Indiana Tribüne, Volume 21, Number 283, Indianapolis, Marion County, 2 July 1898 — Page 1

.s ( 0 o A M M WO o s 0X ' r i V y iy ly w v w y y yy v Office : No. 18 Qüd Mabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiano, Samstag, den 2. Juli 1893 Jahrgang 21 NozS83

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(Lditorielles.

Noch immer fahren die Korresvondentea der Londoner Blatter in , ir ' Berlin und Hongkong fort Deutschland zu verdächtigen und ihm aller hand den Ber. Staaten feindliche Absichten in Manilla unterzuschieben. Dabei werden hie und da Geschichten erzählt, die zvar nicht wahr sind, aber dem amerikanischen Geschmacke sehr entsprechen. Ein Mal soll Dewey dem Prinzen Heinrich und ein ander Mal dem Admiral von Diederichi großsprecherische Grobheiten gesagt haben. Die amerikanische Regierung ist zwar längst zur Ueberzeugung gekom men, daß an all den Geschichten nicht Wahre ist. und sie hat mehrmals of siziell erklärt, daß sie gar keinen Grund habe, den wiederholten Versicherungen der diplomatischen Vertreter Deutsch landS zu mißtrauen. Die Engländer schwärmen immer noch für eine amerikanisch - britische Allianz. Da handelt eS sich darum, zu zeigen, daß Amerika in der ganzen Welt weiter keinen zuverlässigen gceund habe, als England, daß ek, van England abgesehen, gänzlich isolirt sei. Diese Ansicht will man schaffen und stärken, dafür will man Stimmung im Volke machen, ganz einerlei, waS man in RegierungSkreisen von den zu diesem Zwecke derbreiteten Nachrichten denkt. Sie denken dabei, daß daS alte Sprichwort : Man haut keinen Span, es ist waS dran" auch in diesem Falle seine Wirkung nicht versage und trotz aller gegentheiligen Versicherungen immer etvaS hängen bleibt. Und für den Augenblick schlägt diese Berechnung durchaus nicht fehl, wenn sie sich auch für die Dauer trügerisch erweisen wird. Bereiten doch bereits vorlaute Eongreßmitglieder, und an solchen ist ja niemals Mangel, der Regierung Verlegenheit durch indiskrete Aeußerungen, die, daß Dewey die deutschen Schisse auS dem Hafen von Manilla jagen solle u. s. v. ES kann nicht geleugnet werden, daß zu dieser Lage der Dinge die unsreundliche Stimmung, welche die deutschländische Presse den Ber. Staaten gegenübe? kund gab, diel beigetrage hat. Sie hat jedenfalls vom Anfang den falschen Berichten den Schein der Glaubwürdigkeit verliehen. 3m Uebeigen ist auch darin übertrieben und zwar wahrscheinlich ebenfalls absichtlich übertrieben worden. Dr. Barth sagt darüber in seinem Blatte Die Nation" richtig : Spanien hat in Deutschland gar keine Sympathien gesunden. Man hatte eine platonische Anerkennung für die Haltung der augenblicken spanischen Regierung; aber man sah zugleich in dem Schicksal Spaniens das historisch nothwendige Ergebniß einer Mißregierung von Jahrhunderten. Darüber war bis politische Welt einig; weniger einig dar man freilich darüber, ob die Ber. Staaten zweckmäßig ge handelt haben." Man hat englischer- und amerikanischerseitS jede Kritik Seitens der deutscheu Presse als feindselig betrachtet. und daS war auch nicht Recht. Sehr vernünftig faßt Dr. Barth die Situation wie folgt auf : Geschichtliche Liquidationsprozesse pflegen sich nicht nach den Regeln des formalen Rechts zu vollziehen. Spauien hat meines ErachlenS .ich sein Recht aus Cuba durch fortgesehe Gkausamkeit und Ausbeutung verwirkt. Wenn die Ver. Staaten sich jetzt zum Vollstrecker einer historischen Nothveadigkeit machen, so mag man ihre Legitimation dazu bestreiken; man mag auch wie ich eS thue bezweifeln, ob eS weise dar, sich in einen Krieg einzulassen, bei dem die amerikanische Union auch im Falle eineS vollständigen SiegeS nicht diel gewinnen kann, dagegen sicher diel verlieren dird; aber eS läßt sich unmöglich verkennen, daß die Union in diesem Konflikt nicht nur die gesundere Kraft, sonder auch die gesunde 3dee repräsentirt. Wenn Jemand einen Seuchenherd deSinsizirt, ohne dazu die polizeiliche Erlaubniß eingeholt zu haben, so begeht er diel leicht einen Hausfriedensbruch, aber er macht sich nichtSdestoveniger um die Allgemeinheit verdient. Meine Cym pathlen sind, nachdem der Krieg einmal da ist, durchaus auf Seite der Oer. Staaten."

I)nis)lniid)n(s)lni.

Wetterbericht. Schönes Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 2 Grad, niedrigöe 73 Grad. -' Vom Kriegsschauplatze. W a s h i n g t o n, 2. 3uli. Heute Vormittag lief folgende Depesche deS Gen. Shafter ein: Ich habe unsere Verluste unter schätzt. Muß ein voll ausgerüstetes Hospitalschi.ff und weitere arztliche Hilfe haben; auch ein Transport boot. Eine Depesche an KriegSsekretär Alger sagt, daß die Temperatur 106 Grad betrage. P a n d o in Santiago. Newöork,2. Juli. Eine Spezialdepesche an die Evening World" sagt : General Gareia melde, daß General Panda mit 6000 Spaniern in Santiago eingezogen sei. Paado habe am 26. Juni Mavzanillo mit einem großen Zug von LebenSmittela und Munition verlassen. General Shafter habe 2000 Cubaner nach AcerraderoS geschickt, die Spanier abzufangen, aber offenbar fei ihnen dieS nicht gelungen. (? ? ?) SchdereBerluste. S i b v n e y, 1. Zuli. 9 Uhr Abend. Unsere Verluste find schwer. Man schätzt sie auf über tausend. Die Befeftigungen find sehr stark. Bomben, vermuthlich von der Flotte, richteten unter der Mannschaft schwere VerWüstung an. New S o r k, 2. Zuli. Sine Depesche an die Evening World" sagt: San Zuan Batterie ist in unseren Händen, eS ist die stärkste Batterie. ES war ein theuer erkaufter Sieg. Eine spanische Bombe vernichtete fast eine ganze Compagnie. Der Angriff auf Santiago Die Spanier ziehen sich in die Stadt zurück. Playa del Este, 2. Juli. (Abends) Der Kampf, der gestern Morgen begann, dauerte bis Dunkelwerden. Wir nahmen und besetzten am Abend die Außenverke. Die Schlacht wird wahrscheinlich mit TageSanbruch erneuert. Der Verlust ber Amerikaner ist schwer. Man schätzt ihn aus fünfhundert Todte und Bervundete. Sib oney, 2. Juli. (3 Uhr 20). Gestern Mittag um 1 Uhr nach fünfstündigem schwerem Kampfe verließen die Spanier ihre Verschanzungen und zogen sich in die Stadt zurück. Viele Amerikaner durden verdundet. Einem Manne wurden beide Arme abgeschossen und er wurde an der Hüste vermundet und er lachte. (DaS Lachen gehört wohl in den Bereich der patrlotischen Fabel.- D. R.) Washington, 2. Zuli. Die Kriegsabtheilung erhielt gestern Abend folgende Depesche von Gen. Shafter, datirt von Siboney : Wir hatten heute ein schweres Gefecht, das von 8 Uhr Morgens bis Sonnenuntergang dauerte. Wir haben die Außenverke genommen und besetzt. Wir find nur noch drei Biertelmeilea von der Stadt entfernt. Morgen früh werden dir unS verschanzt haben und verstärkt sein. General LavtonS Division und General vateS' Brigade, die während deS TagS El Caney nahmen, verden zu unS stoßen. Ich bedaure sagen zu müssen, daß unsere Verluste über vier hundert find. Die Zahl der Todten ist nicht groß. Oberst Allen telegraphirte von der Oignalftation in Playa del Este, daß ein wüthender Kampf vor sich gehe. Die Spanier schießen mit Granaten und SampsonS Flotte nimmt Antheil am Kampfe. Ich sah den Ballon bei Santiago in de? Höhe. vom Kriegsschauplätze. LagerbeiSantiago, 2. Juni. Die amerikanischen Feldlager find durch die Regengüsse ber letzten Tage gründlich durchnäßt und überschwemmt

worden, und die Landstraßen find in

jämmerlichem Zustande. Trotzdem find Offiziere und Soldaten voller Zuverficht, daß sie im Stande sein verden, bald den großen, gemeinsamen Angriff zu machen und Santiago zu erobern. DaS Kabel wurde heute Morgen in Jurugua. Altares und Siboney die der in Dienst gestellt und dadurch ist der direkte Depeschenverkehr zwischen der JnvasionSarmee und Washington hergestellt worden. Wie denig die Amerikaner sich übrigens auf die Cubaner und ihre Versprechungen verlassen können, daS beweift Folgendes : Die 1200 Mann, welche der Cubaner-General PereS zu senden versprochen hatte, um den Marine-Soldaten bei der Landung zu helfen, bestanden ganz genau, sage und schreibe, auS 82 Mann, von denen übrigens 21 sofort dienstuntauglich wurden, da sie sich überaßen", sobald sie in daS Lager kamen. Nachricht von Dewey. Washington, D. C., 2. Juli. DaS Marineamt erhielt heute eine am 27. Juni von Admiral Dewey auS Cavite abgesandte Depesche. 3n derselben erwähnt er etwa eingetroffene Verstärkungen gar nicht, und sagt nur, daß er die Bundesregierung soweit in keiner Weise verpflichtet habe und alleS Weitere dem General Merritt überlasse, dessen Hände, wenn er eintrifft, somit nicht gebunden sein werden. Manzanillo beschossen. New Sork, I. Juli. Sin Korrespondent in Santiago de Cuba telegrophirt an daS Journal," daß vier amerikanische Kriegsschiffe am Donnerftag Manzanillo beschossen und viel Schaden anrichteten. Spanische Kanonenboote eröffneten ein Feuer auf die amerikanischen Sch'ffe und diese zogen sich zurück. Keine Zeitung in Chicago. C h i e a g o, 1. Juli. Sämmtliche Chicagoer Zeitungen mächten heute durch Anschlagzettel Folgendes bekannt : Um 8 Uhr heute Abend benachrichtigte die StereotyperS Union die ZeitungSherauSgeber von Chicago, daß sie nicht an die Arbeit gehen würden, ohne daß folgende Forderungen sofort bewilligt werden: Erhöhung deS Lohnes von $2 25 auf $4 per Tag, siebenstündige statt achtstündige Arbeit und 75c per Stunde für Ueberzeit. 3n Folge dessen wird am Samstag keine Zeitung in Chicago erscheinen. Eiv Uebereinkommen in dieser Richtung wurde vor Kurzem von den ZeitungSherauSgebern getroffen. Sie find überzeugt, daß binnen einigen Tagen genug Stereotyper nach Chicago kommen, um sämmtliche Stellen besetzen zu können - Leiter verlor sechs Million en. Chicago. 2. Juli. Levi Z Leiter, dem Bater deS jüngst hereingeplumpsten Weizen-Spekulanten Joseph Leiter, ist eS heute gelungen, bei der Nordwestlichen Gegenseitigen LebenSversicheruugS. Gesellschaft eine Anleihe von 2 Millionen auf 10 3ahre mit 4 Prozent Zinsen zu machen. Er hat als Pfand mehrere ber verthvollsten Grundstücke Chicagos gegeben Die Anleihe will der Vater zur Deckung der Schulden seines SohneS verwenden. Leiters VaterS hat mit der Gesellschaft daS Abkommen getroffin, noch weitere tz3.500.000 bis tz4.000.000 zu borgen und man nimmt deshalb an, daß 3oseph Leiters Verluste sich auf 6 bis 7 Millionen belaufen. Offerte nicht angenommen. O e r l i n, 1. Juli. Folgende Depesche lief von Hongkong ein : Zuverlässigen Nachrichten von Manilla zufolge, bot der spanische Generalgouvernör dem Admiral von DiedrichS im Namen spanischen Regierung die zeitveilige Uebergabe der Philippinen an eine neutrale Macht an. Der Admiral schlug daS Anerbieten in Hinsicht auf die amerikanische Blockade auS. Sind noch immer nicht bei Verstau d. Madrid, 1. Zuli. Zvei KabinetSsitzungen haben heute stattgefuu den. Eine Wiederbelebung der krie gerischen Stimmung ist bemerkbar. Die kirchlichen Blätter veröffentlichen heftige Artikel gegen die Befürworter deß FrieienZ und die yriepe? predigen

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w " - O g v. w.ivv. .fr konservativen find ebenfalls gegen Friedensunterhandlungen zur Zeit. . CamaraS Flotte. Madrid, 1. Juli. Der Marineminister erhielt heute Nachricht, daß CamaraS Flotte durch den Suez Ka nal auf der Fahrt nach den Philipp! nen passirt sei. London, 1. Juli. Die Depesche von Madrid, wonach CamaraS Flotte den Kanal passirt habe, findet hier keinen Glauben. Die Beamten der amerikanischen Gesandtschaft sagen, sie hätten positive Information, daß Camara und seine Flotte noch nicht in den Kanal eingefahren sei. L o n d o n, 1. Zuli. Eine Depesche von Pört Said an Lloyd von 10 Uhr 40 M. heute sagt, daß der Pelayo," der Emperador CarloS Guinto" und die übrigen Schiff? der spanischen Flotte in See gestochen seien. Von den Philippinen. Hongkong,. 3uli. AuS hier eingetrossenen Privatbriesen von Cavite, 27. 3uni, geht hervor, daß die Insurgenten die ganze Provinz Buluean besetzt haben. Scharmützel finden täglich statt. Die Insurgenten erbeuteten in Kayobao Bay daö spanische Schiff Benul, als eS Truppen landen wollte. Ein heftiger Kampf entspann sich, während dessen der spanische Commandeur, ein Oberst-Lieutenant, getödtet wurde. Die Insurgenten haben den Gouvernör von Bulucan nebst Frau und Kinder zu Gefangenen gemacht. Gen. Aguinaldo ließ die Rebellenführer Artachio und Sandico derhasten, weil sie die Abfassung deS Dampfers Pafig" durch die Behörden in Hongkong veranlaßt haben sollen, indem sie verriethen, daß daS Schiff den Insurgenten Waffen zuführen sollte. Sandico oppellirte an den Consul Williams, der seine Freigebung durchs.tzte. ES wird befürchtet, daß dieser Vorfall eine Spaltung unter den Insurgenten herbeiführen wird; denn Sandics besitzt großen Einfluß und ist einer der besten Leiter der Insurgenten. Die Insurgenten befürchten außerdem, daß Gen. Aguinaldo sich dazu hinreißen lassen könnte, Artachio erschießen zu lassen, wenn nicht Admiral Dewey sich in'ö Mittel legt. Aguinaldo befürchtet seinerseits, Artachio und Sandico planten Abfall von ihm und Gründung einer gesonderten Partei der Insurgenten. .., WaS man in London weiß. L o n d o n, 2. Juli. Ein Vertreter deS Gen. Aguinaldo, deS Führers der Insurgenten aus den Philippinen, der sich jetzt in London aufhält, nachdem er an dem.Aufstande theilgenommen, soll, wie eS heißt, in einem Interview" erklärt haben, daß Aguinaldo, ehe er von Hongkong abfuhr, dem jetzigen Admiral (damaligen Commodore) Dewey versprach, er werde vor Ankunft der amerikanischen Truppen nicht in Manilla einrücken. Ferner erklärte der Vertreter AguinaldoS, daß er soeben eine Depesche auS Cavite erhalten habe deS Inhalts, daß Aguinaldo dort unter dem Protektorate der Ver. Staaten und mit Zustimmung Großbritanniens und Japans die Republik ausgerufen habe. Der Vertreter behauptet außerdem, daß er in Berlin gewesen und den Untersekretär deS auswärtigen AmteS gesprachen habe. Dieser Beamte hätte gesagt, daß Deutschland nur daS Eine verlange, daß nämlich nicht durch Errichtung einer Republik auf den Philippinen die jetzt bestehenden EinfuhrZölle verändert würden, oder daß zum Mindesten keine andere Nation durch solche Veränderung mehr alS Deutschland begünstigt werde. (Allerlei. I n Wien wurde ein internationaler Hochstapler bei Ausgabe einer falschen englischen Fünf PfundNote abgefaßt. Er nannte sich Jean Roca und wollte aus dem Sine - De partement stammen. Die Polizei ließ mit dem Bertillonage - Verfahren seine Maaße feststellen und schickte die Meß. karte außer nach Paris auch nach Bukarest, und dort fand man, daß die Maaße mit denen eines gewissen Ni colau Vasgan übereinstimmten, der dort wegen Fälschung englischer FünfPfund - Noten eine einjährige Gesangnißstrafe verbüßt hatte.

Chronische DhSpepsia kurirt.

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Ca$ ahttu dreiblajjhrlgem Leiden aa Thi. yjl, pepsia schreibt Mr. H. . Dugdale. die ftraif infl tirnrn innfn MrftKi tArnm.. ton Warsaw. N. .Seit 28 Jahren litt ich V - - UZT MI I1IIIUH IIC W ,orinaoreo an y,pepfta und schwachem Ma gen. Tik leichteste Nahrung r,eugte Beschwer den. verursachte heftige Echmer,en und Formt. rung von Gal. Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Esten. Ich wurde von vielen Aerzten bebau delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne bau ernde Abhilfe. Bor zwei Jahren begann ich Dr. Milei' erden, und Leber.Pillen und erdine (u nehmen. Innerhalb einer Woche ftellte sich Zefferung ein und ich war bald im Stande zu essen, was mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halt, dieselben ftet dorräthig und eine einzige Dofit vertreibt irgendwelche alt Symptome. r. ixiici ziiltlk! werden durch alle potheker verkauft unter einer positive Garantie: die erste Flasche nützt oder da Geld wird zurllcker. stattet. Buch über die Srankheite del Herzen und der Nerven frei. &.Rd3tore3 V V ttSQtt!, VrtYiLldV dresse: D r. M i l , M , d i a l o.. lkhart, Ind. Wie gesetzliebend und friedlich die Bewohner von Andersen County. Ky., sind, beweist folgender Vorfall, der sich in Lawrenceburg zutrug. Henry Snowden, ein Neger, hatte sich polizeiwidrig benommen und wurde deshalb zu einer Geldstrafe von $15 verurtheilt. Geld hatte der Schwarze nicht, und er wurde deshalb von dem Polizeichef Bichers nach der Jail gebracht. Kaum hatte der Beamte den Rücken gewandt, als der Gefangene laut um Hülfe rief. Bichers, welcher glaubte, ein anderer Insasse wolle dem Neuangekommenen das Lebenslicht ausblasen, eilte zurück. So schlimm war es jedoch nicht, denn es waren nur die Kälber, welche der Jailer in dem Gefängniß untergebracht hatte, wogegen Snowden protestirte. Der Gefängnißwärter hatte wegen des Mangels an Gefangenen seine Kälber in der Jail einquartirt, um dieselbe nicht ganz und gar leer stehen zu lassen. Ein teuflisches Verbrechen ist in Norway Lake. Me., verübt worden. Ungefähr 20 Personen wurden durch Pariser Grün vergiftet, von welchem ein halbes Pfund, in einem Beutel verpackt, auf dem Grunde eines Brunnens auf dem Grundstücke von Emerion Kllgore gefunden wurde. Die Quelle befindet sich auf dem Dorfplatze, und ihr Wasser wird von ungefähr 20 Familien benutzt. Das Wasser roch und schmeckte so schlecht, daß Herr Kilgore die Quelle reinigen ließ, t jr i ri r i et r' W . 1 woourcy oas iji zu agc gcjotucn wurde. Das Gift war auf ein Stück Baumwolle gelegt worden, dessen Enden mit emem Bmdsaden zusammengebunden waren. Die Art und Weift mit welcher das Gift zusammengepackt war. lakt den Verdacht aufkommen. daß ein Weib die teuflische That verübt hat. Die rechtzeitige Entdeckung ver Giftquelle, insoweit als der todtbringende Stoff noch nicht genügend sich hat zersetzen können, verhinderte unzweifelhaft großes Unglück. Die erkrankten Personen werden zweifellos alle wieder genesen. Unter den Bewohnern der Gebend in unmittelbarer Nähe des Feldlagers im Richmond Distrikt bei San Francisco sind sett der Ernchtung desselben ungewöhnlich viele Erkrankunaen vorgekommen, die von den Leuten den mangelhaften sanitären Vorrichtungen und den dadurch verur sachten cnshaen Ausdunstungen im Fldlager zugeschrieben werden. In den meisten Fällen zeigen die Kranken zuerst Symptome wie bei Vergiftungen. Unter derartigen Symptomen sind unter Anderen der Chef Deputy Assessor Hugo D. Herzer und seine Familie erkrankt. Der mt Familie behandelnde Arzt glaubte anfangs, daß die Massenerkrankungen durch den Genuß vergifteter oder verdorbener Lebensmittel verursacht wurde. ist aber schließlich zu der Ansicht gelangt, daß die Ausdunstungen von dem in der Nähe befindlichen Feldlager die Familie krank gemacht haben. Die Bewohner der ganzen Gegend sind wegen der vielen Erkrankungen sehr besorgt und befürchten beim Eintritt des heißen Wetters den AuSbruch einer Epidemie. IM Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen ober Handgelenken enfteht durch zu viel Saure im Blut. Hood'S Sarfaparilla Heilt Rheumatismus. Hood'S Pillen find die beste Abkübr-und Leber-Mediün kür Namilienzebranch. 25.

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