Indiana Tribüne, Volume 21, Number 286, Indianapolis, Marion County, 5 July 1898 — Page 2

Znviana Tribüne. Erscheutt Taglich und SonutaF.

Die tZzltche .Tribüne kostet durch kcnXrlgtt 1 dtnt per Joche, die eoxntaalXiMttftc"l tv&tl per voche. vetde inftxrac llffcvtf ,dn SS Ernt per Per Vft nßerhalb di Ub wtftft Im raHiHla V ptr Jahr. cnic! 13 eüd labama Cttclu Indianapolis, Ind., 5 Suli 1898 Die IankeeS als Schwimmer. Wn von diesem Gegenstand spricht, berührt einen noch recht wunden Punkt, und es läßt sich in dieser Beziehung auch mit dem besten patriotischen Willen wenig Rühmliches von der derzeitigen Tüchtigkeit der amerikanischen Nation im Ganzen sagen. Es ist eine Thatsache, über die wir noch lange nicht hinwegkommen, daß in der edlen Schwimmkunst die Amerikaner nur Rückschritte gemacht haben. cy i. i r. "f i . v et .i. r .... vcui elwa oie sjaiiz oer xzuii aus uu seren Kriegsschiffen ganz abgesehen von denjenigen in Landdiensten kann schwimmen, und das Verhältniß würde sich noch viel unzähliger gestalten, wenn man blos von den eingeborenm Amerikanern sprechen wollte! Die Amerikaner sind eben keine bloße Küstenbewohner Nation mehr, wie ehedem, und die Mannschaften unserer heutigen Kriegsschiffe kommen zu einem großen Theil aus dem Innern des Landes, wo vielfach einstmal Wasser zum Schwimmenlernen vorhanden war. Freilich im F lot ten dien ste selbst sollte sich diesem Mangel bald genug abhelfen lassen! In der a l t e n amerikanischen Flotte. noch in den sechsziger Jahren (nicht blos in der Kriegsflotte) verfuhr man darin nicht viel anders, als die Eingeborenen der Hawaii-Jnseln mit ihren kleinen Kindern zu verfahren pflegen, welche das Schwimmen rasch lernen sollen: Jeder, der nicht schwimmen konnte, wurde, sobald seine Kameraden dies entdeckten, ohne Weiteres über die Bordseite gestoßen, wenn der Ruf zum Schwimmen erscholl, und mußte dann sehen, wie er sick durchkämpfte! Ertrinken ließ man allerdings Niemanden ; doch beeilte man sich keineswegs, ihn aufzugreifen. Und bei der ersten Gelegenheit wurde das Experiment wiederholt. bis der Erfolg erreicht war. Heutzutage ist es verboten, einen Nichtschwimmer in's. Wasser zu werfen ; aber man hat es überhaupt mit der Verpflichtung zum Schwimmenlernen in den letzten Jahrm nicht genau genomme?.u7.v viele Ertrinkungsfälle in unserer Marine sind lediglich hierdurch verursacht worden. Vielleicht bringt der gegenwärtige Krieg auch in dieser Hinsicht eine Aenderung, die auch für die Friedenszeiten von größter Bedeutung wäre. Wo ühlspeicherung mibglückte. t In den letzten zwei Jahren ist sehr viel oei uns von oen großartigen Forlschritten der Kühlspeicherung für Aufbewahren von Nahrungsmitteln und für ihre Beförderung auf gewaltige Entfernungen hin die Rede gewesen. Aber nicht läuter Erfolg ist in dieser Hinsicht zu melden! Es ist nicht mehr als billig, daß auch die nüchterne -Stimme der Enttäuschung zu Wort komme. Eine solche Stimme erschallt neuerdings von unseren kanadischen Vettern herüber. Ein Eorrespondent in Toronto plaudert als ihr Sprachrohr folgendermaßen: . Unsere Eanucken hatten ganz besondsrs große Dinge von der Kühlspeicherung erwartet. Es war in bestimmte p njei .n.YYi i v t. 4uiuyi ycicui looriicil, oaß oulll) verbesserte Systeme dieser Art für die Beförderung von Fleisch, Obst und Eiern überhaupt alle Länder, die in bedeutender Entfernung vom britischen Mutterlande liegen, in vollkommen ebenbürtigen Mitterwerb mit den betreffenden Producenten des europäischen Festlandes auch hinsichtlich des Weltmarktes für alle leichtverderblichen Waaren treten könnten. Schon lange schien nichts so Vielversprechendes aufgekommen zu sein, wie die moderne Kühlspeicherung. Jetzt aber haben die Canadier bereits einige Erfahrungen darüber gesammelt, und es wird immer offenkundiger, daß jene Erwartungen von Kaufleuten und Producenten keineswegs in allen Handelszweigen verwirklicht worden sind und ohne weitere umwälzende Fortschritte auf diesemGebiet auch.nicht verwirklicht werden können. ' Man hatte es sich ein -schönes 'Stück Geld kosten lassen-, um einen DampferdienstMlt großer Kühltransport-Aus-'2ttung emz'.'rlchten. Und der Erfolg? Nun, er mag. Andern wenigstens als lehrreiches Beispiel dienen. Was die Beförderung von Eiern in Kühlräumen auf diesen Dampfern anbelangt, so scheint dies ungefähr das Schlimmste zu sein, was man für die Eier thun kann. Denn die Schalen der Eicr werden bei so sehr niedriger Temperatur oft so spröde und morsch, daß sie schon beim geringsten Anstoß zerbrechen; schon hierdurch allein ist gewaltiger Schaden verursacht worden, und ein Import Haus in Glasgow z. B. hat alle ihre Verpacker angewiesen, kein einziges Ei, das unter dem -ßirtflufc von Küblunas - Apparaten gewesen ist. weiterzubesördern, zumal sich sogar gezeigt habe, daß mit Eiern, die als ganz gewöhnliche Dampferfracht kämen, weit befriedigendere Ergebnisse erzielt wurden. Dann folgt noch der gute Rath: Man versende E'er unter allen Umständ n ganz frisch, ohne irgend welche vermeidliche Verzögerung, wenn sie als Wasserfracht abgehen sollen. Das wird leider noch, von Vielen vernachlässigt. Wi'd streng darauf geachtet, und sind alle so ri)t i g t n Umstände normal und gllnstig, so sollten bei derZeit. xvddi heutzutage bei Beförderung über den Ocean nöthig ist. Eier ohneExtraKühlung gewöhnlich noch ganz gut bei ihrem Antreffen sein." Gtäk laztztn Gitt tc Küblraum

in wärmere Temperatur kommen, sammelt sich an den Schalen Feuchtigkeit, welche auch in die pappdeckelnen Zellen dringt, die gewöhnlich zu ihrer VerPackung verwendet werden. So entsteh! an den Eiern selbst sowie am Packmaterial unangenehme Dumpfigkeit und Moder, was schon allein hinreicht, die Verkäuflichkeit derEier sehr zu erschweren. Bezüglich des Werthes von Kühlspeicherung für die Beförderung von Obst mag nur noch bemerkt sein, daß derselbe mindestens noch unentschieden ist. Man hat selbst bei verhältnißmäßig haltbarem Obst bedeutende Verluste damit erzielt und meistens nicht den erwarteten Preis herausschlagen können. Und mit empfindlicheren Obstgattungen ist man noch viel schlechter gefahren. Ziemlich gut bewährt hat sich das System dagegen für die Beförderung kanadischer Butter. Alles in Allem, bedarf das System aber noch wesentlicherVervollkommnung. Es wäre schon viel werth, wenn wenigstens auch an den Ankunftsplätzen allenthalben für Kühlunqs - Gelegenheiten gesorgt Wäre! Aber diejenigen, mit denen wir concurriren, werden diesen Gedanken jedenfalls nicht begünstigen. Die CarnahubaPalme. Unter der Fülle von Naturprodukten. mit denen Brasilien gesegnet ist, befindet sich ein Palmenbaum, der an Nutzbarkeit wohl auf der ganzen Erde nicht seines Gleichen hat. Es ist die Carnahuba Palme, die vorwiegend in den Provinzen des nordöstlichen Hochlandes gedeiht. Ihre Wurzel dient als Arzneimittel, ihr Stamm liefert das zäheste. prächtigste Bauholz und wird zu Querbalken, Dachsparren. aber auch zur Anfertigung v Brunnenröhren, Musikinstrumenten u. s. w. verwendet, aus gewissen Theilen des Baumes werden Wein und Essig bereitet: andere liefern zuckerhaltige und stärkehaltige Stoffe. Seine Frucht dient als Viehfutter; ihrFleisch schmeckt angenehm, die ölige Nuß ersetzt den Kaffee. Das Mark deö Stammes ist korkartig; der Stamm scheidet eine Flüssigkeit aus. die der Milch der Cocusnuß, und ein Mehl, das dem Maismehl gleicht. Aus dem Bast werden Hüte. Matten, Körbe und Besen gefertigt. Ganze Schiffsladungen davon kommen nach Europa und kehren in Gestalt vonStrohhllten theilweise nach Brasilien zurück; auch zum Dachdecken wird dieserBast verwendet. Das kostbarste Erzeugniß dieses Baumes ist jedoch das Wachs, das man aus seinen Blättern gewinnt. Dieser Carnahuba - Baum, der jedem Wetter, auch der größten Dürre trotzt, wächst in Brasilien wie Unkraut und dient den Bewohnern in Fällen von Hungersnoth als Nahrung und Surrogat für fast alle anderen Produkte. Befremdend erscheint es. daß man nicht versucht, diesen nahezu wunderthätigen Baum in andere tropische Länder, namentlich in die englischen Colonien. zu verpflanzen, die doch ein ähnliches Klima haben und dringend der Hilfe von Außen bedürfen. Ein vogelslug'Geheimnib. Gewiegte Beobachter smd zu der U berzeugung gekommen, daß selbst gewisse Gattungen ganz kleiner Vögel auf ihren jährlichen Wanderungen geradezu Wunderbares im Ueberqueren weiter Ocean Flächen leisten und mitunter z. B. 1000 Meilen weit über ununterbrochene Salzfluth dainfliegen, ohne anscheinend einen einzigen Ruhepunkt auf einer so gewaltigen Strecke haben zu können! - Das ist viel auffallender, als die berühmten Meeresflüge von Vögeln, wie es der Albatroß oder .der Fregattenvogel sind, und es steckt hierin ein noch bis heute ungelöstes Räthsel. Denn es ist nicht im Geringsten zu bezweifeln, daß ein so langer Dauerflug die Kräfte jener kleinen Vögel bei Weitem übersteigt. Wenn man dies nicht schon an sich annehmen könnte, so spräche schon allein die Thatsache dafür, daß manchmal diese waghalsigen kleinen Sänger sich im Takelwerk von Schiffen so ungeheuer erschöpft nieder, lassen, daß sie, wenn man sie aufscheucht, nicht einmal die Länge des Schiffes mehr fliegen können; ja mitunter stürzen sie völlig hilflos auf das Schiffsverdeck. Andrerseits kann man unmöglich annehmen, daß Schisse die einzige Ruhe - Gelegenheit für solche Vögel bildeten, welche sonst weit häufiger und zahlreicher hier . erscheinen müßten. Mitunter sieht man diese Vögel auch mit ausgespreiteten Klügeln auf dem Meerwasser dahintreiben, und es ist wahrscheinlich,. daß sie sich ab , und zu wieder aus den Wogen neu erfrischt erheben und ihre weite Meeresreise fortsetzen ' können. Aber auch ein solcher Ruheplatz kann nur in äußerst beschränktem Maße in Betracht kommen, denn er ist viel zu aesährlich! Bei einigermaßen stürmischem Wetter müßten diese . Vögel jedenfalls jtier ertrinken, und überdies wimmelt das Meer von Raubfischen, die nach Vogel Delikatessen lüstern genug sind, aber selten Gelegenheit zu solcher Beute kriegen. Und bei alledem scheinen diese kleinen Geschöpfe in weitaus der Mehrbeit der ftäl tnoWWaUtn das GeCin Wahres Sprüchvort. MchtS ist so erfolgreich tote Erfolg." Diese Behauptung ist nie be ser bewiesen als wie durch den Erfola von Dr. Bull's Husten Syrup. Diest wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Crkältuna, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Cr folg. Frau E.W. Richards, 2214 E Cumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: ch habeDr.Bull'sHustm Synq) seit 9 Jabrcn im Gebrauch und fand ihn rin sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in, den schlimmst Fällen und rathe allen Müttem dasselbe zu thun." Dr.Bull'S Husten Syrup kostet nur 25 Cents.. Versucht kein anderes Mittel .sondern bleibt bei dem alten und bewährten Dr ' Lull6 Husten U2) F: c:3ä i- . . ,

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siade zu ereichen, obwohl sie offenbar durchaus nicht zu einem Flug fähig sind, der selbst für die größten Flügel der stärksten gefiederten Meeres - Ueberquerer eine außerordentliche Anstrengung ist. Das ist sicherlich eine Thatsache, die recht geheimnißvoll aussieht. Erst in neuester Zeit ist man in der civilisirten Welt auf eine Theorie verfallen, welche dieses Geheimniß lösen könnte, aber sich etwas kühn ausnimmt: nämlich, daß diese Geschöpfe einen großen Theil der Reise auf dem Rücken größerer Vögel zurücklegten! Diese Annahme wurde zuerst von einem englischen Seefahrer geäußert, und zwar nicht ganz willkürlich. Er versichert wenigstens, daß er wiederholt auf dem Meere, während er einen Flug Sand - Kraniche über sich beobachtete, gleichzeitig aus dem Schwärm Zwit scherlaute, die unmöglich diesenVögeln angehören, auch nicht durch das Flügelschwirren dieser Kraniche verursacht worden sein konnten, sondern von bestimmten kleinen Bögeln herrühren mußten, ganz deutlich heraus gehört habe! Anfangs so erzählt er weiter glaubte er an Täuschung seines Ohres; aber die Widerholung des Vorganges, sowie ein Veraleich mit den Beobachtungen eines Freundes, ließ diese Vermuthung völlia ausgeschlossen erscheinen. Einmal, sagt er, lud er seine Büchse und schoß nach einem derartigen Schwärm, worauf er drei kleine Vögelchen erschreckt auffliegen sah, die aber nach kurzer Zeit wiederum unter den Kranichen verschwanden. Fortan hegte er nicht den geringsten Zweifel mehr daran, daß die kleinen Vögel von den gutmüthigen Kranichen getragen würden, theils als geduldete Gäste, theils sogar unmittelbar unterstützt. Viele Andere dürften noch weit mehr Belege aus der thatsächlichen Beobachtung fordern, ehe sie geneigt sind, an eine so kühn erscheinende, oder doch für Unsereins ungewohnte Theorie zu glauben. Es ist dabei aber noch zweierlei zu beobachten: einmal, daß äußerst wenig Auswahl in ErklärungsVersuchen sich uns hier bietet, sodann aber, daß die Naturvölker sehr weit von einander entfernter Welttheile, wie man gefunden hat, eine gleiche Annähme hegen. So hat man unter den Indianern der Gegend südlich an der Hudsons - Bai Angaben über einen gewissen Fink vernommen, welcher sehr bequem auf dem Rücken der CanadaWildgans reise, und ganz Aehnliches haben sich Reisende in neuester Zeit von Eingeborenen egyptischer Küstengegen den sagen lassen. Eine solcher Art vielfach unterstützte Annahme ist schwerlich ohne einen gewissen Wahrheitskern. und es wäre wenigstens unvorsichtig, sie ohne, alle " weitere Prüfung als MUnchhausiade, sozusiaen oU fliegende Seeschlange", zu behandeln. Zweifelhafte Htt-e schifte. Vor Jahren schon ging ein hervorragender Deutschamerikaner eine hohe Geldwette darauf ein, daß kein einziger wirklicher Beleg für den Angriff eines Haies auf ein l e b e n d e s Wesen geliefert werden könnte. Diese Wette steht noch immer aus,' und trotz aller gelegentlichen Sensationsberichte (so auch jüngst wieder die Nachricht, daß 14 lebendige Matrosen von Haien verschlungen worden seien) ist es zweifelhaft genug, ob jener Wettbold jemals sein eingesetztes .Geld verlieren wird. Ob er darum an und für sich so ganz Recht hat, wäre freilich immer noch die Frage. Wohlbeglaubigte Thatsache ist es. daß die Haie überaus feige Geschöpfe sind. Seefahrer, welche im Süden des Stillen Oceans am meisten verkehrt haben, scheinen, wenn sie nicht Matrosen - Latein sprachen, ziemlich einstimmig der Ansicht zu sein, daß schon geräuschvolles Wasserplatschen genüge, jeden Hai zu verscheuchen. In denjenigen Südsee - Gegenden, welche am benichtigsten durch die Haie sind, pflegen die Eingeborenen stets in Partien von etwa einem Halbdutzend zu baden, um durch das Geräusch im Wasser dieHaie zu vertreiben, die ihnen immerhin unheimlich sind! Schon oft aber soll es auch einem einzigenSchwimmer gelungen sein, auf dieselbe Weise Haie zur Flucht zu bringen. anderseits erzählt man sich freilich, daß hin und wieder ein Schwimmer, der diese Maßnahme vernachlässigte, wirklich einemHai zum Opfer gefallen sei. Die sich hartnäckig behauptende Erzählungen dieser Art, die auch bei Naturkindern verbreitet sind, haben vielleicht doch irgend einen thatsächlichen Kern, wenn auch nur einen bescheidenen. Es mag noch lange dauern, bis das allerletzte Wort in dieser Frage gesprochen ist. Der lange besprochene Plan, eine Eiscnbahnbrücke über den Kleinen Belt zu bauen, um zwischen Fübnen und Jütland eine leichtere Verbindung herzustellen, scheint sich jetzt seiner Verwirklichung zu nähern. Am schmalsten Punkte, wo der Belt nur etwa 1000 Fuß breit ist, soll eine Hängebrücke errichtet werden. Nach langen Verhandlungen und Erwägungen hat man sich endlich für diesen Plan entschieden. Die Kosten sind au' 15 'lltt? Kronen veranschlaat. Undank ist der Welt Lohn! DaS mußte der Maurergehilse Johann Dwarschak in Wien erfahren. Er sah in der Binderau bei Zwischenbrücken einen Mann an eineniAste bau. meln. Athemlos stürzte er herbei, und glücklich, ein Menschenleben retten zu können, schnitt 'er den Hängenden ab. Das hätte er nicht thun sollen, der gute Mann. Der Fremde war über die Störung sehr ungehalten und versetzte Dwarschak zwei derartige Ohrfeiaen, daß ihm Hören und Sehen verging. Nein, das Sehen nicht ganz, denn er konnte noch bemerken, wie der Gerettete dem Ufer zueilte und sich von der Kronprinz Rudolph - Brücke in'S Wasser ivarf. ' Es gelang er ' ertrank. Der Selbstmörder isrmit dem Maurergehilfen Cajetan Huna identisch. Qarum Hunz , rn jeden Pr:iZ st:rl:n fc:-'"' n 4 U --VT... I. . . . t

MVüßcritt. An? dem Französischen des Rene Ghil. - I. Ganz fröhlich gestimmt von dem schönen Mai-Nachmittag. an welchem sich ihre fünfundzwanzig Jahre gleich einem verborgenen köstlichen Rofen strauch entfaltet zu haben schienen, kehrte Madame Staniö von einem Gange durch die Kaufläden nach Hause. .Nichts Neues. Agathe? Die Kleine ist noch nicht aus der Schule gekommen?" Es ist kaum vier Uhr, Madame . . . Madame weiß, daß der Herr abgereist ist?" sagte die Magd mit einigem Zögern. Mein Mann? Abgereist?" Er hat nur seinen Handkoffer mitgenommen .... Uebrigens, er hat einen Brief für Sie zurückgelassen, da, im Wohnzimmer . . ." Sie stürzte hinein, unfähig eine grausame Angst zu verbergen, und erbrach den Umschlag. Sie las, todtenbleich: Louise, meine arme Louise! Ich reise ab, ohne Dir Adieu zu sagen . . . Ich fand nicht mehr den Muth. Dir unter die Augen zu . treten ... Ich habe große Summen an der Börse derspielt, unser ganzes Vermögen! Ein Zufall hat mich verrathen ... Ich wollte Dick noch glücklicher, wollte Dich sehr reich sehen, meine arme Geliebte. Alles ist verloren ... und es fehlen 20.000 Franks in der Kasse deö Herrn Hardois!... Ich tödte mich nicht, um wieder gut zu machen, um zurück zu erstatten . . . und weil eS mir, trotz Deines Fluches, so süß sein wird, mich an Dich, an unsere große Liebe zu erinnern! . .'. Geh' und bitte, daß man mich nicht verfolgt, daß man mich arbeiten, daß man mir Zeit läßt. Ich werde Alles zurückgeben ... Ich bin kein Dieb, glaube es mir, Louise! ' Ich nehme tausend Francs mit . . .' Ich lasse Dir 2000 zurück; diese ... gehörten uns. Louise, beschütze unsere kleine Clara und habe Mitleid mit mir, . Ich werde Dir kein Lebenszeichen von mir geben, wenn der Tod mich nicht ereilt, bevor ich Dir nicht Glück und Wohlstand wiedergeben kann . . . ... Es schien ihr, als ob die Nacht hereinbräche vor ihren verstörten Augen, als ob sie zu Boden sinken müßte. Sie holte tief Athem, richtete sich steif in die Höhe, erwachte wieder zum Leben: Der. Kampf beginnt," murmelte sie. Für die Ehre" und in ihrem gemordeten Herzen schrieen, lebendig dennoch, alle Erinnerungen schmerzlich auf: Und für die Liebe!... Eine halbe Stunde später stand sie vor Herrn Hardois, der sie mitleidig forschend betrachtete: Ja, Madame ... Ich habe diese. Unregelmäßigkeiten selbst bereits entdeckt. Ich beklage Sie aufrichtig. .Ich bitte Sie! Machen Sie keine Anzeige! Ich werde alles bezahlen. ich, ich allein . . . Sagen Sie nicht, sagen Sie nicht nein!- flehte sie indem sie auf die Kniee fiel. Hardois und sein AssociS Sandrez waren tief gerührt. Ihre Blicke trafen sich. Nein, ihre Erkundigungen waren sehr genau nicht sie hatte den Unglücklichen so weit gebracht: gewiß, weder genußsüchtig, noch verschwenderisch, noch kokett. Arme Mutter! .Gut, Madame, wir sind einverstanden. . Wir können eine solche Summe nicht verlieren und dann, jede Schuld muß ihre Sühne haben. Uebrigens, wenn wir so sprechen, glauben wir Ihnen unsere aufrichtige Hoch achtung zu bezeugen und Ihnen zu beweisen, daß wir Sie Ihrer . großen. Ihrer langen Aufopferung für würdig erachten. ... Welche Frist verlangen Sie?" . Sie zuckte zusammen, bestürzt, als wenn es sich für sie darum gehandelt hatte, die Stunden der' Thränen zu bestimmen, die ihr anheimgefallen waren. Sie hatten Mitleid: Zehn Jahre, wollen Sie? Oder mehr?" Ja, meine Herren, ja, zehn Jahre," sagte sie. Oh, .danke!... Und Nichts. .Nichts wird'mehr sein. Nichts wird gewesen sein!" Nichts, Madame. - Wir verlangen keine Unterschrift, kein Papier . . . n. . DaS Opfer, welches verzieh, traf entschlolsen alle Anstalten zu einem neuen Leben. Sie war vor ihrer Verheirathung als erste Verkäuferin in einem der großen Magazine thätig gewesen: eS gelang ihr, nach einigen Monaten rastloser Bemühungen, eme Stelle als Kassirerin zu finden. , Ohne. Verwandte, wie ihr Gatte, konnte sie sich ziemlich . rasch isoliren, und' um sich noch mehr zu verlieren, d'eit'weg von der ganzen,' zu 'süßen Vergangenheit, kündigte sie ihre demnächstige Abreise in das Ausland, zu ihrem Gatten, an. Sie verließ .daK alte Viertel, nahm ihren Mädchennamen wieder an. Sie gab ihre Kleine, die bald sieben Jahre Mlte, in ein billiges Pensionat in der Nahe der Stadt und von da ab hatte sie nur noch den einen Gedanken: die Schuld zu 'tilgen! Die Jahre vergingen die ihr eine unerträgliche Gewissensqual 'gebrächt hatten. Die Vorkehrungen, welche sie getroffen hatte, um so ßanz .zu verschwinden, würden sie nicht die Folge haben, auf die sie nicht sogleich bedacht gewesen war: die Zurückstellung Briefe, in welchen.ihr. Gatte' ihr vielleicht sein Schicksal, mittheilte, an den Absender mit. dem trostlosen Vermerk Abgereist. Adresse ' unbekannt.- Sie war in einer beständigen Angst. . Ich werde Dir kein Lebenszeichen von mir geben, wenn der Tod mich nicht ereilt, bevor ich Dir nicht Glück und Wohlstand wiedergeben kann." , -clch! :si?gt. unglücklich, v:-, edttte au .p;:7::cht. . : t::r t:d t:n j:ii:r.; l: er r.it tc; s ? ,.- 7 .m . - . l . .m I

Dännhätte sich "Herr Hardois von den Geschäften zurückgezogen, und die Firma war auf den Namen des Herrn Henri Sandrez übergegangen, in dessen Hände sie seit drei Jahren den Tnbut für die Ehre ablieferte. Nun hatte sie aber im Laufe der Zeit bemerken müssen, daß sich in die Ehr erbietung, die ihr Sandrez bezeigte, ein Zug bewundernder Zärtlichkeit mischte. Sie hatte gesehen, wie ihm eine Nöthe tn das energische und sanfte Gesicht stieg, wenn er dieses Geld ihres Leidens berührte mit einer unentschlossenen und nervösen Bewegung, als wenn er es ihr zurückgeben wollte, mit Worten, die er nicht wagte . . . Worte,' die ein Schimpf sein würden! Er hatte auch Clara zu sehen verlangt und hatte sie sanst, fast väterlich betrachtet ... III. DaS achte Jahr der Frist ging seinem Ende zu. An einem trüben, regnerischen November - Abend war Madame StaniS schmerzlich aufgeregt vor Henri Sandrez erschienen. Sie war noch bleicher, müder, mit einem Zug um den Lippen, der um Gnade flehte. Er fühlte ein großeSMitleid und machte unwillkürlich eine Bewegung, wie um sie aufzurichten, sie zu stützen .... Herr Sandrez . . . nun sind eS acht Jahre! ... Ich werde nicht damit zu Stande kommen! ... Ich. bringe Jh nen nur siebenhundert Franks; eS bleiben also noch mehr als fünf Tausend!" Ich bitte Sie, Sie wissen, daß Sie Zeit haben soviel Sie wollen. Sprechen Sie nicht so ... Sie sind bleich ... Sie legen sich Entbehrungen auf, nicht wahr? Oh! und ich, der ich Alles geben würde . . ." Sie fuhr fort, ohne auf ihn zu HLren: Clara ist krank gewesen . . ." Clara? krank? Oh! mein Gott!" Drei ganze Monate, 'die Lebensweise im Pensionat, das Wachsthums Ich habe sie zu mir nehmen müssen und Jemand zu ihrer Pflege .. . Sie ist auf dem Wege der Besserung, Gott sei Dank . . . Meine 5?leine, meine arme .... Sie konnte sich nicht länger bezwingen und brach in lautes Schluchzen aus. Henri Sandrez kniete vor ihr nieder und wollte ihre Hand ergreisen, die sie zurückzog. Er sagte, sehr traurig, sehr bewegt: Ich habe also nicht Ihr Vertrauen?" Oh doch, doch . . . Sie sind mir ein so wohlwollender Freund gewesen. Verzeihen Sie mir." Sie reichte ihm ihre Hand, die er behielt. Ich habe also Ihr Herz nicht gerührt? Nein, sagen Sie nichts. Lassen Sie mich sprechen jetzt. Ich habe schon zu lange gewartet . . . Ja, ich liebe Sie, ich bewundere Sie, wie eine Heilige! Die' Jahre sind vergangen, und, nicht wahr. Nichts, keine Nachrichten ... er ist nicht zurückgekommen, hat nicht geschrieben? Gesetzlich sind Sie also wieder Herrin Ihrer selbst geworden. Wenn Sie es wollen, sind alle Bande von selbst gelöst . . ." Oh!" sagte sie. wie grausam Sie sind!" UeberlegenSie." fuhr er fort, denken Sie an Clara! Soll, auch sie so hart arbeiten für ihr. Brod in irgend einem Laden? Sie, fast noch ein Kind und auch fast ein Weib! Um Clara's willen, um Ihretwillen!" Nein, sagen Sie nichts mehr .... Versüchm Sie mich nicht so! Ach. möchte er doch endlich zurückkehren!" Sie rang die Hände mit flehender Geberde und Sandrez erhob sich . . . IV. Die ganze Nacht lag sie schlaflos mit ängstlich zuckendem Herzen. Am Morgen klingelte es. Sie offnete. Auf der Schwelle entblößte wortlos, mit .'zitternder Hand, ein etwaS gebräunter, etwas ergrauter Mann sein 'Haupt. Marcel! Marcel! Oh! Du.... Du bist es!" . Louise, meine Heilige! meine .Lou-, ise... Und Clara ... Das ist Clara?" Ihre Umarmungen,' ihre Küsse, die Qualen seines Gewissens erstickten ihn. Louise. Clara! die ganze Ehre! . Nein, das kann nicht sein. Ihr könnt mich nicht mehr lieben, nicht mehr achten . . . . Nein, ich muß wieder abreisen, dieses.Haus kann nicht daS meine sein! Ich bin nur gekommen. umEuch zurückzugeben, :waS Ihr durch meine Schuld verloren habt, das sorgensreie Leben, das Glück, die Zukunft ... Ich bin reich, hier, nehmt, nehmt! ...'Für Euch. Alle's für Euch, meine Süßen, meine Theuren! ..." Und'während er so sprach, entnahm er einem Koffer, den er. in der Hand .trug, ganz Bündel Banknoten, ganze Haufen amerikanischer Goldstücke. Dann fiel er rücklings auf inenStuhl, phantasirend, in einem fort wiederholend: , Abreisen, abreisen .. ." . ,.....(ine Stunde später, als sich seine Äüfregung gelegt hatte, ' erzählte er seine Abenteuer: In New Vork, wohin er 'geflüchtet war, hatte er einen Jugendfreund gefunden, der ihn bemitleideteund sich seiner annahm. - . Fast sieben Jahre seines Lebens waien sehr bewegt gewesen: Nacheinander Buchhalter in New Fork und ' San Francisco, dann Agent eines Pelzwaarenhau seö, hatte er schließlich mit seinen Ersparnissen einige Ländereien a. gekauft und sich mit Viehzucht befaßt. Vor ungefähr einem Jähre nun, hatte ihn ein alter Neger, den er mitleidig aufgenommen," zu dem ausgetrockneten Bett eines GebirgswasserS auf seinem Grunde geführt und hatte ihm enthüllt,, daß man da vor Zeiten Gold gefunden, und daß der 'ganze Berg von Gold war" und die umliegenden Felder dazu. ' .7 Er glaubte. Er rief aus San Fran ciSco. wo sich dieser aufhielt, . seinm Freund herbei: es war wahr; er fand sich als Leptzer von Goldselder.:! Gr teste zu w!ed:rh?lt:n Daltn c fit . j.: -i T'JVi . ,,-., 1. w. ,. 4 - 4 ft"

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Z früh beginnen fei Vergnügung, de Frökilng mit übtr große I Anstrengungen und plölitker Vbküh lung, dann sind Steifheit der lieber ein sicher Folge. llicitrxictti$init& Ist leicht geheilt. Füge ,u diesen die Verrenk, ngen, Quetschungen, Schnittwunden, inen plötzlichen Anfall von Neuralgie und Hüften, schmer,en. egen alle diese Schmerzen giebt es nur tn Mittel, welche rasch und sicher heilt und dak tft

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A New York cornrnulcr oo one of the New Jersey suburban roads, a troog, virile man, tht picture of health and manljr vigor, a hearty eate na who anjwy liie la XL its phasea, says of RIpaes Taltrales " I am not the sort of person to often require medicinei and I am spedally oppoted to pills. They are too riolent in their action for me. In the easc of any irregularity I had always relied upon the use of fruits until one tfay, on a railway journey, a friend directed my attention to Ripam Tabules and gave m some from a suppjy be had in his hand-bag. I afterwards ade um of them as occasion offered, and the result was so entirely all that could be detired that I now dtpend upon Ripans Tabules in the case of any irregularity of the boweb or derangement of the digestive apparatus."

1. vutzte nichts, durlte nichts w'iffen erzählte auch sie ihr Leben. Weinend hörte er ihr zu: Also Niemand hat es erfahren? .. . Dir zu Liebe haben Hardois undSandrez mich verschont, mir verziehen? Oh! Das ist zu viel ... das ist zu viel Noch an demselben Nachmittag suchte Madame Stani6 HerrnSandrez aus. Als sie. stumm vor Rübruna. die restirende Summe vor ihm auf deu. rv r r t ! C C . V , . V . 2,110 nleocillgie, oegriss ci uuu luuiut blaß: Er ist zurückgekommen?" Ja sagte sie weich, indem sie mit einem dankbaren Blicke zu ihm aufsah . . . Er hat gearbeitet, gekämpft, gelitten ... Er hat seinen Fehler wieder gut gemacht!" Ein Studentenulk. Der Archäologe Professor Dr. Klop. fleisch, der vor wenigen Tagen in Jena im Mter von. fast 67 Jahren entschlafen ist, war von hoher Begeisterung für alterthümliche Forschungen beseelt. Da er aber nicht sonderlich vorsichtig war in der Beurtheilung des angeblich Al ten, brachte ihn sein wissenschastlicher Eifer bisweilen in seltsame Lage. Ei, nes Tages wurde ihm von einigen Studenten gemeldet, sie hätten in der Nähe der Stadt ein Hünengrab entdeckt; sie baten den Herrn Professor, es öffnen zu lassen. Natürlich ist Klopfleisch einverstanden. Für einen schönen Sommernachmittag wurden .Arbeiter mit Spitzhacke und Schaufel bestellt, Bekannte geladen; Studenten kommen in einer ungewohnt großen Zahl. Die Ard?it beginnt. Die Erdschicht wird abgeräumt, das Geröll beseitigt. Die Sonne brennt heiß hernieder, ' die Arbeiter triefen von Schweiß, die Aufregung wächst , von Minute zu Minute; hat doch Professor ttllopfleisch wiederholt seiner Ueberzeugung Ausdruck gegeben. daß man eö hier unzweifelhaft mit nner vorgeschichtlichen Grabstätte zu thun habe. Was wird das Ergebniß der Nachgrabungen sein? Welche neuen Errungenschaften für die Alterthums Wissenschaft werden sie bringen? Welches Museum wird die Funde in seine Hallen aufnehmen? Endlich berühren die Spitzhacken eine Platte von Schiefer, roh und unbehauen. Sie scheint über hohlem Raum zu liegen. Sorgfältig werden die' Ränder bloßgelegt, unter athemlofer Spannung wird sie gehoben. Etwas Glänzendes wird darunter ficht bar. Was ist es? Ein Arbeiter hebt das Kleinod mit vorsichtiger Hand und reicht es dem Professor. Und siehe da: ein funkelnagelneuer Teckelschoppeu mit der Widmung: .Julius Eäsar seinem lieben Klopfleisch!- Der so Beschenkte war indeß der Erste, der in die stürmi sche Heiterkeit über diesen Studentenulk mit einstimmte. Von späteren Nachgräbungen in der Nähe von Jena hat man aber nichts wieder gehört. ' : Q. CZiltV QZtUn - Fabri. r--!, 1:3; 7io k::!5 c:r.

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