Indiana Tribüne, Volume 21, Number 287, Indianapolis, Marion County, 6 July 1898 — Page 2
.'"-' MäsS???! X'ivIMi rc 'vcT-STv, ctf-rN4y cyiTstA rxjWVWWW VIVUH Erschein Tüglich uud Scimtag. D tZgUch TrtdKne- kostet durch den Xxlgtf J dtvtl per Woche, die KontagI..Iribüe'l lernt per Ooche. Bett vittmt XI Tet ,dn IS Cents p, Ctixtt. V Yaft ierlzlt 1 ftUfc geschtökt Ix 9TBttlttlUna V P1 J. . cmi 13 Oüd cllsbama OtraJe. Indianapolis, Ind., 6 Juli 2898 Uusere Feinde in Manila.
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Ueber die" spanischen Streitkräfte und Befesi!gunq:n sowie die klimatischen Verhältnisse auf Manila machi - der Madrider ' Correspondent bei ctöln. Ztg."' die' folgenden Mitthe!- ... . (T:1 -i ,1 1 1 " OT1.
luuyni. wic Wuuuau luuiuua. jjiu nilas. die jetzt so. .oft erwähnt wird, und wo sich .August! mit allen Spam ern eingeschlossen haben soll, ist der von einer Festungsmauer' aUen Stils mit Bastionen, Gräben und Doppelgräben versehene innere Theil der Stadt, der acht Thore hat, von denen einige noch mit Zugbrücken ausgestattet sind. - Angeblichsölleu ort 260 Kanonen aufgefahren sein.'die meisten natürlich ver, n.i ' rr:." bf.L 3 ir ' l:r icj.s.rr UllCi. JOiX LlUU3UllUUllUC VittU' schaft hat übrigens von ihrem Vertreter in Manila ein Telegramm erhalten, wonach August! auch noch im Besitz des äußeren, ton kleinen Forts gebildeten Festungsgürtels ist. "Ueber die Streitkräfte, über die', der' General verfügt, erfahre ich Folgendes: Die Infanterie besteht aus 12 spanischen Jägerbataillonen, die je 1050 Mann stark sein sollen. Doch dürste man gut thun, davon einen hohen Proceutsatz 'abzuziehen, denn es handelt slch'um die Expedi? tionstruppen, die im Anfang des Aufstandes, also September und Decemder ,1896 von hier abgegangen jinb. Die Bataillone wären damals m 6 Compagnien eingetheilt, die später auf 8 erhöht wurden ' Dann wurde aber die 7. und 8. Compagnie wieder abge. schafft und nominell durch 30 von Primo de Nivera mobilistrte Freiwilligen - Compagnien ersetzt Im Ganzen gingen bekanntlich.seinerzeit 16 Bataillone nach den Philippinen ab; das'13., 14. und 151 würd? aber des 'Friedens nxgen" aufgelöst; wahrscheinlich waren im Lauf der Zeit 3000 Mann gestorben oder dienstunfähig geworden. ::2)ann kommen 7 Eingeborenen - Regimenter zu 2 Bataillonen; das Bataillon zu 4 Compagnien; im Ganzen angeblich je 2000 Mann. Bon diesen Regimentern befinden sich auf Lu,on das, 70.. 73. und 74. Regimen!. ' Die beide:? ersten haben je ein Bataillon in den CentralProvinzen und eins in Manila.' ' Das 74. Regiment lag in det' Provinz Cavite und ist, wenn die Nachrichten des Herald- richtig sind, inzwischen also aufgerieben oder zum Feind übergegangen. Die Regimenter 68. 69,-71 lftib 72 liegen aufMindanao und Jolo. Ferner befinden sich dort noch 3 Compagnien sogenannter Straftruppen, die an. Stelle t5 Sträfbalaillons aetreten sind, das sich anfangs auf Mm. Jbanao so hervorthat, dann aber im voilgenJahre meuterte und mfolge dessen aufgelöst würd. . Den EingeborenenBataillonen waren wabrend deS legten
eiozuges ueriuas von je 60 Berittenen beigegeben, die sehr r.ützlicheDienste leisteten. Außerdem besteht ein Regiment eingeborener Reiterei, ein Regiment Feldartille?ie.' (gemjschte 'Truppen), ein, Regiment. Festungsartilluie (Spanier) und 1 Bataillon Pioniere (Eingeborene), 3 Tereios Gendarmerie, 3 Compagnien Carabineros und eine Abtheilung sogenannter Veteranen - Gendarmerie. Endlich gibt es in Manila 1 Bataillon loyale Freiwil-lige-unter dem"Besebl des alten Ar-tilleri-majorS H:v'a (Spanier undEin. geborene) und dann noch die nur aus Spaniern bestehenden Guerillas von Casino, von San Rafael und San Mi . guel. Diese besitzen auch drei kleine
n .- - . . y . Kanonenboote, die jetzt wahrscheinlich ? C t - . T Y . gut ocm Pang icywimmen. Wenn die wirkliche Stärkc der spänischen Truppen' wie geszqt. auch erheblicö abgenommen haben, dürfte, so sind sie doch nicht sv schwach, um öhne Weiteres über . den . . Haufen gerannt werden' zü" können.' "'Der ' schlimmste Feind ist jedenfalls d'er' Hungers und Dieser slogt denn auch hier'die' ernstestenBesorgnlsse'em,.da man. nicht weiß, für wie viel Tage' die Truppen mit Le bensmitteln, die, wie man sich erinnern wird, schon vorher knapp, waren, versehen sind. Auch die Amerikaner werden dort übrigens abgesehen davon, ob sie auf die Dauer, mit. ihren jetzigen , Freunden auskommen werden, was durchaus nicht über allem Zweifel erhaben mit. einem schlimmen Feind
zu kämpfen haben' voran sie-vielleicht noch nicht, gedacht, . nämlich, mit den ..bösartigen.ranlheiten? bes 'Klimas, denen angeblich ja "auch bereits"' der
zwette. Geschwaderches zum Opfer ae fallen ist, während die Mannschaft durch eine Pockenepidemie dezimirt wird. (Diese Melduna. hat tttfi als unrichtig erwiesen'. Anm." d. Red.) .Das dortige Kllmx lst.namlich der weißen Rasse äußerst gefährlich. Die Anämie verschont Niemand das Sumpffieber ergreift- plotzuch. selbst Dlezenlgen,. die bereit seii unv mehr'Jäh'ren dort ansässig sind und sich dagegen gefeit alauben Bon Ruhr, gastrischem Fie der u. s. w. ist es überflüssig zu sprechen; eö genügt 'der Hinweis daß. unter den . Spaniern bei normalen ' Verhältnissen ohne kriegerische Verluste eine fünf Procent höhere Sterblichkeit herrscht, als die ärgsten Seuchen m jEuropa' verursachen.' :1830 ' kam in .Manila das Regiment Asia, aus 1000 Mann bestehend, an, die in den nachsten Jahren- durch weitere 500 Mann verstärkt wurden. 1833 mußte das Regiment mit Hilfe von' Eingeborenen vöÜia n'eu'aebildej'w'erden, ha v'on den weißen Soldaten auch nicht einer mehr " n A f mir V UDng war. iöw ois &io oeianoen fiS' 180 spanische Officiere im Archipel. von denen in den fünf Jahren 63 starben. . Eine Artillerietriippe ' zeigte 1843 240 Mann.' acht' Jahre später öensovil. trotzdem sie inzwischen fast
VT600 Mann Ergänzung erhalten hatte. Selbst in den neuesten Zeiten stellt sich der 'Abgang an Krankheiten noch er heblich höher als in dem als ungesund verschrieenen Cuba. Auch die Mitlie. der der Ordensgesellschaften zeigen einen ähnlich hohen Procentfatz, und was die Civilbevölkerung anbelangt, so ist der Umstand gewiß recht bezeichn nend, daß heute im ganzen Archipel nicht ein Mann vorhanden ist. der zu den spanischen Familien gehörte, die Ende des vorigen Jahrhunderts dorthin gegangen sind. Mit anderen Worten, in der dritten Generation erlischt dort die weiße Rasse." Tiefsee-Lothungen. Ueber die Erforschung der Meerestiefen hielt auf der letzten Zusammenkunft der Interessenten unterseeischer Kabel in Paris I. Depelley einen fesselnden Vortrag. Es ist lange nicht genug gewürdigt worden, daß der eigenilichk Anstoß zur Erforschung der Meerestiefen mit den Fortschritten der unterseeischen Telegraphie zusammen-hing.-Früher begnügte man sich damit. das Wasser in der Nähe der Küsten, am Eingang von Flüssen, in Rheden,: Hafen . und 'überall da zu lothen, wo man eine für die Schiff fahrt zu geringe Tiefe befürchtete. Wo hierzu aber keinerlei Besorgniß vorlag, also vor allem in der weiten Fläche des hohen OceanS, bekümmerte man sich nicht darum, ob das Schiff über eine Tiefe von 1000 öder etwa von 10.000 Meter dähinfuhr. 'Die ersten Versuche zur Anstellung systematischer Tiefseelothungen wurden von dem um die Erforschung der Meere außerordentlich verdienten ..Amerikaner Maury vorgenommen, zunächst wohl lediglich aus eigenem! Wissensdrang, dann aber in unvermeidlichem Zusammenhang mit der mächtia anstrebenden Idee zur telegraphischen Verbindung der Alten und Neuen Welt durch eine auf dem Boden des Oceans liegende Leitung. Die unterseeische Telegraphie übte selbstverständlich geradezu einen Zwang dahin aus. die Tiefe uifd die Gestalt des Meeresbodens an den für das Kabel zu benutzenden Stellen möglichst genau zu ermitteln. Durch die Verfolgung der Tiefseelothungen und ihre Ausdehnung aus immer gronere 'ceeresstrecken. ganz hervorragend durch die englische.' demnächst auch die amerikanische.und ' französische Marine, hat man allmählich von größeren Abschnitten der Oceane ein mäßig genaues Bild ihrer Tiefenverhältnisse geWonnen und die Gestaltung des Meeresbodens nach Berg, Thal und Ebene wenigstens in den größten Zügen kennen gelernt. Freilich sind wir noch recht weit davon entfernt, von dem Boden ter Oceane eine genaue Karte zeichnen zu können, wie etwa von einem gut durchforschten und bekannten Gebiete des eigentlichen Erdbodens. Die bestbekannteit Meerestheile, von den kleinen Becken abgesehen, sind gegenwartig' das' Mittelmeer und der nördliche 'Atlantische Ocean. Von dem Mittelmeer kann man wenigstens mitziemlich großerBestimmtheit aussagen, daß es nirgend tiefer als 3500 Meter ist. (Es scheint dem Vortragenden entgangen zu sein, daß die Lsterreichische Adria - Commission vor wenigen Jahren in der sogenannten SüdwestPeloponnesischen. Tiefenrille Senkungen von mehr als 4000 Meter lothete.) In dem ganzen Atlantischen Ocean hat man selten Tiefen gefunden, die über 6000 und unter 2000 Meter messen. abgesehen, von der Umgebung der Küsten. Wenn also auf eine so weite Ausdehnung hin nur Höhenunlerschiede von gegen 4000 Meter auftreten. so muß der Meeresboden eine recht einförmige, durch einen sehr geringen Wechsel von Berg und Thal ausgezeichnete Landschaft bilden. In dem nördlichen Atlantischen Ocean sind die Abhänge, in' denen sich der Meeresboden von den FesUändern an nach den tiefsten Stellen des Meeres hinneigt, so sanft und regelmäßig, daß Huzlcy die Behauptung zu äußern wagte, man würde ohne weiteres in einem Wagen von Irland nach Neufundland fahren können wenn man .den Ocean austrocknen könnte. Von Irland hinab würde die Fahrt die ersten 100 Meilen weit freilich etwas holperig ausfallen, aber nicht unmöglich sein; von'da an dehnt sich bis'auf'ISO Meilen von der amerikanischen' Küste in Neufundland ein'Plateaü von 4000 bis 5000 Meter Tiefe aus. auf dem man ebenso gut fortkommen, könnte wie nur irgendwo auf, der Erdoberfläche. Dann ginge es wieder einen sanften Abhang hinauf. zu dessen Ueberwindung man aber höchstens an einer Stelle Vorspann nehmen müßte. Ironie. Frau: Du, heute Cjdt mich unser Nachbar eme Grazie ge-'nannt.-Mann: .Verzeih' ihm diese Unbesonnenbeit." . Daö alphabetische Must e r w e i b. Ein gutes Weib soll sein: anmuthig, bescheideii, .charakterstark. demüthig, ehrbär.,' fleißig, gefühlvoll. hauLllch, innig, keusch, uebenswurdic., mitleidig, nachgiebig.' ordnungliebend pflichttreu, quellfrisch, reinlich, sparjam, treu, ungekünstelt, verschwiegen, wirthschaftlich, zantippcnunähnlich,zuoerla.ssig. Qin Unfehlbares Mittel. . Das Feld der Wirksamkeit deö berühmten iZvl SßiilVi Husten Syrüp wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen H'ustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhuffcn gebraucht hat, so ttrird sie nie eine ändere Medizin versuchen. "3ch gebrauchte Dr. Bull'6 Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkältung und HälS-Leidcn und fand ihn ein ausgezeichnetes Mittel. 11 FrauD.T.Clarke, 163 Congreß Str.',Elevcland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der achte Dr. Sz'Xd H?rh Spru? fcser tiifr'-' or... rsw t
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Etwas Hausfrauen Socialismus. Wie aus unserem kanadischen Nachbarlande gemeldet wird ist begründete Aussicht vorhanden, daß die Pariser Weltausstellung von 1900, neben anderen Attractionen, welche noch keine frühere Weltausstellung geboten hatte.auch ein Haussrauen-Cooperatlv-Systemlm vollen Betrieb zeigen wird, und zwar nach einem bis in's Kleinste sorgfältig ausgearbeiteten Plan. Es läge vielleicht naher, wenn dieser Gedanke zum ersten Male von unserem eigenen Lande aus seine Verwirklichung auf einem Völker - Jahrmarkt fände, statt vom Canukenlande aus. An der Sache sebst aber ändert dies natürlich nichts, und Canada hat schon in verschiedenen an-' dern Dingen den Vv7tritt gehabt, wenn auch meistens nicht behalten. Es ist bekanntlich schon oft, nament lich bei uns, davon die Rede gewesen, daß durch ein kooperatives Haushal tungs - System, unter eigner Jnitiative der Hausfrauen selbst, diesen der allergrößte Theil der HaushaltungsLasten abgenommen werden sollen. Manche mögen sagen.dicse Lasten seien in vielen anderen Culturländern im Ganzen weit größer, als bei uns, und sie mögen damit Recht haben. Doch braucht auch diese Thatsache an und für sich nicht maßgebend zu seini denn die meisten Entlastungs - Bewegungen entspringen ja nicht da, wo die betrefsenden Lasten am größten sind, sondern da, wo sie am meisten e m p f u nden werden. Und, wie gesagt, es ist das erste Mal, daß dieser Bewegung auf einer Weltausstellung officiell Ausdruck und Gestaltung verliehen werden soll. Die Hauptperson, welche hinter diesem canadischen Unternehmen steckt, ist überdies ihrer Herkunft nach eine DeutschCanadierin: Frau Coleman Stuckert in Lindsay. Ont. Sie gibt sich Mühe, auch die Beihilfe der kanadischen Don.:nl - Regierung zur Verwirklichung dieses Planes zu erlangen. Alles Das bietet gewiß Grund genug, der Sache für einige Augenblicke nähere Aufmerksamkeit zu schenken. Der Plan der Frau Stuckert ist in Kürze folgender: Um ein Land-Gevierte außenherum sollen 44 Häuser errichtet werden, und zwar so, daß sie ein zusammenhängendes hohles Quadrat von Gebäuden bilden. Jedes dieser Häuser soll zwei, höchstes drei Stockwerke hoch, und keines mehr als zwei Zimmer tief sein, so daß Licht und frische Luft reichlich vorhanden sein können. In dem gro ßen Centralhof innerhalb des Quadrates soll ein besonderes zweistöckiges Gebäude errichtet werden, in welchem die einzige Küche, die einzige Wäscherei. ein Kühl-Lagerraum, eine electrische Krast-Anlage und vollständige Vorrichtungen zur Versorgung aller jener Gebäude mit elektrischem Licht und nöthigenfalls mit Dampfheizung sich befinden sollen. Und das ist noch nicht Alles. Im zweiten Stock dieses Hof - Mittelgebäudes sollen sich ein Kindergarten, eine Bibliothek und eine große Halle befinden. Eventuell kann noch das Dach zu Vergnügungs- oder andern Zwecken mit nutzbar gemacht werden. Der freie Raum des CentralHofes kann für Gartenzucht, zu Spielzwecken u. f. w. dienen. Alle die übrigen Häuser sollen auf zweierlei Weise mit dem Centralhaus in Verbindung stehen: einmal durch Sprachrohre oder Telephone, sodann durch elektrische Transport-Gänge zur 'selbstthätigen Beförderung von Packkorben mit . remem und gebrauchten Eßgeschirr und -Geräth und reiner und schmutziger Wäsche hin und her. Die Mahlzeiten können also in jeder Wohnung gesondert, in aller häuslichen Gemüthlichkeit und Vertraulichkeit, eingenommen werden, und sie werden dabei doch gemeinschaftlich geliefert. Und so auch mit anderen Din, gen. So kann man CooperativWirthschaft treiben, ohne die vielbekrlttelten Eigenheiten eines Kasernen-Sy-stems." Vielleicht könnte auch der eine !oder andere Zukunftsstaat-'Kleinmaler hiu noch etliche praktische Points" bekommen. In .solcher Weise nun kommt die Hausfrau um die Mühe der Bereitung von Mahlzelten und um die WascheBesorgung ganz herum, und es scheint dennoch an Häuslichkeit nicht zu seh'len. Auch erscheint die leidige Dienst mädchen - Frage glänzend gelöst. Die Leitung der ganzen Colonie soll einem von den Theilnehmern zu wählenden ! Direktorium anvertraut werden. Frau .Stuckert behauptet, daß die Mahlzeit 'Kosten, bei reichlicher Speisekarte, sich ; auf höchstens $2 pro Person und ! Woche zu belaufen brauchten, und das l Uebrige entsprechend niedrig. Es wird ' jedenfalls interessant sein, den Umlauf des , Elperiments LU beobachten. ßnroPmsclje Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Nach amtlichen Nachrichten sind 'im vergangenen Jahr in Berlin 136 Juden zur christlichen Re.ligion übergetreten. Eine neue städtische Irrenanstalt soll aus dem von der Stadt Berlin erworbenen Rittergute Buch errichtet werden, die dritte neben Herzb.'.rge und Dalldorf. Der Musiker und Redakteur der5Berl.' Signale-, Philipp.Roth, ist nach langen Leiden im Alter von 44 Jahren gestorben. Der 75'Jahre alte Droschkenkutscher Gottlleb Woschke aus der Schulstraße 111 und seine 78jährige Frau Johanna, cb. Berlin, feierten ihre goldene Hochzelt. Ein Hochstapler. der unter dem Namen eines FreiHerrn. Max v. Droste Vischering und als Cand. the'ol. Zechprellereien verübte, ist im katholischen Vereinshause verhaftet worden. Es stellte sich heraus.. daß der, angebliche Sproß deS westfälischen Uradels-i mit seinem bürgerlichen . Namen Otto .Schürmann heißt und aus Stiele bei Essen stammt. Erschossen hat sich der 21 Jahre alte städtische Hilfsarbeiter Johann Scbmidt.. G'vx V.titzzltxti soll ibn
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in den Tod getrieben habetf. Sich" 3 erschießen versuchte in der Strafanstalt zu Rummelsburg' 'der 31 Jahre alte Gefangenenaüfseher Max Rudow. Die Kugel drang in die rechte Schläfe. Rudow wurde lebensgefährlich verletzt in das Krankenhaus am Friedrichs Hain ' gebracht. Einer Blutvergiftung ist der 45 Jahre alteSchankwirth Max Jordan aus der Nürnberger straße No. 61 zum Opfer gefallen. Jordan verletzte sich beim Brotschneiden den Zeigefinger der linken Hand und umwickelte die an und für sich geringfügige Wunde mit einem gelben Cigarrenbande, das die Vergiftung herbeiführte.. - Provinz Ostpreußen. A l l e n st e in. Das Söhnchen des Chaussee - Aufsehers Binder in Althof fiel in einen Zuber, in welchem sich kochendes Wasser befand. Das Kind verbrühte sich so stark, daß es schon an demselben Abend starb. B r a u n s b e r g. In der Oberpassarge ertrank beim Baden der Schü ler der Präparandenanstalt Kalinowski. Sohn' des Lehrers Kalinowski aus Gedunen bei Heilsberg. G o l d a p. Der hiesige Superintendent Dr. Wodäge ist in Wiesbaden, wohin er sich zum Kurgebrauch begeben hatte, gestorben. Pr. Holland. Der Gefangenaufseher Nipel von hier, welcher schon mehrere Jahre an verschiedenen Anstalten die Weberei beaufsichtiat und geleitet hat. ist jetzt zum königlichen Werkmeister ernannt worden. Provinz Wcstpreußcn. Danzig. Der Fischer August Boehling, ein Mann von 60 Jahren, ist in Heub-ade ertrunken. Seine Diamanthochzeit beging das Johann Jakob Siebert'sche Ehepaar zu Werdhornkampe. Dir schau. Die in Lunau in Arbeit stehende Arbeiterin Pauline Droszoski war wegen des Verdachtes, eine Damenuhr gestohlen zu haben, verhaftet und in das hiesige Polizeigefängniß eingeliefert worden und hatte ihre etwa zwei Jahre alte Tochter bei sich. Dieses Kind suchte sie nun zu erdrosseln. Erst nach längeren Bemühungen gelang es, das unschuldige Wesen wieder in's Leben zurückzurufen. Dt. Ey lau. Auf dem hiesigen Bahnhof wurde der Sohn des Landwirths Burdin aus Daulen beim Nachtdienst von einer Maschine überfahren und sofort getödtet. Provwz Pommern. Stettin. Der Mitinhaber der hiesigen , Firma Pfeiffer und Reimarus, Hermann ReimaruS, ist im Alter von 74 Jahren nach längeren durch einen Schlaganfall herbeigeführten Leiden verstorben. Nachts wurde der Schuhmachermeister Julius Schultz, als er zwei junge Burschen, die ihn angerempelt hatten, zur Rede stellte, durch einen Messerstich so schwer verletzt, daß er alsbald verstarb. Als muthmaßlicher Thäter wurde der Zimmerlehrling Bottke verhaftet. B ü t o w. Gemeindevorsteher Wendt wurde von dem Besitzer Jaczabinski und dessen Söhnen dermaßen mißhandelt. daß er eine Zeit lang das Bett hüten mußte Gegen die . Uebelthat'er ist Strasantrag gestellt worden. Provinz Schleswig-Holstcm. Altona. Weil sie ihren Verlobten am Arme einer Andern spazieren gehen sah. brachte sich die 20 Jahre alte Pauline Gerbeth einen' Revolverschuß in den Kopf bei. Die Verletzung war jedoch keine schwere. Nunmehr richtete die Lebensmüde die Waffcxnoch zweimal gegen ihre Brust, verletzte sich aber auch jetzt noch nicht tödtlich. D? Arbeiter Bohmholz. ein übel beleumundeter Mensch, drang in ein Haus in der Rainstraße, in welchem er früher gewohnt hat. überfiel ein allein anwesendes 16jähriges Mädchen und 'mißhandle dasselbe in' entsetzlicher Weise. Auf die Hilferufe der Angegriffenen eilten Nachbarn herbei und veranlaßten die Verhaftung des gefährlichen Menschen In der-Ham-merschmiede auf den Howaldts - Werken wurde dem Schmied Krause durch ein schweres Stück Eisen der linke Unterschenkel zerschmettert. Wegen Beleidigung des Amtsvorstehers Piening ' l Hemdingen erkannte die hiesige Strafkammer gegen den Redakteur der Volkszeitung", 'Alexander Lütaens, .auf 50 Mark Geldstrafe. Provwz Schlcsien. Ares lau.' Der 40 Jahre alte Kasernenwärter Max Buhl, welcher in der Stadtgrabenkaserne gewohnt hat, wird vermißt. Lahn. Bei einem heftigen GeWitter todtes ein Blitzstrahl den vom Felde heimkehrenden ' . Ackerhäusler HOffmann cruö dem benachbartenDorfe GieMbel. Hoffmann trug die Sense .auf der Schulter, und ging neben seiner Kuh her, welche auch mit getödtet wurde. Die einige Schritte hinter ihm gehende Frau kam mit dem Schrecken davon. . .. Militsch. Im nahen . Althammer entzündete ein Blitzstrahl rs Wohnhaus des Gemeindevorstehers Strauß und legie es in Asche. Provinz Posen. B r o m b e r g. Hauptmann a. D. Cleinow, welcher seit 1894' der deutschen Botschaft in Petersburg als landwirihschaftlicher Sachverständiger, zugetheilt war, ist in Bromberg, wo er zum Besuche seiner hier lebenden Familie eingetroffen war, nach schweren Leiden verstorben. . . Czarnikau. Beim Abbruch iies Stall-Gebäudeö auf dem Dominium Dembe stürzte eine Giebelwand ein. Der Maurerpolier Piontek aus Floth war sofort todt, während der Maurer Protz, der seit 25 Jahren im Kisow'schen Baugeschäft thätig war und der Gutsstellmacher Flalkowski, alle Familienväter, so schwere Verktzungen erlitten, daß sie nach mehreren Stunden' starben. .Schnei dem ühl. Feuer brach auf dem Ooden des dreistöckigen,' dem Lokomotivführer Liebert gehörin 2;us:3 cuj. fcI :3 so sr.:ll
sich griff, daß der Dachstuhl oeö VordergebäudeS und desHofanbaues gänzlich ausbrannte. Provinz Sachsen. Halle. Auf dem Güterbahnhof wurde der dort beschäftigte Rangirarbeiter Karl Jähne, als er einen, mit Briketts beladenen Wagen ankuppeln wollte, von herabstürzenden Briketts zu Boden gedrückt und durch den Wagen überfahren. Der Tod trat fofort ein. Kalbe a. S. Die 78jährige Schwiegermutter des Uhrmachers Meiling. die Lehrerwittwe Earell, stürzte von einem etwa 30 Fuß hohen Trockendach herab in den Hof. wobei sie noch auf ein niedrigeres Dach ausschlug. Die alte Frau war sofort todt. K e l b r a. Aus dem Neubau des Landwirths Heinrich Müller zu Berga verunglückte der 18jährige Arbeiter Karl Schröter von hier dadurch, daß er unter eine zusammenstürzendeMauer zu liegen kam. An den Folgen des Unfalles ist Müller im Marienstift zu Roßla verschieden. Kühndorf. Der Landwirth Schneider, der unlängst seine Ehefrau und seine Schwiegermutter ermordete und dann verschwand, ist jetzt alsLeiche aufgefunden worden. Der Doppelmörder hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Provinz Hannover.
H a n n o v e r. Der frühere Student Max Köhler stand , wegen einer Giftaffäre vor dem Schöffengerichte. Er hatte der Schneiderin Unger Morphium verabreicht, welches für denHandel nicht freigegeben ist, womit diese sich den Tod gab. Das Gericht erkannte wegen Uebertretung auf die höchste zulässige Strafe von 6 Wochen Hast. Ein Einbruchsdieostahl ist bei dem Fleischermeister Tovate Bahrenwalderstr. 39 b) verübt worden. Der Dieb erbrach ein Cylinderbureau . und entwendete daraus über 2000 Mark. A l f e l d. Feuer legte das . Wohnhaus mit Nebengebäuden des Schmieds Oppermann im benachbarten RöllingHausen in Asche. C e l l e. In der Aller ertrank der Schriftsetzer Witt aus Rehden (Kreis Graudenz). Er hatte versucht, quer durch die Aller zu schwimmen. . E i n b e ck. Ihren Verletzungen erlegen ist die Ehefrau Hübener, welche zum Feueranmachen Petroleum benutzte und infolge einer Explosion schrecklich verbrannte. In dem benachbarten Dorfe Dassensen brannte Scheune und Wohnhaus der Wittwe Nüsse vollständig nieder. Einige Nachbargebäude wurden leicht beschädigt. Das Feuer soll von Kindern angelegt sein. Provinz Westfalen. M i! n st e r. In der Trainkaserne brach Feuer aus, . das den Stall und die Montirungskammern der 3. Compagnie zerstörte. Ein kurzes, aber schweres Gewitter ging über unserer Stadt nieder. Ein Blitz schlug in die von Kindern dicht besetzte Antoniusschule, wurde aber von dem Ableite? aufgefangen. Eine gewaltige Panik entstand, die Kinder rannten in wilder Flucht, laut schreiend, über die Straßen zu ihren Wohnungen. Es ist ein wahres Wunder zu nennen, daß Niemand zu Schaden gekommen ist. Rbeinprovinz. Köln. Erschossen hat sich der 26 Jahre alte, m der Ehrenselder Malzfabrik von Asbach beschäftigte Bier brauer Franz Schneideberger ausSignlaringen in Folge.von Liebeskummer. Barmen. In dem benachbarten Städtchen Ohligs hat der vormalige Gasdnektor Giersberg dem Burger meister Trommershausen uud dem Stadtverordneten Killing. die sich i einerStadtrathssitzung kritische Bemer kunaen über die Verwaltung der Gas werk erlaubt hatten, eine Forderung auf krumme Säbel zugehen lassen, die .von beiden dankend abgelehnt wurde. D u k 8 bu r g, . Auf dem BahnkLr per.der RheinischenBahn fand an den Leichnam des, L0iahrige Arbeiters Johann .'Brerinskatis aus ' Holthausen. !Der Kopf, der noch die Bahnarbeitermütze trug, war vom Rumpfe getrennt. Zweifellos hat sich B. in selbftmörderi'scher Absicht überfahren lassen. - . !. , Provinz Hessen-Nassau. '.Kassel.' Eine raffinirte Schwind' lerin stand hier in der , Person der Ehefrau des Weingutsbesitzers , Heinrich Grossart. Emilie,' zb. 'Mumme, auö St. Goar vor den Schranken. Frau Grossart hat die Schwwdeleien in allen Spielarten förmlich im Großen .betrieben. als . Specialität zuletzt Heirathsschwindeleien, Erbschaftsschwindel usw. Sie wurde zu 6 Jzhren Gefängniß verurtheüt. Böcken heim. : Das Buchbinder L. Höpfnn'sche Ehepaar .feiert: die goldene Hochzeit. Der Metalldreher Martin Jung schoß sich hinter ver Umfassungsmauer des Proviantamtsgrbäüdes zoei Revolverkugeln Z.r den Mund.'.: , - - , , E i m el r o d. An einem - Tage kam hier zwei Mal Feuer 'zum Aus'bruch. ; Das ganze Anwesen desLandwirths Bärensänger,' sowie das WohnHaus des. Schneidermeisters Becker wurde ein? Raub der Flammen. . ; ; Ejsch we g e. Der Bauunternehmer Chr. Löber aus 'Lauchröden, welche? in Neuenhof bei Herleshausen in 'einer Brauerei in Gebäude aufführen ließ, wurde bei den Bauarbeiten in .der Baugrube verschüttet ; und sofort getödtet. ... . ,. Mitteldeutsche Staaten. .Alten bürg. Nach ..längerem Leiden verstarb der Kaufmann I. Moritz Müller. Blankenburg. Der Arbeiter Saatze, der auf der Rammfeld'schen Farbmühle beschäftigi war, fand im Mühlgraben ' eine fest , verschlossene Flasche mit Inhalt. Er entkorkte 'sie und versuchte durch den Geruch denJnhalt derselben' festzustellen.' - Die aus der Flasche entströmenden Gase machten jedoch den Unglücklichen sofort fc fcufctIos. Die Wirkungen des eineczztzr.CHt5 tzzitn ja .ihr!.
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lr Frühlinge, welches das ganze System ver giftet, durch inen außer Ordnung gerathen en Vkagen, Unverdaulichkeit und Verstopfung entsteht Dr. August Gvnig'i Hamburger Tropfen ist die wirksamste Frühttngs.Medlikn, welche Je solche Unordnungen kurirt, das Blut rein igt und da ganze System n eine,, gesunde Luftand bring.
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rf proreil decidedlr beneficial in my family," caid a clergyman frora Rhode Island. " For yaars I was troubled bj xcessively sewe attacks of Indigestion. Many times I bare been from four to ten day with no eracuation of bowels whateyer, and thepain and ense of heaviness bas been most intense. I saw an ad of Ripans Tabuleg ' in a magazine that com es to my study (the Homiletic Revitw and secured a supply and began taking them according to direo tions given. I shortly began to have füll, regulär and p&inless evacuations ; my tleep becamt sweeter and more resting, appetitc increased, and witkin a f ew weeks tb tronbl entirely last me, and no relapse bas taken place and none is anticipated. I regard myself as having been entirely cured by 'Ripans Tabulec Since then my mother has been cured of a similar troubl and by the same means, and I sincerely hop the time will come whcn erery family in the land will kam the ralue of Ripans Tabules."
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Saatze noch am Mend desselben Tages seinen Geist ausgab. Braunschweig. Durch 4 Revolverschüsse versuchte der Arbeiter Franz Kontzilla in der Fuchstwete die Arbeiterin Bertha Utermark und daraus sich selbst zu erschießen. Eisersucht war das Motiv. B ü n d h t i rn. Wegen versuchten Sittlichkeits Verbrechens wurde ter Bergmann Otto Wellener verhaftet. G e b st e d t. In einem Anfall von Geistesstörung schlug sich die Ehefrau Hicer mit einem Beile den Hirnschädel ein. , G r e i z. Verhaftet wurde wegen Vornahme unsittlicher Handlungen an einem 9jährigen Schulmädchen der 71jährige Weber Franz. Louis Viertel von hier. G reu s sen. Oekonom Eduard Rebling von hier wurde wegen Verdachtes der Brandstiftung auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Erfurt verhaftet und in das dortige Gerichtsgefängniß eingeliefert. Groß - Sisbeck. Wegen Kindesmordes wurde die Dienstmagd Anna Seipke von hier zu 4z Jahren Zuchthaus verurtheilt. Jena. Der Professor der Archäologie und Kunstgeschichte Friedrich Klopsleisch. der Begründer des hiesigen Germanischen Museums, ist gestorben. Sachjen. Dresden. Der frühere Gy-na-siast Alwin Johann Eckerdt von hier stahl ,700 Mark und flüchtete nach Wien, wo er seinem Großonkel 7000 Gulden entwendete, die er zum Theil ln lüderlicher Gesellschaft verpraßte. Das Landgericht verurtheilte Eckerdt zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß. Der langjährige erste Secretär der hiesigen Handels- und Gewerbekammer, Herr W. Th. Hermann, ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Döbeln. . Auf dem hiesigen Bahnhof verunglückte der Eisenbahnarbeit Bachmann beim Rangiren. Demselben wurde das linke Bein abgefahren. Der Inhaber der Schuh-waren-und Schäftefabrik von E. H. Hanke, der Kaufmann Hermann Hanke, wurde auf Antraa des Amtsgerichts wegen Wechselfälschung verhaftet. ' -Erdmannsdorf. Das zwei Jahre alte Töchterchen des Kaufmanues Uhlig wurde von einem Lastgeschirr überfahren und sofort getödtet. ' G l a u ch a u. Der , Brennereibe-' sitzer Jersberg wurde von der Strafkammer in Plauen wegen Hinterziehung der Verbrauchsabgabe und des Zuschlags von Branntwein aus verschlössen! Sammelgefäßen zu 61,158 Mark und Untersagung des Betriebes berurtheilt. , , H e i d e n a u. In der .arlanschen Papierfabrik wurden durch die Explosion eines erst seit zwei Tagen benutzten' Trockencylinders arge Verwüstungen angerichtet. Der Maschinist Langer. wurde getödtet;. drei Arbeiter, erlitten leichte Verletzungen. Ein im Augenblicke der Explosion gerade vorüberfahrender Bierkutscher wurd,j iczwer verieVk.
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