Indiana Tribüne, Volume 21, Number 256, Indianapolis, Marion County, 4 June 1898 — Page 1
x o AA O rl QO hO sv k svo l5 i i r s m r 1 i i i i W v y y ly w v k o y v Office : No. 18 Göt Mabama Otraße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana Samstag, den 4. Juni J898 Jahrgang 21 ma25G
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Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht; kühler, zunehmende Bewölkung und Regenschauer Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 88 Grad, niedrig? 62 Grad. . Vor Santiago. Nachricht von S ch l ey. Washington, 3. Juni. Da Marinedepartement hat folgenden Vericht von Commodore Schley erhalten : Habe heute 31. Mai Recognoözirung unternommen, um den Charakter der Befestigungen kennen zu lernen. DaS Feuer wurde sofort erwikert. Die Batterieen waren von großem Kaliber mit 7000 Azrdö Schußweite. Die RecognoSzirung ergab Anwesenheit bei spanischen GeschwaderS. Ich bin fest überzeugt, dß dasselbe hier ist. Madrid, 4 Juni, 3 Uhr Morg. Der Kriegsminister erhielt eine Depesche von Admiral Cervera, datirt Freitag, worin er der Regierung für die Gratulation dankt. Er erwähnt keine weitere Beschießung. Cap Haitien, Z. Juni. Nachrichten von Santiago zufolge (daö Kabel ist in Händen der Spanier) hat die amerikanische Flotte heute Morgen (Zreitag) um 3 Uhr daS Feuer wieder eröffnet. Die Beschießung dauerte eine Stunde. Einer der Hilsekreuzer versuchte in den Hafen zu dringen. Die Spanier ließen daS Schiff die erste Torpedolinie Passiren, aber ehe eö an die zweite Linie kam, wurde ein Torpedo abgeschossen, welcher ein Loch in daS Schiff riß und eS zum sofortigen Sinken brachte. Der Name deS SchiffeS ist nicht belannt. Ein Offizier, ein Maschinist und sechs Matrosen wurden von den Spaniern zu Gefangenen gemacht. i Port auPrinee, 3. Juni. Heute Morgen um 8 Uhr begann daS amerikanische Geschwader wieder mit der Beschießung der Befestigungen von Santiago. Dieselbe dauerte zwei Stunden. Ein amerikanisches Schiff, der Merrimac", der in den Nachrichten von Santiago als Hilfskreuzer bezeichnet ist, fuhr plötzlich durch die enge Einfahrt zum Hafen, paffirte die erste BertheidlgungSlinie und wurde in der zweiten von einem Torpedo in den Grund geschossen. Bloß die Schornsteine undMasten ragen auS dem Wasser hervor. Ein Offizier, ein Maschinist und sechs Matrosen wurden von den Spaniern gefangen. 3a der Stadt herrscht große Aufregung. Man ist erstaunt über die Kühnheit der Amerikaner. Washington, 4. Juni. De? Merrimac" war kein Kreuzer, sondern ein Kohlenschiff und man ist überzeugt, daß Commodore Schley daS Schiff in den Hafen schickte, damit es von den Spaniern in den Grund geschossen werde. Die Abficht war jedenfalls die, den Hafen so zu versperren, daß die spanischen Schiffe nicht mehr heraus können. Eö find dann weniger Schisse zur Blockirung deS HafenS nöthig. Hätte Schley eine Einfahrt in den Hafen erzwingen wollen, so hatte er sich dazu keines KohlenschisseS bedient. Von Seiten der Mannschaft deS Merrimac" muß dieS Vorgehen als eine Heldenthat bezeichnet werden, denn die Leute ginge mit Sicherheit dem Tode oder der Gefangenschaft entgegen. Washington, D. C., 4. Juni. Weitere Nachrichten von Sampson oder Schley sind bis heute in der Frühe in der Marineabtheilung nicht eingetroffen. Man erwartet vor morgen keine offiziellen Nachrichten. "- Auö dem Lager von Tampa. Tampa, 3. Zuni. Die Unthätigkeit in Tampa ist nachgerade unerträg lich geworden, um so unerträglicher. als gerade Unthätigkeit, so paradox eS klingen mag, unter diesen erschlaffenden klimatischen Verhältnissen im höchsten Grade ermüdend wirkt. Fortwährende Bewegung in den Lagerfeldern allein schützt hier vor Erschlaffung. Dazu kommt noch die Thatsache, baß man fast allgemein zu der Erkenntniß gekommen ist, daß KrlegSsührea in Cuba zur Regenzeit gleichbedeutend mit Selbst mord ist. Wie diese Erkenntniß über Ofsieirn
kam, die früher die eifrigsten Verfech
ter schleunigster Aktion waren, ist kaum zu erklären. Scheute man sich AnfangS, auch nur einen Zweifel an ber Möglichkeit eines Krieges zur RegenSzeit zu äußern, so wird der, der jetzt noch in Cuba einfallen will", gerade zu der Dummheit geziehen. ,SS ist ein großes Glück, daS wir vor zwei Wochen nicht nach Cuba gingen, wie beabsichtigt war", sagte gestern ein hoher Artillerie. Ofsicier. DaS Fieber und Blanco hätten unS alle imgebracht." Dieselbe Meinung errscht auch im Camp. SS ist bereit berichtet, wie schlecht die Truppen für den Feldzug in einem tropischen Lande equipirt find, und daS stellt sich von Tag zu Tag deutlicher heraus. Vor allen Dingen macht sich er Mangel an Schuhzeug sehr empsindlich geltend. Die Leute haben nichts alö ihr eigenes, theilweise sehr düaneS Tchuhzeug, daS ihre Füße nicht einmal vor dem brennenden Sande in Talrpa, geschweige denn den wölkenbruchartigen Regengüssen in Cuba chützt. Dabei find 16.000 Paar Schuhe aus dem Wege von Philadelphia nach Tampa verloren gegangen, ein netteö Z-ugniß für die Zntendanur der Armee. Viel Sorge macht auch daö Remington - Gewehr, mit welchem die Freiwilligen bewaffnet find. ES trägt nicht zwei Drittel so weit alö daS spanische Mauser-Gewehr, dessen Schußweite 3000 BardS sein soll. Die reuläre Armee, die mit dem auSgczeichneten Krag-Jörgensen bewaffnet ist, ürchtet Erfahrung gemäß nicht gründöS, durch Verwechslung der Munition n Verlegenheit gebracht zu werden. Ein hochstehender Militärarzt behauptet, daß die in den ganzen Ver. Staaten vorhandenen Feld-Apotheken nicht für 10.000 Mann ausreichen würden. Und so werden hundert Gründe gegen die Invasion in Cuba bei der jetzigen Unbereitschast de HeereS beigebracht. AuS d e m Bundeösenat. Washington, 3. Juni. 3m Senate wurde heute die Debatte über Wolcottö Amendement fortgesetzt, welcher vorschlug, die Silber-Seigniorage im Schatzamte monatlich zum Betrage von $4,000,000 prägen zu lassen, bis die Summe von $42.000,000 geprägt ist. Dieses Amendement WolcoltS lauete wie folgt : Der SchatzamtSsekretär soll sofort und so schnell wie möglich daö sämmtiche im Schatzamte liegende SilberBullion in Standard - Silberdollars prägen lassen, und zwar sollen monatich nicht weniger alö $4,000,000 geprägt werden, die dieselbe Feinheit und dasselbe Gewicht und denselben Werth haben sollen, wie die gesetzlichen SilberdollarS. Ebenso wird der SchatzamtSsekretär ermächtigt und angewiesen, SilberCertisikate zum Gesammt-Betrage von $42,000,000, in dem Maße, wie die Silber-DollarS geprägt werden, auSzugeben. Dieselben sollen den jetzt curfirenden Silber-Certisikaten völlig gleich und gleichwertig und denselben EinziehungS-Bedingungen unterworen sein, und im Einklänge mit der Summe deS Gewinnes (Seigniorage) stehen, den daS Schatzamt unter Akt vom 14. Juli 1890 durch den Ankauf von Silber-Bullion macht oder gemacht hat. Alle unter diesem Gesetze geprägten Münzen, einschließlich die Beträge der Gewinne von der Seigniorage, sollen für die Einlösung der unter Akt vom 14. Juli 1890 ausgegebenen Schatz-amtS-Silber-Certisikate und der unter diesem Gesetze ausgegebenen Schatz-amtS-Certisikate Gültigkeit haben. Der auf die Ausgabe von SilberCertifikaten bezügliche Paragraph stieß jedoch aus Widerstand, und statt der Auögabe von Silber - Certifikaten allein wurde die Ausgabe von Certisi katen im Gesammtbetrage von 100 Millionen und die Ausgabe von BondS im Betrage von 300 Millionen zur Deckung der Kriegskosten bestimmt. Für daS Amendement fielen 45 Stimmen, dagegen 31. nlii Bie Wirkung moderner Ge schosse. N e w S o r k, 3. Juni. Ueber die unheimlich furchtbare Gewalt, mit de nen die modernen Todekgeschosse auö den Kanonenschlündern gevorfen wer den, giebt so!;!:? Oerit t$
arzteö Raymond vom Flaggenschiffe
New Jork" in der heutigen Auögabe der Medical NewS" Ausschluß : Während deS Bombardements von San Juan de Porto Rico am 12. Mai, berichtet der Arzt wurde der New Aork" aus einer Entfernung von etwa 5500 VardS von einem 14 Zentimeter. Geschosse getroffen. DaS Geschoß kam über den Stern deö Schiffes geflogen, traf einen 3 . Zoll dicken eisernen Pfeiler, der dadurch wie ein Zündholz geknickt wurde, und flog darnach etwa 15 Fuß weiter, um in einem mit . Segeltuch bedeckten RettungSaachen deö' Dampfer? zu ezplodiren. Nachen, Segeltuch und die im Nachen liegenden Ruder, wurden in Splitter und Fetzen gerissen, das zersetzte Segeltuch wurde entzündet, während Holzsplitter nach allen Richtungen hin geschleudert wurden. Ein Stück eineö zersplitterten RuderS wurde biö zum Bordertheile deö Schiffe über da Verdeck gewirbelt, ohne weiteren Schaden anzurichten. Daö Geschoß selbst explodirte in unzählige Stücke von der Größe einer Erbse biö zu Stücken von fünf Pfund Schwere. Und diese Stücke wurden nach allen Richtungen der Windrose hin geschleudert. Viele flogen über Bord, andere durchbohrten die Dam-pser-Schornkeine und Ventilatoren, während ein Theil, derselben biö zum 8 Zoll Geschütze an der Backbordseitt geschleudert wurde, die beim Geschütze stehenden Mannschaften traf. Einer der Geschützmannschast, Wiedemark, wurde auf der Stelle getödtet, mehrere andere wurden verletzt. Daö Geschoßftück, daö Wiedemark tödtete, war etwa 2 Zoll lang und 1 Zoll dick. Eö drang ihm an der linken Seite deö Halseö ein, durchbohrte von aufwärts fliegend eine Kinnlade, Mundhöhlnag und' da ganze Gehirn. Wiedemark war auf der Stelle todt. Ein anderes Stück deö zerplatzten Geschosses traf einen Matrosen Namenk Fettman. Eö drang ihm etwa 3 Zoll oberhalb deö Knieeö in'ö linke Bein, bohrte sich zickzackmäßig aus- und abwärt und zerfetzte nicht nur alle Muökelr. deö Oberschenkels, sondern zersplitterte auch den ganzen Oberschenkelknochen. Und zwar wurde der Knochen in einer Länge von 8 Zoll vollständig zermalmt, und Hunderte von den dadurch entstandenen Knochentheilchen bohrten sich in die MuSkeln und daS Fleisch ein. An der Stelle, wo der Geschoßsplitter wieder auö dem Beine hervorgekommen, fanden wir unzählige Fetzen und Stücke der MuSkeln und Knochen hängend, zeigend, daß daS Stück Geschoß Alle mit sich fortgerissen hatte, daö ihm in den Weg gekommen war. Wir glauben daö Lein retten zu können, da wir den zersplitterten Knochen entfernt haben. Ein anderer Marinesoldat wurde von einem kleineren Geschoßstücke ebenfalls in'ö Bein getroffen, und auch in diesem Falle wurden zerfetzte Muökeln und zersplitterte Knochen von dem Geschösse mit auö der Wunde herauö gedrängt. Merkwürdigerweise wurden mehrere Marinesoldaten, die auch von den Stücken getroffen wurden, veiter gar nicht verletzt. Ein Mann z. B. fühlte etvaö HeißeS unter seinem Hemde auf der Brust. Er zog den heißen Gegenstand, der ihm daö Hemd durchbohrt hatte, hervor und fand, daß eö ein Stück deö Geschosses war. Wohl war seine Haut versengt worden, doch war er sonst nicht verletzt. Nach Manilla. Vallejo, Cal.. 3. Juni. Der Monitor Monterey" verließ heute Nachmittag de Marinehof Mare-3S-land unter Zubelrufen von Hunderten von Seeleuten und Tausenden von Zu schauern und unter dem Gepfeise und Getute der Fabrik Dampfpfeifen längs der Bai. Der Monterey" ist nach San IraneiSeo bestimmt, um von dort unter Begleitung deö KohlenschisseS Brutuö nach Manilla zu fahren. Die Abfahrt der beiden Dampfer nach Manilla wird entweder am Samstag oder Sonntag erfolgen. Daövchachturnier. Wien, 3. Juni. Die zweite Runde deö Internationalen Schachturnier wurde heute im hiesigen Ochachclub gespielt. -Die drei amerikanischen C?ifei Ci:hij, ?i2::??y es 0Zs-
Walter siegten abermals, während der vierte Amerikaner, Baird, mit seinem Spiele noch nicht zu Ende war, als die
Runde schloß. Die zweite spanische Flotte. London, 4. Zuni. Depeschen von Gibraltar melden die Abfahrt der spanischen Flotte von Cadix unter Admiral Camara. Sie besteht auö dem Schlachtschiff Pelayo, zwei Panzerkreuzern, drei Torpedobooten und mehreren Hilfskreuzern. Jamaika, 3. Juni. Die Meldung von der Abfahrt der spanischen Flotte von Cadix kommt über London und scheint aus Wahrheit zu beruhen. Washington, 4. Zuni. Trotz deS von Jamaica kommenden und alö bestimmt bezeichneten Berichtes, die zweite spanische Flotte sei von Cadix abgedampft, um in Santiago mit CerveraS Flotte sich zu vereinigen, werden von den Marine-Beamten die Abfahrt dieser Flotte und etwa damit verknüfte Pläne nicht a!S glaubhaft anerkannt, vielmehr nur mit Achselzucken besprochen. Hier bezeichnet man den Bericht als einen leeren Schreckschuß. Denn erst gestern (Donnerstag) erhielt daS Marineamt eine Depesche deö 3nhaltö, daß diese Flotte sich noch bei Cadi; besinde und nicht einmal auö echzehn Fahrzeugen bestehe. UM Der australische Bund. Melbourne, 3. Juni. Die Wahlen in Victoria und Taömania sielen zu Gunsten der Schließung deS Bundes auS. DaS Resultat von New South WaleS ist nicht bekannt. 9OHiffs'Nachriyten. Angekommen in: London: Europe" von New Sork." allerlei. Drei Hochzeiten in einer Familie zu gleicherZeit ist gewiß etwas Seltenes. Einem Bewohner von indsay, Te?., dem Capt. Hunt, war eö neulich vergönnt, ein solches Fest in seinem Hause feiern zu können. An einem und demselben Tage verbeiratheten sich nämlich zwei seiner Söhne und eme Tochter. Die ganze Gegend nahm an der Hochzeitöfeier Theil. Merkwürdige Caprtolen machte ein Blitzstrahl in Carmel, N. I. Ein elektrischer Strahl traf das Haus von I. Rohm, fuhr den Schornstein bls zum Keller brnab, lies nach dem zweiten Stock zurück, sprang auf das Bett, in dem zwei Kinder schliefen, über, lief 'der Seite des Bettes ntfcmg, dabei das Haar des einen Kindes versengend, von da ging der Strahl wieder abwärts, berührte den oberen Theil des Fundamentes, schoß in den Hof hinaus und vernichtete das Leben von fünf mnaen Emen. Niemand wurde verletzt, doch ist der an dem Hause angerichtete Schaden ein bedeutender. AufderStraßeMuttergeworden ist Frau Launch von No. 803 Newark Ave., Jersey City Heights. Launch und Frau befanden sich auf dem Wege nach New York, als das .freudige" Ereigniß eintrat. Schleunigst eilte er nach der nächsten Polizeistation und von dieser wurde ein Patrolwagen abgesandt, um die Frau abzuholen. Als der Wagen an Ort und Stelle ankam, hatte die Frau bereits einem Kinde das Leben gescbenkt. Sie lag auf dem Trottoir und ein männliches Kind neben ihr. Eine Ambulanz wurde nun herbeicjtirt und die Mutter mit dem Neugeborenen in ein Hospital gebracht. Von Einbrechern heimgesucht wurde die Wohnung des Bundessenators William Majon in Wasbington, D. C., und den Kerlerl fiel Goldund Silberschmuck im Werthe von $4000 zur Beute. Die Spitzbuben werden sich ihres Raubes ungestört erfreuen können, denn Senator Mason hat eine Bekanntmachung erlassen, in welcher er die Diebe ausfordert, eine Uhr und eineBrosche, die gestohlen wurden, ihm tviedtr zuzustellen. Er verspricht dabei den Einbrechern, daß ei sie nicht verfolgen werde. Die Brosche enthielt daSPorträt eineö vtJah ren gestorbenen SöhnchenS des Senatorö und die Uhr war in Geschenk. ErstlLJahrealt, aberbereits deS Mordes beschuldigt, ist John Breslin von No. 341 West 33. Strake, New Jork. John Breslin, Fred. Seltz, Louis Seitz und Robert Hatfield spielten am Fuße der West 35. Straße. Wie Fred. Seitz angibt, stieß Breslin den Bruder des Seitz unter PUssen und Schlagen nach dem Rande deö Bootes, auf dem sich die Jungen befanden. und plötzlich stürzte Louis Seitz über Bord und verschwand im Wasser. Lreslin entfloh, alö er sah, was er an richtet, wurde aber verhaftet und der ! Ninderschutz - Gesellschaft übergeben. I NiSter Orann hielt viy iu-tnbUtn
Morder ohne Vürgsch'asiszulassung zum Verhör im Westseite . Polizeigericht fest. Seinen eigenen Vater erstochen bat der 17 Jahre alte Joe Niblett in Manninatown. W. Va. Der
. Bengel war schwer im Hause zu halten und war wiederholt von seinem Vater .vrnAni maVm s! Jt OsC P t.Mllf vwuuyui wiwii, iu autim puuiuiku einzustellen, widrigenfalls er verschlossene Thüren finden würde. Neulich nun kam er etwa um Mitternacht nach Hause, hatte aber Mühe, hinein ,u kommen. Als sein Vater ihn zur Rede stellte und dem ungehorsamen Sohne einen Schlag versetzte, ergriff dieser eine Scheere, die er dem Vater in die Brust stieß. Die Wunde war tödtlich. Der Mörder sitzt in Fairmont hinter Schloß und Riegel. Fliegengift hat dem 9 Jahre alten Henry Clay Washington in Pittsbura. Pa.. den Tod gebracht. Nahe der elterlichen Wohnung des Kleinen befindet sich eine öffentliche Abladestelle auf welcher ein 15 Jahre alter Bruder der Verstorbenen spielte, als eine Wagenladung alte Patentmedi'zmen dort abgeladen wurde, worunter sich auch das Fliegengift befand. ES war in kleinen Paöeten verpackt und de? Kutscher deS Wagens erklärte dem Knaben den Gebrauch desselben und sagte ihm, er solle es seiner Mutter bringen. Frau Washington legte das Gift auf die Seite um eS . später gegen die .Fliegen zu gebrauchen. Henry, der es für Zuckerwerk hielt, verschluckte einen Theil deK-.,Giftes. Kurze Zeit darauf erkrankte der Knabe und trotz der Gegenmittel, die ein herbeiqerufener Arzt anwandte, starb der Kleine nach 24stündigem Leiden. Auf einem Ausfluge per Stahlroß hat der 19 Jahre alte Wm. Sterling auö Bakerstown, Pa., einen unverhofften Tod gefunden. Der junge Mann- unternahm in Gesellschaft semeS Freundes' Joseph Ewalt eine Tour, auf welcher sie an einem Wasserbehält vorbeikamen. Sterling machte seinem Freunde den Vorschlag, abzusteigen und in dem Behälter, welcher etwa acht Fuß hoch und mit Wasser gefüllt war, ein Bad zu nehmen. Nachdem er sich seiner Kleider entledigt hatte, sprang er in das Wasser und ging sofort unter. Ewalt, welcher nicht schwimmen kann, schlug, als sein Freund nicht wieder auf der Ooerfläche erschien, die Reifen von dem Behälter ab und fand die Leiche Sterlina's auf dem Boden desselben liegend auf. Sterling hatte sich bei der Fahrt sehr erhitzt und war vom Schlage gerührt worden, als er in daS kalte Wasser sprang. Eine großartige, freilich verfrühte Siegesfeier ist an Bord des Lloyddampfers H. H. Meier" begangen worden. Als nach Passirung des Cap Henry der Lootse an Bord kam, wurde derselbe mit Fragen in Bezug auf den Krieg bestürmt. Stolz hielt der Lootse dem Capitän und den Offizieren eine ZeitungS-Notiz entgegen, welche meldete, daß die spanische Flotte von Schley'S und Sampson'K Schiffen vernichtet worden sei. Sofort brach großer Jubel aus dem Dampfer aus. bedeutete daö doch die baldige Beendigung des Krieges, und eine großartige Siegesfeier wurde veranstaltet. Dem Besten, was der Weinkeller deö Dampfers enthielt, wurde der Hals gebrochen, und nicht endendwollende Hochrufe wurden auf die Ver. Staaten und deren Kriegs - Flotte und Admiräle ausgebracht, und während der Fahrt die Bai herauf ließ Capt. Steencken eine Menge FeuerWerkskörper abbrennen. Aber leider war der Jubel verfrüht. Als das Schiff in Baltimore anlangte, erfuhr die Besatzung deö Schiffes zu ihrem Leidwesen, daß die Sieges - Nachricht nur ein Gerücht gewesen, welches sich icl t.ri'ji'.i l i - , ' iiiui vcjicuigi qaoc, uno oag es mu der Aussicht auf baldige Beendigung des Krieges noch aute Weae babe. Wenn ihr ein auteö Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood'ö Sarsapanlla. Gebraucht uun Hood'ö. Hood'öPillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auö dem Magen und UnVerdaulichkeit. Big D Bahn Gezitts.AmN'Feft in Danville, Bis., von 11 bis 14. Juni. Ein Zahrpreis für dieRundfahrt dicket s sind am 11. und 12. Juni auf allen Zügen für die hinfahrt gtltig und für die Rückfahrt bis zum 15. Juni. Spezielle Exeursion Sonntag, den 12. Juni. 01.23 für die Rundfahrt 01 25 Der Svez'alzug verläßt den hiesigen Bahn Hof 7,25 Uhr Vormittags und Danville 8 Uhr Abends. Für nähere Einzelnheiten wende man sich an die Big 4 Ticket-Offi. No. 1 Ost Wash. &vrt unv unum Sanyos.
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