Indiana Tribüne, Volume 21, Number 254, Indianapolis, Marion County, 2 June 1898 — Page 2

ctm cyi filiert

ivJUVIUUU VIVUU Erschein! Täglich und Sonntag. Die tägliche .Tribüne' kostet durch Un Xtlgu J Senil ptx Woche, die Sntaa.Driiae-I ffcntl per rZoche. Leide usVe 1 Cents ,d, Cent per Lt. Per V'ft tuierhkld bei Ud zgkschit in rtvIfteiOlttna V Jahr. Ofn. 10 cay etrze. Indianapolis, Ind., 2 Juni 1898 Zu? Schlacht bei (savtte. Der Marinepolitschn Correspondenz entnehmen wir folgende Bemerkungen zu der Seeschlacht von Cavite: Bei Cavite ist die Annahme, man konne bei minderwerthigemMaterial durch Tapferkeit und Heldenmuth die Ueberlegenheit des FeindeS wett machen,' so wie die andere Annahme, eine sich auf die Küsimbefestigungen , stutzende Küstenvertheidigung in engerm Sinne vermöge eine feindlich Flotte zurück-. zuschlagen, oder todte Hindernißmittel (Minen) vermöchten gegen das Eindringen, des Klndes in die heimischen Gewässer u schützen,' gründlich zu schänden geworden. Niemand, der die jüngsten Gefechsberichte gelesen hat, wird den Spanierndas Zeugniß hel-' denmüthigster Opferwilligkeit und Tapferkeit versagen können; ihre minderwerthigen Schiffe'aber erlagen in kürzester Zeitspanne den Kanonen des besser gerüsteten Gegners und zogen Hunderte von tapfern Kämpfern mit in die Tiefe. Mit einer erschreckenden Vollständigkeit fielen die spanischen Schiffe der Vernichtung anheim, und ihnen folgend die verhältnißmäßig ausgedehnten Küstenbefestigungen von Cavite. Die spanische Regierung hatte die Thatsache übersehen, daß in dem ausgedehnten Colonialbesitz der Philippinen eine Vielzahl kleinerer und zum Theil unmoderner Fahrzeuge zwar zum localen Dienst und zur Aufrechteihaltung der Oberhoheit den örtlichen Elementen gegenüber genügend sein kann, daß aber gegen eine Bedrohung von außen seitens einer fremden Seemacht unbedingt nur ebenbürtige Schiffe in Frage kommen können. Entweder mußten solche in den Philipp!nen in einer der politischen. Machtvertheilung im Stillen Ocean entsprechenden Menge stationirt, oder in der Heimath m solcher Anzahl vorhanden sein. daß sie gegebenenfalls rechtzeitig nach der Colonie entsandt werden konnten. Beides war nicht der Fall ; die Folgen, dieser im ganzen spanischen System liegenden Unterlassung treten jetzt Spanien entgegen, die nach Hunderten zählenden Kampsesopfer des einen Schlachttages sind umsonst' dahingegangen, der bedeutende Schisfsverlust ist eine durch die Vergangenheit derschuldete Vergeudung von Nationalvermögen. Dem spanischen.Admiral war jede Möglichkeit genommen, dem amerikanischen Geschwader entgeg'enzutreten, oder gar anßerhalb der Bucht von Manila einen Angriff auf dasselbe, zu wagen. So war die natürliche Folge,' daß das, amerikanische Geschwader auch durch die Minensperre am Eingang der Bucht von Manila dauernd nicht aufgehalten werden konnte. Zwar wurden die Schiffe, soviel bekannt geworden, durch ortskundige Lootsen Nachts durch die Sperre geleitet; aber auch wenn dies nicht der Fall gewesen, so wäre die Hinweg'rämnung der Sperre doch nur die Frage einer sehr kurzen Zeit gewesen. Denn einerseits können dies die die Sperre beHerr-' Ichenden Landbefestigungen niemals hindern, anderseits fehlte aber jene offensive Vertheidigung des Hafeneinganges durch den feindlichen gleichWerthige Kriegsschiffe. So war also die Ueberschreitung der Sperre von vornherein gewiß. Damit war aber auch das Schicksal der in den Hafen zurückgezogenen schwachen Flotte und dasjenige der Küstenbefestigungen daselbst besiegelt. Es ist eine viel zu wenia beachtete Thatsache, daß moderne Kriegsschiffe den KÄstenbefestigungen meist überlegen sind. Es liegt dies nicht im bessern Artilleriem'aterial.denn beste und schwerste Geschütze kann man in den Küstenbefestigungen placiren, sondern es liegt dies in jenen taktischen Verhältnissen, die , einem . Angreifer stets ein gewisses Maß von Ueberlegenheit verleihen: Wahl der Angriffszeit, Concentrirung überlegener Angriffskraft auf einen Punkt, .rechtzeitiges Zurückziehen aus der Gefechtssphäre; sodann die Beweglichkeit der Schiffe, die selbst ein nach Entfernung, Fahrtrlchtung und Zielgröße willkürlich veranderliches Ziel bieten, ihrerseits aber nur ein feststehendes Zielobiect zu bekämpfen haben u. s. w. Die hierin liegende Ueberlegenheit desFlottenängriffes gegen Küstenbefestigungen kann nur durch Auftreten einer der angreisenden ebenbürtigenFlotte ausgeglichen werden. Daß die amerikanische Flotte unversehrt blieb, lehrt ferner, ein wie tu deutendes Gewicht der artilleristischen Ausrüstung der Kriegsschiffe innewohnt. Von den zehn auf spanischer Seite verlorenen Schiffen war kein einziges in seiner artilleristischen Armirung derjenigen der angreifenden amerikanischen Flotte gewachsen. Mit in Anschlag zu bringen ist dabei die Thatsache, daß die amerikanischen Schiffe mit ihren Fahrgeschwindigkeiten von 19 bis 21 Seemeilen (nur zwei hatten 15 und 16 Seemeilen) gegenüber den nur 12 bis 14 Seemeilen (eins 9 und eins 10 Seemeilen) lausenden spanischen Schiffen es vollkomrnen in der Hand hatten, sich in den s?euerbereich des Gegners zu begeben oder nicht. Selbst wenn die ArtillerieAusrüstung auf beiden Seiten gleich oder auf spanischen Seite sogar über' legen gewesen Ware, hatte die größere Fahrgeschwindigkeit die amerikanischen Schiffe befähigt, sich einem wirksamen Feuer der Spanier zu entzieheii und auch einzelne Schisse der Spanier Mit Uebermacht anzugreifen. Den 12 16 Centlmeter Kaliber ausweisenden Geschützen der spanischem Schiffe standen

20 Centlmeter. 15 und 12 Centlmeter Kaliber besitzende Geschüke der Amerikaner gegenüber, die auch in ihren schweren Kalibern sämmtlich Schnellladegeschütze waren. Während die spaniscken Geschütze eine Durchschlagskraft von 2431 Centimeter gegen Panzer hatten, besaßen die amerikanischen 3056 CentimeterDurchschlagskraft, und die Anfangsgeschwindigkeiten ihrer Geschosse zeigten eine Ueberleaenheit von 640 gegen 600 Centimeter in der Sekunde. Bei diesen ballistischen Leistungen der beiderseitigen Artillerie konnte es dem Fachmanne von vornherein keinen Augenblick Zweifelhaft sein, wie der Ausgang eines Kampfes hier sein werde. So ist auch der rein artilleristische Theil des Kampfes von Cavite ebenfalls ein mahnender Beweis dafür, daß mangelhaftes oder minderwerthiges Material im See kriege keinerlei Aussicht auf Erfolg bietet. Nur von langer Hand im Frieden hergestellte bestmögliche technische Einrichtungen können die Möglichkeit eines Erfolges gewähren. Postverkeyr in Kriegözeite'n. I Die Deutsche Verkehrs-Atg.- erörtert auZ Anlaß des spanisch - amerikaNischen Krieges die Bedingungen des Postverkehrs in Kriegszeiten. Soweit es sich um die Beziehungen jedes der kriegführenden Länder zu den am Kriege nicht betheiligten Gliedern des Weltpostvereins handelt, bleibt der Weltpostvertrag deshalb in Kraft, weil die Neutralen mit beiden kriegführenden Theilen in gleich freundlichen BeZiehungen bleiben und weil deshalb ihre Verträge mit beiden, soweit sie sich auf den Friedenszustand beziehen, ihre Giltigkeit behalten. . Ueber die Einschränkungen dieses Grundsatzes heißt es in dem Artikel: Die Ausführung des Weltpostverträges wird freilich im Kriegsfalle, wenigstens soweit es sich um den unmittelbaren Postaustausch zwischen den seindlichenLändern handelt, in der Regel aus demGrunde eine Unterbrechung erfahren müssen, weil die AufrechterHaltung eines unmittelbaren Postverkehrs dem Gegner unter Umständen einen mit dem Kriegszweck nicht zu vereinigenden Vortheil bringen würde; die Beibehaltung eines unmittelbaren Postaus ta'usches zur See, wie er für den Verkehr zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten allein in Frage kommt, ist zudem schon deshalb unmöglich, weil einem feindlichen Schiffe von dem. Gegner aus naheliegenden Gründen eine Landung nicht gestattet werden würde. Wenn hiernach die unmittelbaren Postbeziehungen der kriegführenden Länder zu einander im Kriegsfalle in derRegel eingestellt werden, so ist damit nicht gesagt, daß der Ausbruch eines Krieges nothwendig 'das Aufhören jeglichen Postverkehrs zwischen den feindlichen Gebieten zur Folge, babcn müsse. , Grundsätzlich bleiben Handel und Verkehr zwischen den Angehörigen .feindlicher Staaten auch im Kriegsfalle so lange erlaubt, a-ls.nicht.,ein'audrücklichesVerbot aus--gesprochen ist. Dies gilt auch für den Pcstverkehr, der in der Regel nicht völlig aufgehoben wird. Andererseits ist die Berechtigung der kriegführenden Theile, ein völliges Verbot jeglichen Postverkehrs mit dem feindlichen Lande zü erlassen, nicht zu bezweifeln; ebenso würde jedes kriegführende Land berechtigt sein, eine Ueberwachung oder Befchränku'nZ des , Postverkehrs mit dem Lande des Gegners anzuordnen. So wäre z. V. der Fall denkbar, daß Spanien nur die Versendung offener CorrespOndenzen nach den Vereinigten Staaten zuließe; oder aber, daß die Vereinigten. Staaten Sendungen nach Spanien selbst befördern, solche nach Cuba aber von der Beförderung ausschließen würden. Die D. Ver.-Ztg." führt dann weiter aus, daß in Folge der. mannigfachen Gefahren, denen der Postverkehr trotz der internationalen Abmachungen im Kriegsfall ausgesetzt ist, es für die bethnligten Länder unter Umständen aus Rücksicht aus die Ersatzpslicht der

Post erwünscht sein kann, ihren Postverkehr für die Dauer des Krieges einzuschränken. Hierüber bemerkt das Blatt: , ... . j ' . Für derartige Fälle, besteht für den inneren Deutschen Verkehr die Bestimmu'ng deSZ 15. des Postgesetzes, wonach die Postverwaltung in Fällen des Krieges und gemeiner Gefahr befugt ist, durch öffentliche Bekanntmachung jede Verantwortung abzulehnen und Briefe, sowie andere Sachen, nur auf Gefahr des Absenders zurBeforderung zu übernehmen. Wird von dieserBefugniß Gebrauch qemacht, so bleibt zwar die Verpflichtung der Post -zur Annähme undBeförderung postordnungsmäßig beschaffener Sendung bestehen; jede Vertretungs - Verbindlichkeit der Post .ist aber ausgeschlossen. Eine gleichartige Besugniß steht den PostVerwaltungen im internationalen Ver kehr nicht zu; wohl aber enthalten die internationalen Uebereinkommen be treffend den Austausch von Briefen und Kästchen mit Werthangabe von Postanweisungen. vonPostpacketen und von Postaufträgen übereinstimmend den Satz, daß unter außergewöhnlichen Verhältnissen, welche geeignet sind, eine derartige Maßnahme zu rechtfertigen" der Austausch der betreffenden Sendungen zeitweise ganz oder zum Theil eingestellt werden darf. Voraussetzung ist nur, daß die 'betheiligten Verwaltungen von der getrosfenen Maßnahme unverzüglich, nölhl gen Falls auf drahtlichem Wege, in Kenntniß gesetzt werden. Von der den Postverwaltunaen hiernach zustehenden Besugniß zur Einstellung verschiedener rr ;.Hri.i 1 , v. i r y rr lciijlzlvclge lviro nameniiicy IM aue eines Krieges Gebrauch gemacht wer'den. So wäre es z. B. möglich, daß einzelne Verwaltungen aus Anlaß des gegenwärtigen Krieges ihren Postpacket- oder Werthbriefaustausch mit Spanien, oder den Postanweisungs austaujch Mit den .Vereinigten Staa ten einstellten, oder daß die. Vostver Waltungen dieser Länder ihrerseits tu klärten, die betreffenden Dienftoejaje

vorerst nicht mehr ausführen zu worlen. Aber auch im Verkehr der neutralen Staaten unter einander sind derartige Beschränkungen aus Anlaß des Krieges nicht ausgeschlossen, weil auch ein in einer aanz änderen Ge-

gend ausgebrcchener Krieg u. s. w. auf die sichere Beförderung und Bestellung 'der Sendungen von Einfluß sein kann". Beispielstveise wäre es wohl denkbar, daß die eine oder andere der europäischenPostvcrwaltungen sich veranlaßt sehen konnte, ihren Packetver kehr mit den mittelamerikanischen Staaten vorerst einzustellen. Schwcikbüder von Nothhäuten. Wer blos die Indianer von heute kennt, für den ist eS allermeistens schwer, wenn nicht unmöglich, Bäder und Indianer zusammenzureimen." Doch liegen Anzeichen genug dafür vor. daß früher namentlich bei Indianerstämmen in der Gegend deS Stillen Oceans die Gewohnheit, regelmäßig Bäder höchst radikaler Art zu nehmen, weit verbreitet war. Daß vereinzelt Solches noch heute bei Indianern vorkommt, dafür wurde schon früher einmal aus den Ver. Staaten ein Beleg angeführt. Am stärksten und verbreitetsten aber trifft dieser Brauch in UN" seren Tagen in Britisch-Columbia, an dem nördlichen Ufer des schäumenden Thompsonflusses entlang, bei den, sonst noch sehr wenig bekannten N'hlaKapmuh - Indianern hervor. Es ist dies eine anmuthige Gebirgsgegend. Manche der Berggipfel sind mit ewigem Schnee bedeckt, und von ihnen ergießen sich rauschende, eiskalte Bergströme herab, und diese stehen in unmittelbarster Verbindung mit der sonderbaren Art türkischer Bader- jenes Jndianerstammes. Neben einem der Eisströme haben sich diese noch wilden, übrigens neben Jazd und Fischfang auch ein wenig Ackerbau treibenden Indianer regelrechte Schwitzbäder errichtet, welche an die Blockhäuser der Aankee Vorväter erinnern und mit Fichtenzweigen und schließlich mit Erde bedeckt sind. Ueber der Thüre, welche unter allen Umständen nach Sonnenuntergang zuliegt, hängt stets eine Decke. Innen befindet sich auf der Südseite ein kreisrundes Loch im Boden, das mit verbrannten, rissigen Steinen gefüllt ist. Der übrige Boden ist hoch' mit Fichtenzweigen bedeckt. Frauenspersonen haben ihre eigenen Schwitzhäuser, deren Dach aus Häuten oder Matten besteht (statt der Erde.) Nirgends ist eine Ocffnung zur Lüftung vorhanden. Wenn der Indianer baden will, so macht er ein Feuer und erhitzt eine An zahl Steine. Dann rollt er sich in das genannte Loch hinein, nachdem er die Thüre mit der Decke gut geschlossen hat, legt er sich auf ein Tannenzweig - Lager über den glühenden Steinen und schwitzt furchtbar, fast noch mehr, als die Kohlenzieher im untersten Schiffsraum eines OceanLiniendampfers. Dann rennt er hinaus. stürzt sich unmittelbar in den geschmolzenen Schnee des Bergstromes, läuft dann in das Schwitzhaus zurück und wiederholt diese Operation so lange, bis er überzeugt ist, daß jede Pore seiner Haut rein ist! Dieses Bad wird nur einmal im Monat genommen, und man sollte meinen, daß dies mehr als genug selbst für die zäheste Menschennatur wäre! Ein solches Bad wird auch als Mittel zur gründlichsten Reinigung junger Leute angewendet, vor den Ceremonien. welche ihren Eintritt in die Gesellschaft begleiten, und von Weitem mit der Confirmation verglichen werden können. In diesem Falle müssen außer diesen Badern, theilweise in Verbindung mit denselben, noch besondere Gedulds- und Muthesproben durchgemacht werden. Die N'hlaKapmuhs haben niemals eine' kranke Person unter sich! Es scheint, daß die ersten Missionäre. freilich unwissentlich, an dem Verschwinden dieser Gewohnheit, und der Reinlichkeit überhaupt, bei vielen Stämmen der westlichen, Indianer schuld waren, indem sie dieselben zwangen, das Nacktbaden ganz auszugeben, und die Indianer keine Vad:kleider hatten oder tragen wollten. Deutsche Lokal'aSrlchteu. Sachjen. Dresden. Sein 60jahriges Be russjubiläum beging der Schriftsetzer Gustav Seidemann in der Hofbuchdrucke! von C. C. Meinhold u.Söhne. Goldene Hochzeit feierte der seit Jahresfrist pensionirte Hoftheatermaler Walther mit seiner Gattin. . . A n n a b r g. In einem Teiche wurden zwei bei einer BuchholzerHerrschaft in Stellung befindlich gewesene Mädchen todt ausgefunden. Die Eine heißt Louise Rahm und stammt aus Leipzig, die Andere Clara Knobloch aus Zittau. .Unglückliche Liebe dürfte Beide in den Tod getrieben haben. i Vischdorf. Gutsbesitzer Eichler verlor vor vier Jahren beim Roggenmähen seine Taschenuhr. Alles Suchen war damals rgebnißlos. Kür,.lich fand der Besitzer sie beim Steinelesen auf demselben Acker unversehrt tvieder vor. ' C o p i tz. Während einer Kahnfahrt auf der Elbe fiel der 10 Jahre alte Max Zentzsch über Bord und er trank. . D e u b e n. Wegen Lohndifferen zen legte in der Handelsmühle von R. Eger der größte Theil der beschäftigten Müller und Vacker die Arbeit nieder. Döbeln. Nach dem Genuß von Speisen erkrankte die im Mulden schlößchen" wohnhafte Familie des Maurers Spieler unter Vergiftunasericoemungen. Einsiedel. Beim Aufstecken der Flaggen am trchtyurm ist der Klemp nermeister H'öfer sen. infolge eines Sturzes vom Thurm todtllch verungluckt. . Gautzsch. Der 11 Jahre alte Knabe Steudner stuft das 2 Jahre alte

Söhnchen des Handarb:Mrs Müller i

den MUhlgraben und glng dann seines Weges. Das 'Kind verschwand sofort in den Fluthen und ertrank. Als Motiv seiner gräßlichen That gibt Steudner an. daß ihn der kleine MUller geschimpft habe. G r o n s ch o n'a u. Aus dem Po-

cheteiche wurde die Leiche des 16jährißi Schlosserlehrlinas Becker, aus Warnsdorf i. 39. stammend, gezogen, der mit der 17jährigen Emilie Hofmann ebendaher, deren Leichnam Tags vorher gefunden wurde, ein Verhältniß unterhalten hatte, das von den Eltern nicht geduldet wurde. Somit haben die beiden jungen Menschen ihrem Leben aus Liebeskummer ein Ende bereitet. Hessen-Darnlstadt. D a r m st a dt. Der Polizeiinspe tor beim Polizeiamt Darmstadt, Dr. Kratz, ist zum KreiSamtmann bei dem Kreisamt Darmstadt ernannt worden. George Happel, Schriftsetzer der L. C. Wittich'schen Hofbuchdruckerei, beging sein 60jähriges Arbeitsjubiläum bei genannter Firma. , Alzey. . Der. Schreiner Fleischrnami auö Steinböckenheim ließ sich von einem Zuge todtfahren. Baden hau sen. Der Hilfs bahnwärter Klotz wollte kurz vor dem Passiren des von hier nach Aschaffen. bürg abgehenden Personenzuges das Bahngeleise überschreiten, wurde aber von der Maschine erfaßt und zur Seite geschleudert. Die Verletzungen, die er dabei erlitt, hatten seinen Tod zur Folge. . Borödo'f. V Erhängt in einem Neubau seiner' Hofraite aufgefunden wurde der Anfangs der 30er Jahre stehende Zimmerer GottwalS dahier. Motiv ist unbekannt. Bayern. München. Wegen schweren Diebstahls wurde der Sergeant der 10. Compagnie des 2. Ins. - Regts. Leonhard Neumaier zu 2 Monaten und 15 Tagen Gefängniß. Degradation und Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes verurtheilt. A i b l i n g. Aus dem hiesigen Gefängniß entsprungen sind zwei gefährlicbe Verbrecher, der 25 Jahre alteTaglöhner Litzlfelder von Kolbermoor und der 33 Jahre alte angebliche Metzger Anton Schergesi, richtig Franz Xaver Seemann von Brück. A m b e r g. , Auf einem , hiesigen Vierkeller kam es zu einer größeren Rauferei, an der sich auch Soldaten betbeilrgten. Zwei Brüder des WirthsPächters' Stauber wurden dabei schwer verletzt; der eine erhielt 13 , Messerstiche in den Rücken, der andere lebensgefährliche Verletzungen am Halse, ebenfalls von rückwärts beigebracht Augsburg. In der Schule am Stadtpflegeranger brach im Fehlboden des obersten Stockwerkes Feuer .. aus, das gelöscht wurde, ohne . erheblichen Schaden verursacht zu haben. . Vayreuth. Die Frau Enders wurde in ihrer Wohnung ermordet'und beraubt. Als der That verdächtig wurden der bei der. Ermordeten wohnhafte Einjährig - Freiwillige Merkel und der Taglöhner Bechmann verhastet. , D g g e n d o r s. Hier wurde in der Donau von Wasserbau - Arbeitern eine männliche Leiche aufgefangen, die als mit . dem Gemeindediener Rupert Helmbrecht von GraLng identisch erklärt worden ist. Wahrscheinlich liegt Selbstmord vor, da Helmbrecht wegen Unterschlagung in Untersuchung gezogen war. Freyung. Der 63 Jahre alte Straßenwärter Vableck hatte sich bei einem Sturze am Daumen der rechten Hand scheinbar unerheblich verletzt. Bald traten jedoch die Schmerzen immer heftiger auf und der Daumen wurde amputirt. Bableck mußte trotzdem sterben. Eine ganze Nacht vor feinem Tode brachte der Mann siehend im Starrkrämpfe vor demBette zu und feine Familienangehörigen vermochten ihm weder den Kopf noch ein Glied an ihm zu bewegen. Großgmain. Ein Theil der Cementfabrik Leopoldsthal ist ein Raub der Flammen geworden. Die rasch herbeigeeilten Feuerwehren von Großgmain, Gmain, Reichenhall und Salzbürg konnten den Brand so weit localisiren, daß die übrigen Fabrikgebäude und der sehr bedrohte nahe Wald gerettet werden konnten. Württemberg. Stuttgart. Die Baugewerkmeister haben eine Verbandsorganisation gegründet, der 74 Meister mit zulammen 3800 Arbeitern anaebören. rDfe zur unbedingten Einhaltung der Verbandsbeschlusse hmterlegten Kautionen belaufen sich auf rund 250,000 Mark. i A l p i r s b a ch. Das zweijährige ttnzige Söhnchen des Hilfswärters Pfau fiel in den Mühlkanal und ertrank. B a l i n g e n. Bei einer Wagenahrt, die Handschuhfabrikant Karl kirgis und Bahnhofverwalter Scherle on hier unternahmen, wurden , beide , Herren infolge. Scheuwerdens . desPferes in der Nähe der Eyachbrücke aus em Gefährt geschleudert. Kirgis erjielt am Kopf derartig schwere Wunxn. daß er seinen Verletzungen erlag. Sein Begleiter kam mit einigen unbV, deutenden Wunden davon. ,, Glück Im Hause. j Häuslicher Fn'ede und Glück werden kmmer bewahrt werden wenn die Ellern die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder. Hals. und. Lungen Leiden der Kleinen anwenden. . Kinder sind immer geneigt eincErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Bulrs 5 üstcn prup jedoch kurirt sie rasch und sicher. , "Ich gebrauchte Dr. BuU'S Husten Syrup tur meinen acht Jahre alten Sehn. . Er halte die Braune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Vull'ö 5)ustcn Syrup das beste von allen war." Frau A. Geib,317Dcmett Err.,WcstHy, bokcn, N. I. Dr. Bull's Husten Syr p. kostet nur 25 Cents und er ist besser und.billiget als rvie alle 'die anderen

rruren welcher verHanoler anprcljt. Kaust nur Dr. Qull'ö 5)ujn E;rr) ttui er f'l ir?t t-rrfrt r

BooelSyauieN. Beim Ausmauern eines Brunnens in Oberhausen stürzte dem 75jährigen Maurer Christian Göhner eine Steinblock auf

den Kopf. Göhner trug derartige Verletzungen davon, daß der Tod äugenblicklich eintrat. , Ärackenheim. Bei der Ortsvorsteherwahl in Ochsenberg wurde der Verwaltungscandidat Schweitzer von Sternenfels gewählt. C a n n st a t t. In einem hiesigen Gasthaus entleibte sich der 49 Jahre alte, verheirathete Oekonom Chr. Weller von Radelstettcn. Gemeinde Großmbch. Büigschastsverbindlichkeiten sollen den sonst vermöglichcn Mann in den Tod getrieben haben. Durrenmettstetten. O-A. Sulz. Hier brannte das Haus des früheren Schultheißen ab. Der Vrand wurde durch die 27jährige Tochter, welche geistesgestört ist. verursacht. Das bedauernswerthe Mädchen suchte selbst einigemal im Z5uer den Tod und wurde nur mit großer Mühe gerettet. Fast der 'ganze Hausrath ist ein Raub der Flammen geworden. Baden. - Karlsruhe. Gestorben ist hier der 79jährige Commerzienralh Lautz. Der Verstorbene, der zu Köln a. Rh. geboren wurde, stand im Alter von 21 Jahren einer großen Maschinenfabrik in Warschau vor und wurde vor 45 Jahren zur Leitung der hiesigen Maschinen - Baugesellschaft berufen. ; Altisimonswald. Ueber das hiesige Dorf ging ein schweres Gewit,ter nieder. Der Blitz schlug in das Wohnhaus'des Landwirths Ruth, das in kurzer Zeit niederbrannte. 1 Berghausen. Drei Knechte einer Schifssschaukel geriethen mit cini j gen Burschen in Streit, wobei der 24jährige Mälzer L. Gieringer durch Stiche in den Hals und Rücken lebensgefahrlich verletzt wurde. : Bruchsal. Kutscher A. Siegele fiel infolge eines epileptischen Anfalles vom Wagen und brach das Genick. B u ch h e i m. Auf dem Heimwege gerieth der Dienstknecht M. Kiene in einen Straßengraben und ertrank. ! Dossenheim. Im PorphyrSteinbruch der Gebr. Leverenz in Heidelberg ereignete sich ein gewaltiger Erdrutsch. Die durch die Reibung der telnmajjen erzeuglen Funken waren .so stark.' daß man glaubte, es blitze fortwährend. Es stürzten gewaltige Porphyrfelsen zu Thal; Tannen und Lerchenbäume wurden in die Tiefe gerissen. Fr ei bürg. Die Berechtigung als Einjährig - Freiwilliger erhielt der Lehrlmg E. Martin aus den zahnärztlichen Atelier des Dr. M. MühlHäusler auf Grund feiner Arbeiten auf iahntechnischem Gebiet. Die Arbeiten mußten von drei zahnärztlichen Universitätskliniken und fünf Zahnärzten geprüft werden. Die hauptsächlichste Kunstarbeit besteht aus einem completten Gebiß auf Platina emallllrt, das im Münde der Patientin vorgezeigt wurde. G a g g e n a u. In der Gasanstalt derEisenwerke entstand eine Explosion, wodurch dem erst seit emem halben Jahre verheiratheten Arbeiter S. Westermann der eine Fuj abgerissen wurde. Nheinpfalz. A l s e n b o r n. Der 59 Jahre alte Tagner Franz Mages wurde durch einen schwer beladenenSteinwagcn überfahren. Der Tod trat sofort ein. Der Unglückliche hinterläßt eine Frau mit drei noch unmündigen Kindern. H o ch st e i n. Zwei Lehrjungen. Bohrer aus Winnweiler und Wolsiefer aus Lohnsfeld, geriethen in der Hanauer'schen Maschinenfabrik in Streit. wobei Bohrer dem Wolsiefer ein glühendes Eisen in den Leib stieß, so daß dieser sehr schwer verletzt wurde. Ludwigs ha sen. Die Frau des Fabrikarbeiters Johann Gugler hat sich infolge ehelicher Zerwürfnisse mit ihren beiden Kindern in den Rhein gestürzt. Am Ufer wurden Kleidungsstücke und Briefe gefunden, welch' letztere Aufschlüsse über die Motive der grauenhaften That geben. P i r m a s e n s. Der von hier steckbrieflich verfolgte Makler Leonhard wurde in Rolbingen (Lothr.) verhaftet. Da den Makler Hutzler das gleiche Schicksal schon vorher in Antwerpen ereilt hatte, sitzen nun Beide in die großen Lederdiebstähle hierselbst verwickelten Flüchtlinge hinter Schloß und Riegel. Elsaß-Lothringen. , Straßburg. Professor Koppen von der hiesigen Universität ist in Lichtenthal gestorben. In der Jll ertrank beim Kahnfahren der Student Fritz Liebermann. Mecklcnbllrg. l ' S ch w e r i n. Bei einem Gewitter schlug der Blitz unmittelbar neben dem Schornstein in das Dach des Augustenstifts, ohne weiteren Schaden anzurichten. als daß er eine große Anzahl Dachsteine herunterriß. !'Boizenbura. Der Mehlhändler Doll gerieth Ui der Bestellung seines Ackers unter die von ihm geführte Walze und erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß er denselben erlegen ist. ' Breesen. Das Anwesen der Wittwe Langhof, ist total niedergebrannt. , Ein Theil des Viehes kam iu den Flammen um. Schwerz. Basel. Während ihres AuftrctenS in unserer Stadt hatten zwei Fechterinnen, Schwestern Fernö, für ihre Vorstellungen die Hülfe eines Baslerö in Anspruch genommen. Da dieser befürchtete, er werde für seine Leistungen nicht bezahlt, nahm er gerichtliche Hülfe in Anspruch. Darüber empört, begaben sich die Damen zu dem Herrn und drohten ihm mit einem Revolver, um von ihm den Verzicht auf sein Guthaben zu erpressen. Es wurde die Polizei gerufen, welche die Weiber arrttttte. . Qa. rg - Meilen. Landwirth Nörgelt,, im Begriffe mit seinem Nitchfuhrwerk.in'S Dorf hinunterzu-

MMMMMMMMMMMkS

cy - Die rWwgs

gegen He I l5??? Unordnungen des ,l r''"V'Zry bet 5cöcr und des Wagens eiche man um diese Jahreszeit gebraucht ist Fr.Jugnft Konig's gamburger Tropft.

MiMijiMttiMMMMMMiiiMU

MIETOt for the WÜ.UM..

A New York Company of manuf&ctnrlng chemUt, th Rlpani Chemical Company, placfld upon th market about fiwe years ago a medlcinal tablet or "tabule " compoaed of compresaed powdered preparatlona of certaln meUlcinal druga wblch bad been aacertalned to b of more general um among nidical mea tban any other, for the eure or alleriatlon of auch 11 U common to man aa hare tbeir origin In an lnipaireri dlgeatlon or weakened capaclty for aasimilating f ood, abaorblng nourlabment and ellmlnatlng wast. The catalogue of lila lncluded under thla bead is aald to tnclude pretty nearly every disease for whlcb tha phyaician la called upon to preacribe. In preparing tbeir atandard remedy for the acceptance of the American people the Company lald down the prlnciple that verytblng' ntcrlng lato tha packet ahould te of th hiirbest grade, and ao prepared and protected aa to retaln lta qualitle lntact and onimpalred thronen any extended lapae of time In any Umate. Only the cholcest drogs ahould be used, thelr preparatlon ahould be In aeeordance will, tbe tatest perfected methods of modern aclence, the tabulea packed In glaaa. protected by abaorbent cot ton, and aecurely corked. Eren the corka uaed hare been of a grade so high In lta requlrementa that no manuf acturer of tbeae rery-day toppera could anpply more tban a amall proportlon from hla Output that would met tha exactlng ipeclslcatlona. The glaaa rialf wre In turn packed In boxe of aquallty not turpaaaed In beauty and perfectlonof workmanthlp by tbone nsed by tbe moat f aaüdloua dealera In jeweli and ornamenta of gold. Ilarlng et tbeir blgb atandard, and nererconaentlngto vary from lt. the proprietora reaorted to the accepted modern methods of maklng tbeir commodlty known, and seren bundred thousand dollara lnveated wlthln ne yeara In newipaper adrertislng haa lnformed erery American cltlzen concernlng the auneiior and aurprislng qualltlea of Klpana Tabulea.

OTcr the oommerclal world, and careful to not every dreumstann baving Don the sucoessf ul trrosecutlon of thair trade. tbe manage ra of tbe Company h

ttaing thougntrui ana painstaxing ouatcTera oi in cnangea conaiuons mal rweep

that there la a preaent jnilstent demand for a lower prlce for every artlcle that reachea or approachea an unlTenal uae, and that tbe people, although requlrirg the

beat of everytnlng. resent being called upon

w rappln ana pacaing or unneeessary protection against oeterloratlon tbat mleht re

null in yeara, bat U needlesa In the case of

week. It haa also beendlscoTered, and proved by the teitof time and actual expeiience, that these Tabulea do not hare the tendency to loas of qualltle or dlmlnntlon of exoellence from exposure. tbat mlght at flrst hare been expected, Ina rauch aa. under farorable condltlons, tboae that hare laln loose In drawer. a trarelln t? or pocket for MTeral weeka or months ara t ound to be practlcally aa frean and aa efflcacloua aa rar. Aetlngnpon theae swnrefltlona, and not In g partlcularly the nnlmpalred prosperlry of rreat nawspapers no aold for a cent tnsteads of tha old rate of Are tlmea that amount, and the general tendency In all dlrectlona toward low rates and Increased salea, tbe eomp&ny hare entered upon the czperiment of puttlnjrup Rlpans Tabalet In pastetoard eartons. whlch ther will öfter to tbe trade upon terrns wblch will permlt of a packag detag sold by th aragglst or storekeeper at a prlca lower than erer Defor adopted for a proprietary medicine FIVE CENTS ten tabulea. or dosas, for one-balf a cent eaeh. The Company will not dlscontlnue tbe maufacture and aal In the form witb whlch the people hare learned to know and ralne the Rlpans Tabulei, but will offer tbe che&per aort exparlmentally for tbe beneflt of such as mar dealra them. It should be plalnly anders tood that the quallty of the medicine la Identlcal In both aorta, the only dlfferenca

belng in tha form ana comparative rost or

ages are not yet to oe nad or an aeaiers, annougn 11 u proDaoie inat aunost any oraggtst will obtaln a supply when reqnested by a cuntooner to do ao t but In any case a alngle

canon. eontaininor ten tanniea, wiu m kdi, poarage paia, 10 any aoareoo Tor n tampt, forwarded to the Rlpans Chemical Ca., No. 10 Spmce St New York.

goodsare thoroughly lntroduced to tbe trade. agents and peddlers will be snpplled at a f i-ioe whlch will allow them a fair margin of proflt, tIz. : 1 doeen Cartons for 40renta 1 dosen (144 eartons) for $1.32. S gross (72L) oartona) for $30.52. SS groea 13.6U0 artons) for

hb. f km. vaan wita am oraer in yery case. fahren. :öz$U der 'Führung seines Pferdes, das durchbrannte, nicht mehr Herr werden. Das Fuhrwerk schlug um und Mörgeli erlitt so starke innerliche Verletzungen, daß er denselben erlag. B ü r e n. Der Arbeiter Karl Meier von hier verunglückte in einem Steinbruche in Ziefen. indem Bruchsteine sich loslösten. Meyer zu Boden schlügen und einen Beinbruch und mehrere bedeutende Quetschungen verursachten. G l a r u s. Beim Einschießen einer Jagdflinte wurde Büchsenmacher Vlumer in Glarus von einem Splitter des zerspringenden FlintcnlaufeS im Auge verletzt. Der Zustand des letz, teren verschlimmerte sich derart, daß es operativ entfernt werden mußte. I b a ch. Ertrunken ist ein dreijähriger Knabe des Herrn Faßbind z. Siegle." L u z e r n. Im Kanal bei der Neubinsel wurde die Leiche des Anton ??rey. Zimmermann von Schätz, ca. 60 Jahre alt, aus dem Wasser gezogen. Derselbe scheint dort in der Nacht verunglückt zu sein. - Ocstcrrcich-lltljiirik. Wien. Gestorben sind: der Reichs und Landtagsabgcordnete Med. Dr. Gustav Nelchsntter v. Wiederspcrg. Gutsbesitzer undVezirksobmann. Obersanitätsrath, und Leo Arnoldi, Erbauer der Gaisbcrg- und Scbnecbelg. Bahn, des großen TunnclZ bei Mainz, des Krähbergtunnels, einer Reihe kleinerBahnen, Mitunternehme? der Bauarbeiten am Eisernen Thor. Der Frau Rosa Christoser. Mathildenplatz No. 2, wurde von ihrem Mai: aus Eifersucht die Nase vollständig abgebissen.. Jean und Agnes Wazelomsky kamen, auf der Fahrt nach Amerika begriffen, in Wien cn. Im Stcllwagen erlitt derMann während der Fahrt über die Praterstraße einen Schlaganfall und hauchte im Wagen sein Leben aus. Frl. Stephanie Löbl stürzte sich bei Nagy-Naros von dem Dampfer Iris" in die Donau und ertrank. Der Freiwillige Goldschmid hantirte. während die Abtheilung nach dem Paradefclde ausgerückt war, mit seinem Gewehr, welches eine Exercierpatrone enthielt, und verletzte einen Musikge freiten lebensgefährlich. WegenKindesraubs ist die 27jährige Taglöhnerin Anna Zirnmermann aus Ober-Laa festgenommen wo-rden. Sie hatte die ZjährigeTochter Resi der EinspännersWittwe Klement entführt. Berhaftet wurden wegen Unterschlagung der 57jährige Josef M. Schlenker und der 31jährige Kaufmann Jsidor Nathan Rothenberg. Auf der Ruine Dürnstein hat sich derLehrer Robert Kratzenberger erschossen. Ein unheilbares Leiden hat ihn zum Selbstmord"getrieben. Brunn. Infanterist Weith vom 49. Jnf.-Regt. schoß sich eine Kugel in die Brust. Auf dem Transport in's Garnisonsspital starb er. Furcht vor Strafe wegen unerlaubten Ausbleibens war die Ursache des Selbstmördes. Der 23jährige Gastwirthssohn Josef Lang aus Kumrowitz kam hier mit einer Fuhre Wein aus Niederöster reich an. Beim Einkellern des Weines rollte ein Faß über seinen Körper und tödtete ihn. . . P o r st e n v o r f. Wegen Brandlegung verurtheilte daZ hiesigeSchwurslrtrft Af JfHHnSfrrSrtrtHtn ylnn n?its ler zu einer 5jährigen Gesingnißsirafe I

beste

- Medizin V A Populär Proprietary Medicine Sold at Retail for Five Cents a Package the first experimental step in a direction that may lead to a revolution in the trade. ave noted a oearing to pay heary percantages f or uperfluoua a purehase lntended to be consumed In pacging or puinng up. ine nre-cent packto any axldre for Are cent In Untll tbe Cineinnati Zttge ! Ü.H.&D.ß,K Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 4Sm , 8 0SBM , m Bm , j 45Nm 4 4SM . 7 mim Ankunft Cineinnati nkunft 7 Vm IlSSVm tWlm oNm 7 4Sm 10 Nm Dayton Züge, C. H. & D. R. R. Abfahrt Indianapolis Ankunft Dayton Abfahrt 05Vm , 10 45 B m 245rn , 4 45Nm , 7 mim nkunft IZ0ZVm 8 251 m N iOWm 7KSNM 11 0Jm Toledo & Detroit Zuge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit Abfahrt 10 4Svm Anr'ftSNm nk'ft4Nm iwsim m (wen . iiwsm ) nSgenomme Gonntaaa. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Ccke Meridian. Dievovulare MMMN . 77r.r.ZLM :m ift die beste Linie nach G m i a . Qter Züge! "la"' Jnd.auplt, Nachts nkunft thie.a. ,tS5SäM Z2,e treffe hierein.... ZI Täglich auSae. Sonntag. Die neuesten verbesserten Osstibule UVngen, Wngner Schlnfwngen elegante Yarlor-Wageu und Vßwagen. Lokcl'Schlafwagkn in Indianapolis steht um 8 30 Abend berett. Verläßt Chteego 2 45 Moraenl. Sann jeder Zeit nach 9 so Abend denützt erden. Wek Wasbinzton Etrake Ticket'OsftttZ ' Union Bahnhof. Maffaibu. l,llici . ,ktt,ae.Bahhos und . Straß Geo. W. Hayler. 8T. lig 4ioute. 6 Zge nach Shelbyville, Greensburg, und CI-G "rrn cr-n rm-nnsa-flTij 3 45Setrn. tSfili; 415 Vorm. tSallä ; 7 00 Vorm mit Ausnahme von onntag ; 10orm. mi Ausnahme vonSonntao: 2 4S achm. täglich: 6 20 Nachm. täglich. Verbindung i Unln Bahnhof mit Q. & C , L B. & O.S.W. und C. & 0. ach alle Richtungen . süM. MM und östlich. Schlafage ach Sashtngta a dem tilalich m 20 Nachm. abfahrenden Zug. stür Ticket und volle Auskunft lpreck man vor in der Hla Ticket Office. No. I Oft Washington träfet und union äa?noi. . :

LAXIR KURIEREN VERiTOPfUNG rj'w, ,f ? mtMm CKJMCIim. V'' ' Zt AMtKCHtM

H. II. Breacon. N. 9. Y. Ll

Eisenbahn -Tabelle nkunft und Abgang der verschicdcnm Eisen dahnzüge im Union Depot, Indianapolis.

Vandalia. Mgans-Postzug 7 00 b expreß i w ftni Expreß 12 40 Nm tomobatwtt 7 20 Vm erpreß 4 00Nm ßrprek 8 10 Vm AnZunft Expreß 5 40 33m Expreß 4 4oVim mecomobatton lOOOVm Expreß 2 35Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadation 1 20 3ira Cledeland, Cincinnati, Chicago un. St. Louik. JndianavoliS und Cleveland Divikon. ! Abgang Expreß. - 415Sr expreß ö35 5m Expreß 10 35 33m Limited erpreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 Nm Ankunft Erpreß 4 10 Nm erpreß 11 30.VM Limited Erpreß 6 45 Ab Expreß 3 10 Nm Snireö 10 50 Km et. LouiS Diviston. Vbgsng Sreß 730Vm ütrnttcb Expreß 11 45 Vm Expreß 11 SONm Srvreß. tSalich 3 50 Km Ankunft Expreß tZglich 4 05 23m expreß lOSOVm Limited Expreß 5 30 Nrn Expreß 610Vm Thicago und CincinnaU Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 45Vm Accomovation tögl, 7 00 55m Accomo'vation 10 50 Vm Postzug 2 45Nm Accomed. snur Sonntsgi). Akkomodation 6 30 Jlrn Ankunft-Rushville Akkomodation. Postzug 11 40 Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Akkomodation 11 15 ?rn Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 05 Nrn Chicago und Cincinnati Divisicn dcstliq Abgang Aceomodation 7 10 Vm anell'Post ii 4.1 m Lafazette Accomadation 5 15 92m Scbnellma 1?30Vm Ankunft-Schnellzug 3 30Wm Lasanette Aecomodattsn . . . 10 o Echnellpsst 2 3S Nm Zlccomodatis 5 45Nm Peoria Diviston vrftüch. Abgang Srrreß 7 25Vm rprefz 11 45 ytm Danville Rccomodation.. .. 4 35 Nm ErpreK 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 SS Vm Danvllle AccomodaKon. ... 10 30 Vm Erpreß 2 42 9hn Erpreß 616 31m Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 20 Vm ccomodano Erpreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 35 ccoV!odano Expreß....... 9 00 Lake Erie und Western Abgang Expreß 7 00Vm Expreß . l W Nm Expreß 7 00Nm Cchnell'Expreß Ankunft SchneÄ'Expreß expreß 10 20 V Expre i 2 40 9h Expreß KvdNm Pittöburg, Cineinnati, Chicago und St. Louik. Indianapolis Division. Abgang Expreß 5 00 92m EolumbuS Accomodation... 8 30 Wm Expreß 5bOVm Nichmond Aceomodation. . . 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomsdation S 00 Vm Schnellzug 8 00Vm Erpreß 12 30 Nm Aceomodation 3 15 Nm Erpreß 6 50 92m Expreß 10 15 Nm Chicago Divisien via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 Im Expreß 12 35 Nm nkunft Expreß SSOVm Expreß 3 20 LouiSville Diviston. Abgang Expreß 3 40Vm LouiSville Aecomodatio.. . 8 10 Vm Schnellzug 3 25 Nm Aceomodation 4 0) 32m Ankunft ceomodatio 10 15 Vm Schnellzug 11 30 Vm Aceomodation 5 60 Nm Spezial täglich 12 23 Nm Cineinnati, Hamilto und Dahton Abgang Mail 8 05 Vm AbgangExpreß 3 46Vm Eincinnati Accomototisn . . 10 45 Vm Expreß:.. 7 00 Aö Expreß 4 45 92m Expreß 2 45 92m AÄunft Acconlodation 11 AS Vm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 60Nm Expreß .10 35 Vm Erpreß 6 50Vm Ankunft Mail 6 50 5m Indianapolis und VineenneS. Abgang Expreß 815 Vm Lincennei Aceomodatto .. 4 00 92m Ankunft VineenneS Accomodai nIO 40 Vm Expreß 4 58 3ha Cineinnati, WabasH und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Erpreß 11 15 VM Erpreß 4 50 92m Ankunft Expreß 8 25 Vm Expreß.... s 10 scm Expreß 8 45 92m Indianapolis, Decatur und Wefter. Abgang Expreß 8 15 Vm AecomodaKo 3 45 Nm Schnell.ExpreK 11 10 5hrt RnknnftSchne. Expreß 3 35Vm ecoodat 10 40 V Expreß 4 40 Vm Chicago, Indianapolis und Louißdille. Monon Noute. Abgang Expreß 12 55 Vm Flyer 5S5NM Mail 7 00 55m Erpreß (via I D 6 W) 11 50 35m Ankunft Expreß . .: 3 30Vm Mail 7 55 92m Expreß (via I D S W).. . . . 24092m Menon Flyer 4 37Nm Ido Twentletli Century, ine auSaezeichnete Wochenschrift, welch ortscöritllich aestnnten Lesern sehr vivzzHU .'enist. In der Tendenz .war so,ialiiss. erden doch andere fortschriMich Theorien barin unparteiisch kesv? - 5Xan bestelle direkt bei der Huraboldt PubUcMc z COh W Cx Vt