Indiana Tribüne, Volume 21, Number 286, Indianapolis, Marion County, 5 July 1898 — Page 1

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Editorielles. Deutschländifche Blätter drücken noch immer ihr Erstaunen über die große Zunahme des sozialdemokratischen Votums bei der letzten ReichstagSwahl auS. Die Stimmenzahl ist um rund 376,000 gewachsen und betrug rund 2,175,000.

Zur Zeit, da wir zur Presse gehen, ist noch keine Nachricht da, daß die Beschießung von Santiago begonnen. Nach einer von Washington eingelaufenen Depesche ist die Möglichkeit vorHanden, daß die Beschießung erst stattfindet, nachdem eö Sampson gelungen mit seiner Flotte in den Hafen einzuausen. DaS Centrum ist im Reichstage noch immer die stärkste Partei. SS ist ein fortschrittliches Zeichen, daß in Deutschland eine starke Partei kziftirt, eren BaftS der ReligionSunterschied bildet. 3n unserer Zeit sollte die Religion nichts mit der Politik zu thun haben. ES giebt sonst kein großeö Land außer Deutschland, daS eine reli-iiSS-politische Partei besitzt. . Dieö st der Staatsmannschaft BiSmarckö und dem ber Kulturkampse zu erdanken. Während wir dieses schreiben, ist eS noch ungewiß, ob Santiago sich ergeben hat, oder ob eö die Spanier auf eine Beschießung der Stadt ankommen assen. Die heutigen Depeschen melden noch nichts über den Sindruck, den der Untergang der Flotte EerveraS in Spanien hervorrief. Da sich die Sache außerhalb des Hafen zutrug. verging jedenfalls eine geraume Weile, ehe man in Santiago davon erfuhr und Meldung nach Madrid machen konnte. WaS jetzt sehnlichst zu wünschen wäre, das ist, daß man in Santiago sowohl wie in Madrid die Hoffnung?losigkeit und Zwecklofigkeit jedes weiteren Widerstandes einsehen möge und sich nicht von falschen Ehrbegriffen leiten lasse. ES wäre Unsinn, eS aus eine Beschießung der Stadt ankommen zu lassen und Gut und Blut zwecklos zu opfern. ES wäre Unsinn, den Krieg weiter zu führen, denn die vollständige Niederlage Spaniens ist nunmehr bloß noch eine Frage der Zeit. 3e länger eS dauert, desto schwerer werden die Friedensbedingungen sein Sine Depesche, welche über London kommt, meldet, daß Sagafta gesagt habe, daß selbst die Zerstörung der Flotte den Krieg nicht beenden werde daß in Euba 100,000 Mann ständen die eher sterben werden, als sich er geben. DaS wäre nicht mehr Ehrge suhl und Natioualftolz. sondern Na tionaldüakel, Wahnsinn und Verbre chen. Die Fortsetzung deS Krieges' hat für Spanien absolut keinen vernünftigen Zweck mehr, aber die Furcht vor der Revolution und die Partei-Zerriffen heit der herrschenden Klassen mag trotz dem den Frieden verhindern. DaS ist der Fluch der bösen That daß sie fortzeugend BöseS muß ge baren." Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der leKteu U Otu-dea 80 Cwd, niedriger 6? C:a.

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ZumSchutze derAuöländer. Santiag o, 5. Juli. Den britischen Kriegsschiffen PallaS und Alert und dem östreichischen Kriegsschiff Maria Theresia wurde von Admiral Sampson gestattet in den Hasen einzuausen und Ausländer wegzubringen Die Zerstörung d er spani schen Flott e. Zehn Meilen von Santiago über Antonio, Jamaika, 4. Juli. Admiral Eervera machte einen kühnen und tapferen Versuch auS Santiago zu entkommen, um wo möglich der anderenfalls sicheren Zerstörung seiner Flotte vorzubeugen. Der Ausfall gechah gänzlich unerwartet, wurde aber sofort wahrgenommen. Nahezu zwei Stunden lang folgten die amerikanischen Schiffe den spanischen, ihnen Schuß aus Schuß nachschickend. Die Spanier zeigen während deS Vorgangs seine Nei gung, sich zu ergeben und benahmen sich sehr tapfer, bis ihre Schiffe zu sinken begannen. Dann lenkten sie dieelben nach dem Ufer, wo sie verbrannen. Die Ossiziere und die Mannchasten gelangten mit Hilfe von Booen, welche die amerikanischen Schiffe abschickten, ans Ufer, wo sie zu Gesangenen gemacht und vor mörderischen Kubanern geschützt wurden. Admiral Eervera gelangte in einem Boote an daS User, wo er sich ergab. Er wurde mit noch anderen Offizieren aus die Gloucester" gebracht. Er war am Arme verwundet. Lieut. Comander Wainwright empfing -ihn aus der Falltreppe, reichte ihm die Hand und sagte : Ich gratulire Ihnen, Sir, zu der bewiesenen Tapferkeit." Der Commander trat darauf dem Admiral seine Cabine ab. Unterdessen brannten die spanischen Schisse am Ufer nieder, mit Ausnahme des Criftobal Colon, aber der Rauch, den man am westlichen Horizont sah, deutete anwaS kommen würde. Der Oregon," die New Jork" und der Brooklhn" verfolgten daS Schiff und schickten ihm Schuß auf Schuß nach, bis auch der Criftobal Colon" kämpfunfähig und auf daS Ufer gelenkt wurde. Man erwartete, wie gesagt, den Vuöfall nicht. Die amerikanische Flotte war zur Zeit weiter vom Hasen entfernt alö gewöhnlich. Die New Jork" befand sich sieben Meilen weg. ES war offenbar nicht die Absicht der Spanier zu kämpfen, sondern zu entkommen. Aber sie wurden sofort bemerkt und die Verfslgung wurde aufgenommen. Die Gloucester," eine kleine schnelle Jacht, war in der Verfolgung voraus und feuerte nicht weniger als 1400 Schüsse ab. Eine Depesche WatsonS. Washington, 6. 3uli. Um 11 Uhr 25 letzte Nacht lies eine Depesche von Commodore Watson ein. Sie lautet ähnlich, wie die SampsonS. Nur giebt er die Zahl der vetödteten Spanier mit 350, die ier verwundeten mit 160 und die der gefangenen mit 1600 an. Nach Spanien. Washington, 4. Juli. Der Kriegirath war heute über eine Stunde in Sitzung' Er kam zu dem Entschluß, die Abfahrt deS Commodore Watson zu beschleunigen. Die wichtigsten Küftenpunkte Spaniens sollen beschossen werden. Da sür SampsonS Flotte kein Gegner mehr vorhanden ist, so hält man den Zeitpunkt, direkt gegen Spanien vorzugehen, sür gekommen. Weitere Truppen sollen von Tampa abgeschickt werden, ob aber nach San tiago oder Portorico, wurde nicht bekannt gegeben. . Pando in Santiago. Washington, 4. Juli. 3m Kriegsdepartement liefen heute mehrere Depeschen ein. deren Inhalt aber nicht bekannt gegeben wurde. DaS Departtment dar schon anderweitig von der Thatsache unterrichtet, als die Nach richt eintraf, daß General Pando mit 5000 Mann in Santiago angekommen s'I. Pando hat Santiago augenscheinlich vom Westen auS erreicht, während die Cubaner an Shafter berichtet hatten, er komme vom Osten auf Caney zu und deibalb ließ Obakter diele Sark Ibefts-izte Ortfaft nit solch' große

Verlust an Menschenleben nedmen, um

von den Verschanzungen von Caneh auS über Pando hersallen zu können. Seine Vorposten haben ihm dies aber jedenfalls berichtet und deshalb ist er, durch dichte Wälder und über ein hohes Gebirge nach Santiago marschirt, statt aus dem bequemeren Wege nach Caney, wie er vielleicht Anfangs beabsichtigt haoen mochte. Daß Pando den rechten Flügel ShafterS umgangen habe, wie von einigen Sensationsblättern berichtet wurde, wird im KriegSdepartement entschieden in Abrede gestellt. Von den Philippinen. Washington, ö. 3uli. Generaladjutant Corbin erhielt via Hongkong, 3. 3uli, folgende Depesche vom General Anderson, welcher die erste Militär-Eipedition nach den Philippinen commandirt : Kavallerie, Artillirie und Reitpserde erwünscht; kann beschränkte Anzahl von Zugthieren hier hatten. (Gezeichnet:) Anderson." Washingtons. Zuli. Admiral Dewey telegrophirte an daS Marinedepartement : Hongkong, 4. Juli. (Cavite, 1. Juli ) Drei Transportschiffe und der Charleston" trafen gestern hier ein. Der Charleston" nahm Guahan, La-dror.en-Jnseln, am 21. Juni. Er fand keinen Widerstand. Er brachte die spanischen Offiziere der Garnison,' 6 Beamte und 64 Mann, nach Manilla. Am 29. Juni kam daS spanische Kanonenboot Leyle" auS "einem Flusse nahe Manilla und ergab sich DaS Schiff hatte seine Munition und Nahrungömittel bei der Bekämpfung von Rebellen erschöpft. An Bord befanden sich 52 Offiziere und 94 Mann. Admiral Dewey bot der Mannschaft an, sie aus Ehrenwort freizulassen, allein die Leute drückten die Besürchtung aus,' daß sie alsdann vor ein Kriegsgericht gestellt und erschossen werden würden. H o n g k o n g, 4. Juli. DaS Bun-deS-Depeschenboot Zasiro, welches hier heute von Cavite anlangte, berichtete, daß Admiral Dewey beabsichtigte, mit den eingetroffen Truppen am 4. Zuli einen Angriff auf Manilla zu unternehmen. , Furchtbares Unwetter. H a m p t o n, N. H., 6. Juli. Ein Tornado brauste gestern Nachmittag über Hampton Brach dahin, gewaltigen Schaden und großen Verlust on Menschenleben anrichtend. Häuser wurden niedergeblasen, Pserde von der Windsbraut in die Höhe gerissen und gegen Häuser geschleudert. Bäume entwurzelt und diele Wagen eine bedeutende Strecke fortgeschleudert 20 CotageS und mehrere kleine Hotels vurden in Trümmer verwandelt. In der alten Rollschuh-Bahn bei LevittS wurden 75 bis 125 Personen schwer und viele andere Personen leicht verletzt. 7 Unglückliche wurden aus der Stelle getödtet. Capt. Frank Mudd'S Sacht wurde in der Nähe der Küpe zum Kentern gebracht und 6 der neun Insassen derselben ertranken wie folgt : Walter, Gertrude und Ralph Hodgeson, Kenfington, H. H.; Frau W. H. Parker, Kenfington; Captain Mudd, Hampton. Die Anderen in dem Boote waren : Alsred Scott, John Lambeck, William K Parker und Tochter, alle von Kensington. Man glaubt, daß dieselben alle gerettet wurden. Beverly, Mass., 5. Juli. Der kleine EzcurfionS - Dampfer Surf City" mit etwa 60 Passagieren an Bord, wurde gestern Abend in der Nähe der Küste von einem furchtbaren Unweiter überfallen und zum Sinken ge bracht. Soweit wurden 6 Leichen aufgefunden, man glaubt indessen, daß viele der Passagiere durch Boote geret tet wurden. Die Szenen, welche sich abspielten, als daS Schiff umschlug, spotten aller Beschreibung. Die Hilserufe der Frauen und Kinder, welche sich in großer Zahl an Bord befanden, könn ten Meilen weit gehört werden. Da zweite Schützenfest. N e v I o r k, 4. Juli. Gestern be gann im Glendale Park, Lang Island, das zweite Schützenfest des nationalen SchützenvereinS und dauert bis zum Montag, den II. Juli. Das erste Fest fand vor drei Jahren statt. Dies Jahr beträgt der Garantiefond 5200, 000, und die Oaarpreife allein

einen Werth von etwa $30,000. Da

zu kommen noch andere Ehrenpreise und Medaillen, so daß im Ganzen für über tzö0,V00 verausgabt werden. Die Hauptkämpfe vollziehen sich vor der Ehrenscheibe Columbia und der Ger-mania-Scheibe, bei welchen wahrhaft königliche Preise ausgesetzt sind. Revolution in Uruguay. Montevideo, 4. Juli. 3a der auptftadt ist eine Revolution auSgebrachen DaS 4. leichte Artillerieregiment, an dessen Spitze General Esteron steht, meuterte. Schießen begann heute Morgen zu früher Stunde und dauerte bei Abgang dieser Depesche in nächster Nähe der Stadt fort. Die Reerung hat den Belagerungszustand über die Stadt verhängt und hat die Nationalgarden heraus gerufen. Einer Abtheilung britischer Blauacken wurde hier gelandet, um daS britische Consul zu vertheidigen. Man glaubt, daß die Revolution daS Resultat von Intriguen der Hereriata Partei, die auS Anhängern deS rüheren Präsidenten Uruguays, Dr. Miquel Herrera y ObeS besteht, ist. , Freude in Madrid. Madrid, 4. Juli. Er herrscht große Freude, daß Admiral CerderaS Geschwader den Hafen von Santiago verließ ; gleichzeitig herrschen aber große Befürchtungen für sein Schicksal. Man hält eS für besser, daß er der lebermacht deS Admirals Sampson unterliege, als daß er von den Kanonen des Generals Shafter in den Grund geschossen werden sollte. General Blaneo kabelt Folgende : Leine Einzelheiten über den Seekamps erhalten; eS herrscht aber daS Gerücht, daß Admiral Cervera einen üblichen Hafen erreichte.' ES wird offiziell gemeldet, daß die etzten Schisse des Admirals Samara durch den Suezkanal passirten. Madrid, 4. Juli. (6 Uhr AbS) Sine offizielle Depesche von Santiago de Cuba sagt: Admiral CerveraS Flotte bestand eine Stunde lang das Feuer der amerikanischen Flottille und verschwand daraus westwärts, gefolgt von den amerikanischen Schiffen. Wir verloren zwei Torpedoboote". Die Depesche meldet darauf golgendeS: Auf General ShafterS Auffordeung zur Uebergabe der Stadt Saniago, antwortete der spanische KomMandant: ES ist meine Pflicht, welche mir befiehlt, den Platz bis zum Ende zu vertheidigen." Die Minister sagten beim Verlassen deS KabinetSratheS, sie wüßten nicht mehr von Admiral CerveraS Gechwader, als WaS die Depesche enthüllt habe. General - Lieutenant Correa, der Kriegsminister, sagte, daß er glaube. daß Admiral Cervera sich nach Havana begeben werde. C a mara S Flotte. Port Sai d,4. Juli. Das ganze Geschwader CamaraS ist wieder im Hafen. Der Torpedoboot-Zerstörer Proserpina und daS Kohlenshiss San Auguftin find ebenfalls angekommen.. , D i e Spanier erfuhren es noch nicht. ' Madrid, 4. Juli. Folgender halboffizielle Bericht wurde heute Nach. mittag bekannt gemacht : DaS spanische Geschwader zeigte nach eine? heftigen Kanonade mit den amerikanischen keinerlei Beschädigung. Die Nachricht von der Niederlage muß daher unwahr sein. UebrigenS ist CerveraS Gefchwader auch schneller als daS OampsonS." CQ10'nxC)TQttn. Angekommen in: New Sark: Rotterdam" von Rotterdam; Berlin" von Oouthampton; Bovic" von Liverpool. Qouthampton: Kaiser Friederich" von Mv öork. Bremen: Friedrich der Große" von New Sork. Antwerpen: FrieSland" von New Sork. m Die auffallendsten Heilungen von Skrofeln, die man kennt, find mittelst Hood's Sarsap arilla erzielt. ' Dieses Ritte! sucht seine Glei chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur Hoo d . HoorV Pillen sind mit der Oan) c-$ und dölliz cmq sinCrcri rb 25. .

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Der neue britische Kreuzer Terrible-, der mit dem ersten Lord der Admiralität, Goschen, an Bord nach Gibraltar segelte, hat diese seine Probefahrt nicht bestanden. Das Schiff sollte auf der Hinfahrt 10.000 Pferdekrafte und auf der Rückfahrt 15.000 entwickeln, d. h. zuerst 17 und darauf 20 Knoten in der Stunde zurücklegen. Auf der Reise nach Gibraltar erreichte eö aber nur eine Fahrgeschwindigkeit von 16,7 Knoten und auf der Rückreise gar nur 15 Knoten. Die Maschinen desTerrible" sollen eiaent. lich 25.000 Pferdekräfte besitzen, d. h. 22.5 Knoten in der Stunde erzielen. Die Angelegenheit wird ohne Zweifel im Parlament zur Sprache kommen, und man ist gespannt auf die Erklärung Goschens, weöhalb der Terrible" auf der Rückreise so wem Iriftejc. Für die ru s s i's chen Schulen ist. vielleicht nach deutschem Vorbilde, die Neuerung eingeführt worden, daß die Schüler im Sommer mehrfach kleine Ausflüge unternehmen, auf denen das thätige Interesse nicht nur an den Naturwissenschaften, sondern auch an der Volkskunde geweckt werden soll. Diese Schulausflüge ha. ben den Nebenzweck, durch Beobachtungen undSammlungen zur Erforschung der einzelnen Landestheile beizutragen. Besonders rührig hat sich nach dieser Richtung die Schulverwaltung im Kaukasusgebirge gezeigt; so ist für diesen Sommer ein Ausflug nach dem Elbrus, dem höchsten Berge in diesem Gebirge, geplant, an dem 50 Zöglinge des Gymnasiums in Jekaterinodar theilnehmen werden; der Vulkanberg soll bis zur Sckneegrenze erklommen und dann die Hauptkette überstiegen werden. Der Ausflug wird 50 Tage in Anspruch nehmen, während deren die Schüler naturwissenschaftliche und völkerkundliche Merkwürdigkeiten sam mein, photographisch Aufnahmen machen, Landschaften zeichnen und, nicht zuletzt, in den herrlichen Tannenwäldern des Gebirges tüchtig Lust schnapp pen sollen.' Einige der Schüler werden Musikinstrumente mitnehmen und für die akustischen Genüsse sorgen. Die Pariser C o m v a g, nie generale des petite Voitures", die die Ersetzung der Pferdevehikel durch Automobilen - Wagen vor einiger Zeit beschloß, hat nun endgiltig dem elekirischen Motorwagen den Borzug gegeben. Ganz abgesehen von dem unangenehmen Gerüche, den daö Heizma terial der Petroleum - Motoren erzeugt, und der unvermeidlichen Rußbildung, die durch den Gebrauch deö Petroleums hedingsist, bieten die elekirischen Motorwagen den Vortheil einer viel handlicheren Steuerung und die fast vollständig geräuschlose Gang, art des Gefährtes. Die Elektromotorenwagen sollen in der Zahl von 100 in den nächsten zwei Monaten demVer, kehr übergeben werden und durchwegs viersitzig sein, obwohl der Fahrpreis für den Gebrauch zweisitziger Pferde. Vehikel beibehalten wird. Die elektrischen Motorwagen werden theils Landauer, theils Cabs, offen oder geschlossen sein. Die Kosten eines solchen elekirischen Fiakerö stellen sich aus etwa 5000 Francs. Die Ladung der Akkumulatoren wird täglich in dem neu zu errichtenden Elektricitätswerke der genannten Gesellschaften vorgenommen werden; die in den Akkumulatoren aufgespeicherte Elektricitätskrast wird dem Wagen gestatten, einen Weg von 60 Kilometer (ca. 37 engl. Meilen) täglich zurückzulegen. Die Fahrgeschwindigkeit wird 14 Kilometer (ca. 8j engl. Meilen) in der Stunde sein. In ver u n g : sch e nG emeinde K. trug sich das folgende Histörchen zu: Der zunge flaumbärtige Postbeamte ist im Amte just mit der Sichtung des eingelausenen Materials beschäftigt, da plötzlich wird an die Thüre gepocht und über die Schwelle tritt schüchtern ein reizendes junges Bauernkind. Die Kleine bringt eine aus Bosnien angekommene. an sie adressirte PostpacketAdresse. Der Beamte folgt das Packet aus und fragt dann, warum das hübsche Kind den für schriftliche Mittheilungen bestimmten Streifen nicht weggeschnitten habe, da ja dort etwas aufgeschrieben stehe. Ich kann nicht lesen" meint erröthend die Kleine .bitte, lesen Sie mir die Schrift vor.- Und der Postexpeditor liest: Da schick ich dir als Geschenk ein seidenes Kopftuch und tausend Küsse dazu." Der junae Beamte wirft einen Blick auf das hüvsche Kind und sagt dann mit großer Freundlichkeit: Das Tuch haben sie nun; die Küsse sollen Sie gleich bekommen." Dem Mägdelein rmponirte die ernste Amtsmiene; vielleicht auch daS sympathische Ges.cht des jungen Beamten und dann: ES mußte doch so sein, da es dort auf dem Papier geschrieben stand, kurz sie hielt die blühenden Wangen her, bis der Expeditor sich satt geküßt hatte. Und alS sie dann heimging, erzählte sie der alten Mutter ganz stolz, wie herrlieh weit man eö schon gebracht, da man aus OoSnien nicht nur Seidmtücher. son dern auch die beieelegten- Küsse vvk der ysst prompt zuest:Jt fcicmssri U ,

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