Indiana Tribüne, Volume 21, Number 283, Indianapolis, Marion County, 2 July 1898 — Page 2
orNf QViTVst
CUVUU Grffttnn TagliH und Somttagv. Die tägttche, Tribüne" kostet durch den Xxlftt . J ScU per Woche, die ontaal.rribael kts per Ooch. Seid uf w? 1 et dn U eut per Etot. fJet Vft mSnhalb bei Out pigeschi U ,ri,ehlg P P Jr. crri ia Oäd auiam crt Indianapolis, 2nd., 2 Juli 1898 LtvaS von Kriegö'Jllustretionett. In besonderem Maße kann ti jetzige Krieg auch Gelegenheit bieten, die riesigen Fortschritte zu beobachten, welche bei uns seit den Tagen des Bürgerkrieges hinsichtlich bildlicher Veranschaulichungen und, Kriegskarten, besonders in gewöhnlichen Zeitungen, gemacht worden sind. . Jeder Vergleich zwischen unseren Zeitungen in den Bürgerkrieg - Iahren (und selbst noch ziemlich lange darnach) und den heutigen ergibt in dieser Hinsicht gewaltige Unterschiede! Nehlenwir. V.. die. Zeitungsbilder, elch'e.in. allen Theilen des Landes von Dewey und seinen Ossicieren, von den Schissen der amerikanischen Marine u. f. w. erschienen sind, sowie die dielen Karten von - Cuba und anderen Theilen' des g'g.nwärkigenKriegsschau . Platzes. Viele dieser Bilder waren trotz der raschen Veröffentlichung verhältnißmäßig sehr gut, und gar manche waren Halbton - Drucke" und kamen Photographien gleich. Derartige Arbeit wäre sogar noch vor zehn Jahren zum guten Theil unmöglich gewesen, einfach weil die Processe, durch welche sie geleistet wird, damals noch nicht die erforderliche Entwickelungsstufe erreicht hatten, und .in der Bürgerkrieg - Zeit war erst recht nicht daran zu denken! In jenen Tagen war es etwas Seltenes. daß eine gewöhnliche Zeitung sich überhaupt dazu aufschwang, ein Bild zu drucken. Und das Beste, was in dieser Hinsicht geschehen konnte, war ein Holzschnitt, dessen Anfertigung jedoch mehrere Tage in Anspruch nahm. Heute dagegen kann ein Halbton - Druckbild schon wenige Stunden, nachdem das betreffende Ereigniß passirt ift gebrauchsfertig gemacht sein! (Was freilich nicht ausschließt, daß es auch gar manchmal schon viele Stunden vor dem Ereigniß fertig gemacht wurde. , Mitunter ist man dann genöthigt, noch hastig im letzten Augen blick diese oder jene Aenderung nothdürftig daran machen zu lassen, wodurch hm und wieder komische, für das ollgemeine Publikum räthselhafte Effekte entstanden sind.) Auch die Landkarten selbst in den paar größten Zeitungen, welche in den Bürgerkrieg - Tagen sich solche leisteten, waren gar nichts im Vergleich zu cncn, cic yeuizuiage in irgeno einem kleinen ländlichen Blatt erscheinen. Gleichwohl fanden sie ein 'überaus dankbares Publikum, vielleicht ein dankbareres, als in unserer heutigen verwohnten Zeit! Nicht nur die Zeitungslese? in Civil, sondern noch mehr die SoldatenjungenS waren damals sehr froh, daß sie solche Zeitungen mit Karten kriegen konnten. Denn aus diesen Quellen erhielt die Masse der Soldaten Auskunft, die sie auf keine ankere Weise über Kriegs-Ereignisse und ihren genauen Schauplatz erhalten konnte. In der Potomac - Armee z.B. traf man damals selten ein Soldatenzelt, in welchem nicht eine oder mehrere solcher Zeitungs - Landkarten innen aufgehängt gewesen wären. Insoweit kann man sagen, daß jedes dieser Zelte wie ein Generalstabs - Zelt" aussah! Vielleicht wird man in vielen Ländern für diesen Umstand nxnlg Würdiaung haben und sogar darüber lächeln. Aber es ist auck in WttUr NZ,f bei uns noch eine gute Portion demokratischen Geistes übrig geblieben, und auch die gemeinen Soldaten wollen gerne in ihrer Art Generalstab spielen. Mag irgend einer dieser Soldaten noch so großes Vertrauen zu den Führern . haben: es ist ihm meistens doch noch ein Bischen wohler, wenn er fort und fort selber auf der Landkarte die Kriegsführung verfolgen kann. Ein gewöhn T!,.. Vmlm.T. !tl' f . ! iuci -ariuMuic-gioi-oiei weniger um eine Karte; denn alles -Wasser ist für ihn eben weiter nichts als Wasser? aber wohl für Yxt allermeisten Soldaten bedeutet der Besitz einer Landkarte schon einen Schatz und macht ihn Vertrauensvoller und sicherer, wenn nicht gerade alle Stricke reißen! Und dazu nämlich zu den Karten helfen unsere Tages-und Wochenzeitungen mächtig, und die Feldpost-thnt das Weitere. Der Oankerott eines Gründers. : London. 15. Jun!. Das Stadtgespräch von ganz London ist die Bankerott - Anmeldung des bekannten Herrn Hoo?ey. deö erfolgreichsten und angefensten Gründers von Aktien . Ge2schaften der letzten Jahre, dessen Millionen Unternehmungen alle Welt interessirten, und der beim ; investirenden Publikum ein .solches Vertrauen fand, daß alle Emis. sionen, die von ihm ausgingen, immer weit überzeichnet wurden. Hooley, der erst 39 Lebensjahre zählt, ist der Sohn eines Spitzenmachers in Nottingham; ,tx ging .in Nottingham in ein Börsen - Effekten - Geschäft. in die Lehre, und als er an seinem 22. Ge.ortstage die von seiner-. Mutter ererbte Summe von 35.000 Pfd. Sterlinz erhalten hatte,- begann er seine eigene Thätigkeit und errichtete ein ZznU und Effekten - Geschäft in Nottingham. Von .seinen Collegen in Nottingham unterschied er sich durch seine außerordentliche Arbeitsamkeit. C.-.!2ltsamkejt '.' von' Vergnügungen und Sport und die Concentrirung cZtn Interesses auf. sein Geschäft. Er s.:wann schnell eben großen Kundenund nicht lange, nachdem er sich fi!;;:iär.ti3 eerr.:5 hatte, besaß er 'n QSUtrer.-:. n 20,000 Pfd. Uno. Der gewaltige AufGiri Cj: tx uSrräder Industrie t((
erreate bald 5oolev's besondere Auf
merksamkeit. Er begann damit, die Humber - Fahrräder - Gesellschaft mit großem Erfolge zu reorganisiren. Dann kaufte er im Jahre 1896 die Antheile der Pneumatischen Gummiräder - Gesellschaft- für 3 Millionen Pfund Sterling baar. um sie für fünf Millionen Pfund Sterling wieder auf den Markt zu bringen. Im Unterschiede von den anderen Gesellschaftsgründern pflegte Hooley das Publikum in das Vertrauen zu ziehen und ihm zu sagen, wieviel er selber bei der Gründung verdiene, um dann gleichzeitig zu beweisen, daß er ein Recht habe zu dem Profit, und daß der Gewinn des investirenden Publikums noch viel höher steigen müsse. Hooley's Unternehmungen verblüfften durch ihre Großartigkeit, aber das Publikum hatte blindes Vertrauen zu Allem, was von ihm ausging, denn gleich bei seinen ersten Unternehmungen wurden große Vermögen verdient. Es kam ihm auch zu Statten, daß er Zn Nottingham und Umgegend beim investirenden Publikum, das ihn persönlich kannte, solchen Anhang hatte, daß er dort für eine jede'Unternehmung leicht zwei Millionen Pfund Sterling aufbringen konnte. Nachdem Hooley die Reorganisirung der Humber - Fahrräder - Gesellschaft geglückt war. kam er nach London, aber er ließ sich nicht in der City nieder, sondern miethete in Midland GrandHotel,, an der St. Pancras - Station, das erste Stockwerk für 200 Pfund Sterling wöchentlich, und hier war der Mittelpunkt feiner unglaublich umfangreichen Thätigkeit. Hier empfing er bisweilen 700 Briefe mit einer Post und Hunderte von Besuchern konnten ihn täglich sprechen. Allerdings gab es wenige, für die er länger als eine halbe Minute zu haben war: im Nu wußte er, was der Besucher wollte, im Moment hatte er die Antwort gegeben, und dann befand sich der erstaunte Besucher wieder im Zimmer allein. Mit den leitenden finanziellen Kreisen in London fühlte sich Hooley nicht eins, und über die Gepflogenheiten der Londoner Börse spottete er. Hooley's Erfolge waren Jahre hindurch, derart, daß Jeder, der Hooley'sche Actien hatte, sich für einen beglückten Menschen hielt. Desto größer war später die Enttäuschung. Hooley zeigte sich auch als Wohlthater; er hielt einen besonderen Sekretär, der die Bittschreiben. welche er erhielt, zu beantworten hatte, und er ging sogar damit um. in Derbyshire auf seine Kosten eine Altersversicherung für arme Leute zu errichten. Der Paulskirche in London schenkte er prachtvolles goldenes Altargeräth. Dann wendete er sein Interesse auch dem Sport zu: er war Mitglied einer Anzahl vornehmer Yachtclubs. Am Landbesitz hatte er besondere Freude, er hat verschiedene Adelssitze erworben und ließ sie vrschönern. zu allerletzt aber mußte er um Polizeiliche Aufsicht bitten, weil er befürchtete, die Hypothekengläubiger würden ihm die Baumaterialien wegnehmen. Es waren allein in Irland in den letzten Tagen 60 Klagen gegen ihn anhängig. 5)ooley selbst behauptet, ein Concurs hätte vermieden werden können, wenn seine Gläubiger weniger drängend gegen ihn aufgetreten wären. L?killtärpferde. Befremdend mag es erscheinen, al lein es ist nichtsdestoweniger eine seit Beginn des Krieges erwiesene Thatsache, daß trotz unseres großen Pferdereichthums die Beschaffung von gutem Pferdematerial für die Artillerie und Cavallerie in unserem Lande mit Schwierigkeiten verknüpft ist. Bisher hat die Bundes - Regierung sehr wenig für die Pferdezucht gethan, von der Zucht von Militärpferden ganz abgesehen, und der Regierungsbedarf war so gering, daß er als Factor für den allgemeinen Markt gar nicht in Betracht kam. Der Krieg hat inen erhöhten Bedarf verursacht und um diesen decken zu können, haben die Agenten der Regierung nicht blos sich mit einer geringeren Qualität begnügen, sondern auch diePreise erhöhen müssen. Nach den Armee Regulationen sollen die für den Militärdienst zu verwendenken Pferde Wallache von . guter Farbe, mindestens 15.1 Hand hoch, 4 bis 8 Jahre alt sein und 950 bis 1150 Pfund wiegen. Ferner werden verlangt: gute Augen, breite Stirn, kleiner Kopf, kleine Ohren, breite Brust, gesunde Beine und Füße in Wirklichkeit sollen die Militärpferde den höchsten Anforderungen genügen. Welcher Schlag liefert nun die besten Pferbe für die Armee? Das ist eine Frage, in derelk Beantwortung die anerkannten Autoritäten in der Pferdezucht weit auseinander gehende Ansichten äußern. Jede Rasse hat ihre Freunde, sowohl das halbwilde Pony von den Prairien des Westens wie das edle Vollblut, das von Thieren abstammt, deren Siege auf dem Turf ganze Seiten der Stutbücher füllen. Selbst der amerikanische Traber wird von einzelnen Pferdekennein als für den Militärdienst in hohem Grade geeignet gehalten. Das Vollblut - Pferd entwickelt wohl große Geschwindigkeit und hat andere gute Eigenschaften, allein feine Gesammtleistunaen aenüaen nicht .für Qlüä Im .Hause. Häuslicher Fn'ede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder 5)als und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. St inder sind immer geneigt eineErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Bull's Husten Syrup jedoch kun'rt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bull'S 5)usten Syrup für meinen acht Jahre alten Sehn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull's Husten Syrup daS beste von alleu war." Frau A. Geib, 317 Demott Str., West Hoboken,N. J. Dr. Bull'S Husten Syrup kostet nur 25 EcntS und er ist besser' und billiger als wie alle die anderen Mirturen welcher der5ändler anpreist, auft nur Dr. Vull's Husten Sprup t H i'l f '"- ...S
. t..v k .3
den Militärdienst. In emer flotten Attacke würde es freilich nicht übertrof fen werden können, allein da meistens getrabt wird, ist ihm ein weniger muthiges Thier vorzuziehen. Sein stolzes, nervöses Temperament verträgt nicht den Zügel, der ihm Einhalt gebietet; es will schnell voranstllrmen und nichts von den langsamen, ermüdenden Märschen, welche Cavallerie wie Artillerie zu machen haben, wissen. Die Kreuzung von Vollblut und Traber producirt ein Pferd, das für den Cavalleriedienst ganz besonders gut geeignet ist. Die brillanten Eigenschaf ten des Ersteren verbinden sich mit der Ausdauer sowie Lenkbarkeit des Letzteren. Das aus diesen beiden Rassen gezüchtete Thier lernt den Dienst schnell, seine Knochen sind stärker als die des Vollbluts und es kann größere Anstrengungen mit Leichtigkeit ertragen. Im Schritt, Trab sowie Galopp ist es gleich gut und es verlangt weniger sorgsame Behandlung als dasVoll blut. Das Reitpferd des Südens hat auch seine Freunde. Seit Jahren wird dieser Schlag in Kentucky sowie Tennessee gezüchtet und dieCavalleristen aus dem Süden schwören auf denselben. Dieser Pferdeschlag ist aus einer Kreuzung von Vollblut Hengsten mit den kaltblütigen Stuten jener Landestheil entstanden und heute gibt es berühmte Familien dieses ausgezeichneten Reit Pferdes, wie beispielsweise die Dänen in der Blaugras - Region. Dieses Thier lernt den Dienst sehr leicht, allein nach dem Dafürhalten mancher Kenner sind seine Knochen nicht stark genug, um die Anstrengungen eines langen Marsches aushalten zu können, auch bedarf es zu vieler Pflege. Die Südländer stellen diese Mängel zwar in Abrede und weisen auf seine Leistungen während des Rebellionskrieges hin. Die Liebe" des Prairiebewohners im Westen ist selbstverständlich das unansehnliche, aber ausdauernde Pony. Er hält das Kossackenpferd für das zäheste und beste Militärpferd der Welt und diesem an Ausdauer gleichkommend sein Pony. Für leichten Cavalleriedienst würde letzteres wohl genllgen. allein einem schweren Reiter gegenüber dürfte ein Cavallerist auf einem Pony doch wohl in entschiedenem Nachtheil sein. Wir haben nun in unserem Lande Abkömmlinge einer Pferderasse, welche seit Jahrhunderten berühmt ist. Den Grundstock zu dieser Rasse legte vor vielen Jahrhunderten eine Kreuzung der starken und muthigen Reitpferde der französischen Ritter mit den prächtigen Hengsten, welch: dieMaurzn r.a.h Europa gebracht hatten. Pferde dieser Rasse gewannen Wilhelm dem Eroberer den Sieg bei Hastings und trugen die Kreuzfahrer unter Gottfried von Bouillon nach Jerusalem. Dieser Schlag wurde unter Ludwig XIV. in einem Nationalgestüt durch weitere Kreuzung mit berühmten Araber- und Berberhengsten noch bedeutend verbessert. Die in den Vereinigten Staaten stch findendenAbkömmlinge dieses ausgezeichneten Schlages würden nun das beste Material zur Züchtung vorzüglicher Militärpferde abgeben, allein es fehlt zu diesem Zwecke in den Vereinigten Staaten an Regierungsgestüten, wie es solche beispielsweise in Deutschland eine ganze Anzahl gibt. Dort wird auf die Züchtung guter MilitärPferde besonderes Gewicht gelegt und den Leistungen der Gestüte ist es zuzuschreiben, daß die deutsche Cavallerie so vorzüglich beritten ist. Ein Niesentunnel.
Noch immer harrt der England und Frankreich verbindende Tunnel seiner Vollendung und schon wird der Plan zu diesem Riesenwerke durch den v?m französischen Ingenieur Verlier ausgearbeiteten Plan einer Untertunnelung der Meerenge von Gibraltar an Kühnheit weit überholt. Lassen wir den einstweilen mehr als zweifelhasten wirthschaftlichen Erfolg dieser Untertunnelung, mit welcher eine direkte Eisenbahnverbindung von Frankrc'ch nach Algier bezweckt wird, unerörttrt. so läßt sich doch die strategische Aedeutung derselben für den Fall eines Krieges zwischen England und Fronkreich nicht bestreiten, zumal sie mit der kommenden Ausdehnung des französischen Machtbereichs auf das nördliche Marokko noch erheblich gewinnen würdc. Indessen auch die technische Ausführbarkeit hält man in Fachkreisen für bedenklick und auf der kürzesten Linie zwischen Tarifa und der Marokkanischen Küste, die nur 14 Kilometer lang ist, überhaupt für unausführbar, weil die Wassertiefe auf dieser Linie 600 Meter erreicht. Verlier will deshalb die Tur nellZnii weiter westlich unter die Bai von Vaqueros nach Tanger legen, die zwar tinc Tunnellänge von 32 Kilometer unter Wasser und mit den beiderseitigen Anfahrten eine Gesammttunnellänge von 41 Kilometer erfordert, die aber nur uner einer Wassertiefe von 400 Meter hinwegzugehen hat, so daß . die Geleisleistung 2.5 vom Hundert nicht übersteigen würde. Die Tunnelbabn soll von einer Küstenbahn abzweigen, d?e Malaga über Algeziras und Tarifa mit Cadiz Ceuta, Tetuan und Melilla (Spanisch) 'in Marokko nach Nemours in Algerien fühnn soll. Verlier glaubt nach einem neuen noch geheim gehaltenen Vausystm den laufenden Meter des Tunnels für ZL00, den ganzen Tunnel ilso für noch nicht Z25.000.000 in acht Jahren ausführen zu können. Der Schnee von 91 Wintern hat daö Haar des Schuhmachers Buckingham gebleicht, allein trotz dieses ungewöhnlich hohen Alters besitzt der Greis eine körperliche Ausdauer, um die manch' jüngerer Mann beneiden mag. Der Mann hat jüngst den Weg vonElPaso nach Beaumont, Tex., zu Fuß-zurückgelegt und auf diesem 917 Meilen weiten Spazieraang, der ihn durch die Wüstereien an ver mexikanischen Grenze führte, nicht blos Lebensmittel, sondern-auch Wasser mit sich tre-'OÜ!7en.
SemelnnützigtS.
Um den Wa f ex st ein aus Kesseln zu entfernen, lege man eine große oder kleine Muschel oder Austerschale in das Gefäß, an welche der vorkommende Wasserstein sich festsetzt. Den besten Leim stellt man folgendermaßen her: Man zerschlägt die kleinere Hälfte einer Leimtasel in kleine Stücke, füllt eine Flasche von mittlerer Größe voll Branntwein und bedeckt den Boden der Flasche reichlich mit Leimstückchen. Hierauf wird die Flasche luftdicht verschlossen und einige Tage stehen gelassen. Luftdicht verfchließt man sie, indem man sie einfach bis oben anfüllt und dann erst den Korkstopfen hineinsteckt. Der große Vorzug dieses auf so einfache Weise erhaltenen Leimes vor allen anderen Arten bestehi darin, daß man mit ihm nicht nur Papier kleben, sondern auch hölzerne Gegenstände dauernd mit einander verbinden kann. Bürsten wäscht man, indem man die Borsten in lauem SeisenWasser hin- und herschwenkt, auch leicht durchreibt, aber ohne das Holz naß zu machen. Man trocknet sie, die Borsten abwärts gekehrt. Auch kann man sie, nach französischem Recept, einfach trocken mit Weizenschalen abreiben, was auch gut reinigt. Recht Vortheilhaft ist es, die Bürste täglich nach dem Gebrauch mit einem weichen Tuche abzureiben. Gegen das Verbrennen des Teint. Der Saft einer Eitrone wird mit einer reichlichen Messerspitze voll Salz gemischt, dazu setzt man das Weiße eines Eies, halb zu Schnee geschlagen, damit es sich gut mischt, und dann einen Theelöffel reinen kölnischen Wassers. Alles das mengt man gut zusammen und reibt damit die Haut, soweit sie am Tage der Sonne ausgesetzt war, vor dem Schlasengehen tüchtig ein. Am nächsten Morgen ist der Teint wieder so zart und frisch wie je zuvor. H u st e n ist durch Citronensaft sehr einfach zu bekämpfen. Man gießt den Saft in kochendes Wasser und versüßt diese Mischung mit Zucker, hiervon trinkt man den Tag über. Man nimmt einen kleinen Theelöffel Citronensaft auf ein Weinglas voll Wasser und thut den nöthigen Zucker hinzu. Aus diese Weise hat man eine angenehm schmeckende Limonade bereitet. die auch zugleich eine sehr gute Wirkung gegen Husten hat und ihres angenehmen Geschmacks wegen auch von Kindern sehr gern genommen wird. Das Schliffiawerden von Schwämmen tritt auf, wenn solche
häufig m heißen Wasser gebraucht oder zu lange directen Sonnenstrahlen zum Trocknen ausgesetzt werden. Auswaschen mit schwacher Sodawasserlösung, längeres Liegenlassen in einer schwachen Schwefelsäurelösung wird dem Uebel abhelfen. Ein fehr vekanntes Mittel, die Schwämme geschmeidig zu erhalten, ist, selbe längere Zeit in Buttermilch zu legen und sie dann vor dem Gebrauch wieder mit frischem Wasser auszuwaschen. Letzteres ist den Säuren vorzuziehen. - Rostflecken in Wäsche entfernt man, indem man feingestoßenen und mit Wasser angefeuchteten Weinstein auf die fleckigen Stellen streicht und sie dann sorgsam in lauem Wasser auswäscht. Mit Sauerkleesalz kann man ebenso verfahren. Ebenso erreicht man seinen Zweck, wenn man eine Cihont in einen silbernen Lösfel aus preßt, ihn über eine Flamm: hält, so daß der Citronensaft kochend wird' in dieien taucht man nun wähienv des Siedens den Fleck ein und wäscht ihn dann noch in lauem Wasser nach. UmschwarzeKleiderstoffe zu reinigen, wäscht man sie in heißem Wasser, dem ein wenig Borax zugesetzt ist, spült sie dann in Blauwasser mit recht viel Blau und bügelt sie, so lange sie noch feucht sind. Schwarzer Sammet, der gedrückt oder unscheinbar geworden, wird wie neu, wenn man ihn mit in Petroleum getauchten Lappen abreibt, dann bürstet und tüchtig lüftet, um den häßlichen Petroleumgeruch wieder zu entfernen. Auch reinigt man Sammet sehr gut durch Abreiben mit einer mageren Schwarte von RaucherSpeck. Obst-, Tinten-, Eisen-, Rothwein - Flecke in Tischzeug oder anderem Leinen entfernt man, indem man den befleckten Theil auf einen Blechteller breitet und Sauerampfersaft . darauf gießt. Um diesen Saft zu bereiten, stößt man die Pflanze in einem Mörser oder anderem Gefäß recht klein und drückt den Saft durch ein Tuch. Dieser Saft wird über die auf Blechteller gespannten Flecke gegossen und der Teller erhltzt; dann wäscbt man das Leinzeug kalt nach. Auch Waschung mit Essig oder dem Saft einer saueren, unreifen Weintraube hilft. Rothwein - Flecke entfernt man außerdem schnell, wenn man sie so bald wie möglich in Kornbranntwein legt und reibt. Verbesserung der Luft imKrankenz immer. Um üble Gerüche in ' Krankenzimmern zu bekämpfen, gilt, folgendes, höchst erfolgreiches Mittel: Man hängt im Krankenzimmer an verschiedenen Stellen kleine, sehr reine Flanelllappen oder sehr gutes Fließpapier auf, das man täglich einige Male mit nur je 2 bis 3 kleinen Tropfen bestgereinigten Terventtnöls befeuchtet, doch so, daß man im Zimmer von dem. Terpentingeruch nichts wahrnimmt. Die Wirtes ist eine fast plötzliche. Weibliche Eitelkeit. Herr: 'Meine herzlichsten Glückwün. fche zu Ihrem achtzigsten Geburtstage. Großmutter!- Greistn (pikirt): Bitte sehr, es ist erst der neunundsteb ziaste!STefm Worr genommen. Die Liebe zweier Personen, liebe Anna, wird um so heftiger, je weiter diese von einander getrennt sind!Und glaubst Du daran?- Gewiß!Ach, dann schicke mich doch einmal in ein r:cht entferntes Seebad!" c ? r-
- . . - 03 Jnlimrc. Beim !?lao fahren den Hals gebrochen hat der Versicherungsmakler Edward H. Berger auf der Tour von Rahway nach Elizabeth,' N. I. Er war mit seiner Tochter und einigen Freunden in Boynton Beach gewesen. Als die Gesellschaft auf dem Rückwege Wood Ave., Linden, erreicht hatte. wurde Bergen von einem Schlagfluß getroffen und stürzte vom Rade herab. Im Falle stürzte er auf den Kopf und brach den Hals. Als man ihn aufhob, war er todt. Ein originelles Testament hat der im Soldatenheim zu Kearny. N. I., verstorbene Veteran John Klipp hinterlassen. In seiner letztwilligen Verfügung hatte er ganz genau bestimmt, was seine Beerdigung und was der Leichenstein kosten sollte". Für Bier waren $15, für Pfeifen und Tabak $4 ausgeworfen und jede Pfeife sollte mit blau-weiß-rothen Bändern umwickelt sein. Auf dem Leichenstein sollten nur die Worte stehen: John Klipp, Sergeant, Compagnie A. New Jersey Artillerie, und das Datum der Geburt und des Todes. Die Bestimmungen des Testamentes sind von seinem Nachlaßverwalter Herbert Herman nünktlicb erfüllt worden. Derinder'Nähevon uenrreville, Md., wohnende Farmer Harry Hooper wurde, als er das Vieh fütterte, von einem Bullen angegriffen und von diesem mit den Hörnern zu Tod gestoßen. Er wurde von seinem Bruder Frank Hooper. welcher über das lange Ausbleiben des Verurglückten beunruhigt und deshalb aus die Suche nach demselben gegangen war, aufgefunden. Der schnell herbeigerufene Arzt konnte keine Hülfe mehr leisten, da vier Rippen gebrochen waren. von denen zwei in die Lunge eingedrungen waren.Frau Saray Rowley von San Francisco versuchte den Postmeister Steele zu Dyea zu erschießen. Derselbe soll angeblich sllr das Abbandenkommen eines ihm von Frau Rowley's -Bruder zur Verwahrung übergebenen Couverts mit $100 Inhalt verantwortlich sein. Frau Rom ley wurde verhaftet und an Bord eines Dampfers gebracht, um nach Sitka zum Verhör geführt zu werden. Die ihr widerfahrene Behandlung veran laßte sie. über Bord zu springen. Ihr Mann sprang ihr nach und Beide wurden von einem Bootführer gerettet. JnNewYork weilen gegenwärtig Vertreter einer englischen und einer österreichischen Gesellschaft, zu dem Zwecke, neue Bezugsquellen sllr Osmium aussindig zu machen. Dieses Metall, welches eine spezifische Schwere von 22.47 hat, gegen eine solche von 21.5 von Aluminium, sin det neuerdings bei den Auer'schen Glühlampen ausgiebige Verwendung. Die Hauptbezugsquelle ist Sibirien: neuerdings sind jedoch Lager dieses Metalls in den Staaten California, Washington und Oregon gefunden worden. Der gegenwärtige Marktpreis beträgt $37.50 per Unze, mithin nahezu der doppelte Preis des Goldes. Auf eigenartige Weise sind zahlreiche Farmer im südlichen Jndiana von geriebenen Schwindlern betrogen worden. Die Gauner legitimirten sich durch gefälschte Papiere als Beamte, die gekommen seien, um das Wasser in den Brunnen und Cisternen zu untersuchen, und zeigten den erschreckten Farmern durch ern Mikro skop, daß das Wasser unrein sei und von aesährlichen Lebewesen wimmele. Dann verkauften sie den ersteren zu hohen Preisen ein angebliches Mittel gegen die Schädlichkeit. der Wesen, das aus ein wenig einfachemSoda bestand. Auf diese Weise haben sich die Burschen manchen Dollar erschwindelt. WennderMenschPech hat! Erst 24 Stunden erfreute sich der 23 Jahre alte m Jamaica. L. I., wohnhafte August Bischof nach längerer Strafhaft seiner Freiheit, als er durch einen unglücklichen Zufall eines weiteren Verbrechens überführt und verhaftet wurde. Er hatte nämlich aus den Wohnungen von Peter Flschener un Frederick Schupen inLong Island City Juwelen und sonstige Werthsachen gestöhlen, dabei aber am letztgenannten Thatorte sein Entlassungs-Zeugniß aus dem Auourn Zuchthauseverloren. Dies führte zu seiner sofortigen EntDeckung, und Richter Smith sandte ihn wieder m Untersuchungshaft.' oca nusraurs. Be keinem vonoemBerein früherer Unterofficiere zur Feier seines zehnjährigen Bestehens in Seraing veranstalteten Wohlthätigkeitsfeste unterbrach der socialistische Abgeordnete und Stadtverordnete Smeets den Bürgermeister Bozet bei der Rde zum Empfange der erschienenen 40 fremden Vereine im Rathhause durch Hochrufe auf die Republik. Diese Ruf sollten die Antwort auf das Hoch sein, das dem Heer und dem König gebracht worden war. Smeets verlangte darauf das Wort, wurde aber auf Befehl des Bürgermeisters an die Luft gesetzt. Der hiermit beauftragte Polizeibeamte erlitt in dem Kampfe mit dem Volkstribun Verletzungen, die eine ärztliche Behandlung erheischten. , Der belgische Socialistenführer Herr Emile Vandervelde, ein überzeugter Bekämpfer des Alkohols, der in der That in der belgischen Arbeiterschaft verwüstend wirkt, hielt neulich in Ma'che-les-Ecaussines einen Vortrag gegen die Trunksucht. Da er es mit einem sehr trinkfrohen Auditorium zu thun hatte, glaubte er schweres Geschütz auffahren zu- müssen und erzählte, des zu erzielenden Eindruckes sicher, von einem Schwein, das ein Faß Alkohol ausgesosfen habe und daran crepirt sei. Die Wirkung dieses Beifpiels war eine unerwartete. Aus der Saalecke heraus wurde der Redner von einem Alkoholiker - unterbrochen, der, über diese. Stoffverschwendunq empört, in die entrüsteten Worte ausbrach: C:f::h! dem Vieh schon recht, als b d:r Szaps für die Scheune da Kl ... ......
i ."irrfna
- ' V j b im
-- Viv - f -V rfin
SlilMliliffllllÄ
Die
FnHlmgs-Medizin geg. aile Jlst si f f Unordnungen des J w m'ir der Lcvcr und des Wagens welch man um diese Iahreizelt gebraucht ist ?r. August ßgukg'ö Hamburger Troxstn.
MiMittMiiimmmizuiimmmiM
v
An Intelligeat nottn, a resident k ithaca, N. Y., maltet it rocy plaia td all her neighbers that tho thinks thare is no raedicin like RGSMT TaWes
She belieres that they saved the life of her sen, a boy of twelve, who had been taken sick with what the doctors called lirer trouble and catarrh of the stomach. 1 She says that ster treating him a year, without doing him any good, tfcs doctors gave him up to die. About that time hi uncle, who had had experience with Ripans Tabuks and found that they had done him much good for catarrh of the stomach, insisted that his nephew should try them. After they had been taken two .months, aecording to directions, the boy was able to go to school and four months alter he began taking them he replied to an inquiry : " Why, I am just as well as ever I was."
LAXIR BON BON j4 XJKURIEREN VERiTOPrUNG u-VSWj; j. iüi mt auMuim Nnuen - 887
In Japan gibt es 800 Zeitungen und Zeitschriften. Tokio vllein hat 20 politische Zeitungen und 113 Zeitschriften. Die Auflage der täglichen Zeitungen ist jedoch nicht sehr grost. Selbst der von der japanischen Ncgierung unterstützte Jigi Schimpo" (die Times von Japan") hat nur eine Auflage von 16.000 Exemplaren. Das Vlatt kostet nur einen Penny. Die interessanteste japanische Zeitung ist der radikale Nischi ischi Schimbo" (Tägliche Nachrichten"). Sie befindet sich in ewiger Fehde mit dem conservativen Nippon". Viele japanische tagliche Zeitungen sind illustrirt und enthalten auch Modebilder für ihre Leserinnen. In einer Warschauer Familie wurde ein kostbarer Ring gestöhlen. Der Verdacht wurde aus- das Dienstmädchen, ine Bäuerin vom Lande, die erst vor Kurzem nach Warschau gekommen war. gelenkt. Der Hausherr ließ sie an den in der Wohnung befindlichen Fernsprecher schaffen, ließ sich von einer Konditorei aus mit seiner Wohnung verbinden und befahl nun der zitternden Bäuerin, sofort den- gestohlenen Niicg herzugeben. Diese, die zum ersten Ma'.' in ihrem Leben durch einen Fernsprecher reden hörte, war außer sich v):Entsetzen, daß die Röhre anfing zr sprechen, das Gewissen fing ihr an in schlag, und sie gestand ein, daß sie die Diebin gewesen. Eineauf regen deScene spielte sich in Mülhausen im Elsaß beim Ausgang aus dent Stadttheater ab, wo von einer franj-Zsifchen Truppe vor ausverkauftcm ' .'e Madame Sans Gne" gespielt xotn war. Der Raubmörder Schneide ;, der vor einigen Tagen in Paris seine Geliebte. eine Blumenmacherin, erdrosselt und dann 1000 Francs und Werthpapiere entwendet hatte, war im Theater von einem dort anwesenden Pariser erkannt und dem diensthabenden Polizisten gezeigt worden. Als Schneider das Theater verließ, wurde nicht er, sondern ein anderer verhaftet; von dem Pariser aufmerksam gemacht, daß der richtige Schneiden sich aus dem Staube mache, verfolgte die. Polizei nun diesen. Der Verbrecher schoß aus nächsterNähe zweimal auf die Polizisten, dieSchüsse gingen aber fehl. Als der Mörder sah, daß an ein Entrinnen nicht zu denken war, versuchte er sich zu erschießen, doch streifte die Kugel nur leicht die Schläfengegend. Er wurde dann ins' GefänMiß .aebrackt. I n r r e l n o (P r v v. Posen) kam Nachts in dem .der Wittwe Barlau gehörigen Hause, das von dem Arbeiter Ehojnacki mit seiner Familie bewohnt war, ein Feuer zum Ausbruch, das so schnell um sich griff, daß das Ehepaar Ehojnacki nur das nackte Leben zu retten vermochte. Bei dem Versuche, ihre vier bereits im Bette befindlichen Kinder zu retten, die sämmtlich' in den Flammen umgekommen sind, erlitt das Ehepaar schwere Brandwunden, ebenso wurden zwei andere Personen, die sich an dem Rettungsversuche der Kinder! ktheilizten, lebnsesährlich rerlejt.. I
iiÄv beste ELcnrfionsraten 41. oEPanHiL Salve Fahrpreise s ' inrielhalb eineö Umkreise? von 200 Meilen über die Bahn Ticketö zum Verkauf am 2 , 3. und 4. Jull, gut für Nuasahrt am 5. 3nlt einschließlich. Nähens und Ticke! bei den Ag.nten C. O. Melkormick. Pass. Traffie Mang. Warren I. Lynch, A. G. P. & 2. Agr. Cincinnatt. Cincinnati Züge ! 0.1s. & D. R. R. Abfahrt Indianapolis dfahrt s Vm 8 058m , I0 4si$m 2 4592m 4 4Lm . 7 0091m Ankunft Cincinnati nkunft 7 SB 11 50 . l25m . c 0091m m T 45N . 10 50Nm Dayton Zuge. C. H. & D. R. 5t. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 8 058m 10 4LB , Z4SM 4.45NM , . 7 00Nrn nkunft IS 038m HZköN 1 9091m 7b5N . 11 VNt Toledo ä? Detroit Zuge. C. H. &D.R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'plS : Toledo : Detroit bfahrti0 4sm k'ftS4eNm k'ft40N . 7vom . 4wm ism ) Ausgenommen Gopntagl. Ticket-Ossieen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre sÄll ist die beste Linie ach G m I G A- G, Oict Auge! Verlassen Indianapolis " j 7 008m 11 Vm 3 UN 11 tt Nachtl nkunft in Chicago 2 Mt Uled 7 238m Lkae treffe hier ein.... l 308m 7UBrn 1 wnM l" luwim 4j7Wa Täglich auSaen. Sonntag. -U eueften verbesserten Oestibuls ÜIngen, ngner Zschlnfwngsn . elegante . . ' yarlorOagen nud tIßvages. Lokal'Echlafwage in Jndiavapoli steht 8 30 ben, berett. erläßt Chicago 4 Morgen, an jeder Zeit ach 80 dend beützt werde. ?s West kZashingtonVttabe Ticket'OkiieeZ ' ut ahnhof, VWW sktt oe. Bahnhof nd . Strab. Geo. 7. Hayler. D. Y. ?. tt totaMhavfeMa4at mtk. fcr , bjr Amm Pas. 'U, itau, and jn. mumm, I.mo.vxu. H , Ukitniata,ainü. hf SoaMMtra ). tä. To 4 ta. wA mm4 By 4t , rltrr ;m r. Kth yrtniinmiMilrMii, tw t M l.y.AtirL VT.iaMr ym bm . m& Mari 7 au. Caa work ta r-af tm J ar all tb üsm. I !, mmj - ntv iLutftamni vt aa. - - VI v
H ff
MaS
U '
W K
A 2 1 f ' ' r
WW-MWchr
von INDIANAPOLIS. Cebcffjanbiungen. Eide, Leather & Belting Ca, 125 . Meridian Schuhe und Stiefel (Retail.) Schauroth & Ca, 18 O. Washington Sl Pianos und Musikalien. Carlin & Lennox, 81 Ost Market St Lebendes XMerj. Merchants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Ca Tolln, Totten, Tibbs & Ca Stockton, Gillesple & Ca Clark, Wysong & Voris. kandwirthschasl. Geräthe u. wagen Holten W. B. Mfg. Ca. 177 O. Wash. Gale Mfg. Ca, 117 W. Washington St. H. T. Conde Implement Ca, 27 N. Capltol Atc Bau und keihvereine. German-American Bld? Asa'n, 100 N. Dclavar5t. International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market SL Indlang. Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal Gebaeude. Zuckerrvaaren, (Wholesale.) Daggett & Ca, 13 West Georgla St. Dresch'Maschinen. Minneapolls Tnrashing Machine Ca, 117 W. Washington St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 137 S. Meridian St 5chnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 97 & Meridian Erwin, D. P. & Co., 103 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St Thierärte. Srelner L. A. , 13 S. East St. Feuer'Versicherung. McQlllard Agency Ca, 83 O. Market 3ce Tream. Fiirnas R. W. 112 N. Pennsylvania St ZNilcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Ar. Trust Compagnien. Indlana Trust Ca & Sasety Vault. The Marion Trust Co., Monument Placo Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. & Ca. 86 Ost Market Bauholz. Ooburn Henry, Georgla St Weißblech. Tanner & Lulllvan, 116 & Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeLSOa Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel (Wholesale.) Hendrlck, & Cooper, 85 S. Meridian St McKee B. S. L Son, 102 S. Meridian. hüte, Handschuhe etc. HendricksoD, Lefler & Co., 89 S. Merid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co., 78 a Illinois St Hildebrand Hardware Ca, 62 S. Merid. Layrnan & Cary Ca, 63 S. Meridian St Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 188 E. Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Co., 59 8. Meridian. Farben, Vel und Glas. Burdsal & Ca, 34 8. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Ca, 40 Massachussetts Are. wagen und Kutschen. Irvln. Robblns & Co 32 0. Georgia St plumh Artikel McElwalne, Richards & Ca, 62 7. Maryland St Spiel und Aurzrsaaren. Mayer Charles & Ca, 23 T7. Wash'gt Extracte und Gewürze. The Grocers Mfg. Ca, LOS. PennsyL Banken. Capital National, 28 S. Meridian St ! Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rubber Ca, 127 S. Meridian. . Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Sslner & Oa, 1T H South t Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Statlonery Ca. 75 8. lleridian Commission ZNerchants. Syerup & Ca. 22 S. Delaware St Keach J. L., 62S. Delaware St Vkoguisten (Wholesale.) Indianapolis Drcj Ca, 21 H II". Ward Bros., 72 S. Meridian GrscerZes (VObtUhW Schnull & Ca, CO S. llcridli . :. Sererin, Osterineycr Ca. an: Kothe, Wells & Biucr, i: O'Connor XL & Ca. Ct C : Perry J. C & Ca, 13 17. C Geschirre ur C Indlanspclia ifcirrc-: C - ' Holliday & 7jczf c; s (Defenur.s; Home StOTsCa, 73 C ' ' MtnsXtiCitzzrr: TbsIr.ZlzzzT7' Hzzzh:
,
