Indiana Tribüne, Volume 21, Number 259, Indianapolis, Marion County, 7 June 1898 — Page 2

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SoSUroa Lridüne. Erscheint Täglich uud Somaagv.

Die taiIl4e,Xri81ne- kostet durch len Xxlgt H Jwrnt ptx Woch. die pnntaaXrt5ac" tcKtl pe TStiu Cilbc luftsr II 5tntl ito IlSnitf cxIRtittt. y Vft ttt&ttt&Il ci ttb jtjeftitt U Butfict)l4 V pv 51. Cfltot 10 Nlabatta etret. Zudianapolik, Ind., 7. 3uni 1898 Wtövftege im Krieg. - ""v - Man. ha! zwar, oft seit den Zeiten dS Un Napoleon das geflügelte Wort cttiri, eine Armee müsse auf ihrem MsemoKi!' um siloli reich zu sejn, und damit d!PZge deö JDtegMiI obenan untr den sirperlschen Erfordernissen im'NrttgZditnst gestellt, ttber von beinahe ebenso roer.Wich, tigleit ist diPsleze der. Füße, der Tol. baten, veizstenZ Ux Landsoldaten. und in ttes Beziehung sind.bei unZ noch manche curiose und sogar abergläubisch VsrsieUungen verbreitet! . lZiu .Ssrpündiger.' laßt sich neuerngj ükt' Zitsz Zlrgg,folzeildermK.. ßen auZ (und Bartes sich damit nicht blos an die Adresse der Soldaten selbst, sondern auch ihrer Angehörigen): Ei Mge.datenjungenS, vVi: sich in der junzJen'Zeit'für dasrieasdienst - Leten aus Cuba öder 'äzlderKvo auszustatten, uchte'.haben Zich ,vgn wohlmeinena' 'äöer unwissenden Freunden binden lassen, eine möglichst große Cuanliizt ramnirten Schwefcl t. r r , I u rausen, uxa naiven in iqrir.. Slie,ln oH an.viz Mttel ,nr Aerkiü? I p - r . r 4 j , X tuna von (Älbfieberzu' tragen. . Es Ist niemalb ein Aevn5 däfUr geliefert worden, feafc Schwefel im Schuhweck von einem besonderen Nutzen in dieser Hinsicht .sei, Mutest liftui. Weizenmehlwärhe jeenfall ebenso nützlich zizr tevtz dt kÄelbsieberSjsunund viel weniger Schäden in den' Stiefeln eineö Jnfantenftrn verursachen! Frauen und Mütkr sollten ebenso gut wie MZMN piftwi Safe, täx:.Kffe äußerliche Theil btx knxrlichen Stärke eines NrxgttS'gttÄhnUch ia-semenFü-ßen liegt, und öaß sowohl die. Gesundheit. wie da militärische Kt'eresse vsel mit dem AUtandi.Üt Füße zu, thun haben. Mtw,.upd..Geliebte,,Mten dem. in vianN'Theileuüser Ländes wuchernden Schwefel Aberglauben entsagen und, ebe sie ihre Landes Vertheidigerin dat Feld ziehen lassen, solgende Wmseehekzwen: c , ; ;, Der Krier foIT sich.oweit er über, wupt sein Schuhwerk selber stellt. Stiefel wählen, die ln den Lehen breit und hinten am Aa -ziemlich eng sind. Wenn sei Füße zt und reizr smd.wieZ dMßei.Sjgdtbe vvhner so leichd gerade beim Anbruch deS FrMingSwerden,. so ist eS rathsam, mehrere Nächte hinter.einander ei nen, erweichendes lZmschsag'.um die U nderS"epfindlichn Stellen zu legen. Zu einer sslchezz VlhanWng- eignes, sich besonders at JlachSlanen -Mehl, in welches kmdS Wassern und etwas .Swsetream. gerührt sind. .Der Umschlag rnul) während er noch warm ist. an d Füße gelegt werden und die anze Nacht kn-denselbensbkeiben. ist fast' wundöba?, -wie wirksam o.üs solche Wife (ZntzUndung. , aus. zarten, gerötheten Fuß'lensen weMnoxnme wird. Uüch'weiae Hühneraugen' und Leichdorne lassen, sich aufisölche Döse behandelnäber..eine harte 'Hühneraugen, ausgenommen wenn letztere erst geschickt geschnitten sind. Vleibt'dann noch etwaö Wundes übrig, so läßt sich mit einer selchen Bähung ir Schmerz schnell stillen. . t . Um die Haut v5n Füßen, welche nicht an vieles Laufenwghnt sind..zucharten und zu reinigen, wendet man Nachtund Morgen Fußbäder, mit. ..kaltem Wasser an. welches cärsolisir't' ist7 Uno Jeder, der in den, FeMenft ziehen will, sollte sich ri$j die Zehennagel richtig schneiden können. stets in gerader Linie quer .herüber und niemals in den Ecken hinunter.,. Der.Rand des Nagels sollte in gleicher Hvhe' mit der Zehenspitze schnitten sein,. und wenman die Ecken unbehelllgvlaßt'. so werden sie nicht einwach5ezv.außer'wenn man viel M.. O....M L.tj M l i tu iurj.L?u?ir.uag!. ff zellanen schraubtnn Deckel), wie' es in'den'mei. Pen Apotheken zu haben ist oder bezö gen werden. rQ7,n.mttzunehmey.:.fia.lte? ..Ereäm" .nebst .dem., bekannten .Wltch Hattl.-Eaft'Hebe'n bimsten Lestandthttle ln'er solchen Sal ab. und penn durch unzewöhnlich starkes Mzrschmn.die M.ße .wund, geworden sind od doch .schÄerzensy streife man die Socken b und reibe solche Salbe rasch in dir2ut'. ryt wj NichtZ' CchÜmrneW kann tex Sol. dat thun. alZ, mit zerrissevemStrumvf. werk herumzulaufen besser gar ke!neZ. aber d ftüfo mit Scbattett at

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elde empfteÄt e.Z'sich.' i n klelnes b.

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schnncrt. Jdlejez Beziehung lönm bit Amerikanoch Manches txni'rni litaristischen LäfHin dr tltenelt .lernen. Und sehr ih'öriafs ist eauch, den Landesvertheidiger in bunten Socken in.'S FeZuMckenk Lluchollten an dem SZrumpfwer'k keine ge stopften Stellen sein. Um die Füße deS Soldaten zen Feuchtigkeit zu schützen, ist eZ vorthellhaZt. ein .haar, für 10 Cents erhältlichem auZ Häar gemachte Sohlen, die beiiahed dünn wle'Pä pkt sind, in das Schuhwerk zu schieben Diese Sohlen habn ncch'sonsiige Lö?. thile und sind ein Ut besten, von Frauen cch&smden der eueren Zeit! Recht wertbvoll kann e2 aucy oft für den Comsort,desSoldaj?n sein, wenn man rbm'eln Paar'Panko seln aus weichem Leder: mitöeöeben hat. " - tr I -. - i . . - ö In t 0 ö a 4 h m c h Aty i r thr Neuerunz hat der lgiscbe.ArkehrZminifter.hzschkossen: ,, alleZeitunoen des Landes sollen' im' Interesse ihreZ Nachrichtendienstes je . eme" freie Fahrkarte för -cZi (Äfenbahnstrecken de5 LandeZ h.2l!cn.' D Controlle gegen Mißbrauch' wird der Associa. ticn d: hpxtZt X:zizzzzz - "

Hitze auf chemischem Wege. Ein Schmiedefeuer und einen Hochofen in der Westentasche stellte eine Erfindung dar, die Dr. Goldschmidt der elektrotechnischen Gcsellschast auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung in Leipzig vorführte.., JDie höchsten Hitzegrade, die wir kennen, ließen sich bisher nur auf elektrischem Wege er-reichen-die Versuche Dr. Goldschmidt'ö zeigen jedoch, daß man auf chemischem Wege mindestens, ebenso hohe Temperaturen erzeugen kann. Dabei ist das Verfahren so sehr einfach, daß man über die außerordentlichen Wirkungen, welche sich damit erzielen lassen, erstaunt sein muß. Es beruht vornehmlich darauf, daß Alu-

minium sich Mlt Sauerstoff unter großer Hltzeentwlckelung verbindet, d. h. verbrennt.. Sobald ein Gemisch von Alummiüm und Sauerstoffverbmdungen (z. Metalloxyden) nur an einem einzigen Punkte bis zur Entzündungstemperatur erhitzt wird, so pslanzt sich die' Entzündung mehr oder weniger schnell durch die ganze Masse fort, so daß der Vorgang aus einem Wärme verbräüchenden 'in. einen Wärme lieferndinmjewsndelt ist. Sollen beir r. 't' ' mt'.i'i ' r ' m : Ipielöiveiie Uiiiit, rv ne zum luuciibau gebraucht werden, glühend gemacht werden, so umgiebt man sie zunächst iftU Her. ErwärMungsmasse. Diese besteh aus Eisenoxyd. Sand u. s. w. und' zerkleinertem Aluminium und ist cementtrt, so daß .sie .eine ...feste Hülle um das Eisen bildet .' PaÄ Ganze wird in einem Holzeimer in, Sand eingebettet und zur Verhinderung jeglicher Abkühlung noch mit Sand bedeckt. ZÄ Einleitung der Erwärmuna'ttird eine sogenannte ZündNrsche ausgelegt, dabist eine aus Alumlnlumpulver und einem leicht (auerstosf abgebenden Körper geformte Ku-gek.-er eizz Stück Magnesiumband steckt, das man anzündet. Wenn nach einiger Zeit der Eimer ausgeschüttet wird' so z'eig't' sich, daß die Niete vollkommen glühend und völlig pauchfertia ist. Auf . gleiche Weise Iäfet steh Lersahnn zum Hartlöthen an Stelle des , umständlichen Holzkoylenfeuerö öerenden. Das Eisenrohr . wird . mit Flansch , und .aufgelegtem Harjlothn die .Erhitzungsmasse erngepackt? di'nothige'Förm bietet eine alte Konservenbüchse . oder z nasser Formland. ' Durch . die .entwickelte Hitze schMzt däS Hartlöth und verbindet die Eisenstücke. Legt man die ErhitzuvgSmasse aufweine schmiedeeiserne Vlatte. ss. rann man. 'wenn man nach .-1 j-l ri v j v i.' ri " i demlättzunden mehr davon auftragt, in ganz kurzer Zeit durch die Platte ein; Loch., schmelzen.' Der Unterschied dieses Verfahrens vor der elektrischen Schweißuna besteht hauptsachlich daL tist..ia6-sich ..damit ine durchaus t -rr r rr.. es . c " ot.Iia gieicymanige rmarmung oer rocllsftllcke erzieln- läßt. Die Erhitzungsmasse.giebt' Temperaturen her.. wie sie bisher Mi'rim .elektrischen Flammenbogn erzeugt worden sind, und läßt sich'eMtntspt.echend l'uch'zur Reindar- . steffuna schwer. t 'schmelzbarer Metalle anwenoen. tagr icy aus Wege auch Calciumkarbid bereiten, jener Stoff, der ja für die Acetylenbeleucktuna so aroße Bedeutung hat und b?Zbes'nur elektrisch hergestellt werden lonnie. Guatemalas Naturschätze. Ünterunseren vielen lateinisch-ame-rikänisäzen Nachbarländern mit reiche.n,, aber .sehr. vernachlässigten natürlichen Hilfsquellen nimmt die Mittelamerikanische. Republik Guatemala in 'gewisser Beziehung eine interessante Ausnahmestellung ejn. , Wqhrsnd' nämlich' in den. meisten andern 'derartigen Ländern noch arger Mangel an Arbeitskräften zur FöreZl;nyt seiner natürlichen Schätze herrscht, sind in Guatemala solche reichlich , Horhavhev. ; ; Auch daS kann zu den natürlichen 'Hilfsquellen Guatemalas gerechnet werden. Manche Theile des Landes' sind sogar recht dicht bevölkert, rotzdn es kein großstädtisches Leben gibt, und diese Bevölkerung wäre enLgend. auch die übrigen, besonders auch die dicht und mannigfal-tig-bewaldeten Landestheile, zu bearWien:: :. ; L)abejönnte. dieses Land, wie von unLarteiiin eiinern aesckäkt wird ? I t ' J J w W 0 .nochdaS Zehnfache seiner jetzigen. Bevotterung. mit Leichtigkeit erhalten. Aber in besonders auffallendem Maße fehlt eS' gerade hier - noch an TransHortatioiS mittels Obwohl Guatemala bedfuteyd, weiter .fortgeschritten . ist, alS' der übrige Theil von Mittelamerika, hat sein gesammteö Elsenbahnsyftem biLsjet nur eine, .Länge von 250 englMeilkn Schifffahit' gibt' eö"im Innern deS Landes gar nicht, und die MäH,LanZyege stnd in'ganz.jämmerlichem Zustand! Daher können die großen und Mannigfachen Forst-Reia thümer meist nicht zu LNarkt' gebracht werden, zur Entwicklung der roabrsJelnlid Phr bidjulenden bergbauliyjs. I-.Ä.!tr l...tY.ifi r;'"e .i Vts11 vHfkn.. e llyeryaupk nocy derfchwinnd wemg gekommen, und der Kaffee-, Zucker, TahakS-. und MaiSbau beschränkt 'sicS 'auf die KüWnstrOahrend'er auchim Innern im arodarttgen Maße möglich wäre. Beständen -erst einmal geordnete, sichere Verhältnisse in diesem Land, und würde demAt.svzecbend mehr für daS VerkchrsweM eechan,so würde.Guatemala bald in der vordersten Reihe der für Einwanderer, wirklich verheißungs vollen Mittel- und'südamerikanischen Länder stehen!. . i , "" Zftothe 5(o je n . Ein vorzüglicheZ'SukerNcheö Mittel gegen diese Naftnröthe isi . das .. Kummerfeld'sche Wäschwasser aüsl' Gramm Kamphor. 30 GranÄHZvefelmilch'. und je 60 GramLi.KaUwasser und Rosenwasser. Mit .diesem wohlumgeschüttelten Was- ' 4 . itf s, m W 1 jer weroen mt roiyen bleuen tin 2t

sichte Abends vor Schlafengehen gewaschen, worauf man, cne 'abzuwischen, den Ct'.isel utit Vt'li anhc.

nen Ht und am andznn Merrin'fc: K. M j ... .'

SluS einem Schnee und ?iögral.

Nur sehr wenige Derer, die unter einer großen Lawine begraben werden, sind wieder zu den Lebenden zurückgekehrt, und einer dieser Wenigen ist A. Miller, eines der Opfer der denkwllrdigen Lawinen Katastrophe, die sich unlängst da oben an dem berühmten hochnordischen Chilkoot - Paß ereig. nete. Miller, den Niemand mehr für lebendig hielt, als man ihn aus dem Schnee- und Eisgrab hervorholte, schilderte seine Empfindungen in dieser Lage folgenderweise: Als ich meine Gefahr fühlte, wußte ich auch zugleich, daß ich Aug' in Auge dem Tod gegenüberstand. Meine Finger, Hände, Arme und Beine waren dermaßen gefesselt und eingekeilt, daß eine Bewegung derselben ohne die größte und gefährlichste Anstrengung unmöglich war, und in meiner Brust fühlte ich, als ob ich fest in ein Cement - Grab gemauert sei, das gar keine Ausdehnung zuließ. Ich wußte: Entweder werde ich sehr schnell gerettet oder niemals Mein Athem wurde kürzer. Ich versuchte, gegen den Schnee zu hauchen, um den winzigen Raum, wo ich athmete, ein wenig zu erweitern. Aber jede kleine Anstrengung mahnte mich daran, daß mein Lebenslämpchm rasch ausgehen würde, wenn ich nicht vollkommen ruhig bliebe! Ein furchtbares Gefühl kam über mich; denn dasErsticken war mir noch stets als die schrecklichste Todesart vorgekommen. Als ?ch mich immer schwächer werden fühlte, schweiften meine Gedanken zu Weib und Kindern. Ich sah sie Alle vor mir, in ihrem Heim, glücklich und zufrieden, und dann fchien es mir mit einem Mal. als ob sie Alle in Trauer um mich gestürzt wären. Das Letzte, womit sich mein wacher Geist beschäftigte, war die finanzielle Lage meiner Angehörigen, und ich ein Pfand Beruhigung bei dem Gedanken, daß für sie jedenfalls gesorgt würde. Mit diesem angenehmen Gedanken schwand mein Bewußtsein dahin. Die furchtbar lastende Schwere und Beklemmung hörten ganz auf. Ein Zustand der Starre kam über mich, ohne , allen Schmerz. Es war gerade, als ob ein Arzt ein Schmerzstillungs Mittel sachverständig an mein Gesicht hielte. Dann hörte das Leben für mich auf. Als es wieder kehrte, da faßte mich Jemand am Kragen und rüttelte mich schrecklich. Auf meine große Ueberraschung, daß ich noch lebte, folgte ein Heer von furchtbaren Schmerzen. Es war leicht, zu sterben, aber äußerst schwer, wieder lebendig zu werden, und lange Zeit fühlte ich mich sehr unglücklich darüber!" DaS Meer als Kraftquelle. Je mehr.Borzüge uns die Elektrici tät als Kraft- und Licht- und Wärmequelle erschließt, um so näher rücken Wunsch und Gedanke, selbst auf große Entfernungen die billigen Kraftquellen der Natur auszunutzen. Bietet uns ja doch gerade die Elektricität die einsachsten Mittel der Kraft-, oder richtiger der Energie Uebertragung auf weite Strecken. Immer wieder lenkt sich da der Blick von den mächtigen Wassersällen der Gebirge zu den noch viel mächtigeren, den weiten Niederungen viel näheren Krastspeichern von Ebbe und Fluth an den Meeresküsten und weiter noch hinaus auf die Meereswogen. die selbst dann, wenn sie sich nur im sanftesten Spiel leise heben und senken, so viel Arbeitsfähigkeit in sich tragen, daß die Betriebskraft aller Dampfmaschinen und sonstigen Motoren der Welt nur ein Kinderspiel dagegen ist. So uferlos wie die Pläne izur Ausnutzung dieser nie versagenden. ja nicht einmal abnehmenden Arbeitsvorrathskammern, so eng begrenzt sind die bisher praktisch gewordenen Beispiele der Anwendung. Deren zwei liegen aus der Neuzeit vor. An der englischen Küste hat man in einer in der Brandung liegenden Leucht-Boje deren Auf- und Abtanzen auf den Wellen zum Betriebe einer Pumpe im Inneren der Boje benutzt, deren Wasser einen Elektromotor zur Beleuchtung der Boje treibt. Ueber das zweite Beispiel berichtet DinglerS polytechnisches Journal nach dem Elektrotechnischen Neuigkeitsanzeiger. In der Nähe des Hafens von Ploumagoar (Cotes du Nord), befindet sich eine Kraftanlage, bei welcher daS Steigen und Fallen des Meeres zum Betriebe einer elektrischen Anlage ausgenutzt wird. Ein natürlicher Teich von 1 Hektar steht mittels eines Eanals mit dem Meere in Verbindung. In diesen Eanal sind nun Thore eingelassen, die bei Eintritt der Fluth dem Wasserdruck nachgeben, sich öffnen und die Füllung des Teiches gestatten. Bei Eintritt der Ebbe drückt daS nachströmende Wasser die Thore zu und hält sie geschlossen, sodaß ein Abfluß des Wassers unmöglich wird. Durch einen Abflußcanal wird das.Wasser deS Teiches zu einer unter 46 Meter Gefälle wirkenden Turbine geleitet, die eine Pistelsche Eismaschine und eine Mpferdige Dynamomaschine antreibt. Zwar kann hier nur während der Zeit der Ebbe und nur solange der Wasservorrath im Teiche reicht, gearbeitet .verden, allein der unterbrochene Betrieb, mit Pausen gleich der'Betriebs dauer, ist ja fast allenthalben, auch wo kein solcher Zwang vorliegt, ohnedieS ieReael. ..... , Oüaftstiefel. Von Nar Grad. Paul Kulecke hatte welche, und Kurt hatte keine ! Dal war's. Ohne die herrlichen . Schaftstiefel wäre dieser vielleicht niemals zu Pauls Bekanntsehaft gekommen. Der leite Ochsee lag schvarzgrau, in.rezelmähigea Haufen zusamraenge f$:nt, cnf d:r Ctrahk, und hie sonne siolj ir:r.:x Okhr dsvsn. .so-i-5 si0 ein cn drn ci:n

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gelten sich in den Pfützen, aber auch in den blanken Stiefelschästen Paul Kuleckes, die weiße Steppnähte zierten. Sie mußten undurchdringlich sein, diese Stiefel! Immer auf's neue patschte der fremde Junge in dem schmutzigen Wasser und den halb zer gangenen Schneemassen herum. Plötz lich brach er durch eine dünne, aber scheinbar festere Schmutzschicht so tief in'sWasser ein. daß es hoch aufspritzte, Kurts Ueberzieher beschmutzte, und Paul selbst bis an die Knöchel im Schlamme stand. Au aber nein!" Na. wat kuckst de denn so?" Herausfordernd, die blaurothen Hände in die Hosentaschen schiebend.

trat der Junge auf Kurt zu. Unwlllkürlich wich dieser etwas zurück und

sah sich ängstlich nach Friedrich, dem Diener, um, der in einem benachbarten Laden eine Besorgung machte. Warum de so dämlich kuckst, frag' ick Dir!" Du Du hast so schöne Stiefel an!" Geschmeichelt und mit Stolz sah Paul Kulecke auf seine Fußbekleidung herunter. Dann meinte er mit Nonchalance: Na, et jeht so.- Und herablassend setzte er hinzu: Hast Du denn keene?" Kurt schüttelte den Kopf. Eigentlich war es zu merkwürdig, daß er irgend etwas nicht haben sollte. Nee aber so wat!" Geringschätzig musterte Paul nun den feinen" Jungen, der doch nicht einmal Schaftstiefel hatte. Schüchtern frug Kurt: -Woher hast Du sie denn?" Die Meyersche, wat meine Tante is. hat se mich zu letzte Weihnachten jekooft." Da hab' ich auch viel gekriegt." Paul sah sich bereits von seiner bevorzugten Höhe der Bewunderung herabgestürzt. Wir hatten aber denn Bierkarpseii, Jänsebraten mit Aeppeln un Rosinen jefüllt, Pfannkuchen, un oo o jroße Mohnstritzen!" Der Gänsebraten war dazugelogen und imponirte Kurt auch gar nicht, so wenig wie die Bierkarpfen und Pfannkuchen. Aber die Mohnstritzen! Seine Augen glänzten. Mohnstritzen? Ist das gut? Was ist das denn?" Na, nu weeß ick aber nich . . . was is denn det mit Dich? Schaftstiebeln hat er keene, ünd wat Mohnstritzen sin, weeß er ooch nich? Wie alt bist de denn?" Neun Jahre." Na, ick sac es ja . . . Nu Zö der klapprige Knirps so alt wie ick!" Er stellte sich dicht neben Kurt, den er um Haupteslänge überragte. Seine braunen Augen blitzten, die runden Backen glühten ordentlich in frischem Roth. Ziemlich mitleidig maß er den zarten hübschen Jungen mit seidigen Locken und den schmalen, blassen Wangen. Dann ließ er ihn stehen und wandte sich auf's neue dem feuchten Spiele zu. Wirst Du da nicht nasse Füße und den Schnupfen bekommen und dann zu Hause gescholten?" I. wo wer' ick denn! For so wat jescholten! Det jiebt's nich. De Stiebeln sin ja ooch piekfein jeschmiert, da kommt keen Wasser rin." Aber wenn Du doch so schmutzig wirst?" Na schad't denn det? Mutter lacht denn blos un wascht det Zeug wieder aus." Mutter lacht! Kurt kann es nicht fassen. Wenn er bedachte, wie böse Mama und Fräulein über den kleinsten Flecken an seinem Sammetkittel wurden! Und erst jüngst hatte Papa eine ernste Scene mit der Gouvernante weil Kurt bei Tische unsaubere Nägel hatte. Und dann mußte er Le renard et le corbeau" viermal abschreiben. ; Unten an der Ecke, stand Friedrich und plauderte lachend mit einem hübschen .Dienstmädchen, das in der Latzschürze einen Veilchenstraüß stecken hatte. Er winkte Kurt zu sich, der es schmerzlich bedauerte, sich nun von Paul trennen zu müssen. Nochmals warf er einen sehnsllchtigen Blick auf die wundervollen" Stiefel und auf ihren glücklichen Besitzer, der eben dabei war, auf den , trüben Fluthen der Gosse ein illusorisches Papierschiff schwimmen zu lassen. Ich begreife wirklich nicht. Kurtchen, wie Du aus diese Idee kommst! Sie sind ja gar nicht mehr modern! Ganz ordinäre Kinder tragen sie HLch-stens.noch!- , Aber Paul Kulecke . . ." Wer ist das , Friedrich balancirte gerade gewandt den schwarzen Kaffee auf 'sem silbernen Servierbrett und warf Kurt einen sprechenden, beziehungsdollen Blick zu. , Ach. ich weiß nicht recht; einer von den Jungens, die öfter zum Professor kommen." ; Kurts blasses Gesicht überzog sich bei der Lüge mit dunklem Roth. Die Baronin nahm aber eben ein neueö französisches Modejournal in Empfang und schien der Gegenwart völlig entrückt. Der Sohn, sonst gewohnt, so ziemlich alle sein Wünsche erfüllt zu sehen. - ,, Oitt UnfeblbaröS Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit deS be rühmten Dr Bull's Husten Syrup wird immer-fortbestehen, denn- wni eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen HustcnErkälrung,Bräu, ne oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine audcre. Medizin versuchen. "Ich acbrMte Dr. Bull'6 Husten Syrup seit 15 Jahren . in der Kamille gegen 5)usten, Erkältung und HakS-Leidcn und fand ihn em ausae, zcichneteSMittcl." FrauD.T.Clarkc, ; 163 EongreS Str.,Äevcland,O. Dr. .Bull's Husten Syrup wird überall für' '25' Cents verkauft und 'txan darf sich .nicht von Verkäufern überreden lasscu einen andcreN'cdc? ctttaZ VZ:z;:rX' Artikel zu nchrten, ber.3 rrir Ztz.CC" . Dr. OxTö crpc'.;: (r ... --. r A , -J "j x -..-

oerzicytete unter den gegevenen um ständen bereits innerlich auf diesen einen. Aber es war hart, sehr hart! Er wünschte den Eltern gesegnete Mahlzeit. Papa, in eine Sportszeitung vertieft, gab ihm zerstreut einen kleinen Klaps, Mama hauchte ihm einen flüchtigen Kuß auf die Stirn. Kurt kühte ihre weißen, beringten Finger und schlich sich dann, da die Gouvernante krank zu Bette lag. zu Friedrich in die Gesindestubc. Ach Du. Friedrich, mach doch mal 'n bischen rasch. sonst geht die Schule an und ich treffe Paul nicht mehr." Friedrich dachte an die niedliche Jungfer, die er an der Ecke dort so auffallend oft traf, und schickte sich zum Gehen an. Es war erst j2 Uhr; die Herrschaften nahmen den Lunch" immer äußerst pünktlich ein. Nichtig, da kam sie schon um die Ecke, schmucker als je. Trotz allem Frühlingssehnen." Märzveilchen" und Lenzeshoffen" hatte es abermals fest gefroren. Paul Kuleckes Ranzen lang mitten auf dem schmalen Trottoir, das sich längs einer Bretterwand hinzog. Er selbst schlitterte mit allen Tricks" und KunstWendungen. Kurt wollte auch; es ging aber nicht. Er hatte natürlich Gummischuhe an! Blaß und frierend trotz Pelzmantel und Sealskinmütze, stand er da. Aus Langeweile und Neugierde, denn Paul nahm durchaus keine Notiz von ihm, öffnete er dessen Ranzen und blickte entsetzt hinein. Noch entsetzter entnahm er dann einige Heste und Bücher. Hu, wie das alles aussah! Voller Kleckse, verschmiert und roth vor Korrekturen. Hör mal, Paul, darfst Du denn so ?" Nee, dürfen thu' ick nich;' aber et Zeht nicht anders. Un Du, mußt woll ville schwitzen?" Kurt sah ihn verständnißlos an. Ick meene, ob de ville lernen mußt!" Ich gehe alle Tage zu einem Pro-

fessor. Fräulein bringt mich immer hm und holt Mich dann wieder. Aber jetzt ist sie krank; da muß es Friedrich thun. Wenn ich ein sehr zufrieden" im best habe, bekomme ich von Papa 'nen Thaler, und Mama schenkt mir dann Bonbons. Was bekommst denn Du, wenn Du, artig bist?" Paul wollte sich ausschütten vor Lachen. . Nä, wat Du Dir denkst! Jarnischt natürlich; aber wenn ick nachbrummen muß und nischt wie drei und vier in de Censur habe, denn jiebts Keile!" Wer schlägt Dich denn?" Na. Mutter natierlich!" Das ist ja schrecklich!" Ach. , Du .Döskopp! Jarnich schrecklich! . Muttern macht det nich so riesig forsch, un denn stopp' ick mir vorher wat rrn in de Hose. Ich spure denn jarnischt und hab' mir man blos so en bisken. Wenn se denn wieder tut is.eh'n wir Sonntags-uff de Eisbahn un ick darf mir Pfefferkuchen koofen. Oder im Sommer, wenn es scheene is, jeh'n wir in die Hasenhaide. Au. da is es vergniegt, und ville Leite un Budikers un Karozells un, un " . Kurt fand es plötzlich fehr kalt, und eö war ihm recht, daß es zwei Uhr schlug. Paul raffte schleunigst seinen Ranzen vom Boden aus und jagte seiner nahen Schule zu. . Heute holte die Baronin selbst in der Equipage den Sohn bei dem Professor ab. Dann waren sie endlich im Wagen. nachdem der Lehrer sich umstandlich und schonungsvoll über die heutige Zerstreutheit des Schülers beklagt hatte. Kurt saß stumm der Mutter gegenüber und sah recht schlecht aus. Hast Du denn Dein Eisen genommen? Und den Leberthran und das Brom?" '.Ja, Mama!" , Kurts müde Augen blickten immer die Mutter an, langsam rückte er ihr näher. Gieb Acht auf mein Kleid!" Er hatte schon die Lippen geöffnet, um etwas zu sagen, jetzt preßte er sie fest zusammen und lehnte in die Wagenecke, die Augen geschlossen. Die Baronin beugte 'sich über ihn. Kurt, fehlt Dir denn etwas?" Plötzlich ausschluchzend, warf er sich in der Mutter Schooß. O Mama, liebe, liebe Mama!" Die Baronin war wirklich äugenblicklich in Verlegenheit. Sie haßte nichts so sehr wie Scenen. , Du bist krank, Kind, ich werde den Medizinalrath holen lassen!" Kurt hatte sich aber schon wieder straff aufgerichtet.' Nein, mir ist ganz wohl, Mama!" Zufällig sah er hinaus durch die blanken Wagenfenster. Da ging Paul Kulecke neben einer robusten, gutmüthig aussehenden jungen Frau. Er war sauber gcwaschen, hatte vergnügt lachend eine Bretzel in der Hand und seine Schaftstiefel glänzten nur so. Diese Schaftstiefel! ... In 5wrts Kopf aber dämmerte es. daß Paul Kulecke vielleicht nicht nur seiner Schaftstiesel halber zu beneid-n wart . Aus eiZenkhUmitcher Ur sache ist in Pittsburg die Fenster-glas-Fabrik von .Hogan, Evans & Co. dieser Tage geschlossen worden. Es geschah in Folge der Weigerung einiger Angestellten, etwas zu einem Fond zum Aushissen einer Flagge über der Fabrik beizutragen. Eine Anzahl Angestellter der genannten Firma sind Mitglieder des 14. und des 18. MilizRegiments und befinden sich gegenwärtig in Mt. Gretna. Vor einigen Tagen wurde ein Comite ernannt, um Gelde? zum Ankauf einer Flagge zu fammeln. es hatte aber nicht den gewünschten Erfolg. da einige der Angestellten, erklärten, sie konnten nichts beisteuern. Am nächsten Abend weigerten die Finisher" sich, an die Arbeit zu gehen, weil nech lein: Tihcrj aufgezogen war und die. cirnAnte, mußte schlössen werten. C:n 200 Mann sind U lstrl-Z.

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Bcgrttnoctctc Forderung. Lord Ccblcy kam einst zu einem de'. ersten Maler in Paris und bat ihn. ein Pfcrd für sein llbum zu zeichnen. Der U'lttjtler entwarf die Zeichnung zu seiner ufrudenkclt. Was ist der Preis dasind fragte er. Zwanzig Napoleonsd'or", antwortete dei Nünstler. Zwanzig Napoleonsd'or?!" rief dei Engländer voll Verwunderung aus warum nicht gar! Sie haben ja kaun eine bulbe Stunde daran acarbeiict!' Sie irren, mein Herr." sagte dei Maler oclassen. ich habe mehr all fünfzehn Jahre arbeiten müssen, um es liahin zu bringen, ein Pferd so wie dieses zeichnen zu können. Dc Künstlers SSunfch. Die Kunst ist wie der junge Mai. Sie möchte Alles beglücken, Des Erdendaseins Einerlei Mit den schönsten. Blumen schmucken. Der Lenz ist da. die Lerche singt. Im Garten duftet der Flieder. O käme die Kunst so thauverjllngt Wie der blühende Frühling wieder! Humoris.ische. Modern. Sie heiralhen wieder Ihre erste geschiedene Frau?Ja, mit der hab' ich's noch am besten getroffen." Grob. Herr (zu einer Dame): Ich sage Ihnen, mein Fräulein, em Narr und sein Geld sind bald auseinander." Dame: Wie haben Sie denn das Ihrige verloren?" Auch ein Talent. Vormund: Ich begreife nicht, w Du so viel trinken kannst!" Student: Ich wundere mich selbst manchmal, es mub reine Beaabuna sein!" Mißverstündniß. Nichter (dem schwerhörigen Diurnisten diktirend): Da Sie der Flucht verdächtig erscheinen, wird über Sie die Untersuchungshaft verhängt." Diurnist (schreibt): Da Sie verflucht verdächtigerscheinen M obern, mischen (zur Mama): Ach, Mama, kaufe mir eine neue Puppe!" Mama: Du hast ja diese erst seit einem Monat!" Elschen: Ach.die ist schon ganz aus der Mode!" Er bennt sie. A.: D'ine Gattin liegt schon wieder? Ist ihr Leiden denn gefährlicher Art?'' B.: Ach. bewahre die Fraucn sind ja nicht wohl, wenn sie nicht so'n bischen krank sind." Fatale A e n g st l i ch k e i t. Mama, sage doch dem Herrn Provisor, dah Du morgen nicht bei der Partie bist." Weshalb?" Sonst trinkt er sich immer erst Muth an und das riecht so garstig!" Nicht gerathen. Sag' mir, Schmule, ist der Ephraim Lorbeerkränz ein ehrlicher Mensch?" -e$)T ist nrmht so ,brlkck wie ick und 1

Du." Hm, k, dann trau ich dem ! Mann doch n'vf J I 7 y.

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