Indiana Tribüne, Volume 21, Number 276, Indianapolis, Marion County, 24 June 1898 — Page 2
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KNdZana Tribüne. ErsHewt Täglich und SvNLtagö.
Di tägttche.TribLn- koßet durch den Xflget i 8(Rtl per Joch, dle Sonagrribae lernt! per Ooche. Selb uf srat IS entS In M Senil e,at. V Voft ttinha Ni CUb ptgeZchi U v,ri,hlng V Cffii 10 CW .. . .. I ZndianapoM, Znd., U. Juni 1898 I Vitttre Jronte ihtr tZ, V,funa de? CrtficurS 1 stellen in unserer Armee plaudert der . !. , r I - , toifeiß Poins im rjranttimer eneralairniacr". Er erzählt: .Ich träume l in lejter Zeit wieder viel. M welg nicht, was daran Schuld ist. . Vielleicht I A : C rf" . , 1 G. I . . . ve? iieoeroaum vor meinem uu, i vlelleickt die Amsel, die auf der kleinen I
Brücke immer so wunderhübsch schlägt I war ja im Traum. Aber ich habe mich . -. . tfV..L.ll.L. ?!. C. !jrV.
in der Frühe? Manchmal aüttomgs träum' icö bellen Blödsinn. Dann reg I netS aewöbnlicb. wenn ich aufwache. So neulich. Jcy yakle oen zuoeno zu i . r t . tl"W!.. n.!li:ff I w l vor einen iciji reinanvigen -ccuuuiuii , rn.r.i W ce:.:.sN.fV. I llDCr OIC VCl Jl I lllCl luui im freien demokratischen Amerika gelesen. ' Sein Inhalt war etwa: . ' ä . . I u C1 ITK ffi ? ? Äve. UI' icuic uucnviyit vvu" I , rr. . rtn.Z. ..c.. r-sf u... I ÄU&Sm 'kNräN--eigentlich selbstverständlich, daß Prasim fiCnifi v:.n ..v m.r.: r.:. Z ll Z Mi ?ral L? w. niL3 "J?S ! Ä3j SS ii? 4 Än Ä ll ?...l'ba und machen sich g U cm-fT:T.w v.. s, i . ' . ' "B-A V tc . -r KriegZministeimm ist man bereit, ihr 1 or.ft..:: ,. .. I ,lt tUW UU lUlUlllUlll UHU MU. I3:sr,n. 1,1, V, Ol.TVvmM,, In ftnnTTn, I genden Stellungen unterzubringen, die WttV IVVIIHÜI(kU VVW, keme Gefahr und keine Aerantworiung, wohl aber Ehre und Prominenz luuu. ivvui uvi. viiic unv -utwuuuvusl I mitsich bringen. Die SöhZle bekannt ier oder auch nur reicher Väter werden über die Köpfe ergrauter und szchver. SI. VVnÄ Vbn Posten m der Armee ernannt. John Jacob Astor. der Sohn des New Nor! MiMn'rt wu.ü Ä inspector mit Obersttieutenaniirang .macht. Andrew C. Grav, Sohn des Gryninri ',trK , ztovssckuttelnd ama ick ZU Bett und I W Jk W 4VIUVUVf V UV VV f , f . . t? bald emgeschlasen (Ich habeu uf mcri ioiiaT uno cWelse zed Nacht un SaK vomguten fY(t-nln. .K Vt.n, 0k(i:iTi CTN I ,wt r be.ann e Mister John I B. Soxwell; Sie wissen. der bekannte, talentvolle John I. . oiwell. ver angenehme, zunge Mann, der an semem letzten Geburtstag fünfzig Maulesel bepaa mit einem vollständigen opulenten., Diner 1 nach Klondike aufbrechen ließ, um alleGold. m t M W Wl JC E .11 9 .iik iu ocKiiiücn, oic ßiiaus aus den Namen John hören (daK war ein vwn ui mno eme Mi.!wwwn ouTU otz ungltng. oer eine ytxit xm mutn von 520,000 Dollars, den verliebten Antonius nachzuahmen, sei! ner Geliebten in. den Salat warf, wo iic? im nig auiwnc. -jük m,o war ich im Traum, Und ich ging zum I Kriegsminister der Bereinigten- Staaten und sagte: Da . hm ich, sagte ich. i1 l"dSle? fragte er. 7-Da-raus ich: .Ich' bw John I. B. Soxwell. - Ah. sagte -dn KnmSmimsie?, .der.elbe der kürzlich dreihig K!?nf CandfUaBe von Jllt noiS höchst ehrenvoll auf allen Bieren ruckgelegt und damit eme interessante Wette um sechs Vierspänner und em ag.m.am. gemonnenar em,.daS.lst memOnkel. '.agte der 5leIsmmister. dann vie aio okreiltö-llmmk. '" lch-Und was wünschen Sie von mir,,Mster John JLZ. Sozwell?thttßVttxitn Das ist schon. Haben Sie Kenntni?e. m L . Dmgm?"mtl Ich habe abr eine Humoreske S0n H V mit dem l Militär beschäftigt und früher im deutschen Unterricht emige von Hacklander s Soldatengeschichtei" DaS ist schon.etwaö. Dickte der KrlegSmiNlSolche .Vorkenntnisse bringen nicht Alle mit.. Ich ernenne Sie hierMit zum Unterofficier. , 7 .ilÄ .be- . " m y ' T C ' r merke noch daß ich eine kinderlose Tante m New Orleans habe.' deren ganzes Vermögen mir nach lhrem Tode zuiauen wiro. vaa jmo oenausig öir lmonm Dollars. Das , st erfreulich. Sie können sich ew Hauptmannspatent anfertigen lassen. Herr oyn 3. . soziveu. . 7 iDOB mein Vater kürzlich , bei dem Handel mit
Texas kälbern 17 Millionen verdient Die SchastundAiehzUchhat. wisset Sie Herr' KriegSminister?- j e r in AtaScofa County, Texas, haben r z. T o 4.AMVlAMriwArTA. IimI 9 mm ' '
77 viz ücioicsliiöyuc uuiciuuu zogenannte Weißkappen Notizen" erlist mir neu. aber es freut mich. Sol- kalten, worin fi slffl-frtrHr
Her Männer Söhne braucht unsere Ar. füttm Sie sind Major, lieber John I. B. Soxwell' - UebrigenS habe ich einigen .Patcnteu, mit Gmck'spekuhzt. .Ich habe em Patentangikaust i, .,IV l A ktTT
iut auiuiumtuivyuuic .auuywiu.., läppen em warmer Empfang ZU Theil und ein anderes für einen Spazierstock, werden, falls sie ihre Drohungen ausder sich durch.elnfachen Federdruck , in zuführen versucbten.
in - Billard - Queue, - einen Regen . schirm, ein Fernrohr oder eine Mund .Harmonika verwandeln läßt. Ein armer Teufel hat mir das Patent für 17 Dollars lassen müssen; ich habe inEng : land allem 3 Millionen Pfund Ster . lmg tin letzten Monat damit gemacht. Sie sind ein Genie, Mister Soxwell, ein vielverfprechmdeS Genie. Mit weitem Gesicht und Gewissen. So was brauchen wir jetzt. Ich ernenne Sie zum General. Mister John I. B; Soxwell, und beauftrage Sie mit der Jnspection-des dritten Armeecorps. Sollten Sie bei der Unternehmung mit . .kanadischem. Schweineschmalz, bei del ich Sie auch betheillgt weiß, noch wesentliche Vermögensvortheile erzielen, so werde ich eine neue Charge für Sik schaffen, eventuell, wenn die Nation es verlangt, selbst zurücktreten und Ihnen.
dem Würdiaeren, rninen Platz einräu.I ! j
tten." Als kei ttriegSminister so gesprochn hatte, kamen-zwei dienende Mulatten und zogen mir eine reichbetreßte Phantasieuniform an, die sehr schön anzusehen war, und in dieser Uniform ließ ich mich photographiren
und schickte em Probeblld an meine Tante in New Orleans. Und die Tante kam selbst, sich zu bedanken und war eine baumlange, hagere Dame mit V"m raus. So weit hatte mich meine milltarische Lausbahn tn Amerika gesuyrk. W im kmIam vi a ll m IaI AI a am va iuuk uuicu uic am (i qc umuy uu den oder war's der Fliederduft, der so wirkte .... kurz, die Tante bekam ein anderes Gesicht und einn anderen Korder und war auck aar keine Tante mehr. Sie hatte aus einmal ein paar i ..f tf . . ir . l . r . j - ' wunoeryuozcye laaxnw oiauc 'äugen und sagte: Excellenz, Herr General uno nspecior m in. Ärmeecorps. gestatten Sie. daß ich Ihnen inen Kuß Aifvj H W fc aCi A M f 4 2 P - i V. F. I L "V V rt . upu. " vciyup uiuw inmiuu sche Würde so weit, bafe Na ja, eS iros mimti yoyen icuurig, mt q oen Texaskälbern und dem canadischen Schweineschmalz ttrdanke, sehr demoiraiaj uno ouicgaus ooirssreunolcy va r rr r r V ?i?vtkt,, ä ifjt r . . r l jt Auwuimui wi uwuiulia uwiuw TrnirnnS ' .uuiiiis. . an,-Seemanns vuq. Jm Beside des Prinzen Heinrich von Preuken kfwd.t sich cin alkz d.u,. . f.z 7..,rrt?k'. - wiuuuuu ujui iauueu uu vtui Jahre 1705, ausdem de7 persönliche . . . fnn KnrLraX tän G. Müller, interessante MittheijffMf'ÄS einer allgemeinen Abhandlung über WZ Führen von Flaggen, fährt dann einig? Ankr.. NIH und Gefahr-. sowie Eefechlis,gnl7n. und zähl, vi NUl laggin auf. di durch Abbil. fc h 1 (äBat , fc gS ist ein -i w .v..v..vMr . anschaul cheZ SIllck Ze ttgeschichie. das i ,r w I3sit.; ich m diesen 72 Flaggen urvpaischer 1 r-lV-l- . C Y11 ' "I''. und eine Mahnung an den Weg, den die Weltgeschichte mit eisernenSchritten geht. Aus den 75 Flaggen sind jetzt 16 itnn.Vu sts. ,.!tt. :tt Tv,.ir. 'Word n Am meisten ist ,m D u schen :n uT" r-T r H.' m schledenen Flaggen verzeichnet. Der Tekt lautet: .Chur Brandenburg . m5i ' I.II 7 " Ä.S! Ll,, ',!. EZ Ä Sch rd m , schwarzem Snffe. in "Ht,l.tm uiin. . . rot Nr. : So,.; f. '. ,..,pr .kk. ,.. ,,.. r tl ttt m VnitrHti v ittiK C-rrr strr n 4(11 UUU VUlfc lfcUlU4 IVlß UtIV Vi' mal schwartz Balkenweise gestreisfelte Flagge, mit einem vierecktigtem Hertz. Schilde, worin ein rother ausgebreite- . Z ' - . - ter Adler. Vlx. 4ö. Jngleichen inen schrtzm Adler, nebst dem Brandenburgischen blauen Hertz . Schilde mit güldenen Scepter, in weißer Flagge. Nr. 46.- Aus dieser Beschreibung geht hvor. daß das Buch auf heraldische Genauigkeit keine Ansprüche macht, DaZ Fehlen des Herzschildes im rothen Adler bei Flagge 44 und Schwert und . W4, .... - Szepter im rothen Adler bei Flagg 45 fmu Irrthümer. Die außereuropäi chen Flaggen sind in der Zu ammen stelluna nur sehr kurz berührt, und msl nmhü STrb. ist wokl hht un &n l,s,n m- s Mohren von Capo Berde und Guinea haben an ihren Booten und Fahrzeu. . ,s,z. fTniae wK SVHfinTn roß . Tatar Cham. Eine schwartze quU guff der Brust Jsabell . Farbe geflecket, in gelber Flagge Fayser oder König in China. Die chinesischen Juncos führen zwey außenwärts gekehrte halbe Monden und zweiSterne.6in Anhang des Geöffneten See-Ha-fen- enthält die verschiedenen Gattunta bct Schiffe mit kurzer Characterim. I einen Band mit dem Geoffrieten See . Safen- aebunden ist -die em'Jahr später. 1706. erschieneneFortsetzung, eine Art Navigationshandbuch, das sehr interessante Aufschlüsse über die damalige äußerst anfängerhafte Seefahrkunst giebt. Capitän Müller schließt seine Mittheilungen mit dem Zusätze Der Inhalt des Geöffneten See - Hafen- muß in jedem Seefahrer unserer Zeit Erstaunen, ja Bewunderung darüber erwecken, daß trotz der mangelhaften Kenntnisse und HilfsMittel jener Tage die Seefahrt mit genügender Sicherheit betrieben werden konnte, um den ihr obliegenden Völkern . politische Macht und Reichjhum zuzubringen. Aber freilich einen mnrMi fnn hi yssi, nr ns f y V r v uSSie hatten es nicht so eilig, und sie hatten keine so complicirten Maschineu unter sich, wie wir jetzt. So kommt c3 daß. wenn wir auch in den 200 Jen an Wissen und Können rech erfreulich gewonnen haben, die See fahrt doch immer noch ein recht schwie t 5cg Geschäft ist. ? . cut Mezicaner aus ihren Diensten zu entlassen, widrigenfalls ihnen der rothe Hah uf'ö Dach aefetzt würde. Die Bedrohten sind entschlossen, die Mericaner zu schützen und dürfte den Weiß. m 1 . . Der Feind Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in der Neael . f. M r 4 . 4 vtn Panenrcn m i.cyr ia)waa)cr w sundhelt und oft mit einem anhalten ' den (Snftrit und slnararitFcnr n ?unaen. Für solche Fälle ist Dr. Bull's Husten Evrup das allerbeste Mittel, welches. wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht bcscitigt. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohlo, sagt: macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Vull's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kuritt und lch wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leivenden diese vorzügliche Medmn zu
gebrauchen." ,. Dr. Bull's Hustm C;n:p fsrt nx 25 Cn. ,
iNeg,nzeit irt Wtstindien. Wenn im Frühjahr die Sonne die nördliche Erdhälfte wieder stärker be strahlt und besonders in dem zwischen Aequator und dem Wendekreis des Krebses gelegenen Gebiet die : größte Äike hervorruft, so, entsteht in dem
über dem Atlantischen Ocean gelegenen Hochdruckgebiet der Nordostpassatwind, der während des ganzen Sommers hindurch fast ohne Unterbrechung aus derselben Richtung kommt, die Bahamas und Antillen bestreicht und biö nach Venezuela, Columbien und den Ostküsten Mittelamerikas und Mexicos bemerkbar ist. Infolge dieses stetigen Windes und infolge der außerordentlich hohen Sonnengluth werden dem Ocean grobe Mengen Wassers entzogen, die als Dunstmassen vom Winde den Inseln und Ländern Westindiens und Mittelamerikas zugetragen werden und dort als mächtige Regengusse niedergehen. Das ist namentlich der Fall, wo ausgedehnte Wälder die Dunstmassen anziehen oder hohe birge sich der weitern Fortwälzung der Dunstmassen in den Weg stellen. In Mittelamerika und Mezico geben die Cordllleren eme derartige Schranke ab, weshalb die auf der Ostseite gelegeaen Gegendur die weitaus größte Masse der Niederschläge empfangen. Die Menge steltt sich an manchenPunkten aus 80 bis 120 Zoll jährlich oder sogar noch darüber. DieS ist auch für den nordöstlichen Theil Jamaicas der ??all. da in der Mitte der Insel die hohen Blue Mountarns emen Fang schirm bilden. Ueberall in den Tropm sind die wahrend der Regenzeit ersoi genden Niederschläge von äußerst hestiaen elektrischen Erscheinungen begleltet. Christoph Columbus war der erste Europäer, der mit seinen Schiffen die Schrecken der tropischen Regenzeit in vollem Maße erlebte. ES war imSom mer des JahreS 1502, als er seine höchst unglücklich verlaufende letzteEnt deckungsreife nach Amerika vollführte. Noch wema bekannt mit den Witte rungsverhaltnissen Amerikas, war r am 9. Mai von Spanien abgefahren und kam am 29. Juni vor dem Hafen von Santo Domingo an. also zu einer Zeit, wo die Regenzeit im Karibischen Meere bereits eingesetzt, aber noch nicht ihren Höhepunkt erreicht batte. Wer geblich von Ovando Einlaß in denHa fen von Santo Domingo begehrend. überstand Columbus mit seinen Schis fen unweit davon einen Orcan, wäh rend dessen eine ganze, auH 20 Schisfen bestehende Flotte an der Südosl spitze von EspaLola (Cuba) unterging. Auch während seiner ganzen ferneren Reise hatte ColumbuS fast unausgesetzt mit den schwersten Stürmen und Ge wittern zu kämpfen, besonders an der Küste von Honduras, wo er emen vollen Monat brauchte, bevor eö ihm ge lang, die nur 73 Meilen entfernte Ost spitze jenes Landes zu erreichen. Wäh rend dieser ganzen Zeit-, erzählt Co lumbus, währten die Stürme ohne Unterlab sort- die Fluthen- Wassers, die von oben kamen, die Wirbel, die unsere Schiffe umkreisten, schienen den Untergang der Welt zu verkünden. AIS ich das Vorgebirge GraciaS & DioS erreichte, nämlich am 12. September, hatte mich der fürchterliche Sturm 83 Tage lang verfolgt, . und während dieser Zeit erblickten wir weder die Sonne noch die Sterne. Die Fahrzeuge wurden leck und ließen auf allen Seiten Wasser ein, die Segel zer rissen? mein Schiff hatte .die Masten. die Anker, die Taue und Boote verlo ren; ein großer Theil der Vorräthe verdarb, die Mannschaft wurde krank, und zedermann war in tiefster Bekum merniß. Mehrere Leute gelobten, inö Kloster zu gehen, und keiner war, der nicht irgend ein Gelübde gethan oder sich zu emer Pilgerfahrt verpflichtet hatte. Man hat ja schon viele Stürme erlebt, aber keiner war so andauernd und so schrecklich; selbst duienigen mei ner Leute, die bisher nie verzagten, verloren den Muth und gaben alles der loren." Die Ungunst der Witterung verfolgte die Reisenden sort und fort. Ohne Unterlaß", so schreibt Columbus weiter, flammte der Himmel von glühenden Blitzen, denen so entsetzliche Donner folgten, daß wir alle nicht anderS dachten, als dak wir mitsammt den Schiffen verschlunZen würden. Der Regen strömte hernieder wie eineSündfluth. DieMannschaft war so erschöpft daß alle zu sterben wünschten, um das Elend loö zu werden." Manchmal schoß der Regen mit einer solchen Hesttgkei hernieder, daß die Mannschaften in ih ren offenen Schiffen fast dem Tode des Ertrinkens ausgesetzt waren. Eines Tages gewahrte man. wie die durch den Sturm erregten Wasser deö Oceans in Pyramiden wirbelnd in die Hohe em vorführen und lange, sich drehende Säulen bildeten, die sich mit den her niederhängenden Wolken vereinigten und die Schiffe zermalmen zu wollen schienen. Auf Cuba und Porto Rico sind die wahrend der Regenzelt rnederstromen den Wassermassen bei weitem nicht so bedeutend, wie an der Hondurischen Küste, aber sie sind immerhin hinrei-. chend. um iede militärische Bewegung vornehmlich größerer Armeekörper zur Unmöglichkeit zu machen. Auf Cuba beginnt die Regenzeit zu Anfang Mai. mitunter etwas früher, mitunter etwas spater, und dauert bis m den Oktober, Alle, die sie durchlebt haben, stimmen dann ubereln. daß wahrend ihrer qan' zen Dauer daö Leben sich sowohl für Eingeborene wie ganz besonders f Fremdlinge höchst ungemllthlich gestaltet. Zumeist sind die Niederschläge h:f tige Platzregen, während deren- das im rr ty" i r jr jr n p - iomnci lyaiiaryliaz ivie aus iiCBian nen fällt. Der heftigste in gemäßigten Zonen vorkommende Gewitterguß ist nichts im. Vergleich zu diesen cubam schen Sturzbädern, denen gegenüber L f r- t , ori . lein yaus, rein cylrm, rem egen mantel dicht genug sind. Die Regen güsse kommen von oben und- beiden Seiten und schlagen von unten wieder heftig empor: sie dringen durch die kleinsten Fugen, übersluthen die Sei tenwege. stehlen sich durch die Fenster und Thuren herein, kurzum, sie sind allgegenwärtig. Manchmal währen die I NeaerLüsse nur wenige Minuten, eine
halbe öder ganze Stunde, um M.näch kurzen Pausen mit derselben Heftigkeit zu wiederholend Zwischendurch aber brennt die tropische Sonne mit oller Macht hernieder, leckt die eben gefallenen Wassermassen gierig auf und läßt als esvensteraleicke Schwaden aus
d?n NZederunoen. den fflußthälern und den triefenden Wäldern emporsteigen. . , 1 . w rrn Die Schwaden verdichten q zu molken, die sich aufs neue in heftigen Güs1n entladen, und so aekt der Kreislauf von Tag zu Tag. von Woche zu Woche, von Monat zu Monat mit nur kurzen Unterbrechungen ton. Daß die feuchtheiße Treibhaustemmrniur nickt blök den Vslanzenwucks befördert, sondern auch der ungeheuren . w l. rryy Vermehrung der an uaner uno uarme gebundenen kleinsten Lebewesen außerordentlich günsiig t. veoars räum einer weiteren Darlegung. Jeder Sumpf, jede Lache, jeder Tümpel wird im Handumdrehen zur Brutstätte von allerhand Bacillen, Amöben und andern Krankheltserregern. die. wenn it auf irgend eine Weise, sei es durch den Genuß des inhnrten Wägers over auf anderm Weae in den menschlichen Körper gelangen, die Gesundheit durch - r, m C tyre savelyasie nermeyrung aus oa schwerste gefährden. Aller Wahrschein- - . . m M . 4. TL Iichkeit nach linv, wie vies oci oer yolera bereits nachgewiesen ist, auch die heftigen Tropenkranlyeiien caiarm. intermittirendeS und gelbes Fieber auf die Einwanderung solcher mikroskopi scker Lebewesen m den men cyllcyen Körper zurückzuführen. Bei dem Fehlen oder der Mangelhaftigkeit aller gesundheitlichen Einrichtungen in den meisten Tropenstädten, wo Abzugsanlagen und Wasserclosets fast ganz unbekannte Dinge, ist eS nicht zu. verwundern, wenn jene Krankheiten sehr oft den Character verheerender Seuchen annehmen, die Tausende von Menschen Hinwegrassen. Mozart'S Ohr. Kein musikalischer Mensch, der nach Salzburg kommt, wird es versäumen, im dritten Stock des Hauses No. 9, in der Getreidegasse das Zimmer sich anzusehen, . in dem Wolfgang Amadeus Mozart das Licht der Welt erblickte. In diesem kleinen Raum, in dem Mozart's Manen eine freundliche Heimstätte bereitet ist. hängt ein kleines Aquarell, daö weiter nichts darstellt, als zwei menschliche Ohren, Mozarts Ohr und ein gewöhnliches Ohr. Diesem Mozart'schen Ohr widmet Privatdocent Dr. P. H. Gerber (Königsberg) in der neuesten Nummer der Dttlticken Medinniscben Wochenschrift' eme Betrachtung. Die menschlichen Ohren haben ja nicht bloß anatomisches, sondern auch anthropologisches Interesse wir wollen daher unsern Lesern aus der Gerber'schen Arbeit so viel vorführen, als ohne Zeichnung verständlich ist. Nach der beigegebenen Abbildung muß Mozarts Ohr allerdings außer ordentlich merkwürdige Formen gehabt haben, die er nach dem Zeugniß seines Biographen Nissen auch auf seinen jüngsten Sobn vererbt hat. Schon dem Laien wird die sonderbare Gestalt deS Mozart'schen Ohres aussallen. Die äußere Begrenzung des Ohres, der Ohrrand, der für gewöhnlich in einer schön geschwungenen Bogenlinie verläuft, deren auf- und absteigenderTheil ein untrennbares Ganze bildet, ist nämlich bei Mozart's öhr mehrfach stumpswtnttlg gekmat. Von all den charakteristischen Leisten in der Ohrmuschel ist bei ihm fast Nichts vorhan den. Die hohle Ohrmuschel stellt nur eine glatte, fast gar nicht weiter modelrw i iti w r I t litte Cvene var, vie oer mu oi ein dürftiges, charakterloses Aussehen giebt. Wie der knorpelige, weicht auch der fleischige Theil des Ohres von der Norm ab; denn das dem Menfchenohc sonst eigenthümliche Läppchen fehlt Mozart'ö Ohr vollkommen.. In dem kleinen Rest, der wohl vorhanden ist. trug der Meister einen Ring. In seinerGesammtform gehört das Mozart'sche Ohr zu den Breitohren. Anthro pologisch steht das Breitohr tiefer als das Langohr, das die kaukasische Rasse auszeichnet, während niedere , Menschenrassen (Neger u. A.) breitohrig sind. Mozart's Ohr muß also auf einer niederen Entwicklungsstufe stehen 1 f.M t ml m . -1 rnn. r r ? yvnvwu (ein, zcigi eine afißou dung, die wir als sehr unschön empfin den. Eine eigenthumliche Ironie des Schicksals hat dem Manne, dessen innerliches Ohr sozusagen die höchste menschliche Entwicklung erreicht hat. ein zurückgebliebenes und mißbildetes auver yr gegeben. -tt3 Jnlandt. (Sine Schüler in der Hoch schule tn Sparta, Wtö., Grace Lenon, machte ihrem Leben mittels Ratten gifteS ein Ende, und zwar weil sie ihr Examen nicht bestehen konnte. - , -. FrantSatan heißt der Colonel eines Tennessee'er Regiments. Wenn der Mann auf seinen Namen keme Schande bringen will, muß er eö fllr Spanien ordentlich cheiß machen. Wer der .größte ameri kanische Soldat in dem gegenwärtigen Kriege ist, kann erst die Zukunft lehren. daaeaen ist der - länaste bereits aefunden. ES ist dieS der Freiwillige ranr urnne aus Hlllsdoro, ArtVder vel .ver Compagnie M des ersten Re ments .semes HeimathSstaateSste ver ann mißt 6 Fuß 5 Zoll. Alö das Muster eines versorgenden Gatten hat sich Jameö Eversole von Jeffersonville, Ind., erwiesen, der zur Zeit im Klondikedistrict weilt. AlS der Mann - sein Hoosterheim verließ, traf er Arrangements für die Beerdiaung seiner Frau; letztere starb die ser.Tage und die Bestattung ging dem Programm gemäß von Statten. Little Cbute ist der Name eines Orteö in Wisconsin, der auf dem Platze sieht, wo der Jndianerapostel T im. .All. r.I -a . cm 1 ' K . -muiquci cm ernes ÄjiNierquartier aufgeschlaaen hatte. Der Ort dessen Bewohner sich hauptsachlich mit V V-t i! ! ' n i r w iyuiuoon oon Holzicyuyen ve schäftigen. hat seinen eckt bolländisL,n Charakter :hti auf den heutigen Tag irZilZXU.. . . .: - .
Dieae,pläniöNokbtöl-E xpedition des Capt. I. Elfear Bevnier von Quebec ist in der letzten Sitzung der Royal Society" von Canada, welche dieser Tage in Ottawa stattfand, die thatkräftige Unterstützung dieser Gesellschaft zugesagt worden. Die Gesammtkosten der Expedition werden auf $50,000 veranschlagt, wovon die Dominion- und ProvinzialRegierungen $34.000 tragen sollen, während die Mitglieder der Royal Society" den Rest mit $16.000 aufbringen. Durch ein z w e i st ü n '0 i g t : Rollen über ein großes Faß wurd John Higgins. ein Bewohner von Bridgeport. Conn.. dem Leben erhalten. ' Der Mann war in New Jork in offenbar selbstmörderischer Absicht von der Harlem - Brücke herunter in den Fluß gesprungen. Stricke wurden ihm zugeworfen, doch verschmähte er es. dieselben zu ergreifen und sich an Land ziehen zu lassen. Die starke Strömung des Flusses trieb den Mann schnell dem Dock am Fuße der 130. Str. zu. Hier sprang dann James Owens aus der 123. Str. in den Fluß, packte den bereits stark erschöpften Kerl beimKragen und brachte ihn an's Land, ßxtx fand man nun. daß das Lebenslämpchen des Todescandidaten nur noch ganz wenig glühte. Schnell wurde ein Faß herbeigeholt, Higgins darauf gelegt und dann zwei Stunden lang über dasselbe gerollt, ehe er wieder ordent-
lich zu sich gekommen war. ann wurde er in das Harlem Hospital eingebracht. Higgins ist ein Schankwärter. seit längere Zeit außer Arbeit und kam vor Kurzem von Bridgeport nach New York, um Beschäftigung zu findeen. Da ihm das nicht gleich gelang, wurde der Mann . des Lebens überdrüssig. Einen riesigen Haifisch erbeuteten neun Fischer, die mit der Louis S. Morton" auf die hohe See hinausgefahren waren, nach achtstündigem Kampfe mit dem Thier, etwa 166 Meilen von Sandy Hook. Samuel W. Hungdon und Go. Monro: leiteten die Fisch - Expedition. Als der Haifisch gesichtet wurde, ließ Hungdon tm Ruderboot aussetzen und begab sich darin mit Monroe und noch dreiMann auf die Jagd nach dem Thier. Es gelang den Leuten, in großes Netz über den Hai zu werfen, und nun versuchten sie. ihn an'S Boot heranzuziehen, um ihm dann mit ihren Messern den Garaus zu machen. Da aber zeigte das Thier sewe Kraft. Mit einem einzigen Schlage seines Schwanzes warf eö daL Boot um. und nun mußten die Männer um ihr Leben kämpfen. Das Nek war am Boot befestiat und die Fischer, die sich am Boot hielten, waren in steter Gefahr, von dem wüthenden Thier erschlagen oder aufgefressen zu werden. Endlich kam ihnen Hilfe von der Morton". Das Boot wurde wieder aufgerichtet, und der Hai wurde nun von zwei Leuten angegriffen. Es gelang schließlich, ihn zu tödten. Der Kampf hatte acht Stunden gedauert und die Männer waren vollständig erschöpft als mit ihrer Beute in Coney Island landeten. Der Hai hat eine - . f. . cirr O'-.z, mim. ca:.r. ange von nalzu tfutf, un wicjcu thier. Vom Auslande. VrokessorttSrster. Di rector der Berliner Sternwarte, machte dem Vatican den Vorschlag, vom. Jahce 1900 ad Ostern auf den dritten Sonntag nach dem Frühlingsanfang festzusetzen, womit die Otterarenze beschränkt sein würde auf die Zeit vom 4. bis II. April. Der Vorschlag scheint aus stchtövoll ZU sem. Zwei Sckmiedeaesellen geriethen in der Werkstätte des Meisiers Jacob Brandenburger zu Haßloch in Streit. Es kam zu Thätlichleiten, in deren Verlauf der eine Geselle seinem Gegner mit einem schweren Hammer derart auf den Kovf schlug daß der Getroffene als Leiche zusammenbrach. Der. Thäter stellte stch selbst dem Gerichte. ' Eine erschütternde Scene spielte sich beim Bezirksge richte zu Kronau in Krain ab. Eine dreiundfünfzigjährige unbescholtene grau, Maria Mortl mit Namen, war von einem Zungen Madchen, der Haus venverstochter Lucia Meschik. wegen Ehrenbeleidiauna verklaat worden. Der Richter verurtheilte Frau Mörtl zu drei Tagen Arrest. Kaum hatte er vas urtheil verkündet, als die Ange klagte erregt ausrief: .Drei Taa' Ar rest?... jetzt bin ich fertig!- Im nächsten Moment fiel sie in tte Arme lyres walten und war eine Leiche. Am Schalter deS Bahnyoses zu LlnSburg, Hannover, erschien dieser Tage eine Bauernfrau und forderte eine Fahrkarte 4. Klasse nach Hagen. Fünfzehn - Pfennig!läßt sich die Stimme des diensteikriaen Schalterbeamten vernehmen. Füftein Penie- erwidert vie ftnrn mit fraaendem Blick, der erkennen läßt, daß sie noch etwas auf dem Herzen hat. Ja kommt eö ihr zögernd von den Lippen wenn ick nu von Hagen wedder trügge käme, 'da kost't woll mehr, nicht woyrZ Wem, das kostet ebenso viel, wie von hier nach Haaen." antwortet der Be amte belehrend. . . So. so," sagt die Frau, befriedigt von der erhaltenen Auskunst, ick mene, 'det et her etwas wieterwör!In L i bau Krackte eine Lettin ein Kind mit einem außerhalb des Brustkastens hangenden Herzen zur Welt. Die Mißgeburt stellte Übrigens ein ganz normal gebautes Kind dar, nur daß an der lmkenSeite der Brust ein paar Rippen fehlen und aus einer fast verwachsenen Oeffnung tn der Haut das von keinem Herzbeu tel umaebeneSerz an den aroßen Blut gefäßen heraushängt. Das Kind kam leoenv zur Welt und vier age lang sunktlontrte das Herz ganz normal, wobei, die hüpfende Bewegung desselben. da eö nicht wie sonst durch die benachbärien inneren, Organe behindert wurde, allerdings ; ungewöhnlich stark war. Am vierten Tage starb daö Kind. . . . , .: .
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Frühllngr. wklcbk da
giftet, durch einen außer Ordnung gerathen, en Magen, Unverdaullchkeit und Verstopfung entstehe Dr. August König' 4 Hamburger Tropfen Ist dle irkfamtt, ffrük!ln.M,k,k. .,,.
2e solche Unordnungen
tnv vaw s"i vncm in einen ,esuve stand bringt. ..........
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" My complexlon has improved, and I fcel ttke a new wonian," writes the wis c of a prominent real estate agent of Philadelphia. ''Not the new woman of the present fad, hüt a rejuvenated and physically regencrated being. I write to thank you for these beneiits. They are a result from the use of
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33 e t aus li 0 n n a n 3 a Rumänien) kommende englische Dampfer Juan" gab gegenüber der Quarantänestation Doel auf der Unterscheide das übliche Zeichen seiner Herkunft, worauf das Quarantäne - Dampsboot mit dem Arzt Dr. Flahoulle und vier Matrosen auf ihn zufuhr. Plötzlich sank hierbei, ob durch Zusammenstoß oder aus sonstiger Ursache, das Quarantäneboot. wobei der Arzt und zwei Matrosen ertranken. Alle benachbar!en Fahrzeuge sowie der englische Dampfer selbst suchten die Unglücksstätte ab, doch gelang es mit , aller Mühe, nur zwei Matrosen zu retten. Das gesunkene Boot stand früher unter dem Namen Medusa" im Dienste des staatlichen Wasserbauamtes. Erhängt hat sich der in Rom domicilirende Professor Geselschap. Ein Brauknecht, der längs der Promenade Parioli nach Nestern suchte. sah ungefähr in der Kreuzung der Promenade Parioli mit der Via Flaminia in einem dichten GebÄsch die Leiche an einem Baume hängen. Die Polizei wurde benachrichtigt und begab sich mit mehreren Bekannten des Verstorbenen'an Ort und Stelle. Die Leiche hing ohne Beinkleider, Schuhe und Hut an dem Baume. Auch die Stöcke des Verstorbenen, die von ihm beim Gehen benutzt wurden, fehlten. Diese Gegenstände find wahrscheinlich von einem Unbekannten entwendet worden. Der Todesfall erregt in den ttünstlerkreisen allgemeines Bedauern. HilfslehrerFischer von Aholfing schwebte kürzlich in seiner Schule mitten unter kleinen Kindern in Lebensgefahr. Ein zehnjähriger Knabe erhielt von seinem Vater ein langes Messer mit in die Schule mit dem Auftrage, den Lehrer damit zu erstechen, wenn er ihn nur anrühre. Der Knabe erzählte dies auf dem Schulwege seinen Mitschülern und zeigte ihnen sogar daö Messer, das er in der Tasche trug. Die Kinder verstckndigten ihren Lehrer , davon, der dann dem Knaben das Messer gewaltsam abnahm. Vom Lehrer gefragt, was er in der Schule mit diesem großen Messer angefangen hätte, antwortete der Knabe ganz frech: Ich hätte Dich, damit erstochen, wenn Du mir heute Tatzen gegeben hättest; der Vater hat mir dies zu thun angeschafft!" Ein trauriger V 0 r -fall hat stch in der Malerkünstlerschule zu Budapest zugetragen. Als der Professor Heinrich Pap in den Lehrsaal treten wollte, fand er auf der Schwelle der geschlossenen Thür den Malerschüler Franz Szabo regungslos liegen. Die rechte Hand deö Todten hielt den Schlüssel des Lehrsaales krampfhaft umspannt. Es scheint, daß Szabo in dem Moment zusammenstürzt, als er den Lehrsaal öffnen wollte und er stch an den Schlüssel, den er im Falle mit sich riß. angeklammert hatte. Szabo gehörte zu den talentirtesten Schülern des Instituts. Er war arm und verwaist und körperlich, sehr herabgekommen. In den ausgestandenen Entbehrungen dürfte die Todesursache zu suchen sein.
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