Indiana Tribüne, Volume 21, Number 266, Indianapolis, Marion County, 14 June 1898 — Page 2

ZndZans Tribüne.

i Erscheint Taglich und Somttazi,. Die tZeliche, Tribüne- kostet durch kcnXTlget L dtntl er Woch. die Contaottlbütl let per Woche. Betbc ms tram 15 ent 15 Centl per Rtfttt. Per P,ft Kerhatt Üb fngefchltft in rbtHlg IJ Jahr. CsTUi 18 QSd Vlaaa QtrK. Indianapolis, Ind., 14 Juni 1898

l?ush!ua'S kühne That. In den ledt'n Tagen ist -außeror-deutlich viel von der tapferen Selbstaufopferung der acht Männer die Rede gewesen, welch: das Kohlenboot mWltx rlmac" in den Hafen von Santiago de Cuba hinein der Zerstörung entgegenführten. Dieses Ereignlß mag ein anderes eiitS dem Bürgerkrieg w'ö 3 dächtnik rufen, den verwegenen und für dieUnionisten so überaus wichtigen Act. welchen WMiam B. Cushing ausführte, und welcher doch noch den err slern in den Schatten stellt, ohne daß darum die Kühnheit der JÜtoiimac" Freiwilligen irgendwie verkleinert zu weiden, braucht. Cushinq, welcher aus Delafield. Wis.. geöürtlc; war und als junges , Bürschlein das friedliche Aemtchen eines Pagen im' Abgeordnetenhaus des Kongresses bekleidete, später jedoch in die Flotten Akademie zu Annapolis eintrat und beinahe sofort. beim Ausbruch jenes Krieges sich als FlottenFreiwilliger meldete, darfhne Uebertreibung als einer der verwegensten Sttkämpfer der Welt - Geschichte bezeichnet werden. Seine Thaten als solcher lesen sich wie einer der spannendsten und handlungsreichsten Nomane von Marryat oder Archibald Gunter; aber seine Hauptthat war doch die Zerstörung des berühmten furchtbaren Confödertrten Rammbovtes 'Arbemarle" in der Nacht des 27. Oktober 1864! Von ihm ging auch der ganze Plan -zur Unschädlichmachung dieses hockigefährlichen Bootes aus, welches den Flotten - Streikräften der Unionisten so gewaltig zugesetzt und Verderden auf Verderben über ihre Boote ne bracht hatte, und dieGeschicklichkut. die er dabei entwickelte, war nicht gerin-' ger, als seine Todesverachtung. Albemarle" .hatte Sieg auf Sieg über die 'kleineren Dampfer der Unionisten erfochten und Wiederbesetzung der Gegend des AlbemarleSundes und des Roanokeflusses durch Land - Streitkräfte der Conföderirten möglich gemacht. Die Unionisten tonnten nicht mit großen Panzerschiffen über die Sandbänke in jene Gewässer dringen und schienen in dieser, Hivsichk fo gut wie wehrlos. Cushing,'ein' 22-' jähriger Lieutenant, der bereits eine Berühmtheit . ersten - Ranges in. seinem Kreis geworden war, brachte zwei Pläne zur Wegnahme oder Zerstörung jenes verhängnisvollen Bootes in Am schlag, und nach' einigem Zögern ge nehmkgte daö Flottendepartement den einen Plan, welcher auf das 'Kapern des Bootes hmauslief.Ein kleinesGeschwader von Barcassen wurde ihm zur Verfügung gestellt; doch ging es dieser Flotille herzlich schlecht. Eines der Boote lief auf, und die Mannschaft wurde von den' Conföderirten gefanaen genommen und nach dem-bekannt ien Libby Gefängniß gebracht.' Cushing selbst war durch Nahrungsmangel und stürmisches Wetter ganz ausgemergelt, undAdmiral Porter cab Ordre, das Wagniß aufzugeben. Eme zweite Expedition wurde ausgerüstet. gerade aber, als dieselbe abgehen sollte, kam von der Bundeshauptstadt der Befehl, den schneidigen jungen Officier vor ein Kriegsgericht zu stellen.! Es handelte sich, um einen Verstoß geaen daö Völkerrecht,' welcher nach Anficht des Staatssekretärs Seward leicht zu einem Streit mit Großbritannien führen konnte. Admiral Porter ließ Cushing rufen und zeigte ihm den verhänqnißschweren Befehl. Admiral", ries Cushing. fest entschlossen aus, erst will ich noch den Albemarle" in die Luft sprengen, .und dann Processiren Sie mich." Der Admiral blickte ihm einen Moment w die grauen Augen und sagte dann: Run wohl, ich glaube. Du bringst das fertig wenn irgend Einer.Am,. selbigen Abend gab eö eine Festlichkeil in erneut klemm Kreis : von Flotten - Officieren. Cushing machte wacker mit. Am andern Morgen wurde ein Officier abgesandt, ihn in Haft zu nehmen: aber Cushing befand sich beits auf seiner . verzweifelten Expedition! Auf einer vffenen Dampf-Bar-casse, in der sich noch 7 Mann befanden. fuhr er 30 Meilen weit bind) den Chesapeake- und Albemarle - Canal. I also durch Feindesland. Als man das Geschwader der. Unionisten erreichte, erhielt er noch eine , Verstärkung von 8 Mann. Jetzt erst setzte er seine Gefährten in Kenntniß davon, welch' unheimlichem Wagniß sie entgegengingen; aber kein einziger machte von der Erlaubniß Gebrauch, umzukehren. ' Ein kleiner Cutter mit SMann erhielt Auftrag, dem'.Cushingschen Boot daS . Geleite zu geben. Unentdeckt gelangte man in .der Nacht des 27. October an einer Conföderirte ..Wache vorbei bis zur Werfte von Plymouth! Mehrere Tausend Soldaten lagen in .der Stadt und den FortS. und die Conföderirten hielten beide Seiten des Flusses besetzt. , Plötzlich erfolgte : ein zweimaliger Anruf keine Antwort! ' Dann gab t sofort heftiges Schießen vom Ufer aus. Beim Schein eines riesigen Feuer, welches die Conföderirten am Gestade auflodern ließen, : entdeckte Cushing. daß der Albemarle" , .von einem ganzen Kreis von Stämmen, zum Schutz gegen Torpedos, umgeben war! Unter einen Hagel von Geschossen foelchejljm seine Kleider, ganz durchlöcherten und die Sohlen von .den Schuhen rissen, fuhr Cushing näher heran. Der begleitende Cutter wurde zurückbeordert, um die erwähnte Conföderirt? - Wache abzufangen. QZiii ' shincz berechnete, daß er, wenn er mit vollster Geschwindigkeit fahre, vielleicht iiöer di: Stämme hinweg komme

könnte, die wahrscheinlich durch dad Liegen im Wasser schlüpfrig geworden waren. Die Rechnung stimmte, der verweaene Vorstoß gelang, und die Varcasse befand sich plötzlich unmittelbar unter dem Rammboot, direkt vor einer gezogenen Kanone. Aeußerst geschickt und schnell brachte Cushing, der bereit? an den Händen verwundet war, den Torpedo unter den Schiffsrumpf, unter unausgesetztemFeuer und beständigen Aufforderungen, sich zu ergeben. Da eine gewaltige Explosion und aufsteigende Wassermassen das Rammboot sank! Es hatte ein Loch, aroß genug, um mit einem Wagen hindurchzufahren! Cushing warf Waffen und Kleiderfetzen weg. rief feinen Leuten zu. sich zu retten, wenn sie könnten, und stürzte sich dann in daö Wasser. 2 der 15 Leute ertranken, 12 wurden gefangen genommen, und Cushing allein erreichte, unter fast unglaublicher weitern Gefahren und Strapazen, am 23. October um Mitternacht das unionistische Boot .Valley City". Hier brach er erschöpft zusammen. Der große Zweck war erreicht! Cushing ist 1874 im Alter von erst 32 Jahren am Gehirnsieber gestorben. Abenteuerliche StaatmannöLau bahn.

Präsidenten und andere Staatsmänner in unserem eigenen Lande sind meist recht prosaische, hausbackene Gestalten, und die Ausnahmen kann man üit ' den Fingern abzählen. Welch' malerische -Erscheinungen sind dagegen die meisten Staatsmänner südamerilanischer Republiken, und wie viel ereignißvoller und romantischer ist ihr Lebenslauf, auch wenn sie durchaus keine Geisteöriesen sind! Ein hervorragendes Beispiel hierfür bildet auch Pierola. der jetzige Präsident" dsn Peru, diesem classischen Lande der Revolutionen. Pierola's abenteuervolle Lauföahn ist zunächst deshalb bemerkenswerth, weil er keinesweas von abenteuerlicher Herkunft ist und von vornherein ein Soldat des Glücks" war, wie Gene ral Crespo von Venezuela und manche andere Größen der lateinisch amerikanischen Welt. Pierola ist vielmehr .der Sohn eines berühmtm Gelehrten und Schriftstellers, welcher Zwar ebenfalls Präsident, aber einer Universität, war und mit A l e x a n d e r v. H u mb o l d t, D r. v. T f ch u d i und anderen großen Gelehrten und Reiseforschern zusammenarbeitete. Auch genaß der Sohn in Europa eine hohe Bildung.- AlS Student im SeineBabel heirathete er die Tochter des Kaisers Jturbide von Mezico. In seine Heimath zurückgekehrt, wurde er zunächst ein Held der Feder in der Zeitunaswelt. Hier beginnen aber bereits seine politischen Abenteuer und sein fortwährendes Steigen und Fallen auf stürmischer Welle des Glücks und- der Volks- oder vielmehr LandeskncchteGunst. Der Präsident, welchen Pierola mit der Feder unterstützte, wurde durch eine Revolution unter General Pardo gestürzt, und der schneidige Zeitungsmensch mußte in die Verbannung mandern. Bald aber kam eine neue Revolution. durch welche Balta auf den Schild gehoben wurde, und Pierola kehrte als Schatzamts - Sekretär nach Lima zurück. 'Er entpuppte sich jetzt auch als kühner Geschäfts - Unternehmer. Um dkese Zeit begründete der Amerikaner Meiggs in Peru in großartiges System von Eisenbahnen und andere öffentliche Verbesserungen, und Pierola und Meiggs brachten das Geld in sehr raschem Fluß, wobei sie sich um Peru und um sich selber große Verdienste erwarben! Aber wieder ?am eine Revolution, der frühere Präsident Pardo erschien mit einem nkven Hr verwegener Söldlinge und jagte 'öalta und seinen Schatzamtsminister Pierola wieder zum Staatstempel hinaus. Das war vor etwa zwanzig Jahren. Mehrere Jahre später kam der verhängnißschwere Krieg von Peru mit Chile, und Pierola wurde abermals zurückberufen, als einer der Commandanten " der peruanischen Truppen. Aber seine Armee wurde geschlagen, und es hieß damals, Pierola habe an die Chilenen ausverkauft." Mittlerweile jedoch war der Präsident Pardo aus dem Lande geflohen, und Pierola schwang sich als Dictator an die Spitze. Die Chilenen indeß, als die Sieger im Kriege, weigerten sich, ihn anzuerkennen, da sie wußten, daß er sich nicht darauf einlassen würde, die reichen Salpeter Felder, welche die thatsächliche Ursache des Krieges geWesen, an Chile zu überlassen. Daher setzten sie. einfach eine ihrer - eigenen Creaturen auf den Präsidentenstuhl von Peru, und Pierola wurde zum dritten Mal auö dem Lande verbannt. Er sloh nach Frankreich und kehrte 1886 zurück, als General Caceres, ein Straßenräuber erster Güte" und ein Corruptionist durch und durch, Präsident war. CacereS und seine Vorzuglich zu ihm passende Gemahlin (früher eine Soldatendirne). erwarben durch Unterschlagungen und Verkauf von Gerechtsamen und Privilegien colossale Summen! " Dies führte aber zur Entstehunfl einer starken Gegenpartei, und Pierola kam in'S Land zurück, um sich selber den Präsidentenstuhl zu erkämvfen.. CacereS hatte schon im Voraus Angst vor ihm und suchte ihn in seiner Art unschädlich zu machen. Er ließ einiae Kanonen auf Pierola's Landaut verstecken und dann finden, und Pie rola. wurde als Hochverräther" im Palast zu Lima eingesperrt. EineS Tages besuchte ihn eine hübsche französische Dame. Sie tauschte in Pierola'S Zelle die Kleider mit diesem. und als die Wächter später kamen, war von Pierola nichts mehr da, als sein abgeschnittener brauner Bart: der ganze übrige Theil war in den Kleidern der schönen Französin verduftet. Pierola floh in das Gebirge, brachte eine Armee zusammen und erklärt den Krieg! 'Lange. Zeit führte er den Kriea in den Veraen. viS er schließlich

mit 2800 Mann vor Lima erschien. Präsident Caceres hatte 4000 Mann Truppen in der Stadt, aber er wagte sich nicht heraus, sondern befestigte die Stadt nur fo stark wie möglich. Eines frühen Morgens drang Pierola in die Stadt ein und rückte direct auf den Palast los. Es gab ein Treffen, und Pierola wurde im Straßengevierte weit, bis nach der Mercedes - Kirche, zurückgeworfen. Hier riß er das Straßenpflaster auf, errichtete Barricadcn und pflanzte in den Kirchthürmen Kanonen auf. Man bombardirte einander drei Tage lang, und es waren Schreckenstage für Lima! Jeden Morgen wurden die Getödteten sät renweise fortgeschafft, während man die vielen getödteten Pferde einfach mit Petroleum begoß und anzündete. Caceres mußte schließlich weichen. Zwei Jahre ist jetzt Pierola Präsident oder Dictator, und man muß ihm nachsagen, daß seine Verwaltung eine ungewöhnlich fortschrittliche ist. DerLopholatttus.

Die merkwürdige Geschichie eines Seefisches war der Gegenstand mehre rer Berichte der Fischereicommission der Ver. Staaten, und sie verdient in der Tkxit die Aufmerksamkeit der Gelehrten und das Interesse der mit der Fischerei Beschäftigten in hohem Maße. Es war im Jahre 1879. als ein amerikanischerCapitän Hutchings währcnd des Stocksischfanges an der Ostküste seiner Heimath einen Fisch zu Gesicht bekam, der ihm völlig unbesannt war. Da er bereits seit langen Iahren dort den Fischfang betrieb und alle Fische zu kennen glaubte, war er nicht wnig erstaunt über diesen Fund, Er fing eiwa 100 Stück, das Flei.'ch erwies sich als überaus wohlschmeckend. Daher wollte er über Namen und Art sowie über den Handelswerth des Fl sches in's Klare kommen und sandte ein Exemplar davon an das Rational museum in Washington und siehe da! auch den beiden gelehrten Sach verständigen dleses Museums war der an der Küste der Ver. Staaten, sozusa aen vor den Thoren von Washington berumschwimmende Fisch sowohl seiner Art als semer Gattung nach vollkom men unbekannt. Der Fisch erhielt den Namen Lopholatllus Chamaenonn ceps" und wurde wissenschaftlich be schrieben. Er geHort wegen deö Glan zes und der Mannigfaltigkeit seiner Färbuno zu den schönsten Fischen und hat sehr wohlschmeckendes Fleisch. In demselben Jahre wurde er nochmals von einem andern Stockfischfänger in 40 Grad n. Ar. gesunden. Nunmehr wurde von dem Vorstande der Ver nigten Fischereigesellschaften ein beson deres Schiff auf Jagd nach dem Lo pholatilus abgeschickt, da man von ihm eine neue Bereicherung der amenkant sehen Seefischerei erhoffte. Man durch suchte die Stellen, wo man den Fisch getroffen, und fand eine so große Menge davon, daß ern reichliches Vor kommen des bisher so hartnäckig ver borgen gebliebenen Thieres als sicher angesehen werden konnte. Durch Schiffsverluste .infolge stürmischen Wetters verzögerte sich die nächste Lo pholatilus-'Ekpedition bis zum Früh jähr 1882 und brachte nun eine neue erstaunliche Nachricht mit. Das Boot hatte zwischen dem Golfstrom und der Küste in der Breite der Chesapeake-Bai eine ungolMre Menge von Fischen ge troffen, zwischen denen es 30 bis 60 engl. Meilen weit dahinfuhr; alle diese Fische, durch die ein anderes Schiff so. gar 150 engl. Meilen weit hmdurchse gelte, waren in todtem oder sterbendem Zustande. Das Meer war buchstab lich ein großes Leichenfeld, und die meisten der Leichen gehörten zu der eben erst entdeckten Fischart. Man schätze ihre Zahl aus Hunderte von Millionen. Junge und Ausgewachsene. WaS hatte diesen Massenmord veranlaßt? Gewöhnlich erklärt man ein solches großes Fischsterben durch die Annahme, daß die Schwärme in eine zu kalte Strömung aeriethen, wo sie durch den plötzlichen Temveraturwech sel gelähmt werden und sterbend an die Oberfläche kommen. In der That war das Eis in jenem Jahre an den Küsten von Neu-Fundland und Neu Schottland besonders reichlich; auch wütheten heftige Stürme. Man hat mehrfach beobachtet, daß Stockfische plölich massenweise zu Grunde gingen. wenn ein Eisberg in die Bucht ge rieth. wo sie sich aufhielten. Von anderer Seite suchte man die Massensterblichkeit durch untermeerische Entladung giftiger Gase, Vulcanaus brllche am Meeresboden und ähnliches zu erklären, doch wurde in jenem Jahr keine solche Katastrophe an jenen Küsten bemerkt. Die Annahme einer Eptdemie schien ausgeschlossen, da die Fische keinerlei Bakterien oder andere Schmarotzer aufwiesen, und ihr Fleisch ohne Schaden und ohne Verminderung des Wohlgeschmackes jegessen werden konnte. Seitdem schien der Fisch ver schwunden, als ob er, eben erst entdeckt, schon wieder vollkommen ausgerottet wäre. 1883 und 1885 wurden E?veditionen nach ihm ausgeschickt, völlig vergeblich. Endlich 1.8S2 wurden zu großer Freude der Fischereigenossenschaft wieder L 9 Exemplare deö Totgeglaubten gefangen, einzelne InDer Feind Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt iu'der Reael, den Patienten in sehr schwacher Gesundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle.ist Dr. Bull's Husten Eyrup das allerbeste Mittels welches, wenn sofort anaewandt, die Gefahr der Schwindsucht bcscin'gt. FrailMagglo Tulga, Jronton, Öhio, sagt:-"Es macht mir viel Vergnügen mit in dern Lobe für Dr. ' BuU'S husten Eyrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. BuU'ö 5)usten Eyrup gebraucht hatte war ich vollkommen kurirt und ich wurde den schrecklichen Husten loS. Ich empfehle allen Lei-

denden diese vorzügliche Medma zu fkbranchen." .Dr.', ü'jiyc n CV r-At r-r if-- ' i - -, ir. -J vr-wm-

dtvtduen waren ao dem Mastenmorde entgangen und konnten stch langsam wieder vermehren. 1893 sing man im Golfstrom schon einige Stücke von 6 bis 20 Pfund Gewicht und guter Ge. sundheit. Jedenfalls wird es geraume Zeit dauern, bis die Milliarden, die 1882 ausstarben, wieder ersetzt sein werden. Diese Geschichte ist besonders deshalb interessant, weil ste beweist, daß ein Thier von massenhaftem Vorkommen an einer der bestbekannten Stellen deö Erdgebietes stch der Kenntniß des Menschen unglaublich lange entziehen kann. Es sollen übrigens Untersuchungen eingeleitet werden, um festzustellen, ob der werthvolle Fisch auch weiter südlich im Atlantischen Ocean vorkommt. Postalische Ungleichheiten.

Gar Vieles läßt stch über diese Capitel sagen, u. A. über den, noch immer großen Mangel an Folgerichtigkeit in der Porto - Berechnung. Doch sei nachstehend lediglich von Ungleichheilen zwischen dem Onkel Sam und seinen auswärtigen College im Weltpostverkehr die Rede. Ungleichheiten, bei denen Onkel Sam schlecht genug wegkommt. Im Allgemeinen wird von dem Publikum in unserem Lande weniger Sorgfalt in dem Fertigmachen und Frankiren von Postsachen geübt, als in europäischen Ländern, und infolge dessen verliert die Bundesregierung fort und fort Geld, während auöwärtige Regierungen Bezahlung für Dienste erhalten, welche ste nicht vollbrtn gen. Jede Woche geht von un Lande eine Masse ungenügend erem ranand. kirter Postsachen in das Aus Solche Sachen werden bekanntlich befördert, aber in ihrem Ankunfslande muß das Doppelte des fehlenden Portos bezahlt werden, und das StrafPorto kommt ausschließlich der dortigen PostVerwaltung zugute. Es ist z. B. noch nicht lange her, daß eine einzige Person von einer hiesigen Stadt 200 Souvenir - Postkarten nach verschiedenen Theilen Deutschlands sandte. Jede dieser Karten war mit 2 Cents frannrt, waS genügt haben würde, wenn es regelrechteRegierungsPostkarten gewesen, wären. Da ste jedoch von einem Privatgeschast bedruckt worden waren, so wären für iede dieser, außerdem beschriebenen Postkarten 5 Cents zu zahlen gewesen. Hätte die PostVerwaltung den Absender gekannt, so wäre derselbe benachrichtigt worden; aber er war blos mit Anfangs - Buchstaben unterzeichnet. Und so wurden alle diese Karten besördert. und der deutschländischen PostVerwaltung müssen für jede derselben 6 Cents nachgezabst werden. So erhält daher die dortige PostVerwaltung auf jede dieser Karten 3 Cents für nichts. Obwohl man noch nie eine zusammenfassende amtliche Statistik darüber aufgestellt hat, kann versichert werden, daß diese ungenügend frankirten Postsachen eine viel größere Masse ausmachen. als man im allgemeinen Publikum ahnt! Und die Ver. Staaten versenden etwa50Malsoviele derartige Postsachen, wie ste aus dem Auslande erhalten! In Zeiten der Feiertage werden solchen Postsachen allemal in besonders großen Mengen versandt; aber das ganze Jahr über ist ihr Betrag ein recht bedeutender. Unter den unzulänglich frankirten Postsachen, welche aus dem Ausland hierher kommen, sind die meisten aus Armenien und der Türkei. Es gibt bekanntlich auch Leute, welche ungenügend frankirte Postsachen. die an sie adresstrt sind, unter keinen Umständen annehmen. Fürst Bismarck ist lange nicht der Einzige derselben! Briefe, deren Annahme wegen Nichtfrankirung oder ungenügender Frankirung verweigert worden ist, müssen, wenn möglich, an den Ab-' sender zurückgeschickt werden, der als dann das doppelte Porto zu zahlen hat. Aber auch dieser kann ihre Annähme verweigern; m solchem Falle wandern sie schließlich an die berühmte Dead Letter Office- in Washington, und Onkel Sam bekommt für seinen Trubel rein gar nichts. Bekanntlich werden StrafportoMarken nur im Postdienst selbst benutzt, und sogar Angestellte desselben können auf ehrlichem Wege keine derselben für sich erlangen, außer benutzte. Dennoch finden durch Einbrecher oder sonstwie manche dieser unbenutzten Marken ihren Weg in das Publikum, und Manche sind so naiv, sie auf Postsachen aufzukleben, ohne zu wissen, daß die Post ste unter keinen Umständen als Porto anerkennt. . Die Storäzpost. kumoristisHcS Zukunftsmörchen von Lud ' wigKiailsner-Dawoc. Es war beinabe sckon Alles erfunden. Richt nur das Pulver und die Buchdruckeckunst, Rad und Telephon, lenkbares Luftschiff und selbstladende Kanonen. Gewehre und Revolver, son dern noch ganz, ganz andere Dinge. Wir waren eben in der Wissenschaft furchtbar weit vorgeschritten. Da plagte einen Gelehrten der Ehraeiz. alle wissenschaftlichen Entdeckungen und Empslndunaen. Svektralanalvse. Röntgenstrahlen, Flüssigmachung der Lust. Telearapdiren ohne Draht, kurz Alles durch eine neue Erfindung zu übertrumpfen. So erfand er die Storchpost. Diese war ein elektrischer Apparat. mit Hilfe dessen man stch mit dem im Zktnderteich sitzenden Hauptstorch verbinden konnte. Mit den gewöhnlichen Störchen ist es ja nickt so schwer, in Verbindung zu treten. Manches Kind hat sich bei ihnen schon bald ein Brüderchcn, bald ein Schwesterchen bestellt. Aber diese Störche sind nur Qandlanger. Boten deö im Kinderteich hausenden uralten Storchs Adebar, der allein zu . bestimmen hat, ob ein Brüderchen oder ob. in Schwesterchen aebrackt werden solle.' Mit dem Bestimmen hatte es aber so seine eigene Brandtniö. .Derutk Adebar bat in d:n

Tausenden von Jahren sein Geschäft, bald mit dem rechten Flügel einen Knaben, bald mit dem lmken Flüge! ein Mädchen aus dem Teich herauszufischen, so intuB bekommen, daß er ganz mechanisch und meist halb verschlafen einmal den rechten, einmal den linken Flügel senkte, je nachdem also das eine Mal einen Knaben, das andere Mal ein Mädchen hervorlangte. Da Adebar ein Mann ist hatte er allerdings ine kleine Vorliebe für seine Geschlcchtsgenossen und langte, wenn r gerade wach war. öfter einen Knaben als ein Mädchen hervor. Aber im Ganzen hielten sich Veide so ziemlich die Waage, und nur weil in den Kriegen und im Kampfe ums Dasein mehr Jünglinge und Männer, als Frauen und Mädchen starben, gab eS schließlich mehr Frauen als Männer auf der Erde.was allerlei unangenehme Folgen hatte. Als jener Gelehrte feine epochemachende Erfindung, die er die StorchPost nannte, gemacht hatte, herrschte großer Jubel bei den Menschen. Sie glaubten nun, leicht alle die großen Uebelstände los werden zu können, welche von den überzähligen Frauen herrührten. Es gab kaum einen Mann, ja kaum eine Frau, die nicht mit Hilfe der Storchpost Adebar instruirten. bei der nächsten Gelegenheit ja kein Mädchen zu schicken, 'nen Stammhalter, lieber Adebar!-Wünschte Papa, nen Knaben", drahtete Mama durch die Luft. Einen strammen Jungen!" lautete die Storchmeldung jetzt; "'nen Jungen", fast befehlend die Botschaft der nächsten Sekunde. Der gute Adebar that, wie man von ihm wünschte. Schon im ersten Jahre nach der Erfindung der Storchvost brachten die Störche nur Knaben. Alle

freuten sich. Nur keine Mädels! hieß es. So ging es eine Reihe von Jahren. Aber schon nach kaum sieben bis acht Jahren fingen zuerst die Mut ter an zu jammern, die mit den lärmenden Jungen nicht fertig werden konnten. Wohl stieg auch in manchem Vater der Wunsch auf. ein zartes, fchönes Töchterchen auf den Knieen zu wiegen, aber er unterdrückte mit der den Männer eigenen Selbstlosigkeit den Wunsch mit einem: Nein, nein! Die Jungens haben es besser auf der Wett, und auch die Mütter gaben, mebr seufzend, nach, da ihnen einfiel, wie sie der natürlichsten Hilfe und Gesellschaft für immer beraubt sein wur den. Es war vielleicht im Jahre 20 nach Erfindung der Storchpost, da hatte die Welt schon ein ganz anderes Aussehen gewonnen. Die Tanzkränzchen und Bälle hatten aufgehört. Auf den Straßen, selbst in der Friedrichstraße zu Berlin, in der Londoner Regentstreet, auf den Pariser Boulevards sah man weder bei Tag und nun gar bei Nacht eine Jungfrau. Auch Frauen bekam man kaum jemals zu Gesicht. Theils hatten sie die herangewachsenen und die heranwachsenden Söhne ganz marode und nervös gemacht, theils wurden sie von den eifersüchtigenMännern auf das strengste bewacht. Man könnte sagen, sie wurden wie in einem Harem gehalten, wenn das nicht eine ganz falsche Vorstellung erwecken wür de. Die ältesten Jungfern, die gefchiedensten Frauen und selbst die böfesten Schwiegermütter waren sammt und sonders weggeheirathet. Die Männer aber randalirten, stritten und führten Kriege mehr denn je. Nur die Kriegs- und Marineminister hatten nicht zu klagen. Jede Forderung aus Vermehrung der Truppen wurde bewilligt. Kein Monarch stand mehr bei dem siebenten Jungen Pathe, wo durch selbst der kleinste Souverän mindestens seine 60 Mark, jährlich sparte. Endlich fiel ein Spekulant auf den Gedanken, die Krisis auszunutzen, und zwar mit Hilfe der Storchpost. Diese war nämlich ganz und gar in Bergessenheit gerathen. Seit zehn Jahren schon hatte sich Niemand einen Jungen gewünscht. Aber der rechte Flügel des guten Adebar hatte sich inzwischen ge w'öhnt. immer nach rechts ju greisen. Er that e5 so mechanisch, daß ein hier und da schüchtern geäußerter und durch die verrostete Storchpost nur schwach übermittelter Wunsch nach ei. nem Mädchen keine Wirkung hätte. Als unser Spekulant laut durch .die Storchvost'rief: Ein Mädchen, Adebar! Ein Mädchen, schnell, wenn möglich. Zwillinge, und meinem Bru der. Vater,' Schwager, meinen Neffen. Onkel auch da wirkte das im Kinderteich seit Bestehen der Welt noch nie gehörte Verlangen so sensationell, daß Atxbar erwachte, und nachdem er sich vergewissert, daß er recht gehört, schnell that, wie von' ihm gewünscht. Zunächst bekam der Spekulant einen Orden. Man ernannte ihn zum Vater deö Vaterlandes, er, als praktischer Spekulant, zog es aber vor, Schwiegervater eines Prinzen zu werden. Denn alle diese Mädchen, die, da man ihnen in jüngsten Jahren schon den Hof machte, sehr frühreis waren, gingen fort wie beim Bäcker die Semmel. Natürlich wollte jetzt alle Welt wieder Mädchen, und der gute Adebar schickte ste auch. - ; Aber die Menschen werden wohl immer anders, ändern sich jedoch nicht. Sie wünschten jetzt nur noch Mädchen, ' und nach einigen Jahren gab eS wieder eine Ueberproduktion an Mädeben, schlimmer wie jemals vor Erfindung .der Storchpost. Die neue Krisis war in mancher Beziehung noch viel gefährlicher als die vorangegangene. Jetzt wurden wieder in sebr vielen. namentlich den sogenannten gutbürgergerlichen Familien Knaben gewünscht. Nur - nicht mit solcher Einmüthigkeit ; und. nun war daö Unglück erst recht groß. Vater erklärt im Famllienrathe, er wolle einen Junaen. Schwiegermutier platzte dazwischen: .Etwa so einen Ekel wie Du. was? Ein Mäd. chen, sag ich; mtlat Tochter, hat genug mit den fünf wUden Jungen sich abzu-rackern.-Da aus der Zeit der furcht. tZTVt U:5ervrsdukt!on an Frauey

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all otner dieoraere or tn atomaen, urar ana ooweia. mm thorouxh, bring clearactt to th noad ana new 7 noch eine größere Nichtachtung vor Frauen im Allgemeinen und vor Schwiegermüttern im Besonderen zu rückgeblieben war. Hörte der Hausherr nicht aus sie, und, um auch nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, daß er der Schwiegermutter nachgebe, hörte er auch mcht aus den Wunsch seiner Eltern nach einer Enkelin, der Geschwi ster nach einem Nichtchen, der Kinder nach einem Schwesterchen. Die Frau wagte schon gar nichts zu saaen, aber sie handelte. Die Storchpost, dachte sie, verbindet mich so gut wie meinen Mann und mich sogar noch mehr als ihn mit dem Kinderteich. So befahl denn er dem Adebar, einen Jungen. sie. ein Mädchen zu schicken. . Der gute Adebar, der in seiner Schlaftrunkenheit und auf seine alten Tage kaum noch wußte, wie er es den Menschen recht machen sollte, tauchte ient zualeick den reckten und den linken Flügel ein und schickte - Zwillinge. Die Zwillingsgeburten nahmen furchtbar überHand, da der geschilderte Familienzwist in hunderttau send Familien sich wiederholte und nun stand die Weltder surajtvarsten Noth gegenüber, der einer rapiden Ueberbevölkerung. Erst konnte man gar keinen Grund für das Ueberhandnehmen der Zwillingsgeburten finden. Aber endlich sah doch em Statistiker, daß diese selt samen Krisen in Zusammenhang ste hen mit der Erfindung der Storchpost. Eine internationale Conserenz wurde einberufen und man beschloß, die Benutzung der Storchpost mit schweren Strafen zu ' belegen. Außerdem wurde ein sehr hoher Preis ausgesetzt aus eine Gegenerfindung. Dies erTage erschienen Fürstin Odescalchi sammt Tochter. Grasin EastMir Zichy, und deren.ausarzt Professor Janny in Budapest im Röntgen-Laboratorium des Dr. Carl Kiß dortselbst, um ihn zu consultiren. Die Gräfin Zichy benützte vor Jahren eine Stahlnadel zur Befestigung ihres Hutes. In Folge des starken Druckes zerbrach der schwarze Glasknopf der Nadel und mehrere Splitter drangen tief in den Zeigefinger der Gräfin. Einige Splitter konnte die Gräsin selbst entfernen, die übrigen jedoch blieben in dem stark angeschwollenen Flnger zurück, den man in Folge dessen wiederholt operiren mußte. Nach der Operation zeigte sich hierauf lange Zeit an dem Finger nichts. In den letzten Tagen traten wieder nicht blos in dem beschädigten Finger, sondern im aanzen Arme Schmerzen auf. ' Die Gräfin lieh nun ihren kranken Fmaer mittels Röntgen-Strahlen untersuchen. Sowohl bei der Durchleuchtung, als auch bei den gemachten photoaraphischen Aufnahmen waren die Glassplitter deutlich sichtbar. Ein Splitter hat die Größe eines Mohnkörnchens und sitzt hart an der Beinhaut, ein zweiter größerer Splitter sitzt zwei Millimeters von der Haut entfernt. Professor Jan-; ny wird nun auf Grund der RöntgenPhotographien die Splitter entfernen, i

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