Indiana Tribüne, Volume 21, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1898 — Page 2

gaStaoo Lrwüne. w CErförttf Zl$S$ und SomttaLV.

SU tlll4t Xritant- sottet durch de Stiftet z tttmt , Joch, die otasrriiK-I Cent Ooche. Selb ittstsmem 15 ttentl tln H8nU n ott. V VH Ki GUb fijMtlt tm QfTllittIvsa V X' DO. 10 COS Qla)AS CtTCt, Indianapolis, 2aöl, 8 Juli 1898 Der Nikaragua Eanal. . , Die'" brcjjattfa Leistung dtS Schlachtschiffes Orcgon". welches d 13.000 Meilen betragende Entfirnuna von San Francisco nach Stti) West zurücklegte, ohne daß -Reparaturen an den Maschinen nothwendig wurden, hat zwei Thatsachen ad oculoa demonstrirt: wir haben ein Schlachtschiff, dessen Leistunasfähigkeit von keinem nahrzeug desselben 2ypuö in der ganzen Welt übertreffen wird, und der Wasserweg von der Ostküste unseres Landes nach der Westküste ist so groß, daß im Falle eines Krieges mit - einer Seemacht ersten Ranges diese Nüsten als von einander vollstän dig isolirt zu betrachten find. Diese letztere Thatsache wird von den Bfürwortern des Nikaragua Canalprojects bei ihren Bemühungen,, die Uebernahme und Ausführung des Unternehmens der Bundes - Regierung zu übertragen, als gewichtiges Argument in's Feld geführt. Der Nicacagua Canal hätte allerdings die von der Oregon" zurückzulegende Entfernung um ca. 10.000 Meilen und die Fahrzeit -auf etwa 14 Tage reduzirt. auch hatte das Schlachtschiff nicht in Gefahr geschwebt, von einem spanischenTorpedoboote in den Grund gebohrt zu werden. Daß der Congreß bei dem jetzigen Dränge wichtiger Geschäfte die Zeit zu? Berathung der Bill, durch welche die Bundes - Regierung zur Erwerbung des Eigenthums der Maritime Canal Company an dem Nikaragua - Canal und zur Äollendung desselben finden wird, ist wohl kaum anzunehmen. Die Gesammtläng des projectirtm Canals, der. sich von Greytown am Golf von Mezico nach Brito am Stillen Ocean erstrecken wird, betragt etwa 169 Meilen, seine Trace ist abet so günstig ausgelegt, daß für ihre 142 Meilen natürliche Wasserläufe, die für die größten Oceanschiffe Pas sirbar stnd, verwendet werden können. Die Ingenieure der Maritime Canal Company berechneten die Kosten des gewaltigen Unternehmens auf $70, 000.000, allein dieser Kostenanschlag hat sich als viel zu gering erwiesen. 5)ie Bundes-Regieruna hat zwei ComU'isZionen behuss Prüfung des ProjectS ernannt. Bon, der ersten, der Ludlow Commission, wurden die Baukosten des Canals auf $133.000.000 berechnet und zugleich constatirt, daß die Ingenieure' der Maritime Canal Company keine genaue Aufnähme gemacht hätten. Die Wirkung tieS tropischen 'Regenfalls waren angeblich nicht in ihrem vollen Umfang in Betracht gezogen und verschiedene Fehler bei Ausarbeitung der Pläne .unterlaufen. DeSFerneren empfahl die Ludlow - Commission die Ernenuns einer neuen Commission, welche eine 'orgfältige Aufnahme der ganzen lftor: vornehmen sollte. In Gemäßheit mit dieser Empfehlung wurde aus Um Contre Admiral Walker, dem Genie Oberst Hains und dem Professor Lewis M. Haupt eine Commisjion gebildet, welche sich mit einer aus 100 Mitgliedern(darunter MarineOfficiere, Beamte der geologischen Landesaufnahme u. s. w.) an Bord deS Kanonenbootes Newport nach Greytown begab, dort mit der Berriessun deS Hafens seine Arbeiten in Angriff nahm und dieselben in der gründlichsten Weise ausführte. Der östliche Terminus deS CanalS ist, wie gesagi, in demHafen vonGreytown und von dort geht der Wasserweg den San Juan - Fluß hinauf nach dem Nicaraguasee, von wo aus m verhältnißmäßigeS kurzes Bett behufS Vereinigung des Wasser des Atlantischen OceanS mit dem des Stillen MeereZ zu graben ist. , Eine für Oceanschiffe Passirbare natürliche Wasserstraße bild der sogannte Fluß und See und durch ..Anlage künstlicher Dämme ist dieselbe um iotu Uzt 21 Meilen verlängert worden. Die Maritime Canal Company bat mehrere Jahre lang an dem Canal ar-. reiten lassen .Auf einer 'Strecke 'oon einer Meile wurde das Bett gegraben, ine Eisenbahn zum' TranZport von Maschinen . sowie Materialien construirt, eine Telegrapbenlinie eirichtet. der Hafen von Greytown ausgebaggert u. f. xo. Seitdem'die. Gesellschaft die-Arbeiten 'ingestellr hat,- ist dieser Hafen wieder , dollstandia verschlämmt und seine Schiffbirmachung bildet jetzt die schwierigste Aufgabe bei der Vollendung des ganzen Pro jectS. Um hZe'Schiffe vom Atlanti schen Ocean 'iuj die Höhe des Nicärä euaseeS zu bringen, müssen ' tret Schleusen angelegt und ebensoviele auf Itx Strecke von letzterem rn6 Briio nelkgt weroen' besondere technische Schwieriakeiten bieten diese Arbeiten er nicht. Daß die sanguinischen Hosf.-.ungen der Freunde de!,VrojectS,,der Nicaragua - Canal ?werd' sich' ebenso glar rend ntiren, wie der Suez Canal, sich, vorläufig wenigstens. Nicht er füllen werden, kann kaum bezweifelt tserden,' andererseits aber muß man zugestehen, daß der Canal der Schlus sei zum Stillen Ocean ist und deStatb für die Vereinigten Staaten von xtx größten Bedeutung ist. I n N o r d h a l b e n (b e i Hof. kayern), liebten zwei Brüder ein Mädchen. Aus Eifersucht brachte der eine Bruder den andern um und erhängte sich dann. Das- Mädchen aber ing hin und heirathete den Vater l:r Getfcsr.

Proviant für die Marine. Auf Rosen gebettet sind die gewöhnlichen Theerjacken unserer KriegSmarin nie. -denn selbst in Friedenszeiten ist der Dienst schwer und die Disciplin stramm; aber noch viel größere Anfor- : ' ' v r m .

derungen werden an vie yj(annapiin ivr in- den westindischen GeWassern Blokadedtenst thuenden Schiffe gestellt. Um NUN die Leute zum Erträgen dieser außergewöhnlichen. Anstrengungen zu befähigen, mug vas )veparlemenl vor allen Dingen für ihre gute Verpflegung Sorge tragen uno viejer gewig nickt leichten Aufaabe bat dasselbe sick bisher in vollem Umfange gewachsen gezeigt, rotzoem oaö vor anllago liegende Geschwader des Admirals Samvson viele üunderte von Meilen von dem nächsten Heimathshafen entfernt ist. bat das Departement einen so ausgezeichneten Verproviantirungsa -1. tjci.k w c w: . crn r,jc c uicnji ringe liutcl, vu vic xnuiuiu.yu( ten wöchentlich dreimal mit frischem Fleisch und Gemüse versorgt werden, in Anbetracht der großen Entfernung und der tropischen Hitze gewiß eine anerrennenswer:y Leistung, av eine solche möglich war, ist gewiß nicht zum kleinsten Theile auf die Thatsache zuruckzufübren. dak die Marine von dem Fluch Ptx Landarmee.. den politischen sriw'f.rt:.j , r je i .t:.c :n viiüiwuicicrcn, v(uunt gcviicucn Als der Congreß die ersten 50 Millionen Dollars für Kriegszwecke . bewilligte, richteten die maßgebenden Officiere deS Marine - Departements ihr Augenmerk auf die thunlichst schnelle Beschaffung von Vorräthen aller Art und als das Kriegsgewitter sich zu entladen begann, war die Flotte für alle Evenwalttäten vorbereitet. Für die beste Verproviantirung der Blokadeschiffe wurde in der umfangreichsten Weise aesorat und als tas nordatlantische Geschwader nach den kubanischen Vewajsern beordert wurde, ließ der General - Zahlmeister Stewart die .Illinois-, welche seitens der Reaierung von der American Line- gekaut war, unverzüglich m ein Refrigerator, schiff umwandeln, damit es den Theerjacken nicht an frischen Nahrungsmitteln gebreche. Später wurde der OceanWindhund Celtic King angekauft, ebenfalls als Resrlgeratorschiff ausg?rüstet und zetzt ist dasselbe unter dem Namen CeUic" auch dem Geschwader d Admirals Sampson attachlrt. Die Refrigeratoren tes Fahrzeuges kosten allerdings die stattlich Summe von $60,000, allein sie ermöglichen, daß in allen Vorrathsräumen des Schiffes eine gleichmäßige Temperatur von 10 lörad erhalten werden kann. Die Celtic". welche unter dem Befebl des Commander Henry B. Mansfield steh! und von Marinereserven des Staates Süd-Carolina bemannt ist, hat eine Ladefähigkeit von 1200 Tonnen Frackt und als sie vor Santiago zu Admiral Sampsons Geschwader stieß, war sie mit 300.000 Pfund frischem Rindund Hammelfleisch. 300.000 Pfund srischem (Äemuse und 450 Tonnen Eis beladen. Nach den vom Departement erlassenen Regulationen sollen die Schiffe des.Geschwaders dreimal in der Woche srischeS Fleisch Und Gemüse erhalten, die Taaesratlon des Mannes besteht aus je 14 Pfund von beiden. Beim Erscheinen des Refrigeratorschifses yaven sich die Stewards der verschiedenen Fahrzeuge mit den ordnungsmäßig ausgestellten Requisi. honsfchernen beim Commander Mans field zu melden und durch dessen Zahlmeiste? werden die "vorgeschriebenen Quantitäten von Levensmltteln verabfolgt. Das Ausgeben von Eis ist nicht beschränkt, da einzelne Krieasschiffe Eismaschinrn an Bord haben und deshalb solches nicht von der CelIre zu requiriren brauchen. Auch für die gute Zubereitung der gelieferten Nahrungsmittel ist aenügende Vorsorge getroffen, denn an Bord eines zeden Schisses befinden sich erfahrene Köche, die' bis zu $60 pro Monat an Lohn beziehen. Einzelne Schiffe, wie die .Jndiana" beispielsweise, haben vortreffliche Bäckereien an Bord. Daß den Theerjacken auch Pökelsleisch und Schifsszwieback aufgetischt wird, erscheint wohl als selbstverständlich. Auch der wackeren Mannschaft des Admirals Dewey hat das Departement nicht veraessen. Dieser Taae ist von Australien ein Schnellsealer mit 200.lXX) Psund Hammelfleisch. 400.000 Pfund' Rindfleisch sowie 600.000 Pfd. r-itjC- " "f. rm Ir iiuycm v?c(nuc naaj yjiamia aogeganaen und Nxltere Sendunaen werden in regelmäßigen Zeiträumen folgen. durch diese ausgezeichnete Verpfleauna das harte LooZ der Tbeerjacken bedeutend erleichtert wird, liegt aus der Hand. Prisengelder ehedem und heute. Wenn irgendwo die Völker aufelnnderschlagen ihre Heere und Flotten mustern, dann wird so manches aus aX ten Rüstkammern yervoraeyolt, manch mal umVerwendung zu finden, manchmal um nach dem Friedensschluß eben da wieder verpackt kuoerden, ohne nur einmaledraucht'tVorden zu sein. Zu diesen Wasfen.'- gewissermaßen sind es Defensiv - Waffen, gehören die Gesetze oder besser die Satzungen des augemer nen Volkerechtes.'um die sich vieleMan ner. Gesellschaften, natwnale und in , ,, Der Feind Ist Aeflegt. Die Grivxe hinterläßt in der Regel den Patienten m sehr schwacher Gesundheit und oft mit einem anhaltenden inftfrt und sliislrslriffipttfn ?unaen. Für solche Fälle ist Dr. Bull's Husten fcvrov das allerbeste Mittel, welches. wenn sofort anaewandt. die Gcsakr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie V . m y.bi ulaa, zronron, 'l)lo, iagr: "s macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. BnU's Husten Svrup einzustimmen. Ich litt längere Zett an . 'S' ' w ver vnxxe, aber nachocm lcy nne Flasche von Dr. Bull'6 Husten Svruv gebraucht hatte war ich vollkommen kurirt und ich wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Lei, denden diese vonüalicke : Meduin vx gebrauchen." Dr. Oull'ö 'Husten

ru? icitt ct Zo C5.

I

ternationale Konferenzen sehr verdient gemacht haben. Amerika und Spanien haben sich bis jetzt an diesen Conserenzen und Abmachungen nicht viel betheiligt und sind daher in ihren Ausleaunaen von Kaperei, Contrebande und anderen Begriffen ziemlich unabhängig geblieben. Während man von ver uegnayme meniaminjei scyisse. Versenken von Transportschiffen mit Mannschaften, Zerstörung von Hilsskreuzern und dergl. noch kein Wort vernommen hat, welk man, daß für die Amerikaner der Transatlanter und der Koklendampfer, das Transportschiff wie der Fischkutter ein jagdbares Wild geworden sind. Wozu die Spanier eigentlich theure Dampfer gekauft, wozu sie ihre Kreuzer ausgeru tet, wozu sie endlich ihre Flotte .überhaupt zu mobilisiren versuchen, ist bis jetzt noch vielen unklar. Bei den Amerikanern liegen die Verhältnisse anders. Für Prisen, die als solche verurtheut und ver kauft werden, sind Prisengelder ausgesetzt. Wir wissen aus der Geschichte, daß viele englische Familien ihren Reichthum aus Prisengeldern schöpften. So nahm Ende vorigen JahrHunderts ein englisches Schiff zwei französische Fahrzeuge von 400 und 600' Tonnen: als man im Hasen von Bristol das an Bord befindliche Silber auslud, füllte man damit 45 Wagen. Der englische Commandant erhielt als Prisen - Antheil dasür 700.000 Pfund Sterl. oder 53.500.000, jeder Matrose $4250. Von einer genommenen sparnschen Flotille erhielten die englischen Capitäne Voung. Pierre-Point, Digby und Gore je $200.000. jeder Lieutenant $25.000, jeder Matrose 8925, und es war deshalb kein Wunder, daß unternehmungslustige Capitäne bei dem Werbesystem so viel Mannschaften bekommen konnten, als nur immer Lücken in die Reihen gerissen wurden. Auf der andern Seite aber mußten Commandanten, bei denen Nichts zu bolen schien, oft wegen fehlender Mannschaften im Hafen liegen bleiben. Auch heute noch gibt es Prisengelver. und heute noch werden die Mannschaf ten in Avierlka geworben De bisher von denSpaniern genommenen Schiffe sind bereits abgeurtheilt, und von ihrem Erlös follen etwa 130.000 Dollars auf den ältesten Officier, den Admiral Sampson, entfallen, ftür den Matrosen macht dies dann immer noch das nette Summchen von einigen hundert Dollars. Freilich Jack Tar ist damit nicht immer zufrieden: er findet das Verhältniß etwas ungerecht. Der Matrosenwitz sagt deshalb: Man schickt den Zahlmeister mit einer Geldliste in die Mars, spannt die Enternetze aus, und was dann von dem heruntergeworfenen Gelde in den Maschen hängen bleibt, ist für die Matrosen, was durchfällt ist für dieAdmiräle und me Officiere. Manchmal aber treten Fälle ein. in denen sich nachweisen läßt, or r- r t oay Pri,enmannia?aslen es verstanden haben, sich die Maschenweiten etwas günstiger zu gestalten, wenn ihnen nicht auf die Finger geklopft wurde. Nlkohollömus unter den Thieren. Im Grunde genommen ist die Natur. selbst die große Verführerin d'r Thiere zur Trunksucht, da sie es ficn zuweilen zur Aufgabe macht, für unlere untergeordneten Mügeschöpfe förmliche Schänken zu eröffnen. Sv gibt es in Australien Bäume, deren tonisches Harz die Affen und Papageien leidenschaftlich lieben, und das sie berauscht. Die Elephanten trinken bekanntlich gern Whiskey. Wir lesen schon im Buch der Makkabäer, daß man im Alterthum die Kriegselephanten mit neuem Wein berauschte, um üe zum Kampf zu ermuthigen. Dieser Brauch hat sich bis auf unsere Zeit eryallen, nur mit dem Unterschied, daß man den Wein durch Rum ersent. Die Bären und Affen trinken Bier mit demselben Hochgenuß, wie mancher Student, und versuchen auf alle Weise. sich in den Besitz von Branntwein zu setzen. Viele Pferde, besonders aber Vrauerpferde. ergeben sich dem Trunke. Mit Malz gefüttert, fassen sie eine leidenschaftliche Vorliebe für das Bier, das man ihnen auch verabreicht wodurch sie immer mehr an Umfang zunehmen und zulent Anfällen von Delirium Tremens erliegen. Die Eule wird blutdürstig, wenn sie betrunken ist, und auch die Papageien unterliegen dem Einfluß des Alkoholismus. Zum Schluß sei noch erwähnt, dak fic& selbst Fische an Alkohol gewöhnen und die scyiangen gern öin trinken. Gemeinnütziges. EinHeilpflastergegenoffene Geschwüre. Ein Heilpflaer gegen offene und langwurge Ge schwüre kann man sich leicht selbst be reiten, indem man den ausgepreßten Saft der inneren grünen Rinde der Hollunderzweige mit Wachs und ge salzener Butter innig vermischt. Durch diese einfache Salbe sind schon ost bos artig? Geschwüre geheilt - worden, die trotz aller ärztlichen Mittel nicht zur Heilung gelangen wollten. Feuchte Wände vom Schimmel zu befreien. In .neugebauten Däusern kommt es oft vor. daß die Wände feucht werden, worauf sich dann Schimmel bildet: um dieses zu verhindern oder den Schimmel zu verNichten, Nimmt man Salicylsäure, lost dieselbe in Spiritus aus und beupft mittels emes kleinen Bade chwammes. die Schimmelflecke, welche ofort verschwinden. An den so behandelten Stellen zeigt sich keine neue Ansiedelung der Parasiten.. Die An Wendung dieses Mittels ist besonders dort zu empfehlen, wo zur Winterzeit in emem unheizbaren 'Raume Schim mel d:rtilgt werden soll. Man rechnet auf einen Theil Salicylsäure vier Theile Spiritus. In Speisezimmern und Kinderstuben pflegen Fettflecken an den Tapeten, durch Kinderhände man weiß nicht wie daran gezaubert, nicht zu den Seltenheiten zu gehören, bii trohdem der Hausfrau sehr viel Lercernlk bereiten. .Ihre Entfernung

ist bei hellfarbigen, zarten Tapelenmustern eine andere als bei dunkeln, kräftiger gefärbten Tapeten. In ersterem Fall nimmt man Magnesia und Benzm. rührt davon einen halbdicken, nicht mehr breitlaufenden Brei und streicht ibn obne iealiche Reibung glatt

und nicht allzu dick auf die Flecke. Der Brei bleibt zwölf Stunden unberührt auf dem Fleck und wird 'dann leise und behutsam wieder entfernt. Durch dies Verfahren leiden auch sehr zarte Farden nicht. Für dunkelsarvige apeien dagegen ist ein Einreiben derselben mit einem Brei aus Pfeisenthonerde und Wasser mit , 'dorausfolgendem Trockenwerden und Adreiven meist von gewünschtem Erfolg. U n s chä d l i ch e s F l i e g e n p aPier wird bereitet, indem man schwarzen vulverisirten Pfeffer mit Zuckerlösung zu einem eb.n noch streichbaren Teige anmacht und mittels eines breiten Pinsels aus Fließpapier so aufträgt, daß er davon ausgesogen wird. Beim Gebrauch wird das Papier mit Wasser befeuchtet und auf einem Teller ausgebreitet. Ein einfaches Mittel gegen Blutvergiftung besteht in der Anwendung von saurer Misch oder Buttermilch. Es kommt häufig vor, daß unvorsichtiges Umgehen mit schädlichen Substanzen kleine Verletzungen, die man nicht beachtet, anschwellen und heftig schmerzen; auch der abgesprungene Phosphor eines Zündhölzchens, der sich unter dem agel seslseizl. oder der Stich einer mit Tinte gefüllten Feder rufen zuweilen leichte Blutvergiftungen hervor. In diesem Falle ist saure Milch oder Vuttermilch das beste Mittel. Man taucht den verletzten Theil hinein und erneuert die Milch, welche davon ganz warm wird, etwa drei Mal. Bald fühlt man Erleichterung und in einer bis zwei Stunden, je nach Umfang der Verletzung, ist jede Gefahr vorüber. Salzwasser gegen Brandwunden. Jedem, der mit Feuer zu schaffen hat, sei es am Kessel, auf der Schmiedesse oder in der Küche, kann eö trotz aller Vorsicht doch einmal passiren. daß er nicht blos die Finger verbrennt, fondern sich auch größere Brandwunden zuzieht. Als sehr wirksames Mittel gegen derartige Verletzungen hat sich eine nicht zu schwache Lösung von Kochsalz in Wasser erprobt, ein Mittel, das ja überall zur Hand ist. Finger, Hände und Arme lverden am besten in die Lösung getaucht; bei Verbrennungen im Gesicht und an anderen Körpertheilen werden Salzwasserumschläge angewendet. ! Petroleumflecke verschwurden meist schon durch Einwirken der Luft, welcher man den befleckten Stoff aussetzt, da sie das flüchtige Oel fortnimmt. Durch Waschen mit lauem, weichem Wasser, entfernt man die Flecke auch wohl; in schwierigeren Fällen wendet man Spiritus oder Petroleumäther an. bei welchem Versahren man der Vorsicht wegen dem Feuer und den Gasflammen nicht zu nahe kommt, oder noch besser die Arbeit im Freien vornimmt. Das Schneiden derF u ßnägel. Sehr mit Unrecht werden dieselben analog den Fingernägeln, so recht die Ecken heraus, wie man zu sagen pflegt, geschnitten. Man thut dies. damit die Nägel nicht wehe thun bei der engen Fußbekleidung, aber das gerade Gegentheil wird mit der Zeit bewirkt. Kommt ein folcher Fuß in den Schuh oder Stiefel, so hören zwar alle Leiden einige Zeit auf, die Haut an den Zehen wird aber nun um so mehr zusammengedrückt, weil dies durch das Entfernen des Nagels leichter geschehen kann; der Nagel wächst aber in seiner ursprünglichen Richtung, d. h. gerade aus, und wächst dadurch leicht in das Fleisch hinein. Man schneide deshalb die Nägel an den Zehen stets gerade ab. lasse ja aber die Ecken über das Fleisch herausstehen, denn nur dadurch läßt sich dem schmerzhafien Eiilwachsen der Fußnägel vorbeuaen. ,, Vom Jnlande. Der Schwede Peter La? son in Billings. Mont., hat sich mit einer Patrone Sprengpulver, welche er in den Mund nahm und dann ansteckte, den Kopf abgeschossen. Die Motive der That sind unbekannt. , GeneralmajorButlervon Süd Carolina hat kürzlich seinen Feldstecher, den er in der Schlacht bei Brandy Station in 1863 sammt einem Bein verlor, von einer FrauKemptt i Virginia zurückerhalten, i Beim VerdrennenvonGcstrüpp geriethen die Kleider der 4jährigen Tochter des Herrn Wm. Keiser in .Marshall Eounty, Minn.. in Brand und das Kind erlitt so schwere Verletzungen, daß es denselben nach wenigen Stunden erlag. Charles F i st e r, der vor drei Jahren seine Gattin ermordete, wurde in Grant's Paß. Or., gehängt. Der Verurtheilte war schwer krank und dem Tode nahe. Man schnallte ihn daber an ein Brett, trug ihn nach dem Schaffst und richtete ihn so hin. ".Sein 70jähriges Jubikaum als Postmeister von North Lansing, Tompkins County. N. Y., hat dieser Tage Roswell Beardsley gefeiert. Der alte Herr hat unter 19 Präsldenten und 34 General Postmeistern ununterbrochen seines Amtes geWaltet. Eine Locomotive, welche die größte der Welt werden soll, wird in den Werkstätten der Santa F6Eisenbahn zu Topeka, Kans., gebaut werden. Das für den Verkehr im Gebirge bestimmte Ungethüm erhält einen Kessel auö einzölligem Stahlblech, Cylinder von 12 bei 32 Zoll und 10 Treibräder. In Aupin, Minn.. tödtete Johnnie Powell, ein 13jähriger Knabe, welcher bei W. C. Wheeler beschäftigt war, den 4jähriaen Sohn feines Ar deitgebers und beging darauf Selbstord. Daö einzige Motiv u dem Ver, brechen war, daß dem jugendlichen Mörder der Besuch eines PicnicS un tersaat worden war.

Mit Morphium machte Frank I. Rich in Sloux Falls. S. D., seinem Leben ein Ende, weil er nicht gegen Spanien in's Feld ziehen konnte. Der junge Mann war Mitglied . der Compagnie G des 1. Miliz-Regiments, wurde bei der ärztlichen Untersuchung aber für. untauglich zum Felddienst befunden. ' Das nahm er sich so zu Herzen, daß er Selbstmord beging. Eine primitive Straßenbahn gibt eS in einer Vorstadt vonSan Francisco. Ein Pferd zieht den Wagen einen Hügel hinauf, während eS auf der Fahrt zu Thal auf die hintere Plattform placirt wird, und der Wagen durch feine eigene Schwere bergab getrieben wird. Die ganze Linie ist nur eine Meile lang und die Geschwindigkeit auf der Thalfahrt ungefäyr sechsmal fo groß wie auf der Bergfahrt. Der Fischfang in Gloucesier, Mass., erweist sich als überaus ergiebig. An 'einem Tage haben 23 Schiffe 1,700.000 Pfund zum Hafen gebracht. Allein 744.000 Pfund Kabeljau wurden gefangen, neben anderen Sorten 605 Faß frische und 500 Faß gesalzene Makrelen. Bezüglich letzterer Fischart ist die Saison in diesem Jahre besser als in den 12 vorhergehenden Jahren. Die Länge sämmtlicher Telephonleitungen der Erde beträgt bereits rund 3.000.000 Kilometer, wovon auf Europa 1.000,000, Amerika 1.800.000 und auf die übrigen Erdtheile zusammen 200.000 Kilometer entfallen. Ein Vergleich mit der Gesammtlänae der Telephonleitungen ..ifci W c c.r r v r-j li . rL

ciyiyi. wo wie unge laminizicyer a.c lepyonlenungen der Erde schon beinahe die Hälfte jener der Telegraphenlei lungen oeiragi. GroßesUnheilwurdeunweit von Crowley. La., vom Blitze angerichtet. Der Farmer Neville Crader wurde in seinem Hause vom Blitze erschlagen, drei seiner Kinder wurden schwer verletzt und das Haus arg be schädigt. Mehr oder weniger vomBlitze mitgenommen wurden auch die WohnHäuser von I. W. Pedigo und E. N. Rudror. Die Telephonleitung von Crowley erlitt ebenfalls Schaden. Die Atlantic TranS. Port - Gesellschaft-, welche vor etlichen Tagen sieben große Dampfer an Uncle Sam" für die hübsche Summe von 54.000.000 verkauft, hat von der Wllson - Furneß - Leyland Dam Pfer - Gesellschaft" fünf Dampfer gekauft, welche bisher zwischen New Nork und Liverpool fuhren. Es sind die Vampser Alexandria, Cleopatra. Wildsreida Victoria- und Broaoena. jUU Kämpfer haben eme Lange von 500 Fuß und 10.000 Ton nen Tragfähigkeit. Die Gesellschaft labt außerdem vier große Dampfer in Belfast bauen. .Viel Staub wirbelt in New Orleans. La., die Begnadigung der Frau Elise Lupin auf. die aus Eifersucht auf ihren eigenen Schwiegersohn F. Solanes ein Revolverattentat verübt hat. Solanes war der Liebhaber der Frau Lupin. heirathete aber nicht diese, sondern ihre Tochter. Eifersucht hatte die jetzige Schwiegermutter bald unzurechnungsfähig gemacht. Einmal versuchte sie sich selbst umzubringen, dann trachtete sie danack. ibren Sckwieaersobn aus dem Wege zu schaffen. Sie feuerte damals vier Schusse aus solanes ad, von denen zwei fehl gingen, zwei aber dem jungen Ehemann schmerzhafte Wun den zufügten. -- Vom Auslande. Ein japanischer Generalstabler, Hauptmann Tachybana. weilt zur Zeit in Innsbruck, um die Gebirgsausrüstung und Kampfweise im Gebirge zu studiren. Er nimmt an allen Uebungen der dortigen Garnison theil. In letzter Zeit war er in Wien. In Innsbruck wird er seine Studien über die österreichische Armee beenden. Der General-Major John Julius Johnston hat sich in Lon don erschossen, weil er am KehlkopfKrebs litt und sich einer neuen Opera tion unterwerfen sollte' Vor drei Jahren batte er sich einer solchen unter zogen, aber daö Leiden griff trotzdem weiter um sich. Der 59 Jahre alte Ge neral war sonst gesund und munter. Wahr end eines von vornehmen Eingeborenen in einem Gastbofe zu Batum veranstalteten Mahles verwundete Fürst Johann Me likow durch einen Revolverschuß den Fürsten Vardene Gurrn. Hieraus wurde Mellkow selbst durch einen Re volverschuß getödtet, wie man glaubt, von Ghighina Scharn. ' Die größte Zinnhütte der Welt soll sich in Sulo Brani. einer Insel im Hasen von Smgapore, denn den. ES werden monatlich 1200 Ton-' nm Zmn erzeugt, mehr alS in ganz Cornwau und mehr als die Halste des in Australien erzeugten. .Die Erze kommen aus Selangor und.Perak, zwei kleinen Malayenstaaten auf der Halbinsel Malakka. I n Tunneruß,. Südschweden, todtete nn 25iahnger, wohl habender Pächter seine junge Frau mit drei Revolverschussen, zündete daraus seinen Hof an und erschoß sich selbst. Die Nachbarn konnten ' die Gebäude nicht mehr retten, aus den Trümmern zog man die verkohlten Leichen hervor. Ueber den Grund zu der That weiß man nichts. Wie gewohnlich bei un erklärlich scheinenden Unthaten wird auf Wahnsinn geratben. EineFrau Fontainein Paris, die schon seit einiger Zeit an der ehelichen Treue ihreö Mannes zweifelte, erfuhr, daß sich derselbe bei einer Frau C. in der Rue d'Angoulöme ' befinde. Sie begab sich sofort dorthin .'und schellte an der Vorsaalthür. Als Frau C. ösfnete, schoß Frau Fontaine sie mit einem Revolver mitten in die Brust Die Verletzte wurde schwerverwundet inö Spital gebracht, Frau Fontaine in Haft genommen, deren Mann jedoch in der Wohnung der Frau C. nicht vorgefunden. Eine reiche Dame in Sydney, Fräulein Hastle, rüstet auf eigene Kosten eine wissenschaftliche El redittcn 5. ti ein: tWZz tn Md.

MZNlNZ????NlN??MN?Zs??sZ??Z???M

Die Wlwgs

egknaNe IRslffJÄ Unordnungen bei f' Vl-v-,? der Lcver und des Alagens ich man um diese Jahreszeit gebraucht ist yr.Angnft Könl'g'sgambllrgerCrouscn.

MMMMMMMMMWR

-j , - 1

A rniddlo-tged lidy rssiding noar Sharpsburg, Ky., rtlates that It was whil reading the lca paper one daj that she first saw an adrertisernent of i Ripaiis T&foMes and "that adrertisement' th sayi. In tpealting of it, "ha, indeed brought rtlicf to ms. For two yeari I had been a constant sufftrer from dyipepsia and feit that my case was beyond hopo. After tryißjj many remedies witheut auccess I had succumbed to the last ing disease. RIpans Tabules sared me, and only those who have been prey to palnful digestive disorder and have been denied th lururies whien the table raa afford an appreciate the valaa of crea oa Ripant Tabulo."

LAXIR VL JJ BON BON JL MQMMH : kof.TopnwQ v wem wo .57

sie-Jnseln 'durchforschen soll, wsdesondere Pitcairn. die Cools-, Freund-schafts-, Fidschi-, Samoa-, Marque-sas-, Salomons-Jnseln, .dann die Neuen Hebriden und Neucaledonien; viele sind im Innern noch ganz unbesannt. Es gilt in erster Linie ethno graphischen Forschungen, zu welchem Zwecke die Gelehrten Henderson. Chrifiian und Chaddelston an der Reise theilnehmen ; Fräulein Price wird als Botanikerin mitgehen. Die Bark Sydney Belle- wird für den Zweck ausgerüstet. DerfranzösischeRennfahre? Bertin wettete mit seinem Freunde Lassoujade, daß er es wagen wolle, auf dem Rade in einem Löwenkäfig einige Evolutionen auszuführen. Man wählte zur Austragung der seltsamen Wette die Menagerie Himm in Agen und an dem bestimmten Tage erschien Bertin in Gegenwart einer enormen Zuschauermenge zu Rad im Löwenkäfig. Der Menageriebesitzer Himm begleitete ihn. Zuerst machte der waghalsige Radfahrer einige Runden durch den Käfig und blieb dann plötzlich dicht vor einem der Löwen stehen. Das schien von einem anderen Löwen übel aufgenommen zu werden, denn er sträubte seine Mähne und machte ernstlich Miene, sich auf Bertin zu werfen. Aber der Menageriebesitzer hielt die Bestie in respektvoller Entfernung, bis der Radfahrer den Käfig verlassen hatte. Bertin that dies mit einiger Beschleunigung und erklärte nachträglich, die Löwen seien ihm so groß wie Ochsen erschienen, und er habe nicht mehr die geringste Lust, das Kunststück nochmals auszuführen. Bekanntlich erregte im vorigen Herbst daS Aussehen des tausendjährigen Rosenstocks in Hilvesheim große Bedenken, und vielfach wurde sein Absterben befürchtet. Die Zweige waren über und über mitSchmarotzern, der sog. Schildlaus oder Rosenlaus, bedeckt. Es wurden auswärtige Sachverständige herangezogen, auf deren Anordnung der Rosenstock mit Kalkmilch bespritzt wurde, die ihre guteWirkung nicht verfehlt hat. Dieser Tage ist nun der tausendjährige Rosenstock von Sachverständigen einer genauen Untersuchung unterworfen und vollständig von Schmarotzern befreit gefunden worden. Auch zwei neue kräftigeSchüsse hat der Rosenftock in diesem Frühjahr wieder gethan, und es macht sich bereits eine ! herrliche Blüthenfülle bemerkbar, so daß jede Gefahr beseitigt sein dürfte. Auch die übrigen uuf dem AnnenfriedHofe befindlichen Rosenbäume waren sehr stark von Schildläusen heimgesucht in deren Beseitigung aber ein anderes Mittel angewandt worden ist. nämlich eine Mischung von Petroleum und Wasser 1:5. Dieses Mittel hat sich noch besser bewährt als' die Kalkmilch, da nicht allein diö Schmarotzer vollständig beseitigt sind, sondern . sich auch bei Stamm vorzüglich conservirt hat istne safte Rasur. Hausbewohner: Herr Müller, Herr Müller.k ommen Sie heraus, - unten im ersten Stock brennt's!- Müller (im Bett liegend): .So! na. da bleib' ich gleich liegen, ich wollt' so wieso schwi.Llxr - -

Tnrvrs.prrHTi

beste - Medizin Big 4 Joule. Züge nach Shelbyville, Greensburg, und CDünntöiL annncattü. 3 45 Sonn tfiaU : 415 Vorm. tSoll : T00 Vorm mit Ausnahme vrn Eonntaa ; 10 5Sorm. mit uSnahme von Sonntag: 2 45Rachm. täglich; 6 20VC00)m tügu. Verbindung im Unis Sahnhof mit Q.&C, L &N., B. & O.S.W. und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Scklafwage nach Washington an dem täglich um 6.2 Nnchm. abfahrenden Aug. ffür Ticket und volle Auskunft fvrech- mn vor in der Big Ticket Office. Nr. l Ost Walhingt Straß, und Union Bahnhof. H. M. Bronson. A. G. P. A Cwcwnati Züge! C. H. & v. R. ß. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 4svm 8 05 M Z,4öM , 2 4SM 4 4592m . 7 0091m Ankunft Cincinnatr Ankunft 7 308m 11508m , 2LNM 6 0091m 7 45NM 10 Nm Dayton Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Indianapolis Ankunft Dayton Abfahrt 8 05 , 10 4SBM 2 4591m , 4 4591m , 7 OONm Ankunft 12 033m 2 2592m 209!m 7SSNM 11 039tm Toledo ü Detroit Züge. C. H. &, D. R. R. Abfahrt Ankunft ' Ankunft Snd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45m Ank'ftS4SNm nk'ft40N . 7 009im 4 098m , 1593m ) Ausgenommen Sonntag. Ticket. Ofsicen : Union Station und Ro. 25 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre ist dir beste Linie nach G m i & . Vier Züge! Verlassen Jndtanapoli j 7 008m 11 M55m 3 sm 11 65 Nacht nlanft in Shicaga.... nsoem ss b d z8b 7B SS,. treffe, hier ei.... j.;Vm 7S5Bm TSglich auöaen. Sonntag. Die nenefte verbesserte Oestibuls ZHZngen, . -. ZIVngner Lchlnfwngen . elegante YarlorOZzgennnd vßwagen. Lokal'Echlaswagen in Jndtanapoli steht um 8 80 bend berett. erläßt Chicago 3 45 Morgen, an jeder Zeit ach 9 8 Abend benktzt erden. Z5 West Washington Strake Vt?etOktttt8 Union vahnhos. Maffacku fjlU9 s,tt, .Bahnhof nnd . Strab. Oeo. W. Hayler. D. V. S. Bnug nttl ftrtM.ka-baaa4 rt fer bjr A-ua Para, A-waa, Texas, and jno. ikrna, ToUdo, iHiio. 51 tat. OtbariaTotaraa wIL Wby or oota rarrn rar VMM, mm ita. Toa aaa da tka werk and Hva M aorna, arn.cr yaa ara. E.aa ka.rfnaar an aaail aarainr tnm st tm s loaaajr.AUi'at. wasaow . aad atart . Caa work tm apara ttt all tb. Iiaa. Eliantrat

W

1.(1 r '

i . -. raliara aakaawa k-Mf täaav '""" lgW aad wo iaiM. farx-ofcaa. Cj C.,l t - 'riüLJi3

ZGaD-MWchr

INDIANAPOLIS. keder'Handlungen. Ilide, Leather & Beltlng Ca., 125 ö. Meridian öu Schuhe und Stiefel (Retail.) 8chauroüi & Co., 18 O. Washingtons! Pianos und Alusikalien. Carlin & Lennox, 31 Ost Market St Lebendes Vieh. Mercliants Union Stock Yards. Barbe r A. & Co. M. Seils & Co. Tolln, Totten, Tibbs & Oa Stockton, Glllesple & Co. Clark, Wysong & Vorla. kandroirthschafl. Geräthe u. wagen Holten W. B. Mfg. Co., 177 O. Wasb. Gale Mfg. Co., 117 W. Washington St. IL T. Conde Implement Co., 27 H. UapitOl AT6. Bau und keihvereine. Ger man-American Bldg Ass'n, 100 N. DelawarSt International Bldg & Loan Ass'n 22 Ost Market St Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n . Journal Gebaeude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) vaggett & Co., 18 West Georgla St. -1 Dreschmaschinen. MIuu6ap(Ii9 Thrashing Machlne Oa. 117 W. Washington SU Riemen und Leder. T&jot & Srnlth, 137 S. Meridian St 5chnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 97 S. Meridian Erwin, P. P. & Co., 106 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Co., 22 W. Washington St Thierärzte. Q reiner L. A., 13 & East St. Feuerversicherung. McGIllard Agency Co., 83 a Markes 3ce Crcarn. FuTBas B. W. 112 N. Pennsylvania St. HTtlcherel. Indianapolis Crearnery, 52 Mass. Ar. Trust Compagnien. Indiana Trust Co. & Sasety Vault. 5 The Marion Trust Co.. Monument Plaes Grundeigenthum und Versicherung. Spann JohnS. & Co.. 8 Ost Market Bauholz. Ooburn Henry, Georgla St. Weißblech. Tanner & Suillvan, 116 & Meridian St putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St - Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery. TeL SOO, Bryce's Bakery, 14 Ost South St, Schuhe und Stiefel (Wholesale.) ' llendrieks &, Cooper, 85 3. Meridian St McKee ß. S. b Son, 102 S. Meridian. üte, Handschuhe etc. llendriekson. Leüer & Co. SS 3. Merid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware Iron Co., 73 3. Illinois SU Hildebrand Hardware Co., 52 3. Merid. Layman & Cary Co., 3. Meridion St. Francke & Schindler, 35 3. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. Hoiliday W. J. & Ca, 69 S. Meridian. Farben, (Del und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 1 40 Massachnssetts Avs. wagen und Kutschen. Irvin, Rohhins & Co., 32 O. Georgla St. " plumber Artikel. McElwaine, Richards & Oa, 62 W. Maryland St Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Co., 29 W. Wash'gt. &Xtxacti und Gewürze. The Grocera Mfg. Oa, 80 S. PennsyL Banken. Capital National, 23 3. Meridian SL Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rubber Co., 127 3. Meridian. Blechwacren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Oa, 17 E. South St. Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationerj Ca.. - . 75 3. Meridian St Kommission ZNerchants. Syerup & Oa, 22 3. Delaware St Keach J. L., 62 3. Delaware SL Dkoguisten (Wholesale.) Indianapolis Drag Co., 21 H Marylajid Ward Bros., 72 3. Meridian St Grocerie5 (Wholesale.) Scnnull Sc Ca, 60 S. Meridian SL Severin, Osterrneyer & Co., L18. Meridian Cl Kothe, Wella & Bauer, 123 & Meridiia O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridiia Cl Perry J. CL & Oa, 26 W. Georgla Cl Geschirre und Sattel. Indianapolis Narness Ca, 10 HcC::: Hoiliday & Wyon, VS 3. PennsylTtL! Gefen und eerde. Home Stoye Ca, 79 3. Meridian C cebens.versicherungs.Oesells:7"i? The Indiana Life Ins. Co. Mtinnent Tlzzzj

: