Indiana Tribüne, Volume 21, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1898 — Page 1

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Jahrgang 31

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Editorielles. Von Santiago wird gemeldet, daß Admiral Billam todt ist und ferner, daß der Befehlshaber deS Almirante Oquendo, als er bei dem Angriff am Montag keine Rettung sah, sein Schiff in Brand steckte und sich eine Kugel in den Kopf schoß. Sine Depesche von Suez sagt, daß Samaras Flotte daselbst angekommen sei. Sine Depesche von vondon sagt, daß die Flotte zurückberufen sei und don ZSmaila, das etwa in der Mitte zwischen Suez und Port Said liegt wird gemeldet, daß daS Schiff Pelayo daselbst still liegen mußte, weil die Maschinerie außer Ordnung ist. WaS ist richtig ? Wir haben weder Zeit noch Muße die Offerte betreffs deS Verkaufs der Wasserwerke an die Stadt im Einzelnen zu prüfen. Auf den ersten Blick scheint die Offerte anständig zu sein. Wir wollen hoffen, daß daS Resultat der Unterhandlungen zu dem Erwerb der Wasserwerke durft) die Stadt führt. Die Straßenbahnen sollten ebenfalls in Besitz der Stadt ge langen. Statt einen neuen Freibrief für den Telephonbetrieb zu ertheilen, hätte die Stadt diesen selber ein führen sollen. Diese quasi öffentlichen Betriebe sollten alle in Händen der Stadt sein und nicht in Händen monopoltftischer Gesellschaften, welche daS Publikum ausbeuten. Nachdem nahezu ein Viertel jahrhundert lang kein nationales Bankerottgesetz bestanden hat, ist unS jetzt wieder ein solches bescheert worden. Vielleicht wird nach Ablauf eineS weiteren Vierteljahrhunderts wieder eine lebhafte Agitation für Abschaffung deS Gesetzes eintreten, denn die verschiedenen Klassen der Gesellschaft haben verschiedene Interessen. Und sehr häufig entspringt die Unzufriedenheit mit einem Gesetze veniger dem Inhalte dek Gesetzes, als vielmehr dem Mißbrauche in der Anwendung desselben. Im Allgemeinen halten wir ein Bankerottgesetz für zweckmäßig auS politischen, sowohl wie auS humanen Gründen. Sin Land wie daS unfrige sollte ein allgemeines Handelsgesetz haben, dessen Geltung sich über daS ganze Land erstreckt. Der auSgedehnte geschäftliche Verkehr unserer Zeit läßt die Verschiedenheit der Gesetze in den verschiedenen Staaten als einen großen Uebelstand erkennen und je weiter sich die Gleichmäßigkeit und Einheitlichkeit deS Gesetzes und deS Rechtsverfahrens erstreckt, desto besser für den Verkehr und öefto besser auch für Hebung und Stärkung deS Sin heitSbewußtseinS im Volke. Als vor Kurzem in Deutschland daS allge meine Civilgesetzbuch f& Sai ganze Reiche zu Stande kam, feierte man daS als eine große Errungenschaft. SS wird noch lange dauern bis etwas Derartiges in den Ver. Staaten zn Stande kommt. Vom Humanitären Standpunkte auS ist ein vernünftiges Vankerottgesetz um deswillen erwünscht, weil eS den unglücklichen Schuldner, nachdem er alles, was er hat, seinen Gläubigern gegeben, don dem Zwange befreit, ihnen auch noch feint Zukunft zu geb. Ulan

kann unter den Gesetzen sämmtlicher

Staaten eine VermögenSübertragung zu Gunsten der Gläubiger vornehmen, aber seine Schulden wird man damit nicht loS, wenn daS Vermögen nicht ausreicht, sie zu decken. Der Gläubiger ist somit in der Lage noch aus Jahre hinaus den Schuldner zu derfolgen und er kann eS diesem unmöglich machen, sich t wieder emporzuar beiten. Humane Anschauung aber verlangt, daß Jemandem, der seine ganze Habe seinen Gläubigern giebt, der Weg zu einerneuen Si'stenz nicht verschlossen werde. ES mögen ja immerhin einzelne Fälle vorkommen, in denen ein Bankerottgesetz, besonder? in Fällen unfreiwilligen SankerottS nachtheilig wirkt, im großen Ganzen aber wird sich das Gesetz als vortheilhaft erweisen. m ,, m III iislliiiidji irijleii. Wetterbericht. Bewölkter Himmel und gelegentliche Regengüsse heute Nacht und am Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 86 Grad, niedrig? 64 Grad. HM H o b s o n frei. Depeschenboot Wanda, 7. Juli. Hobson und seine sieben Gefährten, die den Merrimac versanken, find frei. Sie wurden gegen spanische Gefangene ausgewechselt. Sie wurden mit großem Enthusiasmus auf dem Flaggschiff New Sork empfangen. . ,, Die Gefangenen. Washington, 7. Juli. Sampson hat Befehl erhalten die spanischen Gefangenen nach den Ver. Staaten zu schicken. MtleS geht nach Cuba. Washington, 7. Juli. Gen. MileS wird sich innerhalb der nächsten 43 Stunden nach Santiago begeben und den Oberbefehl übernehmen. Danksagung. Washington, 7. Juli. Präfident McKinley hat eine Proklamation erlassen, worin er auffordert, in den Kirchen Gott für die bisherigen Erfolge der amerikanischen Waffen zu danken und um baldigen Frieden zu beten. Hawaii wird a n n e k t i r t. Washington, 6. Juli. Die Annektirung der Sandwichinseln ist jetzt eine vollkommene Thatsache, so weit der gesetzgebende Theil der V. St. dabei in Betracht kommt. Heute Nachmittag wurde die Debatte über die HauSresolutionen zur Annektirung Hawaii'S zum Abschluß gebracht und rnit.42 gegen 21 Stimmen angenommen. Senator Morrill (Vt.) war der einzige Republikaner, der dagegen stimmte und dafür stimmten die De mokratea Gorman (Md.); McLaurin (S.E); Moneh (Mass.); Morgan (Al.); PethiS (Ala.) und Sullivan (Miss) ,,. Der Untergang der Bourg o g n e. Halifax. 6. Zuli. Einzelnheiten über den Untergang deS Dampfers Bourgogne ergeben furchtbare Dinge. Nicht Alle, welche bei dem entsetzlichen Unglück umkamen, ertranken. Viele Frauen, und auch mehrere Männer, wurden bei dem Versuche, sich zu retten, einfach ermordet. Sie wurden von Leuten der Mannschaft und ZwischendeckSpassagieren erstochen oder erschlagen. Solch Entsetzliches ist in den Schreckenkannalen der See noch nicht dagewesen. Wie Wahnsinnige kämpften Männer um die Rettungsboote, Frauen und Kinder wurden beiseite geschoben und getreten. Eine große Anzahl von Italiener, de? niedrigsten Klasse, befand sich an Bord, welche vor Nichts zurückschreckten, um ihr Leben zu retten. Aus einem Boote befanden sich vierzig grauen; keine Hand rührte sich, um das Boot herabzulassen, und dasselbe wurde mit seinem ganzen Inhalt in die Tiefe gezogen, als das Schiff sank. Ein italienischer Passa gier stach einen anderen, der ein Boot erreichen wollte, nieder und daS Beispiel fand Nachahmung. Die Messer blitzten allenthalben in der Lust und grauen und Kinder wurden mit der

Indianapolis. Jndiana,

Waffe von den Booten weggetrieben und Ueberlebende erzählen, daß Frauen niedergestochen wurden, wie Schafe. Fred. Nlfler, ein Schweizer, der gerettet wurde, erzählt, daß er in ein Boot gelangte, und blieb bis dasselbe da Wasser erreichte.. Dann sprang er heraus und schwamm bis er gerettet wurde. Keiner don der Mannschaft bemühte sich daS Boot loszulassen. Er sah, wie ein Engländer, der inS Boot wollte, mit einem Ruder auf den Kopf geschlagen wurde, biS er loSließ und in die Tiefe sank. Aehnliche Dinge werden von den meisten der Geretteten erzählt. Charles Libera, ein Franzose sagt, er schäme sich seiner LandSleute. Der Mann hat seine beiden Kinder verloren. Er ging mit dem Schiffe unter, kam wieder an die Oberfläche und versuchte in ein Boot zu kommen. Er trägt am ganzen Körper Spuren der empfangenen Schläge. Er schwamm acht Stunden lang umher, bis er aufgtfischt wurde. John Burgi erzählt, wie man ihn vom Boote wegzog und ferne alte Mutter kurzweg inS Wasser stieß. Derartige Szenen trugen sich zu Hunderten zu. ES herrschte nicht die geringste Disziplin an Bord. Die Dampfer Cromartyshire und Grecian retteten ungefähr 160 Personen von den 725, die sich an Bord befanden. Von den Ossizieren deS Schiffes wurden bloß der Zahlmeister und zwei Maschinisten gerettet, die anderen ertraken. ES wird gesagt, daß so viele don der Mannschaft sich retteten, weil sie aus Deck waren, während die Passagiere sich in'den Kabinen befanden, aber die Erzählungen der Geretteten zeigen nur zu gut, waS die Ursache war. Von allen Frauen an Bord entkam bloß eine einzige. Sie hatte einen RettungSgürtel an und ihr Mann war eS, der sie auS dem Wasser auf ein Floß zog. (Nach Angabe deö Herrn Albert Metzger, deS hiesigen Agenten der Linie befand sich Niemand von JndianapoliS auf dem Schiffe.) Diel 8. Tagsatzung deSN. A. Turnerbundes. San Francisco, 5. Juli. Die 18. Tagsatzung deS Nordamerikanischen TurnerbundeS wurde hier gestern eröffnet. Delegaten auS 17 Turnbezirken, welche alle Landeötheile der Ver. Staaten vertreten, waren in der Halle deS San Francisco Turnvereins erschienen, wo die Versammlungen abgehalten werden. Der erste Sprecher, Heinrich Braun, präsidirte bei der Eröffnung der Tagsahung. Gestern Abend gab den Gästen der Verein Eintracht" einen Empfang. Zu den Veranstaltungen zur Unterhaltung der Gäste gehören eine Tour nach Chinatown, nach dem Cliss House und der Meeresküste, durch den Golden Gate Park und nach anderen sehenSwerthen Punkten in und um San Francisco, sowie ein AuSflug nach der Bai. Am Samstag Abend werden die Delegaten durch die hiesigen Orgsnisa tionen nach dem Bahnhofe zu einer Tour nach San Zofe geleitet werden, wo ein Turnfest stattfindet. I der ersten Sitzung wurden wenig Geschäfte erledigt. Präsident Henry Braun auS St. Louis rief die Versammlung zur Ordnung und kündigte die Wahl eineS temporären Vorsitzen den an. Delegat Courtesen auS San Jose und Wm. Wartmann auS PittS bürg wurden vorgeschlagen und die Abstimmung ergab für Wartmann 201 und für Courtesen 162 Stimmen. Herr Wartmann wurde für gewählt erklärt, und das Amt des temporären SekretärS wurde H. 3. Hortlich übertragen. Der temporäre Borsitzende kündigte folgendes Comite für Beglaubigung schreiben an : I. S. Cremer, St. LouiS; E. Groener, Chicago; Herr Uhl, Lake Crie; Herr Krieftermann, WiSconfin; Herr Barih, San Iran ciSco; C. Schäfer, Rocky Mount; C. Auer, Philadelphia. In der Nachmittagssitzung wurden Comiteberichte verlesen und andere Routinegeschäfte erledigt. Am Sam ftag begeben sich die Delegaten zum großen. StaatSturnsest nach San Zofe Von der Handelskammer und vielen angesehenen Instituten in Cincinnat ging eine Einladung ein, die nächste Tagsatzung dort abzuhalten, yhiladelphia hofft zum Lorort gewählt zu werden.

Donnerstag, den 7. Zuli (898

Anwesend find 61 Delegaten, welche 22 verschiedene Bezirke und 264 Stimmen vertreten. Die Wahl der permanenten Beamten resultirte wie folgt : Emil Wallber, Mllvaukee, Präsident; Wm. Wartmann, Pittöburg,' Blce-Präsident; E. I. Rhode, Los Angeles, 1. Sekretär; Paul Pauz, Chicago, 2. Sekretär. Heute wurde beschlossen, den zweiährigen Kursus deS TurnlehrerseminarS in Milwaukee aufrecht zu halten. Philadelphia wurde alS Ort der nachften Tagsatzung erwählt. DerCriftobalColon. Santiago,?. Zuli. Der Criftobal Colon wurde von dem Schlachtschiff New Sork durch Anrennen höher anS Ufer geschoben und wird vielleicht qerettet werden. Noch zwei Schiffe zerstört. Hauptquartier deß Gen. S hast er, 7. Zuli. Die Reina MercedeS, welche Montag Nacht auS de Hafen fuhr, nachdem die übrigen Schiffe don Cerveraß Flotte bereits vernichtet waren, wurde ebenfalls zusammengeschossen. Ke y W e st, 7. Juli. Der Kreuzer Alsonso XII, der bei Havana die Blockade brechen wollte, wurde zerstört. Die Nachricht gelangte an Gen. Griely, der sie für zuverlässig hält. H Nachrichten aus Spanien. a d x i d, 7. Zuli. Senor Silvek, der konservative Führer, erklärte, da) die gegenwärtige Situation für den Frieden günstiger sei. Er fügte aber hinzu, die Regierung könne allein beurtheilen, waS unter den gegenwärtigen Umständen gethan werden sollte und wird er die Regierung in irgend einem Entschlüsse, zu dem sie kommen kann, unterstützen. Die Republikaner sagen, da? Land sei nicht in Stande, einem solchen Unglück zu widerstehen und die Zeit für eine allgemeine Abrechnung sei gekommen. Die Militärpartei ist zu Gunsten der Fortsetzung deS Krieges. Sie sagt, Spanien hätte nie einen Sieg zur See erwarten können und so lange eS auf dem Lande keine Niederlage erlitten, sollte eS nicht um Frieden bitten. Die Sarlisten find dafür, den Krieg fortzusetzen. Senor Sagasta, der Premier, sagt, er volle erst die Wirkung, welche der Verlust deS spanischen Geschwaders auf Spanien mache, sehen, bevor er seinen KurS entscheide. Eine MinifterkrifiS steht bevor und man hält eS für möglich, baß Senor Silvela oder Marschall de CampoS als Nachfolger deS Senor Sagasta den Frieden vorschlagen werde, um zu verhindern, daß die Amerikaner die Küstenftädie der Halbinsel angreifen und Spanien ruiniren. Die Königin-Regentin ist sehr angegriffen und verließ gestern ihre Zimmer nicht. SchiffA.Nachrichtn. Angekommen in : New gork: Majeftic" von Liverpool; Kaiser Wilhelm II." von Genua; Lahn" von Bremen. QueenStown: Teutonie" von New Sork nach Liverpool; Pennland" von Philadelphia. Bremen: Kaiser Friedrich" vcn New Sork via Southampton. Southampton: Trave" von New Sork nach Bremen. Hamburg: Pennsylvania" von New Sork. Marseilles: Burguvdia" von New Sork. Glasgow: Ethiopa" von New Sork. Liverpool: Teutonie" von New Sork. (Allerlei. Recht gesegneten Appe. tit für junge Hühnchen' entwickelte letzt bin eine smwar,e Sckilanae. welcbe tu nen Weg in die Brutanstalt der Frau I. !. mngo in Flemmgsburg, Ky., ge funden batte. DaS leckS Nun lanae Reptil wurde von dem Dienstpersonal erschlagen und vom Dr. C. R. Garr kunstgerecht secirt. Dieser Aesculap fand in dem Innern deö Thieres nicht weniaer als elf übncken. die es ftä in Frau Ring'S Brutanstalt zu Gemüthe ' eesuhrt hatten ......

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AmLJulitrittdasGesetz in Kraft, dem zufolge Privat-Post-karten mit darauf befindlichen schriftlichen oder gedruckten Notizen du?ch die Jnlandpost für einen Cent per Karte befördert werden können. Di? Karten dürfen nicht größer als 3 bei 5 Zoll sein. Der Qualität nach müssen sie im Wesentlichen den Regierungs-Post-karten entsprechen und elira 6 Pfund 3 Unzen per Tausend wiegen. . Die Farbe der Privat-Postkarten :.".:g trxiß, gelblich, hellgrau oder jen? der Regierungskarten sein. A'f der Adressenseite muß stehen: ..Private Mailing card autnorim: ! Act ok Congresa of May 19, 183." In der oberen rechten Ecke muß stehen: Place one-Cent stamp here" und an der unteren Ecke links: - Thia Side is exclusively for the ad dress." Auf die Adressenseite darf nur Name. Adresse und Beschäftigung oder das Geschäft des Adressaten geschrieben oder gedruckt werden; diese Seite kann auch Anzeigen. Illustrativnen oder andere schwarz oder farbig: gedruckte Dinge enthalten. Auf jede Karte muß eine Ein-Cent-Postmarke aufgeklebt werden. Regierungs-Post karten werden nach wie vor ausgegeben und die Privat-Postkarten können nach fremden Ländern nur nach Bezahlung von Briefporto versandt werden. In Syracuse. N. V-, kam vor Richter McLennan eine ngenthümliche Klage zur Verhandlung, welche die Staatsuniversitäts-Behörden gegen den Ex-Mayor Hon Albany. John Bord Thacher, angestrengt haben. Die Universität sucht nämlich in den Besitz von vier Wampum-Gürteln zu gelangen, welche Thacher bereits seit länge rer Zeit sein Eigen nennt. DieGüktel sind von bedeutendem historischem Werth, da einer derselben dem mythischen Heros der Irokesen, Hiawatha. den Longfellow besungen, gehört haben soll. Die Staatsuniversität erwarb vor einigen Wochen von den Onandagas den formellen Besitztitel dieser Gürtel, aber Herr Thacher weigerte sich trotzdem, die Gürtel herauszugeben. Eine interessante Operation ist von den Aerzten des St. Ma ry's Hospitals in San Francisco aus. geführt worden.. Sie entfernten den Magen des sechzigjärigen italienischen Tagelöhners John Partitti. Derselbe litt am Krebs im Magenpförtner. Der Magen wurde durch einen Einschnitt in den oberen Theil derUnterleibshöhle entfernt. Sodann wurde eine Verbindung der Nahrungs Passage oder Speiseröhre mit dem Ende des größeren Darmes (Zwölffinger-Darm) durch einen sogenannten Murphy-Knopf hergestellt. Die Enden beider Organe wurden an die Theile des Knopfes an genäht und wenn dieser eingegliedert wird, so ist die Verbindung eine vollständige. Ob der Patient am Leben bleiben wird, ist freilich fraglich, doch ist dies nicht ausgeschlossen, da die Geschichte der Chirurgie mehrere ähnliche Operationen, die vollständig erfolgreich waren, kennt. Es wird nicht einem Jeden bekannt sein, daß die schönen, frischen Farben, das Roth der Aprikosen und das Wachsgelb der Pfirsiche, in Paris so täuschend nachgemacht wenden, daß man diese Fälschung von der natürlichen Farbe der reifen Steinfrüchte mcht zu unterschelven ,m Standeist. DaS Färben geschieht durch Einspritzungen, die 'mit einer kleinen Spritze, du den Farbstoss ent hält, bewerkstelligt werden. Wie Ärbeit ist äußerst mühsam, zeitraubend und sehr kostspielig. Die Sanitätspolizei Organe können aber gegen die ällcker nickt viel ausrichten, denn daö Gesetz gestattet den Zuckerbäckern und ähnlichen Geweroetretvenoen Die ttnükuna kleiner ?sarbenzusäde juin Aufputzen ihrer Artikel. Gewöhnlich jedoch legt man aus irgend einem Grunde, den man selbstverständlich fingirt. Beschlag auf ähnliche vorgefundene Fälschungen. Eine kostsvieliae Künstlerlaune hat sich der Landschaftsmaler Luke FtldeS geleistet, r wollte etn Landbaus malen und suchte Monate lang das LandhäuSchen seiner Träume bald in WaleS, bald in der Grafschaft Kent oder auch in Lancashire. Endlich entdeckte er es in ver umaeaenv von SaliSbury Plain. Nachdem er s an gekaust hatte, ließ er es avrelßen unv Stein für Stein, Ziegel für Siegel nach London bringen, um es in seinem riesigen Atelier wieder aufzubauen. Das war aber noch nicht ÄueS, denn Luke Fildeö warb außerdem noch fünf oder sechs Bauern und Bäuerinnen an, die er als Modelle nahm und ein ganzes Jahr lang auf seine Kosten kleidete und ernährte. Dieses Streben nach Genauigkeit kostete Herrn Luke FildeS mehr alS $10,000. Sein Eifer blieb jedoch nicht unttlohnt, denn das Bild mit dem LandhäuSchen und den Bauein brachte ihm nicht weniger als 23,750 ein. Es lohnt sich, Hood's Sarsaparilla zu gebrauchen. Lei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zuhaben vor Grippe, Lungenentzündung, Dlph teritis oder Fieber. Sood'S Villen stnd von den auSaesuchte? ystenzen sorgfältigst zubereitet.

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