Indiana Tribüne, Volume 21, Number 276, Indianapolis, Marion County, 24 June 1898 — Page 3

Assmleiöen. Ich habe Ihre wertvollen CaStaretI ge braucht und sind sie vollkommen. Könnt nicht mehr ohn p sein. Ich habe fl ine Zeit lang gegen Unvr daulichkeit und Gallenleiden gebraucht und bin jctjt vollftandi geherlt. Empfehle sie a jede. Werst rnmal verjucht. wird nie ohn sie in der Familie senr."

Edw. .arr. Albany.N.Y. M LAXIQ BON-BONS ngenehm. schmackhaft, wirksam. Schnecken ut. ttun tut, mache nie kra.tt oker Ic&iraA, verursache kewe schmerze. 10c,23c.5uc Heile VerftopsNNg. 1tm ILtmeAj kpx, Calcaca, air.iil, K.w Yrk. J2l VA rpr T 4 fl fcfrfanft unv garantiert von alle liLI-1 ll-liVV zoivekern ,ur Hellung vnTadaU gewedndeU. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. i Rord Pessldaai, Str. ? I trd auf Wunsch angswantt. Dr. I. Bttyler, 120 Sst ffcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 MJ 3 i hr Nachm.; 8 6 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. Sprechstunde: Sonntag! rnn BormtttagV. Dr. Louis Eurckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: t 9 Morgen und 7 dend. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4 Nachmittag?. 31. 232 S. Die Office von Dr. H. PIKK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telexho No. JOT wie biihn. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, Ko. 90 Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmer 43. OMc. Stunden: 9bi12Vm.. 1biS.. 7 Ml 9 Abend,. Sonntag von 10 Uhr Bm. bil 2 Uhr m MMW RlPANS TABUIES Are intcndctj sor tVilircn. tadle) and all who prcscr a mcdiciacdisgujscd m corv scctloacry. & Thcy jnay oowbe had (put. ip Tin Box. ycntytwö inTa box), pricc, iwcstty.sivc ccnU cr.6vc Ijoxcs sor ne dollar. Any cru.siw.u get the isYouinaist, and thcy may alwaysbc' btained by rwnittlng thc pnce toyffij Ins R roans Ch emica I LgS .VfciV -r CPBOCSSt MM: 50 YEARS V tAriinitnwt, DESIGNS - Copyrights &c AB7a ,ck!n, a sketch ar d descriptlon my nltklr asccrtüln ar pinion fre heinr a In.TW.tie in probably patnti bl. ComrnunlotUaa trUtly enflJeiitCal. Hardbook on Patent en fr. 01det ateney fr aeouiinjr pateHta. Pateata takea thrwnsrh lunu : racelT tptciai ntie4t wttbout cbnrye, in tn Scientific Jltnerican. A aafdaomely niartrared wwkly. TAnreat i. ralatlon of any cienuäa Journal. Term. 3 a yaar : four montHs, $U bjall newsdealera. f,lllII!l&Co.3li,Breid"'-Hewyork " Brincli Offloe. C57PL. Waaalnffton, D. . gTrlrrr a . KAUE. UIÄnna . n TaS Deutsch'Amenlamiche I(echtsburGau 1 Hotoriai von n MAIiOKWORTH, Vi'nA Pinrinnnti. O.. rpi vß m w v ) -w--" -" ' El ist anerkannt das älteste, roeitverbreiHH i.. c ritrr:.ri i cw M lkne uno juoeriaiiigiie n imnu und Deutschland, uns aue Nsprucye aus Erbschaften und Rechte, kann man vntraumSvoll in seine Hände legn, und versichert sein, daß die kleinsten, nne die größten Vollmachts-Aufträge mit gleivn Eifer und genauer Rechts kenntniß prompt und geivifsenhaft er uoigx roervkn. i, ,ffizi,llList vermisster Erban ird wöchentlich ta diesem VUtt erneuert. . tjS fm-r lrr:xirnr Alolph Frey, lOl'i Treeilom RighU) Hotary Public, Translator, Corresponöent etc. No. 196 Ellinbeth Stret Take Blake St. Car. M. (Sicrhc, Deutscher Wuchbwdev. 417 Ost McCarty Str. Ecke Eaft. Up Stairo. trrc ! Vingpank, 7 Rd laia trie txtxzt k?tsagA rar tq csigtani.

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Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortjetzung.) Meine Herrschaften!" ruft er mit strahlenden Augen. Jch habe Ihnen soeben in meinem Sohn ein Räthsel präsentirt, dessen Auflösung ich sofort folgen lassen möchte. Falls irgend Jemand der hier Anwesenden das Indigenat", er lächelte, und die Echtheit meines Sohneö anzweifeln möchte, so erlaube ich mir auf etliche Zeugen aufmerksam zu machen, welche jeden gewünschten Nachweis führen können !" Der Sprecher wieö mit kurzer Verneigung auf drei Herren, welch dem jungen Franz durch die Capellenthür ge folgt waren. Da ich darauf gefaßt sein mußte, daß mir seinerzeit große Schwierige!ten erwachsen würden, wenn ich emeS schönen TageS meine Tochter in einen Sohn umwandeln wollte, habe ich bei der Geburt meines Kindes alle Schritte gethan, um seine Succession zu sichern. Die Herren RechtSanwälte hier stehen zur Verfügung." Eine kurze Pause tiefen Schweigen?. Die genannten Herren drehten die Actenrollen in den Händen. Graf Rüdlger hob mit müdem Lächeln . den Kopf. .Dein Sohn ist Dein sprechendes Ebenbild, lieber Willibald, und weist anderseits auch so viel Ähnlichkeit mit der Mutter auf. daß jeder Zweifel bei seinem Anblick ausgeschlossen ist! - .Ick danke Dir Rüdiger! 5?ranz Johann Vorwin. Reichsgraf von N'e deck ist mir am 20. Jun: 18 . . von melner Gemahlin Johanna Freiin von Nördlingen zu Wiesbaden geboren und daseldst in Register und Nlrchenbuch eingetragen. Waö mich veranlaßte. den so heißersehnten Sohn und Erben lange Jahre hindurch unter der MaSke einerTochter zu verheimlichen", möchte lch mit kurzen Worten erläutern. Ich muß da leider auf eine schwere, traurige Zeit zurückkommen, deren sich wohl alle Anwesenden noch entsinnen. Ich meine zene Tage, in welchen der Entmündigungsantrag qegen meine Person gestellt wurde. Daß mich derselbe namenlos erbitterte und mich auf daS äußerste mißtrauisch machte, bedarf wohl keiner Versickeruna, lch hielt :n jener Unglückszeit die Majoratsherrn von Niedeck für vogelfreies Wlld, wel ches an keinem Ort seines Lebens und seiner Freiheit sicher war. Ich bitte um Vergebung, wenn ich in meiner grenzenlosen Erbitterung mit diesem Verdacht zu weit ging. Ehe mein Kind geboren war. gelobte lch mlr, alles zu thun, um es gegen böse Nachstellungen zu sichern, saus es der kunstige Majoratsherr sein solle, und er war es l Da deuchte mir kein Mittel sicherer, mein Kleinod zu schützen, als das.' vor der Welt den Knaben zum Mädchen zu machen. Nur wenige treu erprobte Personen unserer Umgebung wußten um da Geheimnik. Da dasselbe hier auf Niedeck nie zu wahren gewesen wäre, entschlossen wir uns, aus Reisen zu gehen, um den Knaben ohne Sorge als echten Knaben erziehen zu können. Wlr lebten unter falschem Namen im Auslande, und Franz ist wie jeder andere Junge in Hosen aufgewachsen: Nur die kurze Zeit, welche wir in den letzten Jahren hier verlebten, waren wir gezwungen, unseren wildenSchlin ael in Mädchenkleider zu stecken, eink Komödie, welche ihr:, seinem Alter entsprechend, königlich ergötzte und meine Frau und mich oft derart amüsirte. daß wir fürchteten, unsere eigenen Verräther zu werden. Ich hatte eigent lich die Absicht, daö Gehelmnlb er t bei der Voll ahrlgkeltserklaruna metneS SohneS zu lüften, und dieser Tag r vi i. -fc , CY - . f.i souie oer .rlumpy meiner viacye icin. GotteS Wege aber sind unerforschlich, wundersame Schicksalswirren haben mich bestimmt, den Zeltpunkt zu verfrühen und eS ist wohl in zeder Weise besser so; Gott sei Lob und Dank erweist sich mein Sohn als militärtüchtig und hegt außerdem den Wunsch zu studiren, da wird eZ hohe Zeit, daß seine Hauslehrer daö Feld räumen l Für meinen lieben Neffen Wulff-Die-trich, welcher meinem Herzen aufrichtig theuer geworden, würde mir dieser Wechsel dr Dinge unsagbar leid thun. wenn ich mcht wußte, daß gerade der Verlust des Majorats ihm in hohem Grade willkommen ist. Seine pekuniären Verluste aus daö möglichste zu beschränken, soll mir eine liebe Pflicht und Sorge sein. Du aber, lieber Vetter Rüdiger, sollst dieses Tage auch nicht in Groll gedenken. Ich habe Dir von Herzen verziehen und das Verganzem soll vergessen sein, ueoer Deine ZukunU mochte ich nachher mlt Dir verhandeln, dieselbe sorgenfrei zu gestalten, soll die schönste Rache sein. welch ich vn Dir nehme und ich denke. Du bist in Zukunft nicht allein mein Vetter, sondern mein Freund!" i Der Sprecher verließ seinen Platz, streckte Wulff.Dietrich und dessen Vater voll innigerHerzlichkeit beide Hände entgegen und zog den Kammerherrn, welcher so laut als es seine schwache Stlmme gestattete, sprach: Du hast mir veraeben. Willibald! Gott seane Dich dafür!" ergriffen an die Brust. Der Kammerherr drückte die Hände Willibalds und nickte ihm stumm zu, dann" traf sein Blick Wulff.Dietrich. welcher, den Arm innig um Fränzchen aeschlungen, dem lebhaft plaudernden kunaen Vetter zubörte. Nun verstehe ich meinen Sohn k Nun weiß ich. warum er nicht in den 2a hineinleben und von dem Majorat abhängen wollte! Er steht auf eigenen Füßen! O Gott im Himmel, wie danke ich Dir jetzt dafür!" Und er beklagt den Verlust nicht. Rüdiger!" nickte Willibald mit strah lendem Blick: Er hat sich auö eigener Kraft zu dem gemacht waö er ist, und er wird seinen Wea auch fernerhin in Stolz und Ehren gehen, zu einem höheren Ziel., als jener mühelos ererbte Reicktbum es jstj .Hut sb vor einem

Manne, welcher 'sich nickt' zum Spielball des launischen Schicksals macht, sondern dasselbe, sich und seiner That-

kraft Unterthan macht! Gebe Gott, daß Franz sich em Belsplel an ihm nimmt; noch degenerirt kein Geschlecht, an dessen Stammbaum zwei solche markig kerngesunde Reiser sprossen!" Noch hattePka kein Wort mit WulfsDietrich gewechselt. Ja, erst ein einziges Mal hatten -sich ihre Blicke bei im "Ljt. . tY I gegnei, ai& oas junge caocyen oou höchster Ueberraschung und Betroffenheit den Namen: Fränzchen !" gerufen. Fränzchen war ein Franz! Da hatte Pia in voller Erregung ihr Antlitz, dem Nachbar- zugewandt und die Blicke trafen sich, heiß aufglühend. Sekundenlang ruhten sie ineinander und sagten sich, so stumm sie waren, dennoch tausend Worte namenloser Seligkeit. Und dann stürmte Franz herzu, die Arme um sie zu schlingen und ihre Hände in den seinen zu vereinigen. Wie zuckten sie empor! Wie schlugen glühendheiße Flammen von ihnen hinauf zum Herzen! und dann begann daö allgemeine Durcheinander, der Bann war gebrochen und die Aufregung suchte nach Worten. Onkel Willibald zog den Neffen von ihrer Seite fort in die Arme, und Tante Johanna trat, an sie heran und blickte mu thranenglcnzenden Augen zu ihr auf. Pia", flüsterte sie, vergiß eö nie in Deinem Leben, was mein Sohn in dieer Stunde für Dich thckt, ahnst . Du nun, wie es in seinem Herzen aussah? Merkst Du nun, welch' ein liebes Gehelmnlß wlr für Dich hüteten? Ach Pia, wie innig, wie mit ganzer Seele hat Franz Dich geliebt! Du warst daö süße, welhevolle Ideal setner Jugend, und wir Eltern sahen in Dir trotz deS Altersunterschiedes dennoch eine künftige Gemahlin. O, blick mich nicht so staunend an, Pia. Du bist vier Jahre nur älter als er, waS bedeuet das ln unserer heutigen Zelt? Und Du warst ja die einzige Tochter deS Landes, welche ein Nledeck'scher MajoratSherr heirathen . konnte. Als Franz seine Liebe dem Vetter opferte. al er Dich selber in seine Arme sühren wollte, verzichtete er für sich selber auf die Erbfolge von Niedeck, denn entweder mußte er unvermahlt bleiben, oder eine nicht ebenbürtige Frau heirathen, wodurch seinen Kindern daS Erbe verloren war, falls Wulff-Die-trich'S Ehe durch inen Sohn gesegnet ward. Und dennoch brachte Franz Dir diese große, große Opfer. Pia. weil sein goldgetreues Herz Dich nicht leiden sehen konnte. Gott sei gelobt, daß seln Edelsinn nicht aus AlleS verzichten muß; in den Fräulein .von Runow finden wir vielleicht doch noch die passend Frau, für ihn, welch ihn vielleicht noch glücklich macht. Er ist lung, und in der Jugend verwindet man den Schmerz und den Verlust der ersten Liebe leichter, als in gereifte Jahren. Nun aber wollen wir froh und zuversichtlich in die Zukunft schauen, und Du wirst dieser Stunde einaedenk bleiben. Via. und. wie es auch im Leben noch kommen möge, unseres Sohneö treue Freundin sein." Fassungslos, errathend und erbleichend hatte daö jungeMädchen den leise . r ? n . i v i . ,y i. .!. gciiusierien xisonen geiauicqi; .ro'.c dichte Schleier zerriß eS vor ihren Auaen, ja, nun verstand sie das eifersüchtige, verliebte, wunderliche Fränzchen, nun wußte sie, daß sie aus sie hatte warten sollen, WaS Tante Johanna für Wünsche und Pläne hegte und warum sie anfangs ihrer Verbindung mit Wulff.Dietrich nicht günstig gesinnt war! Armer, armer Franz! Thranen stürzten aus ihren Augen, l sie schlang die Arme um den Hals 'der Gräfin und schluchzte leise auf, es war zu viel deS Aufregenden, welches so plötzlich auf sie einstürmte. Johanna küßte zärtlich die zarten Wangen. ' Laß es Freudenthranen sein, . die Du weinst lächelte ste. daS Glück schwebt ja über Dir, und mem braver unae ist Gottlob kein sentimentaler lopshänger, da steh nur, wie er. sich mit Gert neckt, ich glaube wahrlich der Schlingel wlll noch immer mit ihm coauettiren! (Schluß folgt.) Die Rililhemnn. Roman von Robett Schveichel. Er st eö Kapitel. Etwa eine balbe Stunde von der Stadt Martianv lieat der blecken aleichen Namens in dem Tbal der Dranse. welche in drei Adern von dem großen ot. Bernhard berabkommt und in die Rhone sich ergießt. . a. M i Zn ctcem H.eaen oemerrre man an einem Nachmittage des Monats Juni eine ungewöhnliche Aufregung. Fast die oamt männlicke Einwohnerschaft drängte sich vor dem Stadthause, .wo der Gememderath eben versammeu war, und aus den spottischen und drohenden Aeußerungen, die in der Menge laut wurden, konnte man schließen. daß e zwei Parteien waren, die. yier in gleicher Spannung auf den Ausaana der Gemeinderatbssiduna warteten. 5ln der Tbat sollte dort endlich eine Frage entschieden werden, welche schon seit länaerer Äeit die Bürgerschaft Martiany'ö in zwei Parteien spaltete, die sich in kaum geringerer Leidenschaftlichkeit gegenüber standen, wie seiner zeit die Monteccki und Capuletti, wenn sie- ihre Fehde auch nicht mit Schwertern und Spießen tn den enaen Gassen deS Fleckens auSfochten. WaS veranlaßte den Zwist der beiden AdelSaeschlechter von Zverona, welchem die holde Blume Julia zum Qvfer fiel? Niemand kennt die Ursache! Damit aber spätere Zeiten der ti r i i - . y i c r or 1. i2escquqic niqi ocniciocn jooiiviui in Bezua auf den Streit von Martianv le Bourg machen, so . maa . der Leser wissen, dad der Qrund desselben in der

BeschassenHell der Elocke lag, welche daS neue SchulhauS zieren sollte. Darin waren beide Parteien einig', daß ein SchulhauS ohne Glocke fortan eine Unmöglichkeit sei. Der Fortschritt deS Zeitgeistes forderte gebiete-

risch eine Glocke. Ob aber die metallene Zunge, welche die Jugend an die Brüste der Weisheit zu rufen bestimmt war, groß oder klein sein sollte, darüber konnte man sich nicht einigen. Die' Leidenschaften mischten sich hinein, und der Mann galt nur noch, je nachdem er ein Anhänger der großen oder der kleinen Glocke war. Der Gemeinderath hatte in weiser Erwägung des Bedürf j nisses und der Finanzen den Umfang und den Preis der Glocke durch Majoritätöbeschluß festgestellt. Damit war jedoch die Minorität, der sich die Mehrheit der Bürger anschloß, nicht zusrieden; sie wollten die Glocke größer, ohne Ansehung des Preises. Diese Partei war die große Glocke. Beide Glocken läuteten heftig Sturm gegen einander, und über diesem Sturm blieb nicht nur die Forderung des Zeitgeistes unerfüllt, sondern eö zerrissen auch so manche Bande der Freundschaft und Familie. Am leidenschaftlichsten wüthete der Parteikampf unter der neben Jugend, zu deren Wohl die Glocke bestimmt war. Der Natur naher stehend als die Erwachsenen, suchte sie den streit auch durch das Naturrecht zu ntfcheiden, und es setzte r?ilde Faustkämpfe um den kunstlaen Schmuck des längst fertig dastehenden Schulhauseö. Unfähig die große Streitfrage unter sich zur Entscheidung zu bringen, faßten endlich beide Parteien den Entfchluß, die höchste Staatsgewalt für sich aufzurufen. Es gingen Gesandtschaften deS einen und deö anderen Theiles nach Sitten an die Regierung deö CantonS. Diese erkannte in ihrer unfehlbaren Weisheit, daß die Sache um so mehr in reislichste Erwägung zu ziehen fei, als eines ihrer Mitglieder der großen Glocke" durch die heiligen Bande des Bluteö zu nahe stand, um von deren Tönen nicht völlig betäubt zu sein. Demgemäß wurden zwei außerordentliche Bevollmächtigte des großen Rathes an Ort und Stelle gesendet. Sie nahmen das Schulzedäude in Augenschein, prüften die verschiedenen Glockenentwllrfe. Umfang. mögliche Tragweite deö SchalleL und nachdem sie eine hinreichende Zeit mit zahlreichen Unterhandlungen und wieverholten Zusammenkünften mit den Notabilitäten deö Orteö verbracht hatten, begaben sie sich auf das Stadthauö, wo gegenwärtig der Gemeinderath feit zwölf Uhr vollzählig verfammelt war. In diesem Augenblicke fiel droben die Entscheidung, und jetzt riß ein Mitglied der Minorität ein Fenster des eralyungssaales auf und wehte A.' v i r , . iliuinpqireno mn innern mimen A,a schentuche. Die große Glocke" hatte esiegt. Em donnerndes Hurrah der Zieger, ein Hoch auf die große Glocke. ein Hoch auf die Regierung folgte. te Besiegten knirschten mit den Zähnen. Wir bewilligen daS Geld nicht." fchrieen sie. Ein Hohngelächter war die Antwort. So mögt Ihr zusehen, in welche Schule Ihr Eure Kinder schickt; die Schule hängt an der großen Glocke! Ihr mögt Euch selbst daran hängen!" schrillte die kleine Glocke" zurück. Das Erscheinen der bevollmächtigten Staatöräthe in der Thür, des StadtHauses machte dem Wortwechsel ein Ende. Die Sieger begrüßten sie mit jubelndem Zuruf. Hinter ihnen kamen die Mitglieder deö Gemeinderathes, von denen man es den meisten an ihren finsteren Mienen ansah, wie wenig sie von dem Auögange der Sache erbaut waren. Namentlich bemerkte man dies einem großen, hagern Manne an. der unter den Letzten auf die Straße heraustrat. Wahrend sich seine College vi ibren freunden und Parteigenossen unter der Menge gesellten, schritt er aus Gewohnheit, und unter der Last seiner sechzig Jahre geduckt, durch den Menschenschwarm hindurch, , ohne ein . . O' i . recylö noca unrs zu oilcren. eine grauen Augen blitzten vor Zorn unter den grauen buschigen Brauen, und er murmelte Unverständliches vor sich hin, während er die Straße entlang und zu dem Flecken hinausamg. Em Kind.' welches ihm auf feinem Wege von ungefähr vot die Füße kam, stieß er mit einer heftigen Geberde beiseite, so daß eS fiel. Er achtete weder desfen, noch auf daS Weinen des Knaben. Dieser Mann hieß Kaspar Gainaratte. Im Flecken nannte man ihn den GoldkaSpar. Er verdiente diesen Namen mit vollem Rechte, denn er hatte sich durch einen ausgedehnten Viehhandel mit Italien ein ansehnlicheS Vermögen erworben. Wie er behauptete, hatte er nie Zeit gefunden, an'S Heirathen zu denkm. So war er in Junggeselle geblieben, der mit einer alten Wirthschasterin einsam hauste, während um seinen jüngeren Bruder, Peter, der leinen Grisf in Fortunas Seckel gethan, eine zahlreiche Nachkomrnenschaft blühte. . Sein Geschäft ließ ihm, wie eö schien, auch wenig Zeit, mU anderen Menschen zu verkehren, unl selbst mit seinem Bruder hatte er immer nur einen spärlichen Umgang gepflogen. Seit dem Glockenstreit hatte dieser aber ganz aufgehört; denn Peter gehörte zur großen Glocke, er selbst zur kleinen. Da er selbst keine mder hatte und ihm nichts verhaßter war. als daö Lärmen der kleinen Sippschaft, fo war ihm die Glockenfrage im Grunde mehr als. gleicbgültig. Indessen mußte er als Gemeinderath eine Meinung haben, und er hatte sich auö Finanzrücksichten, die bei ihm alles entschieden, für die klein Glocke ausgesprochen. Ja, die Finanzruck sichten gingen bei ihm außerordentlich weit, so daß es schwer gewesen wäre, sie noch weiter zu treiben. Auö diesen Rücksichten sab auch unter anderem sein , Kamin im. Winter nie Feuer. Wozu Feuer anmachen, da die Fenster semeS Wohnzimmers nach Suden hm ausgingen? Daß die Sonne sich man chenWinter ziemlich hartnäckig zu sckeinen weigert, machte keinen Unterschied. ES mx ihre Pflicht zu scheinen und zu wärmen, und S war nicht . seine Sauld. wenn sie ei jitäx tlaU Er als

Gemeindeämter dulfte der PflichtVergessenheit durch Verschwendung keinen Vorschub leisten. .Als eine Verschwendung erschien ihn nun auch die große Glocke. Als die Glockenfrage überhaupt angeregt watden war, hatte er hartnäckig gegen jede Blocke als überflüssig gestimmt. Jetzt ärgerte ihn die Mehrausgabe, welche durch die Anschaffung der großen Glocke dem Gemeindevermögen erwuchs, und er war zum äußersten Wiverstände entschlossen, wenn man etwa versuchen sollte, die Ausgabe durch eine Erhöhung der Gemeindeabgaben decken zu wollen. Nur durch Beschränkung

der anderen Etats durften die Mittel zur großen Glocke beschafft werden, und er hatte berechnet, daß!, die Besoldung des Gemeindeschreibers der zur Beschneidung geeignete Posten sei. Der Mann wurde offenbar viel zu gut bezahlt; denn wie kam es sonst, daß er ihn kürzlich in einer unnatürlichen Heiterkeit auf der Straße getroffen hatte? Das Gemeindevermögen war sicherlich nicht dazu da, Leute in Heiterkeit zu versetzen. (Fortsetzung folgt.) Gemeinnütziges. Glan, stärke für Wäsche erhält man aus 1 Theil Walrat, 1 Theil arabischem Gummi, 1 Theil Borar. 20 Theilen Wasser. 2h Theilen Glyzerin und so viel Sprit, als zur vollständigen Losung nöthig ist. Aus 50 Theile Stärke wird 1 Theil von dieser Mischung zugesetzt. JapanischeVasen, Teller, Kästchen u. s. w. dürfen weder mit beißem noch lauem od.r kaltem Wasser ge reinigt werden da der Lack Schaden leidet. Man träufle auf ein weiches. reines Wollläppchen einige Tropfen feines Oel und reibe damit die japanischen Gegenstände sorgfältig überall ab; dann bestreue man sie leicht mit Mebl und entferne dieses wieder, indem man es mit einem sauberen, weichen Leinentuche hinwegreibt. Die, Polltur wird so wieder tadellos schon und nimmt keinerlei Schaden. Um Stahl- oder Kupferst i ck e zu reinigen, streut man auf das ausgespannte Kunstblatt fein gepulvertes Salz, so daß es ganz davon bedeckt ist. Dann drückt man darauf den Saft von Citronen, bis das Salz ausgelöst ist. Nun bebt man das Brett, auf welchem der Stich sich befindet, an der Seite empor und spult mit siedendem Wasser darüber hin, bis auch die geringste Spur von Salz oder Citronensäure beseitigt ist. Alsdann trocknet man das Blatt an einem möglichst dunklen und nicht zu warmen Orte. Qitze und Sonne lassen es gelb werden. während es sonst eine schöne weiße Farbe erhalt und von zeden Stockoder sonstigen Flecken befreit ist. R-o sen Wasser selbst zu bereiten. Ueber eine Schüssel spanne man ein Tuch von weicher, schon gebrauchte?, aber noch guter Leinwand und lege auf dieses eine Schicht frischer Rosenblatter. Dieselben müssen durchaus soeben aevflückt sein und dürfen nicht Bouquets, Kränzen u. dergl. entnommen werden. Man deckt sie dann mit einem Blech- oder Kupferdeckel gut zu: es darf kein Dunst entweichen können und muß der Deckel also bestens schließen. Nun werden Holzkohlen gluhend gemacht und auf dem Deckel ausgebreitet. Dort läßt man sie so lange (sie müssen aber stets fortglühen!), bis die Rosenblatter darunter durr geworden sind. Durch dieses Verfahren schwitzt das duftende Oel aus den Rosen und träufelt durch das Tuch m die Schüssel. Man sammelt es dann in ein Gläschen mit gutschließendem Glasstöpsel und giebt später, oder wenn man will, gleich, destlllirten Weingeist daran. Hat man noch mehr Rosen zur Verfügung, fahre man wie oben beschrieben fort, ersetze die trocknen Rosenblätter immer wieder durch' frische, bringe aber jedesmal vorher das geWonne Oel in Verwahrung. Reinigung der Nähmas ch i n e. Am besten besser wie das oft dazu angewandte Petroleum ist zur Reinigung von Nähmaschinen Benzin. Die Theile, welche man gewöhnlich ölt. bestreicht man mittels weichen Pinsels mit Benzin und tritt danach die Maschine einige Minuten. Das dickgewordene Oel, sowie alle Staubtheilchen lösen sich durch dies einfache Verfahren. Man säubert dann, nachdem dies geschehen, die Maschine mit feinem Läppchen. SchwarzeSeidenstoffezu reinigen. Das folgende ist ein ebenso einfaches, als bewährtes Verfahren, schwarzseidene Kleidungsstücke. Tücher. Cravatten etc. zu reinigen. Zuerst wird der Stoff mit einem trockenen, wollenen Lappen gut abgewischt und . nöthigenfalls vorsichtig - ausgeklopft, um den Staub zu entfernen. Dann wird der Gegenstand auf einen Tisch ausgebre't und mit heißem Kaffee, der durch Seihen von allem Satze befreit ist. mittelst eines Schwammes sorgfältig aus der rechten Seite gebügelt. Wo das letztere nicht möglich, muß beim Bügeln ein Tuch aufgelegt werden. Der Kaffee nimmt alle Flecken und Unreinigkeiten weg und stellt den natürlichen Glanz der Seide wieder her, wie dies keine andere Flüssigkeit 5hut. j Zahnschmerzen. Die Mittel, welche man gegen Zahnschmerzen anwendet, laufen im Allgemeinen auf zweierlei hinaus: Betäubung, beziehentlich Tödtung deö Nervs, und Ableiten des Schmerzes durch Reizung einer in der Nähe befindlichen Hautstelle. Meist sind schmerzende Zähne , -t GöonUit sitzt im Olut. Neisek Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Oüönbeit. Caöca rets, Candy Cathartic reinigen daö Olut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine aus dem Körper. Fangen Oie heute an, yusteln, Öeschvüre, Mitesser und so veiter zu vertreiben. Ochönheit für 10e. 3a allen Upotheken. Zasriedenftelluez c:?:tirt. 10c. 25c. 50c.

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Eisenbahn. Tabelle

. , ' KnKmft und Lbgang der verschiedenen Eisen baHnzüg trn Union Depot, Jndianapoli?. .'.-",? vandalia. Abgang Postzug 7 00 Zb Erpreß.-. 11 20 31m Erpreß 12 40 Nm Aomodation 7 2 Lm .' Erpreß ... 4 00 Nm Erpreß 810 5? Ankunft Expreß 5 40 33m Erpreß 4 45Nn Accomodatio 10 00 55m Erpreß 2 35 92m Schnellzug 71515m Ncumadaxu 1 20 Nrn , Cleveland, Eineinnati, Chicago und 0t. Louis. Indianapolis und Sleveland Divisto. bgang Erpreß. 415 53a Erpreß 6 35 23m Erpreß 10 35 23m Limites Erpnß 11 15 33m '. Erpreß 25Nm OnKinft Ersreß.... 4 10 Kr E?preß , 11 30.Dm tititebCx?t3..... 45 Tb . -. ErpreD 3 10 Km SrVß 10 50 Km vt. Lsnik DiStsisn. kttzang Erpreß 730 33m Limited Expreß 11 45 33m erpreß.. 1120 91m - ' ' erpreß, täglich 3 60 Km knrunft Erpreß täglich .. 4 05 23m Erpreß: 10 30 23m - Limited expreß 5 30 Km ' Srpreß 6ion Thicazo ( und EincinnaU Divifton östlich. Abgang Schnekzug 3 45 33m Accomodation UzllV 7 00 23m Accomodtisn 10 50 83m Postzug 2 45 Km Acesnud. (nur CmnUgl). . i Accoodatn 530 Jlm LiftNushsille Neeoeudation. iV. Vsftzns. 11 40 s 'Jnd pls Nce. (ur Ot.). Uccomodation 11 15 33rn Accomodation 40 Ab .Schnellzug 11 05 Km Chicago und Eincinnati Division westlich Vbgana AccomodTtio 7 10 23m SSnell'Poft 11 45 33rn Lasaette klceomadatton.. . . 5 15 Km V Schnellzug 12 30 23m Ankunft Schnellzug .. .. ' 8 30 33m : x Lafayett ricmodatta ...10 30Wrn Schnellpost 2 35 Km vecomodatis 5 45 Km Pesria Division destllch. B&gang-'Erpnß.. 7 25 23m Erpreß 11 45 Km Danvill lleeomodation. . . . 4 35 Km Erpreß 11 15 23m Ankunft Expreß. 3 SO 23m ' Dcnnill Kees,datis. ...10 30 2!m 77 . Erpreß... 2 42 Km erpreß s 16 Km 1" Peorin Dtviftsa estlich. Abgang Erpreß SLOVm ' AccomodatiO expreß.. 8 25 Km Ankunft Erpreß 11 35 Cccomobfttion , erpreß..... 900 f 1 Lake Srie nd Western. Abgr Srpreß 7 00 33m Erpreß 120 Km - Erpreß... 7 00 Km . ScynellErpreß... Anrunft Scbneü erxnß Expreß 10 20 V Srpreß 2 40 Km Crpreß 6 00 Km Pittsburg, Cineinnati, Chicago und 0t. Louiö. JnttmulpolU Divifton. Abgang Expreß 5 00 Km lum&u ceomodatio.. . 8S0Vm erpreß..... 6 50 33m : " Richmond Veesmsdatio. . . 130 Km Expreß 7 20 d Ankunft Richmond SeeHmodation S 00 Vrn ) ochnellzug ..8 00 23m . Expreß 12 30 Km - Accemsdatio, 8 15 Km erpreß 6 50 Km Erpreß 10 15 Km Chicago Divistsn dia okomo. Abgang Erpreß 11 35 23m ' : SiVreß 12 35 Km Ankunft Erpreß 8 30 23m rpreß 3 20 Louikville Division. Abgang Srxreß 8 40 53m Louiivill Seeomsdatisn... 8 10 23rn Schnellzug..... 8 25 Km Vccomodatio 4 03 Km Ankunft Accomsdatio 10 15 23rn Sqnellzug 11 30 rn llceomodatio 5 50 Km Sxezial täglich 12 25 Km Cineinuati, Harailto ud Dayton Aigang Wall.. 8 05 23m Vigang-Erpreß 3 45 23m Cineinnati AceemodtiHN .. 10 45 Vrn Erpreß. 7 00 Äb Erpreß 4 45 Km Erpreß 2 45 Km SkZunft Sceomodation 11 45 23m Expreß . ....1245 23m . Erxn 7 60 Km ' erpreß .10 35 Lm erpreß.. . SöOLm nkunft MaU 6 50 23m Sniianspslis und vineennes. gang Erpreß 815 2m Lincennek Seeomsdatio, . . 4 00 Km Lnkunft Sinenme Sceomsdat. nlO 40 Vm erpreß 4 58 Km ( ...- Cineinnati, Qabash und Michigan Abgang Erpreß..... 35 Lm Erpreß.... ...:11 15 m Erpreß. 4 60 Km Ankunft Erpreß 9 5 53m erpreß 8 10 L!m erpreß 45 Km Indianapolis, Deeatur und Qeftern. Abgang Erpreß 8 15 53m ' uccomodation 8 45 Km 'Schnell. Erpreß 11 10 Km Ankunft (ZchnelliErpreß 3 35 53m . Uccruf zllca 10 40 23m Ctfß 4 40 Cm Chicago, Indianapolis uns Lsuttdille. Novon Route. Abgang-Erpreß 12 55 53 Flver K5 K Liail 7 00 53m , Slpreß (via I D O) 11 6053m Ankunft Erpreß 830!2m Nail 7 55? Expreß (viaJD ck O)..... 2 40 Km onon Flyer 4 87 Km Tlie Twentleth Century, ine erJatjeichwte Oschfchrist, welche ,ortschrittlich geftn-tea Qs. str kaef:. ien ift. In der Lenden p c;icl;ich erden doch ander skttsriUlich Secrim arin rnparteiis ; c:2NtC:2tltC;i der ÜDCiboldt PabUoüina Co., 13 Ci Vi, V.?3 CV ' :.