lajronu, veruriacoen icinc VA rp t rrrt jurt nft garantiert Von all nvF-ltFUAt pgtheker zur Hellun der Tabaks groew?. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8 Nord Pennsylvania Str. ? a 8 vird aus Vmiö angewandt. Dr. Louis Burckhaidt, N. 1134 Süd Meridian Strabk. Sprechstunden: 9 Morgen und 7 brnd. Willoughby BlocV, 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 1 4 Nachmittags. Tel. 232:1. Dr. I. Bühler, 120 Gst PlcSnrty Str. Sprechstunden : 8 MS 9 Uhr Vorm. ; 2 bii 3 1 hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. vchudkn: Sonntag ur Vormittag!. Dle Office von Dr. H. PIffi und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost OHio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. 1 Ulle Teutschen tttnken . Seebach's Thee. (Deutsche Schweizer Kräuter.) 9t ieseitizt ridve. reinigt Vlut. Mgen, rezultrt di, Leber, stärkt die Nieren, bessrdert tuhlging; tessnderi Titanen j empfehlt,. Pvstftei SO. Agenten 'langt. s. Lesdaok. Peru, Jll. KMM-IdR X 1 14 runden werd ZorrdS ,d lulflufceul dn, Urin.Oreanen durch tal.Mi usgtdob .tzne Ud,,unlttbdite. Prei I ITITT 11.00, bei alle Drnien oder r"J P. O. ox 1081, 1rn vort. X31 D QUIHI. tt C3 11 XS1 Saloon u. Billiard-Hall o.92 OS Washington Str. gähn Meilacher, ftlamlljönt hrn "ralHZÄRT HAlt Ei ' i i !Ljrr rm i rrnTin I 5 ? W H 1 i l I ' i , 1 5 . i . I'l st t MM. Ü0ZART-HALLE, S7 nnv 39 Süd Delaware Straße. Die lteste. nrökte nnd schönste derartige Halle Indianapolis, jetzt neu und elegant auiae ciattet, pcqi vereinen uno v"" it tflltuna HAB lloniern. Bällen. Bersamlnnae . s. unter Ubernlen Bedingungen ,r Bergnng. ild,aume tür Bereine find jeder zen zu haben. aUsh ; Frühschoppen und warme Euppe bei CONRAD HEESS, ZüachmittagS'Kneipe und Lunch bei OOKttAV HEESS. Nkchtkspptn bei CONRAD HEESS Ho. 852 Massachusetts Ave. :: Die gemüthliche Ecke :: Noble & Market Otr. wo JOHN WEBES hinra (7,lsltn die besten Getränke und Lia, rtn nnd den feinsten Lumb vorseht, ist allbe knnt. Vergessen Sie nicht dort emzukehren. rHED ltAGUßn, Nachfolgn Mi Henna 2lnff, tl: 15 öd IXlanojn Etrk, DampsOcklets-Etablissement Rastrrneffn für Barbiere,' Scheere, Clip, tSl inS eiruraiscöe Instrumente werde schmll und zut geschlissen. Älle llrbeit

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Ein ZNZswtrflnnDnig. ?bcaterhum?re?ke von KarlPau?i ' ?lch wollte die Welt zwingen, meinen Namen mit Achtung auszusprechen, deshalb nannte ich mich als Schauspie ler Kassenschein". Als solcher wurde ich an das Gro herzoglich Schwc:z?r!sche Hofbräutheater nach Menzig engagirt. Ein recht eigenthümlichiirUmstand verschul dete. daß ich dort weg kam. Ich war nämlich nicht müde genug. Das kam so: Ich hatte einen Freund, der Moritz hieß. Dieser wohnte in einer 'benachkxlrtcn Stadt und gab zuweilen in Abendessen, nach welchem er uns unser Geld in Meine Tante. Deine Tante". Gottes Segen". LusligeSieben" oder Goldene Sechs" bnahm. . Diesmal hatte er nur ein Picknick veranstaltet. weil ihm das Einkaufen der Eßwaaren zu viel Umstände machte, wie er sagte. zu viel Unkosten verursachte , wie wir meinten. Aber unser Geld nahm er uns trotzdem ab. Mich hatte das Pech ordentlich verfolgt, und seine Tücke war so weit gegangen, daß ich amMor aen dieses Abends traurig auf dem Kassenflur des Bahnhofes stand, nicht wissend, wovon ico die Rückreise nach Menzig bestreiten sollte. Da ich einsah, daß ich durch energische Nachdenken die Frage nicht zu lösen im Stande war. beschloß ich. etwas anderes zu ergreifen. Was ich ergreifen wollte, wufite ich noch nicht, aber ein Mittel muß!e ich finden. Ich wandte mich also zunächst an denFcchr kartenverkaufer. Kennen Sie mich?" fragte ich. Nein!" antwortete er. Da ließ ich ihn hart an. Herr!" schrie ich. lesen Sie keine Zeitungen, oder verschlafen Sie Jahr Hunderte!?" Ich bin der Kassenschein vom Großherzogllch Schweizerischen Hosbrautheater in Menzig! Ich kenne Sie aber trotzdem nicht!" fuhr der Mann mit echter Beamten starrsinnigkeit fort. Kassenscheine kenne ich genug, aber Sie sind mir unbekannt!" Wie?" schrie ich empört, unbekannt bin ich Ihnen? Fragen Sie in ganz Deutschland nach mir, und Sie werden sehen, wer mich kennt!" Das wirkte denn auch so stark aus ihn, daß er mich sofort fragte, was ich denn eigentlich wünsche, und nachdem ich mich einige Zeit an seiner Verlegenhat geweidet, sagte ich ihm. daß ich nach M. fahren wollte, aber kein Geld hätte, doch ihm freundlichst erlauben wolle, die kleine Summe für mich auszulegen. Aber der Mann war so eingeschüchtert, dajz er absolut nicht zu bewegen war, von dieser Erlaubniß Gebrauch zu macyen, trotzdem ich ihm eindringlich versicherte, ich sei gar nich! stolz und liebe es nicht, wenn man sich mir aeaenüber zu dvot benehme. Er wagte es nicht. Endlich ließ ich meine Taschenuhr wechseln, wofür ich die Fahrkarte und zwei Mark bekam. Die Eisenbahnfah war entsetzlich, trotz meiner Müdigkeit vermochte ich nicht einen Augenblick zu schlafen, die Wagen flitzen und schaukelten so, als ob man über einen kunstlos gebauten Knüppeldamm führe, und wie gerädert kam ich lil M. an. Sofort vom Bahnhof eilte ich in das Theater. Die Probe hatte bereits begonnen, und zu meinem Entsetzen leitete der alte Intendant Herr von Stotter - Schnieber dieselbe. Mein Entsetzen war gerechtfertigt. denn erstens dauerten vieProben. wenn Herr v. Stotter - Schrneber Regle führte, entsetzlich lang . uno zweitens konnte man demselben niemals munter aenua sein. Er yactc anö :m Berdacht, unausgeschlafen auf die Probe zu ko.nmen.' l.z:) daZ war in stinen Avgen das größte Verbrechen, daL ein Schauspieler dcacnen konnt:. Natüll'ch ging die Geschichte wieder nicht frcni Fleck, Ich hatte gefürchtet, zu spät zu komme:, ab.'? e$ vcraing beinahe eine Stunde, ehe ich zur Zcene gerufen wrde. Uevermuret. wie ich in s Theater gekomme.r war, gab mir diese Wartezeit völlig den Rest, ich war zum Umfallen mvd;, zwej'n.zj schlief ich im Stehen ein. Ab:r ich mußte mich zusammenraffen. Mein Stichwort fiel. Ich hatte inen Reisenden zu spielen, der in ein Gasthaus kommt. Also recht munter, und die Fuße nach auswärts, daß d?r Schall - nach außen dringt! raunt mir ein College beim Auftreten zu. Jh befolge seinkn Rath, tänzle aus die Buhne un) be ginne temperamen!vo: Gott sei Dank, daß ich da bin Kellner, kann ich ein Zimmer für diese Nacht bekommen? So lautete der erste Satz meiner Rolle, aber kaum habe ich den Mund aufgemacht, unterbricht mich Her: von Stotter - Smnlehex in seiner stotternrm r ' 1 oen izeise: Sie sind er mll dett" Allmächtiger Gott, der hat's ge merkt, jetzt heißt es, sich zusammen nehmen. Bit te, tre ten Sie noch ein mai auf!" Ich hinaus und wieder hinein, att hätte ich in Sachsen das große Loos gewonnen; schon hinter der Scene fan ge ich an zu lachen und rufe dem Kell ner furchtbar lustig zu: Gott sei Dank, daß ich ." Wei ter kam ick nicht, wieder unterbrach mich d:r Intendant. . i?ö ren Sie denn r ni cht? Ich ha be ge sagt! ZU sind er mll det! Bitt, noch ein mal! Aber. Excellenz!" erwiederte ich. Bitte, keine ne Wi der re de! Tre t:n Sie wie der auf!" Jetzt wurde es ernsthaft, etwas hatte

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nicht zu Hause gewesen war, so konnte es sehr schlimm werden. Ich nahm also alle Kraft zusammen, die Lust uno auch den Schmerz; mit einer Lustigkeit, als hatte ich sowohl in Preußen als auch inSachsen das große Loos gewonnen, springe ich aus der Buhne herum, mit ordentlich wüthendem Vergnügtsein demKellner zurufend: ..Zkelli-.öhr!" Ueber die es Wort sollte ich nicht hinauskommen. Wieder unterbrach mich Herr v. Stotter - Schnieber. Don ner wet ter! Ich habe doch ge sagt Sie sind er mü det! Sehr ermll det!" Aber Excellenz!" vertheidigte ich mich, ich bin gar nicht ermüdet, ich bin gestern Abend um acht Uhr schlafen gegangen, ich bln sehr munter! Jetzt erhob sich der neben dem Intendanten sitzende Ober Regisseur und rief mir zu: Sie sollen aber nicht munter sem. Sie spielen einen Reisenden, der nach einer durchschwärmten Nacht des Morgens tZdtmude- m em Gasthaus kommt!" Er mü det sol len Sie sein, er mü det!" stotterte Herr v. Stotter - Schnieber hinterher. Ach so!" Und nun spielte ich die Rolle nach der Vorschrift und meinem Zustande angemessen; abu trotzdem ich vor Müdigkeit taumelte und zweimal aus der Buhne wirklich einschlief. ich war Herrn v. Stotter - Schmeber nie ermüdet genug. Er war sehr un. zufrieden mit mir, strich meinen Namen eigenhändig aus der Liste derWie. derzuengagirenden aus und schrieb da. hinter: Zu munter!" Für Radier. Wohlthätig ist das Radeln nur, So lang von Rennen keine Spur. Und was man dann zurückgelegt. Das dankt man semem Rad bewegt. Doch furchtbar wird der Radler dort. Wo er verfuhrt wird zum Record, Einherrast auf der eig'nen Spur, Wie eine überdrehte Uhr. Wehe, wenn er losgelassen. Jagend wie auf wilder Flucht, Durch der Rennbahn lange Gassen Raset mit gewalt'ger Wucht; Wer Vernunft besitzt, muß hassen Den, der so das Weite sucht. Hört Ihr den Trompetenstoß? Jetzt geht's los! Wie Orkan. Hört man's brausen, Jetzo stürmt es schon heran. Spürt Jhr's sausen? Hört, wie's kracht! Platz gemacht! Rasend, wie von Angst getrieben. Strampeln letzt der Radler sieben. Keiner ist zurückgeblieben. Kochend, wie aus Ofens Rachen, Glüh'n die Köpfe, Felgen krachen, Schrauben fliegen, Speichen schwirrm, Reifen platzen, Ketten klirren. Rader knacksen An den Achsen. Alles rennet, jaget, trampelt, Wie verrückt wird hier gestrampelt. Durch der Radler lange Kette, Um die Wette. azt zetzt einer; Zeit im Bogen Kommen and're nachgezogen, Jeder wlll der Erste sein. Prasselnd fällt ein jedes Bein Jetzt mit Macht aus die Pedale, Neu belebt mit einem Male; Und als sollt' man in der Stunde Dreimal um die Erde sein. Mehren sich die Strampele! n, Klingelt man zur letzten Runde. Riesengroß. Hoffnungslos, Sieht der Letzte die Distanze Sich vergrößern ohne Chance! Ach, er kommt ja viel zu spät! Abgerannt ist die Strecke Und gedient ist nun dem Zwecke. Ist das Fahrrad auch zerknjckt, Ist der Fahrer auch zexschunden, Schoner Trost wird bald gesunden. Denn um anderthalb Sekunden Wurde der Record gedrückt"! Vulac, Vulac & ko. fiuz dem Französischen de? Srnest d' Her, villy, 1. Eines MoraenS. im wunderschönen Monat Mai. ging Herr Gaston Dulac Beamter im Ministerium der öffentlichen Arbeiten ein hübscher lungei Mensch, kastanienbraune Haare, neben undzwanzig Jahre alt schnell an dem Bureau seines Hotel garni vor über. Schnell, well er mit der Miethe im Rückstand war und schon dreimal die Zahlung . . . Na, das aeht unö ja nichts an . . . . Ein Brief, für Sie, Herr Dulac. Ach'. Mit englischer Marke !" Herr Dulae drehte sich m, nahm, den Brief, den ihm die Dame, vom Buhinhielt, öngstlich denn ' es konnte ia ein Mabndrres sein entae gen, betrachtete flüchtig, die Adresse ur.d entfernte sich mit schnellen Schritten. Herrn Dulac sn Paris," Weiter nicbtS? - Das war. seltsam; er kannte doch Niemanden m England. Nach hundert Vermuthungen über den Inhalt des Briefes öffnete er ihn endlich. Eigentlich hätte er damit anfangen sollen. Dqs Schreibfn lautete; Wie ich vermuthe, sind Sie Jung geselle. Nun gut! Wollen Sie ein reizendes.. junge? Mädchen heirathen. reich, blond, gut erzogen und außerge wohnlich wenig musikalisch? Wenn Sie eine Mystifikation furch ten, so sprechen wir nicht mehr davon haben Sie dagegen Vertrauen, so Um mcrj Sie'

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l v v- ' Kommen Sie nöch Dover zu Herrn Vönderby (folgte der Name der Straße und die Nummer des Hauses); man wird Ihnen dort alle in dieser Angele genheit nothwendigen Erklärungen geden. Ihr ergebe? Diener Walter Bonderby i Herrn Dulac in Paris und keine nähere Adresse? Es handelt sich augescheinlich nicht um mich .... Daö wird ein Irrthum sein ... In Paris wird es sicher noch eine . ganze Menge anderer Dulacs geben." Herr Dulac betrachtete von Neuem das Couvert, während er diesen Monolog hielt. Das Couvert wies mehrere Stempel und Vermerke auf, die nacheinander in verschiedener Tinte von ärgerlichen Briefträgern gemacht worden waren. Der. Brief war offenbar m Paris umhergeirrt und von verschiedenen Versonen zurückgewiesen worden, bevor ihn die Bureaudame schließlich angenommen hatte. Mit dem Briefe rn der Hand kam Herr Dulac ins Ministerium und kletterte die vier Treppen hinauf, die m sein Bureau führten. Im Vorflur traf er einen Collegen, und zwar einen Collegen. der ebenfalls Dulac hieß. Sollte der Brief hier nicht an Sie gerichtet sein," fragte Dulac No. 1 Herrn Dulac No. 2. Dulac No. 2 las den Brief; aber er las nur die erste Zeile dann gab er ihn seinem Collegen lachend zurück. Ich habe den gleichen vor drei Monaten erhalten," fügte er hinzu. Den gleichen?!" Ja, den Zwillingsbruder!Das ist aber seltsam!" Es ist eine Mystifikation, weiter nichts!" Glauben Sie?Ich bin überzeugt davon! . . . Darum .bin ich auch nicht in Dover ge wesen!" Nun, soll ich Ihnen etwaö sagen? Ich hätte Lust, hinzufahren. Das ist ebenso gut, als wenn ich meinen Pslngsturlaub zu einer anderen Ex cursion benutze." Mir kann's recht sein! Aber vergessen Sie nicht, daß die Engländer die Leute gern zum Narren haben. Und einen Franzosen hineinzulegen, das ist sur sie ein besonderer Triumph! Nach diesem kurzen Dialog trennten sich die 'beiden Dulac's. II. Als Pfingsten gekommen war, bestieg Herr Dulac die Nordbahn, schiffte " rt i lcy in liaiais ein, nacooem er vorrress ich gefrühstückt hatte, und war ändert halb Stunden später mit einem starken Kopsschmerz in Folge der ungewohnten Seefahrt in Dover bei Herrn Bonderby. Man führte ihn rn ein ohne leden Luxus ausgestattetes Zimmer, in dem er einen jovial aussehenden altenHerrn und ein hübsches, junges Madchen vorfand. Der junge Beamte, den Hut in der Hand, fragte fehr höflich: Habe ich die Ehre, mit Herrn Bonderby zu sprechen?" Jawohl!" Na. ich bin Dulac! ... Da bin ich!" Famos!" erwiderte der lustige, alte Herr und rieb sich vergnügt die Hände. Seien Sie willkommen! fugte das hübsche, junge Mädchen mit reizendem Lächeln hinzu. Und zunächst," fuhr der alte, lustige Herr fort, wollen wir ein bischen Thee trinken ... Floren, laß den Thee bringen ... und ein Cotelette, nicht wahr, verehrter Herr?" - Herr Dulac nahm Alles an, was man ihm anbot; zum Schlüsse der Mahlzeit ging's an die Erklärungen und Herr Dulac lieferte seme kurze Biographie. Nun, die Sache liegt so," sagte sodann der lustige, alte Herr: ich habe einen Freund, ejnen rächen Hausm.a.nn in London, der sur seine Tochter einen Mann sucht, aber er will nur ' einen haben, der den Namen Dulac fuhrt. ,Sieh,sieh!" . Ja, und zwar aus einem sehr ernfachen Grunde!" Nämlicb?!Einem sehr einfachen Grunde. Die Natur hat den Wunsch meines Freundes ni.cht erfüllt. Er wollte einen Sohn haben. Doch er hat nur eine reizende Tochter. Nun heißt er selbst Dulac. ein in England sehr seltener Name, auf den er stolz ist. denn sein Großvater, sein Vater und er haben ihn mit Ehren getragen. Es wäre ihm peinlich, wenn sem Handelshaus nach seinem Tode eine andere Firma annähme als Dulac, Dulac u. Co. Daher, verstehen Sie, darum will er einen Dulac zum Schwiegersohn. Er hat mich beauf tragt, an alle Dulacs in Paris den Brief zu schreiben, den. T ehalten haben. Ich hab? tf, Mnßhuch vorge nommen und gewmenbast gethan, was man von mir verlangt hat. Doch Sie sind der 'erste Du.lac, der sich hi.e Müh gemacht hat., herzukommen, Muhen Sie sich also heut Abend nd morgen hier aus. Wir wenden einige Au. slüge machen, und dann fcalrite ich zu m.?m?m yr.eunve Wulac u. o III. Man machte einige Ausflüge. Fräulein Florence Bonderby war entzückend und besaß eine ungezwungene Anmuth, die Dulac in Enthusiasmus versetzte. w .. i rn.. h ' . t n looajj er niii Vegeieruna am nacuuen Tage und SN den folgenden in BeMtung ' deß Fräulein Florence rn . . f . w - onoero uno ryres .iieoenswuroigcn Vaters die ganze Umgegend von Do ver durchstreifte. Endlich, nach Verlauf einer Woche. erinnerte er sich mit tiefemSchmerz.daß sein Urlaub sat zu Ende war. und er nach Paris zurüskehren mußte. Gleichzeitig verkündete ihm Herr Bonderby, daß fein Freund Dulac (der

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. 1J1j.vx -rv. . , - ?. , v tb ja: r.,-c des Dulac seiner 'Traume ln "Döver unterrichtet hatte, den Gast seines Freundes Bonderby für den nächsten Tag erwarte. Bei dieser Mittheilung machte Dulac ein sehr bestürztes Gesicht, und als man ihn nach dem Grund seiner plötzlichen Blässe fragte, erklärte er: Ich will nicht nach London!" Sie wollen nicht nach London?" Nein ... ich ... ich will nach Paris zurück . . . ganz allein . . ." Miß Florence erröthete und sah aufs Mecr hinaus. Und warum verzichten Sie auf die glänzende Aussicht, die Sie in London erwartet?" fragte Herr Bonderby. Eine reizende Frau! ein großes Vermögen . . . das wäre sehr thöricht, mein werther Herr! .... - Warum? ... Weil ... Oh! um so schlimmer ... es muß heraus! . . . weil ich Fräulein Florence liebe!" Wirklich?" Ja, wahrhaftig, mehr als ich sagen rann. Nun. und Du. liebes Kind, was sagst Du dazu?" versekte üerr Vonderby, sich an seine Tochter wendend. Ich will der Carriere des errn Dulac durchaus nicht im Wege stehen, aber Na. liebst Du ihn etwa auch?" Miß Florence fing an zu weinen. aber sie weinte sehr niedlich. Herr Dulac weinte ebenfalls. Herr Vonderbv sab Beide eine Weile an. und schließlich weinte er auch. Dann schluchzte er: Nun gut. beiratbet Euch und werdet glücklich!" . Die belden lunacn Leute reichten Tiddie Hand. Auf diese Weise.- fubr Serr Bonderby langsam fort, wird der Wunsch meines Freundes Dulac erfüllt, ohne daß Sie nach London gehen, denn . . ." Denn ? Denn ich bin selber der bewußte Dulac aus London, mein lieber Dulac aus Paris . . . und wir haben meine Tochter und ich unter falschem Na men die kleine Comödie aesvielt. die wir ersonnen haben, um zu meinem Älele zu gelangen. Wie? was?" fraate Dulac. .??räu. lein Florence hat Comödie gespielt . . . o .... lleot sie mich also auch aarnicht?" Halt!" rief der alte Herr fröblick aus; falsch sind bei dieser ganzen Geschichte nur unsere Namen: alles Uebrige ist echt ... . die Freundschaft meiner Tochter und die meine inbegriffen. Kommen Sie also an mein Herz. mein lieber fcoon. und lassen Sie uns den neuenBund besiegeln, der da heißt: Dulac. Dulac u. Co.!" Der Feind Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Gesundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Ball'6 Husten Syrup das allerbeste Mittel, welches,, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "(6 macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen rurirt und ich wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzügliche Medizin z gebrauchen." Dr. Bull'6 Husten Svruv koster nur 25 Cents. vv O v .

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