Indiana Tribüne, Volume 21, Number 253, Indianapolis, Marion County, 1 June 1898 — Page 2
Znöisns Tribüne.
Erschciut Taglich und Soimtas. Die tägliche, Tribüne- kostet durch lenXtlj 1 dtnti. per Ooche, die SoNntaglDribS-! Itntt per DZoche. Leid lufasrac 19 Etl 55 Cents per Rosti. Vr VN ußerhali bei tb egkschi U V,?ni,tehlua V pf Jahr. Dnu8 10 Süd VlaVama Strebt Indianapolis, 3ud., 1 3uni 1898 Orientsahrten. Von Wilh. Kaufmann, Dresden. IX. Von Konstantinopel nach rni Pk. raus, der Hafenstadt von Athen brachte uns die Vohemia- in vierunwanzig Stunden. Sogar btx Name veS alt berühmten HafcuS war vergeffm. als Athen im Jahre 1833 zur LandesHauptstadt des befreiten neuen Griechenlandes erhoben wurde. Nur einiae öde ffischerhütten bezeichneten damals den Platz, auf welchem jetzt die blühende Hafenstadt Piräus steht, die sich demgemäß als eine ganz moderne Stadt darstellt. Dr Hafen besitzt großartige Verkehrsanlagen, er ist von Schiffen belebt und an den Werften bemerkt man überall den regsten Verkehr. Auch ein'Theil der während txs letzten Krieges zur Unthätigkeit verurtheilten griechischen Kriegsflotte lag hier vor Anker und machte einen vorziiglichen Eindruck. In der jetzt 40,000 Einwohner zählenden Stadt Piräus merkt man sofort, daß man aus dem Orient heraus ist. . Schöne, moderne Straßen, schmucke und gut in Stand gehaltene Steinhäuser mit freundlichen Fenstern und vor allen Dingen überall Reinlichkeit und das Bestreben, das Bestehende vor dem Verfall zu schützen. Ja wohl, man ist heraus auö dem Lande der Faulniß und der Lüderlichkeit. des Drecks und des Sultans, andere Menschen, andere Sitten, anderes Streben herrschen hier, man spürt wieder Arbeitslust und Unternehmungsgeist. Auf einer vorzüglich erhaltenen, von prächtigen Schattenbäumen eingefaßten Landfiraße fahren wir in ungefähr einer Stunde von Piräus nach Athen, dessen Wahrzeichen, der mächtige elsklotz der Akropolis uns schon von der See aus auf lange Zeit sichtbar gewesen ist. Der günstige Eindruck, den wir schon in Piräus von den Neuariechen erhalten haben, wird betrachtlich verstärkt bei der Einfahrt in die Hauptstadt und beim Durchqueren derselben. Das neue Athen ist kaum sechszig Jahre alt. Es hat in seiner Anlage und in seiner Architektur viele Ähnlichkeit mit den neuen Stadtvierteln einer europäischen Großstadt. Schöne, nach dem Plane eines deutschen Baumeisters ausgelegte Hauptstraßen, die. in prächtigen Plätzen auskaufen, besetzt mit Bauten, welche Wohlstand und guten Geschmack verrathen, ein sehr ausgebreitetes Netz von Straßenbahnen, zahlreiche im Stil der althellenischen Antike errichtete öffentliche Gebäude, selbstverständlich mit durchaus modern nen Einrichtungen und stets umgeben von schön gepflegten Gartenanlagen, so präsentirt sich das neue Athen dem Fremden als eine wirkliche Hauptstadt, die den Vergleich mit westlichen Verkehrscentren durchaus nicht zu scheuen .braucht. Noch näher liegt der Vergleich mit amerikanischen Städten, weil das neue Athen so ziemlich gleichen Alters mit vielen der in Frage kommenden Städte der Vereinigten Staaten ist. Auch bei diesem Vergleich kommt die griechische Residenz sehr gut wea und im Punkte der Sauberkeit schläat sie den amerikanischen Wettbewerb" entschieden. Athen hat jetzt unaefähr 110.000 Einwohner. In Folge des für die Griechen so entsetzlich trostlosen Ausgangs des letzten Krieges ist man nur zu sehr geneigt, auf das neugriechische Volk als eine Nation von Hasenherzsgen Großm'äulern herabzusehen, deren Unterstellung unter eine Vormundschaft zu wünschen und ihnen die Fähigkeit abzusprechen, daß sie bei der Neubildung, welche nach dem Zusammenbrechen der Türkei auf der Balkanhalbinsel crfolZen muß, eine hervorragende Rolle spielen werden. Eine solche Veurtheilung der Neugriechen findet man jetzt in Deutschland weit verbreitet, aber sie ist höchst ungerecht. Aus den KriegsNiederlagen läßt sich diese Beurtheilung sicher nicht rechtfertigen, denn der Sieger ist doch gewiß derselbe kulturfeindliche Zerstörer geblieben, der er immer war, und demnach beweist der Ausgang des Kampfes nichts bezüglich der Kulturfähigkeit des einen, wie des anderen Kämpfers. Außerdem ist der Kriegserfolg von so vielen Zufällen abhängig, daß er bei Erwägung dieser Frage ganz außer Acht gelassen werden muß. Die Griechen wurden durch ihre unfähige Regierung und durch die Parlamentsschreier in einen ganz nutzund zwecklosen Kampf gedrängt. Sie wußten, daß ihnen eine vielfache Uebermacht entgegen stand und daß sie nicht den geringsten Erfolg erwarten konnten. In solcher Lage kann keine Begeisterung aufkommen. Thatsache ist, daß-die Griechen ganz Erstaunliches geschaffen haben, seitdem sie sich wieder als Nation fühlen' Aber sie sind erst seit sechszig Jahren von der Türkenherrschaft erlöst, sie haben den Uebergana aus dem Mittelalter in die allerneueste Zeit, wozu die anderen Volker Jahrhunderte brauchten, wie mit einem einzigen Sprunge durchmessen müssen und daß sie nun plötzlich den westlichen Nationen es gleich thun sollten, kann kein vmta Denkender er warten. Dabei leiden sie unter, dem Ruhm ihrer Vorfahren, ' deren echte Nachkommen sie gar nicht einmal sind. denn das heutige griechische Volk ist eine Mischung griechischen, slavischen. türkischen und auch lateinischen Bluts. Hatten sie das Gluck geyabt, einen Regentm von der Art des Königs Karl von viumanien oder des Battenoergers zu finden, anstatt der überaus schlappen, unfähigen und eigensinnigen
ren, welche sie sich aus Vaiern und spater aus Dänemark holten, so stände es besser um sie, denn ein Volk, welches Hunderte von Jahre von Konstantino pel aus regiert wurde, braucht eine starke Hand an der Spitze des Staats. Der schroffe Uebergang vom ärgsten Despotismus zu den freien Formen des modernen Eonstitutionalismus taugt nicht sür ein Volk, es müßte d:nn die hohe Kultur der alten Griechen oder der alten Römer besitzen. Selbstverständlich war unser Besuch in Griechenland viel zu kurz, um zu einer gründlichen Beurtheilung der Sachlage zu berechtigen, jedoch sahen wir genug, um vor den Neugriechen Achtung zu empfinden und zu erwarten, daß sie sich von. ihrem Unglück rasch erholen, ihre Großmachtsträume vertagen und ihre Kraft dem inneren Ausbau ihres neuerr Staates zuwenden werden. . Für die Besichtigung der SehensWürdigkeiten Athens hatten wir leider nur einen einzigen Tag, denn unsere übrige' Zeit wurde mit Ankunft und Abreise, dem Ankauf von Photographien und, last but not least, der nothwendigenEorrespondenz verbracht. Diese.letztere beschränkte sich allerdings im Wesentlichen auf das Versenden von "Ansichtspostkarten, . aber welche Massen derselben hatte Jeder von uns zu versenden Die Qual, welche der Reisende vok. dieser allermodernsten Einrichtung hat, läßt sich gar nicht beIchreiben. Jeder Freund in der Heimatb will mit den bunten Dingern bedacht werden, und keiner darf vergessen werden. Unsere Damen waren in diesem Punkte von einer schier unerbittlichen Gewissenhaftigkeit. Jeden Abend, wenn wir todtmüde im Hotel angelangt waren, ging die Postkartenkauferei und Schreiberei los. Erst mußten die Karten ausgesucht werden, ein mühsamer, langweiliger Prozeß, dann waren die Postmarken herbei zu schaffen und dann der Fleck zu suchen, wo man nothdllrstig mit Tinte schreiben konnte. Zu einer vernünftigen Unterhaltung .mit den Reisegenossen, zu einem Austausch von Meinungen über das gemeinsam Gesehene, kam es in den' seltensten Fällen, der Postkartenteufel hatte uns Alle in seinen Krallen. Manche von uns brachten es auf über hundert Stück per Tag. Äenn die Empfänger der Karten nur wüßten, unter welchen Seufzern und Flüchen diese Fsuth von bunten Reisegrüßen zu Stande gebracht und in die Welt geschickt worden ist! Wir besichtigten das Stadion, welches jetzt auf Kosten eines in Alexandria wohnenden reichen Griechen wieder in- alter Pracht hergestellt wird. Dieser Wohlthäter semer Vaterstadt steht durchaus nicht vereinzelt da. Wie es in den Ver. Staaten Sitte geworden ist, daß besonders reiche Leute für Bibliotheken, Sternwarten, Hospitaler, Parks .u. s..w. sorgen, so ist eö auch in Griechenland Sitte geworden, daß die Millionäre für diese und ähnliche Zwecke sich eine Selbstbesteuerung auferlegen. Mag dieser Zug auch nicht ganz frei sein von Protzerei und von Nebenzwecken, schon ist er doch und Schönes hat er geschaffen. Daß e? sich in dem verhältnißmäßig armen Griechenland so ausgebildet hat, spricht gut für die Griechen, und beweist, daß doch noch manches von dem alten Kern ihrer glorreichen Vorfahren in diesem Volke stecken muß. . DaS Denkmal des Lysikrates, das älteste vortrefflich erhaltene Werk korinthischen Stils, der Thurm der Winde, der Hadriansbogen, die. Trümmerfelder der beiden Theater Olympieion und Dionysos, wo die unsterblichen Werke der großen griechischen Dichter zuerst Entzücken erregten, der wunderbar erhaltene Theseustempel, die hochragenden Säulen des Jupitertempels, die Gräberstraße und viele andere Zeugen der Pracht des alten Hellas wurden besucht ach, nur besucht, wie es der Tourist zu thun im Stande ist, dessen Tag auch nur aus vierundzwanzig Stunden besteht, die in Sehen. Essen, Schlafen und Postkartenschreiben zerfallen. Zwar haben wir den Tag so ausgenutzt, wie nur irgend möglich, aber eö kam nur zu einem Staunen ob dieser Herrlichkeiten, von einer Vertiefung der Eindrucke konnte keine Rede sein.- Der Nachmittag bis tief in den Abend verlängerte blieb uns für die Akropolis." So haben wir doch an fünf Stunden zugebracht auf derBurg, welche in ihren reichen Trümmern das vollendetste Bild gewährt von jener Sonnenhohe der klassischen Kunst, deren Strahlen uns heute noch leuchten und wärmen".. Das Beste aus der von Berufenen herrührendenLiteratur über die Akropolis, dieschönsten Gipsnachbilbüngen, welche man in den Museen findet, geben nur einen schwachen Begriff von der Wirkung, welches dieses herrlichste Kunstdenkmal aller Zeiten auf denjenigen ausübt, der es betritt. Wir blieben in kleiner Gesellschaft bis zum Sinken der. Sonne auf der Burg, nachdem sich der große Schwärm den ubrizen- Sehenswürdigl'eiten Athens zugewendet hätte. ' Am längsten haben wir verweilt, am Erechtheion und dessen Karyatiden Halle. Es waren unvergeßliche, - köstliche Stunden, die schönsten der ganzen Fahrt. Die Weiterfahrt vonAthen ging mittelst der peleponnesischen Eisenbahn nach Patras. dem Hafenplatze, wo die Bohemka auf uns warten sollte. Auf dieser Fahrt berührten wir Eleusis. die Scene der eleusischen Mysterien, mit Athen durch die heilige Straße verbunden. Die jetzt ganz freigelegten Tempelruinen von Eleusis sind von colossalem ' Umfanä. Wir besichtigten das Trümmerfeld eingehend und mit großem Interesse, der. Raum verbietet jedoch in, näheres Eingehen, außerdem findet man in einer Geschichte Griechenlands. oder auch einem Eonversationslezikon gute und eingehende Beschreibungen. Bald kamen wir nach Korinth und nach der Ländesenge, die jetzt durchstochen ist. Der Eanal, welcher den Golf von Korinth mit bernje nign von Aegina verbindet, demgemäß das südlicheGriechenland, der Pe-
leponnes, m eme Insel verwandelt, ist erst im Jahre 1893 vollendet worden. DerCanal ist & enalil5? Meilen lan2.
68 Fuß breit und 25 Fuß tief. Vom Wasserspiegel desCanals bis zur hoch-
sten Erhebung der Ufer sind es 250 , Fuß. Eine schöne Brücke überschreitet ' den Eanal und von derselben aus hat man einen wunderbaren Blick auf dies , Wunderwerk der modernen Technik., Steilab fallen die User zu beiden Seiten in das stille blaue Wasser da unten, das von dieser Höhe aus betrachtet, sich wie ein schmales Rinnsal ausnimmt. Weit hinaus schtveift der Blick auf beide durch den Eanal verbundene Meeresbuchten. Aber es ist kein Leben auf dieser wunderbaren Wasserstraße, deren Ausführung schon die altenGriechen geplant hatten. Kein Schiff in Sicht. Todt und still lag das Meer auf beiden Seiten, todt und still auch die Verbindungsstraße, man gewann den Eindruck, daß hier mehr den Bedürfnissen der Zukunft, als denjenigen der Gegenwart Rechnung getragen worden sei. Stundenlang fuhren wir jetzt durch eine wunderschöne Landschaft, stets in Angesichts des MeereS durch daS Korinthenland, die schön gepflegtenWeingärten, in welchen die Korinthen geWonnen werden. Im Abenddunkel erreichten wir Patras, wo uns die Bo hemia wieder aufnahm, um uns unserer letzten Station, der Insel Korfu, zuzuführen. Unser Sinn stand schon auf die Heimath gerichtet und nicht Wenige unter uns hätten am liebsten mit Athen abgeschlossen, um dann nach Triest durchzufahren. Jedoch Niemand hat es bereut, diese paradiesische Insel noch kennen gelernt zu haben. In mancher Beziehung war unser Tag auf Korfu das Gegenstück zu dem Besuche Maltas. Wir fuhren auf gut gepflegten Straßen in's Land hinaus zu dem weltberühmten Ruhesitz der Kaiserin von Oesterreich und wir hatten das Glück, daß'sich uns die Pforten des herrlichen Parkes öffneten, eine Vergünstigung, die sich wesentlich daraus erklärt, daß die Kaiserin ihr Besitzthum zu verkaufen gedenkt. Die Fahrt ging durch herrliche Olivenhaine, welche auch die Anhöhen vollständig bedeckten; der Boden war mit buntfarbi. gen Frühlingsblumen übersäht. Das Schloß der Kaiserin krönt den Hügel, es ist eher ein Kunsttempel zu nennen, als ein Landhaus. Marmorbilder siehen und sehen Dich an auf Schritt und Tritt, wir sind im Achilleion, einem Kunstbau, in welchem die hellenische Antike wohl am reinsten und schönsten ihre Auferstehung gefunden hat. Aber auch der moderne Landschaftsgärtner feiert hier Triumphe, welche denjenigen des Architekten und denen desBildHauers und Malers nicht nachstehen. Dazu die tiefe Stille, die weltfremde Abgeschiedenheit, der tiefblaue Himmel und das weitschimmernde Meer. Man durchlebt eine Idylle, wenn man hier lustwandelt. Und diese wunderbare Besitzung soll durch Verkauf in andere Hände übergehen, schnödes. Geld soll eingetauscht werden ßegen diese Anlagen, deren Hervorbrmgung, wie man bei jeder Wendung des Weges empfin-' det, nicht die Sucht Apartes zu schaffen, sondern die Liebe zu Natur und) Kunst gewesen ist. Man spricht von sieben Millionen Gulden als Kaufpreis. j Weit unten, in der Nähe des Meeres. befindet sich der Heine-Tempel und' das einzige bis jetzt existirende Denkmal desDichters des Buch der Liebe--Das Lied, welches in den Marmor eingegraben ist, drückt die Stimmung der Stifterin des Monuments aus: j Was will die einsame Thräne. I Sie stört mir längst den Blick. Abends fand im prächtigen Hotel d'Angleterre unsere Abschieds feier statt. Mehrere Mitglieder unserer Reisegesellschaft wollten noch länger auf Korfu verweilen. Andere woll-,' ten uns am nächsten Tage in Brindisi in Italien verlassen. Es wurde ein? lustiges Tafellied gesungen, das uns Herr Schott aus Berlin gedichtet hatte und welches mit prächtigem Humor die Leiden und Freuden unserer Orient--' Sonderfahrt schilderte. Es wurden! Reden gehalten auf die Bohemia irnti die gute Kameradschaft an Bord, auf Stangen und seine Reiseunternehmungen, sowie auf die Damen der Gesellschaft. Auch eine Adresse, in welcher sämmtliche hundertundsiebenundzwanzig Mitglieder der Gesellschaft Herrn Stangen ihre Anerkennung aussprachen sür die vortreffliche Führung auf der Reise und für das getreue Ausführen alles dessen, was er versprochen hatte, wurde überreicht, und so gestaltete sich der Abend zu einer Feier, die mit zu den angenehmsten Erinnerungen der Reise zählen wird. Nun noch die kurze Fahrt nachBrindisi und dann nach Triest und Jeder suchte auf. dem nächsten Wege dieHeimath zu erreichen.' Europäische Rundschau. Provinz Brandmburg. ; Berlin. Plötzlich gestorben ist der Geh. Eommerzienrath Emil Stephan, nachdem es ihm vor wenigen Tagen erst vergönnt war, sein 25jährigeS Jubiläum als Leiter der preußischen Bodencredit - Aktienbank zu begehen und nachdem er erst vor Kurzem die Schwelle des 70. Lebensjahres J überschritten hatte. Spurlos verschwurt den ist der Oberlehrer H. Bode. Derselbe war am Friedrich-Werder'schen und Friedrich Wilhelm-Gymnasium thätig, ist etwa 52 Jahre alt und verheirathet. Er galt als ein' ungemein pünktlicher Mann und lebte in 'den besten Verhältnissen. Den in Berlin studirenden Russen wendet die politische Polizei nach wie vor ihre scharfe Aufmerksamkeit zu. Die Ausweisungen erfolgen, sobald der Verdacht irgend welcher Theilnahme an politischen Bestrebungen vorhanden ist. Durch Verfügung des Polizeipräsidenten von Windheim -ist der Swd. Theol. S. Rosenthal, ein geborener Russe, ausgewiesen und zum sofortigen Verlassen des preußischen Staatsgebietes aufgefordert worden. In einem Hotel der FriedrichZstadt ' hat sich "der Wirth, schafttinsptor Qruno, Fraaß auZ Osr:u:7.. ein D:ro .5rn eta 0
Jahren, erschossen. Derselbe 'wurde wegen Gebrauchs gefälschter Legitimationspapiere steckbrieflich verfolgt. Selbstmord verübte derMehlkaufmann Hausbesitzer Ernst Kohli in einem Anfall von Geistesstörung. Der kleine Kurt Henze, der Sohn 'deö HauöhofMeisters der Lsterreichisch-ungarischen Botschaft, der beim Spielen in die Spree fiel, ist in der Nähe der elterlichen Wohnung gefunden worden. Ein Schiffer, der dort ankert, bemerkte die Leiche und landete sie. Gegen den flüchtigen Rechtsanroalt Wilhelm Henke hat jetzt ' die Königl. Staatsanwaltschaft einen Steckbrief erlassen. Henke wird wegen Unterschlagung verfolgt. Die beiden letzten alten Bauernhäuser, die innerhalb der Ringmauer Berlins belegen sind, werden zur Zeit abgebrochen, um einem monumentalen Neubau Vlatz zu machen. Es sind dieö die beiden Grundstücke, Gollnowstraße 12 und 13, die noch weit in die Straßenflucht hineinragten und die ohnehin nur schmale Gollnowstraße sehr beengten. Beide Gebäude, die Berliner Ackerbürgern gehören, stammen aus der Mitte des vorigen JahrHunderts. ' Provinz Ostpreußen. K L n i g ö b e r g. Durch den Genuß einer allzu großen Menge von Antifebrin hat das sechs Monate alte Kind des Bäckermeisters Plaumann sein Leben eingebüßt. A l l e n st e i n. DaS hiesigeSchwurgericht verurtheilte nach zweitägiger Verhandlung den Besitzer Daniel Wittek aus Lieberswalde bei Liebemühl wegen Ermordung seines SchwiegervaterS, des AltsitzerS Friedrich Dombrowski, zum Tode. Heilsberg. Der Arbeiter Lehmann, welcher bei dem Fuhrhalter W. beschäftigt war,kam mit demSohne deö W.mitFrachtgut vonKönigSberg,stürzte vom Pferde und fiel so unglücklich, daß ihm durch den Frachtwagen der Schädel zerquetscht wurde und er sofort starb. Lehmann hinterläßt eme Frau mit fünf unerzogenen Kindern. Provinz Westpreußen. D a n z i g. Weil seine Eltern ihm den Verkehr mit einem Mädchen verboten, suchte sich der Maler Reinhold Wetzling zu tödten, indem er eineFlasche Salpetersäure auStrank: er erlitt
schwere innere Verletzungen. Der 36 jährige Arbeiter August Ruttkowski, deriett längerer Zelt .mit feiner Frau w Unfrieden lebte, schoß sich zwei Revolverkugeln in den Kopf. Die Kugeln konnten nicht entfernt werden. . - .. Elbing. Der 76 Jahre alte Altsitzer Abraham Hoffmann hat sich erhängt. Lebensüberdruß soll den alten Mann in den . Too getrieben haben. - G r a u d e.n z. Erhängt hat sich im Festunasgefangnln d; dem Infante rie Regiment No. 175 angehörigt Militargefangene iMielke. Derselbe war. wegen thätlichen Angriffs etc', zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren dre: Monaten Gefängniß verurtheilt Worden. , Kahlbude. Beim Wasserholen ist der Arbeiter Valentin in der Radaune ertrunken. . Provinz Pommern. ; Stettin. Der wegen dienstlicher Vorkommnisse des Dienstes enthobene Schutzmann Herm. Klitsch .brachte sich mehrere Schüsse aus einem Revolver in den Kodf bei. Er wurde noch lebend aufgefunden und nach dem Krankenhause gebracht. Im Dunzig wurde beim großen Schwimmkrahn die Leiche des seit einiger Zeit vermißten Maurers Hermann Schalow gefunden. ; Vernsdorf Ein größeresFeuer wüthete auf dem Schulgehost des Leh rers Wetzel; das Feuer griff so schnell um sich, daß auch das Nachoargrund- .. rv , , s t itntf Dts 'ttenners vamiuirnic nreoerI - u ' IV brannte. G ü l z o w. Der Altsitzer Stiemke in dem nahegelegenen Zemlin feierte in seltener Frische und Rüstigkeit seinen 100. Geburtstag. Provinz Schleswig-Holstein. A l t o n a. Eine reiche Schenkung. nämlich eine Million Mark, hat Frau Nygcard von hier gemacht, um ein der
Ausncht deS Magistrats unterstehen des Stift zu erbauen, in dem Wittwen und alleinstehende Damen gebildeter Stände ein Heim finden sollen., Drechslermeister Kleinfeld schnitt sich, vermuthlich in einem Anfalle von Gei steSgestörtheit. mit einem Rasirmesser über die Kehle. Alsdann machte er den Versuch, sich zu . erhängen, würde aber abgeschnitten und in lebensgefährlichem Zustande nach dem Krankenhause gebracht. Flensbürg. Der Müller Eal-lesen-Moelby. der frühere Direktor der Sparkasse Spandet, der vor Kurzem wegen Betrugs zu einem Jahre Gefängniß verurtheilt worden wär, hat sich im hiesigen GerichtSgefängniß erhängt. Callefen hatte sich außerdem noch vor dem Schwurgericht wegen betrügerischen Bankerotts zu verantworten. ' v j ; ; Provinz Schlesien. B r e L l a u. Nachts stürzte in dem Hause Hintergasse No. 3 der Postbeamte a. D. Otto Jsler die Treppe hinab; sein Tod trat ' sofort ein. Der emer. Vorschullehrer deS Elisabetb - GvmnasiUmA. Carl Mittelbaus. Oiu Unfehlbares Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit des berühmten Dr. BuUS Husten. Sprup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten, Erfältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat so wird' sie nie eine andere Medizin versuchen. Ich gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkältung und Hals-Leidcn und fand ihn ein ausgezeichnetes Mittel." FrauD.T.Elarke, 163 Congreß Str.,Elevcland',O. Dr. Bull's Husten Symp wird überall für 25 Cents verkauft und matt darf sich nicht rrUVerkäufml ul'errrdett l-ftcn einen anderen oder ttrzzZlZ''i Zirtittt ja rren, denn nur fcn ;te Dr. Cö s;-"x Crrr; c: ,.. ' ' r".'' ..r -"W VWtrv
feierte mit seiner Effefrau Ldulse' geö. Käthe, daS Fest der goldenen Hochzeit. Au ras. DaS 2jährige Söhnchen
des freistellen - Besitzers Scholz im benachbarten Liebenau ist in dem dortigen Mühlgraben ertrunken. Provinz Posen. Posen. Das Schöffengericht verurtheilte die Direktoren der polnisehen Landbank, weil ste den Geschäftsbericht in polnischer Sprache der Regierung eingereicht hatten, zu je 13 M. Strafe. A r g e n a u. Auf dem Dominium Lipie wurde der in der Schneidemühle als Werkführer angestellte Schneidemüller Scheide! von der Triebwelle erfaßt und tödtlich verletzt. Scheide! hinterläßt eine Frau mit mehreren Kindern. Provmz Sachsen. Magdeburg. Der Studirende der Pharmazie Pohmann von hier wurde in Göttingen todt in seiner Wohnung aufgefunden. Die Untersuchung hat ergeben, daß der Betrefsende sich vergiftet hat. Die Veranlassung zu dem Selbstmorde ist nicht bekannt. Provinz Hannover. Hannover. Infolge eines Schlaganfalles verschied im fast vollendeten 61. Lebensjahre der am 1. October 1896 in den Ruhestand getretene Dirigent des Pferdespitals der Thierärztlichen Hochschule Professor Dr. August Lustig. Der GiftmordProzeß gegen den Studenten der thierärztlichen Hochschule Köhler ist seitens der Königlichen Staatsanwaltschaft eingestellt, weil nicht nachzuweisen war. daß K. seiner Geliebten, der verstorbenen Jda Unger. das Gift verabreicht hat. Es ist vielmehr angenommen. daß die Unger das Gift selbst genommen hat. Dr. Georgchoyus. der in früheren Jahren hier in der Stadt im politischen Leben sehr hervortrat, später aber still als Schriftsteller wirkte, ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Emden. Erhängthat stch der am Junkerhof No. 11 wohnende Steuermann L. 23. Ruyl. Unglückliche Familienverhältnisse sollen den ca. 48jährigen Mann in den Tod getrieben haben. Provinz Westfalen. ArnLberg. Unterhalb der Sürig'schen Brücke fand man die Leiche des in der Ruhr ertrunkenen 5jährigen Söhnchens des Schlossers Hoppe. Bielefeld. Im Nachbardorfe Brackwede wurde der 35 Jahre alte Sandgrubenbesttzer O. Wehmhöner in seiner Sandgrube verschüttet; er konnte erst nach einer halben Stunde auSgegraben werden und zwar als Leiche. Frau und mehrere Kinder betrauern den Ernährer. B igge. Ertrunken ist hier in der Bigge der Werkmeister Schremper. Dortmund. Vom hiesigen Schwurgericht wurden wegen Brandstifwng verurtheilt der Stationsassistent Orphal auö Alperbeck zu 10 Iahren, seine Frau zu 12 Jahren und deren Bruder Runser zu 5 Jahren Zuchthaus. , , Nhcinprovlnz. Köln. Hier fand unter Bethciligung der Behörden und zahlreicher Vereine, welche mit Musik und Fahnen stch zu einem imposanten Zuge vereinigt hatten, die feierliche Eröffnung des neuen Hafens am Rhein statt. Aachen. Wegen Hinterziehung von Einkommensteuer wurde von der Strafkammer der Kaufmann Sieglin verurtheilt. den siebenfachen Betrag der hinterzogenen Steuersumme im Betrage von 6.658 Mark, also 46.606 Mark dem Fiskus zu zahlen. : Bingerbrück. Im hiesigen Bahnhof wurde de: ledige Rangirer Teigert von einer auswechselnden Maschine der Hundsrücker Bahn übersahren und getödtet. Der Körper des Unglücklichen war förmlich in Stücke zerschnitten. .'Bonn. Die Studirenden der Medlzin, die Doctoren Bellinger und Stroux, in deren Wohnung eine Ladengehilfin ausKrefeld verstorben war, wurden letzthin aus der Haft entlasse!!. Jetzt hat die hiesige Strafkammer den Beschluß erlassen, Beide außer Verfolgung zu setzen, da keine Beweise für die erhobene Anklage der fahrlässigen Tödtung vorhanden seien. Provinz Hessen-Nassau. Borken. Der im 35. LebenSjähre stehende unverheirathete Land Wirth Stock aus dem nahegelegenen Dorfe Gombeth ist erhängt in der Scheune seines Bruders aufgefunden worden. Vor einigen Jahren hat sich an derselben Stelle und an demselben Tage auch der Vater das Leben genommen. E h r st e n. Wohnhaus, Stall und Scheune des Landwirths Julius Engelbrecht ging in Flammen auf. Frankenau. Der 7Sjährige Auszügler Joh. D. Schaaf wurde im Keller seines Hauses todt aufgefunden. Er ist die Treppe hinabgestürzt. Frankfurt. Ein unbekannter Radfahrer überfuhr in derSeilerstraße Mi Kinder des Schreiners Hermann MUnch. Das ältere Kind, ein Mädchen von 13 Jahren, wurde leicht am linken Bein verletzt, während das jüngere Kind, ein einjähriges Mädchen, das von . seiner Schwester getragen wurde., durch den Sturz eine Gehirnrschütterung davongetragen Hat, so daß an dem Aufkommen des Kindes gezweifelt wird. 'Hof. Ein ' Blitz schlug während eineS heftigen Gewitters in die Kirche to; ohne jedoch größeren Schaden an zurichten. :. , ÄWeldenlsöe Staaten. Arolsen. Die Rattenplage hat dermaßen Überhand genommen, daß der Gemeinderath beschloß. .. für die Vertilgung einen Betrag von 400 Mark zur Verfügung zu stellen. Dapr soll ein Kammerjäger aus Wtstfalen den Versuch machen, die unliebsatrfa Casle zu vertilgen. Vraunschweic. Ot.-ckbrieslich r rtcfct 27:?dn ten t;r JLusa
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MPAMS Tabufes
are for the digestive ergans for stemach, lirer and bowels. They stimulate the appetite, help digestion and assiniilation of food. keep all the Organs healthüy activ. They eure Indigestion that means biliousaess, sonr stomach, fiatulence, headache, bad blood, bad complexion, pimples, erup tions. constipation and half a hundred other thlngs that arise from the one cause. They eure the cause the rest is easy. One Tabule is a dose one gives relief. It should be takea at eal times, at bed time, or whenever a premonition of a need of it Is feit. Yda'll feel better, and quiekly too.
Staatsanwaltschaft 6'er Krankenwärter Wilhelm Schlüter aus MünchenGladbach wegen Betruges und der Schneidet MartinSchönbeck ausSandHof wegen Diebstahls und Betrugs. Weil ihm das Lernen in der Schule zu schwer fiel und er deßhalb öfter nachsitzen mußte, sprang der elfjährige Schulknabe Oswald Adler, eine Doppelwaise, von der Oker - Brücke in das Wasser und ertrank. Seinen Pflegeeltern gegenüber hat er mehrfach geäußert, daß er sich aus dem angeführten Grunde das Leben nehmen wolle. Büddenstedt. Goldene Hochzeit feierte der Hofmeister Andreas Hecht mit seiner Gattm. Burgdorf. Der Arbeiter AK mann, ein dem Trunke ergebener Mensch, ist in der Zuckerfabrik plötzlich gestorben. Aßmann glaubte in einer Gasflasche, welche im Laboratorium stand. Spiritus zu finden, hatte aber eme Flasche mit Karbolsaure gefaßt. seineSchnappsflasche damit gefüllt und daraus getrunken. G e r a. In der Elster hat stch der Weber Sporl Famlllenzwistlgkelten halber ertränkt. Für den Theaterneubau, dessen Grundsteinlegung im Fürstl. Küchengarten bereits im September erwartet wird, sind von Privaten bisher über 500,000 Mark gezeichnet worden. Zur Verfügung stehen außerdem der Erlös eines Grundstückes der Frau verwittweten Commerzienrath Ferber im Werthe von mindestens 100,000 Mark, sowie der Erlös für das alte Theatergrundstuck. Wegen Majestätsbeleidigung am Biertisch, wo er mit mehreren Zechgenossen über den Kaiser und seine Kinder gesprochen, wurde der 20 - jährige Arbeiter Heß aus Weide zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Lurcmbnrg. Luxemburg. Der Eisenhändler Eugen Gaspar fühlte sich plötzlich von einem unheimlichen Unwohlsein befallen; um sich in der freien Luft von demselben zu erholen machte er eine kleine Tour per Zweirad.- Doch kaum nach Hause zurückgekehrt, brach er von einem Herzschlage getroffen zusammm und war eine Leiche. Der Verstorbene stand im 65. Lebenswahr. Dommeldingen. Auf dem hiesigen Bahnhof gerieth der 46jährige Weichensteller Mathias Thill ausWeymerskirch zwischen die Puffer zweier Waggons und blieb auf der Stelle todt. Dr Verunglückte hinterläßt eine Wittwe mit 6 Kindern. Freie Städte. Hamburg. Der hiesige Circus Renz wurde an Director Schumann für 400.000 M. verkauft. Schumann behielt sich jedoch das Rücktrittsrecht in nerhalb fünf. Monaten vor. Als Leiche zog man den Kaufmann Hlctn nitzli aus der Alster. Am Petersen. Quai stürzte die Wittwe Genter. Neu. mannstraße 19 wohnhaft, von der Quaimauer auf den Rand einer Schute und erlitt einen Schädelbruch, infolge dessen bald darauf der Tod eintrat. Bon emer Equipage überfahren und an den Beinen schwer verletzt wurde am Gr. Neumarkt der 7jährige Sohn der in dcr Schlachterstraße wohnende Eheleute Müller. Ertrunken ist der Arbciter W. Brendcl, welcher von dem im Strandhafen liegenden Dampfer An-ttna-. über Bord in's Wasser fiel älnd so schnell darin verschwand, daß Hilfe nicht, gbrachtwerd?n konnte. Auf , dieselbe Weise fand d:r Arbeiter Halm deinen ,Sih. ' ' . -
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Man binde die schlimmsten Schmerzen wie ttheumatiSrnuS, Neuralgie, Hüften- und Rückenschmerzen zusammen. Gebrauche ST. JAKOBS OEL
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Eisenbahn-Tabelle
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