Indiana Tribüne, Volume 21, Number 277, Indianapolis, Marion County, 25 June 1898 — Page 2

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Znviana Zrivüne.

Grföch äz'ich nnd Eomttagv. Die täglich TribKne kostet durch tn Xxltn 1 ,tö ptx Woche, die eontaaf.Xrt&fiwc'8 Strntf pe, Oocjt. Seide lüsterne 15 Scnts ,b, U Ettt eat. Vtx Voft außerhalb Ici stakt jaW- , hl f x Ja. crnt 10 oav cjuaw ct?ß Indianapolis, Ind., 25 Suni 1898 Nordischer Weizen in Qanata. ' Neuerliche Schilderungen eines Cortcfpontcntm in M'uritoba dürften besondert bl? fernwestliben Landwirthe unseres eigenen Landes lebhaft intere siren. Unmöglich f es dabei freilich nicht, daß ein wnig canadisch-patrio-tische Uebertreibung in dies-n Ängaen mit untergelaufen ist. Mit Erstaunen mögen Wr aus diesen Mittheilungen vernehincn, wie hoch den Norden hinauf der Gürtel für den Anbau für Weizen uno zarten Äegetabilien in Canada gehen kann, und .daß mindestens 200 Meilen nördlich von Toronto sich noch solch? Produkte ziehen lassen. Jm'canädischen W e'-' st n aber gehtder Weizen-Gürtel weit hinauf nach den arctischen Gegenden w :n w:.r ? .K.(.i. .(j "Atl'abasca'zu finden, unmittelbar östlich von den, Rocky MountainZ. In dieser Gegend erzeugt auch in winterlicher Jahreszeit der Einfluß der berühmten Ehmools" oder warmen Windströmungen vom Stillen Ocean (ungefähr dem Golfstrom 'und ähnlichen warmen Strömungen im Meere entsprechend, nur nicht so beständig) noch Hunderte von Meilen w:it nördlich von Eömonton ein sehr gemäßigtes Clima, und Edmonton selbst liegt bereits etwa 750 Meilen nördlich vom Breitegrad von Toronto. E'n Ausschuß des Senats der kanadischen Tominion hat auch amtlich festgestellt, daß an den Gestaden des Großen Sklavensees, volle 1500 Meilen nördch von Toronto, Blumen so früh blüben. wie in Mnnipeg. Im Thal Pea-e Flusses, .dessen südlichster Punkt über 1000 Meilen nördlich von Windsor liegt, ist das Clima so ziemlich dasselbe, wie im westlichen Ontario. Das Swanfluß-Thal. wohin Heuer der verhältnißmäßig größte Andrang der nachManitoba gerichteten Eirwanderung stattgefunden hat, lieg im äufristen Nordwesten Manitobas, oder doch ungefähr in denselben Breitegraden. wie das englische Mittelland. Und was die gefürchteten' Sommersröste betrifft, so berichtete vor noch nicht langer Zeit ein Mitglied der Manitoba'er Gesetzgebung. Herr Burrows, u. A. Folgendes: Die Gerichte des Getreidebaues in Manitoba während der letzten 15 Jahre. urÄ nicht zuletzt in den neuen Distrikten des Swcmflusses. hat vergessen, daß die Höhenlage sehr viel mit den Sommerfräste zu thun hat. Die besten Bezirke in Manitoba fit: den Anbau des Hariweizens sind diejenigen, welche in einer Höhe von 800 hü 1300 Fuß Über dem Meeresspiegel lien. Der größte Theil , 'des Swanfluß-ThaleZ aber liegt weniger als 12O0 Fuß über demMeeresspieael und scheint noch eine große landbäuliche Zukunfl zu haben ! )urcyweg yat man gesunden, daß nur sehr bedeutende Höhen ) den Sommerfrosten unterworfen sind.Und der Vice-Gouverneur Paiterson von Manitoba berichtete nach tmn Inspection über die Geaenden der Äud-son-Vai hin: Jeder Indianer südlich vom 'ellonftub konnte einen vorznzlichen Küchengarten haben, wenn er sich nur die Mühe machen würde, das Land anzubauen. Die Verhältnisse . m mm 11 oasur lind leyi günstig. Nimmt man alle diese und andere Thatsachen zusammen, so wird man sagen können, daß der kanadische Weizengürtel etwa 2000 Meilen lang und mindestens 500 Meilen breit ist. das heißt, eine größere Ausdehnung hat. als ver Zelengurtel m jedem andern Theil der Welt - mit Ausnahme von Rußland und Sibirien! Dieses gewaltige Gebiet könnte noch eine riesige Einwanderung von überfüllten Gegenden der alten Welt bekommen (vorausgesetzt, daß alle Umstände ermuthigend genug dafür sind! ) Gegenwärtig wird die Bedeutung von alledem sogar von den Canadient selbst noch lange nicht genügend gewürdigt. :J "' Noökito.Curiositälen. Es soll keineswegs etwa von unserer sogenannten Moskito - Flotte die Rede sein, sondern nur von unseren gewöhnlichm friedlich - kriegerischen kleinen Ungeheuern, welche unter obicem Narnen so sehr verschrien sind, übrigens dieses Jahr bis jetzt, wenigstens im - mittleren Theil unseres Lande:,, ungewohnlich ganz wenig zur sommerlichen Qual der Menschheit beigetrazen haben.' . .. . v , Abgesehen von unserem Standpunkt als Menschen, sind die Moskitos, genau betrachtet, ganz reizende und auf alle Fälle interessante Geschöpfe. Ihr Handwerkszeug, mit dem sie uns beiastigen, ist bekanntlich unter dem Microscop als vollkommner anerkannt worden, als die beste, feinste wundärztliche Geräthe - Sammlung, und das will angesichts der modernen Entwicklungsstufe der Chirurgie gewiß viel heißen! In gewöhnlichen Fällen kann man einen Moskito am besten beobachten, wenn sie sich mit dem Ylut des Beobachtenden . gefüllt hat; ein Taschen Vergrößerungsglas kann während dem leicht : benutzt werden. Das Thier hat. eine, ganz wunderbare Verdauungskraft, 'um welche Millionen dyöpeptischer Amerikaner und Anderer es beneiden dürfen; ohne Weitextl verdaut und assimilirt es das ganze Blut, mit dem es sich vollpumpt und verwandelt es in 300 Eier! (Die wirklich siechenden Moskitos sind bekanntlich' lauter Weibchen.) Eine andereVer

Wendung kann überhaupt kaum in Vetracht kommen, da die Moskito einen solchen Angriff nie lanqe überlebt. Will man übrigens die Moskito mit Gewalt festhalten, so lange sie amS?uaen ist. so braucht man blos langsam und vorsichtig die Haut des HandRückens straff zu ziehen, indem man möglichst stark die Faust ballt; dann ist die Moskito nickt mebr im Stande. ihre feinen Instrumente herauszuziehen. bis man sie etwa wieder freilaßt. Die schöne- Musik, durch welche die Moskito ihren Besuch anmeldet, wird auf zwei verschiedene Arten hervorgebracht. Die tieferen Noten entstehen durch die raschen Schwingungen der Flügel des Weibchens beim Fliegen. und dese Schwingungen velausen sich auf etwa 3000 in der Minute ! (Kein Wunder, daß ein Moskito so schwer im Fliegen zu fangen ist.) Dagegen werden die höheren und schrilleren Noten dieser unheimlichen Musik durch besondere knisternde Organe erzeugt, welche wie kleine Trommeln an den Oeffnungen- und Athmungsröhrchen liegen, längs der Seiten des Körpe'rchens. Man weiß heute auch ziemlich bestimmt, daß die -Musik, welche aus diesen kleinen .Trommeln kommt, im Liebes leben der Moskito von großer Bedeutung ist und zur Anlockung von Männlein dient. Dieser Gedanke mag vielleicht manche liebende Menschenkinder ein wenig mit dieser Musik versöhnen! Die Bienen alS Barometer. Wie dem Gelehrten' sein Tintenfaß, so dienen dem Imker seine Bienen als Barometer. Will er wissen, was für Wetter wird, so beobachtet er die Bienen. Ist das Wetter augenblicklich heiter, und fliegen die Bienen dennoch nicht aus, so ist Regen zu erwarten. Ist das Wet ter gut und fliegen die Bienen plötzlich 'schaarenweise nach Hause, so ist Gewitter oder Sturm im Anzüge. Ist dagegen trüber Himmel, und die Bienen fangen trotzdem schon Morgens an zu fliegen, so wird sich bald die Sonne zeigen und das Vetter sich aufheitern. Aber damit sind die wetterprophetischen Fähigkeiten der Bienen keinesWegs erschöpft. Sie sollen sogar die Gabe besitzen, schon bei Beginn des Herbstes zu ahnen, wie der kommende Winter werden wird. Wenn der Winter strenge sein soll, so verschließen die Bienen die Thür des Stockes hermetisch mit Wachs und lassen nur ein kaum merkliches Loch ofsen. Dagegen lassen sie die Zugänge ganz offen, wenn sie ahnen, daß der Winter milde sein wird. Ob diese letzten, etwas wunderbaren Angaben in der That unantastbar sind, ist meiner Meinung nach vorläufig noch eine offene Frage. EL ist näml'ch durchaus nicht ausgeschlossen, daß die Bienen jenen Verschluß ihrer Stöcke nicht eines zu erwartenden strengen Winters wegen, sondern einfach zum Schutze ge. gen das Eindringen von Feinden errichten, die in den betreffenden Jahren besonders zahlreich sein können. In Uebereinstimmuna mit dieser letzteren Deutung steht die Thatsache, daß in manchen Gegenden die Bienen die Tbüren der Stocke aeaen das Emorm gen des Todtenkopfes (Acherontia Atropoa) mich Wachs verjqiletzen, m Jahren, wo dieser Schmetterling in großer Anzahl auftritt. Im Uebrigen kommt das Vermögen. die Witterung auf kurze Zeit voraus zu ahnen, auch Wahllosen anderen Insecten zu. So hat der Jäger die Spinnen zu seinen Hofwetterpropheten gemacht. Da das zarte Netz dieser Thiere von iedem Sturme oder besticken Re gen zerstört wird, so schreiten sie zur Anlage ihres Netzes nur, wenn auf längere Zeit heiteres Wetter zu erwarten steht. Dem gewöhnlichen Mann aus dem Volke sind dagegen die Schwalben seine Wetterpropheten. Fliegen sie hoch in der Luft, so ist gutes Wetter zu erwarten, flieaen sie dicht über der Erde. so steht schlechtes Wetter in Aussicht. Auch hieran sind eigentlich die Jnsecten schuld, welche den Schwalben zur Nahrung dienen und von ihnen im 5?luae erbascht werden. Bei gutem Wet ter nämlich befinden sich diese kleinen Kerbthiere hoch in der Luft, während sie an trüben Tagen dicht über der

Erdoberflache sich aushalten. Der Qreß'sche Drachenflieger. Wird der Mensch fliegen? Diese Frage wird jedesmal aufgeworfen, so oft die Lösung ineö neuen technischen Problems die Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Kreise auf sich lenkt. Der Ballon, dieser riesige und ungelenkige Gassack, in dessen angehängtern Korbe der mitgenommene Lust schiffer. einSpielball des Windes, ohne Ziel und ohne eigenen Willen, wie in einem steuerlosen Wrack zwischen Himmel und Erde schwebt wird nach dem Ausspruche der tüchtigsten und erfahrensten Flugtechniker nie zu einem praktisch brauchbaren Verkehrsmittel sich entwickeln können. Selbst b:i schlankester Fisch der Cigarrenform wird der horizontale Widerstand zu groß, die Hülle zu leicht zerreißbar. der kräftigste Motor zu schwach oder zu schwer sein, um dem Ballon die nöthige, praktisch verwendbare Eigengeschwindigkeit ertbeilen au können. Mas Glück Im Hause. HäuSlichcv Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungcn Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eincErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Bull's Husten Syrup jedoch kurirt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr; Bull's Husten Syrup das beste von allen war." Frau A. Gcib, 317 Dcmott Str., West Hoboken, N. I. Dr. Bull's Husten Syrup kostet nur 25 CentS und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturen welcher derHändler anpreist. Kauft nur Dr. Bull's Husten Syrup de er ist tevzt wirksam und -

dte modetne. 'FlUgtechnik. anskrebt,.,das ist der aviatische lug, ' ohne Ballon.' Man will ähnlich dem Vogel hoch über den Wolken oder nur einige Fuß übe? dem Wasserspiegel des Oceans in gerader Luftlinie pfeilschnell seinem vorher bestimmten Ziele zusteuern oder wie der schwebende Adler über den Bergen und Thälern seine Kreise ziehend im blauen Aether sich tummeln und dem Hochgenusse der Natur stch hingeben können. Welch' schöner Traum! Ist es nur ein Traum? Unter den vielen Versuchen auf dem Gebiete der Flugtechnik haben nun neuerdings die Vorführungen des Ingenieurs Wilhelm Kreß im Oesterreichischen Ingenieur- und Architektenverein zu Wien die anwesenden Fachmänner zu der Ueberzeugung gebracht, daß die Lösung des Flugproblems kein Traum, sondern nahe Wirklichkeit ist. Kreß exverimentirte mit dem Modell eines Drachenfliegers von 1 Meter Flügelweite, der direct vom Tische fast borizontal in sanft nach aufwärts gerichtete? Bahn mit voller Stabilität ohne Schwankung und. trotz der großen Geschwindigkeit, mit majestätischer Ruhe über die Köpfe deö Publikums durch den Saal flog. Es haben sich nun auf Anregung des Flugtechnischen Vereins die ersten wis senschastlichenAutoritäten mit den hervorragendsten Flugtechnikern - von Wien vereinigt und über die .bisherigen Kreß'schen flugtechnischen Arbeiten ein außerordentliches Gutachten abgegeben und eine Action eingeleitet, um Herrn Kreß mindestens 20.000 Gulden zur Ausführung eines großen Drachenfliegers zu beschaffen, der zwei Personen tragen soll. Aus dem Gutachten geht hervor, daß Herr Kreß seit 18 Jayren wiederholt sreifliegende Modelle von Schraubenfliegcrn, Ruderfliegern und Drachen fliegern im Wiener flugtechnischenVereine demonstrirte, die bis heute einzig dastehen, und daß der Kreß'sche .Drachenflieger die größte Wahrscheinlichkeit eines Erfolges verspricht. Der Kreß'sche Drachenflieger besteht auö einem langen, doppelkieligen Schlittenboote, welches durch zwei elastische Segelschrauben in schnelle horizontale Geschwindigkeit gebracht wird. Sobald dasselbe eine gewisse Eigengefchwindig keit erlangt hat, wirken die über dem Boote angeordneten, gewölbten Drachenttächen hebend, das heißt genau so, wie der gewöhnlichePapierdrache, wenn er vom Winde getroffen wird. Die ersten Versuche sollen auf dem Wasser gemacht werden. Bei einer Eigengeschwindigkeit von circa 27 bis 36 Fuß per Secunde verläßt der Apparat wie eine Ente das Wasser und setzt seinen Weg in der Luft in beliebiger Höhe und Richtung fort. Dieser Apparat kann als Motor - Schlittenboot auf dem Wasser, auf jeder Wiese, sowie

auch aus weglosen Schnee- und Elsfel dern in große Geschwindigkeit gebracht werden, und kann in Folge der eigenthumllchen Construc.tion ledes Hinder niß. wie Gruben, Spalten Eisschollen u. s. w., mit Leichtigkeit und aefahrloZ übersetzen, so daß dieser Apparat als einfaches Motor - Schlittenbost ab-, gesehen von seiner Flugfähigkeit auf den unermeßlichen Schneeslachen des hohen Nordens große Dienste als un entbehrliches Verkehrsmittel wird lei sten können. Das oben erwähnte freifliegende Modell eines Drachensueaers. welches stch durch außerordentliche Einfachheit der Construclion auszeichnet.' brachte alle hier ermähnten Eigenschaften klar. zur Änjchauuag. r. Stoss für einen Ltoman. Am 25. November 1882 starb in Prag der penstonttte Rittmeister An ton Berger. Der einst lebensfrohe Cau.tY !..ffl r?;.i. r i e m vaucricosilzier suorie jeii seiner Pensionirung das Leben eines Sonderlings. Er lebte jahrelang in seiner Wohnung und in seinem Garten einsam und eingeschlossen, ohne auch nur einen Schritt auf die Gasse zu thun . im rjt , 'l juct einzige xncnicn, oer mn lym zu--sammenkam. war sein Hausmeister, der ihm auch die Wirthschaft führte. Am liebsten hielt sich Berger in dem zu seinem Prager Hause gehörigen dreistöckig gen Thurme auf, der heute noch auf dem Wenzelplatze steht, oder in der. Einsiedelei,' die. er sich in seinem Gar-, ten hatte herstellen lassen. : Nach sei nem Tode fand man m seiner Wob nung viel Papiergeld verstreut liegen. öarunter Noten, die. schon, lange aus dem Verkehr gezogen , waren. Die. Eouverts. in welchen ihm seine Miethe . V.' ". r ii 1 xarieien oen Hins gqcomi yairen, a ren zum größten Theil gar nicht 0s öffnet, und es wird erzahlt, da einer t -: cm ' . l( - ' w . ' r . r ' jcinn 2,lieiyer, oer geiougr raoe, vag der Hausherr die Eouverts nicht Lsfne. die Eouverts mit Papierschnitzeln &c' füllt und so jahrelang umsonst'gewohnt habe. Da ein Testament nicht zu finden war,.entspann,sich.um den. ' r . r. m 'jt:p. icqi anicqnnaj! caazla ein parier Kampf. Berger war ein außerehelicher, erst nachträglich legitimirter Sohn, des Fabrikanten Anton Berger sen und hatte das. bedeutende Vermögen desselben geerbt. . Da die uneheliche Geburr. ro..'; v,:. i.ri iJrx t-f.L t. onmi ine iciumcuiaiiu nicr vedachten Verwandten' väterlicherseits, nach dem Gesetze, vom Erbrechte' yus T Jfi . r i l ' i. " - icgion, eritarie oer Hiöius oen ganzen Nachlaß als erbloses, Vermögen" , und. als solches ihm dem Fiskus gebuh--rend. , Der Prozeß ging durch alle, drei Instanzen und wurde endlichiim Jahre 1884 vom obersten Gerichtshofe' . zu Gunsten des Aerars entschieden, weiches nun das im ' Prozesse erstrittene Haus zu Amtsräumen ' für die k.' I Staatsanwaltschaft in Prag adoptirte.' Polizeicommissär Friedrich :. (Schnell,' em Snescousin Berger's, der 'auch Erbansprüche erhoben hatte und wie die anderen Verwandten abgewiesen worden war. erstand' aus dem. Nachlasse einige Möbelstucke und ließ dieselben in seine Villa nach Podbaba bringen. Friedrich Schnell, ein Mann.' Itt auf rund eine Viertelmillion geschätzt wurde und ebenso wie sein Vetter Berger ein Sonderling, starb am 10.' fftdl v. und hinterließ sein elammtet

großes Vermögen der istaius G?o!?, ka". mit Ausnahme' der Einrichtung seiner Villa, die er seinem Hausmeister Kropacek vermacht hatte. Die Matice" trat das Erbe an. und in Gegenwart ibres Necktsanwaltes sckaffte im ?luli

vorigen Jahres Nropacek seine ererbten '' Möbelstücke, unter denen stch auch zene aus dem Nachlasse Berger's befanden, aus der Villa fort. Dabei fiel ein Sessel um, und der Advokat bemerkte, daß aus der Polsterung desselben ein Stück Papier hervolsah. Er zog dasselbe heraus und sah zu seinem Erstaunen, daß er ein Testament des im Jahre 1882 gestorbenen Anton Berger in Händen hatte, welches kurz und-bün dig lautete: Wenn ich kinderlos sterben sollte, vermache ich mein väterliches Vermögen meinen väterlichen Erben.Auf Grund dieses Testaments meldeten sich neuerlich die noch lebenden Verwandten. Frau Rosa Hauptmann. Private in Wien, und der pensionirte Major Alfred Hauptmann, und für den verstorbenen Schnell als Erbberechtigte die Matice Sfolsfa". Die beiden Advokaten verlangten in einer Eingabe an daö Landesgericht Prag die Einleitung der VerlassenschastsabHandlung nach Anton Berger. Das LandeSgericht verwies darauf, daß daö Aerar schon 13 Jahre im Besitze des Nachlasses sei, daß also eine Verf lassenschaftsabhandlung nicht durchgeführt werden könne, sondern der Prozeßweg betreten werden müsse.- Im Jnstanzenzug entschied daS Oberlandesgericht zu Gunsten der neuen Erben und beauftragte daö LandeSgericht, bie Verlassenschaftsabhandlung einzuleiten. In Vertretung des Aerars legte gegen diese Entscheidung die Finanzprokuratur den Revisionsrekurs ein. und der Oberste Gerichtshof entschied neuerlich zu Gunsten des Staates, indem er die Einleitung der Verlassenschaftsabhandlung für unthunlich er klärte und die Parteien auf den Pro zeßn?eg verwies. Die Klage wurde nun unverzüglich beim Prager Landesge richt überreicht. Neerwasser als ist und Heil mittet. Bei gewissen Krankheiten werden seit einiger Zeit von den Aerzten direkte Einspritzungen von schwachenKochsalz lösunaen in die Adern angewandt, be sonders um die Thätigkeit der Nieren anzuregen. Kürzlich wurde statt der künstlichen Salzlösung als noch besser eine Mischung von Meerwasser und destllllrtem Wasser zu demselben Zweck empfohlen. Nun haben aber zwei Aerzte in Montpellier. Bosc undBedel. festgestellt, daß diese Mischung zwar mit geringem Metrwassergehalt und langsam m daö Blut eingeführt, nütz liche und gefahrlose Wirkungen auözu üben vermag: daß aber das Meerwas ser in stärkerm Verhältniß gradezu Vergiftungserscheinungen hervorruft. Die beiden Forscher führten einem Hunde und einem Kaninchen 90 bezw. 70 Eubikcentimeter reines Meerwasser in die Adern ein, und die Folgen wa ren: Beschleunigung der Athmung. dann Verlanasamung derselben bis zu völligem Stillstande, Beschleunigung des Saftekreislausek, dann sortschrei tende Schwächung, Ermattung.Schlafsucht, schließlich derTod. In geringerm Grade zeiaen ncb solche Verantunaser scheinungen auch schon bei Einführung . . i. . rr von starrer verounmem eeivauer, aber nicht m gefährlichem Maße. Woher rührt nun diese Gistwirkunq . deö MeerwasserS im Blute? DaS enthaltene Kochsalz ist nicht schuld daran, auch die kleine Menge von Ehlorkali kann da für nicht allein verantwortlich gemacht werden.' Wohl aber die in Verbindung i rrit mr s- . r.tr . mir lz,y!vr uno scyrveseaure voryan denen Magnesia - Salze. Die Heil Wirkung verdünnte Meerwasser? rar.n mm darau! erklärt werd:, md?m dle giftigen Salze dann in zu ae ringer Menge .vorhanden sind.', um schaden zu können. Man kann daher verdünntes .Meerwasser in der Hell künde anwenden, während reinesMeer Wasser giftig ist. : . ''.- Oom Jnlanv. Ein Riesenhummer, des. sen Länge von der Scheeren- bis zur Schwanzspitze 48 Zoll betrug und bei 26z Pfund ! wog, wurde von David Man jr.r dem Eigenthümer des Bariswater Sotel" in Bakonne. N. gefangen. Der Rumpfes aiaantilcken Schalenthieres hatte eine Lange von 23 ..c" t r . . r " uno einen umfang von it J0U. way' rend jede Scheere'23z Zoll lang nrn Jn ohn mäch ti gern Zustände hat der 80 Jahre alte Richard Joyce auS Galesö!lleMd.i 'in 'einem Nacken in. heißer Sonnengluth gelegen und ist dadurch dem Tode -nahegebracht - worden. Der alte Mann waN iZk k. Fluß fahren, als er von einer Ohnmacyr sauen wurde: erst tnW ster Würde er von einem , vorbei sahTtt. l Pfrs!C - c r c , rv ' rächte den.Mann'nach dem Hause des C ri ' r ' . - . . I . . .minii - 7TIIWCI ' uurucTunnprr I Vn . yazaro, feines Schwiegersohnes.' woselbst ibm atiiliA tStsf iit , Theil wurde. Sein Zustand wird als kritisch räcktet. v , J : Einel eigenartige Geldsendung ist in den BesiK k,8 N,?Staaten - Schatzamtes, gelangt. : . - Es ! fr S O.n t. . i .1 n..KlP..P . rn ' r viivu uuix Aioci uoilsUN Vrone, welche 525XX in falsckeni Meld ,nt- - haltend ' Die Münzen sind" im -Laufe ..von .6 Jahren im Bureau des-New ..:.:rt.s V-. m l' j2vi.. siyciuiwituic vzi inegierunz eiammeir rooroen. - :e Sammlung umfaßt - alle Sorten Geldstücke - vom zCent bis zum Dollar' hinauf.- wovon srelitch vie 25- und 50-Centstllcke den Hauvttbeil bilden. Diese äMsikat.werden sväter'von einem EomZt, at-i i brüst und alsdann vernichtet, d. heingecymoizen . , -. Zoll - Collektor Jackson irt San Francisco erhielt durch den Ver. - Staaten General - Konsul zu Hangkong ein Gesuch von der Gräfin Festetics. der Tocbter des Millionars und Viehherdenbesttzers I. B. Häggin,lyr zu geilanen. d'.e Registrirung ihrer Facht Tblna. 'die gegenwartig in asiatischen Gewässern schwimmt, vom Sternenbanner cvij t; c"üralschi

Kaüssüyrtei Marttte' tluriiragen zu lassen. Die Gräfin befürchtet, daß im Laufe deö Krieges mit Spanien ihre Facht von einem spanischrnKaperschiffe genommen werden möchte, falls dieselbe fortfährt, unter amerikanischer Flagge zu fahren. Der größte Whaleback"Dampser, der je gebaut worden, ist im Schiffsbauhof der American Steel Bärge Company in West Superior vom Stapel gelassen worden. Der Name deö Dampfers ist Alexander McDougall". nach dem Erfinder der Whaleback-Dampfschiffe und dem Manager des Superior SchiffsbauHofes. Der Dampfer McDougall" ist 430 Fuß lang, 26 Fuß länger, als der bisher größte Whaleback-Dampfer Ericson.- Der Dampfer ist das Eigenthum der American Steel Bärge Company und wird von der Firma Pickands. Mather & Co. von Cleveland, O., in Betrieb genommen werden. Minnesota besitzt seit Jahren eine Forstfeuerwehr, und macht damit sehr günstige Erfahrungen. Nach dem jetzt vorliegenden dritten Jahresbericht des Directorö der Forstfeuerwehr betrug der im Jahre 1897 durch Waldbrände im Staate angerichtete Schaden nicht mehr als $22,455, was im Vergleich zu dem auf $100.000.000 berechneten Werthe des noch stehenden Nutzholzes, sowie hauptsächlich auch gegenüber dem ungeheuren Schaden, welchen die Waldbrände von 1881 und 1894 anrichteten, als sehr geringfügig erscheint. Durch eine G e r i ch t s v e rHandlung in New Jork ist wieder einmal festgestellt worden, daß orthodoxe Rabbiner dort einen schwunghaften Handel mit Ehescheidungen." das Stück zu 50 Cents, betreiben. Richter Maddox machte diese Erfahrung und zwar in dem Prozeß der Frau Battina Kempner, welche von ihrem Gatten Elisha geschieden sein ' will. Angesichts der von den Zeugen gemachten Enthüllungen riß dem Richter der Geduldsfaden und er brach das Verhör mit einer scharfen Kritik der von einigen Rabbinern geübten Praxis, den Gerichten in's Handwerk zu pfuschen, abrupt- ab. Das Paar hatte sich vor zwölf Jahren in Rußland verheirathet und war nach Amerika gekommen. Der Mann verließ die Frau und erwirkte vom Rabbiner eine Scheidung. Wie Zeugen beschworen, betreiben einige Rabbiner auf der Ostseite New Aork's einen schwunghaften Handel mit Dekreten, welche stc zu je 50 Cents verkaufen. Derartige Scheidungen" der Rabbiner sind sehr begehrt, da die orthodoxen Jsraeliten das mosaische Ritual höher achten als die Gesetze des Staates. Nachdem Richter Maddox in scharfen Worten seiner Entrüstung Ausdruck gegeben, verschob er die Schlußverhandlungen und befahl dem Advokaten der Klägerin, den Rabbiner. welcher die Scheidung für 50 Cents ausgesprochen hatte, in's Gericht zu bringen. - Er fügte hinzu, daß er die Angelegenheit der Grand Jury zur Untersuchung vorlegen wolle, da es nicht angehe, einer Bevölkerungsklasse zu gestatten, einen Sonderstaat in einem Statswesen zu bilden.

00 Bits lB6 , Der flüchtige Cassirer Bousquet von der Nebenstelle der So.'ciete Generale in Nizza wurde in einem Gasthof zu Brüssel mit seiner ihn be'gleitenden Geliebten Louise Lothargue ! verhaftet. Er trug noch 98.000 Fran 'ken bei sich. Bousquet hatte nach sei'ner Ankunft in Brüssel nicht Eiligeres zu thun gehabt, als die gestohlenen Gelder bei der Geschäftsstelle des Cre dit Lyonnais zu hinterlegen, war aber von dem dienstthuenden Beamten Ragot, dem vorher schon die Photographie deö Flüchtlings von einem Vertreter der Sonete Generale gezeigt worden war. erkannt worden. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß die be stohlene Gesellschaft fast die ganze ge stohlene Summe zurückerhält. -Das Opfer seiner Waghalsigkeit wurde ein junger Radfahrer aus assel, der mit zwei Sportsgenos sen auf einer Vergnügungstour auch den Jnselsberg bestchtlgt hatte. Im Vertrauen auf seine Uebung in der Führung des Rades unternahm es der Leichtsinnige, in rasendem Laufe zu Thal zu fahren. Anfangs ging Alles glücklich, dann aber verlor der Radfahrer die Herrschaft über das Rad und sauste, bei dem Versuche, einem entgeAnkommenden Geschirr auszübiegen, m einen Steinbruch hinab. Mit zerschmetterten Gliedmaßen, aber noch lebend, wurde er ausgehoben; doch starb er kurze Aeit danack. .. , Urne m e r ! wu rv i g e Secte giebt es in dem sectenrcichen Rußland: die Stschekotuni", zu deren gottesdienstlichen Handlungen auch das Kitzeln' gehört. Die Mitglieder der Secte kitzeln einander oft so stark, daß der Gekitzelte vor Lachen umkommt. Ihre HauptthäUgkeit entfalten, die .Stschekowni" an Hochzeitstagen; dann kitzeln sie nämlich die junge Braut und hören erst dann auf, wenn die Unglückliche ohnmächtig zusammenbricht. Der Bräutigam muß dafür Sorge tragen, daß die Braut, wieder zum Leben erweckt wird. In Charkow entwickelten die Stschekotuni letzthin jedoch allzu großen Eifer. Der Gatte gab sich die größte Mühe, seine beim Kitzeln zusammengebrochene Braut wieder aufzurütteln sie 'war und blieb todt. Fünf oder sechs von den enragirtestm Sectenmitgliedern wurden vom Gericht wegen Körperverletzung mit tödtlichem. Ausgange- verurtheilt. . . . ' Das Russenkreuz in der Schöllenen (Canton Uri) zur Erinnerung an Suwarow's Zug über die Alpen ist nun vollendet. Es ist am rechten Ufer der Reuß, gerade gegenüber der Teufels brücke, in einer schief abfalsenden Felswand angebracht und besteht auS behauenen Granitblöcken. Zunächst wurde aus der Felswand eine gewaltige Nische ausgesprengt, um das af ibre.m Grunde ruhende KreuZ vor

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"For a number ok years past I suffered untold agony from dyspep,!a. and how to get rid of it I did not know. I trid erery remedy friends could supgest, still I got no relief, and my butines being sedentary, that es abookkeeper, it was getting almost unbearable. I often bad to lay off for a day or two. I consulted our family physician, bat the medicine he prescribed for me only gare tem porary relief. Finally I was induced to try Ripana Tabules. It was not long before I feit greatly relieved, and now, thanla God, I have not lost a day in the last year. I can fully recomrnend

to all who are afRicted as I was, that One Gives Relief." LAXIR BONBON&. t KURIEREN VERiTOPrUNG mr-.n: iO Sfc. iltt&lrt Beschädigungen ourcy Lawinen zu schützen. Das Kreuz ist ein sogenanntes Andreaskreuz, d. h. zwischen dem oberen Theile des Stammes und dem ihn wagerecht kreuzenden Balken ist ein kleineres Kreuz eingelegt. Die gewalkigen Maße dieses Denkmals werden erst klar, wenn man an seinem ffuße steht; das Ganze macht in seiner Einsachheit einen sehr günstigen Eindruck. Immerhin ist dieses Gedenkzeichen bescheiden, als die stolze Inschrift, die der russische Feldherr nach Bezwingung des Gotthardtpasses auf der Höhe anbrinaen lieft: Snwaror Y!c.;;;". Isine iisenbahncatastrophe zu verhindern ist der Prinzessin von Wales, die stch mit großem Eifer als Amatcurphotographin beschäftigt, unlängst in der Ausübung dieser Liebhabcrei gelungen. Die Prinzessin hatte in dem Augenblick eine Momentaufnähme von einem Güterzuge genommen. als dieser gerade die Brücke bei Wolferton passirte. In dem Negativ bemerkte dann die Prinzessin, daß die Brücke eine merkwürdige, sonst nicht wahrnehmbare Krümmung auswies. Zuerst glaubte ste, daß ste irgend ern Versehen bei der Aufnahme gemacht habe oder dak die Platte nichts gttaugt hätte, ein zweiter Versuch hatte jedoch dasselbe Resultat, und nun macbte die vornehme Photographin ihren hohen Gemahl auf den Umstand aufmerksam. Prinz Albert zog Erkundigungen ein und brachte in Erfahrung, daß die Locomotivführer in letzter Zeit über eigenthümlich zitternde Bewegungen gesprochen hätten, die ste beim Passiren der Brücke an der Structur bemerkt haben wollten. Eine gründliche Untersuchung, mit der ein Civil - Ingenieur sofort beauftragt wurde, ergab denn auch, daß die größte Gefahr vorhanden war. An der Brücke, die jeden Augenblick unter dem Gewicht eines Eisenbahnzuges zusammenbrechen konnte, wurden unverzüglich die nothwendigen Verbcsserungen vorgenommen, was sonst wohl nicht eher geschehen wäre, als bis stch ein Unglück ereignet hätte, das nun durch einen , so seltsamen Zu fall abgewendet worden ist. A w e I "y o's f n u n ij't c :i t Bürschchen. der Sohn oes cusiiorrtgenten Heinemann, Walter, und des Zimmerpoliers Mindig, Ludwig, beides Kaufmannslehrlinge im Alter von 16 bezw. 17 Jahren, verließen die elterliche Wohnung in Braunschweig und reisten nach Berlin. Heinemann hatte in einem übel berüchtigten Hause einen Diebstahl ausgeführt, dessen folgen er fürchtete, während stch sein ffreund Minding aus Abenteuerlust ihm angeschlossen hatte. Als ihr Geld auf die Neige gegangen war, beschlossen Beide, sich den Tod zu geben. Heinemann kaufte einen Revolver und ging mit seinem Freunde in den Thier garten. In einem dichten Gebüsch brachte stch Heinemann einen Schuß in die Brust bei. der ihn schwer verletzte, aber nicht tödtete. Minding ergriff dann den Revolver und richtete ihn gegen sich selbst. Er war nach wenigen Minuten eine Leiche. ; Der schwer VNletzte Heinemann fand Ausnahme xn einem Berliner Krankmhau.se . '

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