Indiana Tribüne, Volume 21, Number 282, Indianapolis, Marion County, 30 June 1898 — Page 2

ZndZana Trivüne. Erschein und ?onmag.

Die tSzllch TridKne- kostet durch den Xrlger j EentZ per Woche, die eontagS.DribäeS 5e, t per Ooche. Leide .ufcx 15 TentS ,dn I ttentt p, Xtonftt. V V,ft uberhalb bei Ub zZtschtt l Vrauld,ihlng V a,r. Cffct 10 Süd labama Citalt Indianapolis, Ind., 30 Juni 1898 Pariser Nuöstellttngert. Es ist von Interesse, jetzt einen Uekxrblick auf die Entwickelung der Ausstellungen zu Versen, die die franzr'sische Hauptstadt seit einem Jahrhunteil gesehen hat. Die erste Ausstellung in Paris fand im Jahre 1798 statt mit der bescheidenen Zahl von 110 Ausstellern und einem Aufwande von nur 00,000 Francs. Sie stand auf dem Marsfelde, ihre Gebäude waren aus Holz mit Malereien und Drapirungen, die Zahl der vertheilten Medaillen belief sich auf 25. Die zweite Aussteljung fand schon drei Jahre darauf statt und zwar innerhalb d:s Louvre; sie hatte schon 220 Aussteller auszuweisen und war ihrer Vorgänaerin an Pracht weit überlegen. Ihr Erfolg war so groß, daß im nächsten Jahre 1802 auf demselben Pla'e wiederum eine Ausstellung mit 540 ?heilnchm:rn abgehalten würd?. Tec Kaiser Napoleon veranlaßte dann eine vierte Aus st?! lung im Jabre 1806 auf der Jnval! den - Esplanadc; der Glanz des Kai. serreichs zog eine große Zahl von Ausstellern herbei, es waren ihrer schon 1422. Nun fand bis zum Jahre 1819 keine Ausstellung wieder statt; die in diesem Jahre abgehaltene wurde auch im Louvre untergebracht undl'atti :?enigstens keinen Rückgang aufzuweisen, sie zählte 1622 Aussteller. Aon wenig Erfolg waren die Louvre - Ausstellung gen von 1822 und die von 1827 unter Karl X. Die achte Ausstellung unter Ludwig Philipp auf dem Karousselplatze bedeutete wieder einen erheblichen Fortschritt, denn sie zählte 2447 Aussteller. Ebenso hatten die beiden folgenden Ausstellungen auf den Elysäi schen Feldern 1839 und 1844 einen bedeutenden Erfolg. Die Ausstellung von 1849, ebenfalls auf den Ehamps-Ely-ses, erstreckte sich schon über eine Fläche von 2200 Quadratmeter und kostete 600.000 Francs. 1855 fand dann die erste Weltausstellung statt und gab Anlaß zum Bau des Jndustrie - Palastes, sie nahm 168,000 Quadratmeter ein. die Ausgaben beliefen sich auf liz Millionen. Die Zahl der Aussteller betrug 23.954 und die. der Besucher über 5 Millionen. Dann folgten die bekannten Weltausstellung gen von 1867 (697.000 Quadratmeter, 52.000 Aussteller). 1878 (52.835 Aussteller und 16 Millionen Besucher) und 1889 (55.486 Aussteller und 32$ Millionen Besucher). Die Ausstellung im Jahre 1900 wird also die 16. Pariser Ausstellung sein. Zur frikaforschung. Die afrikanische Forschungs -Expe dition unter Major Gibbons. d:e den dunkeln Erdtheil von Süden nach Norden durchqueren soll, hat sich auf dem Dampfer Jnyoni" eingeschifft und die Reise nach Asrika. zunächst nach Chinde, angetreten. Sie besteht aus acht Europäern, von denen zwei demnächst mit dem Postdampfer der übrigen Gesellschast folgen. Abgereist sind mit Major Gibbons Rittmeister Quie vom Königs s Gardedragoner Regiment, Hauptmann Alexander von der 7. Schützenbrigade und Lieutenant Ha nilton vom Dragoner Regiment Jnniskilling, der Ingenieur Weller und der Arzt Dr. Smith. Hauptmann Alexander wird sich der Ornithologie annehmen. Zwei weitere Civilisten, die Herren Rand' und Oliver Haig. die auch zum naturwissenschaftlichen Stäbe zählen, schließen sich der Ezpedition in Afrika an. Major Gibbons führt an Bord der .Jnyoni" zwei Dampfpinassen aus Aluminium und eine eigens sür die Erpedition gebaute Barke mit. Diese Fahrzeuge sind nach ldem System Hodgett's mit drei Kielen gebaut, um ihre. Stetigkeit zu vermehren und den Widerstand zu veringern. In Chinde wird die Expedition ausgeschifft und nachdem man Jele erreich! und dieStromschnellen passirt bat. so! len die Boote zusammengesetzt werden. Man hofft sdann unzehlnderi and ohne die Fahrzeuge aus dem Wasser nehmen zu müssen, 1100Kilometer bis zu den Victoriafällen dampfen zu fön nen. Hier wird die eigentliche For schunasreise beainnen. Die L!eisenden werden langsam den Sambesi hinaus vordringen, den Fluy als Veröin, vungöllnie und ihre Fahrzeuge als Operationsbasis b-enutzen und nach beiden Seiten vom Ufer aus Züge bis über 300ilometer weit in das Innere unternehmen. Major Gibbins beab sichtigt zu diesem Zwecke seine Gesellschaft in vier Unterabtheilungen zu theilen, weil er auf diese Weise den größten Umfang an Ergebnissen zu erzielen hofft. Als Bedeckung sollen in Natal zehn Zulus angeworben werden, die bei der eingeborenen Polizeitruppc gedient haben. Am Sambesi wird man die gleiche Zahl von Eingeborenen von der Uferbevölkerung einstellen. AlZ Bewaffnung dienen Mausergewehre. Gibbons hofft gegen April nächsten Jahres Uganda zu erreichen. Auf der Strecke zwischen dem Tanganyka und dem Victoriasee erwartet t die größten Schwierigkeiten, die aber wohl durch Zuhülfenahme der an Ort und Stelle zu sindenden Träger überwunden werden könnten. Falls die Macht der Derw'.sche im kommenOctober. gebrochen würde, glaub t die Expedition im nächsten Frühjahr von Uganda abgehen und im Herbst nach 18monatlicher Reise in Raixo eintreffen zu können. Man spricht nicht gern über seine Schwächen das besorgen schon die anderen.

Papierene Fortschritte. In diesen Tagen hat auch wieder der Wichtige Verband der westlichen Papierschachteln - Fabrikanten seme Iahresconvention gehabt. ES mag dabei darauf aufmerksam gemacht sein, zu welcher großen Bedeutung nicht blos in geschäftlicher, sondern auch in technischer Beziehung sich gerade in unserem Lande die Papierschachtel - Industrie entwickelt hat. Nur bei seltenen Gelegenheiten erhält das allgemeine Publikum ein wenig Einblick in diese Industrie, und es 'kann sich daher keine Vorstellung von ihrer gewaltigen Wichtigkeit und Mannigfaltigkeit machen. Alles Mögliche in Gestalt von Papierschachteln, von den Zuckerwerk Behältern und papierenen Weihnachts - Zierwaaren bis zum tteinsten papierenen oder pappdeckelnen Juwelen - Behälter, Tausende der verschiedensten Artikel dieser Art sind sämmtlich Erzeugnisse der Papierschachte! Fabriken. Man hat sich dermaßen an diese Vielseitigkeit gewöhnt, daß nur die Wenigsten jemals einen Augenblick darüber nachdenke'.! und etwas Besonderes daran finden. Von Fachkennern wird auf das Vestimmteste versichert, daß die 'Papierschachteln, welche in den Ver. Staaten sowie drüben in Canada geliefert werden, an Güte und technischem Schliff alle anders wo fabricirten im Ganzen weit überträfen. Die Geschichte dieser Industrie in unserem Lande ist erst etwa ein Drittel - Jahrhundert alt, oweit sie nämlich überhaupt fortch sittliche Geschichte ist. Sie zatte sich an europäische Muster anzulehnen; aber wie es scheint, haben die Schüler bald ihre Meister überboten, wie in so vielen anderen Fällen auch. Vor einem Dritteljahrhundert wurden alle unsere großen und kleinen Papierschachteln, d. h. die Gattungen, welche es überhaupt gab. mit der Hand gemacht. Infolge dessen war ihre BeNutzung eine ziemlich beschränkte, und viele Geschäftskreise, in denen dieselben heute etwas ganz Gewöhnliches sind, benutzen dieselben gar nicht. Die Schachteln selbst waren meist rech! plump, im Vergleich zu den heutigen. Aber eine verbesserte Maschinerie rief auch auf diesem Gebiete einen riesigen Umschwung hervor, und erst dann kam es dahin, daß solche Schachteln und Schächtelchen in fast ollen unsern Geschäftszweigen benutzt wurden. Vor 1860 hatten wir im Osten des Landes nur ein paar wenige, und im Westen gar keine. Papierschachteln-Fa-briken. und die ersteren waren nur recht ursprüngliche Handarbeits - Werkstätten. Das erste fortschrittbringende Werkzeug, welches in den Kreisen dieser Industrie austauchte, war die Art Scheere, welche von Buchbindern benutzt wird und noch heute im Gebrauch ist. Aber darüber kam man noch längere Zeit nicht hinaus. Kurz nach Schluß des Bürgerkrieges jedoch entstand bei uns eine große Nachfrage nach viereckigen Papierschachteln; der Ersindungsgeist hielt mit der Nachfrage Schritt, und von 1867 bis 1887 jagle fast eine Erfindung die andere. Die letzte wichtige Erfindung auf diesem Gebiet war de? double scorer", der im Jahre der Eolumbischen Weltausstellung erfunden wurde. Die feinsten und schönsten Papierschachteln sind bekanntlich diejenigen, welche vom Juwe-len-und vom Zuckerwaaren - Geschäft bedurft werden; viele der darauf erscheinenden Bilder werden ' übrigens noch immer aus Europa importirt. Der Verband unserer westlichen Papierschachteln - Fabrikanten, der allein etwa 100 Mitglieder hat und ein Stammkapital von etwa drei Millionen repräsentirt. bildet übrigens nur einen von fünf derartige Verbänden in den Ver. Staaten, und alle diese sind wiederum zu einem Nationalverband vereinigt.' Einer der Hauvtzwecke bei der Begründung dieser Vereintgung war die Bekämpfung des Straw Board Trust", und dieser Zweck wurde auch in ziemlichem Maße erreicht, soweit die Interessen der Papierschachtel Fabrikanten in Betracht kommen! in Prediger alö Räuber.

Professor Lombroso erhielt rKur. zem von einem College aus Nm-Süd-wales ein höchst interessantes Album zugesandt, das die Porträts der berllchtigtsten australischen Verbrecher und die zu Protokoll genommenen Berichte ihrer Schandthaten enthält. Merkwürdig ist es nun, daß gerade unter den gefährlichsten Individuen gebildete Europäer, und zwar zum größten Theil Italiener und Engländer. zu finden sind. Von den Bildern, die das Album ziercn, fällt am meisten dak Konterfei eines englischenPredigers auf. Der Erstere hatte ganz besonderer Umstände halber sein 5)eimathland bereits vor Jahren verlassen müssen und war dann eines mit großter Kaltblütigkeit begangenen Mordes wegen in Sydney gehängt worden. Geradezu unglaublich klingt jedoch die Geschichte des Geistlichen, der alsSohn eines hervorragenden anglikanischen Prälaten die glänzendste Carriere hätte machen können. Der sehr intelligente und mit großem Rednertalent ausgestattete junge Mann fand sofort, nachdem er sein Studium beendet hatte, ein vorzüalich dotirtes Amt als Pred Gin Unfehlbares Mittel. Daö Feld der Wirksamkeit des be, rühmten Dr. Bull's 5)usten Syrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen 5)ustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin versuchen. "Ich gebrauchte Dr. Bull'6 Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie g'.gcn Husten, Erkältung und Hals-Leidcn und fand ihn ein ausgezeichnetcs Mittel." FrauD.T.Clarke, l63CongreßStr.,Cleveland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der ächte Dr. Bull's Husten Syrup giebt tr,vxtt tifr'v'i'v rrs .,... a rii

ger. Mit seinen rechtmäßigen Einkunften aber noch nicht zufrieden, suchte er auf alle mögliche und' nicht mit den Gesetzen seines Landes'in Einklang zu bringende Weise in den Besitz von Reichthümern zu gelangen. Es dürste wohl beispiellos dastehen, bafc ein in Amt und Würden stehender Geistlicher um 8 Uhr eines Sonntag Abends eine unvergleichliche Predigt hält und einige Stunden später die Tresors einerBank erbricht und mit dem Naub davongeht. Diese ziemlich stark mit seinen Worten im Widerspruch stehende Handlungsweise ließ sich der sonderbare Heilige zu Schulden kommen und wurde dafür auf zehn Jahre nach einer Strafkolonie gesandt. Nachdem dieser Zeitabschnitt vorüber war. trat der ehemalige Kanzelredner in Sydney als Lecturer" auf und sah stets eine grobe Zuhöre.?schaft um sich versammelt. Während er so die Abende mit Vorlesungen ausfüllte, verbrachte er auch die Tage nicht in Unthätigkeit. Er organisirte mit grösster Sorgfalt eine ganze Bande bewaffneter Strauchdiebe, sogenannter .Vushrangers". zwischen denen und einer ganzen Abtheilung Schutzleute eines schönen Tages ein Kamps stattfand, der mit Verlust anMenschenleben auf beiden Seiten endete. Der geistliche Desperado wurde gefangen, verhört, überführt und verurtheilt. Während seine Mitschuldigen nur mit lebenslänglicher Gefangenschaft bedacht wurden, erlitt er selbst als Anführer der Banditen die Todesstrafe durch , den Strang. Seiner Hinrichtung in Sydney hat eine zahllose Menschenmenge beigewohnt, die nicht zum kleinsten Theil aus Vertreterinnen des zarten Geschlechts bestand. Der seltsame Verbrecher, der ein stattlicher Mann mit stolzen Gesichtszügen war, soll ein großer Liebling der Damen gewesen sein, die sein gewaltsames Scheiden aus dieser Welt schmerzlich bedauerten. Indianer als Kunsthüter. Auch in der Geschichte der Indianer, namentlich gewisser Stämme aus frü heren Vlüthezeiten indianischer Civilisation, fehlt es bekanntlich nicht an Kunstleistungen bestimmter Art; aber von diesen soll hier keine Rede sein, sondern vielmehr von einem unserer bedeutendsten Malerei - Meisterwerke italienischer Herkunft. Jedenfalls wird es Vielen überraschend vorkommen, wenn sie sich Nothhäute als treue und eifersüchtige Hüter solcher Kunstschätze vorstellen sollen! Und doch ist eine solche curiose Verknüpfung von Menschen und Umständen in unserer mezi canifchen Nachbarrepublik zu verzeichnen. Man plaudert darüber (neuerdings aus der Stadt Mezico: Bis zum heutigen Tag erfahren nur wenige der Tausende von Reisenden, die jährlich nach Mexico kommen, etwas über das berühmte Meister-Ge-mälde Titian's, welches in der alten in eine Ruine verwandelten Kirche zu Tzinzuntzan hängt. Dabei ist dieses

Gemälde eines der größten Meister-, werke der Welt, und tm Lauf der Zelten haben Tausende von Künstlern und Kennern aus allen Theilen der Erde Mezico einzig und allein zu dem Zweck besucht, dieses Bild kennen zu lernen, und Keinem derselben hat die Reise gereut! Jedenfalls aber gibt es n i r g e n d s sonstwo ein Meisterwerk im Sinne unserer Cultur, das an einer so seltsamen Stätte sich aufhält, wie dieser Titian. Indianer haben diese Stätte und das Bild in Verwahrung, und der Bischof von Mezico hat ihnen schon 550.000 für den Verzicht auf das Bild geboten; aber sie haben diese und alle ähnliche Anerbietungen bis jetzt beharrlich zulückgewiesen! Auf das Eifrigste hüten sie diesen Kunstschatz; allerdings hat dies wohl viel weniger Mit dem künstlerischen Interesse an demselben zu' thun, als mit dem sehr warmen religiösen Gefühl dieser Rothhäute, die schon seit vielen Generatio nen fromme Christen in ihrer eigenen Art sind. Die Kirchen-Ruine von Tzinzuntzan ist nicht gerade weit aus dem Wege. Denn der Ort liegt am Ende der Mo. relin-Zweiglinie derMezicanischen Cen, tralbahn oder doch gerade gegenüber diesem Ende, nur durch einen See von ihm getrennt; indianische Canoeö ru dern den Fremdling über diesen See von dem Jndianerstädtchen Patzcua,ro aus; oder, wer gut zu Pferd ist, kann mit Ljstündigem Ritt um das SeeUfer herum ebenfalls nach Tzinzuntzan gelangen. Das Gemälde selbst muß man gesehen haben, um seine künst. lerische Bedeutung voll und ganz würdigen zu können; doch sei hier noch da rüber bemerkt, daß es 16 Fuß lang und 7 Fub hoch ist. Christi Vegräbnik darstellt, und trotz der mehr als. 300 Jahre, welche seit der Schaffung dieses Meisterwerkes verstrichen sind, man glauben könnte, es sei erst gestern gemalt worden: so frisch und rein und reich sind die Farben! Kenner stimmen alle darin Lberein, daß es von Titian gemalt worden sei, und einer Ueberlieferung' zufolg wurde es vom dama, ligen Spanier - König Philipp dieser Kirche, die von reichen Spaniern gegründet wurde, zum Geschenk gewacht. DeutsSs Lokal'NsSriSten. Sachsen. Dresden. Erschossen hat sich ier. wo er beim 2. Grenadier - Regi':ent seiner Militärpflicht genügte, der aus Chemnitz stammende 22 Jahre altc Emil Müller. Ein hartnäckiges Magenleiden soll den Unglücklichen in den Tod getrieben haben. A d o r f. Ein dreifacher Jubilar ifl der Schuhmachermeister Adler auf dem Pfortenberge. Derselbe beging kürz, lich sein 50jähriges Bürger Jubi Mm. sein ööjähriges Meister - Jubi.läum und im nächsten Monat kann er sein 50jähriges Ehe - Jubiläum feiern. Altgersdorf. Die Frau des Waarenpressers Herm. . Nöthig, die schon seit Jahren geistig gestört ist, hat sich heimlich aus der Wohnung entfernt und in der Spreequelle den Tob gesucht und gefunden. Oaudeo. DaZ Ssureericht

sprach den Schuhmacher Karl.Friedrich Thorandt aus Zittau von der Anklage des versuchten Todtschlages frei. Er hatte seiner Frau durch mehrere Revolverschiisse schwere Verwundungen beigebracht. Berbe.rsdorf. Infolge Brandstiftung brannte das Wohnhaus des Wirthschaftsbesitzers Küttner in Abwesenheit der ganzen Familie desselben nieder. Chemnitz. Ein UnglücksfaN mii tödtlickzem Ausgang ereignete sich in der Werkzeug - Maschinenfabrik vorm. Sondermann & Stier. Bum Transport einer 47 Centner ickweren Drebbankwange riß die Krahnkette, so dasj der Maschinentheil herabfiel. Hierbei wurde der 42 Jahre alte Handarbeiter Uhlig aus Harthau so unglücklich getroffen, dab er todt unter dem Eisentheile hervorgezogen wurde. Colditz. Großfeuer äscherte die Wohn- und Wirthschastsgebäude der Fleischermeisterswittwe Hanschmann und die des Klempnermeisters Theodor Wolff ein. Auch das angrenzende Kühn'sche Hofgebäude wurde zerstört. Döbeln. Als Zeichen der Zeit ist zu verzeichnen, daß über ein hiesiges Möbelgeschäft, dessen Inhaber ein Tischlerlehrling Emil Richard Martin ist, der noch unter väterlicher Gewalt steht, der Concurs eröffnet worden ist. Als Schulknabe war derselbe vor einigen Jahren Geschäftsinhaber- geworden. Frankenberg. Die 23jährige, an Epilepsie leidende Tochter des Handelsmannes Ernst Preißler in Niederlichtenau stürzte sich in die Zschapau und ertrank. Hcssen-Darmstadt. Darmstadt. Die hiesige technische Hochschule zählt im laufenden Sommersemester 1321 Hörer, darunter 305 Hessen und 733 Angehörige der übrigen Bundesstaaten. Unter den Ausländern sind die Russen mit 130 Studirenden am stärksten vertreten. . Bensheim. Nach voraufgegangenem Streit verletzte der Schuhmacher und Kolporteur Treffert die Frau des bei ihm wohnenden Arbeiters Fleckenstein mit einer Mistgabel ziemlich erheblich. Sein 50jähriges Bestehen begeht demnächst der hiesige Gewerbe verein. Gofenheim. Hier stürzte daö vierjährige Kind des Weinhändlers Kahn von Mainz über die Fenster-' brüstung in eine Bütte voll heißen Wassers. Das arme Wesen verbrühte derart, daß es am nächsten Tage starb. König. Bei der Wahl eines Beigeordneten wurde Gottfried Bllchirkr gewählt. Bauern. München. Der vom oberbähe ri schen Schwurgericht wegen Ermordung der Magd Maria Zech in Dietramszell zum Tode verurtheilte Knecht Joses Wammotsberger wurde im Vollstreckungsgefängniß zu Stadelilheim hingerichtet. Der siebenjährige Sohn des Zugführers Reitmaier stürzte, als er in dem Hause Nr. 30 an der Heustraße auf dem Stiegengeländer ab rutschen wollte, drei Treppen hoch auf das Pflaster hinunter und erlitt lebensgesährliche Verletzungen. A h o l f i n g. Das Bayerl'sche AnWesen dahier brannte total nieder. Gerettet wurde vom Besitzstand außer dem Vieh nur ein Bett. Leider ist auch eine nicht unbedeutende Summe Geldes, darunter 1100 M. der Ge-, meindekasse, verloren gegangen. Beim Löschen wurde ein Bursche nicht unerheblich verletzt. Aschaffenburg. Ertrunken sind beim Baden im Winterhafen zwei 10 Jahre alte Knaben Namens Groß mann und Zöller. .Bad Reichen hall. Der Kandlerbauer Sebastian Nhderberger vom Jochberg, der zugleich bei Herrn Baron v. Karg-Bebenburg als ' Jäger angestellt ist, schob, einen Fuchs und stellte dann sein Gewehr, in welchem' noch ein Lauf geladen war, in seiner A:bau. sung bei Seite. Als er sich einige Äuc)enblicke entfernte, nahm der zwölfzährige Sohn das Gewehr und maniz pulirte damit. Es entlud sich und traf den nebenstehenden. achtjährigen Bru der , so unglücklich, daß er todt zusam menbrach. B a y r e u t h. Vom Eisenbahnzug überfahren und getödtet wurde in Do nauwörth die Gattin des Nähmaschi. nenfabrikanten Jean Fuchs dahier, vie eine Reise nach Augsburg angetreten hatte, um dort eine Schwester zu besu-chen.- , ' .' : Deggendorf. Auf dem be nachbarten Schedlhof feierte ein Mann. der,: seinerzeit im politischen Leben Bayerns eine große Rolle gespielt, dcf sen.Name aber jetzt nahezu derklu!:aen Ist,.der,Fttlhrr,Franz Xaver von Hafenbrädl.. der. Begründer des bavcr!schen patriotischen Bauernvereins, in vollkommener körperlicher und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag. ' Württemberg. Stuttgart. Oberst a. D. Alfred v. Henhardt. früher Platzmajor in Stuttgart, ist in Cannstatt gestorben. Lenhardt hatte die Feldzüge von 1866 und 1870 bis 1871 mit Auszeichnung witgemacht und war in den Kämpfen bei Vielliers schwer verwundet worden. -Nach längerem Leiden ist Adolf Bernecker, Professor an der Friedrich - Eugens - Realschule, verschieden. ! Benningen. Das 4 - jährige Äöchterchen des Fabrikarbeiters Gott)lob Entenmann gerieth in den hochgehenden Neckar, wurde, ehe Hilfe kommen konnte, von den Wellen fortgeris-! sen. und ertrank. f. B a l i n g e n. Der hier wohnhafte .und im nahen Ostdorf bei Mühlebeisifeer Letsch bedienstete Müllerknecht flirk wollte in der Mühle einen Riemen auf die Scheibe legen, . wurde jedoch von demselben erfaßt und derart eingezwängt; daß ihm Brust und Kopf vollständig zerquetscht wurden und der Tod augenblicklich eintrat. Der Perillnalückte hinterläßt eine Wittwe und

?zwei kleine Kinder. . ' Nükrinn? förfitrifTtvrTftit irnh . ""W J 2 W W w y bewußtlos fand man den lcdigenBauer Nosepy Dlgeser von yler am Ende des

Ortes Jrslingen. Digeser starb, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Die gerichtliche Section ergab einen ausgedehnten, durch einen wuchtigen Schlag mit einem schweren Prügel entstandenen Schädelbruch. Eine Untersuchung ist eingeleitet worden; drei der That verdächtige Jrslinger Vurschen sind festgenommen worden. Bracken he im. In dem an der Straße nach Dörrenzimmern gelegenen Anwesen eines Taglöhners kamFcuer aus. Als die Löschmannschaften vom Dach aus in eine Kammer drangen, fanden sie den Eigenthümer des Anwesens halb verbrannt mit einer Schnittwunde im Hals todt vor. Vraunenweiler. Das Fest der goldenen Hochzeit beging der Land? Wirth Vrillisauer mit seiner Gattin. E l l w a n g e n. Ueber das Verm'ogen des flüchtigen Bankier F. v. Welden ist der Concurs verhängt worden. Die Ueberschuldung soll 90.000 Mark betragen. Die Aufregung ist begreiflicher Weife groß, besonders bei den ärmeren Leuten, die ihre Ersparnisse bei Melden angelegt haben. E bin gen. Auf der Markung Rohrbach fanden Grossammler die Wittwe Agathe Maute todt auf. Baden. Karlsruhe. Seit einiger Zeit ist der Rechtsconsulent Ph. Dittes spurlos verschwunden. Dittes hinterläßt eine bedeutende Schuldenlast. A l t e n b e i m. Im Anwesen des

Müllers I. Fritz kam Feuer zum Ausbruch, das erhebltchen .cyaoen verursachte. Baden-Baden. Die Zwillingsbrüder "F. X. und M. Stephan feierten in voller geistiger Frische ihren 89. Geburtstag.. B u ch h e i m. Beim Einstürze des Daches des neuerbauten Gövelhauses erlitt der Mauer Nikolaus Verletzungen. die seinen. Tod zur Folge , hatten. .Bus fen ho sen. Im Anwesen des Müllers Fid. Restle kamFeuer zum Ausbruch, das in der Mühle reichliche Nahrung fand und beträchtlichen Schaden -verursachte. Auch das Wohnhaus wurde, stark beschädigt. . ' D u r v a ch, Während eines Streites feuerte der 18jährige R. Walz mit einem Revolver 2 Schüsse auf seinen Gegner ab, die ' fehl gingen. Dieser versetzte darauf dem Walz einen :solchen Schlag auf den Kopf, daß die Hirnschale eingedrückt wurde. An seinem Auskommen wird gezweifelt. Emmendingen. In derBrauerei Karcher wollte der 20jährigeBrauer L.' Doll von Jbach den von der TransMission aufgewickelten Riemen während des Ganges herunternehmen, wurde aber von der Transmission erfaßt und mehrere Male um dieselbe geschleudert. Dabei erlitt er inneie und äußere Verletzungen, die seinen Zustand sehr bedenklich erscheinen lassen. Glashütten. , Taglöhner V. Gohm sie', infolge eines Anfalls von Epilepsie in einen Jauchenbehälter, in welchem er erstickte. - Heidelberg. Wegen Fälschung einer Vollmacht und wegen Unterschlagung von 1600 Mark wurde ein Erbschleiche?, der 50jährige Schreiner Emil Apfel, zu 1j Jahr Zuchthaus verurtheilt. H o h e n st a d t. Die l:dige Caroline Herold wurde vom Bezirksamt als Hilfsralhschreiber verpflichtet. Es ist dies der erste weibliche Rthschreiber in Baden. Nheinpfah. S p e i e r. Ein furchtbares HagelWetter hat die Gemarkungen Maikammer und Dledesfeld heimgesucht und namentlich in den ' Gemarkungen schrecklich gehaust. Der Schaden der Gemarkung Maikammer wird auf 1 Million Mark, der Scha den der Gemarkung Diedesfeld auf etwa die Hälfte geschätzt. G r U n st a d t. Hier vergiftete sich der Lllahnge Pharmaceut I. Heilmann. Er war angetrunken nach Hause gekommen, worüber sein Prinzipal ihm Vorwürfe machte. Ludwigshafen. Ein lebensgefährlicher Stich wurde dem ffuhrmann Dillenburg im Hose eines Fuhr. Unternehmers am Rangirbahnhof beigebracht. Der Verletzte fand Auf. nähme im Krankenhaus;, als der That dringend verdächtig wurden Mich. Rillig und Adolf Jacobi in Haft genommen. Elsaß-Lothringen. Straßburg. In dem hier gar. nisonirenden Fußartillerieregiments Nr. 14 sind 30 Soldaten infolge des Genusses von Kartoffeln erkrankt. Metz. Im hiesigen israelitischen Hospize starb der 101 Jahre alte Lion Eisenberg, genannt Rabbi Leib, eine in der Stadt sehr bekannte Pers'önlichttit. Als Leib 100 Jahre alt wurde, dachte er daran, daß es an der Zeit sei, ein Testament zu machen, was er auch vor 4 Jahren bei einem Notar besorgte. L. War vermögend und kam vor 65 Iahren nach Metz. Mecklenburg. Schwerin. ' Ein etwa 18jähriger Mann feuerte bei Tage auf offener Straße auf spielende Kinder. Der Sohn des Packträgers, Baas wurde durch die Kugel im Fußgelenk des rechten Beines schwer verletzt. Der Ullbekannte Thäter ist entkommen. B a n d e w i tz. In dem Hause des Büdners Bandow brach Nachts Feuer aus. Da die Bewohner in tiefem Schlafe lagen, gewahrten sie das Feuer erst verhältnißmähia spät und konnten nur mit Mühe das Leben retten. Mehrere Personen der in dem Hause woynenden drei Familien haben Brand wunden erlitten. Gü st row. Der seit neun. Tagen vermißte fünfjährige Aug. Heller wurde von Anglern unfern der Zuckerfabrik in dem Kanalhafen als Leiche aufgefunden. Oldenburg. Oldenburg. An der Bahn strecke Oldenburg Leer bei Düvelshop wurde derHaussohn Diedr. Meyer neben' dem 'Geleise, liegend .aufgefunden. Meyer w-ar vermuthlich' aus einem bier abzelassenen Abndzuae &t ,

C-S ist gewifdaft . Unreines Wlrcl tm Frülilkngk, welches da ganze System ver jtstet, durch einen außer Ordnung gerathen n Mag,,,, Uttvcrdaulichkklt und Verstopfung entfleht, Dr. August König's Hanlbttrgcr Tropfen lft dle wirksamste Frühlkngs.Medljln, welche a2e solche Unordnungen kurirt, da Blut rein, tgt und da ganze System in ein,,, gesunde Zustand bringt

I y-fP I " l7l, 1111 s I Tu

GUMI-Z TABUES tre packed for physicians in large bottles, each containing one hundred and fifty Tabulea by count. These packages bing intended for phy-. . sicians' USO-, are not adrertised or aecompanied by any circulart or other dvertising matter, but any druggist will supply one whenever requested 1 to do so. A Western doctor relates an experience with one of these special packages as follows: "A fcw days ago I ordered soroe more from Chicago, andwhen a patient, forwhom I intended oneof the bottles, opened it, he found withia a stone wrapped In paper, much reserobling a diamond, and which he will have set and wear in his shirt bosom. Now, I want to know, asks the doctor, V if it is the custom to occasionally put in a little gern like that ? If it isn't a diamond it is a fair substitute, and U oae is put in occasionally, I think I am as much entitled to reeeire one as any of your numerous patronr, for I am constantly employtng and oommending the Tabules in my practice."

t-AXIR LLyZ BON-BON lMlCSHMtz NsjumtRN !VER6T0PfUNG .wi it i a Ü' wiwuiTmw,W Z HM -2X7

fallen ober abgespiurgen und Hatte sich dabei Verletzungen am Kopfe zugezogen. Es wurde seine UeberfuHrung mittels Hülfszuges in das hiesige Pius - Krankenhaus angcordnet. . E l l e n s e r d a m m tx i e I. Zolleinnehmer Otto Hierselbst feierte sein sünszigjähriges Diensijubiläum. Freie Städte. Hamburg. Der Maschinenbauer Neser stürzte am Holzdamm bei der Alster mit seinem Zweirad so unglücllich. dah ein Hinterrad eines vorüberfahrenden Blockwagens ihm über die Vrust ging. Der Unglückliche ist bald darauf an den Folgen der schweren Lerlehungen verstorben. Aon einem schweren Unfall wurde die Schulrciterin des Circus Schumann. Fräulein Nita del Erido betroffen. Bei einem Spazierritt, den dieselbe unternahm, wurde ihr Pferd bei der 5irugkoppelbrücke (Uhlenhorst) scheu, bäumte sich und warf die Reiterin ab. Die Verunglückte erlitt schwere Verletzungen am Rücken. Kopf und an beiden Är men. Spurlos verschwunden ist der am safenthor stationirte Zollbeamte Ströhl. Es ist dies um so unerklär licher, als dem Verschwundenen grobe Gewissenhaftigkeit im Dienste nachgerühmt wird. Der Gastwirth Flucke fuhr mit einem Dampfer nach Moorbürg und machte dort in einem Gehölze mittels Erschiebens seinem Leben ein Ende. Der 14jährige Knabe WilHelm Brandt hat den vierjährigen Karl Uftner. der beim Spielen in den Deichhafen fiel, mit eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens gerettet. Der hiesige Arzt Dr. med. Justus wurde in St. .Paul! von einem elektrifch?N Motorwagen überfahren und ihm ein Vein so schwer verletzt. da& eine Amputation desselben vorgenommen werden mute. TchwklZ. Basel. Die Wirthschaft NeZmann neben der Heuwage, die vo? wenigen Jahren um 220,000 Fr. verkauft wurde, ist UM 330.000 Francs an ein Eon sortium übergegangen, welches das Gebäude niederreißen und an dessen Stelle einen Gasthof erbauen will. Bubendorf. Der hiesige Lehrer Samuel Marti feierte sein tQ - jähriges, Amtsjubiläum. Charmoille. Fräulein Victorine Fleury hat ih gesammtes, etwa 56,000 Fr. betragendes Vermögen dem Armengute dieser Gemeinde vermacht. Graben. Der 35jährige Gott fried Bühler, Vater von acht Kindern, stürzte von einem Baum und verletzte sich lebensgefährlich. Man verbrachte ihn in's Krankenhaus nach Herzogenbuchsee. Hersberg. Der vermißte langjährige Armenkassier Jb. Jtin wurde im Walde Kufthal" als Leiche aufgefunden. Er hatte sich erschossen. Das Defizit in der Kasse soll 3000 Fr. betragen. Oberweil. Der hier als Feld, mauser angestellte Ulrich Schaub von Andelsmgen hat nch um's Leben gt bracht, in dem er das für die ' Mäuse Vertilgung bestimmte Gift einnahm.

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