Indiana Tribüne, Volume 21, Number 285, Indianapolis, Marion County, 4 July 1898 — Page 2
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aDSmm Tribüne. Erschn' "lich und Sonntag. Die tätliche .Tribüne" kostet durch den Xxlflt 1 et per lZoch, die 6owniaaXri5Üe,l tewtl per Voche. veid ,usxe 153wt ,dn U entk ye, ?. Per Vft Herhali dei GUfc lgeschitt Im ,raZb,ahlng V Dal. CfAMi 10 Oüd Vlabama StraKe. Indianapolis, Ind., 4 Zuli 1893 WerthvolleS Narrengold". EZneS txr merkwürdigsten Beispiele Von Stoffen, welche lange 5Zeit nur als absolut werthloser Abfall galten und dann eine ungemein große Bedeutung erlangten, bildet' der sogenannte Schwefelkies oder Eisenkies, auch Eisen - Pyrit- betitelt. In Kriegszeiten namentlich, wie wir sie jetzt haben, ist der Bedarf nach diesem metallischen Stoffe ein sehr starker, und verdient derselbe daher auch etwas nähere Becchtung. Der Schwefelkies könnte ungefähr jetzt das 25jährige Jubiläum seiner praktischen Anerkennung feiern; in der ganzen früheren Zeit war er bei Bergdauern und Allen, die sich mit Mineralien zu beschäftigen haben, ungefähr so verachtet, wie in der Landwirthschaft das unnützeste Unkraut! Ja noch heute wird er in Hüttenwerken und anderwärts, wo man Erze schmilzt und reinigt, mehr als ein Hinderniß für ihre Arbeiter angesehen, denn als eine Einnahmequelle. Die Säure - Fabrikanten denken freilich ganz anders darüber, und der Schwefelkies vertritt heute so ziemlich Alles, was der chmischen Industrie zu Grunde liegt! Ein allgemeiner Spottname für diesei Stoff war lange Zeit: Narren-gold-. Man hat festgestellt, daß dieser verächtliche Titel schon verbreitet war, . ehe die heimkehrenden Amerika - Entdecker Proben dieses Stoffes nach Spanien brachten, als Beweis für den Ueberfluß an Gold, welcher in der neuen Welt zu finden sei! In gewissem Sinne war dieser Tiiel noch in neuerer Zeit wohlberechtigt; denn es ist noch nicht gar lange her, daß ConfidenzSchwindler solche Pyrit Steine treuherzigen Landwirthen oder auch unerfahrenen Bergbau - Speculanten für Gold aufhängten Dabei kommt es wirklich vor, daß Gold in Eisenkies eingesprengt ist. bei uns jedoch viel zu wenig im Verhältniß zu den Kosten, welche seine Herausgewinnung verursacht. Schon vi?le Tausende Dollars sind dasür zum Fenster hinausgeworfen worden und werden es vielleicht noch werden, während sich andererseits, der Stoff in kundigen Händen als wirkliche Goldgrübe" erweist, wenn auch nicht in wörtlichem Sinne. Wenn aber Bergbauer, die von der- . gleichen nichts verstehen, diesen Kies der im Wesentlichen zu zwei Theilen aus Schwefel und zu einem Theile aus Eisen, resp. Kupfer und Eisen besteht mit schiefen Augen ansehen, so kann man ihnen das füglich nicht verdenken; denn der Stoff trägt oft dazu bei, ander: bergbauliche Artikel zu verderben oder ihren Werth zu beeinträchligen. Das gilt sowohl von Gold. Silber, Eisen- und Kupfer - Erz. wie auch von Tafelschiefer und Steinkohle. Je mehr Pyrit unter ihnen eingesprengt ist, desto weniger Werth haben diese Mineralien an sich. Um aber den Schwefelkies einzuschmelzen und seine anstößigen Eigenschaften zu überwinden,, bedarf es besonders dafür eing;richtete? Oefen. Kurzum, der Schwefelkies bildet eine Art bergbaulicher Landplage! Dagegen hat es sich gezeigt, daß tz für die chemische Industrie von geradezu unschätzbarem Werthe ist und so unter Umständen auch den Bergdauern aller Arten großen Gewinn bringen kann. Bor Allem ist er von der größten j Wichtigkeit für die Herstellung von 1 Vitriol - Oel oder Schwefelsäure ae4 i .. , t Y . -t r r .. . . wuiöcn, cmcg weites Cinicn5 wiederum Salpetersäure aus den salpetersauren Mineralien gelöst wird. Die Salpetersäure aber ist sozusagen zum Eckstein fast aller Sprengstoffe geworden, welche stärker, als gewöhnliches Pulver sind und in großem Maße ihre Stärke eben dem . salpetersauren Grundstoff verdanken. (Da hinwiederum die Sprengstoffe auch für den Vergwerlsbetrieb bekanntlich von hoher Bedeutung sind, so haben die Bergbauer eine Dankesschuld an diesen Stoff, an welche sie wohl sehr wenig denken.) Allerdings läßt sich VitriolOel auch noch auf andere Weise gewinnen; jedoch bilden toi Eisen- und der Kuvfer Sckwef?!!s bei Weitem
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X die billigjtk.Quellt für die Gewinnung vonSaüren, und die niedrigen Kosten ; -15er letzteren in unserer Zeit sind Hauptsächlich seiner Benutzung zu verdankcn. - - ' - Der Schkxfel. welcher in diesemMia 4fi.f f ft flmtil ifnA(Äft
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. verieiven eneruqen ezieyung zu den modernen Sprengstoffen, wie das ' ; Eisen - Noherz -zu - den mächtigen Schlachtschiffen unserer Zeit. Auch für die sonstige Säure Jndi'.s'rZe, z.
id. für Salzsäure, .st ch'.seselties von nrnner !tt?OeutUN.
- Mit alledem hängt es zusc.r7.men. 1' hnh sHweselkiesbaltiae Aernwerk, hie
r ' früher aufgegeben wurden, weil die Besitzer nichts von dem Raffiniren der schwefeligen Erze verstanden, jetzt sich im fieberhaften Betriebe befinden und kaum im Stande sind, den Bedürfnisf.'si unserer stets wachsenden chemischen Industrie Genüge zu thun! Solches ' Narrengold" kann man sich wohl gefallen lassen! . , Bei uns liefern besonders Michigan, Wisconsin und Montana große Ment r. rLtr.
! gtn cicCä issses.. . . DerllJahrealieSohndes 4 Meilen südlich von Nebraska City, Zlcnl, ansäslgen Farmers William . Tyson wurde von einem wilden, FohJ:x welches ,5 zur Weide führen sollte. .Tode geschk." ' ' . .".v
Santiago als PfaueN'ParadieS. Die alte kubanische Hauptstadt Santiago. welche jetzt in so vieler Munde ist und mit einer ganzen Reihe anderer Santiagos nicht verwechselt werden darf, hat außer der .Umgegend nur weniges aufzuweisen, das vom Fremden für eine Attraction gehalten wird. Aber mit fast unglaublichem Stolz und Verehrung blicken die spanischen Vewohner der belagertenStadt, besonders alle Militärs, auf die vielen Pfauen, welche hinter den weißen Gartenzäunen majestätisch auf und ab spazieren und geradezu ein Stück des öffentlichen Lebens bilden! Ein Korrespondent plaudert über dieses farbenschillernde wandelnde Wahrzeichen der Schicksalsstadt: Alle die prächtigen Jagdgelegcnheiten in den benachbarten Gebirgen und das ganze Heer von wilden Kahen un Hunden, welche die Sierra Mestra Höhenkette unsicher machen, können da Interesse der Soldateska nicht von beii stolzesten und nutzlosesten Vogel der modernen Geschichte ablenken, der in Santiago sein Paradies hat. DerSantiago - Pfau hat übrigcns sein so gU'n zendes Gefieder, wie die berühmten von Java oder Ceylon, aber die Bevölkerung vergöttert, ihn beinahe! Sein schriller Schrei gilt stets als eine Warnung vor Unheil, das -da kommen soll, während das prahlerische Ausbreiten seines bunten Schwanzgefieders im Sonnenlicht als eine gute Vorbedeutung aufgenommen wird. Die Jn dianer können . . ihre heiligen Thiere kaum sorgsamer behandeln, als die Spanier in Santiago ihre Pfauen. Man kann sich diese Eigenthümliche keit wohl aus der Vorliebe spanische: Völker für schillernde bunte Farben einigermaßen phychologisch erklären. Geschichtliches Material, welches Ausschluß darüber geben könnte, wann und weshalb der Pfau in Santiago deCuba zu so hoher Bedeutung gelangte, liegt nur dürftig vor. Doch ist die Kunde bis auf unser: Tage gedrungen, daß der Sohn von Christoph Columbus den ersten Pfau nach Santiago gebracht habe, und zwar anfangs des 16. Jahrhunderts. Vielleicht wurde der Vogel, nach bekannten Vorbildern, irgend einem Eingeborenen - Häuptling zum Geschenk gemacht, welcher durch die, für ihn ungewöhn-
liche Schönheit desselben dahin g bracht
werden konnte,', vl Land und Golv für seinen Besitz herzugeben! Eine Legende besagt zu der obigen Nachricht noch Folgendes: Columbus der Jüngere brachte drei weibliche und einen männlichen Vogel dieser Gattung herüber, und das erste Heim derselben im neuen Lande war am TarquinoFluß, nicht weit von der Stadt Santiago. Die Masse der Eingeborenen theilte aber die Vorliebe eines ihrer Häuptlinge für diese Thiere nicht, und im Lauf der Zeit kümmerte man sich gar nicht mehr um dieselben. Schließlich konnten die Pfauen unbehindert in's Freie fliegen, und dann vermehrten sie sich bedeutend. Bald waren aus 4 Vögeln 40 geworden. Während der Regenzeit flogen diese Thiere stets den Hügelländereien zu; in der trockenen Zeit kamen sie aber regelmäßig wieder nach der Küste. Als die Gegend dichter besiedelt wurde, machten sich diese Vögel zu einer argen Plage, indem sie große Verheerungen an den Erzeugnissen der Gärten und Plantagen anrichteten. Daher wurden sie jetzt als Raubvögel behandelt, und die Jagd auf sie wurde zur Modesache. Ein Alcalde (Militärgouverneur) im 18. Jahrhundert machte z. B. einen besonderen Sport aus der Pfauenjagd zu Pferde und mit dem Lasso! Priester brachten auf's Neue die Gewohnheit auf. diese Vögel als Leckerbissen der Tafel auszutragen, wie es nicht die Griechen gethan. obwohl das Fleisch ziemlich zäh und sehnig war und auch in Wein gedämpft nicht viel zärter wurde. Inzwischen wuchs aber Santiago mächtig. Auch die weichstimmigen Senoras und Senoritas kamen immer zahlreicher aus dem alten Spanien hierher, und dieBevölkerung entwickelte eine Neigung für orientalischen Comfort. Jetzt wurden jeneVögel nicht mehr getödtet. sondern sänstiglich eingefangen und in Gärten gebracht, um unter Rosen und andern Blumen hoch angesehen einherzustolziren. Vielfach versuchte man. die Wirkung ihrer natürlichen Farbe sogar , noch, durch bunte Bänder zu erhöhen! Nach weniger, als einen Vierteljahrhundert gab es dann keine wilden Pfauen mehr, und immer höher stiegen diese Thiere in den Gebräuchen irndlni Aberglauben der Bevölkerung. Dazu kam noch, daß die eingeborenen Vögel nicht zahlreiche und sämmtlich unscheinbar waren. Ein ganzes Büchlein könnte man über diesen Pfauen. - Cultus und PfauenAberglauben schreiben Ob derselbe die spanische Herrschast lange überdauern wird?. Die Insurgenten sind, soweit man weiß, keine Pfauenfreunde. Schltcht,rFcng. Räuber: .Geld oder Leben!" Tourist: Aber was wollen Sie mit meinem Leben ? Die Versicherungspolice hat ja doch meine Frau!" Genügend. Sind Sie aus der Gebirgstour, auf welcher Sie Ihr? Frau kennen lernten, nicht auch abge. stürzt')" NK "r 9ri;rr-fiZtl" Verböte Ein Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein ftübcö Grab durch eine vcrnachlaßigte Erkältung herbei geführt wurde. Bcdenke dies und gebrauche Dr. Bullys Husten Syrup, welcher sofort alle Hal6 und Lungen-Vcidcn tzxii t. Herr W. H. Mahoucy, LewelZ, ?ass., schreibt: "Ich war sehr krir inr cr.icrn schlimmen Husten. Doctorci! konnten mir nicht helfen und i'cdcrmantt sagte daß ich die Schwindsucht hätt?. Ein Verwandter empfahl mir Tr. Vullö Husten Syrup und nachdcnl ich zwei Flaschen daven gobrnchr hatte war ich kurirr. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'65?us:t'nCyrup immer meinen Freundcn'cr.ixfcl'lcn denn ich weiß daß er ein unschZl'arcS Mittel ist." Dr. BuU'6 Husten Syrup wird Äsll sä A Lerus verkauft.
Glücköbrwgerim Feldlager. Früher wurden manchmal die Lieblingsthiere und Glücksbringer auf unlern Kriegsschiffen geschildert; es scheint aber, daß auch in unsern Heereslagern eine entsprechende Gepslogenheit gerade jetzt immer weiter um sich 'greift, besonders in den Lagern von, Soldaten, resp. Freiwilligen, die aus dem Westen kommen. Außer Hunden, die natürlich nicht fehlen dürfen, haben besonders Kaninchen vielfach die Rolle von Glücksbringern im Feldlager zu spielen. Kein Wunder! Bringt doch ein gewisser Volksglaube schon längst Kaninchenfüßchen mit Erfolg inGeschäften. Liebschaften u. s. w. in Verbindung, und war doch erst in der letzten Präsident-schafts-Wahlcampagne in vielen Kreisen ein starkes Wiederaufleben dieses Mode - Aberglaubens bei uns wahrzunehmen! Und es erscheint ganz natürlich, daß man lebendigen Kaninchen mindestens ebenso große glückbringende Kraft zutraut, wie einem einzelnen Kaninchenfuß. auch wenn dieser von einem in mondloser Nacht auf dem Friedhof geschossenen" Kaninchen- kommen sollte. Unter den Hunden scheinen besonders die rassenechten FuchsHunde als Feldlager - Glücksbringer bevorzugt zu werden. Noch erhöht wird die Vorliebe für solche Lager - Lieblingsthiere und der Glauben an dieselben, wenn diese schon von Hause aus irgendwo Lieblingsthiere gewesen und z. V. von irgend einem unschuldigenKind einem in's Feld ziehenden Landesvertheidiger als Geschenk mitgegeben worden sind. Solche Thiere werden in allen bis jetzt bekannt gewordenen Fällen stets von der ganzen Lager - Mannschaft mit so verschwenderischer Aufmerksamkeit behandelt, wie es unter den Umständen nur möglich ist, und werden gerade im rauhen Kriegsgetümmel äußerst zahm. Es darf übrigens noch gesagt werden, daß es nicht blos hergebrachte abergläubische Vorstellungen sind, welche diese Gepflogenheit begünstigen, sondern noch etwas Anderes darin steckt. Der Soldat, der vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben weit von seiner Heimath und seiner cewohnten Umgebung fortgerissen wird und einer ungewissen Zukunft entgegen geht, läßt sich gerne auch von einem lebendigen Andenken an ein idyllisches Heim hinaus in das feindliche Leben begleiten und empfindet dasselbe schon an sich als glückbringend". Also, wie man sieht, ein ganz hübscher, zum Herzen sprechender Zug! Modetollyelt ü.'s Hundevieh! Vielleicht hat schon Mancher gelegentlich, unter Verwünschungen, den Gedanken ausgesprochen, daß die Mode mit diesen und jenenAbgeschmacktheiten aus den Hund gekommen" sei. In neuerer Zeit aber wird dies auch immer mehr eine ganz wörtlich zu nehmende Thatsache. Warum sollte der Mensch so selbstsüchtig sein, nur ganz für sich allein in Mode-Narrheiten zu schwelgen und nicht auch thierischen Gefährten etwas von diesen Segnungen" zukommen zu lassen? 5Zwei Gattungen Thiere sind es bis jetzt hauptsächlich, welche von Menschen zu Mitskkaven oder vielmehr Unter-Vasallen der Königin Mode gemacht worden sind. Eine Zeitlang schien vorwiegend das Pserd dazu bestimmt zu sein, soweit es Kutschen gewisser vornehmen Herrschaften zu ziehen hat. Bestimmte Pferdedecke z. B.. bestimmte Kopsbüsche, bestimmte Stutzungs - Arten für Schwanz und Ohren wurden in Verbindung mit be-stimmtenLeibkutscher-Livreen und entsprechenden Farben des Gefährts u. s. w. fashionabel. Aber seit einiger Zeit scheinen die Hunde-Moden an Vielseitigkeit iUnd Reichhaltigkeit die PferdeModen noch weit in den Schatten zu stellen! Natürlich ist auch diese Manie nicht bei uns ursprünglich ausgeheckt worden; sie hat aber bereits sogar in manchen westlichen Großstädten gewisse Kreise der oberen Zehntausend angesteckt. Die fashionable DamenWelt ist die Trägerin auch dieser Manie. ' Für fast jede einzelne Rasse Lieblingshunde sind bereits ganz bestimmte Mode - Eostüme aufgekommen, und diese sind wiederum je nach der Jahreszeit und dem Wetter sehr verschieden, so daß jede dieser Rassen sogar eine Reihe Mode-Costüme hat! Für Verzeichnisse dieser Costüme. die sich auf Halskrägen. Decken, Capuzen, Uebermäntel, Bänder (mit Juwelen und Gehängen daran!), Strümpfen, Schuhe u. s. w. erstrecken, ist der Raum hier viel zu kostbar. Natürlich erfordert ein. solcher Mode-Reichthum auch entsprechende Arbeitstheilung-, und man hört daher bereits von besonderer Hundeschneider--Kunst, da und dort auch von Hunde-Zofen". welche einzig die Aufsicht über die Garderobe" eines solchen begnadeten Hundes haben. rn.d so fort mit Grazie, so lange es geht! E rfolgrciche Versuche hat der Drachenexperte Wm. Eddie auf Staten Island mit einem NachtKriegssignal, das er Shooting StarIia.hr nennt, angestellt. Herr Eddie ließ zwei Drachen, von denen jeder einen Durchmesser von 7 Fuß hat bis zu einer Höhe von 900 Fuß aussteigen, befestigte dann am Ende der Drahtschnür: eine Laterne mit einem Licht von etwa fünfKerzenstarken. Nachdem geschehen, ließ er den Drachen höher steigen. Mit demselben schoß natürlich auch die Laterne in die Höhe. Dann og e, das Kabel rasch zur Seite.. und infolge einer eigenthümlichen Arrangirung des . Kabels fiel dann die Laterne, wurde aber 20 Fuß über der Erdoberfläche durch eine weitere Vorrichtung wieder festgehalten. Herr Eddie ist der Ansicht, daß diese fallenden Sternsiznale viel weiter sichtbar smd..als ein immer in.der gleichen Position verharrendes Licht, und glaubt, daß mit Hülfe farbiger Lichter ein ganz neuer Signal-Codex einge sührt werdtn könnte. ,
Huperkorsee(5ttrlotttAelt. Viele bei uns wissen noch nicht, wel chen merkwürdigen Wasserkörper wir in dem Superiorsee in mehr als einer
Hinsicht besitzen. Er ist es werth, auch ' rv i r- f v! rl J . . C IN agen. irr oenen ncu oic uac incyi nach gewissen Theilen des Oceans richten, in empfehlende Erinnerung" gebracht zu werden, sogar bei seiner näheren Anwohnerschaft, von der man nicht sagen kann, daß sie in besonderem Maße von localpatriotischem Stolz angekränkelt wäre. Vor Allem ist der Superiorsee der größte Süßwasser - Körper der Welt. Dabei hat ec zugleich etwas sehr Meerhaftes an sich; denn er hat besonders bedeutende und ausgespro chene Fluth- und Ebbe - Bewegungen. Man hat zwar längst festgestellt, daß solche, streng genommen, nicht dem Meere eigen sind; aber gewöhnlich treten sie doch anderwärts so schwach auf, daß sie nur für sorgfältige wissenschaftliche Beobachtung überhaupt in Betracht kommen. Dagegen , beläuft sich daS durchschnittliche Steigen ud Fallen des Superiorsees auf 1.14 Fuß in 24 Stunden, und zur Neu- und Vollmondzeit auf 1.28 Fuß, was für Süßwasser inmitten eines großenConttnents sehr viel- heißen will. .Man wurde darauf zum ersten Male bei Beginn des ausscheidenden Jahrhunderts aufmerksam, und die Gelehrten haben in diesem Fall einstimmig die Sonne und den Mond als Ursache dieser Erscheinung bezeichnet;, damit ist freilich noch lange nicht gesagt, daß dem wirklich so ist. DaS Wasser dieses Sees ist von geradezu wunderbarer Reinheit, welche es auch stets behauptet! Manche Fachleute wagen die Prophezeiung, daß in nicht sehr ferner Zukunft vielfach die Bewohner großer Städte weithin westlich und südlich von diesem See sich veranlaßt sehen würden, von hier das nothwendige reine Wasser für ihr Heim zu beziehen. Es wäre vom Standpunkt des Ingenieurs durchaus keine phantastische Leistung, das Wasser rein und frisch unmittelbar aus den kalten Tiefen des Sees mittels Röhren nach vielen Städten zu leiten, welche heutzutage mit der Frage der Beschaffung geeigneten Trinkwassers zu kämpfen haben. Von Erschöpfung des Vorraths, oder auch nur von beträchtlicher Verminderung, könnte in absehbarer Zeit keine Rede sein. Außerordentlich kalt ist dieser gewaltige blaue Wasserkörper bekanntlich zu allen Zeiten und überall. Der allerhöchste Temperatur - Unterschied welchen , man zwischen Winter und Sommer hat beobachten können, beträgt ganze G Fahrenheit'sche Grade! Ob man an einem Julitag oder an einem Januartag, wann die Fischer mit Speere durch das dicke Eis ihrem Beruf nachgehen müssen, die Fingerspitze in das krystallene Wasser taucht, das macht keinen wahrnehmbaren Unterschied. Auch tief im Grunde des Sees gibt es nur sehr geringe Temperatur - Schwankungen und nur einen Unterschied um etwa 5 Grade von der Oberfluß - Temperatur. Man glaubt, daß der ganze Boden dieses Sees ein ungewöhnlich starkes, solides Felsenbccken ist. in welches sich jedoch mächtige Quellen und Ströme namentlich vom Norden her ergießen, von denen erst wenige bekannt sind. Nach der Ansicht alter Schiffseapitäne werden auf alle Fälle noch verschiedene Jahrhunderte vergehen, bis irgend eine wahrnehmbare Verminderung des Wasserstandes eingetreten ist. Einftuk von Gerüchen auf die Milch' Es ist allgemein bekannt, daß die Beschaffenheit des Viehfutters von größtem Einfluß auf die Zusammensetzung und den Geschmack der Milch ist. Aber auch Gerüche, denen dieKühe ausgesetzt sind, machen sich, wie ein kürzlich beobachtetes Vorkommniß beweist, in gleicher Weise bemerkbar. Zwölf auf der Weide befindliche Kühe passirten jedesmal, wenn sie nach dem Melkplätz getrieben wurden, eineStelle, wo der Kudaver eines unbegraben'en Kalbes lag; sie athmeten jedesmal die Fäulnißluft nur wenige Augenblicke hindurch ein, Qder die Folge davon war, daß ihre Milch völlig, verdorben war; ja nicht nur ihre eigene, sondern auch die Milch der übrigen Kühe, die, 80 an der Zahl, beim Melken mit jenen 12 Thieren zusammenkamen, war verdorbm. Daß .die Ursache der. Erscheinung wirklich das Einathmen der verdorbenen Luft war.folgt daraus, daß das Vergraben deö Kalbskadavers den UebelstandV beseitigte.- IlebrigenS. ist schon seit längerer Zeit., die Thatsache bekannt," .daß' die roh oder gekocht ' genossene Milch von Kühen, die in . einem frisch rnil Karbolsäure desinficirten Stalle standen,, beim Menschen Uebelkeit und Erbrechen hervorruft, ja sogar, daß,-wenn solche Thiere geschlachtei werden.' ihr Fleisch einen höchst. widerlichen Kärbolgeruch besitzt. ' D i e -P r i n i t s s l n V5 IV o, nore v. Sann - Wittgenstem war wegen Beleidigung - 'ihreö 's': früheren Schwagers, . des Grafen v.-. Königs mark, zu 200 M. Geldstrafe verurtheilt worden..'- Sie sosl Letzterem nächgeredet haben, r.haoemit? emer'Hosdame sträflichen Umääna ..'gepflogen, .und deshalb.sei die 'Ehe.-K graslich'Konigsmark'schen Paares geschieden worden. Diese Aeußerungen welche' die Privatbeklagt entschieden in Aörede stellte, waren von einer Menerin dem Privatkläger: hinterbracht worden7j Die von der .Privatbeklagten eingelegte Berusung jyurde von .der Strafkammer in Weimar - verworfen. ; Ein dortiger Berichterstatter schreibt über diese VerHandlung:, Die Verhandlung entrollte ein Bild so widerlicher Art : über : die Sittenzustände in Kreisen sonst und nach außen mit? großem 'Respect genannter. Familien, ; daß man Gefahr laufen könnie, eventuell vor den Nichter citirt zu werden, wollte man diese durch den Mund ! der , ÄechtZbeistand mitgetheilten Dinge im Bericht wiedergef M . , .. '. , - - . t '
Die echten ZN'ünchenersprUch (Münchener Gerichtsscene.) Im grünen Lodenanzug, - den Jagerhut mit einem Gemsbart geschmückt,
an der Uhrkette fünf alte handgroße ' Thaler und einen ganzen Schuppe! gefaßter Hirschgränel, Kümmerer,MaulWurftatzen, Wiesel- und Mardergebisse, erscheint der Baumeister Karl Y. vor Gericht, um stch in einer germHfügigen Einspruchssache zu vertheidigen. Prüfenden Blickes betrachtet der Richter den seltsamen Malefikanten und fragt leichthin: Haben Sie nicht etwa draußen im Gange ein Gewehr oder wenigstens einen Bergstock? Ihrem Aeußeren nach zu schließen, haben Sie doch einen Jagd- oder Gebirgsausflug vor? Erlauben S' Herr Staatsanwalt! das Aeußere thuet nirn, a reines G'wiss'n wenn Oaner hat, nacher ist er besser g'stellt, als mit an schwarz'n Frack und aner Straflisten von drei Kilometer. Uebrigens is' eahna Loschi a wengl hoch Heromet und die Menge stoanerne Stapferl bis herauf ob net am End hie und da Oaner an Bergstock braucha kunnt? erwiderte 5errY. Richter: Sie haben wegen einer Strafpolizei-Uebertretung einenStrafbefehl zu drei Mark erhalten und trotz der Geringfügigkeit dieser Strafe einen Widerspruch erhoben. Wollen Sie wirklich, daß die Sache durchverhandelt wird? Sie werden bedeutende Kosten erhalten! Angeklagter: Da feit, koa Pfefferkörndl! I' mag reden um an Kaffee, sonst is' das ganze G'spiel 's reinste Fensterln hinterm Herd und für so hoamliche Sachen bin i nia eing'nommen. Richter: Ich bitte mir aus. daß Sie in diesem Jargon sprechen, Sie werden wohl deutsch verstehen, damit wir auch wissen, was Sie meinen. Deshalb drücken Sie sich anständig aus. Angeklagter: Aber Herr Staatsanwalt! Sell woaß i doch, daß da herinnet a Jeder, und sogar Sie selbst. -unsere schöne Münchener Bildersprach verstehen. I bin alleweil dasur. daß mer spricht, wie der Schnabel g'wachsen is! Zum Beispiel, wie schön klingt es. wenn S' Mittags an einen Neubau vorbergeh'n und a Maurer rueft ein' Anderen zua: Säh. Mazl, specht' auf's Plattei ob's bald mittagelt! Is dös net g'rad so'viel. als wenn er fragen thät: wie viel Uhr es ist. und liegt da net etwas ganz Poetisches drinnet? Oder a paar Münch'ner streiten miteinander und einer davon, der Ruhe haben will, rust ungeduldig: Laß' mir mein Grllebigen, schneid o'! Klingt dies net hübscher, wie das bekannte .Maul halten?" Das is' sogar netter. wie das barsche ruhig"! Wenn Jemand nach aner großen. Arbeit hinsitzt und rueft: Geh, Cenzi, - Stümperl g'schmoochs. tummel di, daß d' drei zerme Gatz'n z'wegen bringst", liet da net die Lösung der ganzen sozialen Frag"drinnet? Richtig is' ja. daß net a Jeder gleich versteht, was Unser, oaner moant, aber deswegen san wir halt Münchner und bilden uns auf unsere eigene Sprach was ein. I denk, daß wir a Recht d'rauf haben. Richter: Run, wenn Sie dabei nicht ausarten, so mögen Sie immer im Dialekt sprechen, ich verstehe Sie. Also Sie sind am 30. April durch die innere Stadt mit einem Fahrrad ge fahren, obwohl Sie wissen konnten, daß in einzelnen Straßen das Fahren verboten ist. - Angeklagter: Freilich ist mir Man ches von all' dene Vorschriften bekannt, aber wenn Oaner gnua z' thuan hat, daß er net vom Radl. 'runterkugelt, daß er überall ausweicht und zur Warnung rueft. dann hat er doch net Zeit, die gedruckten Vorschriften z' lesen. Dann mueß Unser-5)aner no' fest a g'studirter Advokat sein, wenn ,er die ganzen G'setzer auswendig lernen kunnt. -j Richter: Sie haben aber auch die Glockensignale zu geben unterlassen. .'Angeklagter: Erlauben S'! Das Bimbim in der Stadt herin is für die Katz.' Wenn i vom Weiten klinge!, dann sagt a jeder Fußpatscher: Mach' koan' solchen Lärm z'weger Dein Spinnrad!, bist no' lang koa Eisenbahnzug! Kling'l i direkt hinter die Leut' dann erschrecken's und schreien: Wirst wohl kenna, daß no' andere Leut aa'auf der Welt san und gefälligst a wengl langsamer treten, sunst kriegst an Rumpler. daß Dei' G'raffl z' .Schad'n geht. Deswegen mach i' die Säch einfacher und ruef: Druck' Di', Kocherl, sunst is Dein Krauttegerl beim Teufi! Paß' auf. Fritz, sunst stichst Dir was außa! Sah', g'scheerler Hannack. mueßt Du mitt'n auf der Straßen lausen, wia Deine Pagonier dahoambt! Nur langsam, Muctterl! lieber net mitthuan, als hint'-bleiben; so, jetz'n hamers. Na. da sehen S' doch, daß i mit die Leut guet auskemma thua. für was soll' i dennlda klingeln? Bisher war noch Alles bis qus oan Schandarm, mit mir zufrieden! .'Richter: Trotzdem wird es bei der ausAksprochenen Strafe bleiben, da die Forschriften respektirt werden müssen. Ziehen Sie jetzt noch den Einspruch zurück. vdann haben Sie weniger Kosten. .Angeklagter: Wunderbar is' die (3'jchicht! Auf der oan Seiten bringen'ö mich um's Geld, auf der andern .Seite thun's mir helfen sparen.' Betracht' ich's Ganze, nachher bin i alle" weil der Feichtl. Da sag i neulich zu meine Freund in der blauen Taub'n anunserm Stammtisch: i bin nur neugierig, wenn in a paar Jahrln a jeder-Schuester sein lenkbaren Luftbal lon hat und segelt damit in der HLch'n umanander, ob's wohl da aa no so viele G'setzer und Vorschriften machen werden? . Dös kennst, sagt der Andere, ehender, mehrer. Da wird, verboten. daß.d' net rauchst. Du .' darfst auf ?Zeambt.'n runterspuck'n, net a Bier-oder-Wnnflaschl.aus'n Kord werfen, selbstverständlich mueßt alleweil rechts ausweichen und wennst hundertmal a Linker bist. Zu an gnneinsamenAuZfluz ifctt mit Musik .brauchü. a eztri25
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ändert sich int Frühlinge. Da mensch liche Tystein gebraucht auch eine .... Irüljkings-Wedizin so gut te die Blumen im Frühling Kegen nöthig haben. , brauche Dr. August König's Damburger ropken m das Blut ,u reinigen, die Leber ,u regultren und Magenleiden ,u heilen.
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I had what the doctors call Indigestion , said the groceryman, "and I tu ff er ed frora it day and night. I tried several doctors, took clectric treatment, in fact everything that I could hear of, but nothing did m any good and raade up my mind there was no help for mo only to grin and bear it. One day, however, I bought a box of
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and it seems to m the sirst dose toolc effect. I have been talring thera ever since whenever occasion arises, which is not es ten, and they have surely worlced wonders with me. When I loolc back on the past and then on my present condition, it seems to me that I am '. newr man. I am enjoying elegant health now, but I must Säy that Ripaft Tabule were a God-send."
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(itlautnin und das Xiitl: WaL ftmmt dort von der Höh! wird aus demselben Grund verboten, wie das Zylinderrusen am Salvatorkeller. Mit der Grob und der Färb von die VaUöner wird's was haben und zuletzt wirst a Konzession braucha und a Luftsteuer zahlen müessen. Mir geht dabei a ganze Lampenfabrik auf und wia i die G'schicht näher betracht', da kimmt mir der Einfall, daß am End g'scheider wär. wenn die Luftfahrerei jetzt schon polizeilich verboten würd. Richter: Auf was würden Sie noch kommen, wenn wir Sie weiter sprechen ließen? Nehmen Sie den Einspruch nun zurück? Der Beklagte, wieder in die Wirklichkeit versetzt, nickte mit dem Kopf und sagte: Gseit is' um a Mark! a fünfe. Da legst di nieder und schwimmst! Vielleicht kimmt a Anderer der's büchselt, vorderhand bin i der Gschlenkte .... Herrschaft mein Radl dös schlegelt, wenn die Kosten a no dazua kemma. Na! gieb di nur wieder Kary. na' wirst scho' wieder werden, wegen oan Schüppel Heu krepirt koa Goas! Vielleicht thuan mer beut Abend beim Taroc! mit Oan abschiefern. Nach diesen Sprüchen trat eHrr J. ab, sein Charivari klang wie wenn eine Sennerin. von der Alm abtreibt, draußen schwang er sein Hütchen und rief: Net wahr, ös G'sellschafft da herombt, Unseroaner redt' wia's g'wachs'n is', net z'viel und net z'weni. so mitter, g'rad wia mer's braucht, a wengl untcrwachsen. . So san die Münch'ner und da sagen d' Leut das wär grob, im Gegentheil, eher z'fein san mer. G in e Scandalgeschichte Hat sich in dem vornehmen WestenBerlins zugetragen. Ganz unter der Hand erfolgte die Verhaftung einer Pcnsionatsbesiderm. die unweit desMagdeburger Platzes längere Zeit hindurch einc hochelegante Wohiung unterhielt. Die Betreffende soll ine äußerst glückliche Hand im Stiften von Herzensbündnissen besessen baden; über ihre Geschäftsgepflogenheiten wurden bei den umfangreichen Zeugenvernehmungen, die sich in ersten Reihe auf die Berliner Lebewelt erstrecken, ganz merkwürdige Dinae zu Tage gefördert. In den Salons haben sich Sachen abgespielt, die sich nur andeuten lassen. Die , Vermittlerin glänzender Heirathspartien hat es anscheinend mit seltenem Raffinement verstanden, heirathslustige' Mädchen auf Abwege zu bringen; eines ihrer Opfer ist ihre eigene Sckwester. Als ganz besondere Specialität übte sie das Handwerk der Erpressungen. Auf diesen Umstand ist in letzter Linie ihre Verhaftung zurückzuführen; ein Opfer, das .fast ganz ausgeplündert war. raffte sich endlich auf und erstattete, Anzeige.. Die Angelegenheit mochte insofern noch weitere Kreise interessiren.'als auf Grund der angestellten Ermittelungen und infolge des Aekanntwerdens der Sache Ehescheidungöprocesse . anhängig gemacht werden! sollen.' Die Aerhästete lebte auf sehr großem Fuße, sie hat es auch nit r:rscul7.t,-b:i Zeit:n ixzt ' zix'j Suld:5la2 vjl czzitzUn.
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