Indiana Tribüne, Volume 21, Number 279, Indianapolis, Marion County, 27 June 1898 — Page 1
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Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 85 Grad, niedrig? 66 Grad. U m Spanien zur Vernunft zu bringen Washing t on, 27. Juni. Daö Marineamt macht heute Vormittag Folgendes bekannt : Commodore Watson begiebt sich heute aus der Newark" zu SampsonS Flotte und wird ein Geschwader von Panzerschiffen nach der spanischen Küste führen. In offiziellen Kreisen glaubt man nicht, daß Camaraö Flotte sich nach den Philippinen begeben wird. Wenn aber auch, dann würde Devey schon mit ihm fertig werden. Die Absendung einer Flotte nach Spanien hat den Zweck dieses zur Vernunft zu bringen. Das Geschwader soll auS dem Flaggchiff New Jork, den Schlachtschissen 3owa und Oregon, den Kreuzern 2Jo semite, Iankee und Dizie und den Kohlenschissen Scendia, Abarenda und Alexander bestehen. - Die Beschuldigung zurück gezogen. Washington, 26. Juni. Admiral Sampson hat dem Marine-De-parlement gemeldet, daß er die vechuldigung, die Spanier hätten die Leichen von Gefallenen verstümmelt. urücknehme. Die Geschosse der Mauergewehre hatten die Gesichter der Gesallenen entstellt. ' Vom Kriegsschauplätze. Washington, 26. Juni. Wir stehen vor den Thoren von Santiago ! Der Vormarsch aus Santiago, bei welchem nicht geringe Terrainschwierigketten zu überwinden sind, erfolgt über Juragua und Sedilla, während GarciaS Truppen, die sich westlich von der Bai concentrirt hatten und während ShafterS Landung, um die Aufmerkamkeit der Spanier abzulenken, vom Norden her einen Vorstoß gegen die Stadt machten, dort auf'S Neue vorgehen werden, so daß der Feind von wei Seiten zugleich angegriffen wird. Je schneller der Angriff erfolgt, um so besser, damit der hundert Meilen entfernt stehende General Pando die abgeschickten Verstärkungen nicht mehr echtzeitig zur Stelle bringen kann. Die Stellung der Spanier ist eine starke, auch sollen sie über eine große Truppenzahl verfügen; dazu kommt, daß Cervera von seinen Schissen auS kräftig in den Kampf eingreifen, kann, während die Armee ShafterS die Geschütze noch nicht disponibel hat, um sein Feuer zum Schweigen zu bringen. Einstweilen konnte nur leichte Feldartillerie vorgeschickt werden. Sind die Forts am Eingange des SafenS gefallet und kann Sampson mit seiner Flotte in den Hafen eindringen, nachdem die Dynamitgeschosse des VeluviuS den Merrimae wieder beseitigt haben, dann wird der Kampf bald zur Entscheidung gebracht werden. Von Guantanamo ist, wie berichtet wird, die spanische VertheidigungStruppe zur Verstärkung nach Santiago zurückgezogen worden, so daß der mit der Landung der Marinetruppen im Camp McCalla beabsichtigte Zweck erreicht wäre, bis zur Einnahme von Santiago im Besitz eines nahe gelege neu HafenS zu sein, in welchem die Flotte, oder soviel Schisse davon, als zur Bewachung des Einganges zur Bucht von Santiago nicht erforderlich find, Schutz finden können vor etwa eintretenden Stürmen, die um diese Zeit an jenen Küsten nicht selten find. Der Angriff auf Santiago kann nicht eher erfolgen, als bis genügend Geschütze gelandet sind. III Hitze in Wisconsin. M i l v a u k e e, WiS., 26. Juni. In Folge der großen Hitze ist ein Hei zer des Dampfers Eheboygan" ge starben und eine Person ohnmächtig geworden. Daö Thermometer stand überall im Staate aus zwischen 90 und 99 Grad. 3a Glenvood erlag de Besitzer der Glenvood Times, I. E Okirk, einem Hitzschlag.
Der Blitz schlägt in eine
Kirche. G r a n d g o r k S, N. D., 26. Juni. Die neue lutherische Kirche bei Minnewaukan wurde während eines GottesdienfteS vom Blitze getroffen und eine Seite der Kirche wurde zerschmettert. Zwei von den anwesenden 300 Personen wurden erschlagen. 3a der folgenden Panik kamen verschiedene Berletzungen vor. Die dritte Exped ition. S a n F r a n c i S e o, 26. 3uni. Viertausend Mann. auS welchen die dritte ELpedition nach den Philippinen besteht, schifften sich heute ein. Tausende von Zuschauern hatten sich dabei ein gefunden und begrüßten die abfahrenden Soldaten. Die Schiffe, welche die Expedition bilden, find die Dampfer: ,Morgan City", Tity of Para", indiana", Ohio" und Valencia". in 3 st zu zahlen bereit. San Francisco, 26. Juni. Eine Spezialnachricht aus Honolulu sagt: Die Regierung von Hawaii hat dem englischen General-Consul mitgeheilt, daß sie bereit sei, jeden Schaden zu ersetzen, welcher englischen Unterhanen etwa auS einer Beschießung entstehen sollte, die unternommen weren könnte, um Hawaii für seine Unerstützung Amerikas zu bestrafen. Der deutsche Consul hat daraufhin die gleiche Zusicherung verlangt, aber noch eine Antwort erhalten. . Vom Kriegsschauplatz. Depeschenboot Dandy, 26 Juni. Die Truppen der Ver. Staaen und Spaniens find jetzt weniger als vier Meilen von einander entfernt. ES scheint, daß der große Hauptschlag bei Santiago innerhalb einer Woche erfolgen muß. Die Truppen find alle am Lande und die Vorräthe reichen für eine Woche auS. Die Landung ging unter chwierigen Umständen auf kleinen Booten, aber mit Ruhe und Vorsicht vor sich. Bloß zwei Mann verloren dabei ihr Leben und fünfzig Thiere erranken. Von den Borrathen ging nichts verloren. General Wheeler giebt in seinem offiziellen Bericht die Zahl der Todten in dem Gefecht bei Sedilla auf 22, die der Verwundeten aus sechzig bis achtzig an. Baö höbe ras und das GebulS machten eS schwierig die Leichen zu finden. Der Verlust der Spanier war diel größer. Man hat bis jetzt 29 Leichen von Spaniern gefunden. Die kubanische Armee zieht sich zusammen, um bei dem Angriff auf Saniago zu helfen. Von AcerraderoS find heute 2000 Cubaner angekommen und Garcia ist mit 6000 Mann im Anzug. ES befinden sich in der Umgegend fast keine Spanier mehr, dieelben haben sich nach Santiago zurückgezogen. Bor Ende der nächsten Woche sollte das Schicksal Santiagos und CerveraS Flotte entschieden sein. Die allgemeine Anficht unter den Marineossizieren geht dahin, daß die Spanier die Stadt niederbrennen werden, ehe sie dieselbe aufgeben. Attentat auf das Zarenpaar. London, 26. Zuni. Ueber Wien kommt die Meldung, der Graf und die Gräsin Juanoff. der Kammerherr und die Frau Oberhofmeifterin der Zarin, wären wegen versuchter Vergiftung deS russischen HerrscherpaareS verhastet worden. (Im Sothaer Almanach sind diese Namen in der Umgebung deS KaiserpaareS nicht zu finden.) Diktatur in Aussicht. L o n d o n, 27. Juni. Der Wiener Korrespondent deS Daily Telegraph" sagt : Die neuesten Nachrichten von Madrid deuten an, daß man Grund hat zu befürchten, daß Marschall Eam poS ein Pronunciamento erlassen und die Einsetzung einer Diktatur dersuchen wird. Dem östreichischen Gesandten in Madrid sind genaue Instruktionen be treffS der persönlichen Sicherheit der Regentin zugegangen. Die Lage ist sehr ernst. Sind noch immer hochnöthig. M a d r i d, 26. Juni. Die Drohnng der amerikaniscZen Negierung, die
spanische Küste anzugreifen, hat hier
keine Wirkung gehabt. Ein Minister sagte : Sie mögen nur kommen, wir werden sie empfangen, wie sie eö derdienen." Inzwischen bereitet sich die Regierung ans alle Eventualitäten vor Eine neue Flotte zur Vertheidigung der Küste soll, gebildet werden, die Lichter in den Häfen werden gelöscht und Torpedos werden Angefertigt. Die Regierung hat die Absendung von Depeschen von Cuba über das Einlausen von Blockadebrechern verboten. Die Zeitungen bedauern die That sache, daß die Mächte Spanien ganz verlassen haben und sprechen sich dahin auS, daß Spanien direkt mit dem Feinde unterhandeln uud jede Jnter vention zurückweisen müsse. 4 DieMinifterkrise ingrankreich. P a r i S, 26. Juni. Der Präsident hat Herrn Brisson aufgefordert, ei Ministerium zu bilden. Dieser hat biS Sonntag um Bedenkzeit gebeten. NachdemNordpol. T r o n i s o e, 27. Juni. Die aretische Expedition unter Walter Wellmann segelte heute ab. Die Sxpediion wurde zur Ausführung zweier Zwecke unternommen ; erstens, den Professor Andree zu finden und zu etten; zweitens, den Nordpol zu entdecken. Wellmann ist von einem Corps wissenschaftlich gebildeter Männer und einem kompetenten gorscher begleitet. DeS Kaisers Wallfahrt. Berlin, 26. Zuni. Interessant find die Details für die Reise deS KaierpaareS nach Palästina. 90 Personen werden sich im Gefolge befinden. Sechzehn Tage werde im heiligen Lande zugebracht werden. Die Landnng erfolgt in Jaffa, von wo - auS eine türkische Eskorte von 100 Mann die Majestäten begleiten wird. 12,000 Mann türkischerTruppen in neuen Uniormen werden in Parade stehen. Am 26. Oktober erfolgt die Abreise von Jaffa nach Jerusalem. Die erste Nacht wird in Zelten bei Caesarea verbracht. Am 29. Oktober erfolgt das Sinreffen in Jerusalem. Am 20. früh findet in der protestantischen Kirche zu Bethlehem Gottesdienst statt, und am Nachmittag auf dem Oelberg. Am 21. wird die Srlöser-Kirche eingeweiht. 3n der Nacht wird daS Lager in ber Ebene von Jericho aufgeschlagen und am 1. November wird der Jordan und daS todte Meer besucht. Weitere 4 Tage werden der Besichtigung 3erusaemS gewidmet sein. Die Rückreise erfolgt über Nazareth, von wo daS galiläifche Meer und der See Tabor besucht werden. Am 10. November wird Damaskus besucht und die Ruine deS BaalS Tempels. Die Rückreise erolgt unter der SScorte türkischer Kriegsschiffe über Konfiantinopel. EamaraS Flotte. Port Oaid, 26. Juni. Admiral Camaraö Geschwader befindet sich im hiesigen Hasen, weitere Befehle erwartend. ES besteht auS dem Schlachtschiff Pelayo, dem Panzerschiff Empeador EarloS QuintoS, zwei Panzerkreuzern, drei Torpedobooten und fünf Transportschiffen mit 4000 Mann. Camara hat noch nicht um die Erlaubniß nachgesucht, Kohlen einzunehmen. " Noch immer hartnäckig. L o n d o n, 27. Juni. Der Madrider Korrespondent deS Daily Telegraph" sagt : Senor Sagest sagte gestern : Die Gerüchte, über FriedensUnterhandlungen und die Bedingungen der Einstellung der Feindseligkeiten find grundlos. Die Zeit von Frieden zu sprechen ist noch nicht gekommen. Die Judenhetze in Galizien. London, 26. Juni. Den Observer wird gemeldet, bei New Sandee in Galizien seien 16 Juden ermordet worden. Die deutschen Reichstagswählen. Berlin, 26. Juni. Das Ergebnlß der Stichwahlen zeigt, daß der Reichstag in Ganzen genommen, ungefähr ebenso aussehe wird, wie sein Vorgänger. Die Oozialdenokraten haben 56 Sitze, acht mehr als i dori gen, eine Zahl, die ganz außer allen Verhältniß steht zur Zunahme de Otimmenzahl. EntgeL ihren Nie-
derlagen in Dortmund, Stettin, Brandenburg, Plauen und Solingen, haben
sie eine ganze Anzahl neuer Wahlkreise in Süddeutschland und in den Bollwerken der Reaktion in Schlesien und Ostpreußen erobert. Merkwürdig ist ihr Erfolg aus dem Landein Würt temberg, Hessen, Baden und Mecklen bürg. Der Kaiser war über die anfänglichea sozialistischen Erfolge sehr auf gebracht. Er sagte: ES ist Zeit, mit den UeberredungSkünsten aufzuhören und drastischere Maßregeln zu ver suchen, oder diese Leute bringen noch AlleS drüber und drunter." Aber die späteren Nachrichten werden ihn wohl versöhnlicher stimmen. Trotzdem würde man irren, wollte man annehmen, die Regierung und speziell der Kaiser würbe aus Compromisse eingehen. Man spricht bereits von Gesetzen zur Unterdrückung der Bewegung. Zu den Merkwürdigkeiten gehört die Entdeckung, die ein AbtheilungS-Bor-staub im Ministerium deS Innern gemacht hat, daß die meisten Unterbeamen für die sozialistischen Candidaten gestimmt haben; der Rädelsführer ist ein Copist, der besonders gut angechrieben stand. Als die Sache entdeckt wurde, wurden 7 Beamte sofort entlassen. Diesmal haben, unter unmittelbarer Initiative und Vorantritt der Regieung, mehr als jemals die bürgerlichen Parteien bei ber Stichwahl gegen die Sozialisten gemeinsame Sache gemacht und Letztere erhielten daher beträchtlich weniger Mandate, als man erst erwaret hatte, obwohl ihr Votum auch bei der Stichwahl im Ganzen gestiegen ist und in denjenigen Kreisen, welche ihnen bgewonnen wurden, daö Resultat ein ehr knappeö war. DaS Zusammengehen gegen die Soialdemokraten hat de Deutschfreifinnigen verhältnißmäßig am meisten genützt; sie werden im neuen Reichstag wahrscheinlich stärker sein als im alten. Die Kölnische VolkSzeitnng, daS Organ der CentrumS-Partei, erklärt, daß die Centrumöpartei die Regierung nicht zum Erlaß eineS gegen die Soziaiften gerichteten Ausnahmegesetzes unstützen werde. Der Kampf beiLaQuissina. Jaragua, 25. Juni. Bei den Kämpfen am Freitag ist der Sieg nur der Tapferkeit der Amerikaner zuzuchreiben. Die Spanier lagen im Gebüsch versteckt lm Hinterhalt. Der Kamps wurde vom 1. und 10. Kavallerie - Regiment unter General Loung eröffnet. SS war bekannt, daß eine spanische Truppenmacht in der Umgegend von La Quisfina stand und rüh morgenS hatte sich Oberftlieutenant Roosevelt mit seinen Mannschafen den Hügel hinter Oiboney hinauf begeben, um die Spanier an ihrer rechen Flanke anzugreisen. General Loung verfolgte zur selben Zelt die Straße am Fuße deS Hügels. Ungefähr 2z Meilen von Oiboney kamen Cubaner athemloS heran und berichteten, daß die Spanier nur eine kurze Strecke von der Front stark derchanzt ständen. Sofort wurde eine starke Vorpoftenkette auSgefandt und im größten Schweigen folgten die Truppen voran, bis eine Biegung der Straße die Spanier auf dem Hügel enthüllte. Die Kanonen wurden darauf vorgeschoben und die Mannschafen deckten sich vorläufig in den Riedeungen der Straße, um Roosevelt Zeit zu geben, den kleinen Psad am Hügel hinauf zu kommen. Um 7:30 Uhr Morgens befahl General Soung der Artillerie daö Feuer zu eröffnen und dies war daS Zeichen zu einem Kampfe, wie er hartnäckiger selten Sattaefunden. Sobald die Hotchkiß Kanonen feuerten folgte von den, die Straße beherrschenden Hügeln Salve auf Salve der Mauser - Gewehre der Spanier. Schießt nicht, bevor Ihr nicht etwas seht, vaS Ihr als Ziel nehmen könnt", schrie General Soung, und die Leute befolgten den Befehl. In der Zwischenzeit verstärkte sich daS Feuer der Spanier, dennoch wurde Befehl zum allgemeinen Angriff gege ben und mit Hurrah stürmten unsere Leute voran. Oberst Roosevelt leitete den Vormarsch. Die Kugeln pfiffen und sauften wie ein Bienenschwarm und jeden Augenblick sielen einige der armen Bursche nieder. An rechten Flügel wurde dem Capt. McClintock durch eine Kuzel auS einer Nefchi?
Ein zerrüttetes Nervensystem
Schließlich Herzbeschwerden. eshelt wiederhergeftellt durch Sr. iles'K ervin. err Edward Hardv, der jovial Vkana fft Qtt des großen Stores der Shepperd Ho. za Braceville. Jll., schreibt: Ich war nie inen Tag krank in meinem Leben, bi 1899. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlasfnng. das, ich meine Stelle nicht versehen konnte und k medi, liniren ansangen mubte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerlte und einen in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fterden. Ich wurde verzagt und stand unsägliche ngft au5. Sonnte weder essen, noch schlafen und ruhen, ti schien ali könne ich nicht eriftire. ach Verlaus von sechS Monaten war ich nur ein Schatten und zuletzt wurde mein Herz eraris sen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechZ oder acht Flaschen von Dr. MileS' ervine. die mir von Ansang an Linderung brachte und mich schließlich kurirte. Der größte Segen meine Leben,. Dr. MileS' Mittel werden durch alle potheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erfte Flasche nützt oder da; Geld wird zurückerstattet. Buch Über die Krankheiten deZ erzen I und der erven frei. Adresse: Dr. MiletMedical Co.. Elkhart. Ind. kanone ein Bein gebrochen, während vier seiner Leute sielen. In dem Augenblicke wurden die Reservetrupps K und E voran befohlen. Oberst Wood griff mit dem rechten Flügel ein Blockhaus an und Oberst Roofevelt griff zur selben Zeit zur Linken an. Hinauf stürmten die Leute mit lautem Geschrei und hörten nicht auf, daö Feuer der Spanier zu erwidern, sondern hielten hartnäckig an in ihrer Entschlossenheit, daö BlockhauS zu nehmen. Dieser Angriff war daS Ende. Als unsere Leute 500 JardS von dem gedeckten Punkte waren, begannen die Spanier davon zu laufen und wir hatten zum ersten Male daö Vergnügen, auf den Feind in Sicht zu fchießen. SHilkö.NachriqteNe Angekommen i i ? Gouthampton: Noordland" von New Äork nach Antwerpen; Prinz Regent Luitpold" von New Sork. Havre: La Bretagne" von New Sork. Grobe Unter schlagun'.en ließ sich der Postbote Romberg in wrmen zu Schulden kommen. Statt ?ie ihm zur Bestellung übergebenen Zriefsendunaen abzuliefern, brachte er .ie in seine Wohnung und verbrannte iie mm Tlieil. Als Klagen über abbanden gekommene Briefe laut wurden :md der Postdlrector durch mt Polizei in derWohnung des verdächtigen Postlwten eine Qaussuckuna vornehmen liefe, wurden etwa 400 unbestellte Briefe vorgesunden und bescylagnabmt. Nombera. d schon lange im Dienst ist. wurde verhaftet. IHM Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Urache dleseS Uebels und heut Katarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25. Der STo'wTork rfftoro, lMablirt 1853.) V.!..,a. Butterick Muster ! Refte -von Wasch-Waaren zur chälfte des markirten Preises. x-t Dienstag. : : Mi m M.
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