Indiana Tribüne, Volume 21, Number 256, Indianapolis, Marion County, 4 June 1898 — Page 2

Znowns Tribüne.

Erschein Täglich und SomttagV. Die tSgltch 0Xxlllntm kostet durch den Tilget 1 Ztntl der Ooche. die Kontaai..Tribü'I gtnt ptx Ooche.' eide mstsm 15 Seat dtt 55 nltl pn Htxit. Per yft uZerhatt d 6Ud geschickt Im ri,,Hlna IF p 9ac. CffiMi 18 Qüd CXUam trIe. Indianapolis, 3nd., 4 Zuni 1893 Fechtende Pariserinnen. DaZ französische Leben ist thatsach lich ein merkwürdiges Gemisch von Emanzipation und Freiheitsbeschrankung. Galliens Männer dürfen schon mit 21 Jahren eine Armee anführen oder einen , Staat regieren, aber man gestattet ihnen nicht, vor dem d?eibig sten Lebensjahre ohne elterliche oder vormundschaftliche Sanktion eine Ehe einzugehen. Ebmso ist eS mit den Frauen; sie werden noch immer in größter Weltabgeschiedenheit erzogen, aber nichts hindert sie daran, sobald dieser. Lebensabschnitt 'vorüber ist, so öffentlich wie möglich aufzutreten und es in den meisten Dingen ihren Brü dern nachzuthun. So nun auch neuerdings in der Handhabung des RapPiers. Die tonst des Fechtens ist zwar schon seit längerer Zeit vom weiblichen Geflecht mit Beschlag belegt worden, doch nur in vereinzelten Fällen, wähnnd es jetzt fast jede moderne Pariserin als Postulat des guten Tones betrachtet, einer Fechtklasse anzugehören und eine derartige Gewandtheit in der Führung des Degens zu erlangen, daß sie jederzeit im Stande ist, mit der Klinge in der Hand einen unhöflichen Bruder zur Raison zu bringen oder einen widerspenstigen Gatten zum Nachgeben zu veranlassen. Die Zahl der wirkliaM geübten Fechterinnen" ist bereits eine ziemlich große, diese Damen rühmen sich mit nicht geringem Stolze, so und so viele Männer gleich beim ersten Gang besiegt zu haben. In Paris ezistiren verschiedene Fechtschulen, von denen der unter der Leitung der berühmten Fechtmeisterin Mme. Gabriel stehende Cercle d'Escrime des DameS- den ersten Platz einnimmt. Mme. Gabriel hat eine Tour durch ganz Frankreich und Belgien gemacht und überall ist es ihr aelungen. in den weiblichen Busen martialische Gluth zu entzünden. Auch die Damen der taglischen Frauenzeitung La , Frondehaben ein eigenes Fechtinstitut gegrünt det. an dessen Spitze Mme. George Lefevre steht, die ihren Degen ebenso schneidig zu führen weiß wie die Feder. Ein anderer weiblicher Paladin des Rapplers ist Mme. Ruze, die Tochter des bekannten Maitre d'armes gleichen Namens ; diese junge Dame bewies ihre fabelhafte Geschicklichkeit im Gebrauch der Klinge bei einem Schaufechten, daS zu Gunsten der Verwundeten des Madagaskarfeldzuges stattfand, durch eine Glanzleistung, die ihr stürmischen Applaus einbrachte. Die tonangebenden Damen der höchstenGe fellschaftskreise gehören einer oder der andern Fechtklasse an und Repräsentantinnen der ältesten Adelsfamilien deö Landes scheuen sich nicht, bei den hin und wieder stattfindenden FechtSoireen" öffentlich: ihre Kunstfertigkeit zu zeigen. Vielen Damen wird das Fechten jetzt eindringlicher als das Radeln als die beste körperliche Bewegung ärztlich empfohlen und auch gewissenhaft befolgt. Jede Fechtmeisteim bestätigt, daß es nichts Besseres geben !ann, die Muskeln zu stählen, die Nerven zu kräftigen, der ganzen Haltung Grazie zu verleihen und Hand und Auge gewandt und sicher zu machen. t m Wider das Tabakrauchen. Schon seit einiger Zeit fühlt man sich in Norwegen durch das Ueberhandnehmen des TabakverbraucheS von Seiten ganz junger Leute und Kinder stark beunruhigt, und die angesehensten Pädagogen und Aerzte stimmen darin überein, daß das Tabakrauchen nichterwachsenen Personen sowohl psychisch wie physisch schädlich sei. Das sögenannie Socialcomite" des Storthings hat sich nun veranlaßt gesehen, einen sehr rigorosen Gesetzesvorschlag auszuarbeiten, dssen Annahme durch das Plenum mit Sicherheit erwartet werden kann. Laut Vorschlag wird es in Städten unbedingt verboten werden, an Personen unter 16 Jahren Tabak zu verkaufn;- auf dem Lande wird solcher Verruf nur in dem Falle gestattet werdn.daß die betreffende minderjähriae Person einen auf ein bestimmteS Quantum lautenden Requisitionszettel repräsentirt, der von einem dem Verkäufer persönlich bekannten Erwachsenen eigenhändig unterschrie ben ist. Jedoch soll es auf dem Lande ier Obrigkeit freistehen, die für die Städte geltenden Bestimmungen zur Anwendung zu bringen. Weiter, foll eö in den Städten und auf dem Lande allen Erwachsenen strengstens verboten sein. Minderjährigen gegen oder ohne Zahlung Tabak, gleichgiltig in welcher f ' : rr r. r tform, zu u verladen, n avarssabriken darf Niemand unter 16 Jahren angestellt werden.- Die Polizei soll ermachtlgt werden, jedem Nlchterwachsenen, der öffentlich raucht, Tabak und Pfeife wegzunehmen. Jede Uebertretung dieser Gesetzbestimmungen wird Ort einer Geldbuße von 2 o.s 100 Kronen bestraft. Auf demFahrrade gestorben ist in Zeitz eine im Anfang 'der dreißiger Jahre stehende Frau, der auS Gesundheitsrücksichten , das Radfahren empfohlen worden war. Als sie in einer Straße vor der Stadt auf und ab fuhr, klagte sie plötzlich über Uebelbefinden und neigte den Kopf Vornüber. In dieser Situation blieb sie noch eine kurze Strecke Weges auf dem Rade, das ein Fahrlehrer fübrte, bis dieser bemerkte, daß die Frau nicht mehr am Leben sei. Ein Schlaganfall hatte ihren Tod veranlaßt.

Degeneradtlon der Japaner. In dem Augenblick, da die japanifche Arm in? bedeutendem Umfange verstärkt wird und von der Nation große Contingente neuer Soldaten geV . . . . . (V.!. VI.

soroert weroen, yal man in oiio vz Entdeckung aemackt. dak die Zahl der jungen Japaner, die Physisch unfähig sind, ihrer Dienstpflicht zu genügen. von Tag zu Tag zunimmt. Es ist unbestreitbar, daß die Statur der jungen Leute, die das dienstpflichtige Alter erreicht haben, seit zehn Jahren veständig abnimmt. Die militärischen Behörden behaupten sogar, daß von je zehn Wehrpflichtigen acht oder neun mit mehr oder minder schweren körperlichen Fehlern belastet sind. In einem Bezirke in der Nähe der Landeshauptsiadt wurden bei der letzten Musterung nur der fünfte Theil der untersuchten jungen Leute für diensttauglich erklärt. Die Physische Degeneration des japanischen Volkes gibt ernsthaft zu denken und die Regierung hat bereits ernste Maßregeln ergriffen, um Mittel cr zur neryulung oes ganjuan zerfalls ausfindig zu machen. Durch einen jüngst erlassenen kaiserlichen Beehl wurde eme ärztliche Schulcommis ton ernannt, ?die den sanitären Zu land der Schulkinder von Zeit zu Zeit genau prüfen und eine feste Organisation der körperlichen Uebungen in die Wege leiten soll. Dr. Mishima, der ärztliche Berather des Unterrlchtsmi nisteriums,- erklärt, daß der körperliche Zustand der japanischen Kinder geradezu Beunruhigung einflöße, was besonders für die Kinder der oberen Gesellschaftsklassen gelte. Bis jetzt wurde Japan immer als das Paradies der Kinder" betrachtet, und das nicht nur wegen des vortrefflichen Elimas, sondern vor Allem deshalb, weil die vegetarischen Nahrungsmittel in der Ernährung der japanischen Frauen einen großen Platz einnehmen. Diese Lebensweise soll weit besser sein als die Ernährung mit Fleisch, weil sie bessere und reichlichere Milch hervorbringt. Dr. Mishima behauptet aber, daß Japan schlechter sei als sein Ruf. Er untersuchte jüngst 150 Schüler einer Schule, die fast ausschließlich von Kindern aus den besten Gesellschaftskreisen besucht wird, und fand zu seiner Ueberraschung, daß nur fünf vollständig gesund waren; 46 hatten eine schwankende Gesundheit und die 99 anderen waren krank. Am stärksten vertreten waren ansteckende Hautkrankhiten. Dr. Mishima ist der Ansicht, daß der größte. Theil dieser Erkrankungen auf Vererbung zurückzuführen ist, und das sei durchaus nichts Wunderbares, denn in Javan kümmerten sich selbst die besten Gesellschaftskreise sehr wenig um Körperpflege und körperliche Uebungen würden fast voll, ständig vernachlässigt. m , Kabel auf Felsengrund. Die . elektrische Telegraphenverbindung, die auf dem Lande so leicht und zwischen dem Festlande und einer Insel oder einem auf Pfählen ruhenden Feuerthurm kaum weniger einfach herzustellen ist, bietet außerordentliche Schwierigkeiten, wenn es sich darum handelt, auf Felsen erbaute Feuerthürme und besonders Feuerschiffe mit dem Lande telegraphisch zu verbinden. Das haben die Engländer erfahren, die nun fast zehn Jahre lang an dieser Aufgabe beschäftigt sind, ohne bei aller Mühe und Anstrengung zu einem wirklich' erfolgreichen Abschluß derselhat gelangt zu sein. Es ist allerdings gelungen, jetzt fünf Feuerschiffe an der englischen Küste an das Posttelegraphennetz anzuschließen, aber die Verbindung ist unvollkommen und die auf die Versuche und auf die Ausführung der Arbeiten im Laufe der Zeit verwendeten Kosten stehen kaum im Verhältniß zu dem Werth der geschaffenen Anlagen. Der Hauptmangel, der sich bisher nicht hat beseitigen lassen, liegt in der. Schwierigkeit, die Kabel auf felsigem Grunde und in den Berankerungsringen, durch welche sie geleitet werden, gegen Reibung und andere verderbliche Einflüsse zu schützen. Schwerer Seegang, das Schwingen der Schiffe um ihre Ankerketten und das Steigen und Fallen des Meeresspie gelö tragen des Weiteren dazu bei, das Zerstörungswerk zu befördern. Die britische Commission, welche mit der Aufgabe, die Feuerschiffe und Feuerthürme telegraphisch zu verbinden, betraut ist. hat durch ihre Berichte festgestellt, daß die gegenwärtig bestehenden Einrichtungen weit davon entfernt sind, Anspruch auf technische Vollkommenheit und Betriebssicherheit zu machen, und daß während eines zehnjährigen Zeitraums nicht weniger als 5250.000 allein für Derfuche verausgabt sind. Diese Erfahrungen sind in der That wenig ermuthigend. Die Commission verspricht sich daher auch nicht viel von dem bisher eingeschlagenen Verfahren; sie giebt sich aber der Hoffnung hin, daß mit der Zeit die Telegraphie ohne Kabel daö leisten werde, was durch mechanische Vorrichtungen bisher nicht vollständig hat erreicht werden sönnen. Seltsamer Ouellwasser-Wechsel. Eine eigenthümliche Erscheinung bat man in der jüngsten Zeit m verschiedenen Theilen des Territoriums Arizona beobachtet, und sie erfüllt gar Manchen mit Gruseln. DaS Erste, was man davon hörte, bestand in einem kurzen Bericht, daß die Quellbrunnen zu Maricopa an der Südlichen Pacificbahn (30 Meilen südlich von Phoenix) alle p l ö tz l i ch heiß geworden seien. Und vier Tage darauf wurde ganz dieselbe Erscheinug ein Dutzend Meilen weiter westlich bemerkt. An einer Quelle wurde eine Temöeratur von nahezu 100 Grad Fahrenheit festgestellt, die ganz rasch sich entwickelt haben mußte, und die meisten Quellbrunnen, ' welche diese Plötzliche . Veränderung erfuhren, dampften lebhaft als wären es von jeher Heißwässer - Quellen gewesen. In den Quellbrunne'n unmittelbar in btt l Umaebuna des ttiütiaen Städtchens

Phoenix hätte man nacy den letzten Be richten noch keine solche Verwandlung wahrgenommen; doch Niemand , kann saoen, wieweit diese unterirdische heiße Welle- noch schießen und sich in den Quellgewässern mehr oder weniger auffallend bemerklich machen mag. Bis jetzt folgte diese heiße Welle unter der Erde im Allgemeinen der Richtung des Sierra Estrella - Gebirges, einer vulkanischen Kette südlich vom Gilafluß, und setzte sich dann anscheinend in der Richtung des Harqua Hala - Gebirges fort, in dessen Nähe sich eine Anzahl großer vulkanischer Kegel befindet, die aus Verhältniß-mä'-neuerer Zeit stammen, sowie ganze Hügel aufgewehter vulkanischer Alk. Weiterhin nach Osten zu sind die Lavaströme geologisch noch spateren Ursprunges was freilich in keinem Fall so zu verstehen ist, als fielen sie erst in die letzten Jahre und an einer ganzen Anzahl Stellen sind ihnen die Klippenhöhlen - Wohnungen von Urbewohnern zum Opfer gefallen. Alle diese Umstände sind natürlich geeignet, lebhafte Besorgnisse hervor-, zurufen.- Viele Bewohner' der Gegenden fürchten, daß ein neues vulkanisches Drama in größerem Stile bevor stehe, und daß sie Aussicht hätten, in dieses Drama, in recht ungemüthlicher Weise verflochten zu .'werden! Denn etwas Anderes kann wohl kaum jenem gewaltigen Temperaturwechsel der Quellgewässer zugrunde . liegen, der sonach ein Vorbote neuerer. Erweiterungen vulkanischer Thätigkeit . im Erd'innern wäre. Nun. es muß sich ja bald zeigen, wieweit diese Annahme zutreffend ist. Nach den letzten Mittheilungen dürfte sich auch, hier der Spruch bestätigen, ,daß nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht ist." Falb's Wetterprognose.

Als ein böser Prophet für die Reisezeit erscheint mit seinem gewöhnten Halbjahrskalender der Wettermacher Rudolf Falb auf dem Plan. Eine Kette von Unheil ist die WitterungsPrognose für die zweite Jahreshälfte 1898". welche der greise Gelehrte der Schaar seiner Gläubigen und Ungläubigen verkündet. Von Julianfang bis Septemberende prophezeit Falb das Aergste. Vom Juli schreibt er. .daß sich dieser Monat durch zahlreiche Gewitter und durch reichlichen Regen kennzeichnet. Die Tagesgruppen mit Niederschlägen rücken so nahe aneinander, und die Zwischenzeiten schönen Wetters sind so kurz, daß eine allgemeine Gliederung ausgeschlossen . ist. Dementsprechend gestaltet sich auch der Verlauf der Temperaturschwänkungen sehr gleichförmig. Infolge der zahlreichen Niederschläge - bleibt es 'im Ganzen kühl. Nicht viel besser hat es der Himmel nach der Meinung Falb's mit dem August vor. Hier heißt die Parole Landregen und Gewitter." Niederschläge und anhaltender Regen sollen die Signatur des ersten Drittels sein, das zweite Drittel bringt erheblichen Rückgang der Temperatur zunächst mit bedeutenden Landregen, welche dann durch Gewitter abgelöst werden. Dieser.. Termin , wird - am Schlüsse auch denHochtouristen gefähr lich durch Neuschnee. Das dritte Drittel ist Anfangs kalt und später auf fällig warm. Auch hier werden die Landregen durch Gewitter abgelöst. Für den September hat Falb sogar schon Schneefälle in petto. Die Temperatur soll in den ersten zwei Dritteln des Monats auffallend kühl bleiben und überreicher Regen ziert diese Periode. Im letzten Drittel bleibt dann der Regen aus, aber dafür stellen .sich zahlreiche Gewitter- ein. Nicht viel tröstlicher erscheinen die Wintermonate vor Falb's Prophetenauge, wenn sie auch an Scheußlichkeit an den Sommer" nicht heranreichen. Aber es fehlen glücklicherweise auch besserePropheten nicht. So hat die Leitung der diesjährigen Wiener Jubiläumsausstellung sich bei anderen hervorragenden MeteorologenRaths erholt und hat von ihren Gewährsmännern die beruhigendsten Versicherungen erhalten. Hoffentlich behalten diese Recht. Gemeinnütziges. Bleichen dunkler Haare. Wasserstosssuperoxyd und starke Sodalösung können beide zum Hellermachen dunkler Haare angewendet werden, doch verrathen sich künstlich blond gefärbte Haare stets durch ihr nicht ganz natürliches Blond. Andere Mittel gibt es nicht zur Erreichung dieses Zweckes. Dem Wachsthum förderlich sind beide nicht. Reinigen goldener Kett e n. Goldene Ketten reinigt man am besten in einer Lauge von warmem Wasser und geschabter, weißer Kernseife. Man gießt die Lauge in eine weithalsige Flasche, wirft die Kette hinein, schüttelt einige Minuten und spült die Kette mit reinem Wasser gut ab. Dann legt man sie in Wasser mit etwas Kalkpulver, schüttelt nochmals, spült mit klarem Wasser nach und trocknet die Kette zwischen Sägespänen oder mit einem weichen Leinentuch. Um jede Erkrankung, die durch das Stechen von-Ohrlöchern bei Kindern hervorgerufen wird, zu vermeiden, sind gewisse. Borsichtsmaßregeln nicht außer Acht zu lassen. Vor der kleinen Operation, die nur an ganz gesunden, von Hautausschlägen freien Kindern vorgenommen werden darf, muß die Ohrmuschel mit'zweiproce'ntiger Karbollösung gründlich ' gereinigt werden. Zur Operation selbst sind desinficirte Nadeln zu benutzen, in den Stichcanälen sollen nur sterilisirte Seidenfäden eingelegt werden. Grasflecken in Weißzeug werden, wenn sie mit Seife ausgewaschen sind, stets eine schmutzig aussehende Stelle hinterlassen. Es muß dann nochmals kochendes Wasser darauf gegossen weroen. Auch kann man die Flecken gelinde schwefeln und dann nochmals regelrecht burchwaschen und

U m W ach 8 1 e i.new and auf z u f r i s ch e n, löst -man etwas gelbes Bienenwachs bei lauwarmer Temperatur in wenig Terpentinöl auf und reibt damit die Wachsleinwand, nachdem sie mit Wasser und Seife gereinigt und gut getrocknet, gut ab. Sie glänzt dann, wenn sie nicht schon zu sehr abgenutzt war, wieder wie neu. Vorzügliches Recept zur Rindermarkpomade. Ein Viertel Pfund süßes Mandelöl, ein Viertel Pfund Chinaessenz, ein halbes Pfund Rindermark. Man läßt das Mark im Ofen zergehen und durch das Haarsieb in ein Becken voll kalten Wassers laufen, wonach dann das reine Mark obenauf schwimmt. Dieses nimmt man ab und läßt es in einem irdenen Gefäß, das man in kochendes Wasser stellt, wieder zergehen, worauf man dann die Essenz und das Oel langsam einrührt. Aber es darf ja kein Feuer dazu kommen. Das Wasser muß wallen, damit die Pomade ganz leicht zum Kochen kommt. Dieselbe ist mit Rosenöl und etwas Bergamotöl zu parfümieren. Thränende, brennende Augen rühren, wenn kein anderes Uebel vorliegt, was von einem Augenarzt festzustellen wäre, von Schwäche her; gegen diese hat sich Fenchel-Spi-ritus, der in jeder Apotheke erhältlich ist. sehr gut bewährt..' Auf ein Weinglas voll Wasser gibt man einen guten Theelöffel voll Spiritus; mit dieser Mischung netzt man die Augen jeden Morgen nach dem Aufstehen, wonach man sie jedoch mindestens eine Stunde vor Anstrengung hüten muß. Man kann zu dem Fenchel- zur Hälfte Rosmarin - Spiritus mischen, was die Wirkung beschleunigen soll. Dem Rinnen der Fässer läßt sich abhelfen, wenn die Undichtheiten mit nachstehendem Kitte verschmiert werden: 60 Theile Schweineschmalz, 40 Theile Kochsalz und 33 Theile weißes Wachs werden bei gelindem Feuer geschmolzen und in die flüssige Mischung 40 Theile gesiebte Holzasche eingerührt. Mit dieser Masse werden die rinnenden Stellen gut ausgestrichen, nachdem man selbe möglichst trocken gemacht (zum Beispiel leere Holzgefäße). Sobald der warm aufgetragene Kitt erkaltet, schließt derselbe jede Oeffnung lustdicht ab. In manchen Kellereien wird von diesem Recepte reichlich Gebrauch gemacht. Etwas vom Braten. Beiden Braten, die in der Pfanne bereitet werden, kommt es nur zu oft vor, daß die Sauce besser ist als der Braten selbst, denn während die untere Seite des Fleisches zu braten beginnt, sickert der Fleischsast aus allen übrigen Stellen drvor und man erhält demgemäß zwar eine kräftige Bratenbrühe, aber einen

trockenen, zähen Braten, vollends wenn man ihn mit der Gabel umwendet oder von Zeit zu Zeit hineinsticht, um zu probieren, ob er bald weich genug ist. Ebenso fehlerhaft ist es, die äußere, bereits geronneneFläche mit heißem Wasser oder Fleischbrühe zu begießen, so daß die Hülle aufgeweicht wird. Der Braten in der Pfanne gelingt vortrefflich, wenn man nachstehenden, bewährten Grundregeln folgt: VorAllem muß die Butter, oder das sonstige Fett, in welche man das Fleisch legt, ' kochen, gleichzeitig gießt man einige Löffel von der siedenden Butter über die obere Fläche deö Bratens und bräunt denselben rasch ringsherum an, anstatt die untere Seite völlig durchzubraten,' bevor man ihn umwendet. Auf diese Weise wird die erforderliche Gerinnung des Eiweißstoffes von allen Seiten bewirkt, die nöthige Hülle oder Kruste hergestellt und Saft und Kraft im Fleische bewahrt. ' Oon Jnlsn. . Uebereinstimmung. mit einem von . dem Appellgericht ergangenen Gutachten wurde , im . Law . und Equity - Gerichte. zu Louisville,. Ky., in, dem Processe von' Sallie S. Om berg gegen die United Mutual Accident Association von New York ein Urtheil zu Gunsten derKlägerin erlassen. Frau Omberg- klagte aus die Zahlung einer Versicherungspolice von $2000 auf das Leben ihres Gatten A. O. Omberg. Während der letztere, der.die Stellung eines Reisenden - hatte, sich .im Juli 1893 in. einem . Hotel in . Rome. Ga. übernachtete, steckte, er im Schlafe den Fuß unter dem Mosquitönetz hervor. Er wurde'von einem Mosquito in die mittlere Zehe gestochen, und ' der. Stich hatte Blutvergiftung im Gefolge, an welcher . Herr Omberg am 12. Juli starb. Die Frage entstand nun, ob ein Mosquitostich als Unfall zu betrachten sei oder nicht. 'DaS' Law und EquityGericht verneinte bieFrae, der AppellHof bejahte 'sie jedoch, und 'erließ' ein Mandat, dem Richter Toney sich fugen mußte. . " . ' In Richmond Valley aus Staten Island erschoß der Neger Bat ler Decker seine weiße Frau und jagte sich dann selbst' eine Kugel in r den Kopf. Ungefähr ' vor- .Jähresfrist lernte der 30 Jahre alte Decker, der sich keines guten Rufes erfreute'und in den Kneipen herumlag, die. 27: Iah alte Weiße Sarah Lake in dey jenseits des. Staten ' Island Sund belegenen Perth Ambov. N..J. wo er sich oft Verhüte Ein Frühes Grab - Wie oft hören wir daß Vfo frübeö Grab , durch eine ' vernächläßigte'lErkältüng heröci geführt' wurdet .Bc, denke dies .und'. gebrauche' Dr. Bull' 6 Husten Syrup wclchcr sofort alle HalS und Lungcn-Lcid'cn kürirt. ' Scxx W. H. Maboucy, Lc:vcll, 'Mass. schreibt: "2ch war sehr tva nk c: ;t einem schlimmen Husten. 'Doctorctt konnten ' mit nicht helfcn .und jedermann saHte daß ich die Schwindsucht hätte. ' Ein Werwandter .empfahl 'mir 'Dr. Bull's Husten Syrup. und nachdem 'ich zwei Flaschen davon gebraucht .'hakte ' war ,ch kun'rt. ' ES war wMdcrlar!"Jch werde Dr.Bull'S Husten Epi'up immer, meinen sircundcn emrfcblcn denn ich rrei) da? er. ein unftblbarcZ 'C?. U " Dr. CJuXiJ G;rj xziü f "": (M'? w fmyß V

herumtrieb, kennen und yetratyele jte. DaS Paar lebte in Tottenville, Staten Island. Decker führte seinen lüderlichen Lebenswandel fort und kehrte meistens erst gegen Morgen betrunken heim. Als er neulich Morgens zwischen 3 und 4 Uhr in dem gewöhnlichen Austande nach Hause kam. weckte er seine Frau und sing mit ihr Streit an.' Die Frau stand aus und flüchtete sich, da der Mann sie zu schlagen versuchte, in Nachtkleidern nach einem ungefähr 300 Yards vom Haufe entfernten Wäldchen. Der Mann verfolgte sie und holte sie ein. Er zog seinen Revolver und brachte dem geängstigt! Weibe zwei Schüsse bei, von denen der erste die Magengegend traf, wahrend der andere in das Gehirn drang und den sofortigen Tod der Frau zur Folge hatte. Hierauf begab er sich in das Haus zurück und schoß sich eine Kugel in den Leib. WelcherArtdiehoheCulturstufe der .Eingeborenen- ist, welche die Patent - Amerikaner bewahren wollen, lehrt ein Vorfall, der sich dieser Äage in Charleston. W. Va.. abspielte. Ein Hinterwäldler, der seit dem letzten November zum ersten Male in die Stadt gekommen war. sah dort viele Gebäude beslaggt und fragte neugierig nach der Ursache. Sie wissen nicht, was' die Fahnen zu bedeuten haben?" lautete die erstaunteGegenfrage. Wo her kommen Sie denn eigentlich?.Ich habe mir schon gedacht, daß irgend etwas loS sein muß. gestand nun der Hinterwäldler. Jim Huffin's Weib hat neulich einen strammen Jungen bekommen und als ich dem Bater vorschlug, seinen Sprößling Bryan zu nennen, erhielt ich zur Antwort, daß eö bereits größere Männer als diesen gebe. Auf meiner Fahrt nach Charleston habe ich auch so viele andere Namen vernommen, die ich nie zuvor gehört hatte, daß ich mir gleich sagte, daß sich ungewöhnliche Dinge zugetragen haben müßten Als dem Manne Mittheilung von dem Aus bruche des Krieges , mit Spanien, der Seeschlacht von Cavite u. s. w. gemacht wurde, glaubte er anfänglich, daß man Scherz mit ihm treibe, und ließ sich nur schwer überzeugen. Was werden meine Leute zu Hause sagen, wenn sie alle diese schrecklichen Neuigkeiten vernehmen." sagte er. als er die Heimreise in seine Berge antrat. .Der Matrose PeterGray kann sich in jedem Dime - Museum für Geld sehen lassen.- denn sein Körper schwimmt nicht nur wie ein Kork im Wasser, sondern ist auch gegen Kugeln gefeit, auch wenn sie nicht nach Sa miel's Recept im Freischütz": Sechs.' tresfen Sieben äffen" gegossen wurven. Neulich Abend saß Piet auf einem'Pfahl am Pier No. 23 East River in New Vork und hing .seinen Weltschmerzlichen Gedanken nach. Erfreulich war . das Resultat seiner Hirnvergeuduna nicht, 'denn plötzlich zog er ein Schießeisen aus der Hüftentasche und feuerte drei Kugeln gegen seinen Schä del ab. Die Erschütterung durch die Projektile schleuderte unsere biedere Theerjacke i den Fluß, aber o Wunder anstatt unterzugehen, wie ein Bleiklumpen, trieb er aus. der Ooerfläche des Wassers volle 15 Minuten herum, bis man ihn auf'S Trockene und dann in's Hudson Str. Hospital brach te. Die Aeskulape rissen ' die Augen auf. als sie die Wahrnehmung machten, daß die mörderischen Kugeln auf Gray's Kopf von einigen Haut ritzen abgesehen keinen tieferen Eindruck hervorgerufen hatten. Der Patient selbst schien die Angelegenheit von der heiteren Seite aufzufassen, denn alö man ihn nach dem Grund seiner Handlungswetse frug, meinte er: O ich hab's nur zum Spaß gethan!" Er ist 49 Jahre alt und von Beruf ein Koch, resp. Schiffskoch, bisweilen fährt er auch als Matrose.

OCZ . Das englische B e r m e ssungsfahrzeug Pengoin", welches mit den Untersuchungen für.daS projektirte Kabel durch den Stillen Ocean beauftragt war, ist nach Abschluß dieser Ar. beUen nach Sydney zurückgekehrt. Nach den Berichten der Officiere haben die angestellten Peilungen ergeben, daß der Legung des Kabels keinerlei Hin. dernisse im Wege stehen würden. Eine ganze Familie ist in Tangermünde der KohlenoxydgasEinathmung zum Opfer gefallen. Wegen baulicher Veränderungen in seinem Wohnhause in der Neuenstraße hatte der Arbeiter Hausler eine eiserne Grude im Wohn-, und Schlafraum aufgestellt und daS Fenster eines Gewitters wegen geschlossen. Als am folgenden Morgen die Handwerker kamen, fanden sie eine brennende Petroleumlampe auf. dem Tische vor und sämmtliche Familienmitglieder in den Betten. Ein Kind von 1$ Jahren war bereits verschieden, während die Lbrigen Angehörigen besinnungslos dalagen. Ein Kind von 6 Jahren, die Eltern sowie eine alte in Pflege genommene Wittwe Schmidt starben im Laufe des Tages. Eine furchtbare Explosion ereignete sich in einer Apotheke zu Flers im Departement Orne. Die Holzverschalungdie Bretter des Fuß bodens und Thllrrahmen wurden aus dem Mauerwerk gehoben. Eine groß Anzahl von Passanten, die in diesem Augenblicke vorbeigingen, erhielt Quetschungen, die durch die in einem Umkreise von 25 Fards herausgeschleuderten Holztrllmmer verursacht . wurden. Die gegenüberliegenden Geschäfte sind beschädigt. Mehrere Personen, die sich in der Officin befanden, wurden umgeworfen und mit Trümmern bedeckt. Einer von diesen, hat eine Kopfwunde und einen Gliederbruch davongetragen; die Aerzte haben den Vermundeten aufgegeben. Die Dienerschaft und d Hausbewohner des Apothekers Genast sind mit Brandwunden bedeckt, biegen Mitternacht erst gelang eZ, daZ Zcuer zu loschen. DaZ Hau5 UzzrAz -nlztrt. ' 0: Ursa: In Qu tlz?jx lilliz

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ändert sich im Frühlinge. Das mensch llch Tyftem gebraucht auch eine .... Arühkings-Wedizin so gut wie die Blumen im Frühling Rege nöthig haben. Gebrauche Dr. August KSnig's Damburgcr ropken um da Blut zu reinigen, die Leber ,u regultren und Magenldden )U heilen.

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; Der Posten des OrtL. Schornsteinfegers war in dem Orte Poschiado im Engadin vor wenigen Tagen ausgeschrieben. Das Gehalt für dieses Amt beträgt jährlich 800 Franken und steigt später um ein Geringe?. Nun haben nicht weniger als drei Schullehrer der benachbarten italienischen Dörfer ihre Dienste als Schornsteinfeger der Behörde von Poschiavo angeboten. .So ist es also besser, in der Schweiz Schornsteinfeger, als in Italien Schulmeister zu sein!" ruft die .Jtalia del Popolo" schmerzlich aus. n Nääs ist Auaust Abrahamson gestorbm, der Gründer des weltbekannten Handarbeitsseminars in Nääs, einige Meilen von Gothenburg, wo sich alljährlich eine Anzahl Lehrer und Lehrerinnen aus cxer Herren Länder zusammenfinden, um hier ihre Ausbildung im Handfertigkeitsunterricht zu erhalten. Abrahamson war am 20. December 1817 in Karlskrona geboren und entstammt von aus Deutschland emgewanderten Eltern. Er wurde Kaufmann und gründete ein Kurzwaarenaeschäft. das bald eines der größten Geschäfte in Gotyenburg wurde. Nachdem er hierbei ein großes Vermögen erworben, kaufte er 1863 das prächtig belegene Landgut Nääs. auf dem er sich zur Ruhe setzte. Etwa zehn Jahre zuvor hatte er sich mit der vielaefeiertenSängerin Euphrosyne Leman in Stockholm veryelratyet. und sem Haus war ern Sammelpunkt von Künstlern und Kunstfreunden. Doch schon nach etlichen Jahren verlor er seine Frau, ein Verlust, der ihn tief niederbeugte und ihn veranlaßte, in Wohlthätiakeitsbestrebungen Trost zu suchen. Erst r i i :; ' . icyenile er oer Musikalischen Akademie einen Stipendienfonds, dann. 1872. legte er auf Nääs eine Handfertigkeitsschule für Knaben und zwei Jahre später eine Arbeitsschule für Mädchen an. Eine furchtbare Mordthat wurde in Paris am Boulevard Poissonniere, an der Ecke der Straße gleichen Namens, verübt. Dort hatte ein junger deutscher Zahnarzt, Namens Banderly. seit vier Monaten ein großes zahnärztliches Institut, das früher auf dem entlegenen Boulevard Henri IV. gewesen war, eingerichtet und damit eine Werkstätte im fünften Stockwerke verbunden. Neulich Nachmittag schickte der 19 - jährige Mechaniker Albert Martin, der feit Kurzem bei Vanderly beschäftigt war, den Lehrjungen Eheney unter irgend einem Vorwande fort und rief Banderly durch das Telephon in die Werkstätte. Kaum hatte der Zahnarzt diese betreten, als Martin ihm mit einem schweren Eisenstück einen furchtbaren Schlag auf das Hinterhaupt versetzte, der ihn todt zu Boden streckte. Martin durchstöberte alle Taschen seines Opfers, nahm dessen aoldene Ubr und Baarschait von etwa 400 Francs an sich und stieg dann ruylg m das (semach ymunter. wo er die Casse erbrechen wollte. Die Kassirerin, die 37 - jährige Wittwe -amprevon, war aocr nocy oa und fiel Martin auch Lbee sie her und führte mit einem fchweren Sammer einen Schlag auf deren Kopf. Frau Campredon flüchtete sich in das Gemach, öffnete ein 5?ens!er und schrie um .fiitf. Martin nahm Reißaus und ist mt-tr nichf aufgefunden worden. Der Wox t n. i .i rr !(r.it . i r r oer yaile iciiic 'uuyiioai jajon langn vlant und wollte kürzlich eine Ma8. explosion' herbeiführen, um in der Verwlrrung lemen Herrn oerauven- ?u , w

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