Indiana Tribüne, Volume 21, Number 258, Indianapolis, Marion County, 6 June 1898 — Page 2
ZNvisns ÄVibüne.
Erscheint Täglich und SouNtagv. c Die tägliche TribSn kostet durch den Xtlftec J entl per Woche, die Sonntag,rribüt' lextt per Oothe. Leid usas II ffesti ,kn e at per vr Vft ierhaU di Üb lgelchiSt tx Om&Jlettltxna V !Za,r. croi IS 0Ud Vladema Cttttlu Indianapolis, Ind., 6 Juni 1898 Mangel an Panzerkreuzern. Das Versteckspiel, welches der Admiral Cervera mit tintn schnellen Panzerkreuzern gegenüber den gewaltigen, aber langsamen Schlachtschiffen des Admirals Sampson mit Erfolg durch, führen konnte, hat die Aufmerksamkeit auf eine schwache Seite unserer Kriegsmarin gelenkt. Langsam kroch Admiral Sampson's Geschwader, dessen Niesengeschütze und gewaltige Panzer die höchste Offensiv, und Defensivkraft mit einander verbinden, an der Nordküste von Cuba und Haiti dahin,'da die Fahrgeschwindigkeit durch seine Monitors in hohem Maße beschränkt war. Diese Monitors, deren Leistungsfähigkeit auf hoher See kaum 8 Knoten in der Stunöe übersteigt und welche nur ein sehr geringes Quantum Kohlen fassen, mußten mit 5 Knoten Fahrt in's Schlepptau genommen werden, um ihnen das für eine eventuelle Action nöthige Feuerungsmaterial lassen zu können. In der Zwischenzeit vermochten die spanischen Kreuzer mit 12 Knoten Fahrt das vorher bestimmte Rendezvous im Carribischen Meer unbelästigt zu erreichen, ihre Bunkers zu füllen und die nächste Bewegung in dem Versteäspiel zu machen. Mit 8 bis 10 Knoten im Vortheil, über Admiral Sampson's aus Schlachtschiffen sowie Monitors bestehenden Flotille und mit 3 bis 4 Knoten Commodore Schley's fliegendem" Geschwader überlegen, hatten die spanischen Kreuzer in freies Operationsfeld. Hieraus erhellt, daß die Fahrgeschwindigkeit einer Kriegsfiritc den etwaigen Mangel ihrer Tfensivkraft ausgleicht und bei Flotten die aus Schiffen desselben Typs bestehen, die schnellere stets im Vortheil ist. Die spanischen Kreuzer können sich mit unseren Schlachtschiffen freilich nicht messen und würden von letzteren unfehlbar in den Grund gebohrt werden. doch sind sie unseren zwei Panzerkreuzern Broottirn" und New Aork" (den einzigen, an Schnelligkeit ihnen gleichkommend Panzerschiffen) mehr als überlegen und allen ungepanzerten Schiffen würde es in einem Kampfe mit ihnen unzweifelhaft schlecht ergehen. Das spanische Geschwader -steht, zwar an wirklicher Stärke unserer Flotte weit nach, allein in Folge ihrer Schnelligkeit vermag es, bis zu seiner vollständigen Vernichtung, deren Operationen erfolgreich zu bedrohen und sie zur Aenderung derselben zu zwingen. Bis zu welchem Grade die schnellen -spa Nischen Schiffe dies thun konnten, erhellt daraus, daß ihr " unerwartetes Auftauchen einen Aufschub der längst beabsichtigten Invasion von Cuba uothwendig machte. Nun kann man wohl fragen, wesbalb nicht die Panzer Brooklyn und Ne )oil mit den schnellen Kreuzern .Minneapolis-.(23 Knoten), Columbia" (22.3 Knoten), New Orleans (22z Knoten) und San Francisco" (20 Knoten) zu einem Geschwader vereinigt werden, welches die spanischen Schiffe einholen und dieselben vernich-. ten kann. Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Bei der Con struction unserer letztgenannten vier Kreuzer ist nicht beabsichtigt worden, daß sie einem mit elszölligen Geschützen armirten Panzerschiffe im Kampfe ggenübertreten sollen. Ein Projectil aus solch' einem Geschütz wiegt über 600 Pfund und ist mit einer so starken Ladung von Explosivstoffen gefüllt, daß ein gut treffender Schuß einen jeden der genannten Kreuzer außer Action setzen oder gar sofort in den Grund bohren könnte. Mit einem elfzöllig-n Geschütze kann sich -nur ein Elfzöller oder ein Geschütz von gleicher Durchschlagskraft messen, aber nicht' 'die Sechs- und Vierpfünder . auf . jenen Kreuzern. Einem zwölfzolligen Panzergürtel muß eine ebenso starke Panzerung gegenüber gestellt werden, .und wenn mit dieser Combination von Geschützen sowie Panzern die feindliche ölotte eine große Fahrgeschwindigkeit vereinig!, dann müssen wir dasselbe thun. Diese drei Elemente besitzen 'nun d:e Panzerkreuzer und Spanien kommt es zu Statten, daß es Schiffe von diesem Typ sein eigen nennt, während unsere Kriegsmarine trotz ihrer Gesammtüberlegenheit derselben entbehrt. Ungeachtet unserer größeren Stärke kann der entscheidende und vernichtende Schlag gegen den Admiral Cervera aus den angegebenen Ursachen ' verzögert werden, wiewohl die Vernichtung der Spanier vor der Veröffentlichung dieser Zeilen nicht ausgeschlossen ist, falls der Feind zum Kamvfe wnnzen wird. Die bisherige Entwickelung des ; eelrieges ya: oen Beweis geliefert, daß der Mangel an Panzerkreuzern die schwache Seite unserer Marine bildet und bereits Zweifel an deren Fähigkeit, die Blokade mit Erolg aufrecht erhalten zu können, wachgerufen hat. Daß der jetzt sich fühlbar machende Mangel thatsächlich besteht, kann Niemandem zum Vorwurf gemacht werden, denn bei der Reorganisation unserer Marine hatte man nur den Schutz der eigenen Küsten, aber nicht oaS Blo'kiren fremder Inseln und auswärtige Kriege im Auge. ' Dem Johanniterorden war bor längere? Zeit vom Freiherrn von Seebach ein Vermächtnis von 200.000 Mark gemacht worden, mit der Bestimmung, dafür im ' Regierungsbezirk Erfurt ein Krankenhaus zu bauen. Das Ordenscapitel hat jetzt beschlossen, aus den Mitteln eine Heilansialt für Lungenkranke in der Nähe von Erfurt am Saume des Steigerpalbel zu errichten.
OZehlund Brot.
Brot ist und bleibt ein foupfoak rungsmittel und jeder erwachsme Mensch deckt 50 bis 60 Procent derGe sammtnahrungsstoffe sowie 60 bte 75 Procent seines Bedürfnisses an KohleHydraten allein in Form von Brot. Ein nahrhaftes und bekömmliches Brot zu schaffen, gehört daher zu den wichtigsten Aufgaben nicht bloß der Nahrungsmittel - Industrie, sondern auch der Gesundheitspflege. Das Brodgetreibe, Roggen und Weizen, enthält so ziemlich alle diejenigen Nährstoffe, welche der Mensch zur Erhaltung und zum Aufbau seines Körpers nothwendig braucht. Selbst Eiweiß ist in Gesialt des Klebers (Gluten-Fibrin. Glu-ten-Kasein u. dergl.) darin, und dieses Pflauzeneiweiß kann die Eiweißzufuhr in Form von Fleisch in gewissem Maße ersetzen. In neuerer Zeit sind nun mehrfach Versuche nach der Richtung hin gemachr worden, Brot herzustellen, das möglichst den ganzen Klebergehaltdes Storni mthält man glaubte auf diese Weise das Brot eiweißreicher.also nahrhafter zu machen, und zwar dachte man sich" die Aufgabe dadurch am einfachsten ; gelöst,- wenn man das Mehl um den , Klebergehalt, der mit der Kleie angeblich verloren ging, bereicherte. Bei dem gewöhnlien Mahlverfahren wird die Klne, t feiner das Mehl werden soÜ,' desto mehr daraus entfernt. Liebig war der Erste, der den Nährwerth der Kleie mit ihren Nährsalzen betonte.' Das Bestreben der Brotverbesserung ging zuerst dahin, dem Mehl die sogenannte Kleberzel-lenschicht-, rechteckige unter der äußeren Schale. deS "Kornes gelegene Zellen, die vollgepfropft1 sind mit Aleuronkörnchen. zu erhalten. Das Nächstgelegene war ja, Mehl mitsammt der Kleie, sogenanntes Schrotmehl zu verbacken, und Schroth, Graham und Kneipp haben ja auch wegen seines angeblich HLheren Nährwerthes lebhaft die VerWendung des Schrotbrotes befürwortet. Verdauungsversuche haben nun gelehrt, daß Brot, je m e r r Kleie es enthält, desto' schlechter von den Verdauungsorganen ausgenutzt wird, weil die Holzfasern der Kleie die Darmwand reizen und darum eine zu schnelle Fortschaffung des Inhalts veranlassen rohe Kleie mit gekochten Pflaumen zusammengerührt, weiß ja jede Mutter als Abführungsmittel bei Kindern zu' schätzen. Auf verschiedene Weise hat man nun die lästige Holzfaser dem Korn zu nehmen gesucht Man r hat zu Schälmaschinen seine Zuflucht genommen, die entweder auf trockenem (mechanischem) Wege durch Abschleifen, der Roggenkörner an rauhen, sich schnell drehenden Flächen die äußere Schale entfernten, oder man suckte die strohigeHülle des KornS auch auf nassem Wege, zu beseitigen. Bei der landläufigen Müllerei vermahlt 1 sich das Korn desto besser, je trockener eö ist. Die Anschauung, daß durch Anwendung von Wasser zur Reinigung des Getreides das Mehl Schaden nehmen könne, hat Jahrzehnte lang fast unumstößliche Giltigkeit gehabt und am . meisten verhindert, daß als Getreidereinigungsmittel auch Wasser verwandt wurde. DieserGlaube ist nun durch die Untersuchungen Professor Ruhmann's und des Franzosen Mege-Mouriers, deö bekannten Erflnders. der Margarine, stark erschüttert worden., Beide wiesen nach, daß von den verschiedenen Schichten, welche den Mehlkern umhüllen, die drei inneren (unter der Sonnenhaut) außerordentlich dicht und zähe und für Wasser vollständig : undurchdringlich sind. Selbst nach stundenlanger Einwirkung hat das Wasser zum Innern des Rog gen- und Weizenkorns noch keinen Zutritt gefunden; der einzige Weg dahin geht durch den Keim, und hier wird ihm durch dessen Fettgehalt der Weg auch noch versperrt. Eine der drei inneren Schichten ' enthält auch die berühmte Klebezellenschicht-. Dagegen durchdringt die äußeren Holzfaserhüllen Wasser ganz leicht, und es hat sich nun gezeigt, daß eö ohne Mühe gelingt. von dem mit Wasser benetzten Kern die strohigen Hüllen durch Reiben zu entfernen. Durch die nasse Reinigung verliert also das Brotgetreide nichts von seinen Nährstoffen. In Frankreich und Englands ist. sie mehr und mehr in' Gebrauch gekommen; indeß soll sie dort ' weniger die Bereicherung des MehleS mit Kleber bezwecken.' Selbst die Chemie hat man zur Entfernung der oberflächlichen strohigen Schichten des KornS zu Hilf genommen und diese mit geeigneten Mitteln weggeätzt Alles nur, um die Kleberzellenschicht" ohne Holzfaser beim Mehl zu belassen. . Leider aber hat eS sich gezeigt daß selbst nach Entfernung aller , strohigen Theile des KornS der Rest nicht vollständig veidaulich ist' denn die sogenannte .Kleberzellenschicht- enthält nach den Untersuchungen von Plagge und Lebbin gar keinen Kleber; die Kleberzellen haben mit dem Kleber, gar nichts zu iljunii , Jahrzehnte hindurch, seit Lie-. big's und Graharn'S. Zeiten, hat sich die Irrlehre erhalten, die Kleberzellenschicht enthalte? Klebtt,. und man Tljai daraus zu - Gunsten -der - Kleienmehle und der Schrotbote die weitgehendsten Schlüsse gezogen, die sogar auf unser wirthschaftliches Leben Einfluß gehabt haben. - Einen Theil der Schuld, daß sich dieses Wahngebilde so lange halten konnte traaen die Chemiker. Sämmtlich Eiwbstoffe sind bekanntlich stickstösshalttj.. während Kohlehy. drate wie alle Fette frei davon sind. Da Eiweiß als . solches nachzuweisen außerordentlich schwierig ist, so begnügten sich, die Chemiker damit, den Gesammtstickstoff zu bestimmen, wo .raus sie dann nach bestimmten Regeln die gesammte Eiweißmen berechneten. Stickstoff enthält auch die Kleberzellen, schicht ergo mußte es Eiweiß, d. h. Kleber sein. . Indeß aber hat der stickstoffhaltige Körper in den KleberzelInt" mit dem .echten" Kleber, wie er zwischen den Stärkekor'nern deZ Mehlkornes incelaeri IX .2t nits .er
mein; 'chemisch unterscheidet er sich von dem echtm Kleber sehr wesentlich. Der Eiweißkörper der Klebcrzellenschicht gehört wegen seines Reichthums an Phosphorsäure und seiner Unverdaulichkeit einer ganz anderen Gruppe von Eiweißkörpern an, die auf, die Nukleine hinweifen. Mit diesem Nachweis, dclß die Kleie aar keinen Kleber enthält, bekommt die Brotreform eine ganz neue Wendung. Die Verdauungsversuche haben ergeben, daß Kleie kein geeignetes Nahrungsmittel für den Menschen ist, ja sogar noch auf die an sich gut verdaulichen Mehlbestandtheile, namentlich des Stärkemehls einen nachtheiligen Einfluß ausübt. Westfälischer Pumpernickel ist deshalb gerwgwerthiger, als das gewöhnliche deutsche Soldatenbrot, auch das Gelincksche Kornbrot, aus eingeweichtem und zerquetschtem Korn ohne Vermahlung und ohne Kleienauszug hergestellt, steht in seinem Ausnutzungswerth unter dem Kommisbrot. Auch feinste Vermahlung der Kleie hat, ganz abgesehen tw von, daß sie technisch schwer ausführbar und zu theuer ist, keinen Nutzen, da sie auch in dem Falle nur Mangelhaft ausgenutzt wird. Das allgemein ailtige Recept bei der Brotverbesserung heißt also: Entfernung der Kleie aus dem Mehl durch Einführung feinerer Siebe beim Mahlverfahren. Die Feinheit der Siebe ist nach Plagge und Lebbin von viel größerm Einfluß auf die Güte deö Mehls, als alle übrigen Verfahren, wie Schälung u. dergl. Nlaska alö JischfangParad!t5. Im Interesse unserer zahlreichen Wasser-Nimrode kann man es lebhaft bedauern, daß unser hochnordisches Territorium Alaska so weit aus dem Weg liegt. Denn es ist nach der Versicherung besonderer Kenner in diesem Fach ein wahres Paradies für den sportsmäßigen Fischfang, oder kann es doch noch werden! Einer dieser Kenner plaudert darüber auS Juneau u. A.:
' Gerade die beim Sportsmann be-j ltevtejten und schönsten Flsche kommen hier meist in überraschend großen Mengen vor. Da ist vor Allem die LachsGattung, welche unter dem Namen Grayling" bei unS bekannt und berühmt ist, und von welcher unsere Sportsbrüder lange Zeit geglaubt hatten, daß sie heute noch in den Gewässern der Michiganer Wildniß vorkommen, ja die auch dort jammervoll selten geworden ist: aber in vielen Strömen Alaskas habe ich sie noch so überreich vorgefunden, wie es der gewohnliche Gründling in den Teichen seiner Heimathsgegenden ist. l Besonders gilt dies von sämmtlichen Strömen des Aukon-Beckens, also von einer schon an sich sehr ausgedehnten Region. Meine erste 'Erfahrung dieser Art machte ich folgendermaßen: Eines Tages erlegte ich auf der Jagd an einem dieser Flüsse einen MooseHirsch. Ich richtete die Jagdbeute sofort am Wasser zu, und zwar so nahe am Saum des Wassers, daß weggeworfene Theile des CadaverS in das Wasser hinab sielen. Sofort wurde diese Stätte zum Schauplatz der wilbesten Ausregung zahlloser Wasserbewohner, welche sich von allen Seiten auf diefe Abfälle stürzten, und zu meiner größten Ueberraschung entdeckte ich.daß diese gewaltigen Fischschwärme ausschließlich aus den herrlichen Grayling-Lächsen bestanden! Ich wußte wohl, wie selten diese hochgeschätzten Fische im Allgemeinen geworden sind, und anfangs war ich zu dem Glauben geneigt, - aerade diese Stelle müsse ein Wasserpfuhl sein.nach welchem die Fische von verschiedenen Theilen des Flusses zusammengeströmt seien, nach der Art der Forelle in bestimmten Jahreszeiten. Bald aber bemerkte ich, daß ich damit im Irrthum war. und daß auch an vielen anderen Stellen, wenn ich z. B. ein Stück Hirsch-Leber in das Wasser warf, sich ungefähr das nämliche. Schauspiel bot. Viele der sich drängenden Fische sprangen ganz aus dem Wasser empor, und ihre glänzenden ' Farbenzeichnungen und besonders die schillernden Farben ihrer Rückgratslossen vereinigten sich mit dem aufspritzenden Wasserschaum zu 'einem bunten Bild von seltener Schönheit, leider nur zu flüchtig. Ich sah nur wenige Heinere Fische unter diesen riesigen Massen. Ungezählten Tausenden in unserem Lande würde wohl bei einem solchen Anblick das Herz im Leibe gelacht haben. ' Man entschuldige es, daß ich bei diesem, für die Sportsbrüderschaft b e -sonders interessanten ' Beispiel etwaZ lang verweilte. . In vielen der kleineren Ströme des Jukon-Beckens gibt es u. A. auch Bachforellen mehr als reichlich: jene echte carmoisin-gefleckte Gattung, welche der Stolz deö Anglers ist. Freilich machen sie vielleicht gerade wegen ihrer so großen Häufigkeit hier das wissenschaftliche- Angeln nach ihnen nicht zu einem, so eignen Vergnügen, wie dies in Gewässern der Fall ist, wo sie seltener und scheuer sind. Hier beißen sie auf beinahe Alles an, was man ihnen '.bietet. Wenn der Tag kommt, da diese beiden Fischgattungen überall anderwärts nur noch als Raritäten vorkommen werden, dann 'mögen erst recht' glorreiche Zeiten für den sportsmäßigen Fischfang- in den alaSkanischen Gewässern anbrechen, besonders wenn dann auch das Verkehrswesen im hohen Norden etwas weiter vervollkommnet sein sollte. Daß S von den gewöhnlichen Lachsen oder Salmen in dieser alaskanischen Gegend noch wimmelt, darf ich wohl als allgemein bekannt voraussetzen. Sie haben sich noch nicht daran' gewöhnt, vor dem Menschen die Flucht zu ergreifen, und daher kann das Angeln nach ihnm keinen besonderen Reiz haben. Großes Vergnügen machte es mir aber öfters,- Bären, besonders die rothbraunen .Cinnamon"Bären, auf 'diese Fische Jagd machen zu sehen. Manchmal fischen dieselben vom Ufer aus; besonders amüsant ist aber der Anblick, . wenn si5 in einem Oaum siden, deIen -n Theil
wett ycrunter übtr das Basse? angen; sehr geschickt halten sie sich dann mit drei Beinen an. dem, von ihnen ausgewählten Ast fest, und mit dem vierten fischen sie, nachdem sie erst sorgfältig Ausschau über den Strom hin gehalten haben. Die Bewegungen der, für das Fangen freien Pfote zeigen große Nervosität, und komisch ist der Ausdruck der Befriedigung, welche sich im Gesicht der großenVestin malt.wenn sie triumphirendihre Beute auS dem Wasser heben und sie wie ein echter Gourmand verzehrt. Es gibt übrigens noch andere Bären in Alaska, namentlich GrizzlyBären, welche den vegetarianischen Bären Charakter stark verleugnen und mit großer Vorliebe von überhängenden Bäumen aus fischen. Man glaubt, daß das Fischfressen be! diesen alaskanischen Bäre'viel zur Entwicklung des. ihnen eigenen weichen und glänzigen Felles beitrage, wegen des Oeles
m den Fischen. - Deutsche Dttektivinne. ' Die Fraü als Detektivirc hat in Deutschland noch nicht soviel Anklang gefunden, als in England und Ame rika. wo Detektivinnen in den Privatinstituten sehr häufig angestellt werden. In Berlin hat bis jetzt nur daS Privatdetektivinstitut Greif' Damen nach dem amerikanischen Muster verwandt, und zwar beschäftigt die Anstalt vier Damen ständig, die sich auf 5 M. pro Tag stehen, eine bedeutend größere Anzahl von Frauen sind jedoch außerdem für besondere Fälle notirt, die je nach ihren Aufgaben 4 5 M. erhalten. Die Damen zeigen üch besonders gewandt und ihre Leistungen übertreffen oft die der Herren, weil sie großen Ehrgeiz zeigen und ihre Arbeit oft mehr als Sport auffassen. Auch in Hamburg sind in demErsten Hamburger Privatdetektivinstitut" Detektivinnen beschäftigt und bewähren sich sehr gut. DaS Kgl. Polizeipräsidium in Berlin hat keine Detektivinnen angestellt; es arbeitet nur eine Beamtin in der Criminalabtheilung, ihre Besugnisse sind aber andere; die Vigilan tinnen. deren Dienste die Polizei in Fällen von, Diebstählen und Hehlerei in Anspruch nimmt, rekrutiren sich aus den Verbrecherkreisen und stehen mit den Detekttvinnen nicht auf gleicher Stufe. Die deutschen Detektlvmnen gehören verschiedenen Kreisen an und werden je nach dem Stande benutzt, in dem eö gilt, einem Vergehen auf die Spur zu kommen. Vom Standpunkte des praktischen Nutzens ist der Beruf der Detekttvin.alS ein ausreichender Erwerb anzusehen, immerhin aebört etwas dazu. Detektivm zu wer den. weil Ne vor nichte zurückschrecken darf. Die Damen müssen vor Allem aute Comblnationsaabe. Ebrenyattig keit. Verschwiegenheit, Gewandthejt zeiaen und Beruf zu ihren Aufgaben in sich fühlen, gilt eö doch zuweilen, in einer geschickten Verkleidung ' wie der eines DlenstmadchenS oder emer Jtttungsfrau auf Kundschaft auszugehen. ffür außerhalb werden die Detektlvm nen seltener verwandt, ebenso stlten für den Berliner Nachtdienst; meistens werden sie mit Aufgaben betraut, wo es sich darum handelt, das Vertrauen der beschuldigten Person zu erlangen, so z. B. bei Diebstählen und Haupt sächlich" bei anonymen Briefsachen; hierbei besonders zeigen die Frauen oft mehr psychologischen Scharfblick als die Manner. - Ein Biertrinker -AuS. stand besteht fett einigen Tagen in dem Verokreisdorf Biedersleben bei rfurt. Nachdem die Gemeint die Einführung einer Btersteuer (65 Pf. pro Hektoliter) beschlossen hatte, einigten sich die beiden dortigen Gastwirthe dabin, für daS Seidel nicht mehr wie bis dahtn 13, sondern 14 Pfennige zu nebmen. Daraufhin bleiben sämmtliche Bewohner ven astwtrthschastm fern. Nun steht die Frage offen, wer am längsten aushält: die Biertrinker der die Wirthe. Letztere haben gegenfeitia einen Vertrag abgeschlossen, wonach Derjenige, der den BierpreiS wieder auf 13 Pfennige herabsetzt, dem Ausharrenden 150 Mark onventtonalurafe zaolen mun. Vem NechtSyörer Max Schwarz in Budapest, der sich im Auftrage eines Advokaten, in Geschäftsgelegenheiten nach Waitzen begab, pas sirte dort ein recht unangenehmesAbenteuer. Kaum hatte er den Bahnhof verlassen, als er von dem Commandanten des Waitzner Gendarmerie-Po stens für arretirt erklärt wurde. Schttiarz. legitimirte sich, erreichte damit aber nur soviel, daß seine Freilassung an die Bedingung seiner sofort! gen Rückreise nach Budapest geknüpft wurde; im Falle seiner Renitenz solle er so erklärte der Gendarmerie-Of-steter in Ketten durch die Stadt ge. führt werden. Unter solchen Umständen blieb Schwarz - nichts Anderes übrig, als mit dem nächsten Zuge nach der Hauptstadt zurückzukehren. Der junge Mann vermuthet, daß die rothe Kravatte, die er zufällig trug, bei dem Gendarmerie - Commandanten den Glauben .wachgerufen hat. es mit einem 'gefährlichen Socialisten zu thun zu haben.' , . Der tjthib Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt m der Regel den Patienten in sehr schwacher Ge sundheit und vst mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bulrs Husten Syrup.daS allerbeste Mittel', welches wenn sofort anaewandt die Gefahr der Schwindsucht bcscitigt. Fräü Maggie Tulaa Jronton,' Ohio, sagt:,"' "ES . macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr.' BuÜ' Husten Syrup : einzustimmen. Ich litt längere Zeit en der Grippc'aber nackidem ids tini Flaschevon Dr. Vull'S Husten Syrch gebraucht hatte war -ich'Völlkomrzen kurirt und tch wurde, deü schrecklich e n sl j . vx. jr , .rrJ r r
jrin ic;. jcn cmpfcuir catn xa dt-dn dies? rcrzüM? Ntd:'''J ' n "-'--- TW r-p.. i'-rw j .... .f-..' - . . j. , . If ., i 'Miiifc f y " , . V- w r Vm . '
kUeik ZZabersack's Schreibebries. Geöhrter Mister Edithor ! Ich ben die Selma gesagt, daß ich am Erscht mrchfe deht. Se Hot mich for de Riesen gefrogt UN ich hen ste aach gleich informt, daß der Dick for alleö zu blehme iö. ' Well. Hot die Selma gesagt, so ebbeö wär ste awwer aach noch nit vorgekomme, daß en Mann von meine SeiS an ekaunt von e Kid muhfe wollt. Ich kann en doch nit an die Fenz nehle un kille, Hot se gesagt, so iesig kriegt mer sei Kids nit. Wannst du awwer so fuhlisch sein un weqe so bbeS muhfe willst, ahlrecht, go ehett. Sell Hot mich keinder surpreist, bikahS ich hen eckspektet, die Selma deht arig angewwe und mehbie greine un hallern; awwer so stn die Mensche. WaS hen ich dere Selma un den Christ schon so gut gedahn! Ich hen derzu getend, daß er den schöne Schapp Hot un daß er mit sei Femmillie zu das feine Seit in die Aittie belange duht. Die Selma Hot das Wahrscheins widder vergesse, bikahS sonst hätt se mich nit so iesig uffgewwe. Ich hen gesagt: .Ahlrecht, dann muhf ich Ich hen aach mit , den Christ gesprochn Der Hot'S nit so recht gegliche. Er sagt, den verdollte Lausbub deht er obseit daun uffhange un dann müßt die Selma ihm aach noch emol täckele. Wie ich ihn gesagt hen, daß die Selma different denke deht un nickS drum gewwe deht. wann ich muhfe deht, do sagt er: Wall, eS is jo aach so. Was kann mer mit so en arme kleine Bub anfange? So e Kid verstehts noch nit besser un das iö all. Die Selma Hot in so en Kehs immer mehr Senz. als wie ich. un ich denke, se iS recht." Ich hen kei Wort aesagt. Was is die Juhs mit so en armselige Pandoffelmann zu feite! Ich hen e Gesetzche in das Papier duhn losse, un hen for e fornischt Ruhm mit Breckfest un Sopper ettwerteist. Ich sag Jhne, ich hen en ganze Busbel voll Ennlerö krieat un ebaut e
Dopend Lehdieö stn komme un hen mich e Ruhm bei stch geoffert. Sell Hot mich getickelt, ich denke, die Selma Hot gedenkt, ste wär die onlie Pebbel an de Bietsch. Ich hen mich e ganze Peil Edresses in meiMemmerandummBuck geschriwwe un stn de neckste Dag fort, for die Ruhms anzugucke. Wie ich so ebaut in siewwezehn Plätz geroese stn mitaus ebbeS zu sinne, was mich subt bot. do stn lch in e Haus komme, wo e Wittfraa geeignet Hot. Die ssraa war so zwische fufzehn und fufzig Johr alt, awwer noch ganz gutguckig. Ihm erscht Mann Hot sich de Hals abgeschnitte un iS den Weg gestorwe. Jhrn zweiter tS, wie er vier Woche mlt se verheiratb war, ausge schkivvt un Hot stch nie nit mehr sehn losse. Dann Hot se drei ganze Woche for lhn schwarz gewohre un dann yot se stch de dritte Mann getäckelt. Der Hot se ang gut gegliche und ste war schuhr noch heit mit ihn verheirath. wann er rnt for e Tschehnsch en naher liebe Dobt aestorwe wär. Bei d i e straa Hen chi gerent. Ich Hen gedenkt. Fraa Hen ich gerent. Ich Hen gedenkt. die Ehe , daß se schuhr ml dran denkt, noch emol en Mann ngiuuch zu mache. DaS Ruhm war recht niet un klien war, die 5?raa. wie e Pinn. Se Hot stch aäch gleich hübsch distent von mich gehalte un do war also kei Dehnscher for. mich. Ich hen fe reiteweg en Monat Rent in Ettwehns bezahlt for ganz schuhr zu sein un for nit alle Woch mit das Geld gebattert zu werde. Sie Hot mich zwanzig Dahler ge tschartscht, for das Ruhm un forBreck fest un Sopper. Se Hot mich awwer gleich gesagt, wann ich noch eboes an nerscht wollt, dann müßt se mich ekstra for. tschahrtsche. Well, sell war gut aenua. Am selbe Daa sm ich noch ge muhft. Die Selma Hot stch gar nit sehn losse. wie ich mit mein Sätschel ausgerückt stn. Der Christ Hot mich esststet,' mem Tronk die Steps erunner zu duhn, un derDZck Hot mich die Zung erauS gestreckt, daß se puttlenier eraus 'gefalle is.' Die Wittfraa Hot alliwwer geschmeilt, wie ich komme sin. Se Hot mich reiteweg Sopper gewwe un ich muß sage.' eS war gut. Die Lendlehdie r . i ' r je 5 i ' t ' jf. oo!.ua) oei mich geyoar un vor mich immer zugeguckt. Sell hen ich nit gegliche. Ich hen immer an die drei arme Manner denke gemißt, wo schon die.ffraa zuheb gestorwe sin. Se Hot in eensfort verzehlt was ihrn guter, lieber Meik. ihrn Tschehk un ihrn Schahrne for gute Männer gewese i . fT im i , r m.n. wäre. Zven yjuu yan t am ene gegliche, se hätt sich gleich in den schöne Name Meik verliebt. Den Nam: deht se zu gut gleiche. Sie wär kei Springtschicken mehr, awwer 'lie deht doch siehle, alö wenn se stch nochmal verheirathe deht. Dann deht se awwer nor ein nemme, wo Meik heiße duht. Se Hot mich dabei so sonnig angeguckt un .Hot mit den linke Aäge gewinkt. ' Do hen tch me Schms kriegt, wie lch das gesehn' hen' Bei Galle, henn ich gedenkt, wann siappe eigentlich die Wimmenfohks uns arme Männer nochzustelle?, Ich hen schuhr gewißt, daß ich in das Haus keine zehn Johr lewe deht. Ich war'n froh, daß mich in fellen Mohment mein Tronk eingefalle is. wo noch daunstehrö in die Hahl aestanne Hot. Die Lendlehdie war reiteweg I j .trr i ' t riliig. Hüll, zu cijiRic, oen .ronl ooostehrs zu schaffe. Mir stn dann baunstehrS gange un hen den Tronk getäkkelt. Ich hen hinne aehn wolle, for .den Tronk en diesent Lift zu gewwe, C . - C t m m M awwer ne enoieyvle Hot yawwe wolle, daß ich ehett gehn sollt. Ahl recht, hen ich gesagt, wann ich aach nit ausmache ben könn. WaS die Matter war. Well. mir. den l den Tronk uffaevickt un die ptet erschte Steppt ,iS ti aach ganz iesig gange.' ES Hot awwer nit. lang ge nomme. do Hot die Lendlehdie nit mehr pusche könnt. Ich sagJhne. ich chen mlch.fascht das Sbtxi aus mem Leib raub gtlvge. Die Lendlehdie Hot ge duscht wie ein Deibhenker Und bot der. bei gtpöfft, wie e Kanahlböotche. .Zsor OuttneZ Cehk-, den ich aesagt, .stende Gti rjx noch t koppele- MinnittZ, crr. p c:r fetzt. Ct Izt ml3 rar
Ut.zZzt'zt c-j; s W2r aürI:!, j 11:.-; fe tzxt tzl: D r.ci r:::r.nt
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im Frühttngk, welche das ganze System ver giftet, durch einen außer Ordnung gerathen Magen, Unverdaulkchkeit und erftopsung entsteht. Dr. August König'
Hamburger Tropfen
ist dk wirksamste FrühlkngMedl,kn, welche a2e solche Unordnungen kurirt, da vlut rein igt und da ganje System in eine,, gesunde Zustand bringt. . . . ....,,
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AN OCCASIONAL WILL PREVENT LAXIR BONBONS KURIEREN VER-STOPrUNG r?hi. i Yen, gepullt, un bei un bei hen ich mit mein linke Vorderfuß uff die owwerfchte Steps gestanne. Gitt obb!" hen ich gehallert un hm den Tronk noch emol en diesende Tschehrk gewwe. Un do is die Kätterstrohf gehäppend . Der Hendel von den Tronk is losgerisse, ich hen die Bällenz verlore un daun schie gohs! Die Lendlehdie is von den Tronk gestrocke worde un mit daunstehrs gepullt worden. Hinnedrin sin ich komme. Ich hen e paar mol getreit, die Rehling zu ketsche. awwer es Hot nit geschafft. Mn sin all enunner gefalle, mich un der Tronk un die Lendlehdie. Sell war e schöne Vescheerung! - Wie mtx daunstehrs an sin komme, do Hot die Lendlehdie unnig den Tronk gelege. Der Kowwer von den Tronk is uffgange un mei ganzes Gelump is erausgefalle. Do hen fe gelege uff die Stepps, mei Sacks, mtx Unnerwebr un mel a'nnere Stoff, awwer das schönste war. daß ich cksäcktlie in den Tronk ge falle sm. Die Lendlebdie Kot aeballert wie alleS. Ich hen gar nit gekehrt, den Tronk eweg zu duhn, bikahs ich hen eckspektet. daß se ganz geschmäscht un o platt, wie en ausgeworener Deim wär. Sie Hot sich awwer selbst losgemacht un was wer'n Se denke, sie war nit e Bitt gedämmetscht. Se Hot blos gesagt, ihr Herzche deht sie arig ehke. Ich hen sie den Ettweis gewwe. se sollt emohl e pohres Pläsier ufflege. awwer sie Hot mich angeguckt, daß ich Widder die Tschills kriegt hen. Dann hen ich mein Stoff die 'Stepps enuff getrage un hen dann aach den Tronk enuff gcschafft. Sell war mein Eckspierienz am erschte Dag! Sell is schuhr genug e beeses Sein. Well mir wer'n jo ausfinne, was es meint. Mit beste Riegahrds Juhrs truhlie Meik Habersack. Sheriff un Eskweier von Apple Jack. Holy Terror Postschripdumm. Mache Sie kein Mißtehk un tschehnsche Se mei Ed. dretz. De Sehm. Selb st bewußt. Principal (zu einem jungen Manne, welcher sich bei ihm um die offene Kassirerstelle bewirbt): Junger Mann, glauben Sie auch diesem Posten voll und ganz gewachsen zu sein? Haben Sie schon eine solche Stelle bekleidet?" Commis: Jawohl, zch war drei Jahre Kassirer in unserm Kegelkränzchen." In der Buchhandlung. flTstrtTmt Inryrt irf h?nn fcrtit (Tnm KVVtlll IUUII ViVttVil, QtHH VV!tl merzienrath?" (Bibtn Se mer ' paar Leiden von Werther M o t ! v i r t. Sie möchten gern die Rettungsmedaille, weil Sie öke Dame aus dem Wasser gezogen ! So viel Muth gehört doch aber nicht dazu, das Wasser ist ja seicht!" ' Das schon, aber schauen S' mal die Dame an !" ; Stoßseufzer. Denken Sie sich nur, ein Vetter von mir hat eine Restaurtionsköchin geheirathetlJuncer Ehemann (seufzend): Wissen Sie. lch tooUtl, meine ffrau wäre auch Re 2N?-'. onskoam cewesen!-
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