Indiana Tribüne, Volume 21, Number 255, Indianapolis, Marion County, 3 June 1898 — Page 1

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Zur Situation. Wenn eS richtig ist, daß Admiral Sampson mit seiner Flotte nach Santiago gegangen ist und den Oberbefehl über die beiden vereinigten Geschwader

übernommen hat, dann darf man wohl annehmen, daß ein entscheidender Angriff auf Santiago bevorsteht. Die Beschießung am Dienstag hatte ganz offenbar nicht den Zweck eines Angriffs, sondern den einer RecognoSzirung. Abgesehen von den Batterieen, ver band Schley sicher damit den Zweck, sich deS Aufenthalt? der Flotte Cerve ras in Santiaao u versichern. Wie weit ihm dies gelungen, ist nicht erfichtlich. Bloß ein Schiff der Flotte zeigte sich : der Cristobal Colon. Nun wollen die Spanier glauben machen, die spanische Flotte sei längst von Santiago entkommen, bloß der Cristo bal Colon sei zurückgeblieben, weil er reparaturbedürftig sei. Sö ist jedoch nicht wahrscheinlich, daß daran etwas Wahres ist. Inzwischen scheint in Spanien die Anficht durchzuringen, daß die Fort führung deö Krieges wenig Zweck habe und auch bald zu den Unmöglichkeiten gehören möge. Denn der Staatssäckel ist leer und die Mittel für den Krieg find nicht aufzubringen. ES scheint, daß Castillo, der spanische Gesandte in Paris sich darum bemüht, eine europäische Intervention zum Zwecke deb Friedensschlusses unter Bedingungen herbeizuführen, welche die Würde Spaniens nicht verletzen. UnS scheint, die Würde Spaniens würde am Besten dadurch gewahrt, wenn Spanien sofort Cuba aufgeben und der Geld- und Menschenvergeudung ein Ende machen würde, aber die Begriffe von Ehre und Würde sind eben verschieden. ,, VrOMichlen. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 88 Grad, niedrigüe 60 Grad. " Gerüchte von einem zweiten Angriff. New I 0 r k, 3. Juni. Die Tribune" schlägt eine Depesche von Port-au-Prince an, wonach heute Morgen um 2 Uhr ein zweiter Angriff auf Santiago erfolgte. Madrid, 3. Juni. Gerüchtweise verlautet hier, daß ein zweiter Angriff auf Santiago unternommen wurde. Noch keine Nachricht. Washington, 2. Juni. ES war heute im Marinedepartement klar ersichtlich, daß die Beamten sehr wichtige Neuigkeiten warteten, daß sie aber keine erhielten. 3m Marinedepartement wurde offiziell erklärt, daß kein Wort über den Kampf bei Santiago de Cuba von Commodore Schley eingetroffen sei. Die Beamten sprachen darüber keine Ueberraschung auS, weil der Flotteneommandant warten muß. bis er die Berichte von jedem einzelnen Schisse hat, bevor er einen Bericht einsendet und die Aussetzung der Chifferdepeschen Zeit erfordert. Die offizielle Andeutung lautet dahin, daß der Kampf am Dienstag nur die Einleitung einer allgemeinen Bewegung war. mAuS demCongreß und Son stiges aus Washington. Die Krig S kosten. Washington, D. C., 2. Juni. AIS sich der Sen' eute Abend vertagte war die Kriegöster...bill mit Ausnahme der Klausel betreffs der BondauSgabe und der an Stelle derselben von den Demokraten gestellten AmendementS erledigt. Während keine Uebreinkunft bezüglich der endgiltigen Abfiimmung über die Bill getroffen war, wurde dort von beiden Seiten der Kammer die Ansicht ausgesprochen, daß vor der morgigen Vertagung eine Abftimmung abgehalten werden wird. Senator Allison (Rep. Iowa) zeigte an. baß er den Senat morgen ersuchen werde, in Sitzung zu bleiben, bis die Abstimmung stattfinden könne. DaS HauS pasfirte heute eine Bill zur Etablirung von Postämtern in Militärposten und Lagern. Ferner eine Bill für Rückgabe der Flagge, welche daS 104. N. S. Freiwillige 3n-fanterie-Regiment im Bürgerkriege trug, an den Otaat New Dorf.

Repräsentant Cannoa. vom Comite für Bewilligungen, unterbreitete eine Bill zur Deckung der Desijite in den Bewilligungen für Armee- und Marineetablissementö sür daS laufende

Fiskaljahr. Im PlenarauSschuß erklärte Mr. Cannon die Unterbreitung der letztge nannten Maßregel. Er sagte, eS sei die Politik deö Comites für Bewilli gungen, die allgemeine Defizitbill zu rückzuhalten bis zum Schluß der Sesfion, um alle Posten, die bis zum letz ten Augenblicke auftauchen könnten, in derselben zu vereinigen. In der Zwischenzeit sei die vorliegende Bill drin gend geworden, da die Bezahlung der selben nicht auf die allgemeine Bewilli gungöbill warten könne. Im Verlaufe seiner Erklärung bemerkteer, daß die KriegSbewilligungen, die bis jetzt gemacht wurden und die für die ersten sechs Monate deö kommenden Fiskaljahres auftauchen $350,000,000 betragen würden. Zur Beantwortung einer Frage DingleyS sagte Cannon, die Kriegskosten würden sich auf $600, 000,000 belaufen, vorausgesetzt, daß der Krieg ein Jahr daure. DaS HauS passirte die Bill. Die Beschwerden, welche gegen die BundeS-Beamten in Key West wegen ungeeigneter Behandlung der Gefan genen auf Prisen, welche von ameri kanischen Schiffen eingebracht sind, er hoben werden, haben hier so große Un Zufriedenheit erregt, daß man sich nicht wundern muß, wenn die in Zukunft gefangenen Prisen weiter nördlich, z. B. nach Charleston gebracht werden und den Beamten in Key West dadurch die Gebühren, die sie bislang auS jener Quelle bezogen, verloren gehen. Der neueste Streich der Beamten in Key West war der, daß sie dem Capitäa des gefangenen britischen KohlenschiffeS Restormel", welches dem spanischen Admiral Cervera Kohlen nach Santiago de Cuba bringen wollte, Gelegenheit verweigerten, sich mit dem britischen Vice - Consul in Verbindung zu setzen. Die hiesige britische Botschaft, welche von der Thatsache benachrichtigt wurde, machte im StaatSdepartement Vorstellungen darüber und dieselben hatten zur Folge, daß dem DistriktSanwalt in Key West befohlen wurde, dem Kapitän deö Restormel" sofort Gelegenheit zu geben, mit dem britischen Vice-Conful zu verkehren. Nebenbei bemerkt kommt von Key West die Nachricht, daß der britische Dampfer Restormel", Admiral CerveraS Kohlenschiff, am Dock der Marinestation befestigt ist und daß dort seine Ladung ausgewählter Welshkohlen, mit welchen die angeblich amerikafreundlichen Briten unsere spanischen Feinde versorgen wollten, ausgeladen werden wird. Marineoffiziere haben die Idee, daß sie in dem Laderaume deS Briten noch etwas anderes als Kohlen finden werde. CerveraS Kohlen find eine gute Prise, die von der Wer. Staaten Regierung für unsere Schiffe angekauft werden werden. Der Kriegssekretär sandte dem Congresse heute schon wieder ein Gesuch um Bewilligung von $53,879.353 zu. Diese Gelder sollen zur Ausrüstung und Erhaltung der 75,000 Freiwilligen, welche durch das zweite Aufgebot deS Präsidenten einberufen wurden, bis zum 1. Januar 189S gebraucht werden. Schleyö Flotte. Kingston, Jamaika, 2. Juni. Nachrichten von Port Antonio melden, daß daS Schlachtschiff Oregon, der Panzerkreuzer New Fork, ein weiterer Kreuzer und zwei Kohlenschiffe z.i SchleyS Flotte gestoßen seien. , ,, Fünsunddreißig Personen ertrunken. Seattle, Wash., 2. Juni. Eine Spezialdepesche an die Times" aus Vicloria, B. C., meldet, daß der Schooner Lady Jane Grey 90 Meilen ioeßlifft tonn t?.ak ftfaütrta am Qonn i t r j ? ms tag. den 22. Mai, gesunken ist und daß von den 61 Passagieren nur 27 gerettet wurden. Unbestätigte Mittheilungen. New Aork. 2. Juni. Sine Spezialdepesche an die Evenlng World" von Port-au-Prince sagt, daß die amerikanische Flotte den Angriff aus Santiago heute Morgen erneuert habe. Die Bevölkerung von. Vantiago befürtet einen Anzriss von der

Landseite durch 3000 Insurgenten.

Eine spätere Depesche sagt, daß die Insurgenten die Stadt angegriffen Haben und daß ein blutiger Kampf im Gange sei. E.ap yarti en, 2. Jum. mgelaukenen Nackrickten xufolae wird heute eine entscheidende Schlacht er wartet. P o rt-a u-P rin e e, 2. Juni. Bericht von einem Angriff der Znsur genten auf Santiago scheint unbegründet zu sein. DieTranömississippiAuSstellung feierlich eröffnet. Oma da. Neb.. 2. Juni. Mit Musik von hundert Musikkapellen, Hurrahrufen von Hunderttausenden von Menschen, dem Gepfeife auö hunder ten von Dampfpfeifen und Schwenken unzähliger Fahnen wurde gestern früh die Tranö-Mifsissippi und internatio nale Ausstellung eröffnet. Alles hatte dazu beigetragen, daß dieser feierliche Act auch zur festgesetzten Zeit stattfinden könne und AlleS glatt, d. h. ohne Störung abging. Um 9:30 Uhr setzte sich die große Bürgerparade vom Mittelpunkt' der Stadt auS nach dem AuöstellungSplatze in Bewegung. Die.Bundeö-Marine-kapelle marschirte an der Spitze deö prachtvollen Zugeö und 100 Musikkapellen auö verschiedenen mittleren und westlichen Staaten waren in demselben vertreten. Der Zug war drei Meilen lang, bestand auö den Beamten und Gästen der Ausstellung in Equipagen, den halbmilitärischen Organisationen und allen OrdenSvereinigungen auS diesem und den benachbarten Staaten. Schon frühzeitig begannen die bereitS eingetroffenen und fortwährend einlaufenden Sonderzüge ihre Passagiere auszuladen. Die Eisenbahnbeamten schätzen die Angekommenen auf mindestens 100.000. Ist Cervera'S Flotte entkommen ? L o n d o n, 2. Juni. Ein Madrider Depesche deS Jmparcial" berichtet, daß der spanische Kreuzer Christobal Colon" daS einzige Kriegsschiff sei, daS sich im Hafen von Santiago befinde. Daö Schiff sei zurückgehalten worden, da dringende Reparaturen an den Dampfkesseln vorzunehmen waren, die übrigen Schisse seien vor etwa 3 Tagen entkommen. Die London Mail" ist der Anficht, daß diese Depesche deö Jmparcial" auf Wahrheit beruht; die spanischen Schisse seien wahrscheinlich während deö Scheinangriffö deö Furor" und Pluton" in der letzten Sonntag Nacht entkommen. Am Sonntag wurde der Hafen vom Marblehead" recognoöcirt und stellte sich dabei angeblich heraus, daß die spaNischen Kreuzer sich im Hafen befänden. Ein späterer Beweis von dem Vorhandensein der spanischen Flotte in Santiago ist nicht berichtet worden, und wäre eS demnach wohl möglich, daß die Schisse entkommen find. .,,, Die Beschießung von Santiago. Port Antonio, Jamaika. 2. Juni. DaS Preß-Boot Dandy" ist hier angekommen. ES berichtet, daß daS Geschwader SchleyS am Dienstag Nachmittag die Batterieen von Santiago angegriffen und auch die Schisse im Hafen engagirt habe. DaS spanische Flaggschiff Cristobal Colon wurde von zwei Granaten getroffen und schwer beschädigt. Die Spanier feuerten etwa 360 Schüsse ab, die Amerikaner etwa 76. Kein amerikanisches Schiff wurde getroffen; der Verlust der Spanier ist nicht groß. ES wurde von Seiten SchleyS kein Besuch gemacht, eine allgemeine Schlacht herbeizusühren, er wollte bloß die Lage der Batterieen kennen lernen. Die Spanier unterhielten ein heftiges Feuer, trafen aber nicht. Die Kugeln flogen nicht weit genug und sielen zwei biö drei Meilen von den Angreifern entfernt, harmloö inö Wasser. Die New Orleanö", die Iowa" und die Massachusetts" betheiligtea sich an dem Feuer. Sie schössen gut und eine Anzahl dohlgezielter Ochüss fuhren in die Batterieen und in die Mauern von Morro Castel. Drei der Batterieen scheinen zerstört worden zu

sein. ...

Wahrscheinlich noch ein

Bombardement. Molo St. Nieolaö, Hayti, 2. Juni. Nachrichten auS Santiago zufolge soll dort ein zweites Bombardement stattgefunden haben. ES wird berichtet, daß daS amerikanische Ge schwader gestern zurückgekehrt ist, und zwei Schüsse abgefeuert hat. Diese Schüsse, so wird angenommen, sollten als Signal für die Insurgenten die neu, auf daß sie zum Angriff über gehen sollen und daß somit eine Attacke zu Land und zur See unternommen wurde. Die Insurgenten sollen sich in einer Stärke von etwa 3000 Mann vor den Thoren von Santiago befinden. Ueber den Ausgang diese? zweiten Kampfes, wenn ein solcher wirklich stattgefunden hat, ist bis jetzt noch nichts bekannt geworden. Die französische Kammer organisirt sich. P a r i S, 2. Juni. Die Deputirtenkammer erwählte heute beim zweiten Ballot M. Dechanel zum Präfidenken deö Hauseö. Die Abstimmung ergab 282 für M. Dechanel und 278 für M. Brisson. Dechanel war der RegierungSkändidat und ein füherer Vieepräfident der Deputirtenkammer. .,,. Ochis?s'5?achrii)ten. Angekommen in : Queenötovn: Germanic" von New Sork. N e w S o r k : Island" von CopenHagen; Bremen" von Bremen; Servia" von Liverpool. Bremen: München" von Baltimore. Philadelphia: Siberian" von Glasgow; Bohemia" von Hambürg. " L - Moville: Ethiopia" von New Sork. Liverpool: Pennland" von Philadelphia. Genua: Aller" von New Sork. Rotterdam: Obdam" von New Sork. Copenhagen: Norge" von New Sork. Hamburg: Palatia" von New Sork. Glasgow: Ethiopia" von New Sork. m i Allerlei. Flüssige Brillantirre. Welche als Haaröl verwendet werden soll, kann man durch Mischung von 1000 Theilen Olivenöl. 750 Theilen Glycerin und 750Theilen Alkohol dar. stellen. Das Parfüm kann man nach Geschmack wählen. EinegroßeHochzeit, wie sie auch in der Altmark nur noch selten gefeiert wird, wurde m Siedenlangendeck (Kr. Salzwedel) festlich begangen. Der Landwirth Wiewall von dort führte die Tochter des Ackermanns Gädcke aus Böddenstedt heim. Zu dem Feste waren nicht weniger als 500 Personen geladen. Was Alles zu der Hochzeit, die zwei Tage dauerte, nöthig war. ersieht man am besten daraus, was Alles dazu eingeschlachtet war, nämlich: 2 Rinder im Werthe von etwa 800 Mark, 2 Schweine. 6 Kälber. 4 Hammel und etwa 50 Hühner. Verbacken zu 200 Butterkuchen. 50 Topfkuchen und diversen Stollen wurden allein etwa 9 Centner Mehl, 20 Blech Zuckerringel nebst 20 großen Torten vervollständigten dieMenge der Süßigleiten. Außer sonstigen Kleinigkeiten, die noch dazu aehörten, war auch das edle Naß in rnchstem Maße vertreten. Eine ganze Batterie von Weinslaschen, verschiedene Tonnen Bier, sowie etwa 170 Liter Spiritussen sorgten dafür, daß di: Gäste nicht zu verdursten brauchten. DerStaböarzta. D. Dr. B e ck m a n n, auö Vlankenburg, ein begaoter und früher in auten Vechältnissen lebender At, aber verschwenderisch, excentrisch, in Folge eines Magenleidens dem Morphiumgenusse ergeben und schwere Getränke liebend, hat sich in RUdesheim erschossen. E: ist nicht allein in den Tod gegangen, sondern hat die Frau deö Generals Homeyer, der dem Vereinsamten als Dank sür die Errettuna eines Sohnes kameradschaftliche Gastfreundschaft ge, währte, mit in den Tod genommen. 5vas Paar hat vor einigenTagen Blankenburg verlassen, ist erst nach Berlin und 'dann an den Rhein gereist. Auf dem Niederwald ist der geplante Dop, velselbstmord, nachdem Briefe an die Angehörigen geschrieben waren, zur Ausführung aelangt. Die Frau wurde vergiftet, der Arzt erschossen aufgefunden. Neben den beiden Leichen lag ein Zettel, der etwa folgende Worte entHelt: Wir haben zu schwer gesündigt, um roch länger leben zu können."

Chronische Dhspepfia kurirt.

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N ach nahezu drelblgiShrigem Leide an Ty vevtta lairciN Airs. . . Duadaie. hie ffrau ins prominenten Grsckäftimann. von Warsaw. . V: Seit 28 Jahren litt ich fortwährend an DvSpepfia und schwachem Ma gen. Die leichteste Nahrung erzeugte Beschwer den. verursachte heftige Schmerzen und Formt rung von Gak. Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Lffen. Ich wurde von vielen Aerzten beha, delt und versuchte zahlreiche .Mittel oh' bau ernde Abhilfe. Bor zwei Jahren begann ich Dr. Milei' Nerven und Leber-Pillen und .rvine zu nehmen. Innerhalb einer Woche ftellke sich Besserung in und ich war bald im Stand zu essen, wai mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halte dieselben stets vorräthlg und eine einzige Dofil vertreibt irgendwelche alte Symptome. t. IKtlf' ÜKttttl werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positive Garantie: die erste lasche nützt oder das eld wird zurllcker stattet. Buch der die Krankheiten de Herzen? und der Nerven frei. Adresse: D r. M l e , M d ! e a l 5 o.. Elkhart. Ind. nonlg tzdulalongkorn sah sich vor Kurzem veranlaßt, über einen seiner Minister Namens Chow Vligh Rax. der sich bisher btz größten Gunst Seiner Majestät erfreut hatte, eine empfindliche Strafe zu verhängen. Dies geschah nun auf etwas eigenthümliche Weise. Wie es in dem Königlichen 2k?et hieß, sollte der Delinquent erstens öffentlich seiner sämmtlichen siamesischen Orden entblößt" werden, zweitens sollte man seinen Kopf vollkommen kahl scheeren und drittens wurde er dazu verurtheilt, nach Verlauf von sieben Tagen, die er hinter Schloß und Riegel zuzubringen hatte, während der Dauer fernes m zen ferneren. Erdenwallenö das Gras für die königlichen Elephanten zu schneiden. Wahrlich, der ärgste Feind des armen Chow Pligh dürfte nun Ursache haben, den in Ungnade gefallenen Minister Seiner Siamesischen Majestät auö tiefstem Herzen zu bedauern. Jn Uelzen ist eine P ho. tographie aufgenommen und jetzt ausgestellt worden, die die lebenden Vertreter von fünf Geschlechtern darstellt: Ururahne. Urahne, Ahne.Mutte?. und Kind, also ein Geschlecht mehr, als in dem bekannten Schwab'scken Gedichte. Die Urahne oder Urgroßmutter ist in diesem Falle die unter dem Namen L. Heidheim 'bekannte Romanschriftstellerin, deren verwittwete Mutter in Uelzen lebt und sich mit ihren 87 Jahren noch einer beneidenSwerthen elstigen und körperlichen Fnsche erut. Frau Heidheim ist 64 Jahre. hre älteste verheiratete Tochter (die in diesem jugendlichen' Alter schon mehrfach Großmutter ist) 42 Jahre alt. Beide waren mit der 22jährign Tochter der letzteren in Uelzen zum Besucke der Urgroßmutter usammengetroffen und 'hatten dann ne photographische Aufnahme anfertigen lassen, die als Familienbild von fünf lebenden Geschlechtern allgemeine Theilnahme erregt. t t Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daö Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 25. Der Tork Store. (Etablirt 1853.) W0Äefar Buttenck Muster ! Dnndev! Außerordentliche werthe fürSamstaj MoireS, Satin dgeS und fancy Crown SdgeS in W 5 7 Breite, reguläre 8c, 10c, lc Bänder, 71 n die Sard zu Feine Satin und Sro GrainS in hellen Farben, No. ö Breite, regul. lOe Bänder, die axb üb Moire Satin Edge, Satin 'Gros Grain und fancy Bänder 3 und 4 Zoll ireit, regul. Preis 25c die (On Sard, morgen Ub Mittelgang.

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