Indiana Tribüne, Volume 21, Number 261, Indianapolis, Marion County, 9 June 1898 — Page 2

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Fndwua Tribüne. CscheiLt Täglich und SoWttagd. Die tZzttche.TribKne' kostet durch IcnXrljet J SentS per Woche, die OsntazI.Dribüe'I St per Zoch. Seid ifnc 1 lts ,d, 15 Gents p,t. Per V,ft emierhalt ßub lgeschi i BiuailfitlUiq W X? 01. Offci 10 Cfi Vlubama Otri.Se. Zndianapolik, Ind., 9. Juni 1898 eisen und Blutvildung, ' Jekanntttch spielt das Eisen in unfern ErnZhruna sowie in der aller rothblüthigen Thiere ein wichtige Rolle; denn eö ist. wie die Wissenschaft lehrt, unentbehrlich zum r 6rnts cfcen Ausbau deö rothen Farbstoffes, ohne den das Blut.sei Aufgabe, den Körper durch innere Verbrennung von den sich immer neu bildenden schädlichen und Überflüssigen Bestandtheilen ZU U freien nicht erfüllen kann. ' Die bei Knaben und Mädchen so häufige Bleichsucht wird deshalb cud)' allgenieln auf einen Mangel an Eisen zurllckgeführt und demgemäß ärztlich U Handell.,, Fnilich wird dieser krankhafte Sustand zum großen Theile durch sitzende Lebensweise und Mangel an guter Athemluft mit verursacht; in'dessen zeigen schon die vielen bleichsüchtigen Mädchen vom Lande, daß hier nicht allein , der Grund ..des Leidens liegt. Dieser Erkenntniß gegenüber fyit stch die Art, wie man den vorhandenen Mangel durch künstliche Zufuhr von Eisen in den Körper auszugleichen suchte, verbältnißmäßig noch wenig bewährt. Dle verschiedenen Eisenpulver, Eisenpillen, EisenlösungS Gemische u. f. w. erwecken sämmtlich den Verdacht, dafc die Form, in der ste das Eisen enthalten, nicht die zu seiner Ausnähme in's Blut aeeigneie sei, zumal da si oft g?nuP des längerm .Gebrauche Vdauungsstorunaen"und .sogar Magnleiden mit Nch bringen. . Da nun das Hämoglobin, die chemische Vttbindung, in der das Eisen in unserm Körper hauptsächlich auftritt, . beim Um laufe des BluteL allmäligin seine einfächern Bestandtheile zerfällt und also wieder ergänzt werden muß, so verfiel man in neuester Zelt darauf, daß Hamoglobin selbst im Großen herzustellen und den Bleichsüchtigen alS ArznekmNtel einzugeben. - Obgleich aber dieser , Stoff vom Magen besser vertragen zu werden pflegt, so ist doch auch mit ihm oft kein rechter Erfolg hinsichtlich der Hebung der Bleichsucht zu erzielen. In Anbetracht dieser Erfahrungen hat nun kürzlich Häusermann,' ein schweiz:rischer Naturforscher, sehr merkwürdige und belangreiche Versuche an Thieren angestellt, um die Bez'.ehungen deL Elsens zur Blutbildung genauer zu erMitteln. Häusermann versucht - zunächst festzustellen, ob bleichsüchtig gemachte Thiere im Stande sind, Eisen, das der Nahrung künstlich zugesetzt wird, zu verdauen. Er wählte zu. seinen Versuchen junge Katzen, Ratten. Kaninchen und Hunde, denen er Weichsucht beibrachte, indem er sie längere Zeif über iht'Sä'üglingSälter hinaus ausschließlich mit Milch ernährtes Die Milch rweist stch nämlich bei ckemischer Prüfung als in besonders eisenarmes Naizrungsmittel daß sie .trotzdem im natürlichen Laüfe derDinge bei allen Säugethieren eineZeit lang das einzige Nahrungsmittel bildet, erklärt sich offenbar daraus, daß das jungeThier für diesen Lebensabschnitt einen gewissen Vorrath von Eisen mitbekommen' hat. der aber dann auch erschöpft wird. Es entspricht dieses Verhalten völlig dem der grünen Pflanzen, deren Grünstofs ja ebenfalls nicht ohneEisen zu Stande kommt, und die dennoch für die Zeit ihrer Keim-Entfaltung ergrunen. auch wenn das Eisen in ihrer Nahrung fehlt, während sie bei Fortsetzung sol cher Behandlung später grünstosflose. bleiche Blätter und Stengel bilden und dann gleichfalls kränkeln. Die Versuchsthiere Häusermann's boten nun schon einen Monat nach Ablauf ihres Säuglingsalters alle Anzeichen der Bleichsucht. Obgleich sie sonst gut genährt erschienen und es durch die Milch sogar zu einem gewissen Fett-Ansatz gebracht hatten, waren ihre Zungen, ihr Zatmfleisck' und ihre . NachenSchleimhäute kaum ' mehr röthlich zu nennen. Nach weitern zwei .Monaten aber nahm auch ihr (wicht von Woche zu Woche ab, ihr Yell lichtete sich, die Haare fielen büschelweise aus, . und schließlich trat Hornhauttrübung und Gliedmaßenlähmung auf. ' Gleichzeitig mit ihnen aber hatte Häusermann eine Anzahl anderer Thiere ebenfalls mit Milch, aber unter künstlichem Eisenzusatz, gefüttert, und dieser Gegenverwch zeigte, daß die betreffenden Pfleglinge keineswegs-besser daran waren. Der künstliche ,Eisenzufatz hatte sich daher als nutzlos erwiesen. Dagegen änderte sich die 'Sachlage sofort. als Häusermann ' der Milch' ,. noch etn NxltereZ Nahrungsmittel hinzufügte. JZ wählte hierzu Fleisch, und in der That trat bereits nach einigen Tagen merkliche Besserung.. ' .Einen größern Werth für- die Verhältnisse, des Menschenlebens gewinnen diese Ergeb nisse, wenn wir den Eisengehalt einer Reihe von Nahrungsmitteln,"' wie" sie durch zuverlässige chemisch Untersuchunaen festgestellt sind, miteinander vergleichen. Hierüber gab kürzlich r.l I JC m ' C 1 rr eiillillj ivogel. .IN. ver naiurwilien schaftlichen Wochenschrift , iPromc theus ine ausführlich Tabelle.' ' aus der hier einige Angaben von allgemeinerm Belange folgen mögen.' Die De cimalbrüche aeben an. wie viel Milll sgramm Eifen iin je 1X Gramm der genannten Stosse enthalten ist: Blutwasser (Serum). 0:, Hühner Eiweiß, nur Spuren; Japanischer ReiS. 1.0; Mailänder Reis. 2.0; Wei-en-und Roggen'Feinmehl, 1,6- 2,6; Kuhmilch' 23; Muttermilch. 2.12.8; Reis zweiter Güte, 2,4 2.5; Rohe Gerste, 4,ö; Gelbe Kohlblätter, 4,5; ttoggen, 4,y; Weisen. 5,5; Heidelbeextz, 5,7; Kartoffeln. 6,4; Erbsen. 6L .6; Weiße Bohnen. 8.3; Erdbe. ren. 8,0-9,3; Mohrrüben, 8.6; Kleie.

8.8; Linsen, 9,5; Ausgesteinte rothe Kirschen. 10.5; Aepfel, 13.2; Grüne Kohlblätter. 16.5; Rindfleisch. 16.6 ; Spargel. 20.0; Eidotter. 10.423.9 ; Spinat, 32.739.1; Schweinsblut, 226,0; Hämatogen, 290.0; Hämoglobin, 340,0. Hieraus ergeben sich einige wichtige Schlüsse auf den Eisengehalt der gebräuchlichen Nahrungsmittel. Während z. B. die feinen Getreidemehle, die nur auö dem Innern der Körner geWonnen werden, noch eisenärmer sind als Milch, ist das Getreidekorn im Ganzen wesentlich reicher an Eisen ; ausgenommen den Reis, bei dem sich Übrigens die geringern Sorten des Handels grade als die für die Blutdildung werthvollern erweisen. Ein großer Unterschied besteht beim 5!ohl zwischen den äußern, grünen, und den innern, aelben. Blättern zu Ungunstcn dieser. Auch beweist Vogel's Zusammenstellung, wie zweifelhaft begründet die oft bei Aerzten und Kranken vorhandeneAbneigung gegen Schwarzbrot und grüne Gemüse sowie gegen Hülsenftuchte ist. Früchte und Schwarzbrot würden mit Beziehung aus das Eisen 'bei jungen Mädchen jedenfalls bessere Dienste thun als die beliebte Weißbrotnahrung; und Milch ist in solchen Zuständen gradezu als verwerflich zu bezeichnen. In klarerm Lichte erscheint auch bei dieser Betrachtung die Bleichsucht der Näherinnen, die so oft vorzugsweise von Weißbrot und Milchkaffee,' nebst Milchreis als MittagSgericht, also iner durch und durch eisenarmen Nahrung, leben. Condensitte Zukunftönahrung. Krieszeiten mit ihrem Problem der zweckmäßigsten Unterbringung geeigneter Nahrungsmittel für Soldaten zu Lande und zur See können uns auch die Möglichkeiten der weiteren Fortschritte in der Herstellung aller eroenklichn condenstrtn und leicht in engem Raum zu verwahrend Lebensmittel vor Auen führen. In dieser Beziehung' ist man in den letzten Jahren besonders weit gekommen, wovon, man sich schon in verschieenen großen Lebensmittel-Ausstellun-gen unseres Landes überzeugen konnte.

Was ist da nicht Alles schon condensirt worden! Man hat u. A. die ganze Ration für drei tägliche Mahlzeiten für einen normalen erwachsenen Menschen (allerdings noch ein ziemlich unbestimmter Begriff!) in ein kleines Päckchen von nur etwa 3 Zoll Länae gebracht, und der Nährwerth eines solchen Päckchens kommt 3$ Vfund der besten- thierischen und pflanzlichen Nahrung gleich. Ein Soldat auf Märschen könnte genug solcher condensirten Mahlzeiten, daß er wochenlang damit 'bestehen könnte, in einem sehr bescheidenen Raume mit stch herumtragen! . Aber nicht blos für militärisch Zwecke kommt solche condensirte Nahrung in Betracht, sondern z. B. auch llr die. Bewohner winziger großstädtischer Etagenwohnungen, welche so verchwindend wenig Raum für die Un'erbrinauna von Lebensmitteln bieten. .Aber .Beefsteak Taselchen-, Spargel - Oblate", Ehocolade - Pillen" u. dergl. Eondenstrungen ha, das muß eine Wonne sein, sich in einer solchen liliputanischen Wohnung mit lauter derartigen Dingen zu umgeben. Es fehlt dann bald weiter nichts mehr, als .die prophezeiten famosen All - NahTungstaseln. neben denen eö sonst überHaupt nichts mehr geben soll, hoffentlich kommen dieselben noch nicht sobald in Schwang! Donnerwirkung auf Wasserthiere. X . 1 Daß Thiere und Menschen auf dem Lande gegen starke Donnerschläge sehr Empfindlich sein können, begreift sich nicht schwer; merkwürdiger aber ist e, daß me solch Wirkung, sogar in sehr ausgesprochener Weise, bei manchen Thieren unter dem Wasser hervortritt. Man hat dies indeß durch interessante Beobachtungen zur Genüge festgestellt. Namentlich empfindlich sind Krabben und Hummer gegen Donnerschläge, sowie gegen ungewöhnlich laute Geräusche überhaupt, auch wenn eö z. B. Kanonendonner ist. Es ist erwiesen, daß ein plötzlicher und lauter Donner, schlag diese Thiere leicht dahin bringt, ihr großen Zangen" ohne Weiteres abzuwerfen und dann so schnell wie morsch nach der ihnen am sichersten erscheinenden 'Stelle (zu hujchen. ' Diese Amputirung" scheint nicht ganz von selbst zu erfolgen, sondern mit Absicht, daö heißt, mit instinctivemWillen, vollzogen zu werden; diese schweren Zangen? sind soFd sagen ein Ballast, welchen die Krebse als hind?rlich in Augenblicken der Gesahr fühlen, obgleich zu andern Zeiten dies Glieder recht nützlichem Kampf um's Dasein werden können. .. s Schließlich hat diese Amputirung nicht äar viel auf sich; denn man hat auch festgestellt, daß die Krabben oder Hummer, wenn sie überhaupt gesund sind (sie können bekanntlich an einigen Arten schwererKrankheiten leiden), sich wieder inneueö Paar. Zangen oder Scheeren-wachsen lassen, sobald sie Über den ö?kyreaen mnwea sind, wel cher zum Abwerfen deö Balten Paares gefiihrt hat Mehrere Wochen lang aber lassen sich . diese Thier wfc man ebenfalls beobacbtet haben will nicht mehr unter den wohlgewavvneten Krebsen sehen; dnn sie konnten, so laoge" dte neu wachsende Scheer noch weich tstschlecht'wegkommen und von EannlbalenthreH eigenen Stammes ausgesrtssn wrdnl GenttimiUhigeS. Häufiges Waschen der w ir . u b e ist sowohl wegen ver vlttnlich. keit, alS wegen derGesundheit durchaus Itf. ! i -WM r . L noiylg. 'Seyr.iaile guye weroen oadurch erwärmt, 'daß man sie in recht kaltes Wasser taucht und danach mit Wollstoff oder grobem Leinen tüchtig reibt, bis sie trocken, warm und roth sind. Hierauf zieht, man trockene L-M ... r ' . ' . . irumps Ano cyuye an und, geht recht schnell auf. und ab. . Äenen eitw5iliLK Ste-

chen "im Körper, saenannler Hexenschuß, ist ein Pflaster von Terpentin zu empfehlen. Letzterer wird, in einem irdenen Tiegel am Feuer heiß gemacht, dann gleichmäßig mit einem alten Löffelstiel auf einen Leinwandn i r n . jr rs. CsPt Tk W

slreisen acima;en. x)as jiajiet wnu dann, ob nock warm oder später kalt. aus die schmerzende Stelle gelegt, aus der Rückseite mit Papier uocrvcat, um das Ankleben der Kleidungsstücke zu verhindern, und so lange dort gelassen, m w v rf-N - CtW 1 bis es von tiot avsau:. oiges wen tel wirkt oft besser, als die zu theuren Preisen angepriesenen Heil- und ZugPflaster. , . Schwammrlvszcyen. um halbes Pint Milch kocht man mit einem Stückchen Butter (walnußgroß) auf. gibt unter tüchtigem Rühren ein halbes Pint Mehl hinein und trocknet dies auf gelindem Feuer unter Rühren ab, bis sich die Masse von der Kasserolle loslöst. Erkaltet rührt man nach und nach 3 Eter. das nöthige Salz, etwaZ geriebene Muskatnuß, Eitronenschale und eine Prise Zucker dazu. Mit einem in kochendes Wasser getauchten Theelöffel sticht man Klößcken aus und kocht sie in Salzwasser fertig, doch darf man dabei die Kasserolle nicht schließen. Erdbeeren - Marmelade. Die Frucht wird gewogen, dann rechnet man je nach ihrer Süße auf 4 Pfund Beeren 3 4 Pfund Zucker. Tie Beeren werden zerdrückt und langsam bis zu dem Siedepunkt gebracht. Man läßt sie 15 Minuten sieden, giebt dann den (im Backofen einstweilen erhitzten) Zucker hinzu, kocht beides noch 30 Minuten länger und füllt dieMasse ein. Wenn zu dünn, so schadet längeres Kochen der Marmelade nichts, es wird dies überhaupt nur nötbia werden, wo die Früchte ungewöhnlich saftig sind. Erdbeeressig. Sehr reife gutgelesene, trockene Erdbeeren werden a wogen und in Steinkrüge oder Emmachglaser gethan; aus jedes Psund derselben, gießt man 1 Quart besten weißen Weinessig, deckt die Gesäb'e fest u und läßt die Erdbeeren 3 Tage in dem Essig stehen, schüttet letzteren ab. gießt ihn auf 1 Pfund frische Beeren und wiederholt dies nach weiteren 3 Tagen zum dritten Mal. Dann seiht man den Essig und verrührt in je ein Pfund desselben 1 Pfund Zucker, bis dieser völlig zergangen, bringt dieFlüssigkeit'in einem glasirten Easserol über ein rasches Feuer, läßt sie fünf Minuten lang kochen, schüttet sie aus, schäumt sie ab und zieht sie nach dem Erkalten auf Flaschen. Der Pips des Geflügels. DerPipö geht gewöhnlich einher neben dem Schnupfen der Hühner-resp, des sonstigen Geflügels. Unter Schnupfen verstelzt man bekanntlich den Eatarrh der Nasen-, stachen- oder Mundhöhle. Das erkrankte Thier ist vor allem warm zu halten. Mit einer in SalzWasser getauchten eder reinige man den Schnabel und die Nasenlöcher; sodann nehme man eine andere Feder, tauche die Fahne in Olivenöl und Pinsele jene Theile und den Rachen damit aus. Noch besser ist es. wenn man dazu eine Lösung von chlorsaurem Kalt benutzt (1:20). Mit dem Schnupfen sind fast immer Niesen. Schütteln des sZorfes und das Ausflleßcn von g'ltem Schleim aus den Nasenlöchern oder dem Schnabel verbunden. Infolge der fieberhaften innerlichen Hitze ist die Zunge beim Pips wie vertrocknet. Man hüte' sich die hartgewordene Spitze thierquälerisch abzuschneiden' in dem Glauben, daß dadurch Heilung erzielt werde, sondern wende die oben angegcbenen Mittel an. Künstliches Antreiben neu aepfanzter. nicht anwachsender Ob st- und Zier g c h ö l z e. Häufig kommt es vor. daß Obstbäume. Beerensträucher, Zkosenstocke und Ziergeholze sonstiger Arten, namentlich wenn sie im Frühjahr gepflanzt wurden, tivtz guter Pflege nicht austreiben wollen. Man nimmt solche im Wachsthum träge Gehölze wieder aus demBoden. setzt sie in ein möglichst großes, mit Wasser gefülltes (z. A. in die tiefe, bis zum Rande mit Wasser gefüllte Regentonne) so tief hinein, als es nur geht, damit womöglich auch die Kronen' sich noch unter Wasser befinden. Hier läßt man dieGehölze etwa 12 bis 24 Stunden lang stecken, nimmt sie dann wieder aus dem Wasser und schneidet die stärkeren Theile ihrer Wurzelkronen an deren Enden so an. daß. wie es überhaupt bei jeder Art des Wurzelbeschneidens allein richtig ist. die Schnittflächen dem Erdboden zugewandt sind. Sodann packt man die einzelnen Triebe der Wurzelkronen (diese besonders an den an Faserwurzeln armen oder von solchen gänzlich freien Partien), ebenso auch, falls das ausführbar ist, die Stamme und Laub, krönen recht dicht und doch locker in nasses Moos und pflanzt die so einqe hüllten Gehölze wieder in die Erde, schlämmt sie hierauf tüchtig ein und hält auch die künstliche Hülle der Geholze so lange durch Ueberbrausen mit der Gießkanne feucht, bis man bemerkt, daß sie nun antreiben, waS fast immer teor bald und krafti erfolgt. Deutsch QoVchZlaötlGtetu l i m , i Eakvleu. Dresden. Die Cbocoladen- und Zuckerwaarenfabrik Jordan und Ti maeus beaina das 5?est ibres 75 - iäb rigen Bestehens. In einem hiesigen Hotel hat sich Frau Klara'Braun aus Frankfurt a. M. erschossen. B u ch h o l z. Bei einem über unser levirg ziehenden. Gewitter fuhr ein Blitzstrahl . in die, auf der Schlettauer Flur stehendeScheune deS Posamentenfabrikantett Hermann hier und legte dieselbe tn Asch. ' C o s w i g. Hier fand man dieLeiche dr Frau eines geachteten PrivatuS, Helene Mengs. in einem Wassertllmpel des Mchnert'schen Steinbruches. Nach den obwaltenden Umständen scheint die Frau in einem Anfalle von Schwermuth den Tod gesucht zu haben. Döbel n. Ein ' in 'Keuern aus der Mulde gezogener und auf demFriedhofe ey f. ; i. et ... t J zu .cauly oeerolgereia?nam, iic als r i . a tn ici ..r tt ver des 46 - jährigen Kaufmanns Ei.senschmidt aus Lelf::z jet ermittelt t,,V W ' , . r , ... I worden.'

B a d E l st e r. Eine heftige Feuersbrunst wüthete in dem nahe gelegenen Grenzorte Werneröreuth. BierBauerngüter mit Wohn- und Nebengebäuden wurden völlig eingeäschert; auch von der beweglichen Habe der armen Leute konnte nur wenig in Sicherheit ge-

bracht werden, weil fast alle Dorfbewobner infolge des schönen Wetters nach Elster gewandert waren. Yribrg. In der tm Hospitalwalde aufaefundencn Leiche wurde die 48-jährige BergarbeiterswittweTanneverger aus Brand ermittelt. G r i m m a. Bei einem beftiaenGcWitter traf ein Blitz die Scheune des Gutsbeslkers Aua. Naumann in Zaschwitz. Sie brannte vollständig nieder. Leipzig. Im Elstermühlgraben nahe der Waldstraßenbrücke wurde der vermißte 16 . jährige Barbierlehrling Moritz Richter aus Volkmarsdorf todt aufgefunden. Der Unglückliche litt an' Tiefsinn. Auf dem Wege in seinGeschäft verstarb in der Bismarckpraße in GohliS ein in GohliS wohnhafter Kaufmann, August Krätzer, an einem Gehirnschlag. An Milzbrand verstorben ist im städtischen Krankenhaus St. Jacob zu Leipzig daS 1879 zu Geithain geborene DienstmädchenAnna Zehlin. Dieselbe stand bei einem Leipziger Bürstensabrikanten in Diensten ; sie hatte ine geringfUaige Kratzwund an der rechten Backe, in die sich BUrsienstaub gesetzt hatte, welcher die BlutVergiftung veranlaßte. ' Hesskn-Dannstadt. Darmstadt. Das goldene Ehejubiläum feierten' die K. Petri'schen Eheleute. ! B e n s h i m. In den hoch angeschwollenen Winkelbach siel der 10jäl riae Sohn deS Handelsmannes M. Wolf, als er am Bachesrand spielte. Der Junae wurde vom Strom fortgerissen usv konnte nur mit Mühe von dem anvobnenden Bäckermeister Krick erettet werden. i Hartmannöhain. Die Hofraite deS Kaufmanns und GastwirthS Jas. Ahlbrand brannte nieder. k Lampertheim. Hier brannte eine dem Marrin Lösch H. gehörige, vermiethete Scheuer nieder. Der Brandstiftung verdächtig wurde LandWirth Jakob Kunzelmann, der das Löfch'sche Anwesen gepachtet hatte, in Untersuchungshaft genommen. l Bayern. , München. Die Tochtr deö Op tikers Nibler stürzte beim Teppichklotifcn'vori dm Dache eines HauseS der Schwanthalersträße und blieb todt auf dem Platze. ' ' ' ! Achdorf. Das 16 Monate alte ind ") der Postbotensgattin Fockinger stürzte kopfüber in einen Zuber. Heiken Wasserö und verbrühte sich derart,' daß es seinen Leiden alöbald erlag, j Amberg. Ein heftiges Hagelweiter in der Rodinger Gegend hat in den Fluren von Obertrübenbach. Nanzlng. Ober-! und Unterträubenbach enormen Schaden angerichtet. Die Hägelschlossen hatten die Größe von Hühnereiern und zertrümmerten . die Fensterscheiben sowie , auch die mit of . . ! ' A. Tn je leicyieri siegeln geoealen xjaapi. j B a m b e r g. Wegen Ueber schreltung deS Züchtigungsrechtes bezw. zweier Bergehen der. Korperverletzung, begangen im Vmte wurde der verhetrathete Lehrer P' Hartmann in Zittmannsdorf zu 80 Merk Geldstrase lind in die sehr bedeutenden Gerichtskosten verurthcilt. D g g n d o r f. Die beiden Mühlenbesitzer Joh." Bapt. . Geiger und Trosthammer geriethen auf der Straße t: ' rn i . ' jt c ' . c : fr Y ' in. einen jasorirocajiei, in oeen 5erlziuf Geiger' dem .Trosthamme'r . mit dem Messer' eine bedeutende Verletzung im' Gesichte beibrachte, so däß die )Wang . vollständig durchgeschnitten lurde. Ohne sofortige ärztliche Hilse Wär Trosthammer. der Verletzung in.' folge Berblutung erlegen. Durch Entzündusa von Gasen infolge .'der (Zxploston einer Benzinlampe in einem der Deggendorfer .Dampfziegelei neu zu grabenden Brünnen verbrannte der Brunnengräber 5aver Sceb'öck derartig, daß ihm die Haut von' Besicht, Händen und Füßen hing. . ' ' ;'. '' lFllrstensttn. Gestorben . ist auf seinem Gute Englburg der Besitzer Max Niedermäyer. ' im : 76. Lebensjahre. ' j G o t t e S z e l l. Der Bäckermeister Josef Trellinger ist im . Alter von 61 Jahren gestorben. Er würde auf der Straße vom Bahnhofe zum Dorfe von dem 23 Jahre alten Schmiedsohn Jobann Aablauer nach kurzem Wortwechstl' durch einen Messerstich, in den' Unterleib tödtlich verletzt. . Der Bertorbene ist Vater von sechs Kindern.' Zahlauer ist flüchtig. ! Württemberg. 'Stuttgart. Kaufmann Anton Bosch von Budapest wurde hier festgenommen und dem Amtsgericht Lbergeben. . Der Verhaftete ist beschuldigt, in London mehrere Geigen gestohlen zu haben, von denen 9 Stück hier beigebracht wurden. Der Gesammtwerth der gestohlenen Geigen beträgt 50, bis 60,000 Mark. !Besighim. Aus dem Neckar zog man di Leiche des seit einiger Zeit vermißten Metzgers Kämpf aus Mun-velsbeim.-y tSerhüte Gin Frühe? Orab )! W oft hören wir daß ein frühes zOrab durch eine vernachläßigte Erkaltung herbei geführt ' wurde.' J Bedenke dies und gebrauch Dr. CulT? ' Husten Syrur, welcher sofort alle Hals ! und Luligen-cidcn kurirt. . Herr ly .H..Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt: f 3ch war sehr krank mit cmcin fchlimmen5)üsten. 'Dcctorm konnten mir nicht helfen und jedermann fat daß ich dle Schwindsucht hätte. Em Ver'wandter empfahl mir Dr. BuU's Husten Syrup und nack dcm ich zwei lafchen davon gebraucht, hatte . war lch' kunrt.' ES war wulldcrl är!' Ich werde Dr.Bull'S Husten Svrup immer rneincrr .Freunden empfctzlcn' dennoch weiS daß r ein uufchlbarcS Mittel ist." Dr Husten S?ru?w::d fürc c::.. -

Bietigheim. Der älteste Bllr-' ger der Stadt, Privatier Jehle, Vater des Stadtpfarrers Jehle in Stuttgart, ist im 91. Lebensjahre gestorben. Blauburen. Durch frevelhafte Hand war das Bahngeleise zwischen

hier und Gerhausen mit Steinen verbarrikadirt worden, um einen Localzug zum Entgleisen zu bringen. Als Thäter ist der Cementarbeiter Leonhard Maurer aus Gerhausen verhaftet worden. V u o ch. Im Gemeindewalde brach Feuer aus, das eine Fläche von etwa 50 Ar. ergriff-und erst mit Hilfe der Buocher und Großheppacher Feuerwehr geloscht werden konnt. Echtrdingn. Hier brach in der Doppelscheuer des PostHalters Bayha (Gasthaus zum Hirsch) Feuer aus, das diese sowie eine weitere Scheuer und zweiWohnhäuser in Asche legte. E ß l i n g e n. Fr. Deffner. Besitzer des hiesigen Württembergifchcn HofeS", ist an den Folgen eines Sturzes in Stuttgart gestorben. E y b a ch. Zum hiesigen Ortsvorsteher ist der Schultheiß Günther aus Ebersbach gewählt worden. Fürnsaal. Im Anwesen des Bauern Franz kam in Schadenfeuer zum Ausbruch, das in kurzer Zeit Scheuer und Wohnhaus zerstörte. .G e i s l i n g e n. An Stelle des im Alter von 74 Jahren verstorbenen Oberamtspflegers I. G. Fahr ist der Berwaltungsactuar Merkt von hier zum Oberamtspfleger gewählt worden. G m u n d. Der Neichstagsabgeordnete Speiser hat dle Candidatur der Volkspartei im 10. Wahlkreise wieder angenommen. ' Baden. K a r l s r u h e. Der Stadtrath beabslchtigt. die städtische Höhere Mädchenschule durch eine Gymnastal Abtheilung zu erweitern. Dersendors. Ein Über unsere Ggend niedergegangenes Unweiier hat in dn Gemarkungen Deisendorf und Tunngen großen Schaden anamchtet. indem durch den Hagelschlaa, welcher in haselnußdlcken Kornern herniederfuhr, die Obsternte zum größten Theil vernichtet wurde. Freiburg. Nach dreitägigen Ver Handlungen verurtheilte die Straf kammer den 72 jährigen Kaufmann Leopold Haberer zu 9 Monaten und seinen 31 - mhrigen Sohn David Ha berer wegen einfachen Bankerotts und Betrugs zu 12 Monaten Gefängniß. Kehl. An Stelle deö flüchtig ge gangenen ConcursverwalterS Richter wurde vom Großh. Amtsgericht hier Kaufmann Sommer aus Straßburg aufgestellt. Sommer hat bis jetzt rund 60.000 Mark festgestellt, welche der flüchtige Concursverwalter zum Nachtheile der Masse unterschlagen hat. Di, Liste ist aber noch keineswegs abge schlössen. Mannheim. Das hiesige Schwurgericht sprach den Nathschret ber I. Höhr. der unter dem Verdachte stand, in Altenbach einen Beschluß des Bürgerausschusses gefälscht zu haben. frei. Im Neckarauer Wald aerietb der verheiratete Fabrikarbeiter L. Zech von Ludwigshafen mit drei Burschen in Streit und verletzte zwei mit einem Messer. Der dritte Bursche ging flüch tig. Zech wollte ihm nacheilen, stürzte aber und stieß sich das Messer in den Oberschenkel. Vom Krankenhaus wird er nach seiner Heilung in's Untersuchungsgesangniß wandern. Rhempfch. Spei er. Bei einer nächtlichen Waldparthie geriethen einige jugcndliche, durch Blergenuß erhitzte Burschen in Streit, wobei der 16 - jährige L. Zecherle von Lingenfeld und Johann Bauchheuß von Mechtersheim schwere Verletzungen erhielten. Bei Zecherle ist bereits der Tod eingetreten. Der Domschieserdeckermelster Karl Bechtel, Mitglied deö Stadtrathes, ist in Ger mersheim vom Schlage getroffen wor den und hier gestorben. : ; Edenkoben. Gestorben istGuts -besitze? und langjähriges Standrathsmltglied Konrad Fitz im Alter von 76 Jahren. . F ranken t hal. In Haft aenom,mn wurde der Tagner Josef Kärcher .wegen eines Sittlichkeitsverbrechens. Im . hiesigen Canal ländete man die Leiche des 76 - jährigen AckereS Nikolaus Göttel aus Weltersbach. Der .17 Jahre alte Taaner Peter Hahn ver setzte dem Bautechniker Ernst Gentner inen lebensgefährlichen Stich in die Zörustgegend, so daß edlere Theue ver letzt wurden. ' L a n d a u. Selbstmord verübte der 60 Jahre alte Abbrucbarbeiteer Adam Baumeister, indem er sich mittels eines Revolvers eine Kugel in die Herzge'gend schoß. Das Wohnhaus des Frl. Katharina Vrüderle gerieth in Brand, der den Dachstuhl einäscherte. Bei einem Ueberfall hatte der 43jährige Tagner NikolauS Martin von Wollmesheim sieben Messerstiche erhalten und war in einen Canal gestoßen worden. Nunmehr ist Martin seinen Verletzungen erlegen. Als Thäter wurden der Tagner Karl Kurtz und der Gypser Georg Magin verhaftet. ' Elsaß-Lothringen. ; Metz. Von der Stillebrücke vor dem Mazellenthor stürzte sich der Ka.nonier Böhm vom 2. bayerischen Fußartillerie - Regiment in's Wasser und rtrank. 4 Mit l hau sen. AuK verschmähter Liebe erschoß sich in der MansardenWohnung im, Hause Varfüßerstraße LO'.der 19jährige Uhrmacher .Rudolf Goebel, nachdem er seine frühere ' Geliebte, die gleich alte Näherin -Justine Brodbeck. zu todten versucht hatte: Ein Schuß drang der Brodbeck in die linke Schläfe; sie liegt hoffnungslos darnieder. Der ' 53jährige Erdarbeiter Felix Reinbold wurde wegen Majestätsbeleidigung zu 6 ' Monaten Gefangniß verurtheilt. ) . Mecklenbura. L u d w i g s l u st. Es brannte in j&rm an der Schulstraß belegenen Hause des Kaufmanns Dunkelmann. Daö-ganze Haus? mit dem 'MaterialWare7.lc::r und' der Ladeneintichtüng w v der l r m. . üct

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(D erzeugt ,u viel dem Nachbargebäude, der Wittwe Bernhardt gehörig, ' brannte auch der aiisloßende Mügel. in welchem sich das Manufalturgeschäst des Kaufmanns Nicland befand, gröf'.tentheils nieder. N e u b u k o w. Das seltene ffest der Diamant-Hochzeit feierten die Damenschneide? Knorr und Frau. Oldenburg. V ö s e l. In voller Nüstigkeit feierten die öheleute Sprock in Österlich das seltene Fest ihrer goldenen Hochzeit. H u h f e l d. Auf der Hamann'schen Hufnerstelle ist das Viehhaus mit allem Vieh und sämmtlichen Futtervorräthen ein Naub der Flammen ge--worden. Freie Städte. , Bremen. An Stelle des in den RiHestand tretendenDr. Löning ist der dlsl)erige Assessor der Polizeidirektion Dr. Jules Schröder zum Senatssecre tär ernannt worden. Von einem Fuhrwerk wurde der 6jährige Wilhelm Karkmcyer aus Woltmershausen über fahren. Die Räder gingen dem Kinde über den Kopf, infolgedessen der Tod sofort eintrat. Sein 25 ähriaes Dienstjubiläum beging der Direktor des Gcwerbemuseums August Töpfer. Lübeck. Der Schutzmann Nimphy wurde im Disciplinarverfahren feines Amtes entsetzt. Schumz. A l t d 0 r f. Am Landesgemeinde. sonntag gerieth ein 10jahrioer Sohn des Werkführers Gisler beim Gast. Haus z. Hirschen unter eine im scharfen Trabe daherfahrende Kutsche und trug bedeutende Verletzungen davon. B a s e l. Dr. Rudolf Jentsch. Substitut der Grundbuchverwaltung, hat sich erschossen. Er hatte Unterschlagungen verübt. ' B u ch e g g b e r g. Ein furchtbas Gewitter mit Platzregen und Ha gelschlag entlud sich über das Biberthal. Ein orkanartiger Sturm war der Vorbote desselben; gleich darauf fina's an zu blitzen und zu donnern, wie mitten lm Hochsommer. Leider war dieser Platzregen untermischt von Hägelkörnern, die in solcher Zahl sielen, daß man noch nach' mehreren Stunden ganze Haufen um die Häuser herum liegen sah und Hausdächer und Gärten lange wie überschnell aussahen. ' ' r , r . r 1 1 cn i n g c n. zm oenacyoarttn Buhweil ist das den Stkckern W. Schiltknecht und Emil Schneider geh'örende Doppelwohnhaus sammt angebaüter Scheune, und Sticklokal abgebrann!. ' !.-' ' ttlnburg. I Luremb u r a Die Gendarmen verhafteten in der Gerberstraße (Pfafsenthal) einen deutschen Deserteur, der seit einiaer Äeit bei dem Scbreinermeister Weber daselbst jn Arbeit, stand. Der Verhaftete steht unter der Anklage der Veraewaltiauna an dem' Töchterdet TaMhners Kerzi7.clOU czi T ((ntFAl jvtityvt.

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