Indiana Tribüne, Volume 21, Number 262, Indianapolis, Marion County, 10 June 1898 — Page 2

ZNdiaus Arivüne. Erschein Täglich und Gmto&.

Die tZaltche.TridSne- kostet durch den Xxlaec 1 entö per LZoche, die Sontag?.Iribae'I Et per TZoche. Beide ,us?e 15 t ,d, ISSentS Vr r?'t. Per fW euberhalb bei Ub igeschi l ,rHtHlg V pe' aHr. Dfsixti 10 eüd Ulabama OtraJt. Indianapolis, Ind., 10. Juni 1898 Sluö der Zeit des Eilpostrelterö. So gewaltige Fortsritte auch bei Dampf und die Elektncität in das Verkehrswesen gebracht haben, muß doch manchen früheren Vermittlern des Verkehrs und wahrlich nicht zuletzt in unserem jungen Westen und Südwesten nachgesagt werden, daß sie im Verhältniß zu ihrer Einrichtun Bedeutenderes, mit Einsetzung ihrer lgenen Person, leisteten, als gegenwärtig von ihrerr- meisten Nachsolgern geleistet wird. Hoch empor ragt über unseren Verkehrsvermittlungs - Pionieren der schneidige Eilpostreiter oder, wie man ihn gewöhnlich nannte, der Poney Expreß Rider". Das war ein ganz andezerKerl, als die europäischen PostTeiler der seligen Thurn und Taxis'Jchtti Zeit! Einer der Ueberlebenden jener Tage plaudert neuerdings über ihn : Das Auftauchen dieses geflügelten" Boten, der von Missouri nach Sacramento, Cal., über den Eontinent sauste und Briefe in acht Tagen 1900 Meilen weit beförderte, war fiir uns immer ein großes Ereigniß, noch ein ganz anderes, als es heute das Erscheinen eines Bahnzuges in abg:lcgeuer. ländlichen Gegenden ist! In diesem Dienst wurde Mensch und Pferd das Ueußerstm'ögliche zugemuthet. Wer diesen Tag nicht selber noch gesehen hat. der kann sich kaum einen Begriff davon machen, was unser westlicher Eilpostreiter war. Wenn man von ihm als einem schneidigen Kerl spricht, so ist zu bedenken, daß dies keineskvegs immer eine sechs Fuß hohe Seele- bedeutet, (wie Bönie sich einmal ausdrückte). Vielmehr war der Pony-Expreßreitcr gewöhnlich ein kleines Kerlchen, aber ungemein ausdauernd und feurig wie ein TrakhenerHengst. Er ließ sich selbst und seinem Pferde schauderhaft wenig Schonung angedeihen um nicht zu sagen, gar keine. Ob es Tag oder Nacht war, ob Winter oderSommer, ob es regnete, schneite oder hagelte, ob sein Weg über ebene Bahn dahinführte oder über unwirthsame Bergzacken und Abhänge, ob es durch feindliche Gegenden ging oder durch die unheimlichsten Regionen, welche von feindlichen Indianern wimmelten, das und noch manches Andere mußte unserem Eilpostreiter vollkommen .Wurst- sein. Man kann ihn mit einem todesmuthigen, zuAllem entschlossenen Soldaten vergleichen, der sich jeden Augenblick gegen ungezählte Feinde in das Feld zu werfen bereit ist, ohne irgendwelche besondere Personliche Schutzvorkehrunaen. Mußezeit gab es für ihn niemals, so lange der Dienst dauerte. Er ritt bei Tage oder auch ln der finstersten Nacht 50 Zeilen iv.it nfitt. i. fifi. ....V L.!.fY.!-f 1 t vn, viut iuucii, uuu uicuciuj nua) mehr auf einmal, wenn der Dienst das so mit sich brachte. Natürlich mußte er auch ein ausgezeichnetes Pferd haben. Er ritt stets ein geborenes Rennpferd, das in seiner Art, wie ein wahrer .Gentleman" gepflegt und behaust war, und mindestens zehn Meilen weit auf einmal seine vollste Renngeschwindigkeit unvermindert beibehalten mußte. Mensch und Pferd haben sicherlich niemals besser zusammengepaßt, als bei unseren Eilvostreitern. Und hatte man eine Station erreicht, wo zwei Männer mit einem frischen, ungeduldig schnaubenden Renner bereit standen, so waren blitzschnell Reiter und Postsack transferirt. Und hurre. hurre, hopp hopp bopp Ging's fort im sausenden Galopp sodaß dem Zuschauer Pony und Reiter geradezu verschwanden, ehe er sie überhaupt klar bemerkt hatte! Wie manchmal haben wir diese Erfahrung von den Fenstern einer Postkutsche aus machen können! Und wenn wir mit gestreckten Hälsen in der größten Spannung das schwarze Pünktchen am Horizont näher kommen sahen: ein Ruf und ein zischender Laut machten fast unsere ganze Wahrnehmung aus. Eine Postkutsche legte damals im Tag 100 bis 125 Meilen durchschnittlich zurück, ein Eilpostreiter aber 250 Meilen (also nicht viel weniger, als noch vor wenigen Jahren die schnellsten Oceandampfer zurücklegten.) Auf der obenerwähnten Linie zwischen Missouri und Ealisornim waren stets etwa 80 Pony-Reiter im Sattel. Tag und Nacht; 40 derselben flogen ostwärts, und 40 westwärts. 400 der besten Renner standen ihnen stets zu Gebote. Kurzum, der Eilpostreiter unseres Westens mit seinem Roß war eine höchst bewundernswerthe Erscheinung und verdient eZ, auch in unserer Zeit mit ihrem großartigen Ersatz mechanischer Kräfte für Fleisch und Blut in ehrendem Andenken zu bleiben. Der Wagner Block von Auerbach erhielt im siebziger Feldzuge eine Kugel ln die rechte Halöseite, die ihm zeitweise große Beschwerden mach, te. die sich bis zur Arbeitsunfähigkeit steigerten. Der Mann hatte eine kleine Pension, denn den Beweis bleibenden Nachtheils durch das Geschoß konnte er nicht erbringen. Die jetzt erfolatc Durchleuchtung mit , Röntgenstrahlen ergab sofort, daß die Kugel auf der rechten Seite etwa handbreit unter dem Schulterblatt im Rücken sitze und zwar Ich man sie so deutlich, daß man sie mit der Hand wegnehmen zu könnenglaubte. Es wurde eine pbotographi, sche Aufnahme gemacht und der arme Mann wird endlich nach langer Zeit m tker besseren Pension fccur.cn.

(ZittStlergefecht. Madrid. 27. Mai. Unter Schellengeklingel mit bunt gedutzten sechs und acht Maulthieren jaaen die Omnibusse durch die Alcala zur Torrida, zum sonntäglichen Stiergefecht, und Equipagen und Droschken füllen noch weiter die Fahrbahn. Schön ist der Sonntag in Madrid. Da sieht man auch die Frauen und Mädchen aus dem Volk, ganz schwarz, die Mantilla um den gelbbraunenLpf mit den stolzen Gluthaugen über der hohen Frisur des reichen Schwarzhaa-

res geschlungen, das Gebetbuch und einen Rosenkranz in der Hand Vormittags zur Kirche gehen. Sie sind nicht so albern gepudert, wie die vornehmen Damen es durchweg sind, und lassen ihre Rasse ganz zur Geltung kommen. Sie sind nicht kokett, wie die Jtalienerinnen, die sich absichtsvoll zur Schau stellen. Ruhig gehen sie ihres Weges, aber nicht gretchenhaft gesenkten Vlikkes, sondern jeden, der ihnen begegnet, festen Blickes ins Auge fassend. Es ist etwas Wahres in den Worten der Operncarmen: Wenn du mich liebst, nimm dich in acht!" Nachmittags, nach gethaner Christenpflicht, also zum Stlergefecht. Ganz draußen steht das riesige maurische Amphitheater der Madrider. Plaza de Toros. Maurischen Stils ist das Gebäude.' obwohl der Stierkampf keine maurische, sondern eine echt castilische Erfindung ist. Ehedem war es ein kühnes Ritterspiel, dem wilden Stier einzeln mit der Lanze entgegenzureiten und ihn zu besiegen. Jetzt hat sich daö oft erzählte Ceremoniell gewerbsmäßiger Stierkämpfe? daraus gebildet. Es ist ganz natürlich, daß an einen jeden, der von Spanien erzählt, die Frage gestellt wird, was er von den vielberedeten Stierkämpfen halte. Nun wohl! Was mich angeht, so habe ich mich so sehr nicht entrüsten können, wie man es vielleicht erwartet, und habe auch nicht den wildphantasttschen Eindruck, ' den man bei unö voraussetzt, gewinnen können. Sechs Stieren traten drei EspadoS gegenüber. Das Amphitheater war sehr zahlreich, von einigen tausend Menschen, vorwiegend natürlich Männern, aber auch in den Logen sehr feinen Damen aller Altersstufen, besucht. Bekannt ist, daß der Rang der Plätze sich nach Sonnen und Schattenseite eintheilt. Ich saß auf der Schattenseite, an der Varriera, wo die numerirten Stewsitze, für die man Kissen besonders miethet, amphitheairakisch von dem tiefen Zwischen gange, der die Arena davon trennt, ausstehen. Trotz der z weisellos prächtigen, silberund goldstrotzenden Trachten der Toreros fand ich den vielgenannten Einzug der Quadrilla nicht gar so großartia. wie man oft schreibt. Der erste Stier kommt durch das sich öffnende Thor herein. Er hat schon einen Haken mit violetten Bändchen sitzen und trabt rasch heran. Es ist keines jener mächtiaen Thiere mit den finstergewaltigen Köpsen, wie unsere Zuchtstiere, sondern viel kleiner, großhörnig. mit raschen Bewegungen des schön gebauten Körpers. Mit bockartigen Sprüngen stößt er gegen die Mantelspieler los, die um ihn herumspringen und ihn mit ihren Mänteln reizen. Dieses Spiel, das einzelne sehr kühn treiben, ist von großer Anmuth. Es geht durch die ganze Kampszeit durch. Der Stier weicht ost aus und sucht zu fliehen, wird aber immer w'eder gereizt. Jetzt steht er mit gesenktem Kopfe, wie nachdenklich, da. Ein Picador reitet heran und stößt ihm die Lanze in die Seite. Unmittelbar antwortet er mit einem Stoße gegen den Gegner, der wohl einmal pariren und im Galopp davon reiten kann, meistens aber mit dem vom Stiere hochgehobenen Pserde in den Sand fällt. Der Augenblick dieses Zusammenstoßes von Stier u. Reiter war für mich daS schönste Bild. Nun folgt das Häßliche. Der Reiter rettet sich über die Schranke, das Pferd aber bleibt entweder zuckend liegen, bis ihm ein Knecht den Gnadenstoß mit einem Messer gegeben, oder es wird noch einmal auf die Beine gebracht, blutüberströmt, oft mit sichtbaren Ein?eweiden wird es von dem wieder aufteigenden Reiter noch einmal gegen den Stier geführt, der ihm freilich im nächsten Auaenblick mit einem neuen, ost sich tief in den Leib einwühlenden Stoß ein Ende bereitet. Die Seene ist übrigens kurz und. obwohl nicht weni?er als vierzehn Pferde während die es Nachmittags fielen, infolge dieser Kürze nicht so schrecklich, als man meint. 5VaS Häßlichste ist vielmehr, wenn der wild gewordene Stier, in der Arena herumrennend, an die Pferdeleichen kommt und nun an diesen noch mals seine Wuth ausläßt, sie hochhebt und hin- und herschleudert. Schon läuft von den Lanzenstichen das Blut dem Stiere reichlich über den Nacken. Eine Fanfare ruft die Picadores ab. und jetzt kommen dieBanderilleroS mit ihren bunten Stöckchen mit Widerhaken. Sie tänzeln vor dem Stiere her und, wenn sie.u lange brauchen, ehe sie mit gleichzeitigem Stoße je zwei Stöckchen rechts und links vom Nacken eingesetzt haben, ertönen kritische Rufe auS dem Publikum, eine graziöse Durchführung der Aufgabe wird dagegen mit vielfachem Ole!" belohnt. Der Stier, der die Widerhaken wild abzuschütteln sucht, blutet in dichten Strömen, wenn? nunmehr der Espada mit Degen und rothem Tuch auf ihn zutritt, von den Mantelspielern unterftfifet. Diese Hauptsache gelang nun vei den sechs Stieren sehr verschieden. Zwei waren von Blutverlust so 'erschöpft, daß sie sich kaum mehr reizen ließen und der Stoß der EspadaS als keine Heldenthat erschien. Dieser Stoß erfolgt nämlich auch, wie der der Pi cadores und der der Banderilleros, immer in einem Augenblick der Ruhe des Stieres. Nur einem der Espadas gelang es einmal, den eigentlichen Mata. dorstich zu machen. Er stieß seinen Degen bis an den Knauf in den Nackm des Stieres, der schwer blutend noch einige Schritte machte und dann-zu-jlammcnsank. wurden Ciaarren

end HUte wayrenv fernes daräussolgenden Umganges um die Arena zugeworfen. .Die HUte schleuderte er zurück. Auch einen der hier üblichen ledeinen Weinschläuche warf man ihm, aus dem er trank, ehe er ihn an seinen Besitzer zurückbeförderte. Die, oU" klang eö durch den ganzen weiten Raum, und dieDamcn wehten mit den Taschentüchern. Die Leidenschaft für diese Stierkämpfe, bei denen eine handlverksmäßige Gauklerfertigkeit viel mehr zu thun hat. als die eigentliche Tapferkeit, ist um um so weniger aus dem Volkscharakter zu erklären, alö dieser ganz und gar kernen rohen Eindruck macht. Die niederen Klassen haben eine sehr gute, männlich würdige Haltung mit einem stark demoZoatischcnAnstnch. der ihre Verkehr mit den höheren Ständen zwanglos unbefangen macht, und gewisse unangenebme Erscheinungen jüngerer Männer, die in andern Großstädten auffallen, sind hier überaus selten. Trotz der höchst ungünstigen Zeit ist vielfach eine humoristische Hei-j terkeit zu bemerken, die aber auch nicht allzu geräuschvoll sich äußert. Offenbar ist daher dieser Blutdurst, der sich bei den Stierkämpfen geltend macht, auf sehr alte Ueberlieferungen zurückzuführen, die aucb der Kunst Nährsioff geaeben haben, Ueberlieferungen, die mit der Niedermetzelung der Mauren und den Autodafes zusammenhängen. Nach dem Stieraefechte bilden die Spaziergänger auf der Alcala eine lange Spalierkette zu beiden Seiten ver Strake, um die Equipagen, wöbesondere die in ihren Costümen in offener Droschke heimfahrenden Künstler" der Arena zu sehen. Abends sind die großen, prächtigenCafes von Männern aller Stände gefüllt, die Zeitungen Sonntagsruhe gibt es nicht in Spanien gehen reißend ab, und es wird an allen Tischen lebhaft discutlrt. Man merkt wohl, daß die Zeiten bewegter sind als sonst, aber nichts ist zu verspü.'en, was den Fremden m seiner freien Bewegung behindern oder fiax belästigen könnte. Trotz deS Beagerungszustandes macht sich nicht einmal die Polizei sonderlich auffällig. Mir haben die zahlreich hier anwesenden Zeiwngsberichterstatter leid gethan. die den Heißhunger ihrer Leser mit sensationellen Telegrammen stillen sollen und beim besten Willen nicht können. Heuschrecken und Dampfroß. . Die in letzter Zelt wieder stark überhandnehmende Heuschreckenplage in Süd-Afrika macht sich jetzt nicht allein den dortigen Farmern in überaus lastiger Weise bemerkbar, sondern hat bereits einige Male höchst unliebsame Störungen im Eisenbahnverkehr verursacht. So hatte vor Kurzem der Schnellzug von Bloemfontein nach Port Elizabcth ein merkwürdiges Abenteuer zu bestehen. Nachdem der Zug Edenburg im Freistaat passirt hatte, stieß' er plötzlich mit einem gewaltigen Schwärm der sogenannten Voetgangers (Heuschrecken) zusammen. Millionen, vielleicht Billionen dieser unangenehmen Jnsecten bedeckten das Geleise und machten es der Locomotive fast zur Unmöglichkeit, ihren Weg fortzusetzen. Das Zugpersonal schüttete große Mengen Sand auf die Störenfriede, doch schreckte das die Thiere nicht im Geringsten, erschwerte aber dem keuchenden, in seinem Lause gekämmten Dampfrosse die Arbeit nur noch mehr und ließ sogar ein Entgleisen der langen Wagenreihe befürchten. Zuletzt stieg der größte Theil der Passagiere aus, und neben der Locomotive hergehend, versuchten die Leute auf alle mögliche Weise die ausdringlichen Insecten zu verscheuchen. Es bot einen ebenso interessanten wie absonderlichen Anblick, das mächtige, dampfspeiende eiserne Ungethüm fast machtlos gegen die Myriaden von Heuschrecken ankämpfen zu sehen, die daraus versessen schienen, das schnaubende und zischende Ungeheuer, das ihnen so gar keine Furcht einflößte, obwohl es Millionen von ihnen zermalmte, in seinem Vorwärtseilen erfolgreich zu hemmen. Wie eine riesige Schnecke langsam dahinkriechend, indem sie den endlosen Zug nur mühsam nachschleppte, gelang es der heftige Anstrengungen machenden Maschine zuletzt doch, sich durch den colossalen Schwärm hindurchzuarbeiten und mit sausender Eile gi?ig es dann vorwärts, um die unerwartete Zcitversäumniß wieder einzuholen.

Schnelderkritik. Die unternehmende englische Fach Zeitschrift für Schneider Tailor and Cutter" hat den Muth gehabt, in einem kühnen Artikel eine gänzlich neue Art der Kritik an einigen in der Königlichen Akademie ausgestellten Porträts zu üben. Der Verfasser dieses merkwürdigen Artikels beklagt sich nämlich im Namen aller auf Ansehen und Ehre haltenden Schneidermeister Londons bitter über die absolute Knopslosigkeit- und sonstigen Unvoll kommenl)eiten an den Bckleidungsstücken, die auf besagten Porträts von dem Pinsel des betreffenden Künstlers wiedergegeben sind. Das Gesicht und die Hände eines Menschen zu malen, mag ja nicht gerade schwierig sein," schreibt der weise .Recensent, aber den peinlich sauber gearbeiteten Anzug eines Herrn oder eine elegante Dame,.toilette in allen verwirrenden Einzelheilen naturgetreu, auf die Leinwand zu bringen, das muß allerdings eine ungeheure Aufgabe sein, da ihr nur'selten einer der Herren Maler gewachsen ist. Beim Betrachten des Porträts von Sir Thomas Southerland z. B. läuft jedem Sachverständigen ein gelinder Schauer über den Rücken. Der Maler des Bildes glaubt natürlich in seiner Unwissenheit, daß er ein Meisterwerk geschaffen habe, aber mag er nur hören, was Unsereiner von seinem elenden Machwerk denkt. . Ganz zu schwelgen von manchen ankeren groben Fehlern, wie die totale Abwesenheit der Nähte und Auschlä iß t!: DarCuna t?3

ooppeünopftgen GejellschaftSrockes. in dem sich Sir Thomas malen ließ, eine Schande für den bedauernswerthen Schneider, der für den Herrn arbeitet. Man kann trotz eifrigen Suchens kcinen einzigen Knopf an dem Rock entdecken und in Bezug auf 5i'nopslöchcr und gesteppte Säume ist das Klcidungsstück ebenfalls unschuldig. Man muß sich nur wundern, wie Sir Thomas in den Rock hineingerathcn ist ; sicher ist der Frack wie Klcin-Topsy sagen würde schon auf ihm gewachsen. Hier und da findet man unter denPorträts einö. auf das mehr Sorgfält verwendet wurde. So z. B. das vonSir William Lockhart, dessen scharlachrother Waffcnrock mit dem größten Kunstverständniß gemalt worden ist. Die Eichenlaubstickerei, die Goldverzierunden auf Kragen und Aermelaufschlagen, der Schnurbesatz und vor allen Dingen die Knöpfe und Knopflöcher sind mit höchsterAccuratesse ausgeführt. Was aber die meisten übrigen Porträts anbelangt, so ist eö besser, man schwelgt darüber. Die innersten Gefühle jedes rechtschaffenen Schneidermeisterö müssen bei deren Anblick auf's Tiefste verwundet werden." Die Herren Maler werden also in Zukunft gut thun, nicht nur ihr Augenmerk auf richtigeFarbenmischuna und wirkungsvolle Abtheilung von Licht und Schatten zu richten, sondern auch mit den Kunstbegriffen der ehrsamen Schneiderzunft zu rechnen. Vom Jnlanvc.

E kn Ger ichtin New Jersey hat entschieden, daß ein beschädigter Papierdollar kein aesetzlichesZahlungsMittel ist. Die Regierung wechselte solches Geld für. gutes Geld um und daher sei keine Nothwendigkeit vorhan den, es in Umlauf zu halten. In Abweserrheit-der Mutter ist das kleine Kind von Frau John Loats Bradshaw in Frederick. Md.. aus dem Fenster tneS Zimmers im dritten Stockwerk aus einer Höhe von 40 Fuß herabgefallen, wurde jedoch. wie der schnell herveigeruseneArzt con statirte, dabei nicht verletzt. Um während der Euba campagne nicht allzusehr von der Hitze leiden zu müssen, haben die Ofsiciere des im Lager von Ehattanooga befindlichen 8. Regiments von Massachusetts beschlossen, sich die Schädel rasiren zu lassen. Den Anfang machte der Briga de-Commandeur Col. Few, der sich den Hirnkasten rattenkahl scheeren ließ. Vor einiger Zeit legte Rev. Theodor I. Schasfer in Browns ville. Penn., das Rectorat der dortigen Methodistenkirche nieder und ging in den Eisenwalzwerken an die Arbeit. In wenigen Wochen Wot er der Boß Roler" und ist soeben zum Präsidenten des lokalen Zweiges der Association der Eisen- und Stahlarbeiter gewählt worden. Die Baumwollsamerrindustrie der Ver. Staten hat einen Umsatz von circa vier Millionen Tonnen jährlich, im Werthe von $120,000.000. Im Jahre 1867 gab es Hierlands vier Mühlen. In 30 Iahren ist ihre Zahl auf 300 gestiegen, mit einem Anlagekapital von $10,400,000 und emem Personal von 10.000 Personen. Unter der Firma AustroAmerican Line" ist eine Dampsergesellschaft in'S Leben gerusen worden, welche allmonatlich einen Dampfer von New Jork nach Venedig und Trieft und umgekehrt ablassen wird. Diese Dampfer werden an Zwischenhäfen anlegen und Ladungen mit direkten Frachtbriefen für Italien, die Levante, Constantinopel, dieHäfen des Schwarzen und Rothen Meeres und Ostindien zur Beförderung annehmen. Ein Menschenleben hat ein schweres Gewitter, das über Schriever, .La., niederging, gefordert. Der Farmer Aaron Robcrlson war mit seinem Gespann aus der Heimfahrt begriffen, als das Wetter mit solcher Gewalt losbrach, daß der Mann es für zut befand, von seinem Gefährt abzuieigen und irgendwo Unterschlupf zu 'inden. Doch kaum war er im Begriff, einen Wagen zu verlassen, als ihn ein glihstrahl traf und sofort tödtete. Wie heftig dieser Schlag gewesen sein muß. seht daraus hervor, daß auch der Maulesel getödtet wurde und zwei in der Nähe des Unglücksplatzes stehende Arbeiter betäubt zu Boden sanken. Schlagfertig" scheint der Admiral Dewey, dessen Ruhm jetzt alle Welt erfüllt, von je her qewesen zu sein. Als der Held von Cavite vor vielen Jahren als junger Osficier in der Navy Aard von Portsmouth stationirt war. prügelte er eines schönen Tages in Jork einen Burschen Namens Garland weidlich durch und wegen dieser Heldenthat" wurde er zu einer Strafe von $5 nebst den Kosten veruriheilt ; zusammen mußte er $23.80 berappen Die ofsicielle Urkunde von der Verurtheilung befindet sich noch im Besitze des damaligen Sheriffs George F. Plaisted vonYork. der die Strafe nebst den Kosten einzuziehen hatte. TrübeErfahrungen hat Herr Charles Schneider in Washington. D. C.. mit seinem Schwiegersohn (2in Wahres Sprüchwort. "9?ufrtS ist so eriolareick wie Sr. folg." Diese Behauptung ist nie des r l r 1 j v .X. rz-si . t cdpiejru uii iuir uuiu; vcu V4iiu von Dr. Bull's 5nstklt Svruv. Diki wunderbare Medizin kunrt Jeden Fall von Erkastulia, Lausten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Er folg. Frau E.W. Richards, 2214 E Curnbcrland Str., Pbiladclphia, Pa., schreibt: "Ich habe Dr. Bull'öHusten Syruzz seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmst Fallen und ratre allen Müttern dasselbe zuthun." Dr.Bull'S Husteu Syrup kostet nur 23 Cents, versucht kein anderes Mittel sondern bleiit bei dern alten und ber?ä5,rt?n Dr. 3. C ifuflrn Cri-'ji icx j7 C.....i --..-. V-w.. - b I.

tfrani M. Mror gemacht. Der Letztgenannte, Secretär und Schatzmeister der Charles Schneider Baking Company. ist verschwunden und hat einDeficit.von nahezu $40,000 hinterlassen. Der Verschwundene ist Schneider's Schwiegersohn und seit 12 Jahren im Dienste des Hrn. Schneider. Falsche Spekulationen sollen den Ruin des jungen Mannes veranlaßt haben. Hr. Schneider hatte volles Vertrauen in denselben gesetzt und ihm, als er letztes Jahr eine Neise nach der altcnWelt machte, Vollmacht gegeben, von seinem Gelde zu ziehen. Am 1. Januar will Herr Schneider noch ein Guthaben von 569.000 gehabt, und davon nur einige L5,000 erhoben haben. Am Tage nach dem Verschwinden Firor's waren von dem ganzen Betrage nur mehr $88 in der Bank. Daö Schlachtschiff Oreg o n", dessen Leistungsfähigkeit auf seiner Fahrt von San Francisco nach Key West stch so glänzend bewährt hat, braucht bei einer Fahrgeschwindigkeit von 11 Knoten per Stunde in 24 Stunden 75 Tonnen Kohlen, also etwas über eine Viertel Tonne per Knoten. Fährt daS Schiff aber mit seiner höchsten Geschwindigkeit von 17 Knoten per Stunde, so steigert stch der Kohlenverbrauch auf 250 Tonnen in 24 Stunden, also mehr als 3 Fünftel Tonne per Knoten. Zu einer Fahrt von tausend Meilen bei einer Fahrgeschwindigkeit von 11 Knoten per Stunde wiirde die Oregon" also 250 Tonnen Kohlen brauchen, legt ste aber dieselbe Entfernung mit einer Fahrgeschwindigkeit von 17 Knoten per Stunde zurück, so benöthigt'ste dazu 600 Tonnen. Bei weiterer Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit ist das Verhältnifj ein noch viel ungünstigeres. ni Vom Auslande.

In England soll endlich die Tretmühle in den Gefängnissen abgeschafft und an Stelle dessen nützliche Arbeit für die Gefangenen eingeführt werden. Der Minister des Innern beabsichtigt auch noch lveittre Ressrmen durckzufübren. Bisder muhten die Sträflinge die ersten 23 Taqe obn,Matratze aus Brettern scyia, fen. Das soll abaeändert werden Auch soll unschuldiges Gespräch unter den Sträflingen dinfort niyr mey' gänzlich verboten sein. In Straßburg st a r I im Alter von 85 fahren ein letztes, be dauernswerthes Opser der Beschießung Strakburas. ttrl. Am6lie Magnus. Am 24. August 1870 stand ste früh halb 6 Uhr vor ihrem Bette ,m Lrvge sckok ibrer Wohnung. Weikthurm Str 5ö, als eine Granate in daö Gemach floa. erdlodirte und ibr belveArme zer schmetterte. Sie wurde auch sonst an mehreren Stellen schwer vertenl unv lag sechs Wochen infolge des Blutverlustes bewuktlos im Spital. Beider Arme beraubt, lebte sie noch über 27 Jahre. Aus dem Gerichtsgef ä n g n i ß in Essen ist ein internatloler Verbrecher, Namens Winter, entflohen, der als Haupt einer Wtevesbände in Dortmund. Bochum, Essen und anderen Städten Deutschlands sein Unwesen getrieben. Er gilt als ein verwegener Mensch, ist aus Chicago gebürtig und fuhrt seit vielen Jayren ein Abenteurerleben. Bei seiner VerHaftung schoß er einem Polizeibeamten einen Finger ab, wahrend er einen anderen durch einen Revolverschuß in den Unterleib lebensgefährlich verletzte. Wie er aus dem Gefängniß entkommen konnte, ist einRäthsel, da er nach einem kürzlich unternommenen Fluchtversuch an Händen und Füßen Fesseln trug. Ein Bauer in Mietzens bei Matrei in Tirol, Vater von 13 U benden Kindern, der stch in den letzten Jahren vollständig dem Trunke ergab, bedrohte wiederholt seine Frau und Kinder mit Erstechen. Wegen ruchloser Mißhandlung der Zrau wurde der Wütherich auch schon emmal empfindlich abgestraft. Dieser Tage kam rxr Bauer wiederum schwer betrunken nach Hause, fuchtelt mit vem im Griffe festflehenden Messer herum, und verfolgte die Frau und die Kinder. Der weitälteste 18jährige Sohn ergriff zur Abwehr ein Holzscheit und schlua den tobenden Vater nieder. Der junge Mann hat stch sofort selbst dem Gerichie gestellt. EineOrtschaft, die sich durch eine ungewöhnliche Vorliebe ihrer Söhne für den Lehrerstand aus zeichnet, ist das im höchsten Theile des Erzqebirges gelegene Dorf Grumbach bei Jöhstadt. Nicht weniger als 65 der gegenwärtig im Amte befindlichen Volksschullehrer Sachsens sind aus diesem Gebirgsdorfe gebürtig. "Es wird kaum einen Ort in Deutschland geben, der einen gleich hohen Procentsah seiner Bewohner dem Lehrerberuf zuführt. Ware eine solche Vorliebe für diesen Beruf weiter verbreitet, dann würde dem in Sachsen herrschenden Lehrermangel, der abermals zur Errichtung eines neuen Schullehrerseminars . in der benachbarten Stadt Frankenburg genöthigt hat, bald gehoben sein. JmpreußischenHerrenb a u s e trua sieb bei der Beratbuna des Vrivatdontenaesekes kolaender amüsanter Zwischenfall zu, der nach dem Wortlaut von einem ausmerlsamen Stenographen festgehalten worden ist. wenn er sich auch kaum in den Berichten wiederfinden dürfte. Es war i v.- C i rr' crr; riIN vfciaioiscuion uno if(imic rialdirector Althoff bemühte sich. Paraaravk für Naraarabb. die Kinw,n, V - - t r i r r 7r " " düngen des Professors Dernburg zu widerlegen. Da unterbricht Präsident Fürst zu Wied den Regierungscommissar: .Sie svrecken ia ,u 8 4!" M - nisterialdirector Althofs: Nein, zu ftu mt:nL..i(N;tri eml.. w o: iaiiinitf uri zu Ameo: noer wir smd bei 3!" Ministerialdirektor Althoff: .Nein, ich glaube bei 6, höchstens 4!" Berichterstatter Graf Hutten-Czapöki: Wir sind, glaube ich; noch bei 31" Präsident Fürst zu Qied: Also ich nehme an. wir smd bei 8 4!" Und dikDi-cussion fährt hierc"f.b:i VzxzixztS 2 fort. .. i

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ändert sich Im Frühlinge. Das mensch lich System gebraucht auch eine .... Irühlings-Wedizm so gut wie die Blumen im Frühling Regen öthkg habe. Gebrauch Dr. Vugust Könlg's Damburger Tropkcn um das Blut u reinigen, die Leder ,u regullren und VLagenleiden u hellen.

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Freedorn and sunshino aro not moro welcome to on who has been languishing in prison than tho relief and cemfort given hj't !WA TAtBUlES Everr symptom of headaches. bacVaches, billousness, dluiness, constipation and other derangements leaves at once when Kipans Tabules come to the resouo. These Tabules reach tho root of such dlsorders. Tho stomach ia toned and strengthencd, tho liver reeeives a gentle Stimulus, tho bowela aro regulated thua aiding regularity in all tho functlons. Tho wholo phvsicalbeing is renovated and re-inforcod by tho capacity to expel waste and recelv nourishment. AU people of sedentary or confining ocenpations men or women will ensuro bett digestion, clearcr minds, and increased power of applicatton and enjoyment by the nso of Kipans Tabules.

LAXIR BONBONS Vl KURICRN VER5T0PTUNO. :ii X7 Zweifelsohne finden es die Colporteure der verschiedenen iv China thätigen MissionsgesellMften häufig sehr schwer, ihre Tractätchen und Bibeln unter den Chinesen los zu werden. Ans einen ganz originellen Einfall ist nun ein protestantischer Colporteur (Schwede) gekommen, der in der Mongolei herumreist. Er macht seine Reisen auf einem Zweirad; ihn begleitet ein mongolischer Gehilfe, atürltch ist das Volk sehr neugierig, den Ausländer auf dem von selbst gehenden Karren" fahren zu sehen, und er wird daher bestürmt, seine Kunst zu produzircn. Hierzu läßt sich denn auch der Colporteur stets überreden, d. h. nur unter der Bedingung, daß jeder der erwachsenen Zuschauer zuerst ein Tractätcljen oder Neues Testament kauft. Daß ein Eisenbahnzug abfahrt und der Conducteur zurückbleibt, dieses Malheur ist auf der Strecke Lohr-Wertheim passirt. Auf der Station Marktheidenfcld fuhr der Lokomotivführer infolge eines falsch verstandenen Zeichens ab und merkte erst auf der nächsten Station Trenn feld, daß der Conducteur fehlte. Es blieb ihm nichts übrig, als mit seiner Maschine zurückzufahren und den in Verlust gegangenen Zugführer zu holen. Dt Passagiere kamen blos eine Stunde später in Wertheim an. In der Tiefe des Abgrundeö Mazacha in Mähren wurde die Bestattung einer Leiche vorgenommen. Vor einigen Wochen hatte sich ein junger Mann in selbstmörderischer Absicht in den Abgrund gestürzt. Da der Leichnam nicht herausbefördert werden konnte, wurde der Inwohner eines benachbarten Dorfes an einer 86 Klafter langen Doppelleine von zehn Männern mit der nöthigen Vorsicht hinabgelassen. Nach 6 Minuten war der Mann in derTiefe angelangt, band sich von der Leine loK und erreichte ettva 30 Schritte entfernt, die Stelle, an welcher der Leichnam lag. Dort grub er ein Grab und bestaitete den Selbst Mörder. Sodann wurde der Mann wieder emporgewunden. Die ganze Procedur hatte anderthalb Stunden in Anspruch genommen. B i Sjetzt glaubte man ziemlich allgemein, daß es die Aufgabe der Polizei sei. daS Ekaenihum zu schützen, die Ruhe auf den Straßen ausrecht zu erhalten und über die Sicherheit der Bürger zu wachen. Der Polizelpräfekt von Moskau ist jedoch anderer Ansicht. Er will, daß seine Unterbeamten auch für die Erziehung und Belehrung deS Volkes Sorge tragen. Kürz lich hat er an die Polizei Inspektoren folgendes Rundschreiben erlassen: Jch habe zu meinem Bedauern bemerkt, daß auf vielen Hausfchildern sich orthographische Fehler befinden. Ich lenke darauf Ihre Aufmerksamkeit und fordere Sie auf, die nöthigen Maß regeln zu ergreifen, damit , die Fehler auf diesen Schildern verbessert werden." Weiter kann man die Polizei-lia-Fürsorge für das geistig 2-hl ' xxx ununc:r.:n r-:ni treuen, i

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